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Eingliederungsvereinbarung (EGV +VA) Fragen zur Eingliederungsvereinbarung und wie man sie abwehrt! Bitte gebt in der Überschrift an ob die EGV oder die VA ALG I oder ALG II betrifft.


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Alt 25.06.2007, 14:06   #1
Ines und Jannick->Emailproblem
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Registriert seit: 25.06.2007
Beiträge: 72
Ines und Jannick
Ausrufezeichen Eingliederungsvereinbarung, hab ein paar Fragen

Hallo,

ich habe heute dieses tolle Forum gefunden. Es wurde mir sehr empfohlen.

Ich bin seit dem 16.05.07 ALG II-Bezieher.

Heute mußte ich zur ArGe, weil über meine berufliche Situation gesprochen werden wollte.

Ist nix dabei raus gekommen, außer eine Eingliederungvereinbarung, die ich aber nicht unterschrieben habe.

So richtig verstehe ich die Leistungen meiner ArGe nicht.

In meiner EGV steht als Leistungen der ARGE folgendes:

unverbindliche Vormerkung für den 2. Arbeitsmarkt
Unterstützung bei der Arbeits-und Ausbildungssuche/-aufnahme
-aufnahme Ihres Bewerberprofils in www.arbeitsagentur.de
Unterstützung der Bewerbungsbemühungen durch finazielle Leistungen (UBV) nach Maßgabe des $ 46 SGB III, nach vorherigem gesonderten Antrag.

meine Pflichten sind diese:

meinen Aufenthalt außerhalb des zeit- und ortsnahen Bereiches vorher mit dem persönlichen Ansprechpartners abzustimmen, alle Möglichekeiten zu nutzen, um den eigenen lebensunterhalt aus eigenen Mitteln und Kräften zu bestreiten und an allen Maßnahmen zur Eingliederun mitzuwirken, insbesondere:

Vorlage von 5 Eigenbemühungen bis zum 31.07.07
-Stellensuche/Erstellung von Bewerbungsunterlagen
-Nutzung des Internets zur Stellensuche
-Nutzung der Gelben Seiten zur Stellensuche

Nun meine Fragen:

ist die ArGe nicht verpflichtet mich auf dem 1. Arbeitsmarkt zu vermitteln?

Ich habe ein kleines Kind, das jeden Tag von mir um 8 in den KiGa gebracht wird. Mir muß doch keiner sagen, das ich früh aufzu stehen hab um zu arbeiten.

Kann ich der ArGe noch andere Pflichten um mir bei der Suche einer Arbeitsstelle für mich "anordnen"?
Letztesn standen für meinen Beruf 3 Stellen im Portal der Arbeitsagentur. Ich hab nicht eine Stelle davon zugeschickt bekommen. Hab mich aber trotzdem beworben.

Dann würde ich gerne eine neue Ausbildung machen, nur meinte meine Arbeitsberaterin, ich solle mir einen Arbeitgeber suchen, der mich nach der Ausbildung einstellt, damit mir die ARGE eine Ausbildung finaziert.

Ich bin PTA und hier in der Region gibt es keine freien Stellen.

Was kann ich als Zusatz noch in die EGV schreiebn, damit ich nicht einen !-Euro-Job machen muß?
Ist ein 1-Euro-Job nicht das letzte Mittel, gehen nicht erst Weiterbildungen oder ABM vor?

Sorry für die vielen Fragen.

Ich danke schonmal im voraus für eure Antworten.

LG, Ines
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Alt 25.06.2007, 14:12   #2
wolliohne
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wolliohne Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard Ines und Jannick

Bitte per Suchfunktion zuerst einmal die Beiträge zu Ev´s lesen,dann noch einmal gezielt fragen.

Selbstverständlich geht Dein Kleinkind vor !
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Deutschland"
Im Namen der BRD-Verbrechen gegen die Menschlichkeit mit Nebenwirkung Tot

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Alt 25.06.2007, 15:05   #3
na
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Es ist richtig, dass du die EGV nicht unterschrieben hast. Sie ist verhandelbar. Oft steht der größte Quatsch drin, und es werden unsinnige Maßnahmen reingeschrieben. Unterschreibst du das auch noch, dann darfst du dich auch noch daran halten.

Wenn in deren Vereinbarungsentwurf eine für dich überflüssige Maßnahme steht, oder etwas, das du mit einem kleinen Kind nicht machen kannst, dann würde ich das vorbringen und aushandeln. Unter dem "2. Arbeitsmarkt" verstehe ich eine Zeitarbeitsfirma, eine Aushilfstätigkeit, ein nicht passender Job".

