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Start > > -> EGV für meine Ehefrau trotz Vollzeitjob

Eingliederungsvereinbarung (EGV +VA) Fragen zur Eingliederungsvereinbarung und wie man sie abwehrt! Bitte gebt in der Überschrift an ob die EGV oder die VA ALG I oder ALG II betrifft.


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Alt 21.06.2017, 19:46   #1
michel73
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michel73 michel73
Standard EGV für meine Ehefrau trotz Vollzeitjob

Hallo zusammen

Meine Frau hat einen unbefristeten Arbeitsvertrag, und ist seit zirka 14 Jahre in ein und derselben Firma in Vollzeit beschäftigt. Wir sind eine BG und ich bin Antragsteller ALG II .

Vor drei Wochen bekam sie eine Einladung bezüglich EGV.
Nach einem Telefonat war klar, das der Termin wegen der Arbeitszeiten nicht wahrgenommen werden kann.

Die EGV kam dann anschließend per Post und sollte unterschrieben werden - was natürlich nicht getan wurde.

Es wurden also keine Vereinbarungen getroffen, kein persönliches Gespräch oder ähnliches.

Heute kam erneut ein Schreiben mit EGV in zweifacher Ausführung.

Auf der ersten Seite steht : Sehr geehrte Frau...... leider sind Sie der bisherigen Einladung zwecks Vereinbarung der für Ihre Eingliederung erforderlichen Leistung trotz Rechtsfolgenbelehrung nicht nachgekomen. Irgendwie Seltsam,denn eigentlich wurde geklärt, das der Termin wegen der Arbeitszeit nicht wahrgenommen werden kann. Und das habe ich sogar schriftlich.

Dazu noch die Drohung das die EGV per Verwaltungsakt kommt wenn bis zum 30.06.17 nicht unterschrieben wurde.

Die Laufzeit der EGV ist "Bis auf weiteres"

Meint ihr ich sollte den VA abwarten und dagegen angehen, oder macht das keinen Sinn ? Denn der Teamleiter meinte das der VA vor Gericht Bestand hätte (was ich nicht glaube)

Der Teamleiter meinte noch, meine Frau könne ja die EGV mit der SB am Telefon verhandeln wenn es nicht anders machbar wäre.




Werft mal bitte eine Blick auf die EGV
LG

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Geändert von michel73 (21.06.2017 um 20:13 Uhr)
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Alt 21.06.2017, 22:57   #2
michel73
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michel73 michel73
Standard AW: EGV für meine Ehefrau trotz Vollzeitjob

Ich weiß das diese EGV totaler Unsinn ist, aber mich würde die ein oder andere Meinung doch mal interessieren. Und ich habe in Sachen VA (Staub über mein Haupt) null Plan.
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Alt 22.06.2017, 00:29   #3
Vidya
 
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Vidya EnagagiertVidya EnagagiertVidya EnagagiertVidya EnagagiertVidya EnagagiertVidya EnagagiertVidya EnagagiertVidya Enagagiert
Standard AW: EGV für meine Ehefrau trotz Vollzeitjob

Zitat von michel73 Beitrag anzeigen
Ich weiß das diese EGV totaler Unsinn ist, aber mich würde die ein oder andere Meinung doch mal interessieren. Und ich habe in Sachen VA (Staub über mein Haupt) null Plan.
Du hattest dieses Problem doch schon mal früher . Aus dem früheren Thread aus 2011 geht hervor, dass Deine Frau zu der Zeit in Teilzeit gearbeitet hat. Und jetzt Vollzeit? Das wäre doch schon Verringerung der Hilfebedürftigkiet -im Gegensatz zu früher. Trotzdem soll sie noch Ihre Hilfebedürftigkeit verringern? -wie aus der EinV hervorgeht. Bekommt Sie denn auch trotzdem noch Leistungen ?

https://www.elo-forum.org/einglieder...einbarung.html

Und was hast Du seitdem zur Verringerung beigetragen ?

Jedenfalls kann es bislang seit 2011 für Deine Frau noch keinen VA gegeben haben -denn sonst wärest Du nicht so ratlos , wie Du hier schreibst.

Bedeutet auch, wenn es bis dato keinen VA für Deine Frau gegeben hat - so würde ich mir da auch weiterhin keinen Kopf machen wollen. Oder gbit es dafür einen konkreten Anlass, trotzdem Deine Frau jetzt wohl in Vollzeit arbeitet, hier besorgt sein zu müssen?

