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Ein Euro Job / Mini Job Alles zum Thema Arbeit und Arbeitsgelegenheiten. Erfahrungen, Probleme, Maßnahmen


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Alt 12.08.2009, 16:27   #1
raim792
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raim792
Standard Bitte für Freundin um Rat,

Brauche für meine Freundin ein dringenden Rat.
Sie hat nun Angst.
Dazu hab ich folgende Frage. Hatte irgendwo mal gelesen gehabt das man von 1 EURO Job Center bis zu 3 Angebote zu geschickt bekommen kann? Gibt es da was gesetzliches und wen ja wo? Man muss also nicht den 1 Job annehmen? Sie hat den ersten 1 Ein Euro Job abgelehnt und verlangt das man Ihr ein anderes Angebot zusendet, geht das? Die von der 1 Euro Job Zentrale wollen Ihr aber kein neues Angebot zusenden. Und behaupten das Sie nicht das Recht hat ein anderes Angebot zu verlangen. Aber das komische selbst meine Arbeitsvermittlerin hatte zu mir gesagt das ich nicht jeden Müll an zu nehmen brauch und auch Jobs ablehnen darf. Bis zu 3, den 4 muss ich aber annehmen. Bloß wo steht das?
raim792 ist offline  
Alt 12.08.2009, 21:03   #2
raim792
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raim792
Standard AW: Bitte für Freundin um Rat,

Hab hier was Interessantes gefunden. Aber leider fehlt auch da vom Sozial Gericht der Paragraphen zum Anwenden.

Arbeitsloser darf Ein-Euro-Job ablehnen

Sozialgericht: Jobcenter handelte "klar rechtswidrig"

Marlies Emmerich Ein 24-Jähriger kann nach einem Eilentscheid des Sozialgerichts nicht gezwungen werden, einen Ein-Euro-Job anzunehmen. Der Erwerbslose muss wegen seiner Ablehnung des Jobs auch nicht mit der üblichen Kürzung des Arbeitslosengeldes rechnen. Vielmehr, so das Gericht, habe der Mann einen "klar rechtswidrigen Zustand" von sich aus beendet. Laut Gerichtssprecher Michael Kanert ist das Urteil eine "absolute Ausnahme". Noch nie zuvor habe das Gericht bei Auseinandersetzungen um Ein-Euro-Jobs eine Eilentscheidung gefällt. Dies sei normalerweise nicht üblich.
Der Mann war vom Jobcenter Friedrichshain-Kreuzberg in die nicht genauer beschriebene Maßnahme "Integration für Jugendliche ohne Beruf mit Förderbedarf" vermittelt worden. Der Arbeitslose hatte zuvor erfolgreich die Berufsfachschule für Wirtschaftsassistenten absolviert und später die Fachhochschulreife nachgeholt. Eine Prüfung zum Studiengang "freie bildende Kunst" hat der Erwerbslose ebenfalls bestanden. Das Gericht stellt fest: "Der Antragsteller macht geltend, er gehöre weder zum Personenkreis besonders förderungsbedürftiger Jugendlicher, noch erfülle die Arbeitsgelegenheit den vorgeschriebenen Zweck. Die zugewiesenen Aufgaben beschränken sich auf Hilfstätigkeiten bei der Reinigung und im Bürobereich." Es sei aber zwingend erforderlich, dass das Jobcenter "eindeutig und verbindlich" Arbeitsinhalte, genaue wöchentliche Arbeitszeit und Arbeitszeitverteilung festlege. Nur mittels einer solchen, vorherigen Prüfung könne beurteilt werden, ob die Arbeitsgelegenheit wirklich eine zusätzliche, gemeinnützige und arbeitsmarktpolitisch sinnvolle Tätigkeit sei.
Das rasche Urteil - es wurde innerhalb von drei Wochen gefällt - begründet das Sozialgericht damit, dass es dem Mann nicht zugemutet werden könne, Sanktionen wie die Kürzung des Arbeitslosengeldes II "auch nur kurzfristig hinzunehmen." Da der Erwerbslose kein Vermögen habe, würde die 30-prozentige Kürzung ihn in einem "weit über den Normalfall hinausgehenden Ausmaß" treffen. Das Gericht wirft dem Jobcenter "eine so gravierende Verletzung maßgeblicher Standards" vor, die dazu berechtige, die Maßnahme abzubrechen.
------------------------------
"Die Arbeitsgelegenheit erfüllt nicht den vorgeschriebenen Zweck." Urteil des Sozialgerichts
raim792 ist offline  
Alt 12.08.2009, 22:20   #3
Sancho
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Standard AW: Bitte für Freundin um Rat,

Zitat von raim792 Beitrag anzeigen
Hab hier was Interessantes gefunden. Aber leider fehlt auch da vom Sozial Gericht der Paragraphen zum Anwenden.

