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Ein Euro Job / Mini Job Alles zum Thema Arbeit und Arbeitsgelegenheiten. Erfahrungen, Probleme, Maßnahmen


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Alt 08.09.2009, 19:26   #1
Carmen406
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Standard Eine Ein-Euro-Job Geschichte

Hallo an allen.
Ich schreibe zum ersten Mal.
Ich bin 58 Jahre alt. Seit 36 Jahren in Deutschland. Deutsche Staatsangehörige seit 15 Jahren.
Entschuldigt bitte trotzdem meine Rechtschreibfehler.

Seit 13 Monaten habe ich einen 1 Euro Job (1.25 €/Stunde + Fahrtkosten). Eigentlich, nach 6 Monaten heißt es Bürgerservice. Bei einer Kirchlichen Einrichtung. Bis jetzt war ich sehr zufrieden. Die Arbeit hat mir gut gefallen und die Leute waren auch sehr nett. Ein sonniger Arbeitsplatz, schöner Schreibtisch, guter Computer. Alles OK. Somit hatte ich auch ein bisschen mehr Geld in der Tasche, eine sinnvolle Aufgabe. Ich wurde immer von Vorgesetzten auch gelobt, wie gut, ordentlich und gewissenhaft ich arbeite usw. Sogar wollten sie mich fest einstellen. Hat aber nicht geklappt wegen meiner Religionsrichtung (weder Katholisch, noch Evangelisch) obwohl ich Christin bin.
Einziger Hacken war mein Tischnachbar. Ein kranker Mann (Schizophren, Depressiv). Er ist sehr Religiös (!). Sogar hat er den ganzen Tag predigt. Aber auch total Ausländerfeindlich Er hat dauernd über Ausländer, über andere Religionen, über Arbeitslosen, sogar über eigene Arbeitskollegen und Chefin schlecht gesprochen. Manchmal habe ich natürlich verärgert geantwortet, manchmal habe ich den Mund gehalten. „Er ist nicht ganz normal“ habe ich gedacht! Weil er krank ist, nimmt er viele Medikamente (Antidepressiva) die ihn müde machen. So schläft er bei der Arbeit immer wieder ein.
Er hat mir hundertmal gesagt dass ich seine Arbeit weggenommen habe. Weil ich besser, Fehlerfrei und schneller arbeite.
Ich arbeite 7.5 Stunden am Tag, 4 Tage in der Woche (30 Stunden/Woche).
Ihn hat immer gestört dass ich im Zimmer war während er schlief und laut schnarcht. Das hat mich aber nicht besonders gestört. Ich habe nur meine Arbeit gemacht.
Damit er mich loswird und im Zimmer alleine bleibt, hat er mich dauernd nach Hause geschickt. „Heute ist sehr schönes Wetter, gehen Sie nach Hause“. Bin ich aber geblieben. Schließlich ist ja mein Geld und ich brauche es dringend! Er hat mir sogar einmal Geld angeboten (Almosen, damit ich Eis kaufe). Natürlich war ich sehr beleidigt, habe ich sofort abgelehnt.
Ich musste den ganzen Tag Beleidigungen anhören „Sie sind nur 1 Euro-Kraft, seien Sie dankbar dass Sie hier eine Ecke haben um arbeiten zu dürfen“. „Sie haben hier nichts zu sagen“. Ich war eben für ihn eine blöde Ausländerin, eine ignorante Hartz IV-Empfängerin“. Obwohl ich mehr Ausbildung habe als er. Studium, 5 Sprachen usw.
Damit er mich loswird hat er angefangen über mich überall Lügen zu erzählen. Dass die alle Leute die bis dahin zu mir sehr nett waren plötzlich anders geworden sind! Er hat sich sogar entschuldigt dass er gelogen hat. Mein Ruf war aber schon ruiniert.
Letzte Woche hat mich die Chefin zu sich gerufen.
Sie hat mich in einem kleinen Zimmer im Keller geschickt. In Zukunft soll ich dort arbeiten (noch 2 Jahre). Ohne Tageslicht, eiskalt, mit einem sehr dunklen Lampe. Kleiner Tisch, unbequeme Stuhl. Kein Platz für meine so vielen Akten die ich bearbeiten muss. Alles bis Decke gestapelt. Weit fern von alle Leuten. So zu sagen bin ich strafversetzt! Wie eine kleine Zelle im Gefängnis.
Als ich den Grund gefragt habe, habe ich meinen Ohren nicht getraut. Einen Schock erlebt!
Sie stören Herrn ……… beim Schlafen“.
Das ist kein Tippfehler. Ich störe tatsächlich jemanden am Arbeitsplatz beim Schlafen!
Er ist ein kranker Mann und braucht seine Ruhe.
Ich mache seine Arbeit für 1.25 € in der Stunde und er schläft seelenruhig für 20 Fache was ich bekomme. Das muss „Geld verdienen im Schlaf“ sein!
Ich kann mein besten willen (weil ich dieses Geld sehr dringend brauche) dort nicht weiter arbeiten. Meine Leistung lässt nach, ich friere bis Knochen (ich sitze den ganzen Tag mit einer Decke auf den Beinen). Heute habe ich ein Thermometer mitgenommen. Zimmertemperatur war nur 13 Grad. Meine Augen tun weh, weil im Zimmer so dunkel ist, Ich bekomme keine Luft. Außerdem Spinnen, Ungeziefer, mit denen ich auch kämpfen muss.
Ich werde dort garantiert krank, da ich sowieso Nierenprobleme habe. Seit 13 Monaten die ich dort arbeite war ich nur eine Woche krank. Bei der Arbeit bin ich mit den schweren Akten in der Hand, Treppe runter gefallen und ein Hörsturz gehabt.
Außerdem, alle 1 Euro Jobber die bis jetzt gekommen sind, keine wollte in diesem Zimmer arbeiten und sind nicht geblieben (Frauen).
An meinem alten Arbeitsplatz arbeitet bald wieder eine 1 Euro-Jobberin. Angeblich nur Halbtags.
Ich vermute dahinter steckt was anders. Obwohl ich gefragt habe einen anderen Grund hat man mir nicht genannt. Sie seien weiterhin sehr zufrieden mir aber, der Mann ist krank und braucht seine Ruhe. Ich sei gesund und kann ich in den Keller.
Ich weiß nicht wie ich mich verhalten soll.