Warte doch ab -was passiert. Meine Meinung: Wenn das Jobcenter eine Rechtsgrundlage für sein Vorgehen hätte, dann würden die nicht auf so absurde Ideen wie eine "telefonische Verhandlung der EinV" kommen bzw. anbieten...

Zudem enthält die EinV Passagen, die im Konjunktiv Pflichten auferlegt, die vollkommen überzogen und unverhältnismäßig sind. Bei jemanden der schon 14 JJahre eine Arbeitsstelle innehat sowieso . Und wenn sie inzwischen dort sogar auf Vollzeit arbeitet. Dann kann es doch nicht optimaler sein -was Deine Frau anbetrifft.

Falls das Jobcenter nunmehr denkt -dass Deine Frau die Rolle des Ernährers für euch beide übernehmen soll -so ist das illusorisch, weil Frauen meist immer weniger verdienen als die Herren der Schöpfung.
Und mit Vollzeit das Limit damit bei Frauen in den meisten Berufen erreicht ist. Das wäre bei einem anderen Job wahrscheinlich dann auch nicht mehr als sie jetzt verdient. Eher weniger -denn das Gehalt steigt meist mit der Betriebszugehörigkeit -wenn überhaupt.

Geändert von Vidya (22.06.2017 um 00:49 Uhr)
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Alt 22.06.2017, 03:47   #4
Doppeloma
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Frage AW: EGV für meine Ehefrau trotz Vollzeitjob

Hallo michel73,

Zitat:
Heute kam erneut ein Schreiben mit EGV in zweifacher Ausführung.
EGV per Post sind aber inzwischen gar nicht mehr zulässig, deine Frau ist bereits Vollzeit "eingegliedert" soweit ich das verstanden habe, also ist eine EGV generell schon mal völlig überflüssig.

Leider beantwortest du nicht, ob sie selbst überhaupt noch Leistungen bekommt / benötigt vom JC oder (eigentlich) von ihrem Einkommen unabhängig leben könnte ... ?
Versteh das bitte nicht falsch aber das könnte auch (zusätzliche) Argumente bringen sofern es tatsächlich mal einen VA dazu geben sollte.

Zitat:
Auf der ersten Seite steht : Sehr geehrte Frau...... leider sind Sie der bisherigen Einladung zwecks Vereinbarung der für Ihre Eingliederung erforderlichen Leistung trotz Rechtsfolgenbelehrung nicht nachgekomen.
Sie soll doch auch lt. dieser EGV ihrer Arbeit ordentlich nachkommen können, das fördern ja Termine beim JC während der Arbeitszeit nicht gerade ...

Zitat:
Irgendwie Seltsam,denn eigentlich wurde geklärt, das der Termin wegen der Arbeitszeit nicht wahrgenommen werden kann. Und das habe ich sogar schriftlich.
Wenn ihr das sogar schriftlich habt, dann solltest ihr das sehr gut aufbewahren, es ist in der Regel auch nicht (mehr) erforderlich mit Vollzeit eingegliederten Mitgliedern einer BG überhaupt eine EGV abzuschließen.

Was wird denn (deiner Frau) "geboten" in diesem "Austauschvertreg", es wird doch nur Unsinn gefordert der mit Eingliederung in Arbeit auch nicht wirklich zu tun hat, das ist eine "Alibi-EGV", damit der SB was für seine Vorgesetzten anzubieten hat ...

Ach ja, man bitet ihr die Zusendung "geeigneter" VV an und was soll sie bitte damit im Vollzeit-Arbeitsverhältnis ... ihre Freizeit mit sinnlosen Bewerbungen verplempern ???

Dazu kann sie aktuell gar nicht verpflichtet werden, sie ist ja NICHT Arbeitslos / Arbeitsuchend ...

Zitat:
Dazu noch die Drohung das die EGV per Verwaltungsakt kommt wenn bis zum 30.06.17 nicht unterschrieben wurde.
Wie wird damit "gedroht" schriftlich, alles gut aufheben was dazu gekommen ist, über eine solche "Drohung" freut sich bestimmt jeder Sozial-Richter ... sollte es doch mal Probleme geben ... ???

Schon die Ziele unter Punkt 3 sind doch abstrus ...

