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Start > > -> Arbeiten oder 1€ Job, Fazit: Besser 1€Job wie Wohnunglos mit

Ein Euro Job / Mini Job Alles zum Thema Arbeit und Arbeitsgelegenheiten. Erfahrungen, Probleme, Maßnahmen


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Alt 22.01.2007, 23:49   #1
hansklein
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Registriert seit: 10.02.2006
Beiträge: 224
hansklein
Standard Arbeiten oder 1€ Job, Fazit: Besser 1€Job wie Wohnunglos mit

Hallo liebe Forenmitglieder,

ich wollte doch mal über meine praktischen Erahrungen mit Arbeit berichten und würde jetzt doch lieber einen 1€ Job gemacht haben. Warum? Ich versuchs kurz zu schildern.

Nachdem ich meinen Job angefangen hatte, ein echter Vollzeitjob mit 40 Stunden Woche für Wahnsinnige rund 980€ Brutto (ca. 800.-€ Netto) stellte mir die ARGE 172.50€ im Monat Eingliederungsgeld zur Verfügung und stockte mein irre hohes Gehalt mit Wohnungsgeld so auf, dass mir ca. 965.-€ Netto + 172.50€ Einstiegsgeld blieben. Das war erstmal so oki, der Leih-Arbeitgeber zahlte zwischen dem 14. und 18. des Monats, musste Vermieter bsi da warten. Einverstanden damit war er von Anfang an nicht.

Das gewährte Überbrückungsgeld in Höhe von Anteilig 18 Tagen von 30 bis zur ersten Gehaltszahlung muss ich zurückzahlen, da nur als Darlehen gewährt. Da hatte ich gar nichts von, weil ich von der Summe noch nicht einmal meine lfd. Miete am 01. bezahlen konnte, wo die ARGE meinte, dass der Vermieter ruhig mal 14 Tage warten könnte... Da wär man ja noch nicht im Mietrückstand. Davon musste ich bis zur ersten Gehaltszahlung leben und meine Fahrt- und Nebenkosten zur Arbeit bestreiten.

Naja, Positiv und Kurz gedacht, ich hab auch nicht aufgepasst, gebs ja zu...

Nach 3 Monaten wurde ich in eine Festanstellung übernommen für stolze Brutto 1300.-, Netto noch so ca. 950€, so dass mir noch ca. 15-20€ vom Staat zustünden. Die Firma zahlt aber erst zum Letzen des FolgeMonats und jetzt bin ich unverschuldet in Mietschuld!

Eigentlich war das auch abzusehen, denn die ARGE zahlt ja monatlich im Voraus, der Arbeitgeber aber erst im Nachhinein. Dadurch resultiert dann in der Praxis eine Zahlungslücke von einem Monat. Da hilft einem keiner bei... Aber wie die ARGE schon meint... Andere haben das auch geschafft... Was für ein Glück, dass ich Single bin und keinen habe, der mich dabei unterstützt.

Ich sehe auch bei anderen neu Arbeitskollegen, dass sie durch die entstehende Zahlungslücke massive Probleme bekommen. Daran hat wohl bisher keiner gedacht.

Fazit Bisher: Mit einem 1€ Job wäre das nicht passiert, ich müsste wesentlich weniger Stunden klopfen und nicht in Schichtarbeit und hätte jetzt durch die Zahlungslücke keine Mietschulden. Dazu kommt noch eine Nebenkostennachzahlung in unzahlbarer Höhe für mich von ca. 400€ und die Fahrtkosten für 30 km täglich hätte ich auch nicht an der Backe.

Mein Vermieter war so kulant mir die Gesetzestexte rauszusuchen, wonach es zumutbar wäre, dass der Mieter Geld zurücklegt, damit er pünktlich seine Miete zum 01. und net nen Monat später zahlen kann. Geht jetzt nach Androhung wohl mit RA gegen mich vor. Recht hat er. Aber der Staat siehst wohl anders...

Mit nem 1€ Job wäre mir das wie gesagt nicht passiert...

In diesem Sinne...

Frohes Schaffen und Bergmanns Heil...