Das war ein bisschen lang aber ich wollte loswerden. Danke fürs Lesen.
Falls jemand einen Vorschlag hat bedanke ich mich auch voraus.
Carmen406 ist offline  
Alt 08.09.2009, 19:43   #2
Tinka
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Tinka Tinka Tinka
Standard AW: Eine Ein-Euro-Job Geschichte

Willkommen im Forum!

Wo gibt es denn bitte 1€-Jobs die über 3 Jahre gehen sollen, normal sind 6 Monate? Bist du sicher, es handelt sich um einen solchen und nicht um einen Kommunal-Kombi-Job oder ähnlich?

Mir scheint das eine ganz heiße und komplett illegale Sache zu sein, die du uns schilderst!

Die gehört an die Öffentlichkeit und bestimmt kann dir geholfen werden!

Du solltest den Träger/Arbeitgeber und die Stadt nennen, notfalls per PN an den Admin, damit entsprechend recherchiert werden kann.

Alles gute für dich!
Tinka ist offline  
Alt 08.09.2009, 20:01   #3
Carmen406
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Standard AW: Eine Ein-Euro-Job Geschichte

Danke Tinka für deine Antwort.
Schau mal bitte hier:
http://www.elo-forum.org/euro-job-mi...umgetauft.html
Genau das ist es.
Carmen406 ist offline  
Alt 08.09.2009, 20:01   #4
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mbc
Standard AW: Eine Ein-Euro-Job Geschichte

Ich würd denen ins Gesicht spucken wegen:

"Arbeiten darfst Du da für 1€/Stunde", ABER;

"für eine Festeinstellung hats wegen DEINER Religionsrichtung dann nicht geklappt".

Nur wer den IQ eines Toastbrotes hat sieht da einen Sinn drin. Ich würde zum SG gehen und Schadensersatz erklagen. Das Du nie Anspruch auf eine Feststelle dort hast stand ja schon vorher fest.

Du sollst nur für 1€/Stunde ausgebeutet werden, nichts anderes ist das Ziel, egal wie gut und toll Du da arbeitest.