Arbeitsloser darf Ein-Euro-Job ablehnen

Sozialgericht: Jobcenter handelte "klar rechtswidrig"

Marlies Emmerich Ein 24-Jähriger kann nach einem Eilentscheid des Sozialgerichts nicht gezwungen werden, einen Ein-Euro-Job anzunehmen. Der Erwerbslose muss wegen seiner Ablehnung des Jobs auch nicht mit der üblichen Kürzung des Arbeitslosengeldes rechnen. Vielmehr, so das Gericht, habe der Mann einen "klar rechtswidrigen Zustand" von sich aus beendet. Laut Gerichtssprecher Michael Kanert ist das Urteil eine "absolute Ausnahme". Noch nie zuvor habe das Gericht bei Auseinandersetzungen um Ein-Euro-Jobs eine Eilentscheidung gefällt. Dies sei normalerweise nicht üblich.
Der Mann war vom Jobcenter Friedrichshain-Kreuzberg in die nicht genauer beschriebene Maßnahme "Integration für Jugendliche ohne Beruf mit Förderbedarf" vermittelt worden. Der Arbeitslose hatte zuvor erfolgreich die Berufsfachschule für Wirtschaftsassistenten absolviert und später die Fachhochschulreife nachgeholt. Eine Prüfung zum Studiengang "freie bildende Kunst" hat der Erwerbslose ebenfalls bestanden. Das Gericht stellt fest: "Der Antragsteller macht geltend, er gehöre weder zum Personenkreis besonders förderungsbedürftiger Jugendlicher, noch erfülle die Arbeitsgelegenheit den vorgeschriebenen Zweck. Die zugewiesenen Aufgaben beschränken sich auf Hilfstätigkeiten bei der Reinigung und im Bürobereich." Es sei aber zwingend erforderlich, dass das Jobcenter "eindeutig und verbindlich" Arbeitsinhalte, genaue wöchentliche Arbeitszeit und Arbeitszeitverteilung festlege. Nur mittels einer solchen, vorherigen Prüfung könne beurteilt werden, ob die Arbeitsgelegenheit wirklich eine zusätzliche, gemeinnützige und arbeitsmarktpolitisch sinnvolle Tätigkeit sei.
Das rasche Urteil - es wurde innerhalb von drei Wochen gefällt - begründet das Sozialgericht damit, dass es dem Mann nicht zugemutet werden könne, Sanktionen wie die Kürzung des Arbeitslosengeldes II "auch nur kurzfristig hinzunehmen." Da der Erwerbslose kein Vermögen habe, würde die 30-prozentige Kürzung ihn in einem "weit über den Normalfall hinausgehenden Ausmaß" treffen. Das Gericht wirft dem Jobcenter "eine so gravierende Verletzung maßgeblicher Standards" vor, die dazu berechtige, die Maßnahme abzubrechen.
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"Die Arbeitsgelegenheit erfüllt nicht den vorgeschriebenen Zweck." Urteil des Sozialgerichts
Ein Urteil aus 2005?
 
Alt 12.08.2009, 22:39   #4
Hoppelchen
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Hoppelchen
Standard AW: Bitte für Freundin um Rat,

2005 haben die Richter noch geübt !

Entscheidungen von SG sind meistens Einzelfallentscheidungen.

Es gibt auch keine Ein-Euro Jobcenter.
Das Jobcenter weist Ein-Euro-Job zu und macht auch noch andere Späßchen.

Was hier im Eingangsbeitrag geschrieben und von SB behauptet wird, das steht nur in Köpfen geschrieben.
__

Lüge nie, denn du kannst ja doch nicht behalten, was du alles gesagt hast.
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Alt 12.08.2009, 22:47   #5
Sancho
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Standard AW: Bitte für Freundin um Rat,

http://doku.iab.de/chronik/32/2005_0...-euro-jobs.pdf

von der iab, zu diesem Urteil
 
Alt 12.08.2009, 23:00   #6
Hoppelchen
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Hoppelchen
Standard AW: Bitte für Freundin um Rat,

Und was haben diese Feststellungen des SG und bestimmt noch viele andere gebracht ??? Nichts !
Andere Gerichte haben auch entschieden, dass solche Formfehler nachzuholen gehen und so weiter..........

Es werden bis heute solche unbestimmten Zuweisungen zu Ein-Euro-Job verschickt !
__

Lüge nie, denn du kannst ja doch nicht behalten, was du alles gesagt hast.
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Alt 12.08.2009, 23:08   #7
Mobydick
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Standard AW: Bitte für Freundin um Rat,

Zitat von raim792 Beitrag anzeigen
Brauche für meine Freundin ein dringenden Rat.
Sie hat nun Angst.
Dazu hab ich folgende Frage. Hatte irgendwo mal gelesen gehabt das man von 1 EURO Job Center bis zu 3 Angebote zu geschickt bekommen kann? Gibt es da was gesetzliches und wen ja wo? Man muss also nicht den 1 Job annehmen? Sie hat den ersten 1 Ein Euro Job abgelehnt und verlangt das man Ihr ein anderes Angebot zusendet, geht das? Die von der 1 Euro Job Zentrale wollen Ihr aber kein neues Angebot zusenden. Und behaupten das Sie nicht das Recht hat ein anderes Angebot zu verlangen. Aber das komische selbst meine Arbeitsvermittlerin hatte zu mir gesagt das ich nicht jeden Müll an zu nehmen brauch und auch Jobs ablehnen darf. Bis zu 3, den 4 muss ich aber annehmen. Bloß wo steht das?
Im Prinzip wird der Ein-Euro-Job "zugewiesen", auch wenn da "Angebot" steht. Es steht nirgendswo im Gesetz, dass man bis zu 3 Angebote erhalten kann. Das Gesetz verbietet das aber auch nicht.