Sie soll die "Leistungsberechtigung" beenden ...
(hier würde z.B. gut hinpassen, wenn sie selbst gar keine Leistungen mehr benötigen würde ohne Teil einer SGB II-BG zu sein) ,
... was stellt man sich denn nun konkret darunter vor ???

Ebenso sinnfrei ist die Forderung nach "Stabilisierung / Ausweitung der Integration in den Arbeitsmarkt" zu sehen ...

Was erwartet man von ihr, soll sie noch mehr als Vollzeit arbeiten müssen, damit die "Leistungsberechtigung" beendet wird ... was soll sie bitte "stabilisieren" an einem bestehenden Arbeitsverhältnis ...

Zitat:
Die Laufzeit der EGV ist "Bis auf weiteres"
Das ist inzwischen so üblich, spaßig wird das erst wenn der VA auch "unbegrenzt" gelten soll, denn das übernehmen die meist ganz einfach so ...

Zitat:
Meint ihr ich sollte den VA abwarten und dagegen angehen, oder macht das keinen Sinn ?
Zunächst mal abwarten, ob überhaupt ein VA kommen wird ... ob es sich lohnt dagegen vorzugehen sollte man auch erst dann entscheiden.

Zitat:
Denn der Teamleiter meinte das der VA vor Gericht Bestand hätte (was ich nicht glaube)
Und was bitte soll da bei Gericht "Bestand" haben können, was deiner Frau da so "unterschwellig" vorgeschrieben wird kann gar keinen Bestand haben, weil es mit einer Eingliederung in Arbeit gar nichts zu tun hat ... denn sie IST bereits eingegliedert ...

Das "Verhältnis" zu ihrem AG ergibt sich aus dem Arbeitsvertrag und nicht aus den Anweisungen des JC in einer EGV (oder einem ersetzenden VA), an die arbeitsvertraglichen Pflichten hält sie sich um den Arbeitsplatz zu behalten aber nicht, um dem JC einen Gefallen zu tun.

Zitat:
Der Teamleiter meinte noch, meine Frau könne ja die EGV mit der SB am Telefon verhandeln wenn es nicht anders machbar wäre.
Wann und auf welchem Wege meinte der Teamleiter das alles, am Telefon "verhandelt" man mit dem JC überhaupt NICHTS und deine Frau braucht KEINE EGV unterschreiben wenn sie das nicht möchte, weil sie das nicht MUSS ...sie braucht eigentlich überhaupt KEINE EGV ...

Es lohnt sich gar nicht weiter auf diesen Unsinn einzugehen ... zunächst mal "Abwarten und Tee trinken", mit einem VA wieder hier melden.

Euer JC scheint zur BA zu gehören (dem Aufbau der EGV nach), da könnte man ja auch mal eine nette Mail-Beschwerde an das KRM in Nürnberg richten, warum man nicht wenigstens die bereits Vollzeit arbeitenden Mitglieder einer BG in Ruhe lässt, damit ihre Gesundheit nicht noch gefährdet wird.

Das könnte den Leistungsbedarf der BG sonst in der Zukunft vielleicht unerwünscht erhöhen ...
Würde ich spätestens nach Erhalt eines VA dazu mal machen, mal sehen ob die das auch so locker sehen ...

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

Keine Einzelfall-Beratung per PN, alle Fragen bitte im Forum stellen !!!
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Alt 22.06.2017, 09:51   #5
michel73
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michel73 michel73
Standard AW: EGV für meine Ehefrau trotz Vollzeitjob

Hallo Vidya
Zitat:
Und was hast Du seitdem zur Verringerung beigetragen ?
Von 2015 bis 2016 habe ich ein Jahr als Grafikdesigner in einem Startup-Unternehmen gearbeitet - bezuschusst vom Jobcenter.


Zitat:
Jedenfalls kann es bislang seit 2011 für Deine Frau noch keinen VA gegeben haben -denn sonst wärest Du nicht so ratlos , wie Du hier schreibst.

Bedeutet auch, wenn es bis dato keinen VA für Deine Frau gegeben hat - so würde ich mir da auch weiterhin keinen Kopf machen wollen. Oder gbit es dafür einen konkreten Anlass, trotzdem Deine Frau jetzt wohl in Vollzeit arbeitet, hier besorgt sein zu müssen?
Bislang gab es keinen VA, das ist richtig. Nein, Grund zur Sorge gibt es nicht.