Du darfst dort keine Festeinstellung kriegen wegen Deiner Religion, aber nur wenn du 1€/Stunde kriegst, geht das OK. Gott würde sich im Grabe umdrehen. Sowas ist eine frechheit.
mbc ist offline  
Alt 08.09.2009, 20:03   #5
HajoDF
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Standard AW: Eine Ein-Euro-Job Geschichte

Dreijährige Ein-Euro-Job gibt es tatsächlich für ältere Arbeitslose.
Allerdings ist ein Keller wohl nicht der richtige "Arbeitsplatz".
Also bitte, Carmen, gehe sofort zu Deiner/m SB und schildere ihm diese menschenunwürdige Behandlung.
HajoDF ist offline  
Alt 08.09.2009, 20:03   #6
Tinka
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Tinka Tinka Tinka
Standard AW: Eine Ein-Euro-Job Geschichte

Oh je, ganz schlimm!

Warte mal ab, hier werden sich noch mehr Forenteilnehmer zu Wort melden und bestimmt gibts gute Tipps für dich!

Auf jeden Fall solltest du dich erstmal gründlich und lange krankschreiben lassen und/oder dich in Zukunft (bis eine Lösung gefunden ist) auch nur noch für 1€-Stunde engagieren, sprich ganz langsam und so wenig wie möglich tun, genau wie der festangestellte "Penner".

Tinka ist offline  
Alt 08.09.2009, 20:05   #7
Drueckebergerin
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Drueckebergerin
Standard AW: Eine Ein-Euro-Job Geschichte

Mach bitte unbedingt Fotos von Deinem Arbeitsplatz...und dann zu Deiner/m SB damit.
Und dann auch gleich genau nachbohren.
Ich sehe das genauso wie Tinka.

ahh... danke, Hajo, wußte ich auch noch nicht
__

Grüße aus Bärlin
500 - 30 - 10 netto....... Hartz IV muß weg !

Die Reichen sind so unersättlich, die wollen alles besitzen, sogar die Armut!
Don`t dream it - be it !
Der beste Weg, einen schlechten Vorschlag vom Tisch zu fegen, besteht darin, einen Besseren zu machen !
Hier gibt`s nur Erfahrungsaustausch, keine Rechtsberatung !
Drueckebergerin ist offline  
Alt 08.09.2009, 20:13   #8
mbc->Emailproblem
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mbc
Standard AW: Eine Ein-Euro-Job Geschichte

warum weitermachen und krankschreiben lassen ?

Sie darf ihn doch abbrechen, oder ?

Eine Festeinstellung wurde doch schon verneint und stand von vornherein schon für den Träger fest.
Der Ein-Euro-Job soll doch in Arbeit führen und das passierte hier nicht und wird es auch nicht.

Ist das nicht Begründung genug den Job abzubrechen weil die Maßnahme nicht zweckbedingt ist / sein wird /kann.
Sie wurde ja bereits abgelehnt, was soll sie weiterhin den Job machen ?
mbc ist offline  
Alt 08.09.2009, 20:39   #9
HajoDF
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Standard AW: Eine Ein-Euro-Job Geschichte

Nein, abbrechen ohne Rücksprache mit dem/r SB geht nicht, da sanktionsbewehrt.
Besonders bei älteren Arbeitslosen steht die Integration in den Arbeitsmarkt nicht mehr im Vordergrund.
Zitat:
Diese so genannten Plus-Ein-Euro–Jobs werden älteren ALG-II-Empfängern mit einer Laufzeit von drei Jahren angeboten.
Ich halte es für zwingend, diese unwürdige Behandlung der ARGE zu melden. Dieser Kirchengemeinde sollte die Trägerschaft entzogen werden!
HajoDF ist offline  
Alt 08.09.2009, 21:15   #10
Carmen406
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Standard AW: Eine Ein-Euro-Job Geschichte

Mbc. Mir war von vorne klar dass ich nicht fest eingestellt werde. Wie gesagt wegen Religion. Aber ich habe sowieso keine Lust gehabt. Die Leute (nicht alle, aber Mehrheit) sind nicht zufrieden. Manche werden von der Chefin sehr schlecht behandelt. Obwohl alle studierte, echt wertvolle Menschen sind! Dort arbeiten auch mehrere 1 Euro Jobber, darunter, ein Moslem und eine Jüdin. Wenn man ohne Bezahlung arbeitet, ist ja nicht so wichtig, welche Religion er hat und überhaupt. Ich habe gleich beim Vorstellungsgespräch gehört „die Kirche hat kein Geld“.
Letzte Woche wegen diese Geschichte habe ich auch gesagt: „ich bin Christin, aber ich schäme mich dass ich Christin bin. Das ist überhaupt nicht Christlich was Sie da machen“.