Den Ein-Euro-Job darf man lt. Gesetz nur "aus wichtigen Grund" ablehnen. Grundsätzlich erkennt ein Amt kaum einen "wichtigen Grund" an und sanktioniert bei Ablehnung ganz gerne. Dann muss man das eben im Eilverfahren einklagen und man bekommt dafür auch für 10 Euros einen Rechtsanwalt. Hört sich alles komplizierter an als es ist.

"Wichtige Gründe" für die Ablehnung des Ein-Euro-Job sind:

1. Gesundheitliche Gründe. Mit einem Attest des Arztes wirst du ihn sofort los.

2. Familiäre Gründe. Es wurde bei Alleinerziehenden die Schulzeit der Kinder bei der Vergabe des Ein-Euro-Jobobs nicht berücksichtigt. Oder evtl. eine Person im Haushalt, die betreut werden muss.

3. Fehlende Bestimmtheit. Die "Angebote" müssten richtig bezeichnet und beschrieben sein. Eine Bezeichung "Hilfsarbeiter ohne nähere Tätigkeitsangabe" oder eine Beschreibung "Gartenarbeit" reichen nicht aus. Man muss genau wissen, was für Arbeiten zu verrichten sind. Auch die Stundenzahl und die Arbeitszeit muss im "Angebot" enthalten sein.

4. Fehlende Zusätzlichkeit. Ein Ein-Euro-Job muss gemeinnützig und zusätzlich sein. Das bedeutet: Es soll der Allgemeinheit dienen und er soll ohne Ein-Euro-Jobber davor nicht, nicht in dem Umfang oder zu einem späteren Zeitpunkt von mind. 2 Jahren gemacht worden sein. Das bedeutet: Kaum ein Ein-Euro-Job ist "zusätzlich" und somit rechtwidrig. Aus diesem Grund kann er abgelehnt werden.

5. Fehlende Integrationsmöglichkeit. Manchmal ist der Ein-euro-Job absolut verkehrt. Obwohl jede Arbeit zumutbar ist, sollte er zumindest artverwandt sein, denn er soll ja weiterbringen und integrieren.

Dies bedeutet, dass wenn alle angebotenen Ein-Euro-Jobobs aus eins dieser Gründe nicht infrage kommen, können sie alle abgelehnt werden. Dies sollte aber schriftlich erfolgen und gut begründet sein. Trotzdem gibt es danach oft noch Probleme, und sehr oft versucht das Amt es mit einer Sanktion. Es bleibt aber nur bei einem Versuch.
 
Alt 12.08.2009, 23:13   #8
Mobydick
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Standard AW: Bitte für Freundin um Rat,

Zitat von Hoppelchen Beitrag anzeigen
Und was haben diese Feststellungen des SG und bestimmt noch viele andere gebracht ??? Nichts !
Andere Gerichte haben auch entschieden, dass solche Formfehler nachzuholen gehen und so weiter..........

Es werden bis heute solche unbestimmten Zuweisungen zu Ein-Euro-Job verschickt !
Leider gibt es kaum Feststellungsklagen, weil sie nicht im Eilverfahren durchgeführt werden. Das ist sehr schade, denn wenn es mehr "Feststellungen" gäbe, wären wir mit Hartz IV schon viel weiter.

Formfehler lassen sie immer beheben; das steht auch so im Gesetz. Aber bei Rechtswidrigkeiten wird kein Gericht für dein Amt entscheiden. Ansonsten legt man sofort eine Beschwerde beim Landessozialgericht ein.

Die Zuweisungen zu Ein-Euro-Jobobs sind unbestimmt, weil der Job meist nicht zusätzlich (d.h. rechtswidrig) ist. Das gibt doch kein Amt zu! Man verschweigt lieber die Tätigkeit. Aber auch dazu gibt es genügend Urteile.

Woher kommen denn deine Erkenntnisse, dass immer alles nur voll in die Hose geht? Dann können wir uns hier ja alle gleich die Kugel geben! Das klingt ja hier alles total mutlos und negativ.
 
Alt 12.08.2009, 23:22   #9
Sancho
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Standard AW: Bitte für Freundin um Rat,

Zitat von Hoppelchen Beitrag anzeigen
Und was haben diese Feststellungen des SG und bestimmt noch viele andere gebracht ??? Nichts !
Andere Gerichte haben auch entschieden, dass solche Formfehler nachzuholen gehen und so weiter..........

Es werden bis heute solche unbestimmten Zuweisungen zu Ein-Euro-Job verschickt !
Solange es keine eindeutigen Urteile von Bundesgerichten gibt, werden die Länder und Kommunen trotzdem so weitermachen können wie bisher.