Es gibt 2 Möglichkeiten: Entweder du vergleichst die Version, die man dir gab, mit dem Musterentwurf in diesem Forum (www.erwerbslosenforum.de/antrag/egv_481.pdf), passt sie an und machst einen Gegenentwurf, oder du scannst mal deine EGV ein. Du kannst sie mir auch per PN schicke. Ich schaue mal drüber.

Lies auch mal, was unter http://www.elo-forum.org/wehren-gege...gen-t7207.html
steht. Das ist auch ganz interessant.
 
Alt 26.06.2007, 09:16   #4
Ines und Jannick->Emailproblem
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Ines und Jannick
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@wolliohne: wie meinst du das, das mein Kind vorgeht?
Er ist jetzt 3 Jahre und 3 Monate alt

@Rotkäppchen: ich schreibe dann eine neue EGV.
Meine, die ich gestern bekommen habe, schick ich dir per PN.

Wenn ich dann die neue EGV abgebe, die ich schreibe und abgebe, kann da die ArGe mit Sanktionen drohen und anordnen.

Gestern wurde mir auch gedroht, wenn ich nicht unterschreibe wird mir mein Geld gekürzt.

In dem 2. Link steht was vom Profiling, das wurde nicht bei mir gemacht. Hab ich das richtig verstanden, das das vor der EGV gemacht werden muss?

Fragen über Fragen, sorry.

LG, Ines
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Alt 26.06.2007, 09:26   #5
wolliohne
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wolliohne Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard Ines

lass Dir nicht Bange machen,die Ablehnung der EV ist nicht automatisch Sanktions verbunden.
Profiling folgt i.d.Regel der EV.

Wie gesagt,Die Kindererziehung geht immer vor EV und Ein-Euro-Job ! (Du hast natürlich niemanden zur evtl. Betreuung) Formuliere so den Widerspruch.

Die Arbeit mit der Neuen EV kannst Du Dir sparen,nicht unterschreiben und Ende.
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Alt 26.06.2007, 09:32   #6
Ines und Jannick->Emailproblem
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Ines und Jannick
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mein Kind geht aber in den KiGa und das wissen die auch im Arbeitsamt. Mußte sogar den Betreuungsvertrag abgeben
Ines und Jannick ist offline  
Alt 26.06.2007, 10:01   #7
wolliohne
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Standard ok

wenn Dein Kind versorgt ist.

würde ich trotzdem auf den Passus i. d. EV bestehen,falls mit dem Kind etwas dazwischen kommt (Krankheit,keine Betreuung etc.)

Ev ist ein Vertrag auf Beidseitigkeit,also muss dort auch meine persönl. Situation Einfluss nehmen.
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wolliohne ist offline  
Alt 26.06.2007, 12:08   #8
na
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Zitat von wolliohne Beitrag anzeigen
wenn Dein Kind versorgt ist.

würde ich trotzdem auf den Passus i. d. EV bestehen,falls mit dem Kind etwas dazwischen kommt (Krankheit,keine Betreuung etc.)

Ev ist ein Vertrag auf Beidseitigkeit,also muss dort auch meine persönl. Situation Einfluss nehmen.
Wolli, in der EGV werden ihr nur die Bewerbungskosten zugesagt. Ansonsten wird ihr kein Praktikum und kein Ein-Euro-Job aufgedrungen. Bis auf ein paar Unklarheiten (wie die mit dem 2. Arbeitsmarkt und noch ein paar andere), die ich noch heute im Laufe des TAges ändere und an Ines zuschicke, ist das nicht so schlecht.

Ines, würdest du denn gerne z.B. einen Halbtagsjob annehmen, der sich mit den Kindergartenzeiten deines Kindes zeitlich vereinbaren lässt? Wenn ja, dann bringen wir das als Bedingung für die "Unterstützung bei den Bemühungen der ARGE" ganz genau mit rein, damit du zur Not Vermittlungsvorschläge abwehren kannst, denn deren "Unterstützung" ist leider nicht sehr geistreich. Wenn nein, dann rate ich dir mal unter: http://www.elo-forum.org/wehren-gege...gen-t7207.html reinzuschauen.

In der EGV selbst ist übrigens eine Abgabefrist für die Unterschrift für den 29.6.07 drin. Sowas habe ich noch nie gesehen. Die EGV trägt das DAtum 25.6.07. Wolli, weißt du, ob das gültig ist? M.E. sollte man sich einen Vertrag mindestens 1 Woche lang anschauen können.

