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Ein Euro Job / Mini Job Alles zum Thema Arbeit und Arbeitsgelegenheiten. Erfahrungen, Probleme, Maßnahmen


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Alt 28.09.2009, 19:30   #1
aliciouzz
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aliciouzz
Standard AGH-Entgelt Stelle, wichtige Fragen

Hallo liebe User,
ich bin neu hier und habe mal einige Fragen.

Also ich mache ab 1.10 eine AGH-Entgeltstelle und bekokmme dafür 1300 € brutto. Es sind 40 Std. die Woche und ist erstmal auf 6 MOnate befristet.

Ich habe bisher immer HArtz4 bezogen und lebe mit meiner Mutter die ebenfalls Hartz4 bekommt zusammen.

Meine Fallmanagerin vom Jobcenter meinte ich soll bei einer Beratungsstelle anrufen um mir sagen zu lassen, wie ich mich um melden soll damit ich einen höheren Freibetrag habe /zur Zeit sind wir eine Bedarfsgemeinschaft... Und um mir ausrechnen zu lassen wie viel Geld mir übrig bleibt am Ende des Monats.

Ich habe heute bei 2 Stellen angerunfen und keiner konnte mir sagen wie viel Geld mir am Ende bleibt und wie ich mich ummelden soll.

Meine Fallmanagerin meinte ich soll angeben das wir eine Haushaltsgemeinschaft sind, beide mit denen ich telefoniert habe meinten das das das Amt selbst macht und wie gesagt...Niemand konnte mir helfen.

Kann mir jemand sagen wie viel Geld mir bleiben wird oder wie ich das rechnen kann, wie ich mich ummelden muss oder sonstige Infos? Ich bin echt am verzweifeln weil mir keiner helfen kann und meine Fallmanagerin irgendwie dazu nicht in der Lage ist.

Liebe Grüße
Aliciouzz
aliciouzz ist offline  
Alt 28.09.2009, 20:32   #2
gelibeh
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Standard AW: AGH-Entgelt Stelle, wichtige Fragen

Ich glaube zwar zu wissen, was Deine Fallmanagerin meint. Ersteinmal bist Du mit Deinem Gehalt in der Lage Deinen Bedarf selbst zu decken, deshalb muss man Dich aus der Bedarfsgemeinschaft mit Deiner Mutter rausnehmen.
Ich denke mal hier meldet sich noch jemand der dir das besser erklären kann. Schau aber mal im U25-Bereich z.B. nach "Kinder mit ausreichenden Einkommen...."
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
gelibeh ist offline  
Alt 28.09.2009, 21:52   #3
aliciouzz
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aliciouzz
Standard AW: AGH-Entgelt Stelle, wichtige Fragen

Ja also der Mann von der Beratungsstelle hat mir irgendwas erklärt und meinte das ich nicht mehr Geld als jetzt auch haben werde, was mir aber komisch vorkommt.

Vielen Dank schon einmal für deine Antwort, vielleicht kann mir ja noch jmd. helfen.
aliciouzz ist offline  
Alt 05.10.2009, 05:18   #4
redfly
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redfly redfly redfly redfly
Standard AW: AGH-Entgelt Stelle, wichtige Fragen

Ab dem 01.10. bildest du eine eigene Bedarfsgemeinschaft, da ausreichend Einkommen vorhanden ist. Ich denke mit etwa 1.000,00 EUR Netto (Steuerklasse I) fällst du dann vermutlich aus dem Leistungsbezug. Es sei denn ihr wohnt in einer sehr teuren Wohnung, wobei dein Mietanteil schon über 300,00 EUR liegen müsste. Wir können das mal grob überschlagen. Bei 1.000,00 EUR Netto wären 720,00 EUR auf deine Leistungen anzurechnen. Dein Bedarf mit 359,00 EUR für die Regelleistung plus der Miete (ich denke hier max. 300,00 EUR) dürfte noch unter 720,00 EUR liegen. Du kannst also deinen Bedarf aus eigenen Mitteln decken.
redfly ist offline  
Alt 05.10.2009, 10:47   #5
Mario Nette
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Standard AW: AGH-Entgelt Stelle, wichtige Fragen

@redfly
Kleine Korrektur: Wer seinen Lebensunterhalt selbst bestreiten kann und damit aus einer BG "rausfliegt", der bildet eben nicht seine eigene BG. Denn dieses Konstrukt definiert nur das SGB II, aus dem man ja durch Ausscheiden aus der BG gerade herausgekommen ist.