Natürlich werde ich das alles bei der NOA und bei der ARGE erzählen. Ich möchte mich aber zuerst krankschreiben lassen. So lange es geht, vom Nervenarzt. Er kennt mich gut, da ich mal wegen nach 35 Jahren Arbeitsleben plötzlich arbeitslos wurde, Depressionen hatte. Ich habe ein Jahr lang ohne Pause gearbeitet. Mit dem Geld konnte ich mir was leisten und Arbeit hat mich von meinen Depressionen befreit (bis jetzt).

Ich kann zurzeit sowieso nicht arbeiten. Ich bin dauernd im Garten. Weil ich friere. Draußen ist wärmer als drinnen.

Fotos machen ist kein Problem. Aber jeder Mitarbeiter (auch 1 Euro Jobber) müssen was unterschreiben dass sie die interne Geheimnisse, Geschehnisse nicht "ausplaudern" dürfen. Sei es über die Führung, oder schlafende Angestellte oder die Sachen die in den Akten stehen. Da ich ziemlich heikle Akten lese. Aber ich versuche Fotos zu machen.

So werde ich nicht abbrechen.
Dieser Kirchengemeinde sollte die Trägerschaft entzogen werden!
Das wird nicht passieren. Weil alle 1 Euro Jobber die dort arbeiten, sind zufrieden. Sie sind alle ältere Leute und alle mehr oder weniger gelernte, studierte Leute. Aber sie haben keine Chance mehr eine Arbeit zu finden!
Carmen406 ist offline  
Alt 08.09.2009, 21:24   #11
HajoDF
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Standard AW: Eine Ein-Euro-Job Geschichte

Hi Carmen,
hier klagen allein löst Dein Problem nicht.
Eine Anzeige gegen diesen Träger wegen menschenverachtender Behandlung wäre schon mal möglich. Außerdem/oder eine saftige Beschwerde über diese Zustände (mit Fotos von dem "Arbeitsraum"), gerichtet an die ARGE.
Der Weg in die Öffentlichkeit ist auch möglich, denn bei diesen unwürdigen Zuständen gilöt das Schweigeverbot nicht.

Ist Dir der Brocken allein zu viel, hol Dir Hilfe: Arbeitslosenhilfe-Vereine gibt es überall!
HajoDF ist offline  
Alt 08.09.2009, 21:29   #12
gelibeh
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Standard AW: Eine Ein-Euro-Job Geschichte

Das ist heftig. außerdem bezweifel ich, dass die Arbeiten, die Du dort machst, zusätzlich sind.
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
gelibeh ist offline  
Alt 08.09.2009, 22:11   #13
Carmen406
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Standard AW: Eine Ein-Euro-Job Geschichte

Natürlich die Arbeit die ich mache nicht zusätzlich. Ich mache die Arbeit die eigentlich mein ex Schizophrener Nachbar früher gemacht hat. Weil er den ganzen Tag nicht einmal 5 Akten geschafft hat, weil er nur geschlafen hat. Das habe ich fast jeden Tag gehört "Sie haben meine Arbeit weg genommen, das war meine Arbeit“. Dann habe ich immer gesagt "hätten Sie weniger geschlafen, wäre ich jetzt nicht hier“. Er konnte mich von Anfang an nicht leiden. Weil wir nicht die gleichen politischen Ansichten haben.
Carmen406 ist offline  
Alt 08.09.2009, 23:04   #14
Martin Behrsing
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Standard AW: Eine Ein-Euro-Job Geschichte