Und die angedrohten Sanktionen sind ein bluff, weil die sich sonst mit einer EGV nicht durchsetzen können. Solltest du bei angemessenem Verhalten eine Leistungskürzung bekommen, erhebst du dagegen einen gut begründeten Widerspruch und es ist wieder Friede, Freude Eierkuchen. Man muß bei Hartz IV nur gute Nerven haben.
 
Alt 26.06.2007, 13:29   #9
Ines und Jannick->Emailproblem
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Ines und Jannick
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Hallo,

ja sogar gerne würde ich halbtags Arbeiten gehen.

Ach Rotkäppchen, ich danke dir von ganzem Herzen für deine Hilfe.

LG, Ines
Ines und Jannick ist offline  
Alt 26.06.2007, 15:03   #10
wolliohne
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wolliohne Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard Abgabefrist ?

ist mir auch neu,einfach ignorieren und auf angemessene Überlegungs- und Beratungszeit (evtl. RA) bestehen.

ich wiederhole noch einmal.nicht unterschreiben !
mit dem dann erstellten Verwaltungsakt kannst Du locker Leben.

Alles gute
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wolliohne ist offline  
Alt 26.06.2007, 18:29   #11
na
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Ines, du hast jetzt 2 Möglichkeiten:

1. Entweder du ignorierst den EGV-Entwurf, den man dir zur Unterschrift gab. Dann bekommst du in wenigen Wochen die EGV per Verwaltungsakt. Das ist wie ein Bescheid, d.h., du musst jetzt auf alle Bedingungen eingehen, die die in der EGV haben wollten. In diesem Verwaltungsakt ist aber (meist als letzter Satz) eine Rechtsbehelfsbelehrung (da steht in etwa: Gegen diesen Bescheid kann innerhalb eines Monat Widerspruch erhoben werden.....). Dann bekommst du als Santion eine Kürzung (ich glaube 30% für 3 Monate) von deiner Leistung. Dagegen erhebst du innerhalb eines Monat den Widerspruch. D.h., du schreibst denen (immer bitte am Eingang der ARGES den Empfang auf eine Kopie des eingereichten Schriftstückes bescheinigen lassen), dass du dem Verwaltungsakt widersprichst und gibst als Begründung an, dass du ein noch sehr kleines Kind hast, das sehr anhänglich ist, sich oft weigert in die Kita zu gehen weil es lieber bei Mama ist, dass du dir deswegen sehr viel Sorgen machst, dass du deswegen keine zuverlässige Arbeitskraft sein kannst, dass dein Kind nachts oft Albträume hat, dass es wohl noch etwas zu früh ist, jetzt schon eine feste Arbeitsstelle aufzunehmen etc. etc. Mit so einem Widerspruch müsstest du durchkommen (ansonsten würde ich zum Sozialrechtler gehen), und die zu unrecht gekürzte Leistung bekommst du nachgezahlt.

Mittlerweile machen sehr viele Leute Gebrauch von dieser Variante. Es ist teilweise eine ARt von Protest, denn du verpflichtest dich ja sonst, dich zu bewerben wo es evtl. nichts Passendes gibt, sollst dich bei denen melden, sobald du das Ortsschild passierst etc. Die EGV ist tatsächlich überflüssig.

Oder:

2. Du unterschreibst die EGV, die ich dir per PN in 1 - 2 Stunden noch schicke, und schreibst denen einen kleinen Schrieb dazu: "Ich möchte Gebrauch von meinem Recht auf Vereinbarung machen und habe den von Ihnen vorgelegten öffentlich-rechtlichen Vertrag (Austauschvertrag im Sinne von § 55 SGB X) in einem eigenen Entwurf optimiert, da ich einige Punkte nicht klar erläutert sah. Anbei finden Sie meine Version, die Sie bei Einverständnis gerne unterschreiben können." Die meisten ARGEs wissen nicht, wie sie darauf reagieren sollen, und lassen es einschläfern. Die wenigsten unterschreiben sofort. Einige lassen überhaupt nicht mit sich reden und drohen mit Sanktionen (mir ist die SB mit der Drohung noch bis zum Ausgang des Gebäudes hinterhergelaufen); das hilft ihnen aber nichts, denn für eine Vereinbarung gehören mindestens 2 Personen, und die Drohung, solange der "Kunde" verhandlungsbereit ist und die ARGE nicht, ist ein bluff.

Wenn du diese EGV unterschreibst, hast du den Vorteil, dass man deine Bewerbungskosten und Fahrtkosten für Gespräche erstattet. Du willst ja eine kleine Tätigkeiten finden. Auf deren "Bemühungen" bei der Suche würde ich mich niemals verlassen. Sie hat aber den Nachteil, dass du Bewerbungen schreiben musst und recht unfrei in deinen Bewegungen bist (was ich aber bei kurzen Abwesenheiten ignorieren würde).