Mario Nette
__

Im Süden, im Osten, im Norden, im Westen, es sind überall dieselben, die uns verpesten.

Ca' canny!

Ich bin durch Kaufhof gegangen - und das war für mich wie ein Museumsbesuch. (Frank Schwalm)
Fehlende Tagesstruktur? Quatsch! Ich lebe in Gleitzeit.

Bescheiß das Elend!
Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten.
Mario Nette ist offline  
Alt 05.10.2009, 13:23   #6
Sancho
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Standard AW: AGH-Entgelt Stelle, wichtige Fragen

Bei 1.300€ Brutto gibts ungef. 970€ Netto.

Außerdem bekommt man dann auch kein Hartz IV mehr, also können die weder was anrechnen, noch anziehen.
 
Alt 06.10.2009, 00:43   #7
isabel
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Beiträge: 1.287
isabel
Standard AW: AGH-Entgelt Stelle, wichtige Fragen

Die Gefahr besteht daran, dass die Leistungabteilung auf die glorreiche Idee kommt, die Mutter und das Kind weiter als BG zu führen und das Einkommen mit H4 der Mutter verrechnet.
Ich denke, man sollte sich aus arge abmelden und höhsten in einer WG mit der Mutter bleiben.

MfG
Isabell
__

Die Würde des Menschen ist unantastbar.
Art.1 P.1GG

Damit das auch so bleibt:
Wacht auf, Verdammte dieser Erde,!


Aus Solidarität und als Ausdruck meines Protests gegen die Kriminalisierung der freien Meinungsäußerung:
"Ich fürchte mich nicht vor der Rückkehr des Faschisten in der Maske des Faschisten, sondern vor dessen Rückkehr in der Maske des Demokraten."
(Adorno)

Venceremos!
isabel ist offline  
Alt 06.10.2009, 02:41   #8
Erolena
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Standard AW: AGH-Entgelt Stelle, wichtige Fragen

Sohn und Mutter bilden dann eine Haushaltsgemeinschaft. Soweit nach Einkommen und Vermögen eine Unterstützung erwartet werden kann geht die ARGE pauschal von Unterstützung aus.

Also erstmal feststellen, wieviel es wirklich netto ist:
Butto-Netto-Rechner von spiegel de
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,223811,00.html

Du kannst bei den Werbungskosten auch höherer als die WK-Pauschale angeben. Dann ergibt sich ein geringeres Nettoeinkommen.

Außerdem kannst du erklären (nur bei Nachfrage), dass du deine Mutter nicht unterstützt.

Außerdem kommt es auf den Zufluss des Geldes an. Erst im Zuflussmonat kann Geld angerechnet werden. In einem Monat mit Arbeit aber ohne Gehalt steht dir volles ALG 2 zu.

Fließt das erste Gehalt dagegen am Ende des Monats zu und du bekommst noch am Monatsanfang ALG2 dann ist das unberechtigt bezogenes ALG2. Das wird irgendwann zurückgefordert. Wenn du Pech hast, fordern sie es zurück, wenn dein Job schon zu Ende ist.
Deshalb ist es wichtig, rechtzeitug bei der ARGE ein Darlehen bis zur ersten Gehaltszahlung zu beantragen. Das wird dann in Raten zurückgezahlt. Bzw. eben das unberechtigt erhaltenen ALG 2 in Raten zurückgezahlt. (Diese Frage bald klären. Kann sonst ein böses Erwachen in 6 Monaten geben!)

Außerdem prüfen, ob ein Wohngeldantrag sinnvoll ist.
Außerdem prüfen, ob du noch eine Steuererklärung offen hast. Weil während des Arbeitsverhältnisses kannst du die Steuerrückerstattung ohne Schaden für Dich verbuchen. Dagegen bei ALG2-Bezug wird sie angerechnet.
Erolena ist offline  
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