Teile mir mal bitte per PN mit, wer dieser Träger ist und in welchem Ort das ganze statt findet. ich glaube, da können wir was machen und für diesen Träger gibt es dann keine Ein-euro-Jobs mehr. Aber du musst es halt machen.
Zitat von Carmen406 Beitrag anzeigen
Natürlich die Arbeit die ich mache nicht zusätzlich. Ich mache die Arbeit die eigentlich mein ex Schizophrener Nachbar früher gemacht hat. Weil er den ganzen Tag nicht einmal 5 Akten geschafft hat, weil er nur geschlafen hat. Das habe ich fast jeden Tag gehört "Sie haben meine Arbeit weg genommen, das war meine Arbeit“. Dann habe ich immer gesagt "hätten Sie weniger geschlafen, wäre ich jetzt nicht hier“. Er konnte mich von Anfang an nicht leiden. Weil wir nicht die gleichen politischen Ansichten haben.
__

Gruß aus dem Rheinland

Martin

Spendenkonto: Trägerverein Erwerbslosen Forum Deutschland
Sparkasse Bonn BLZ 380 500 00 Konto 1900 0573 06
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Bitte beachten: Telefonate, PNs, E-Mails mit dem Erwerbslosen Forum Deutschland
Martin Behrsing ist offline  
Alt 08.09.2009, 23:13   #15
twaini->Emailproblem
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twaini
Standard AW: Eine Ein-Euro-Job Geschichte

Ich befinde mich derzeit in einer Entgeltvariante auch gefördert über die Arge und dort sind auch eine menge Euro Jobber.

Mir stehen auch dort teils die Haare zu berge wenn ich sehe und höre wie man mit ein Euro kräften umgeht und über sie spricht, habe auch schon ein paar mal mit Veto in diverse Unterhaltungen eingegriffen.

Dennoch viel ändert sich nicht..........die Leute werden zum großteil nicht mal mit ihren Namen oder der blöd gesagt der Typ angesprochen,sondern nur der und der Hartzer.

Der knaller war am Montag wo eine gewisse Dame sich hinreichend auslies über die so genannten Hartzer,der Hit war dann die Tatsache das sie über einen Unfall berichtete der sich ereignete wo sie zum ende hin nur trocken meinte: Tja da war der Hartzer Platt!

Ich dachte nur mich laust der Affe und geriet ordentlich mit ihr in die Haare, da ich ihr verhalten als Ignorant udn Assozial empfinde.

Man kann nur sagen danke Medien und Politik was für ein ruf und welches Ansehen man als Hartz4 empfänger geniesst.



gruss
twaini ist offline  
Alt 08.09.2009, 23:16   #16
Martin Behrsing
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Martin Behrsing Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Eine Ein-Euro-Job Geschichte

Du solltest solche Träger benennen. Auch notfalls per PN. Aber so anonym, kann man dagegen gar nichts unternehmen. Unser Erfolg bei solchen Geschichten lebt davon, dass wir Details wissen und solchen Trägern ziemlich üblen Stress machen können.
Zitat von twaini Beitrag anzeigen
Ich befinde mich derzeit in einer Entgeltvariante auch gefördert über die Arge und dort sind auch eine menge Euro Jobber.

Mir stehen auch dort teils die Haare zu berge wenn ich sehe und höre wie man mit ein Euro kräften umgeht und über sie spricht, habe auch schon ein paar mal mit Veto in diverse Unterhaltungen eingegriffen.

Dennoch viel ändert sich nicht..........die Leute werden zum großteil nicht mal mit ihren Namen oder der blöd gesagt der Typ angesprochen,sondern nur der und der Hartzer.

Der knaller war am Montag wo eine gewisse Dame sich hinreichend auslies über die so genannten Hartzer,der Hit war dann die Tatsache das sie über einen Unfall berichtete der sich ereignete wo sie zum ende hin nur trocken meinte: Tja da war der Hartzer Platt!

Ich dachte nur mich laust der Affe und geriet ordentlich mit ihr in die Haare, da ich ihr verhalten als Ignorant udn Assozial empfinde.