Sich aber jetzt nur auf "unbestimmte Tätigkeiten" zu berufen, wird auch nicht mehr lange gehen, denn auch diese "Unbestimmtheit" kann jederzeit in bestimmte Tätigkeiten geändert werden. Auch wenn man jetzt andere "wichtigen Gründe" aufzählen will, kann das jederzeit abgeändert werden. Was für einen Laien ein "wichtiger Grund" ist, muss bei einem SB oder einem Richtig eben auch keiner sein. Dann gehen manche "Ablehnungen" auch ins Auge.
 
Alt 12.08.2009, 23:51   #10
Hoppelchen
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Hoppelchen
Standard AW: Bitte für Freundin um Rat,

Eigentlich war die gerichtliche Einschätzung eine Reaktion auf Sanchos eingestelltes Urteil.

Das sich hier nun alle die Kugel geben sollen und alles in die Hose geht, wollte ich damit eigentlich nicht bezwecken.

Mobydick !

Antworte mir doch einfach nur, wenn du gefragt wirst.
Deine unsachlichen Ausschweifungen stoßen mir einfach auf.
Meinungen äußern ist ja wohl nicht verboten.
__

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Hoppelchen ist offline  
Alt 13.08.2009, 01:01   #11
Mobydick
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Standard AW: Bitte für Freundin um Rat,

Zitat von Hoppelchen Beitrag anzeigen
Mobydick !

Antworte mir doch einfach nur, wenn du gefragt wirst.
Deine unsachlichen Ausschweifungen stoßen mir einfach auf.
Meinungen äußern ist ja wohl nicht verboten.
Das Problem ist, dass deine entmutigenden Bemerkungen auch die Hilfesuchenden entmutigen und verunsichern. Damit zerstörst du das was andere aufbauen, denn mit Angst gelingt gar nichts.
 
Alt 13.08.2009, 01:18   #12
Rechte wahrnehmen
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Standard AW: Bitte für Freundin um Rat,

Zitat von Mobydick Beitrag anzeigen
Das Problem ist, dass deine entmutigenden Bemerkungen auch die Hilfesuchenden entmutigen und verunsichern. Damit zerstörst du das was andere aufbauen, denn mit Angst gelingt gar nichts.
DANKE Mobydick!!!

Du schreibst sehr gut und richtig!!!
__

70 - 80 % ALLER Bescheide die von Sozialbehörden (ARGE, Hartz IV) bundesweit erstellt werden, sind RECHTSWIDRIG!!!

70 Prozent aller Sanktionen ungerechtfertigt: 42 Prozent aller eingelegten Widersprüche und fast 60 Prozent der eingereichten Klagen erfolgreich!

gegen beides Klagen


NIE ! eine EGV Eingliederungsvereinbarung und sonstiges, SOFORT unterschreiben = erst HIER prüfen lassen!!! Egal, was sie androhen!!!
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Alt 13.08.2009, 07:58   #13
Hoppelchen
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Hoppelchen
Standard AW: Bitte für Freundin um Rat,

Wenn ich mich hier zu Gerichtsurteilen aüßere, dann sehe ich weder eine Entmutigung von Hilfesichenden, noch eine Verunsicherung und schon gar keine Zerstörung !

Wenn ich zerstöre, was andere aufbauen, dann sollen sich bitte die anderen beschweren, dessen Aufbau ich zerstöre !

Oder bist du hier Forensprecher und -kritiker ?

So endet nun eine Diskussion zu SG-Urteilen, die zum Thema gehört, mit Vorwürfen zur Entmutigung, Verunsicherung und Zerstörung !

Wer hat nun dieses Thema zerstört ???


Sorry, raim792 !

Aber solche unhaltbaren Vorwürfe müssen gerechtfertigt werden.
__

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Alt 13.08.2009, 10:12   #14
Mobydick
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Zitat von Hoppelchen Beitrag anzeigen
Wenn ich mich hier zu Gerichtsurteilen aüßere, dann sehe ich weder eine Entmutigung von Hilfesichenden, noch eine Verunsicherung und schon gar keine Zerstörung !

Wenn ich zerstöre, was andere aufbauen, dann sollen sich bitte die anderen beschweren, dessen Aufbau ich zerstöre !

Oder bist du hier Forensprecher und -kritiker ?

So endet nun eine Diskussion zu SG-Urteilen, die zum Thema gehört, mit Vorwürfen zur Entmutigung, Verunsicherung und Zerstörung !

Wer hat nun dieses Thema zerstört ???
Du hast dich nciht zu Gerichtsurteilen geäußert, sondern hast nur behauptet, dass es sie gibt. Und zwar nur "nichtsbringende Urteile". Damit hälst du Hilfesuchende von dem Klagen ab. Kannst du mir bitte die Aktenzeichen nennen? Ich behaupte nämlich, dass es kaum Feststellungsklagen gibt, weil meist nur (erfolgreich) im Eilverfahren geklagt wird. Dazu kann ich dir hier im Forum viele Beispiele verlinken. Erst wenn du mir hier sehr viele Aktenzeichen von Feststellungsklagen, die "nichts brachten" nennst (die kannst du hier gerne alles raussuchen, da sind sie alle: SGB BRD), kann ich deine Aussage für ernst nehmen und ich brauche in diesem Forum gar nicht mehr zu posten, weil ja alles sowieso nichts bringt.