Zitat:
Warte doch ab -was passiert. Meine Meinung: Wenn das Jobcenter eine Rechtsgrundlage für sein Vorgehen hätte, dann würden die nicht auf so absurde Ideen wie eine "telefonische Verhandlung der EinV" kommen bzw. anbieten...

Zudem enthält die EinV Passagen, die im Konjunktiv Pflichten auferlegt, die vollkommen überzogen und unverhältnismäßig sind. Bei jemanden der schon 14 JJahre eine Arbeitsstelle innehat sowieso . Und wenn sie inzwischen dort sogar auf Vollzeit arbeitet. Dann kann es doch nicht optimaler sein -was Deine Frau anbetrifft.

Falls das Jobcenter nunmehr denkt -dass Deine Frau die Rolle des Ernährers für euch beide übernehmen soll -so ist das illusorisch, weil Frauen meist immer weniger verdienen als die Herren der Schöpfung.
Und mit Vollzeit das Limit damit bei Frauen in den meisten Berufen erreicht ist. Das wäre bei einem anderen Job wahrscheinlich dann auch nicht mehr als sie jetzt verdient. Eher weniger -denn das Gehalt steigt meist mit der Betriebszugehörigkeit -wenn überhaupt.
Vor allem wäre es Unsinn den jetzigen Job zu kündigen, wenn es anderswo 0,50 Cent mehr die Stunde gibt, dafür aber wieder mit einem Zeitvertrag oder ähnlichem. Daher ist die EGV ja völlig absurd.

Geändert von michel73 (22.06.2017 um 10:11 Uhr)
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Alt 22.06.2017, 10:10   #6
michel73
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michel73 michel73
Standard AW: EGV für meine Ehefrau trotz Vollzeitjob

Hi Doppeloma
Zitat:
EGV per Post sind aber inzwischen gar nicht mehr zulässig, deine Frau ist bereits Vollzeit "eingegliedert" soweit ich das verstanden habe, also ist eine EGV generell schon mal völlig überflüssig.
So sehe ich das auch.


Zitat:
Leider beantwortest du nicht, ob sie selbst überhaupt noch Leistungen bekommt / benötigt vom JC oder (eigentlich) von ihrem Einkommen unabhängig leben könnte ... ?
Versteh das bitte nicht falsch aber das könnte auch (zusätzliche) Argumente bringen sofern es tatsächlich mal einen VA dazu geben sollte.
Also im Bescheid bekommt meine Frau anteilig auch Leistungen (BG) aber mit ihrem Einkommen wäre ihr eigener Bedarf eigentlich gedekt. Oder verstehe ich deine Frage falsch ?


Zitat:
Wenn ihr das sogar schriftlich habt, dann solltest ihr das sehr gut aufbewahren, es ist in der Regel auch nicht (mehr) erforderlich mit Vollzeit eingegliederten Mitgliedern einer BG überhaupt eine EGV abzuschließen.
Auf dem Deckblatt der ersten EGV die per Post kam steht " Wie telefonisch vereinbart übersende ich ihnen die Eingliederungsvereinbarung....."

Jetzt heißt es plötzlich "......Da Sie der bisherigen Einladung zwecks Vereinbarung.....trotz Rechtsfolgenbelehrung nicht nachgekomen"

Zitat:
Das ist inzwischen so üblich, spaßig wird das erst wenn der VA auch "unbegrenzt" gelten soll, denn das übernehmen die meist ganz einfach so ...
Ah ok, da war ich mir nicht sicher ob das tatsächlich so ist.

Zitat:
Es lohnt sich gar nicht weiter auf diesen Unsinn einzugehen ... zunächst mal "Abwarten und Tee trinken", mit einem VA wieder hier melden.
Da hast du wohl Recht.

Ich warte jetzt einfach mal ab ob der VA kommt und stelle ihn dann hier ein. Ich bezweifle das zwar, aber aus Erfahrung weiß ich das es denen zuzutrauen ist.