Man kann nur sagen danke Medien und Politik was für ein ruf und welches Ansehen man als Hartz4 empfänger geniesst.



gruss
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Alt 09.09.2009, 06:31   #17
Gavroche
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Standard AW: Eine Ein-Euro-Job Geschichte

Zitat von Tinka Beitrag anzeigen
...Wo gibt es denn bitte 1€-Jobs die über 3 Jahre gehen sollen, normal sind 6 Monate? Bist du sicher, es handelt sich um einen solchen und nicht um einen Kommunal-Kombi-Job oder ähnlich?...
Empfehlungen

(13) Dauer der Zuweisung (AGH E)
[...]

Die Dauer der Zuweisung kann sich an den ABM-Regelungen im SGB III orientieren:
  • [...]
  • [...]
  • Bis zu 36 Monaten, bei Arbeitnehmern, die das 55. Lebensjahr vollendet haben
Aus: SGB II - Arbeitshilfe Arbeitsgelegenheiten (AGH) nach § 16d SGB II
Stand: Juli 2009

Für AGH/MAE gibt es keine klare Aussage zur Maßnahmedauer. Dort heißt es lediglich, die individuelle Zuweisungsdauer sollte zeitlich begrenzt werden.
 
Alt 09.09.2009, 08:34   #18
Hoppelchen
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Beiträge: 109
Hoppelchen
Standard AW: Eine Ein-Euro-Job Geschichte

Genau so ist es, Gavroche !

In Berlin "veredelt" man die Versklavung als ÖBS !

Eine Ehre für die Betroffenen, weil sie dann als Ü 55 nach 3 Jahren bessere Chancen auf dem 1. Arbeitsmarkt haben !
Aussicht auf Festanstellung besteht auch nicht, da überwiegend Vereine als Maßnahmeträger.

Damit möbelt man seinen Lebenslauf auf, wie aktiv man ist, so die Vermittler !

In Wirklichkeit sollte man solche Maßnahmen niemals in einem Lebenslauf nennen.
Denn alle Maßnahmen, sind Beschäftigungsmaßnahmen und für Leute, die keine Arbeit finden können, oder unter Experten als "hoffnungslose Fälle" bezeichnet werden.
__

Lüge nie, denn du kannst ja doch nicht behalten, was du alles gesagt hast.
Hoppelchen ist offline  
Alt 09.09.2009, 09:02   #19
Tinka
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Tinka Tinka Tinka
Standard AW: Eine Ein-Euro-Job Geschichte

Zitat von Hoppelchen Beitrag anzeigen

Denn alle Maßnahmen, sind Beschäftigungsmaßnahmen und für Leute, die keine Arbeit finden können, oder unter Experten als "hoffnungslose Fälle" bezeichnet werden.
Es sind keine simplen "Beschäftigungs"-Maßnahmen für 55+, die sonst zu Hause rumhocken und aus der Statistik gefaked werden, sondern es ist viel mehr und die Ausbeutung ist viel schlimmer!

Wie der Fall von @Carmen406 mal wieder glasklar zeigt, handelt es sich um leider erwerbslose 50+ Männer und Frauen (die in dieser Gesellschaft NIE mehr irgendwo eingestellt werden!), die hochqualifiziert, diszipliniert, erfahren, umsichtig usw., usw. sind und die ihre lebeslang erworbenen, hochwertvollen Eigenschaften für einen Hungerlohn/ Entschädigung in ehemals regulären Arbeitsplätzen einsetzen und verschleissen müssen.

Tinka ist offline  
Alt 09.09.2009, 10:42   #20
gnom123->Emailproblem
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gnom123
Standard AW: Eine Ein-Euro-Job Geschichte

Is ja echt der Hammmer!!Ein-Euro-Job über 3 Jahre!!Das es sowas überhaupt gibt hab ich bis jetzt gar nicht gewußt.
gnom123 ist offline  
Alt 09.09.2009, 11:17   #21
Mobydick
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Standard AW: Eine Ein-Euro-Job Geschichte

