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Ein Euro Job / Mini Job

Alles zum Thema Arbeit und Arbeitsgelegenheiten. Erfahrungen, Probleme, Maßnahmen


"Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung (Zusatzjob) trotz Minijob

Ein Euro Job / Mini Job

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Alt 09.03.2010, 09:56   #51
rp1973
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rp1973
Standard AW: "Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung (Zusatzjob) trotz Minijob

Zitat von Lottchen Beitrag anzeigen
Hallo rp1973,
ich kann Dir zwar nicht groß helfen, dafür sind die Spezialsiten hier im Forum zuständig, ich kann Dir aber mitteilen, daß Du nicht der Einzige bist, der diesen Kampf ausstehen muß. Ich mache gerade eine ähnliche Sache mit, siehe http://www.elo-forum.org/euro-job-mi...enstunden.html

Ich kann mit meinen VA-EGVs schon bald das Zimmer tapezieren, und einen Anwalt habe ich auch schon. Bis jetzt habe ich aber noch keinen Tag den Sklavenjob gemacht.
Wenn alle so wären wie wir, würde das ganze System nicht mehr zu halten sein. Leider sind wir (noch) die Ausnahme.

Viele Grüße nach Dresden und und einen langen Atem und viel Mut wünscht Dir Lottchen aus dem Ruhrpott.
Hey Lottchen...
Ich danke dir für den Beistand Ich bin mittlerweile echt froh hier gelandet zu sein (auch wenn die Gründe dafür nervig sind). Wenn ich euch nicht gefunden hätte, würde ich jetzt ganz sicher irgendwo sinnlos meine Zeit absitzen. Die Sklaventreiber würden ordentlich an mir verdienen und mich würde das alles in keinster Weise auch nur ein kleines Stückchen näher an einen ordentlichen Job bringen.

Mittlerweile betreibe ich in meinem Umfeld auch ordentlich Aufklärungsarbeit was es mit diesen 1€-Jobs und anderen Maßnahmen auf sich hat. Und alle mit denen ich gesprochen habe haben große Augen bekommen und haben mir gedankt für die Aufklärung
rp1973 ist offline  
Alt 09.03.2010, 16:00   #52
Mobydick
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Standard AW: "Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung (Zusatzjob) trotz Minijob

Jetzt machen wir mal der Reihe nach:

Die Anhörung für die nicht angetretene Maßnahme habe ich bereits geschrieben.

Es fehlen 2 Widersprüche.

Kannst du mir bitte sagen, Was die mit "Planung der Selbständigkeit" meinen? Hattest du so etwas vor?
 
Alt 09.03.2010, 18:18   #53
Mobydick
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Standard AW: "Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung (Zusatzjob) trotz Minijob

In den Widerspruch hätte ich noch gerne etwas über die "Planung der Selbständigkeit" reingebracht. Vielleicht kannst du diese Frage ncoh beantworten.

Hier schon mal der 1. Widerspruch:

Widerspruch gegen die Eingliederungsvereinbarung per Verwaltungsakt vom 17.2.2010

Gegen diesen Verwaltungsakt lege ich fristgerecht Widerspruch ein.

Begründung:

Bereits am 3.11.2009 hatten wir bereits eine Eingliederungsvereinbarung abgeschlossen, die noch bis zum 2.5.2010 gültig ist. Es ist völlig unklar, ob der Verwaltungsakt vom 17.2.2010 diese Eingliederungsvereinbarung ersetzt oder ergänzt, denn § 15 SGB II sieht während der Laufzeit einer Eingliederungsvereinbarung keine weitere vor. Vielmehr besagt dieser Paragraph: „Die Eingliederungsvereinbarung soll für sechs Monate geschlossen werden. Danach soll eine neue Eingliederungsvereinbarung abgeschlossen werden. Bei jeder folgenden Eingliederungsvereinbarung sind die bisher gewonnenen Erfahrungen zu berücksichtigen.“

Die Eingliederungsvereinbarung vom 3.11.2009 wurde von Ihnen auch nicht gem. § 59 SGB X gekündigt. Es lag auch kein Kündigungsgrund hierfür vor.

