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Ein Euro Job / Mini Job Alles zum Thema Arbeit und Arbeitsgelegenheiten. Erfahrungen, Probleme, Maßnahmen


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Alt 18.05.2007, 00:34   #26
angel6364
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Man darf wirklich nicht alles über einen Kamm scheren.
Ich wurde Jan 06 ALG II-Bezieherin. Es gab keine Möglichkeit einer Umschulung (fehlende abgeschlossene Erstausbildung). Der vorher in Vollzeit ausgeübte Job war aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr machbar.
Ich fand eine Chance in einem gemeinnützigen Verein Buchhaltung und Rechnungswesen zu lernen. Der FM vom Arbeitsamt ließ sich überreden das sechs Monate lang als 1 Euro-Job laufen zu lassen. So bekam ich auch noch ein wenig Geld fürs Lernen. Ich mache das heute noch ehrenamtlich (hätte ich auch ohne 1 Euro-Job gemacht). Die erfahrenen Vereinsvorstände haben mich förmlich "adoptiert" und mir soviel wie möglich beigebracht.
Dadurch fand ich meinen jetztigen Job.

So kann es auch laufen. Ich stehe 1 Euro-Jobs sehr kritisch gegenüber, aber man sollte nicht verallgemeinern. Hätte ich das damals gemacht, wäre ich heute völlig chancenlos.

Viele Grüße,
angel
 
Alt 18.05.2007, 11:16   #27
burki
Elo-User/in
 
Registriert seit: 28.03.2007
Ort: Auf der Alb
Beiträge: 401
burki
Standard

Hi Rüdiger,
das Thema ist und bleibt aber im Enddeffekt der Zwangs-Ein-Euro-Job.
Der gemeinnützige Verein kann problemlos z.B. Volontäre (wir bieten das an und haben viele Anfragen) "anstellen", d.h. hier wird beiden Seiten geholfen:
Der Verein "erhält" engagierte Menschen, die auf freiwilliger Basis etwas für den Verein und auch für ihre Fortbildung tuen.
Natürlich gibts dann auch eine konkrete Tätigkeitsbeschreibung und auf Wunsch ein Zeugnis.
Durch die Ein-Euro-Jobs (gerade kam im Radio, wie in Gilching Ein-Euro-Job-Jobber als Lehrer verpflichtet werden --> da kann ich nur wieder sagen: pfui!) wird dagegen genau diesem ehrenamtlichen, engagierten und selbstbewussten Handeln eine Zwangsarbeit gegenübergestellt, die beide Seiten nicht wirklich zufriedenstellen kann und natürlich die "schwarzen Schafe" anlockt.
Mein persönliches Fazit: Ein "moralisch gefestigter und gemeinnütziger Verein" soll und braucht sich keinesfalls auf Ein-Euro-Jobs einzulassen.
Auch finanziell (ab nächstes Jahr wird z.B. das soziale Jahr auch im Auslandseinsatz unterstützt, wobei unsere Entschädigungen ausschliesslich von Spenden stammen) ist das für einen kleinen Verein durchaus stemmbar.
Gruss
burki
burki ist offline  
Alt 18.05.2007, 12:41   #28
1hoss43->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 29.03.2007
Ort: Immenstadt (FRA) Freie Republik Allgäu (atomwaffenfreie Zone)
Beiträge: 176
1hoss43
Daumen hoch meine Hochachtung

@glamourkitty

Erst mal meine Hochachtung dafür, daß Du Dich als Frau an einen einen Männerjob rantraust
und an der doch nicht immer leichten Arbeit auch noch Gefallen findest.

Ups... Jetzt fällt mir gerade ein, daß ich ja die Zähne fletschen muß.......
...... eine Frau in einer Männerdomäne... *unbegreiflich* *schauder*:p
Wieder eine Frau, die einem Mann den Job weg nimmt..*Frechheit* *Unverschämtheit* :p


@ALL

Wenn ich mir vorstelle, was der LKW-Führerschein, der Baumaschinenschein, der Staplerschein usw. kosten,
alles Sachen, die sie für den 1. Arbeitsmarkt qualifizieren, so kann ich ihr nur beipflichten,
den Job so lange wie möglich zu machen.
__

Beste Gruesse
Wilfried
1hoss43

Ich soll Dir einen schönen Gruß vom Niveau bestellen....... ihr seht euch ja so selten!

Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher. (Albert Einstein)

Ein Lächeln ist die schönste Art, seinem Gegenüber die Zähne zu zeigen!


Die hier gemachte Aussage stellt meine Meinung dar, die aus meiner Lebenserfahrung resultiert und ist keine Rechtsberatung!
1hoss43 ist offline  
Alt 18.05.2007, 15:29   #29
Anselm Querolant
Gast
 
Beiträge: n/a
Beitrag

Zitat von glamourkitty Beitrag anzeigen
Ach, wie schön. *Ironiesmilie anhängen* Wenn ich nicht mehr arbeitssuchend bin, dann muß ich mich doch auch nicht mehr bewerben. ;) Ich weiß, das ist meine Logik.
Hallo glamourkitty,

Deine Logik in Ehren, man muss jedoch in guten Zeiten auch immer an die schlechten Zeiten denken.

Die Falle in Deinem Fall ist einfach dass Du laut Gesetz dazu verpflichtet bist, alles zu tun, was Deine Abhängigkeit von ALGII mindert, wozu auch Bewerbungen gehören. Kommt nun ein Wechsel der Windrichtung in Deiner Arge, könnte man Dir fehlende Bewerbungen, als fehlende Mitwirkung auslegen und Dich sanktionieren.

Ich würde mir deshalb bestätigen lassen, dass für Dich derzeit keine Verpflichtung zu Bewerbungen bestehen (Hast Du übrigens eine EGV?), oder zur Sicherheit wenigstens eine Bewerbung pro Woche machen.

Dann bist Du in weit sichererem Fahrwasser, sollte einmal ein anderer Wind in Deiner ArGe wehen.

Meine Anerkennung übrigens zu Deinem Einsatz und Erfolg bezüglich der Weiterbildung mit Eröffnung von Möglichkeiten für die Zukunft.

So langsam würde ich meinem SB aber schon einmal den Marsch blasen, damit er Dir hilft eine Stelle auf dem freien Arbeitsmarkt zu finden.
Oder willst Du die Statistik der sich "in HartzIV Ausruhenden" bereichern?

Politiker nutzen so etwas leider zumeist zu unser aller Schaden, um Zuverdienstgrenzen zu senken und um uns weiter zu "motivieren", uns Arbeit zu suchen. :(

Gruß, Anselm
 
Alt 20.05.2007, 18:33   #30
Sieghelm
Elo-User/in
 
Benutzerbild von Sieghelm
 
Registriert seit: 28.11.2006
Beiträge: 193
Sieghelm
Standard

In 2 Monaten habe ich 10 Monate Zwangsarbeit überstanden,
Knast muß so ähnlich sein am Ende zählt man die Tage.
Wie bei " glamourkitty " brachte der Ein-Euro-Job auch positives und Spaß hat er auch gemacht.
NUR! Es ist und bleibt Zwangsarbeit, Ausbeutung und Verfälschung der Statistik. Eben alles was schon reichlich erwähnt wurde. Jeder freiwillig versklavte trägt auch dazu bei, daß die
SCH---- kein Ende hat und "normale" bezahlte Arbeitsplätze
entstehen. Arbeit ist auch, sein Leben finanzieren können.
FREIWILLIGE VERSKLAVUNG IST DER VERFALL MÜNDIGER BÜRGER
Sieghelm ist offline  
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