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Eingliederungsvereinbarung (EGV +VA) Fragen zur Eingliederungsvereinbarung und wie man sie abwehrt! Bitte gebt in der Überschrift an ob die EGV oder die VA ALG I oder ALG II betrifft.


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Alt 02.08.2007, 10:52   #1
sonjiya
Elo-User/in
 
Registriert seit: 02.08.2007
Beiträge: 1
sonjiya
Ausrufezeichen Hilfe Eingliederungsvereinbarung

hallo liebe mitstreiter, ich brauche dringend einen rat!!!
bin gestern mit einer, für mich unhaltbaren, situation konfrontiert worden. mußte zu meiner arbeitsberaterin aufgrund eines von mir selbst gesuchten 1- euro jobs. den job hab ich. da ich allerdings suchtkrank bin und vor 3 monaten einen rückfall hatte, bei dem ich einen zeitarbeitsjob verloren habe, verlangt die arbeitsberaterin von mir in einem eingliederungsvereinbarung von mir wörtlich, ich zitiere:
Bestätigung über die regelmäßige teilnahme an sucht- selbsthilfegruppen und vorlage dieser zum 30. eines jeden monats, sollte dieser tag auf einen feiertag oder wochenende fallen, dann am darauffolgenden tag.
jeder der sich auch nur annäherend mit dem thema sucht auskennt oder eigentlich nur gesunden menschenverstand besitzt, weiß daß mir damit die möglichkeit genommen wird, selbst zu entscheiden ob ich dort hingehen will oder nicht. ich habe ihr gesagt daß ich das nicht unterschreiben kann aber das interessierte sie herzlich wenig. sie sagte nur sie gibt mir eine woche zeit gibt zu unterschreiben, ansonsten hätte das rechtsfolgen.
nun bin ich ziemlich ratlos, denn ich will diesen wisch auf keinen fall so unterschreiben. vielleicht gibts ähnliche fälle. bin für jede anregung dankbar!!!!!!
sonjiya ist offline  
Alt 02.08.2007, 15:16   #2
ThomasF
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard bist du mit allem anderen einverstanden?

Zitat von sonjiya Beitrag anzeigen
hallo liebe mitstreiter, ich brauche dringend einen rat!!!
bin gestern mit einer, für mich unhaltbaren, situation konfrontiert worden. mußte zu meiner arbeitsberaterin aufgrund eines von mir selbst gesuchten 1- euro jobs. den job hab ich. da ich allerdings suchtkrank bin und vor 3 monaten einen rückfall hatte, bei dem ich einen zeitarbeitsjob verloren habe, verlangt die arbeitsberaterin von mir in einem eingliederungsvereinbarung von mir wörtlich, ich zitiere:
Bestätigung über die regelmäßige teilnahme an sucht- selbsthilfegruppen und vorlage dieser zum 30. eines jeden monats, sollte dieser tag auf einen feiertag oder wochenende fallen, dann am darauffolgenden tag.
jeder der sich auch nur annäherend mit dem thema sucht auskennt oder eigentlich nur gesunden menschenverstand besitzt, weiß daß mir damit die möglichkeit genommen wird, selbst zu entscheiden ob ich dort hingehen will oder nicht. ich habe ihr gesagt daß ich das nicht unterschreiben kann aber das interessierte sie herzlich wenig. sie sagte nur sie gibt mir eine woche zeit gibt zu unterschreiben, ansonsten hätte das rechtsfolgen.
nun bin ich ziemlich ratlos, denn ich will diesen wisch auf keinen fall so unterschreiben. vielleicht gibts ähnliche fälle. bin für jede anregung dankbar!!!!!!
Hallo sonjiya,

wenn du mit allem anderen aus der EGV einverstanden bist, dann kannst du es mit einem Gegenvorschlag versuchen. (Schriftlich einreichen, doppelt, ohne Unterschrift (die kommt erst später), Empfang bestätigen lassen!) Dorthinein schreibst du alles außer aus dem strittigen Punkt.

Ob du im Anschreiben erklären solltest weswegen du den strittigen Punkt wegläßt oder ob du ihn einfach totschweigen sollst, das könnte noch hier in der Runde diskutiert werden.
Weglassen hätte den Vorteil, daß die SB freiwilig und kommentarlos darauf verzichten könnte. Während die SB beim beharren erklären müßte, warum sie sich therapeutische Kompetenz anmaßt.
Bei einer Erklärung deinerseits könntest du darauf verweisen, daß hier therapeutische Kompetenz angemaßt wurde. Wobei es sich bei einer Sucht-Selbsthilfe-Gruppe eindeutig nicht um eine (vorbereitende) Arbeitsmaßnahme handelt.
 
Alt 02.08.2007, 19:20   #3
wolliohne
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 19.08.2005
Ort: Bonndeshauptstadt
Beiträge: 14.823
wolliohne Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard sonjiya

bloß keine Panik.

NICHT unterschreiben fertig,danach gibts einen Verwaltungsakt das wars !
__

"10 Jahre Unrechtsregime Bundesrepublik
Deutschland"
Im Namen der BRD-Verbrechen gegen die Menschlichkeit mit Nebenwirkung Tot

Alle von mir gemachten Aussagen und Antworten auf Fragen entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung und stellen keinerlei Rechtsberatung dar.
wolliohne ist offline  
Alt 02.08.2007, 19:41   #4
katzenfreund->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 19.07.2007
Ort: Leipzig
Beiträge: 136
katzenfreund
Standard

Hallo sonjiya,

keine Panik die EGV brauchst du nicht unterschreiben, auch wenn Dir das Dein FM weis machen will!!
Sie wird Dir dann per Verwaltungsakt zugestellt, die dann in Ruhe von einer Arbeitsloseniniative, o. RA. prüfen lassen kannst und dagegen in Widersprruch gehen kannst, da Du sogar bereit bist, einen Ein-Euro-Job zu machen.
__

Mfg

katzenfreund

------------------------------------------------
Alles was ich schreibe, ist lediglich meine persönliche Meinung und stellt keine Rechtsberatung dar!

Mein Motto: Weg mit Hartz IV!
katzenfreund ist offline  
Alt 02.08.2007, 20:53   #5
ThomasF
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard aber Vorsicht!

Zitat von katzenfreund Beitrag anzeigen
Hallo sonjiya,

keine Panik die EGV brauchst du nicht unterschreiben, auch wenn Dir das Dein FM weis machen will!!
Sie wird Dir dann per Verwaltungsakt zugestellt, die dann in Ruhe von einer Arbeitsloseniniative, o. RA. prüfen lassen kannst und dagegen in Widersprruch gehen kannst, da Du sogar bereit bist, einen Ein-Euro-Job zu machen.

bei diesem Rat muß auch gesagt werden, daß die Bezüge für drei Monate um 30% gesenkt werden. Das kann sich also nicht jeder erlauben. Man sollte schon genug angespartes Kleingeld haben um die drei Monate dennoch über die Runden zu kommen.
Die Ruhe in der man eine Arbeitslosenini oder einen Rechtsanwalt konsultiert währt genau einen Monat. Bis dahin muß man einen Widerspruch gegen den Verwaltungsakt eingereicht haben. Erst wenn dieser abgewiesen wird kann vor das Sozialgericht gezogen werden. Und auch hier gilt es Fristen zu beachten.
 
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