Ferner ist mir Ihre Integrationsstrategie überhaupt nicht klar. Während Sie in der Eingliederungsvereinbarung vom 3.11.2009 der Meinung sind, dass mich 4 Bewerbungen pro Monat und ein Vermittlungsgutschein eines Arbeitsvermittlers in Arbeit bringen können, sind sie am 19.1.2010 per „Angebot“ der Meinung, dass ich durch einen Ein-Euro-Job als „Hilfsarbeiter ohne nähere Tätigkeitsangabe“ in meinem Beruf als…(hier deine genaue Berufsbezeichnung reinsetzen)… in Arbeit kommen kann. Schon am 17.2.2010 sind sie der Meinung, dass meine Integration nur eine Maßnahme „Aktivcenter“ in eine sozialversicherungspflichtige Arbeit bringen kann, denn einen Hinzuverdienst habe ich ja bereits. Es stellt sich auch die Frage, weswegen ich „aktiviert“ werden muss, wenn ich bereits berufstätig bin. Bitte teilen Sie mir im Rahmen Ihrer Auskunftspflicht nach § 15 SGB I mit, wie Sie sich meine Integration vorgestellt haben und weswegen sich Ihre Vorstellungen so schnell ändern.

Es ist mir auch unverständlich, zu welchen „angemessenen“ Kosten Sie sich für die Maßnahme verpflichten möchten und nach welchen Angemessenheitskriterien Sie sich orientieren. Letztendlich soll ich ja nicht freiwillig an der Maßnahme teilnehmen und ich muss genau wissen, welche Kosten auf mich noch zukommen.

Ferner lese ich im Verwaltungsakt vom 17.2.2010, dass Sie ohne mein Einverständnis meine Daten an einen Träger weitergegeben haben. Ich behalte mir das Recht vor, eine Eingabe beim Datenschutzbeauftragten unseres Landes zu machen.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich für eine auferlegte Maßnahme, die ich für sinnlos und Verschwendung halte, keine Motivation empfinden kann. Bestens kann ich aber bis zum Ende der Zuweisungsdauer eine aktive Mitwirkung simulieren. Gefühle kann man leider nicht per Vertrag vereinbaren oder per Verwaltungsakt auferlegen; man kann sie nur empfinden.

Mit freundlichen Grüßen
 
Alt 09.03.2010, 19:05   #54
rp1973
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rp1973
Standard AW: "Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung (Zusatzjob) trotz Minijob

Zitat von Mobydick Beitrag anzeigen
Kannst du mir bitte sagen, Was die mit "Planung der Selbständigkeit" meinen? Hattest du so etwas vor?
Ja, das hatte ich letztes Jahr vor, nachdem ich den Fachinformatiker Abschluss in der Tasche hatte. Erstmal nur als Nebengewerbe mit dem Versuch nach und nach etwas aufzubauen.
Ich hatte dies auch mit der Vermittlerin besprochen und um ein Existenzgründerseminar gebeten, was ich dann auch bekommen habe. Dieses Seminar war auch eine wirklich gute "Maßnahme", da man dort ordentlich Klartext erklärt bekommen hat, wie es funktioniert sich aus der Arbeitslosigkeit selbständig zu machen und welche Fallen einem die Arge dabei stellt, mal abgesehen von den Klippen die man als Selbständiger sonst noch umschiffen muss. Die Dozenten waren alle aus der freien Wirtschaft (Steuerberater, Anwalt usw.) und haben oft mit ALGII Empfängern zu tun, die sich selbständig machen möchten. War also wirklich sehr interessant.
Es hätte mir also schon weitergeholfen, mir etwas aufzubauen, aber die Arge kam der Sache zuvor. Betriebskostenabrechnung, Stromnachzahlung und plötzlich bekam ich fast zwei Monate kein Geld (Betriebskostengutschrift erhalten und diese für die Stromnachzahlung benutzt - Arge sagte "nix gut, eigene Schuld").
Das hängt mir heute noch nach, da zwei Monate fast ohne Geld schwer zu überbrücken sind... Naja, deshalb möchte ich lieber wieder einen Job haben und evtl. dann eine Selbständigkeit aufbauen.

Der Widerspruch klingt echt super, bin sehr begeistert Danke dir schonmal dafür...
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Alt 09.03.2010, 20:18   #55
Mobydick
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Standard AW: "Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung (Zusatzjob) trotz Minijob

Dann füg doch noch in diesen Satz folgendes ein:



"Ferner ist mir Ihre Integrationsstrategie überhaupt nicht klar. Während Sie in der Eingliederungsvereinbarung vom 3.11.2009 der Meinung sind, dass mich 4 Bewerbungen pro Monat, die Planung meiner Selbständigkeit und ein Vermittlungsgutschein eines Arbeitsvermittlers in Arbeit bringen können,...."
 