Zitat:
Meine Leistung lässt nach, ich friere bis Knochen (ich sitze den ganzen Tag mit einer Decke auf den Beinen). Heute habe ich ein Thermometer mitgenommen. Zimmertemperatur war nur 13 Grad. Meine Augen tun weh, weil im Zimmer so dunkel ist, Ich bekomme keine Luft. Außerdem Spinnen, Ungeziefer, mit denen ich auch kämpfen muss.
Ich werde dort garantiert krank, da ich sowieso Nierenprobleme habe. Seit 13 Monaten die ich dort arbeite war ich nur eine Woche krank. Bei der Arbeit bin ich mit den schweren Akten in der Hand, Treppe runter gefallen und ein Hörsturz gehabt.
Außerdem, alle 1 Euro Jobber die bis jetzt gekommen sind, keine wollte in diesem Zimmer arbeiten und sind nicht geblieben (Frauen).
Dann werde doch mal krank! Gehe zum Doc und lass dich mal ein paar Wochen krankschreiben. Dann wirst du erleben, wie man dich plötzlich nicht mehr braucht und dich abwehrt. Und dann bekommst du von deiner SB einen neuen Ein-Euro-Job.
 
Alt 09.09.2009, 13:38   #22
Rechtsverdreher
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Standard AW: Eine Ein-Euro-Job Geschichte

Bei einer Kirche kann man immer was machen, die scheuen die Öffentlichkeit, wie der Teufel das Weihwasser.
__

Alle von mir gemachten Aussagen entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung und stellen keine Rechtsberatung dar.
Rechtsverdreher ist offline  
Alt 09.09.2009, 20:08   #23
Hoppelchen
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Hoppelchen
Standard AW: Eine Ein-Euro-Job Geschichte

Stimmt ja Tinka.

Aber leider gibt es auch sehr viele, die sich um diese Ausbeutung reisen.
Deswegen ist die Zahl derer gering, die sich dagegen wehren.

Es ist eine Vernichtung von regulären Arbeitsplätzen.
Überwiegend sind es Vereine, die Kinderbetreuung anbieten, Haushaltshilfen für ältere und kranke anbieten.
Schwerstbehinderte betreuen.
Das alles ist Arbeit für ausgebildetes Personal, nicht für unerfahrene Arbeitslose.

Ich kenne einen Verein, die bekommen seit 02/2005 Ein-Euro-Jobbber und jetzt auch als Entgeltvariante, um schwerstbehinderte Kinder zu betreuen, in Haushalten putzen zu gehen u.s.w.

Ich war da 2005 für 7 Tage als MAE und habe dem Vereinsfuzzi mit der Staatsanwaltschaft gedroht, weil es wurde damals 10,00 € pro Std. kassiert von den alten und hilflosen Menschen.
Heute verlangt man nur noch 4,00 € für eine Std. putzen.

Ich bin dann sang- und klanglos befreit worden.
Ein Brief an die Arge hat gereicht und ich habe nie etwas von dieser Angelegenheit gehört, bis vor 3 Monaten.
Da wurde mir im gleichen Verein, als Ein-Euro-Job oder Entgeltvariante eine AGH angeboten.
Hätte ich mir aussuchen dürfen, welche Variante.

Von der damaligen Sache stand nichts in der Akte.
War auch ein anderer SB.

Da hat es aber gehoppelt !
Ende vom Lied, Vermerk im PC, keine AGH !
Bekomme aber einen neuen SB !

Vielleicht gibt es dann einen dritten Anlauf mit diesem Verein.
Das nächste mal werde ich es aber nicht ablehnen, denn dann ist er dran, der Verein !
Dazu muss man leider reinschnuppern, um reinzuhauen.

Aber wartet mal ab.
Gysi hat gestern sein Machwerk ÖBS in Berlin im Fernsehen gelobt.
Mit Menschenverdummerei haben ja die ehem. DDR-Verarscher Erfahrung.
Vielleicht führen die Nachfolger der SED, die Linken,
den "Subbotnik" wieder ein.
__

Lüge nie, denn du kannst ja doch nicht behalten, was du alles gesagt hast.
Hoppelchen ist offline  
Alt 04.12.2009, 16:08   #24
Carmen406
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Standard AW: Eine Ein-Euro-Job Geschichte

Hallo,
Wie die Geschichte weitergegangen ist:

