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Ein Euro Job / Mini Job Alles zum Thema Arbeit und Arbeitsgelegenheiten. Erfahrungen, Probleme, Maßnahmen


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Alt 16.10.2006, 12:32   #1
WhiteSirene
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Registriert seit: 16.10.2006
Beiträge: 1
WhiteSirene Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard Immer noch kein Geld

Hallo,

ich bin seit dem 01.08.2006 bei der Caritas als Ein-Euro-Jobberin beschäftigt. Schon beim letzten Mal kam das Geld, welches ich mir hier wirklich sehr hart erarbeite erst am 12. statt "spätestens am 5.". Dieses Mal ist es noch schlimmer. Heute ist der 16. und ich habe immer noch nichts bekommen. Ich habe den Träger auch schon darauf angsprochen aber die haben angeblich alle Info an die Caritas versendet, die können mir nicht helfen.
Aber was kann ich machen??? Ich habe ja fest mit dem Geld gerechnet. Ich habe alle offenen Rechnungen bezahlt und bin jetzt zwar Schuldenfrei aber pleite, da mir das Geld welches mir zusteht einfach nicht überwiesen wird und mir angeblich keiner helfen kann.
Ich habe mir schon überlegt einfach nicht mehr zu kommen da ich ja sowieso nicht bezahlt werde. Aber dann würde es wieder nur ärger geben.
Ich bin total sauer und fang gleich an zu heulen weil ich echt nicht mehr weiterweiß. Ich arbeite mir hier 8,5Std am Tag den A**** für die weg und die können nichts machen???

Über antworten würde ich mich sehr freuen. Vielen Dank

lg *WhiteSirene*
WhiteSirene ist offline  
Alt 16.10.2006, 14:29   #2
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Registriert seit: 05.10.2006
Ort: Kella
Beiträge: 10
Pleitegeier
Standard

Die A**** interessiert so was doch einen Dreck, auch in unserem Fall mit 3 kleinen Kindern haben wir vor kurzem 2 Wochen lang einen blank leeren Kühlschrank gehabt und das hat auch keine Sau interessiert. Auto Tank leer und bis heute immer noch keine Heizung und auch kein Warmwasser.

Der einzige Ausweg war unsere Bekannte, die selber kaum Geld hat, die hat uns was geliehen, um was zu Essen zu kaufen und das Auto zu tanken, damit wir hier zur Schule und zum Einkaufen aus dem Dorf kommen.

Ich habe heute auch Ein-Euro-Job angetreten und mache das gleiche, wie vor 4 Jahren, nur halt nicht für 14 EUR/Std. sondern nur für 1,-.

Fakt : Unser Staat - die Politiker sind Kriminelle Abzocker und Ausbeuter.

Ich glaube, wenn man sich im Supermarkt vollfrist, ist es nur Mundraub ;) .

Wir haben in unserem Land bald eine Armut, wie in der Dritten Welt, nur davon spricht keiner. Habe heute gelesen, das es jetzt eine neue "Unterschicht" gibt, da gehören wir wohl eindeutig dazu. Ich plädiere dazu, das Wort "Unterschicht" als Unwort des Jahres zu nominieren. :kotz:

Ich kann nicht alles hier schreiben, was ich denke, sonst .....
Ist das noch Demokratie und Recht auf freie Meinungsäußerung?

Revolutionen entstehen in den Köpfen ... :twisted:

Halt den Kopf hoch, wir haben es auch (irgendwie) überlebt :!:
LG Pleitegeier
Pleitegeier ist offline  
Alt 16.10.2006, 15:28   #3
Andi_->Emailproblem
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Registriert seit: 19.04.2006
Beiträge: 647
Andi_
Standard Re: Immer noch kein Geld