Und wenn du behauptest, dass Klagen nichts bringen, ("was haben diese Feststellungen des SG und bestimmt noch viele andere gebracht ??? Nichts !"), entmutigst du gerade einen User der sich wehren möchte und sicherlich ein wenig um seine Leistung fürchtet.

Das "sich wehren" ist nicht immer einfach. In einigen Fällen ist es auch mit einer vorübergehenden Sanktion verbunden. Das ist ein mutiger Schritt. Dafür gibt es aber Foren und Anwälte für 10 Euros die helfen. Wenn du jetzt aber auch schon im voraus sagst: "Das bringt nichts", zerstörst die Aufbauarbeit der anderen und verleitest den User dazu, sich nicht zu wehren, "weil es ja nichts bringt". Wenn etwas "nichts bringt", weswegen meinst du wohl existiert dieses Forum überhaupt? Und deshalb meine Äußerung: "Dann können wir uns ja gleich die Kugel geben", denn die Erfolglosigkeit ist ja schon - gem. deiner Aussage - vorprogrammiert.

Ich behaupte, dass man sich gegen rechtswidrige Ein-Euro-Jobobs sehr leicht mit Hilfe von Ablehnungen und evtl. Widerspruch und Klage wehren kann. Es ist aber mühselig, es gehört Mut dazu. Nicht jeder hat den; die meisten Leistungsempfänger ziehen es vor, den Ein-Euro-Job deshalb zu machen. Außerdem muss alles korrekt gemacht werden. Jeden Fehler nutzt das Amt gegen dich aus.
 
Alt 13.08.2009, 10:19   #15
Sancho
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Standard AW: Bitte für Freundin um Rat,

was hat jetzt das ganze Geschreibe mit dem Thema zu tun?

Garnichts.

Die Frage von raim wurde immer noch nicht ganz beantwortet.
 
Alt 13.08.2009, 10:33   #16
Sancho
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Standard AW: Bitte für Freundin um Rat,

Zitat von raim792 Beitrag anzeigen
Brauche für meine Freundin ein dringenden Rat.
Sie hat nun Angst.
Dazu hab ich folgende Frage. Hatte irgendwo mal gelesen gehabt das man von 1 EURO Job Center bis zu 3 Angebote zu geschickt bekommen kann? Gibt es da was gesetzliches und wen ja wo? Man muss also nicht den 1 Job annehmen? Sie hat den ersten 1 Ein Euro Job abgelehnt und verlangt das man Ihr ein anderes Angebot zusendet, geht das? Die von der 1 Euro Job Zentrale wollen Ihr aber kein neues Angebot zusenden. Und behaupten das Sie nicht das Recht hat ein anderes Angebot zu verlangen. Aber das komische selbst meine Arbeitsvermittlerin hatte zu mir gesagt das ich nicht jeden Müll an zu nehmen brauch und auch Jobs ablehnen darf. Bis zu 3, den 4 muss ich aber annehmen. Bloß wo steht das?
Das scheint mal wieder so eine "Kann-Leistung" zu sein, das man dem "Kunden" mehrere Angebote zu Ein-Euro-Jobs gibt.

Bisher habe ich noch nichts Richtiges dazu gefunden.
 
Alt 13.08.2009, 10:40   #17
raim792
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raim792
Standard AW: Bitte für Freundin um Rat,

Gut aus diesen 3 Gründen werde ich dann meiner Freundin ein Schreiben fertig machen. Soll das Schreiben an 1 Euro Job Center oder an Ihre Arbeitsvermittlerin von der Arge? Und eins Interessiert mich noch.
Sie hat vom 1 Euro Job Center noch überhaupt kein Vertrag erhalten.
Der wird Ihr erst mit Annahme eines Jobs ausgestellt und zugestellt. Ist das so richtig? Ich hatte Ihr gesagt gehabt alles ablehnen. Aber wer nicht hören kann muss fühlen. Jetzt jammert Sie rum. Sollte in Kindergarten bei uns im Ort arbeiten. Arbeitszeit wäre von 8:00 Uhr - 12: Uhr
Ich seh das so das der Vertrag wichtig ist nun von 1 Euro Job Center. Danach lässt sich erst was machen.
Hier die 3 Punkte.
Fehlende Bestimmtheit. Die "Angebote" müssten richtig bezeichnet und beschrieben sein. Eine Bezeichung "Hilfsarbeiter ohne nähere Tätigkeitsangabe" oder eine Beschreibung "Gartenarbeit" reichen nicht aus. Man muss genau wissen, was für Arbeiten zu verrichten sind. Auch die Stundenzahl und die Arbeitszeit muss im "Angebot" enthalten sein.

4. Fehlende Zusätzlichkeit. Ein Ein-Euro-Job muss gemeinnützig und zusätzlich sein. Das bedeutet: Es soll der Allgemeinheit dienen und er soll ohne Ein-Euro-Jobber davor nicht, nicht in dem Umfang oder zu einem späteren Zeitpunkt von mind. 2 Jahren gemacht worden sein. Das bedeutet: Kaum ein Ein-Euro-Job ist "zusätzlich" und somit rechtwidrig. Aus diesem Grund kann er abgelehnt werden.