Alt 09.03.2010, 20:21   #56
Mobydick
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Standard AW: "Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung (Zusatzjob) trotz Minijob

Ich würde den Widerspruch dann so schreiben:


Widerspruch gegen die Eingliederungsvereinbarung per Verwaltungsakt vom 17.2.2010

Gegen diesen Verwaltungsakt lege ich fristgerecht Widerspruch ein.

Begründung:

Bereits am 3.11.2009 hatten wir bereits eine Eingliederungsvereinbarung abgeschlossen, die noch bis zum 2.5.2010 gültig ist. Es ist völlig unklar, ob der Verwaltungsakt vom 17.2.2010 diese Eingliederungsvereinbarung ersetzt oder ergänzt, denn § 15 SGB II sieht während der Laufzeit einer Eingliederungsvereinbarung keine weitere vor. Vielmehr besagt dieser Paragraph: „Die Eingliederungsvereinbarung soll für sechs Monate geschlossen werden. Danach soll eine neue Eingliederungsvereinbarung abgeschlossen werden. Bei jeder folgenden Eingliederungsvereinbarung sind die bisher gewonnenen Erfahrungen zu berücksichtigen.“

Die Eingliederungsvereinbarung vom 3.11.2009 wurde von Ihnen auch nicht gem. § 59 SGB X gekündigt. Es lag auch kein Kündigungsgrund hierfür vor.

Ferner ist mir Ihre Integrationsstrategie überhaupt nicht klar. Während Sie in der Eingliederungsvereinbarung vom 3.11.2009 der Meinung sind, dass mich 4 Bewerbungen pro Monat, die Planung der Selbständigkeit und ein Vermittlungsgutschein eines Arbeitsvermittlers in Arbeit bringen können, sind sie am 19.1.2010 per „Angebot“ der Meinung, dass ich durch einen Ein-Euro-Job als „Hilfsarbeiter ohne nähere Tätigkeitsangabe“ in meinem Beruf als…(hier deine genaue Berufsbezeichnung reinsetzen)… in Arbeit kommen kann. Schon am 17.2.2010 sind sie der Meinung, dass meine Integration nur eine Maßnahme „Aktivcenter“ in eine sozialversicherungspflichtige Arbeit bringen kann, denn einen Hinzuverdienst habe ich ja bereits. Es stellt sich auch die Frage, weswegen ich „aktiviert“ werden muss, wenn ich bereits berufstätig bin. Bitte teilen Sie mir im Rahmen Ihrer Auskunftspflicht nach § 15 SGB I mit, wie Sie sich meine Integration vorgestellt haben und weswegen sich Ihre Vorstellungen so schnell ändern.

Es ist mir auch unverständlich, zu welchen „angemessenen“ Kosten Sie sich für die Maßnahme verpflichten möchten und nach welchen Angemessenheitskriterien Sie sich orientieren. Letztendlich soll ich ja nicht freiwillig an der Maßnahme teilnehmen und ich muss genau wissen, welche Kosten auf mich noch zukommen.

Ferner lese ich im Verwaltungsakt vom 17.2.2010, dass Sie ohne mein Einverständnis meine Daten an einen Träger weitergegeben haben. Ich behalte mir das Recht vor, eine Eingabe beim Datenschutzbeauftragten unseres Landes zu machen.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich für eine auferlegte Maßnahme, die ich für sinnlos und Verschwendung halte, keine Motivation empfinden kann. Bestens kann ich aber bis zum Ende der Zuweisungsdauer eine aktive Mitwirkung simulieren. Gefühle kann man leider nicht per Vertrag vereinbaren oder per Verwaltungsakt auferlegen; man kann sie nur empfinden.

Ich bitte um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung gem. § 86a SGG bis zum...(Frist von 7 Tagen)...., da ich diese ansonsten beim Sozialgericht ..... beantragen werde.