Ich war erstmal bei der Beschäftigungsgesellschaft und ich habe gesagt dass ich dort nicht weiter machen will. Wegen unzumutbare Arbeitsbedingungen. Sonst werde ich mich an die Öffentlichkeit wenden.
Sie waren sofort einverstanden dass ich mit dieser Arbeit gleich aufhöre. Sie haben mir sofort 2 neue 1 Euro Job Angebote in der Hand gedrückt (wieder irgendetwas mit der Kirche). Ich bin jetzt seit 3 Monaten vom Nervenarzt krankgeschrieben, wegen Depressionen.
Dann war ich auch natürlich bei der ARGE. Meine Beraterin (sie ist irgendwie in Ordnung. Bis heute habe ich mit ihr keine Probleme gehabt) hat auch Verständnis gezeigt und gesagt ich soll mich bis Januar erholen, dann sehen wir weiter (vermutlich wieder so ein 1 Euro Job).
Wie man mir hier empfohlen hat, habe ich auch Bilder gemacht. Das wollten sie aber nicht sehen, so haben sie mir geglaubt was ich alles erzählt habe. Die Chefin wo ich gearbeitet habe hat auch bei der Beschäftigungsgesellschaft angerufen und auch das gleiche erzählt wie ich. Weil der kranke Mann seine Ruhe haben will und ich ihn beim Schlafen störe, muss ich wo anders hinkommen. Aber außer diesem Kellerzimmer gibt es kein anderes Zimmer (das stimmt nicht, aber das ist mir jetzt egal).

Allerdings, die Beschäftigungsgesellschaft hat mir gesagt dass sie nie mehr 1 Euro Jobber dorthin schicken werden! Das war die Lüge!

Jetzt, ist der nächste 1 Euro Jobber in diesem Kellerzimmer geschickt worden. Ich weiß aber nicht, weswegen und ein neuer 1 Euro Jobber eingestellt. Insgesamt sind es vier 1 Euro Jobber dort.
Plötzlich ist die Chefin total freundlich zu denen geworden!
Nur der "Penner“ schikaniert die zwei Frauen die im Zimmer mit ihm arbeiten.
Schikanieren so: Mit ekelhaften menschlichen Körpergeräuschen (ihr versteht was ich meine) und mit Nasebohren usw. Das ist so unerträglich und so ekelhaft dass die Frauen immer wieder das Zimmer verlassen. Das hat mit seiner Krankheit nicht zu tun. Er macht das absichtlich (er hasst die Frauen).
Ich habe mit ihm sehr oft gestritten. Ich konnte meinen Mund nicht halten als er immer wieder Arbeitslose Menschen beleidigt hat.
z.B.
"Hoffentlich wird Praxisgebühr 25 Euro bei jedem Arztbesuch, damit die Hartz IV Empfänger nicht zum Arzt gehen können“ oder "seien Sie froh dass Sie hier eine Ecke haben überhaupt um arbeiten zu dürfen“ usw.
Aber die zwei Frauen sind sehr ruhig. Keine traut sich was zu sagen. Sie wollen die Arbeit nicht verlieren.
Mich hat diese Sklaverei sowieso genervt und auch noch die Beleidigungen! Ich mache das nicht mit!
Ich brauche auch jeden Cent, ich möchte aber meinen Stolz auch noch nicht verlieren!

Ich habe Mailkontakt mit einer 1 Euro Jobberin die seit zwei Jahren dort arbeitet (Bürgerservice für 3 Jahre). Dieser Vertrag wird jedes Jahr im November verlängert. Neulich hat die Beschäftigungsgesellschaft bei ihr angerufen und gesagt dass mit der Vertragsverlängerung müssen sie noch warten. Kann sein dass Bürgerservice und 1 Euro Job nächstes Jahr nicht mehr gibt. Wer weiß Näheres?

Ich weiß nicht wie die Sache weitergegangen ist. Wenn sie wieder mal schreibt, benachrichtige ich euch.
Carmen406 ist offline  
Alt 04.12.2009, 16:33   #25
Sancho
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Eine Ein-Euro-Job Geschichte

das man da nichts unternehmen kann, stimmt doch sehr nachdenklich.

Die Aufsichtspflicht der ARGE wird vernächlässigt.

Die Zustände sind nachweisbar und dem Träger scheint es egal zu sein, was mit seinen "Schützlingen", für die er auch noch eine Menge Kohle bekommt. passiert.

Wenn schon Beweise vorhanden, warum wird es nicht öffentlich gemacht, die ARGE zu einem "unangekündigten Besuch" veranlasst usw.?

 
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