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Ein Euro Job / Mini Job Alles zum Thema Arbeit und Arbeitsgelegenheiten. Erfahrungen, Probleme, Maßnahmen


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Alt 16.04.2007, 13:03   #51
Borgi->Emailproblem
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Borgi
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In meinen Augen hat der Leiter dieser Einrichtung (Kita) den Tatbestand der Erpressung erfüllt. Ich würde ihn auf jeden Fall wegen Erpressung bei der Polizei anzeigen! Ihr habt dabei nichts zu verlieren.
Mit der Drohung, wenn ihr bestimmte Arbeiten nicht macht, den Vertrag zu beenden, hat er den Tatbestand der Erpressung erfüllt. Diesbezüglich kenne ich keine Gnade. Schon allein um den Lerneffekt dieser Einrichtungen zu fördern!
__

Ein Aufsichtsratposten ist das höchste Parteiamt, das die Wirtschaft ihren Politikern verleiht.
(aus "Der Privatdemokrat" ©Elmar Kupke)

Von mir kann man garantiert keine Rechtsberatung erwarten!
Borgi ist offline  
Alt 16.04.2007, 19:28   #52
sun2007->Emailproblem
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sun2007
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Zitat von Borgi Beitrag anzeigen
In meinen Augen hat der Leiter dieser Einrichtung (Kita) den Tatbestand der Erpressung erfüllt. Ich würde ihn auf jeden Fall wegen Erpressung bei der Polizei anzeigen! Ihr habt dabei nichts zu verlieren.
Mit der Drohung, wenn ihr bestimmte Arbeiten nicht macht, den Vertrag zu beenden, hat er den Tatbestand der Erpressung erfüllt. Diesbezüglich kenne ich keine Gnade. Schon allein um den Lerneffekt dieser Einrichtungen zu fördern!
Als Vorgesetzter darf er das, soweit ich weiß. Kommt auf die Arbeiten an und vor allem: womit er sonst noch alles gedroht hat aber grundsätzlich ist es rechtlich wohl schon so, dass ein Vorgesetzter auch weisungsbefugt ist. Ob die Weigerung, eine bestimmte Arbeit zu machen, schon eine Kündigung rechtfertigt, steht auf einem anderen Blatt - aber gedroht wird ja viel. Das ist m. E. noch keine Erpressung.
__

Alles, was ich schreibe, gibt meine persönliche Meinung wieder. Für Beratung bitte zum Rechtsanwalt, Steuerberater, Arzt, Architekten, Statiker, etc. etc. gehen.
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Alt 16.04.2007, 19:45   #53
Anselm Querolant
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Beiträge: n/a
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Zitat von Bruno1st Beitrag anzeigen
nachdem ich gerade meinen 1€J angetreten habe und einen Vertrag zur Unterschrift vorgelegt bekam, der mich mit den Ohren schnackeln ließ, ist der aktuelle Stand nun "ohne Unterschrift kein 1€J und der Vertrag wird nicht geändert"
Bereits die Beschäftgungszeit 20-30 Stunden/Woche ist dubios - dann die Schweigepflicht, nach der ich nirgendwo etwas zu meiner Arbeits (dienstlichen Angelegenheiten) sagen darf - oder die Haftung
Diesen Parapgraphen habe ich auch wie andere nicht gesehen - anscheinend brauchen die nur arbeitslose Einser-Juristen.
...

Also soweit ich weiß, ist für Dich als "Einzugliederndem", das auferlegt bekommen einer Haftungs- oder Schweigepflicht, ein Grund für Unzumutbarkeit.

Der Arbeitsvertrag mag für einen normal und sozial versicherungspflichtig Beschäftigten, mit entsprechendem Gehalt zumutbar sein, Dich berechtigt er meiner Meinung nach zumindest zur anwaltlichen oder sozialgerichtlichen Überprüfung.

In Fällen wie diesem unterschriebe ich mit dem Zusatz "Unter Vorbehalt bis zur erfolgten Prüfung", da Du die wirklichen Rechtsfolgen aus diesem Vertrag als Laie ja gar nicht absehen kannst.