Mit freundlichen Grüßen
 
Alt 09.03.2010, 20:40   #57
Mobydick
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Standard AW: "Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung (Zusatzjob) trotz Minijob

Diesen Widerspruch würde ich so gegen den 2. VA schicken:

Widerspruch gegen die Eingliederungsvereinbarung per Verwaltungsakt vom 2.3.2010

Gegen diesen Verwaltungsakt lege ich fristgerecht Widerspruch ein.

Begründung:

Bereits am 3.11.2009 hatten wir bereits eine Eingliederungsvereinbarung abgeschlossen, die noch bis zum 2.5.2010 gültig ist. Am 17.2.2010 erließen sie einen Verwaltungsakt, der eine Aktivierungsmaßnahme vorsieht und am 2.3.2010 einen weiteren Verwaltungsakt. Es ist völlig unklar, ob hier die Eingliederungsvereinbarung, der Verwaltungsakt vom 17.2.2010 oder der Verwaltungsakt vom 2.3.2010 gültig ist, denn letztendlich sieht das Gesetz so viele Verwaltungsakte und Eingliederungsvereinbarung gleichzeitig, ohne vorherige Kündigung nach § 59 SGB X oder § 48 SGB X, vor. Es ist nicht einmal klar, ob die Verwaltungsakt vom 17.2.2010 die Eingliederungsvereinbarung vom 3.11.2009 ersetzt oder ergänzt, denn § 15 SGB II sieht während der Laufzeit einer Eingliederungsvereinbarung keine weitere vor. Vielmehr besagt dieser Paragraph: „Die Eingliederungsvereinbarung soll für sechs Monate geschlossen werden. Danach soll eine neue Eingliederungsvereinbarung abgeschlossen werden. Bei jeder folgenden Eingliederungsvereinbarung sind die bisher gewonnenen Erfahrungen zu berücksichtigen.“ Es ist auch nicht klar, ob der Verwaltungsakt vom 2.3.2010 den Verwaltungsakt vom 17.2.2010 ergänzt oder ersetzt.

Ferner ist mir Ihre Integrationsstrategie überhaupt nicht klar. Während Sie in der Eingliederungsvereinbarung vom 3.11.2009 der Meinung sind, dass mich 4 Bewerbungen pro Monat die Planung der Selbständigkeit und ein Vermittlungsgutschein eines Arbeitsvermittlers in Arbeit bringen können, sind sie am 19.1.2010 per „Angebot“ der Meinung, dass ich durch einen Ein-Euro-Job als „Hilfsarbeiter ohne nähere Tätigkeitsangabe“ in meinem Beruf als…(hier deine genaue Berufsbezeichnung reinsetzen)… in Arbeit kommen kann. Schon am 17.2.2010 sind sie der Meinung, dass meine Integration nur eine Maßnahme „Aktivcenter“ in eine sozialversicherungspflichtige Arbeit bringen kann, denn einen Hinzuverdienst habe ich ja bereits. Am 2.3.2010 erlassen Sie nochmal den Verwaltungsakt vom 17.2.2010. Es stellt sich auch die Frage, weswegen ich „aktiviert“ werden muss, wenn ich bereits berufstätig bin.
Es ist mir auch unverständlich, zu welchen „angemessenen“ Kosten Sie sich für die Maßnahme verpflichten möchten und nach welchen Angemessenheitskriterien Sie sich orientieren. Letztendlich soll ich ja nicht freiwillig an der Maßnahme teilnehmen und ich muss genau wissen, welche Kosten auf mich noch zukommen.

Ferner lese ich im Verwaltungsakt vom 17.2.2010, dass Sie ohne mein Einverständnis meine Daten an einen Träger weitergegeben haben. Ich behalte mir das Recht vor, eine Eingabe beim Datenschutzbeauftragten unseres Landes zu machen.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich für eine auferlegte Maßnahme, die ich für sinnlos und Verschwendung halte, keine Motivation empfinden kann. Bestens kann ich aber bis zum Ende der Zuweisungsdauer eine aktive Mitwirkung simulieren. Gefühle kann man leider nicht per Vertrag vereinbaren oder per Verwaltungsakt auferlegen; man kann sie nur empfinden.

Ich bitte um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung nach § 86a SGG bis zum….(Frist von einer Woche)…, da ich diese ansonsten beim Sozialgericht beantragen werde.

Mit freundlichen Grüßen
 
Alt 09.03.2010, 21:22   #58
Mobydick
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Ich würde beide VA zwar separat gegen Quittung abgeben, würde aber beide am gleichen Tag abgeben und die gleiche Frist für die Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung reinschreiben, nämlich 1 Woche.