Hans
hansklein ist offline  
Alt 24.01.2007, 04:55   #2
Prak->Emailproblem
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Registriert seit: 01.09.2006
Beiträge: 28
Prak
Standard Jammern auf hohem Niveau

In Deinem Job hast Du die Möglichkeit aus dem Loch wieder raus zu kommen, in einem Ein-Euro-Job nicht. Der ist nach einem halben Jahr wieder beendet.

Der finanzielle Mehraufwand ist in einem Ein-Euro-Job auch nicht viel niedriger als in einem regulären Job. Es gelten bezüglich der Fahrtstrecken die gleichen Zumutbarkeitsregelungen.

Die MAE wird meistens in der Mitte des Folgemonats ausgezahlt. Beispiel am 1.1.07 anfangen, am 15.2.07 gibt es die MAE. Bis dahin muss man mit dem Regelsatz auskommen. Da gibt es kein Einstiegsgeld oder ein Überbrückungsdarlehen.


Mag der "Schock" für sein Geld wieder arbeiten zu müssen, Sozialabgaben zahlen und nicht bekommen, noch so groß sein, bei einem Ein-Euro-Job musst Du auch arbeiten. Glaub mal nicht, dass alle Ein-Euro-Job nur Beschäftigungstherapie sind. Du hast genau die gleichen Probleme, bist immer noch der faule Arbeitslose, darfst Bewerbungen schreiben, Dich von Deinem SB und Deinem AG zusammenfalten lassen. In Deinem Job musst Du nur noch einem Herren dienen.

Wenn Du Dich über die jetzigen Sozialabgaben aufregst, was glaubst Du wovon Dein früherer Regelsatz und der Ein-Euro-Job finanziert wird?

Was hat Deine Nebenkostennachzahlung mit der Entscheidung Ein-Euro-Job kontra Arbeit zu tun?
Die Nebenkostennachzahlung ist ganz schön heftig. Zwischendurch mal auf die Zähler geschaut und auf die Preissteigerungen geachtet? So eine Nachzahlung kommt nicht vom Himmel gefallen. Als Single zahl ich bei einer 50 qm Wohnung so ca. 600 € für Strom und Gas. Wie kommt man auf eine Nachzahlung von 400 €? Nachtspeicherheizung?

Da die Nebenkosten zum Teil auch in Deiner Arbeitslosenzeit entstanden sind, wäre zu prüfen, ob nicht auch die ARGE hier noch nachzahlen muss.
Geh mal zu Deiner ARGE und fordere den Anteil für die Nebenkostennachzahlung. Vielleicht erinnerst Du Dich dann wieder, mit welchen Dingen Du Dich früher rumschlagen musstest.

Irgenwann hattest Du Arbeit. ALGI gab es zum Monatsende. ALGII gab es im voraus. D.h. es entstand ein Polster von einem Monat. Wenn Du dieses Polster nicht mehr hattest, dann aus eigener Schuld oder weil der Regelsatz generell nicht ausreicht. Wie lange willst Du freiwillig mit zu wenig Regelsatz auskommen?

Ich weiß, dass man mit dem Regelsatz praktisch nichts zurück legen kann. Trotzdem, ein Teil Deiner Probleme rührt daher, weil Du Deine Finanzen zu eng berechnest und mit absolut Null Reserve fährst. Du hattest in den ersten drei Monaten ein Einkommen, welches um ca. 200 € höher lag als bei einem Ein-Euro-Job. Das macht 600 € Überschuss gegenüber einem Ein-Euro-Job.

Wolltest Du bis zur Rente den Ein-Euro-Job machen?
Ach, ja. Auf die Höhe der Rente hat es auch Auswirkungen, ob man in einem Ein-Euro-Job war oder Sozialabgaben gezahlt hat.


Gruß Prak
Prak ist offline  
Alt 24.01.2007, 22:25   #3
hansklein
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Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Registriert seit: 10.02.2006
Beiträge: 224
hansklein
Standard Danke für deine Meinung. Da muss ich was zu sagen.