Wichtiger Grund und so... ;)

Gruß, Anselm
 
Alt 16.04.2007, 20:11   #54
Bruno1st->Emailproblem
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Registriert seit: 21.12.2005
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Bruno1st
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Zitat von Anselm Querolant Beitrag anzeigen
In Fällen wie diesem unterschriebe ich mit dem Zusatz "Unter Vorbehalt bis zur erfolgten Prüfung", da Du die wirklichen Rechtsfolgen aus diesem Vertrag als Laie ja gar nicht absehen kannst.

Wichtiger Grund und so... ;)

Gruß, Anselm
danke, ich werde wirklich alt - dem hätte ich doch glatt ein "u.V." reinschreiben können - aber da er nicht mal den Beschäftigungsgrund reingeschrieben hat und auch nicht auf diese Idee kam, obwohl die ja über 60 Mitarbeiter (3 Niederlassungen, hier Kontingent von 25 1€Jobbern) haben, wenn er seinen Job beherrschen würde - da er aber nur die Arbeitslosen beherrschen möchte, gab es nur "UNTERSCHREIBEN oder RAUS"
Ich glaube, ich werde diesen Vertrag mal komplett zur Diskussion stellen - obwohl, da lesen die Typen ja auch mit und dann bildet man die ja noch weiter :-)))
__

viele grüße bruno (human being uLtd.)
Politik/Bürokratie : Wir machen alles, außer ehrlich!
über € 25.000 Schaden an ALG-II durch meine ARGE und über € 12.000 durch die FM - Großer showdown auf meiner Webseite - Typisch Politiker/Beamter... - ÜBERFÜHRT ! Mal sehen, wie es mit diesem eher christlichen Politiker und Beamten nun weitergeht * Bitte Webseite weitergeben - danke
* "Politik lügt, ARGE betrügt, Bürokratie mordet" * Die Würde des Menschen war unantastbar! vor HartzIV *
Bruno1st ist offline  
Alt 16.04.2007, 20:12   #55
sun2007->Emailproblem
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sun2007
Standard @anselm, @bruno1st

Hach, sehr gut! Die Formulierung mit dem Vorbehalt.

Ich habe mir schon vorgenommen, wenn ich zu so einem Ein-Euro-Job einbestellt werden sollte - was ich ja wirklich nicht herbeiwünschen will - da sage ich denen, dass ich jede Unregelmäßigkeit sofort der Gewerkschaft melden werde, weil das meine Pflicht als guter Demokrat ist. Schließlich muss sichergestellt werden, dass damit keine normalen Arbeitsverhältnisse gestrichen oder - angesichts der anziehenden Konjunktur - am Entstehen gehindert werden. Und darauf würde ich nicht nur bei mir selbst, sondern auch bei allen meinen Ein-Euro-Job-Kollegen achten, auch im Vergleich zu den regulären und fest Angestellten. Darüber hinaus behalte ich mir vor, meine Erfahrungen journalistisch zu verwerten, Meinungs- und Informationsfreiheit aus Art. 5. Dies widerspricht jeder Verschwiegenheitsverpflichtung, die sowieso nur üblich ist bei besonders verantwortungsvollen Posten, die naturgemäß nur ein Festangestellter mit regulärem Arbeitsverhältnis bekommt. Z. B. ist absolut einzusehen, dass ein Prokurist verschwiegen sein sollte - dann will ich aber auch diesen Posten mit dem dazugehörenden Gehalt. Also: Verschwiegenheit KANN meines Erachtens PER SE schon ein Merkmal für ein reguläres Arbeitsverhältnis bedeuten. Aber ich würde mich da wohl nicht drauf einlassen und das auch nicht so unterschreiben. Unterschreiben vielleicht schon, aber nur mit den von mir formulierten Zusätzen, die ich schriftlich auf den Vertrag - oder was auch immer das sein soll - drauf schmieren würde. Egal, was die Dich unterschreiben lassen, es muss sich in jedem Fall eine beiderseitige Willenserklärung handeln, sonst bräuchten sie ja Deine Unterschrift nicht. In einer beiderseitigen Willenserklärung müsstest Du theoretisch aber auch das Recht haben, Deinen Willen reinzuschreiben, sonst wäre es ja eine Zwangsunterschrift. Die wäre zwar per se ungültig - aber Zwang später nachweisen - das wird schwierig. Also würde ich es wohl auch so machen: entweder gar nicht unterschreiben - wobei ich hier Angst hätte vor Sanktionen - oder den Vertrag oder wie auch immer das Ding heißt mit meinen eigenen Gestaltungswünschen vollschmieren und zusätzlich fett nebem die Unterschrift schreiben: Alles unter Vorbehalt. Dann kann man mir wenigstens keine Verweigerung der Mitwirkungspflicht vorwerfen - im Gegenteil, ich habe ja sogar bewiesen, dass ich mich INTENSIV mit dem Ganzen auseinandergesetzt habe und sehr wohl bereit bin zu arbeiten, unter meinen Rahmenbedingungen eben. Und das muss erlaubt sein, alles andere würde wohl der Freiheitsberaubung oder Zwangsarbeit viel zu nahe kommen.
Viel Glück
sun2007
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sun2007 ist offline  
Alt 16.04.2007, 20:45   #56
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Bruno1st
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Zitat von sun2007 Beitrag anzeigen
Hach, sehr gut! Die Formulierung mit dem Vorbehalt.