Ansonsten finde ich deine EGV nicht schlecht, denn es wird keine Maßnahme vorgegeben. Ich fand nur deren Pflichten etwas dürftig. Das habe ich ergänzt. Außerdem ist sie sehr schlampig geschrieben, denn man vergaß viele Felder, die auf die Person hätten angepasst werden müssen, auszufüllen. Da hat die SB wohl noch nicht ihren Morgenkaffee getrunken, als sie das gemacht hat.

Wenn du einen kleinen Job haben möchtest, dann rate ich dir einen 400 Euro-Job zu suchen. Davon lässt man dir bei ALG II 160 Euro monatlich übrig. Leider. Aber du musst dann nicht jeden Tag arbeiten, sondern evtl. nur 2 oder 3 mal wöchentlich halbtags, wenn dein Kind in der Kita ist.
Alles Gute
Das Rotkäppchen
 
Alt 28.06.2007, 12:13   #12
Ines und Jannick->Emailproblem
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Ines und Jannick
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So, war heute früh pünktlich 8.05Uhr in der ARGE und hab die neue EGV abgegeben.

Ich wurde gefragt, was das soll, das wäre nicht das Original, welches mir am Montag mitgegeben worden ist.

Die Tante von der Anmeldung hat dann bei meiner Arbeitsberaterin angerufen und ihr das gesagt.

Sie solle es entgegen nehmen, ich werde demnächst eingeladen.

Auf das Gespäch bin ich jetzt echt gespannt.

Zu Guter Letzt, hab ich mir das noch bestätigen lassen, man weiß ja nie, ob Unterlagen auch ankommen.

LG, Ines

Ich danke hier nochmal allen, Rotkäppchen besonders, die mir so sehr geholfen haben.

DANKE

LG, Ines
Ines und Jannick ist offline  
Alt 28.06.2007, 12:25   #13
na
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Das war schon richtig mit dem eingereichten Gegenvorschlag. Den wollten die nicht haben. Du solltest bedingungslos deren Version unterschreiben.

In den meisten Fällen ist eine SB auch nicht befügt, einen anderen Vorschlag als den aus deren PC zu unterschreiben. Trotzdem ist eine Vereinbarung immer zweiseitig. Was du auch immer machst: Mache es schriftlich und erkläre dich immer verhandlungsbereit. Und bringe in Schriftstücken immer zum Ausdruck, dass die nicht verhandlungsbereit sind, wenn es so ist. Es ist möglich, dass du nie wieder etwas von der EGV hörst (= die wissen nicht, wie sie reagieren sollen).

Und lass dir von jedem Schriftstück, das du abgibst, immer den Eingang quittieren. Deine Schriftstücke will man dort nämlich nicht gerne erhalten.

Das mag wohl alles sehr nervig sein, du verschaffst dir damit aber Respekt.
 
Alt 28.06.2007, 12:37   #14
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Ines und Jannick
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Wenn die Gute Frau, mich beim nächsten gespräch wieder mit Ihrer EGV "nervt" dann sage ich ihr, das sie meine Bedingungen in die EGV zu schreiben hat und ich dann gewillt bin, das so zu unterschreiben.

Ich war heute nur Unten beim Empfang, die Dame leitet es dann weiter nach oben.

Aber kürzen können sie mich jetzt nicht, ich hab ja eine EGV unterschrieben, nur nicht die vorgeschlagene vom Amt.

LG, Ines

Zitat von Rotkäppchen Beitrag anzeigen
Das war schon richtig mit dem eingereichten Gegenvorschlag. Den wollten die nicht haben. Du solltest bedingungslos deren Version unterschreiben.

In den meisten Fällen ist eine SB auch nicht befügt, einen anderen Vorschlag als den aus deren PC zu unterschreiben. Trotzdem ist eine Vereinbarung immer zweiseitig. Was du auch immer machst: Mache es schriftlich und erkläre dich immer verhandlungsbereit. Und bringe in Schriftstücken immer zum Ausdruck, dass die nicht verhandlungsbereit sind, wenn es so ist.

Und lass dir von jedem Schriftstück, das du abgibst, immer den Eingang quittieren. Deine Schriftstücke will man dort nämlich nicht gerne erhalten.

Das mag wohl alles sehr nervig sein, du verschaffst dir damit aber Respekt.
Ines und Jannick ist offline  
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