Hallo Prak,

Zitat:
In Deinem Job hast Du die Möglichkeit aus dem Loch wieder raus zu kommen, in einem Ein-Euro-Job nicht. Der ist nach einem halben Jahr wieder beendet.
Die Möglichkeit habe ich bei meinem Netto Einkommen nicht. Ich muss davon Fahrtkosten und ein Fahrzeug finanzieren. Da du die Sache so darstellst als könnte ich mit Geld nicht umgehen, ich fahre 4-Takt Motorroller 50 ccm auch jetzt im Winter um die Kosten niedrig zu halten. Viel Mehr Geld als mein ALGII, 695.-€ und 1.-€ Job ca. 150€=845.-€ habe ich nicht, bei mir kommen Fahrtkosten und Finanzierung eines Fahrzeugs (Auch Wartung, Instandhaltung) hinzu, damit ich überhaupt auf Schichten Arbeiten kann. Busse fahren nicht zu meiner Arbeitsstelle. Also bleib ich finanziell auf niedriegem Nieveau, der Job ist befristet auf 1 Jahr, das nur als Zusatzinfo. Fall also wenn bis dahin nichts anderes anfällt auch wieder zurück.

Zitat:
Die MAE wird meistens in der Mitte des Folgemonats ausgezahlt. Beispiel am 1.1.07 anfangen, am 15.2.07 gibt es die MAE. Bis dahin muss man mit dem Regelsatz auskommen. Da gibt es kein Einstiegsgeld oder ein Überbrückungsdarlehen.
Da du in der Situation keinen Monat (4 Wochen...) ganz ohne Geld dastehst brauchst du in einem MAE auch kein Geld zur Überbrückung.

Zitat:
Mag der "Schock" für sein Geld wieder arbeiten zu müssen, Sozialabgaben zahlen und nicht bekommen, noch so groß sein, bei einem Ein-Euro-Job musst Du auch arbeiten. Glaub mal nicht, dass alle Ein-Euro-Job nur Beschäftigungstherapie sind. Du hast genau die gleichen Probleme, bist immer noch der faule Arbeitslose, darfst Bewerbungen schreiben, Dich von Deinem SB und Deinem AG zusammenfalten lassen. In Deinem Job musst Du nur noch einem Herren dienen.
Es ist kein Schock für mein Geld Arbeiten zu gehen, ich arbeite sogar sehr gerne, auch wegen der Sozialen Kontakte die ich im Bezug von ALG kaum noch hatte ausser in einem 1€ Job mal, nur ist die Nettolohnsumme zu gering und ich bin nicht nur der Diener eines Herrn, solange ich noch Geld vom Staat bekomme, weil ich zuwenig verdiene sogar der Diener 2'er Herrn...!

Der Staat zahlt immer noch hinzu wenn ich das in Anspruch nehme, also darf ich 1*monatlich zur ARGE meinen Lohnzettel hinbringen,wenn ich das möchte, damit sie dort rechnen können was mir entweder zusteht oder ich evtl. zurückzahlen müsste wenn ich mal mehr verdienen würde...


Zitat:
Wenn Du Dich über die jetzigen Sozialabgaben aufregst, was glaubst Du wovon Dein früherer Regelsatz und der Ein-Euro-Job finanziert wird?
Ich habe die Einstellung, wenn ich für mein Geld Arbeiten gehe, ich mach das ja freiwillig, sollte mir doch wenn ich schon 160 Stunden im Monat Arbeiten gehe einiges mehr bleiben, als wenn ich nichts tun würde oder einen 1€ Job, bei dem ich höchstens die Hälfte der Stunden arbeiten müsste. Fürs Geld geh ich nicht arbeiten. Ich geh aus der Motivation heraus Arbeiten, dass es mir Spass macht etwas nützliches und Sinnvolles zu tun und unter Menschen zu sein.

Im Prinzip zahl ich jetzt sogar dass was mir noch vom Staat zustehen kann selber ein. Da könnten ebensogut einge Lohnnebenkosten gesenkt werden, damit man vom Staat absolut unabhängig ist. Einige Kollegen verdienen noch einiges weniger als ich. D.h. sie sind trotz Arbeit auf jeden Fall weiter vom Staat und den Fallmanagern abhängig und dürfen 1*monatlich Rechenschaft ablegen.

Mit meiner Nebenkostenabrechnung schlage ich mich mit meinen Fallmanagern. Ich habe also net vergesse, was das heisst. Nur muss ich das vor/nach der Arbeit zusätzlich als Hobby betreiben, ebenso wenn der Lohn zu niedrig ist etc. pp....