5. Fehlende Integrationsmöglichkeit. Manchmal ist der Ein-euro-Job absolut verkehrt. Obwohl jede Arbeit zumutbar ist, sollte er zumindest artverwandt sein, denn er soll ja weiterbringen und integrieren.

Punkt 5 sehe ich als sehr gut an. Aber wie soll das richtig geschrieben werden? Widerspruch oder aus diesen und diesen Gründen wurde der 1 Euro Job abgelehnt?
raim792 ist offline  
Alt 13.08.2009, 10:54   #18
Sancho
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Zitat von raim792 Beitrag anzeigen
Gut aus diesen 3 Gründen werde ich dann meiner Freundin ein Schreiben fertig machen. Soll das Schreiben an 1 Euro Job Center oder an Ihre Arbeitsvermittlerin von der Arge? Und eins Interessiert mich noch.
Sie hat vom 1 Euro Job Center noch überhaupt kein Vertrag erhalten.
Der wird Ihr erst mit Annahme eines Jobs ausgestellt und zugestellt. Ist das so richtig? Ich hatte Ihr gesagt gehabt alles ablehnen. Aber wer nicht hören kann muss fühlen. Jetzt jammert Sie rum. Sollte in Kindergarten bei uns im Ort arbeiten. Arbeitszeit wäre von 8:00 Uhr - 12: Uhr
Ich seh das so das der Vertrag wichtig ist nun von 1 Euro Job Center. Danach lässt sich erst was machen.
Hier die 3 Punkte.
Fehlende Bestimmtheit. Die "Angebote" müssten richtig bezeichnet und beschrieben sein. Eine Bezeichung "Hilfsarbeiter ohne nähere Tätigkeitsangabe" oder eine Beschreibung "Gartenarbeit" reichen nicht aus. Man muss genau wissen, was für Arbeiten zu verrichten sind. Auch die Stundenzahl und die Arbeitszeit muss im "Angebot" enthalten sein.

4. Fehlende Zusätzlichkeit. Ein Ein-Euro-Job muss gemeinnützig und zusätzlich sein. Das bedeutet: Es soll der Allgemeinheit dienen und er soll ohne Ein-Euro-Jobber davor nicht, nicht in dem Umfang oder zu einem späteren Zeitpunkt von mind. 2 Jahren gemacht worden sein. Das bedeutet: Kaum ein Ein-Euro-Job ist "zusätzlich" und somit rechtwidrig. Aus diesem Grund kann er abgelehnt werden.

5. Fehlende Integrationsmöglichkeit. Manchmal ist der Ein-euro-Job absolut verkehrt. Obwohl jede Arbeit zumutbar ist, sollte er zumindest artverwandt sein, denn er soll ja weiterbringen und integrieren.

Punkt 5 sehe ich als sehr gut an. Aber wie soll das richtig geschrieben werden? Widerspruch oder aus diesen und diesen Gründen wurde der 1 Euro Job abgelehnt?

Punkt 5 kannst Du vergessen und ist auch kein "wichtiger Grund". Die anderen Punkte kann man nehmen, aber das kann das JC jederzeit "nachbessern".
 
Alt 13.08.2009, 12:38   #19
Mobydick
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Zitat von raim792 Beitrag anzeigen
Gut aus diesen 3 Gründen werde ich dann meiner Freundin ein Schreiben fertig machen. Soll das Schreiben an 1 Euro Job Center oder an Ihre Arbeitsvermittlerin von der Arge? Und eins Interessiert mich noch.
Ein Schreiben geht immer an den Ansprechpartner, der in dem "Angebot" angegeben ist. An deiner Stelle würde ich nicht sofort ein Schreiben fertig machen.

Ich würde an deiner Stelle jetzt folgendes machen:

1) Sicherlich muss sie sich bei diesen 3 Jobs erstmal "vorstellen". Lass sie hingehen, denn vielleicht will man sie ja gar nicht haben. Dann ist sie ganz fein raus. Sie kann ja noch ein wenig nachhelfen und im "Vorstellungsgespräch" erzählen, dass sie so etwas noch nie gemacht. Sie will sich aber bemühen, auch wenn man sie zugewiesen hat und sie das leider nicht freiwillig machen kann. Sie möchte bitte bei so einem Gespräch nichts unterschreiben!!! Alles zur Prüfung mitnehmen, oder aber - wenn das nicht möglich ist - liegenlassen.

2) Wenn man sie unbedingt beim Job trotzdem haben will, dann müsstest du die Zuweisung zu diesem Job hier reinstellen. Wir helfen dir gerne bei der schriftlichen Ablehnung. Die muss nämlich gut begründet sein und auch geschickt gemacht sein.

Auch wenn der Träger ihr einen Vertrag gegeben hat, soll sie ihn hier reinstellen. Aber bitte nur wenn sie ihn nicht unterschrieben hat! Danach lässt sich nichts mehr richtig machen.
 