Zitat von WhiteSirene
Hallo,

ich bin seit dem 01.08.2006 bei der Caritas als Ein-Euro-Jobberin beschäftigt. Schon beim letzten Mal kam das Geld, welches ich mir hier wirklich sehr hart erarbeite erst am 12. statt "spätestens am 5.". Dieses Mal ist es noch schlimmer. Heute ist der 16. und ich habe immer noch nichts bekommen. Ich habe den Träger auch schon darauf angsprochen aber die haben angeblich alle Info an die Caritas versendet, die können mir nicht helfen.
Aber was kann ich machen??? Ich habe ja fest mit dem Geld gerechnet. Ich habe alle offenen Rechnungen bezahlt und bin jetzt zwar Schuldenfrei aber pleite, da mir das Geld welches mir zusteht einfach nicht überwiesen wird und mir angeblich keiner helfen kann.
Ich habe mir schon überlegt einfach nicht mehr zu kommen da ich ja sowieso nicht bezahlt werde. Aber dann würde es wieder nur ärger geben.
Ich bin total sauer und fang gleich an zu heulen weil ich echt nicht mehr weiterweiß. Ich arbeite mir hier 8,5Std am Tag den A**** für die weg und die können nichts machen???

Über antworten würde ich mich sehr freuen. Vielen Dank

lg *WhiteSirene*
Verweigere die Arbeit mit Hinweis auf die ausstehende Aufwandsentschädigung und deshalb nicht mehr vorhandene Fahrt- und Auslagekosten für die Beschäftigung. Du hast schlichtweg kein Fahrgeld mehr und es ist dir nicht zumutbar, ohne Aufwandsentschädigung zu arbeiten. Wieso eigentlich 8,5 Stunden täglich? 5 Tage? Das ist unzulässig. Es handelt sich offensichtlich nicht um eine zusätzliche Arbeit, wenn sie in Vollzeit vollbracht wird.
__

Dies ist meine private Meinung konform Artikel 5 GG.
Andi_ ist offline  
Alt 16.10.2006, 15:45   #4
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Registriert seit: 05.10.2006
Ort: Kella
Beiträge: 10
Pleitegeier
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@ Andi_
"Wieso eigentlich 8,5 Stunden täglich? 5 Tage? Das ist unzulässig. Es handelt sich offensichtlich nicht um eine zusätzliche Arbeit, wenn sie in Vollzeit vollbracht wird. "

Unzulässig ist ja so einiges in unserem Land. Bei mir auf der Gemeinde arbeiten welche seit 1,5 Jahr als Ein-Euro-Job.
Ich selbst habe einen Vertrag für 1 Jahr und das ist ja auch unzulässig. Der Ein-Euro-Job darf nur ein halbes Jahr gehen.
LG
Pleitegeier
Pleitegeier ist offline  
Alt 16.10.2006, 16:02   #5
Andi_->Emailproblem
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Registriert seit: 19.04.2006
Beiträge: 647
Andi_
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Zitat von Pleitegeier
@ Andi_
"Wieso eigentlich 8,5 Stunden täglich? 5 Tage? Das ist unzulässig. Es handelt sich offensichtlich nicht um eine zusätzliche Arbeit, wenn sie in Vollzeit vollbracht wird. "

Unzulässig ist ja so einiges in unserem Land. Bei mir auf der Gemeinde arbeiten welche seit 1,5 Jahr als Ein-Euro-Job.
Ich selbst habe einen Vertrag für 1 Jahr und das ist ja auch unzulässig. Der Ein-Euro-Job darf nur ein halbes Jahr gehen.
LG
Pleitegeier
Solange man es sich gefallen lässt ...

Auch der Einsatz eines Ein-Euro-Job auf Dauer ist ein deutlicher Hinweis, dass es sich eben gerade nicht um zusätzliche Beschäftigung handelt. Würde ich mal beim Finanzamt nachfragen, die interessieren sich sehr für Mißbrauch von Ein-Euro-Job und Schwarzarbeit.

:pfeiff:
__

Dies ist meine private Meinung konform Artikel 5 GG.
Andi_ ist offline  
Alt 16.10.2006, 16:44   #6
Tinkalla
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Beiträge: n/a
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Zitat:
Würde ich mal beim Finanzamt nachfragen, die interessieren sich sehr für Mißbrauch von Ein-Euro-Job und Schwarzarbeit.
so ist es.Das wäre eine effektive Massnahme.

Desweiteren würde ich auf der Stelle eine Klage auf Festeinstellung, bzw. vollen Lohnausgleich einreichen. Und dies ohne wenn und aber.
Je mehr positive Prozessausgänge für uns zu verzeichnen sind, je vorsichtiger werden die ARGEn. Das kann man aber nur dann erreichen, wenn wir uns alle um unser Recht 'kümmern'.