Ich habe mir schon vorgenommen, wenn ich zu so einem Ein-Euro-Job einbestellt werden sollte - was ich ja wirklich nicht herbeiwünschen will - da sage ich denen,

nicht vorher sagen - notieren und dann den Zoll einschalten, ganz ohne Vorankündigung, von hinten mit der Faust durchs Auge

dass ich jede Unregelmäßigkeit sofort der Gewerkschaft melden werde, weil das meine Pflicht als guter Demokrat ist. Schließlich muss sichergestellt werden, dass damit keine normalen Arbeitsverhältnisse gestrichen oder - angesichts der anziehenden Konjunktur - am Entstehen gehindert werden. Und darauf würde ich nicht nur bei mir selbst, sondern auch bei allen meinen Ein-Euro-Job-Kollegen achten, auch im Vergleich zu den regulären und fest Angestellten.

das sowieso, denn wir alle bezahlen die Steuern für diese dubiosen Maßnahmen

Darüber hinaus behalte ich mir vor, meine Erfahrungen journalistisch zu verwerten, Meinungs- und Informationsfreiheit aus Art. 5. Dies widerspricht jeder Verschwiegenheitsverpflichtung, die sowieso nur üblich ist bei besonders verantwortungsvollen Posten, die naturgemäß nur ein Festangestellter mit regulärem Arbeitsverhältnis bekommt. Z. B. ist absolut einzusehen, dass ein Prokurist verschwiegen sein sollte - dann will ich aber auch diesen Posten mit dem dazugehörenden Gehalt. Also: Verschwiegenheit KANN meines Erachtens PER SE schon ein Merkmal für ein reguläres Arbeitsverhältnis bedeuten. Aber ich würde mich da wohl nicht drauf einlassen und das auch nicht so unterschreiben.

eben, vor allem weil ich in der Erbsache mit dem Beamten der € 33.000,- vom Konto meines Vaters abghehoben hatte auch eine einstweilige Verfügung bekommen habe, nichts zu sagen - weil aber komischerweise die Strafanzeige die ich gestellt hatte publik gemacht wurde und ich die Namen meiner Helfer (sind auch größtenteils unbekannt, bzw. gingen durch den PC Schaden futsch) habe ich nun 500,- Strafe bekommen oder 5 Tage. Un ich kann mir vorstellen, daß Leute die solche Verträge Arbeitslosen vorlegen, auch vor solchen Schweinereien nicht zurückschrecken - dein Weg zur Gewerkschaft wäre damit problematisch.