Ich bin zwar schon sehr lange hier im Forum aber in einigen Angelegenheiten bin ich mir trotzdem unsicher. Daher frage ich lieber mal nach, bevor ich in irgendein Fettnäpfchen trete.
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Alt 22.06.2017, 11:53   #7
michel73
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michel73 michel73
Standard AW: EGV für meine Ehefrau trotz Vollzeitjob

Nachtrag

Ich hatte ein telefonisches Gespräch mit dem Teamleiter. Wie zu erwarten hat das Gespräch zu nichts geführt. Der Teamleiter meint, das sei alles vollkommen in Ordnung.

Ich habe nun eine Mail an das KRM in Nürnberg geschrieben.

Vielleicht sind die dort nicht ganz so borniert.
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Alt 05.07.2017, 16:38   #8
michel73
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michel73 michel73
Standard AW: EGV für meine Ehefrau trotz Vollzeitjob

Kleines Update

Hallo zusammen

Auf meine Beschwerde beim KRM in Nürnberg habe ich heute ein Schreiben bekommen.

Das Schreiben kam von hiesigen Jobcenter (Teamleiter) und nicht aus Nürnberg.

Ich bekomme also eine Antwort vom Jobcenter, über das ich mich beim KRM beschwert habe - Verstehe ich zwar nicht wirklich, aber das ist dann wohl das normale Prozedere.

Die EGV ist bisher noch nicht per VA eingetroffen.


Schreiben als Anhang

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Alt 06.07.2017, 13:25   #9
Merse
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Merse Merse Merse Merse Merse Merse
Standard AW: EGV für meine Ehefrau trotz Vollzeitjob

Das JC bestätigt, dass die EGV totaler Blödsinn ist, schreibt aber gleichzeitig, dass sie völlig in Ordnung ist. Muss man nicht verstehen.

JC: "Sie sind Vollzeit berufstätig und tun somit alles, was Sie können, um die Hilfsbedürftigkeit zu verringern."

EGV: "Ich bemühe mich um eine weitere Verringerung meines Anspruchs auf ALG II".

Du tust also bereits alles, was dir zugemutet werden kann, aber trotzdem reicht es dem JC immer noch nicht aus? Das JC möchte also im Klartext, dass du mehr tust, also dir überhaupt zumutbar ist.


JC: "Ihre aktuelle Beschäftigung müssen Sie nicht aufgeben, um eine andere Beschäftigung aufzunehmen, wenn Sie bei einem Stellenwechsel nicht ohne weiteres ein höheres Einkommen realisieren können".

EGV: "Ich bewerbe mich umgehend auf Vermittlungsvorschläge".

Wozu dient denn eine Bewerbung, wenn nicht zur Aufnahme einer anderen Beschäftigung? Sind diese VV dann allesamt schon vorher daraufhin geprüft, ob dort "ohne weiteres" ein höheres Einkommen realisiert werden kann?


Das ganze Zeug bzgl Meldung bei Arbeitslosigkeit, keine selbstverschuldete Kündigung usw ist doch sowieso schon gesetzlich geregelt, warum muss man das bitte nochmal in eine EGV schreiben? Weil die sonst komplett leer wäre und das n bissl doof aussehen würde? Hm, sowas aber auch.

Mach doch einen Gegenvorschlag. Kostet nichts und macht sich später ganz gut vorm SG.

Übrig bleibt: JC schickt nur vorher geprüfte Vermittlungsvorschläge, bei denen unter Berücksichtung von Fahrtkosten usw ohne weiteres ein so beträchtlich höheres Einkommen erzielt werden kann, dass dafür sogar das Risiko des Arbeitsplatzwechsels in Kauf genommen werden kann. Und diese Bewerbungskosten werden dann natürlich auch vom JC mit mindestens 5€ übernommen. Als Nachweis reicht eine Liste.

Dann wartest du ab, wieviele VV für Stellen mit 20€ Stundenlohn das JC auf Lager hat.
Merse ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.07.2017, 16:08   #10
michel73
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michel73 michel73
Standard AW: EGV für meine Ehefrau trotz Vollzeitjob

Hallo Merse, danke für deine Antwort.

Ein Gegenvoschlag ist eigentlich nicht möglich - denke ich zumindest.

Es bestünde weiter das Risiko, eine Stelle mit einem unbefristeten Vertrag zu verlieren, da ja Zeitverträge üblich sind und nach Ablauf Arbeitslosigkeit drohen würde.

Ich denke wir warten einfach auf die EGV per VA und sehen dann weiter.

Wie du ja sehen kannst,ist es bei der Logik nicht ganz auszuschließen.
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