Es kann nur der ausgenutzt und benutzt werden, der nicht für sein Recht eintritt. Es kann nicht sein, dass diese Arbeitsplatzvernichtung durch Ein-Euro-Job und OEJ weitergeht.

Das könnte sich jetzt so anhören, als ob ich mit Euch schimpfe, dass Ihr den Ein-Euro-Job macht. Nein, so ist es nicht. Ich schimpfe auf die Frechheit, mit der Ihr benutzt werdet. ;)
 
Alt 16.10.2006, 19:44   #7
Pleitegeier->Emailproblem
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Registriert seit: 05.10.2006
Ort: Kella
Beiträge: 10
Pleitegeier
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Hallo
wir schimpfen alle auf die Ein-Euro-Job-Ausbeuterei :dampf:
Ich war heute den ersten Tag dort, habe ich erst einmal etwas rumgeforscht und eine Menge Aufklärungsarbeit geleistet. 8)
Die Leute sind einfach eingeschüchtert und unwissend, wie man sich wehren kann.

Ich werde erst mal 7 mon. schön meine Aufklärungsarbeit machen und Kontakte knüpfen :pfeiff: bevor ich mit der Klage und Anzeige rausrücke.

Einige Gemeinden in unserem EIC-Kreis, wenn sogar nicht alle, betreiben das gleiche Spiel. Es laufen sehr viele interessante Geschichten.

Bürgermeister ,Gemeinde und ARGE spielen ein scheiß Spiel, keiner will Leute fest einstellen, wobei es Arbeit ist ohne Ende gibt.
Schuld sind die in Berlin und irgendwie ist das doch Paranoid.

Ich werde um meinen Badeofen solange kämpfen, bis ich den habe. Wir haben den jetzt schriftlich beantragt und bei Ablehnung um einen einspruchsfähigen Bescheid mit Angabe der verwendeten Paragraphen gebeten. Mal sehen, was für Paragraphen die da ausbuddeln 8)
Heute 6st GALA-bau für 1-Teuro gemacht und kann nicht mal richtig baden. :kotz:

Wir müssen alle weiter kämpfen, sonst drehen die uns den Hahn immer weiter zu.

LG
Pleitegeier
Pleitegeier ist offline  
Alt 17.10.2006, 10:58   #8
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Andi_
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@Pleitegeier

Viele Gemeinden sind auch Pleite und deklarieren deshalb bisher von Firmen oder eigenen Angestellten ausgeführte Arbeiten (gerade Landschaftspflege, Abbrucharbeiten etc.) nun als "zusätzliche Beschäftigung" um. Dies ist natürlich nicht legal. Allerdings stehen den geringen Bußgeldern für den Mißbrauch von Ein-Euro-Job die enormen Profite aus der "Schatztruhe" des Bundes gegenüber, weshalb sich so mancher Bürgermeister auch mal in die Illegalität begibt, um seine Haushaltskasse auf Kosten der Ärmsten und des Bundes zu schönen.

Dem kann man nur mit den genannten Maßnahmen begegnen. Die sind auch schon etwas vorsichtiger geworden, da sich an den Klagen nun auch Unternehmen beteiligen, die vorher diese Arbeiten ausgeführt haben und damit ihr Brot verdienten. Sinn macht der ganze Spaß ohnehin nicht. Jeder kann sich ausrechnen, dass die Unternehmen über kurz oder lang ihre Arbeiter entlassen müssen und die Ein-Euro-Job Schwarzarbeit zur Subsummierung von Arbeitslosen führt.

Bestenfalls geschönt durch die steigende Anzahl der "zusätzlich Beschäftigten" kann es auf Dauer nicht gutgehen und kostet den Bund enorme Mittel, weshalb anzunehmen ist, dass man auch dort bald diese Schwarzarbeit abstellt. Man plant soweit ich informiert bin bereits die gezahlten "Kosten" an die Maßnahmeträger erheblich zu senken, um dem Mißbrauch durch Gemeinden Herr zu werden. Insofern wird sich das Ganze wohl ohnehin bald von selbst (de)regulieren ;)
__

Dies ist meine private Meinung konform Artikel 5 GG.
Andi_ ist offline  
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