Unterschreiben vielleicht schon, aber nur mit den von mir formulierten Zusätzen, die ich schriftlich auf den Vertrag - oder was auch immer das sein soll - drauf schmieren würde.

das ist normales Vorgehen in der Wirtschaft, hinterher macht jeder Teilnehmer sein Kürzel daneben

Egal, was die Dich unterschreiben lassen, es muss sich in jedem Fall eine beiderseitige Willenserklärung handeln, sonst bräuchten sie ja Deine Unterschrift nicht. In einer beiderseitigen Willenserklärung müsstest Du theoretisch aber auch das Recht haben, Deinen Willen reinzuschreiben, sonst wäre es ja eine Zwangsunterschrift. Die wäre zwar per se ungültig - aber Zwang später nachweisen - das wird schwierig.

ich stelle mir gerade vor, daß ich mit meinem Breite und Gewicht dem Richter sage "dieses halbe Handtuch hat mich gezwungen" der fällt vor lauter Lachen vom Stuhl

Also würde ich es wohl auch so machen: entweder gar nicht unterschreiben - wobei ich hier Angst hätte vor Sanktionen - oder den Vertrag oder wie auch immer das Ding heißt mit meinen eigenen Gestaltungswünschen vollschmieren und zusätzlich fett nebem die Unterschrift schreiben: Alles unter Vorbehalt. Dann kann man mir wenigstens keine Verweigerung der Mitwirkungspflicht vorwerfen - im Gegenteil, ich habe ja sogar bewiesen, dass ich mich INTENSIV mit dem Ganzen auseinandergesetzt habe und sehr wohl bereit bin zu arbeiten, unter meinen Rahmenbedingungen eben.

eben, denn ich hatte ja vorher die ARGE mehrfach angefaxt (über 4 Wochen hinweg) - ohne eine Antwort zu bekommen

Und das muss erlaubt sein, alles andere würde wohl der Freiheitsberaubung oder Zwangsarbeit viel zu nahe kommen.

das dürfte das Ziel sein, wenn alle es machen, dann ist es normal und man kann nicht mehr dagegen klagen - vielleicht sollte man mal Politiker-Beamtenhauen einführen, da würde ich sogar als 0€J eine Olympiade organisieren

Viel Glück

sun2007
danke sehr

vielleicht sollten wir mal eine Sammlung von diesen "Hilfsorganisationen" erstellen
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Bruno1st ist offline  
Alt 16.04.2007, 20:54   #57
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sun2007
Standard @bruno1st

Hallo Bruno,

das mit dem Zoll und der Faust im ersten Satz und das mit den Hilfsorganisationen im letzten Satz habe ich nicht kapiert. Wenn es im letzten Satz aber um Hilfsorganisationen gibt, die Ein-Euro-Jobs ausbeuten, dazu gibt es hier im Forum schon eine ganze Menge - aber das kennst Du bestimmt alles schon. Die Machenschaften mit den hohen Eurobeträgen habe ich auch nicht verstanden aber vielleicht muss ich das auch gar nicht?!

Viele Grüße und viel Glück weiterhin
sun2007
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Alt 17.04.2007, 08:18   #58
Bruno1st->Emailproblem
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Bruno1st
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Zitat von sun2007 Beitrag anzeigen
Hallo Bruno,