Alt 13.08.2009, 20:13   #20
raim792
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raim792
Standard AW: Bitte für Freundin um Rat,

Hier sagt mal dazu eure Meinung. Und wen ich den Widerspruch abschicken tue muss Sie dann die Stelle trotzdem antreten oder können wir warten wie 1 Euro Job Center auf den Widerspruch reagiert. Hier das Schreiben von ! Euro Job Center auf die Ablehnung des 1 Euro Jobs. Ganz klar entspricht nicht der Wahrheit was das 1 Euro Job Center schreibt. Ist keine Hausmeisterhelfer Tätigkeit wie die schreiben. Es ist für 6 Monate eine reine Gartenarbeit im Hort, laut Aussage von der Kindergarten Chefin.

An
Sozial-Job AG
Hamburger Straße 10
21244 Buchholz

Meckelfeld, den 13.08.2009

Widerspruch gegen Ihren Bescheid vom 10.08.2008

Sehr geehrte Damen und Herren!

Gegen Ihren Heranziehungsbescheid zu einer Arbeitsgelegenheit nach § 16 Abs. 3 SGB II vom 10.08.2009 mir zugegangen am 12.08.2008

lege ich hiermit WIDERSPRUCH ein.

Begründung:
Arbeitsgelegenheiten sind Eingliederungsleistungen und somit nur zulässig, soweit sie erforderlich sind (§ 3 Abs. 1 SGB II). Die von mir geforderten Tätigkeiten
Gehwege fegen, Garten Arbeit erhöhen aber nicht meine Chancen auf Eingliederung in Arbeit. Ich verfüge bereits über entsprechende bzw. höherwertige Kenntnisse, Erfahrungen und Qualifikationen PC- Kenntnisse, Gabelstaplerpass, Führerschein.
Darüber hinaus bestehen Bedenken, ob die Arbeitsgelegenheiten nach § 16 Abs. 3 SGB II in Verbindung mit den Sanktionen mit dem Verbot von Zwangsarbeit kollidiert.

Ich beantrage daher die Heranziehung zu einer Arbeitsgelegenheit zurückzunehmen und mir eine geeignete Eingliederungsleistung anzubieten.



Mit freundlichen Grüßen

....................................
[Unterschrift]

Miniaturansicht angehängter Grafiken (Klicken = große Ansicht)
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raim792 ist offline  
Alt 13.08.2009, 21:20   #21
Hoppelchen
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Hoppelchen
Standard AW: Bitte für Freundin um Rat,

Hallo raim792 !

Bist du dir sicher, dass das Schreiben vom 10.08.2009 ein Bescheid ist ???

Es ist auch herauszulesen aus dem Text des Widerspruches, dass dieser nicht auf deinem Mist gewachsen ist.
Darin ist ein grober Fehler enthalten.
Denn § 16 Abs.3 SGB II regelt keine Ein-Euro-Jobs.

Sollte dir das jemand vorgegeben haben, dann ist das eindeutig falsche Rechtsberatung.

Es sollten sich hier einige mit dem Verbot der Rechtsberatung beschäftigen !
Vor allem wenn es grenzwertig ist, ob falsch oder fahrlässig.

Die reine Rechtsberatung bleibt den Rechtsanwälten vorbehalten.

Wer ohne behördliche Erlaubnis Rechtsberatungen durchführt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, welche mit bis zu 5.000.00 € bestraft wird.
Das nur so nebenbei !
__

Lüge nie, denn du kannst ja doch nicht behalten, was du alles gesagt hast.
Hoppelchen ist offline  
Alt 13.08.2009, 22:04   #22
Sancho
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Zitat von Hoppelchen Beitrag anzeigen
Hallo raim792 !

Bist du dir sicher, dass das Schreiben vom 10.08.2009 ein Bescheid ist ???

Es ist auch herauszulesen aus dem Text des Widerspruches, dass dieser nicht auf deinem Mist gewachsen ist.
Darin ist ein grober Fehler enthalten.
Denn § 16 Abs.3 SGB II regelt keine Ein-Euro-Jobs.

Sollte dir das jemand vorgegeben haben, dann ist das eindeutig falsche Rechtsberatung.

Es sollten sich hier einige mit dem Verbot der Rechtsberatung beschäftigen !
Vor allem wenn es grenzwertig ist, ob falsch oder fahrlässig.

Die reine Rechtsberatung bleibt den Rechtsanwälten vorbehalten.

Wer ohne behördliche Erlaubnis Rechtsberatungen durchführt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, welche mit bis zu 5.000.00 € bestraft wird.
Das nur so nebenbei !
Das zahlt dann wahrscheinlich auch das Elo, denn der oder die Verantwortliche wird sich kaum selbst outen.
 
Alt 13.08.2009, 23:17   #23
Mobydick
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Standard AW: Bitte für Freundin um Rat,

Zitat von raim792 Beitrag anzeigen
Hier sagt mal dazu eure Meinung. Und wen ich den Widerspruch abschicken tue muss Sie dann die Stelle trotzdem antreten oder können wir warten wie 1 Euro Job Center auf den Widerspruch reagiert. Hier das Schreiben von ! Euro Job Center auf die Ablehnung des 1 Euro Jobs. Ganz klar entspricht nicht der Wahrheit was das 1 Euro Job Center schreibt. Ist keine Hausmeisterhelfer Tätigkeit wie die schreiben. Es ist für 6 Monate eine reine Gartenarbeit im Hort, laut Aussage von der Kindergarten Chefin.

