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Start > > -> Wie, als Ein-Euro-Job'ler im System argumentieren ?

Ein Euro Job / Mini Job Alles zum Thema Arbeit und Arbeitsgelegenheiten. Erfahrungen, Probleme, Maßnahmen


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Alt 05.04.2006, 14:11   #1
zebulon
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Registriert seit: 01.08.2005
Ort: TRIER
Beiträge: 2.633
zebulon
Standard Wie, als Ein-Euro-Job'ler im System argumentieren ?

Heute habe ich, aufgrund einer konkreten Situation ein paar Gedanken zu der Situation von Ein-Euro-Job'lern formuliert und stelle das einfach mal hier rein:

Wichtig wäre es, dass die Leute in den Ein-Euro-Job's ihre Position vor Ort darlegen. Das muss ja nicht hasserfüllt oder gewalttätig sein. Solche Verhaltensweisen fördern nur die Vorurteile. Besser ist es, diese Diskussion zu beginnen, wenn die Träger einen kennen (und schätzen) gelernt haben. Dann fällt es nicht mehr so leicht, das Problem von sich oder seiner Bezugsgruppe wegzuschieben. Dann sieht man: Das ist ein ganz normaler Mensch und könnte beim Gegenüber gewisse Dekprozesse auslösen: Das könnte einer von uns sein oder später vielleicht sogar: Ich könnte auch in diese Situation geraten.

Ich bin zur Zeit selber in einer Ein-Euro-Job. Ich fühle mich nicht unwohl und kann mich eigentlich nicht beklagen. Trotzdem ist die politische Dimension dieser Maßnahmen eine ganz andere. Wenn das System mal etabliert ist, dann haben wir eine zweite Bevölkerungschicht, ohne oder mit stark beschnittenen Bürgerrechte. DAS ist das Hauptproblem dabei und so sollte man es auch nach "oben" bzw. in der konkreten Situation kommunizieren. Das hat den Vorteil, das das Thema von unterstellter Arbeitsunwilligkeit abgekoppelt wird. Außerdem gelingt es dann leichter, anderen Personen klarzumachen, das ALLE durch die Aushöhlung von Demokratie und Bürgerrechten früher oder später betroffen sein werden.

Um es gleich vorwegzunehmen: Das ist kein Ersatz für lebhaftere Maßnahmen zur Gegenwehr. Es hilft aber, den ideologischen Boden zu festigen, bzw. zu kommunizieren.
__

"Das Wesen des Faschismus ist es, ein System für schützenswerter zu halten als die darin lebenden Menschen." - ADORNO

"Durch die Aufspaltung der Wähler in das politische Parteiensystem können wir sie dazu bringen, ihre Energie für Kämpfe aufzubrauchen, für Fragen die keinerlei Bedeutung haben." / Montagu Norman, Gouverneur der Bank of England 1920-1944.

"Der schlauste Weg,
Menschen passiv und folgsam zu halten, ist,
das Spektrum akzeptierter Meinungen strikt zu limitieren, aber innerhalb des Spektrums sehr lebhafte Debatten zu erlauben." / Noam Chomsky
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