das mit dem Zoll und der Faust im ersten Satz und das mit den Hilfsorganisationen im letzten Satz habe ich nicht kapiert. Wenn es im letzten Satz aber um Hilfsorganisationen gibt, die Ein-Euro-Jobs ausbeuten, dazu gibt es hier im Forum schon eine ganze Menge - aber das kennst Du bestimmt alles schon.
- der Zoll ist die richtige Adresse für die Verfolgung von Schwarzwarbeit; bei allen anderen Ebenen ist die Chance, daß diese Behörden irgendwie den kurzen Dienstweg benutzen und die Täter informieren, noch größer wie beim Zoll
- mit der Faust von hinten durchs Auge - kleiner Scherz, bzw. manchmal ist ein Umweg notwendig, um ans Ziel zu kommen
- Hilfsorganisationen Liste : mir schwebt da eher eine komplette Liste vor, also nicht nur die bekannten Täter als Organisation nennen, sondern auch die Namen der Verantwortlichen bis runter vor Ort - sonst sagen die wieder mal "wir konnten nicht anders, wir hatten unsere Befehle" und schmarotzen ihre Pensionen weiter
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Bruno1st ist offline  
Alt 17.04.2007, 12:14   #59
sun2007->Emailproblem
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sun2007
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o.k. - jetzt habe ich den Teil mit dem Zoll kapiert - aber glaubst Du wirklich, man kann dei Ein-Euro-Jobler als Schwarzarbeiter deklarieren? Die haben doch auch irgendwas unterschrieben und wenn dann der Träger das Dings vorzeigt, kann er sich doch rausreden mit "im guten Glauben" und so. Mal ganz davon abgesehen, dass man dabei auch die Ein-Euro-Jobler der Strafverfolgung aussetzte und das kann ja nicht gewollt sein...
Also: Ich finde die Idee zwar sehr attraktiv und wenn sie auch nur im Mindesten Erfolg versprechend wäre, kann man nnur jedem Ein-Euro-Jobler raten, das durchzuziehen. Aber ich fürchte, da eine Schwarzarbeit heraus zu konstruieren dürfte schwerer fallen als Du das hier schilderst - wenn es geht: Her mit den Informationen.
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sun2007 ist offline  
Alt 17.04.2007, 12:44   #60
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Zitat von sun2007 Beitrag anzeigen
o.k. - jetzt habe ich den Teil mit dem Zoll kapiert - aber glaubst Du wirklich, man kann dei Ein-Euro-Jobler als Schwarzarbeiter deklarieren? Die haben doch auch irgendwas unterschrieben und wenn dann der Träger das Dings vorzeigt, kann er sich doch rausreden mit "im guten Glauben" und so. Mal ganz davon abgesehen, dass man dabei auch die Ein-Euro-Jobler der Strafverfolgung aussetzte und das kann ja nicht gewollt sein...
Also: Ich finde die Idee zwar sehr attraktiv und wenn sie auch nur im Mindesten Erfolg versprechend wäre, kann man nnur jedem Ein-Euro-Jobler raten, das durchzuziehen. Aber ich fürchte, da eine Schwarzarbeit heraus zu konstruieren dürfte schwerer fallen als Du das hier schilderst - wenn es geht: Her mit den Informationen.
Informationen gibt es nur eine und die lautet "Erfahrung" - es gibt keinen Fahrplan - jeder Job sieht anders aus und ist mit den Verträgen, usw. sehr undurchsichtig. Der Strafverfolgung setzt man die aber nicht aus, denn sie mußten die Arbeit annehmen und haben auch keinen wirtschaftlichen Nutzen davon - nur die Träger. vor allem, der Zoll prüft zuerst, sichert Beweise und erst nach dem Urteil ist es Schwarzarbeit.

Das Problem bei den ganzen 1€J ist das die Jobber selbst gerne helfen und etwas sinnvolles tun möchten - dies wird aber schamlos ausgenutzt, um wieder auf das Startthema zurückzukommen, und der Betroffene gleichzeitig noch als "unterbelichtet/hat sowieso keine Ahnung/usw." dargestellt. Gleichzeitig sind da Summen im Spiel, mit denen man mehr wie gut leben könnte, kämen Sie direkt den Betroffenen zugute. So wird das Geld befreundeten/verbandelten Organisation in den Rachen geworfen, deren Hauptziel es ist, die Bedürftigen zu unterdrücken. Beamter zum Pfarrer: "du hälst sie dumm, ich sie arm und wir beide verdienen prächtig dabei".
Schlimm finde ich das ausnutzen des Mitgefühls und menschlichen Grundempfindens "helfen wollen" durch diese Bande.
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