Innerhalb einer Woche wird mit Sicherheit nichts kommen. Dann würde ich mich an das Sozialgericht wenden, und zwar mit nachfolgendem Schreiben (bitte alles im Duplikat, einschl. Anlagen, an das Sozialgericht schicken. Wie 2 fertige Exemplare):

An das Sozialgericht……



Antrag auf aufschiebende Wirkung

Ich beantrage:

1. Die Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung meiner Widerspruche vom…… und vom……. gegen die Eingliederungsvereinbarungen per Verwaltungsakt vom 17.2.2010 und 2.3.2010
2. Der Antragsgegnerin die außergerichtlichen Kosten aufzuerlegen.

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich beziehe ALG II. Ich bin 36 Jahre alt und habe vor einem knappen Jahr durch eine QAB-Maßnahme einen Abschluss zum Fachinformatiker erworben. Eine Selbständigkeit war einmal geplant, mißlang bisher, da…..(kannst du hier die Geschichte reinschreiben, weswegen dein Amt dich hier nicht unterstützt hat? Bitte nur kurz, in 2 Sätzen)…… Ich besitze einen Nebenjob und verdiene monatlich 100 € hinzu.

Am 3.11.2009 schloss ich mit der Antragsgegnerin eine Eingliederungsvereinbarung ab. Schon gleich am 19.1.2010 erhielt ich zusätzlich ein „Angebot“ für eine Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung als „Hilfsarbeiter ohne nähere Tätigkeitsangabe“, der mich beruflich nicht weitergebracht hätte und mich zusätzlich beim Hinzuverdienst blockiert hätte. Per Widerspruch mit Anwalt bin ich zu meinem Recht gekommen.

Am 17.2.2010 änderte die Antragsgegnerin ihre „Integrationsstrategie“ und wies mich per Verwaltungsakt zu einer Aktivierungsmaßnahme ab 1.3.2010 zu. Dieser Widersprach ich am……. und trat die Maßnahme nicht an. Die entsprechende Anhörung traf inzwischen auch schon ein (s. hierzu meine Begründung vom……(Datum der Anhörung, die du geschrieben hast).

Am 2.3.2010 ließ mir die Antragsgegnerin einen weiteren Verwaltungsakt zukommen, der die gleiche Aktivierungsmaßnahme ein weiteres Mal enthält. Auch diesem Verwaltungsakt widersprach ich am…(Datum des 2. Widerspruches)

Es ist mir schleierhaft, welche Integrationsstrategie die Antragsgegnerin verfolgt und welches Dokument (Eingliederungsvereinbarung? Verwaltungsakt? Welcher?) hier z.Z. gültig ist. Da ich bereits schon gegen eine Sanktion vorgehen musste, für eine 2. Sanktion bereits schon die Anhörung vorliegt und eine 3. Sanktion zu erwarten ist, fühle ich mich beschwert. Letztendlich soll ich mich ja mit dem Geld auch noch selbständig machen.

Mit freundlichen Grüßen



Anlage:
1. Eingliederungsvereinbarung vom 3.11.2009
2. Angebot einer Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung vom 19.1.2010
3. Verwaltungsakt vom 17.2.2010
4. Widerspruch zum Verwaltungsakt vom 17.2.2010 vom…..(bitte Datum einfügen)
5. Anhörung vom……(bitte die ausgefüllte Anhörung).
6. Verwaltungsakt vom 2.3.2010
7. Widerspruch zum Verwaltungsakt vom 2.3.2010 vom….(Datum)


Verwahre bitte alle Belege für die Unkosten auf (Kopien, Porto, Fahrtkosten). Das bekommst du nach gewonnenem Verfahren von der ARGE wieder. Ich meine mal, du hast hier sehr gute Aussichten durchzukommen.
 
Alt 09.03.2010, 21:52   #59
rp1973
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rp1973
Standard AW: "Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung (Zusatzjob) trotz Minijob

Wow... Jetzt bin ich schon leicht sprachlos...

Das ist ja alles fix und fertig geschrieben und klingt einfach super. Ich danke dir echt viel viel vielmals...!!! Weiß gleich gar nicht was ich sagen soll...

Vielen Dank!
rp1973 ist offline  
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