Zitat:
Ich weiß, dass man mit dem Regelsatz praktisch nichts zurück legen kann. Trotzdem, ein Teil Deiner Probleme rührt daher, weil Du Deine Finanzen zu eng berechnest und mit absolut Null Reserve fährst. Du hattest in den ersten drei Monaten ein Einkommen, welches um ca. 200 € höher lag als bei einem Ein-Euro-Job. Das macht 600 € Überschuss gegenüber einem Ein-Euro-Job.
Von der Null Reserve muss ich mir mal einen Motorroller zugelegt haben, damit ich überhaupt Arbeiten gehen kann. Und die 200.-€ Überschuss die du rechnest hast du nicht, wenn du Ordnungsgemäss Arbeiten gehst. Zieh erstmal alle Kosten ab, die anfallen für Sachen, die du haben musst wenn du auf einmal Volzeit Arbeiten gehst und die Fahrtkosten, Rücklagen für Inspektionen und Reparaturen. Sonst wirst nicht lange arbeiten "wenn mal was ist..."

Zum Schluss noch:

Zitat:
Irgenwann hattest Du Arbeit. ALGI gab es zum Monatsende. ALGII gab es im voraus. D.h. es entstand ein Polster von einem Monat. Wenn Du dieses Polster nicht mehr hattest, dann aus eigener Schuld oder weil der Regelsatz generell nicht ausreicht. Wie lange willst Du freiwillig mit zu wenig Regelsatz auskommen?
Stimmt, der Regelsatz - Strom reicht nicht aus, ist seh eng bemessen. Arzt sass seitdem nicht mehr drin. Mein jetziges Einkommen kann aber auch nicht ausreichen, sonst müsste der Staat nichts dazutun, sofern man es beantragt als Fortzahlungsantrag. Mit dem Regelsatz will ich freiwillig nicht auskommen, ich gehe in der Illusion arbeiten, dass ich vom Staat unabhängig sein möchte und vielleicht etwas anderes finden könnte, wo ich dementsprechend mehr verdienen würde. Ausserdem wegen der sozialen Kontakte und der Spass an der Arbeit.

Es wäre aber eine Illusion jetzt zu behaupten, mir ginge es finanziell besser und ich könnte davon wieder etwas aufbauen.
hansklein ist offline  
Alt 25.01.2007, 00:21   #4
Kaulquappe
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Beiträge: 975
Kaulquappe
Standard

@ hansklein

Danke für deinen Bericht.

Working poor - kein Auskommen mit dem "Einkommen" :(
Kaulquappe ist offline  
Alt 25.01.2007, 23:09   #5
Prak->Emailproblem
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Beiträge: 28
Prak
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Die Befristung Deines Jobs auf 1 Jahr rückt diesen natürlich näher an einen Ein-Euro-Job. Weiterhin zur ARGE zu müssen ist bitter.

Mir ging es um den Vergleich mit einem Ein-Euro-Job. Auch bei einem Ein-Euro-Job entstehen Mehrkosten (Fahrtkosten, Kleidung etc.). Bei der Berechnung der Differenz zwischen Ein-Euro-Job und Deinem Gehalt in den ersten drei Monaten bin ich von durchschnittlichen Zahlen ausgegangen. Ein Single kommt dann meistens mit Regelsatz + KdU + MAE auf 345 + 300 + 150 = ca. 800 €. Deswegen meine Ansicht, da hätte man sich ein Bisschen was ansparen können.

Wenn ich jetzt bei Dir richtig rechne hast Du eine KdU von mehr als 600 €. Das ist heftig. Die Nebenkosten waren ja auch sehr hoch.

Da ich Deine Lebenssituation nicht genau kenne, kann ich da nix zu sagen.
Vielleicht lebst Du ja in einer süddeutschen Metropole und wenn die KdU unangemessen gewesen wäre, hätte die ARGE Dich ja zum Umzug gezwungen.

Mit Deinem jetzigen Einkommen wärst Du in anderen Gegenden weitaus besser gestellt als ein Ein-Euro-Job. Das hilft Dir aber auch nicht weiter.


Trotzdem, Deine Chancen den Sch... hinter Dir zu lassen sind gestiegen.
Wenn ich mit dem Job an sich zufrieden wäre, würde ich Deine jetzige Situation einem Ein-Euro-Job vorziehen. Ist meine Meinung.