An
Sozial-Job AG
Hamburger Straße 10
21244 Buchholz

Meckelfeld, den 13.08.2009

Widerspruch gegen Ihren Bescheid vom 10.08.2008

Sehr geehrte Damen und Herren!

Gegen Ihren Heranziehungsbescheid zu einer Arbeitsgelegenheit nach § 16 Abs. 3 SGB II vom 10.08.2009 mir zugegangen am 12.08.2008

lege ich hiermit WIDERSPRUCH ein.

Begründung:
Arbeitsgelegenheiten sind Eingliederungsleistungen und somit nur zulässig, soweit sie erforderlich sind (§ 3 Abs. 1 SGB II). Die von mir geforderten Tätigkeiten
Gehwege fegen, Garten Arbeit erhöhen aber nicht meine Chancen auf Eingliederung in Arbeit. Ich verfüge bereits über entsprechende bzw. höherwertige Kenntnisse, Erfahrungen und Qualifikationen PC- Kenntnisse, Gabelstaplerpass, Führerschein.
Darüber hinaus bestehen Bedenken, ob die Arbeitsgelegenheiten nach § 16 Abs. 3 SGB II in Verbindung mit den Sanktionen mit dem Verbot von Zwangsarbeit kollidiert.

Ich beantrage daher die Heranziehung zu einer Arbeitsgelegenheit zurückzunehmen und mir eine geeignete Eingliederungsleistung anzubieten.



Mit freundlichen Grüßen

....................................
[Unterschrift]
Das was du hier eingescannt hast, ist nur ein formloses Schreiben. Darauf muss sie nicht unbedingt reagieren. Unbedingt reagieren muss sie auf das "Angebot", das sie mit Sicherheit für diese Stelle als Hausmeister erhalten hat. Das muss "abgelehnt" werden (nicht "widersprochen" werden). Kannst du das evtl. mal einscannen? Daraus kann erkennen, ob und wie der Job beschrieben wurde.

Das Argument der fehlenden Integration würde ich durchaus miteinbringen. Dazu gibt es auch ein Urteil. Trotzdem sollte noch mindestens ein weiteres Argument sein. Dazu muss man das "Angebot" sehen.

Zu deiner Info: Ein "Widerspruch" ist nur zulässig, wenn ein Schreiben eine "Rechtsbehelfsbelehrung" (nicht zu verwechseln mit "Rechtsfolgebelehrung"!) hat. Eine Rechtsbehelfsbelehrung lautet immer: "Gegen diesen Bescheid ist der Widerspruch innerhalb von 4 Wochen zulässig".

D.h. wenn du einem "Angebot" ohne Widerspruchsrecht widersprichst, werden die dir entweder gar nicht antworten, oder sie werden dir antworten: "Der Widerspruch ist nicht zulässig". Dann ist das so, als ob du überhaupt nicht reagiert hättest.
 
Alt 13.08.2009, 23:28   #24
Mobydick
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Bitte für Freundin um Rat,

Zitat von Hoppelchen Beitrag anzeigen
Darin ist ein grober Fehler enthalten.
Denn § 16 Abs.3 SGB II regelt keine Ein-Euro-Jobs.
Das betrachte ich nicht als "groben Fehler", sondern als einen Fehler zu deinen Gunsten. Da es diesen Paragraphen nicht gibt, ist es fraglich, inwieweit eine Leistung nach einem nicht existierenden paragraphen sanktionierbar ist. Man kann es nämlich als einen Schreibfehler betrachten, der heilbar ist.

Zitat:
Sollte dir das jemand vorgegeben haben, dann ist das eindeutig falsche Rechtsberatung.

Ich dachte, das stand in einem Vermittlungsvorschlag. Was soll denn das für eine falsche Rechtsberatung sein?

Zitat:
Es sollten sich hier einige mit dem Verbot der Rechtsberatung beschäftigen !
Vor allem wenn es grenzwertig ist, ob falsch oder fahrlässig.

Die reine Rechtsberatung bleibt den Rechtsanwälten vorbehalten.

Wer ohne behördliche Erlaubnis Rechtsberatungen durchführt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, welche mit bis zu 5.000.00 € bestraft wird.
Das nur so nebenbei !
Ich wette, du hast das neue RDG, das am 1.7.2008 in Kraft trat, niemals gelesen! Da steht nämlich etwas ganz anderes drin!
 
Alt 13.08.2009, 23:37   #25
Sancho
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Bitte für Freundin um Rat,

Zitat:
Ich wette, du hast das neue RDG, das am 1.7.2008 in Kraft trat, niemals gelesen! Da steht nämlich etwas ganz anderes drin!


Zitat:
Dieses Gesetz regelt die Befugnis, außergerichtliche Rechtsdienstleistungen zu erbringen. Es dient dazu, die Rechtsuchenden, den Rechtsverkehr und die Rechtsordnung vor unqualifizierten Rechtsdienstleistungen zu schützen.
RDG - Einzelnorm

Zitat:
Gemäß § 3 BRAO ist alleinig ein Rechtsanwalt der berufene unabhängige Berater und Vertreter in allen Rechtsangelegenheiten.
Rechtsdienstleistungen .:. Lexikon von Juraforum.de
 
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