Gruß Prak
Prak ist offline  
Alt 27.01.2007, 00:26   #6
hansklein
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Registriert seit: 10.02.2006
Beiträge: 224
hansklein
Standard Ich hab schon kurzzeitig einen Ein-Euro-Job gemacht.

Also reelle Mehrkosten gegenüber einem regulären Job hatte ich da nicht, sondern gar keine Mehrkosten.

Die Fahrtkosten wurden mir als Monatskarte gewährt, also hatte ich im 1 € Job gegenüber dem Regulären nicht mehr Kosten sondern weniger, weil ich da auch zuhause Essen konnte und mir auch noch zeitweilig das Essen von der Tafel holen konnte. Fahrtkosten hatte ich auch nicht.

Kleidung vernünftiger Art benötigte ich da auch nicht, ein Teil der Personen die dort mit mir arbeiten durften erledigten sogenannte "Sozialstunden", ich befand mich also in allerfeinster Gesellschaft. Da gibts denne auch so tolle Tipps, wie man sich mehr vom Leben machen kann... Naja, jedem das seine, mit den Aufenthaltsorten mancher dieser Personen wollte ich nicht tauschen. Tut ja auch nix zur Sache. Da entstanden mir pers. auf jeden Fall keine Mehrkosten, die Arbeitsstundenzahl/Woche war wesentlich geringer und Schichtartbeit die ich jetzt habe, wo ich erst bei Mittagsschicht um 23.30 zu Hause bin i.d.R. bei 8 Arbeitstd. + 20 Min. unbezahlter Pause macht 8Std. 20 Min. gabs auch net. Wobei ich pers. das gerne in Kauf nehmen würde, wenn die KK/und Rentenversicherungsbeiträge in meiner Verdienstklasse um min. 100.-€ gesenkt würden, dann würde das zumin. einigermassen gehen.

Mit meiner Wohnung wurde ich letzes Jahr schon auf, genaue Formulierung hab ich nich im Kopf, den Spardings... Hingewiesen, weil meine Wohnung für einen nicht arbeitenden Single zu teuer und zu gross ist, was ich der ARGE aber schon mitteilte, als ich bei ihr im Bezug stand. Ebenso dass der Vermieter "modernisierte" und damit die Miete und Nebenkosten höher ausfallen würden.

Die ARGE meinte, es wäre imer noch billiger als mir einen Umzug und die Kosten dazu gewähren zu dürfen und übernahm erstmal die Kosten. Bei der letzten Erhöhung bin ich über dem Satz den die ARGE übernehmen würde. Also darf ich den Grossteil der NK-Nachzahlung selber tragen, als Ein-Euro-JobLer hätte die ARGE diese komplett übernehmen müssen und dann halt die Kosten für einen Umzug in eine "angemessene" Wohnung. Also hab ich da auch den Glückstreffer gelandet.

Als jetzt Arbeitender muss ich denne auch Umziehen, kann dann aber keine Hilfen in Anspruch nehmen. Auch dadurch bleibt mir unter Strich weniger übrig als Arbeitnehmer. Also werde ich das irgends durch Schulden finanzieren müssen, Kaution, Umzugskosten. Interpretier das nicht als Jammerei. Die ARGE wollte es schon nicht mehr übernehmen bis zu einer bestimmten Grenze die jetzt überschritten ist und ich kann es nicht...

Zitat:
Trotzdem, Deine Chancen den Sch... hinter Dir zu lassen sind gestiegen. Wenn ich mit dem Job an sich zufrieden wäre, würde ich Deine jetzige Situation einem Ein-Euro-Job vorziehen. Ist meine Meinung.
Wohl war, meine Chancen auf mehr Schulden weil ich keine Hilfen mehr in Anpruch nehmen kann sind gestiegen. Die Arbeit ist oki, ich mache sie sehr gerne und sie macht mir Spass.

Aber wie ich schon versuchte zu schildern. Finanziell gehts mir mit ihr schlechter als Ohne, was so nicht sein sollte. Hier gibts eben keine Mindestlohngesetze etc. die solche Situationen vermeiden(mindern würden.

Trotz allem ein schönes WE und schön aufpassen beim Fahren. War schon ganz schön Winterlich heut morgen, also aufpaasen beim Fahren bis der Frühling wieder kütt.
hansklein ist offline  
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