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Start > > -> Andere Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung (Zusatzjob) Hilfe?

Ein Euro Job / Mini Job Alles zum Thema Arbeit und Arbeitsgelegenheiten. Erfahrungen, Probleme, Maßnahmen


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Alt 30.08.2008, 21:41   #1
sozi->Emailproblem
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Registriert seit: 30.08.2008
Ort: Becksteincountry
Beiträge: 8
sozi
Frage Andere Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung (Zusatzjob) Hilfe?

Hallo alle zusammen. Nachdem ich einige Zeit in diesem interessanten Froum herumgestöbert hab aber doch keine genaue Lösung für mein Problem fand, sprang ich über meinen Schatten und hab mich mal angemeldet... Naja vielleicht kann mir Jemand helfen.
Heute (30.08.2008, Samstag) bekam ich einen Brief der ARGE, der diesen schönen Namen trägt: Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwansentschädigung (Zusatzjob)...
desweiteren wortwörtlich:
Sehr geehrte Frau blabla (ja so heiße ich wirklich ;)
im Rahmen einer öffentlich geförderten Beschäftigung schlage ich Ihnen folgende zusätzliche und im öffentlichen Interesse liegende Arbeit vor:

Bezeichnung der Tätigkeit: Sozialhelfer/in/-assistent/in
Beschreibung/Anforderungen: Unterstützung der Fachkräfte bei der Betreuung der alten Menschen, Erfüllung von Sonderwünschen (hä?), Vorlesen, Spaziergänge, etc.
Mehraufwandsentschädigung: 1,50 Euro je Stunde
zeitlicher Umfang: 30 Stunden/wchtl.
Dauer der Tätigkeit: von 01.09.2008 (das ist gleich kommenden Montag!) bis 28.02.2009
Maßnahmennummer: Zusatzjob (so stehts da)
Kurzbezeichnung der Maßnahme: Betreuer

Ich bekam auch anschließend keinen genauen Zeitpunkt genannt, nur: "Bitte setzen Sie sich umgehen (fett;) mit dem Träger der Maßnahme in Verbindung (ja wie jetzt, die Maßnahme fängt ja schon Montag an???).
"Bitte teilen Sie mir umgehend das Ergebnis des Gesprächs schriftlich, telefonisch oder persönlich mit. Bitte teilen Sie mir auch umgehend mit, wenn Sie aus wichtigen Gründen gehindert sein sollten, die Tätigkeit aufzunehmen oder auszuführen."

Dazu muss ich aber noch Folgendes anmerken. Ich bekomme schon seit fast zwei Jahren HartzIV(bin 26 Jahre alt). Ich hatte meine damalige Ausbildung als Sozialbetreuerin (Tätigkeit ähnlich einer Altenpflegerin) abgebrochen, da ich diesen Beruf nach einiger Zeit wirklich hasste(psychische Belastung) und völlig ungeeignet dafür war! Ich habe schon tausend mal meinem Sachbearbeiter mitgeteilt das ich nie mehr in diesem Berufsfeld tätig sein möchte. Dies komplett ignorierend, bekam ich heute jenen Brief (von einer anderen Person, nicht meinem SB). Jetzt bleibt mir nicht viel Zeit. Ich weiß nicht wo ich am Montag zuerst anrufen oder was ich sagen soll...? Hoffentlich kann mir jemand etwas helfen.
Ach und sorry wenn dieses Thema schon einmal durchgekaut wurde, ich fand einfach nicht das richtige...
sozi ist offline  
Alt 30.08.2008, 22:03   #2
RudiRatlos
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Registriert seit: 19.04.2008
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Beiträge: 1.023
RudiRatlos RudiRatlos RudiRatlos
Cool AW: Andere Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung (Zusatzjob) Hilfe?

Hi und herzlich Willkommen hier im Forum.
Zitat:
Beschreibung/Anforderungen: Unterstützung der Fachkräfte bei der Betreuung der alten Menschen, Erfüllung von Sonderwünschen (hä?), Vorlesen, Spaziergänge, etc.
Mehraufwandsentschädigung: 1,50 Euro je Stunde
zeitlicher Umfang: 30 Stunden/wchtl.
Ich sehe da kein Zusätzlichkeit, eher eine Verdrängung von Fachpersonal. Wie immer. Gelernte Fachkräfte z.B. Ergotherapeuten und gelernte Krankenpfleger werden eingespart und durch Ein-Euro-Jober ersetzt.
Unterrichte deinen SB davon. Ich hatte auch mal von anderer Stelle ein Arbeitsangebot bekommen, was ich gar nicht ausüben konnte. Den hatte ich mir telefonisch zur Brust genommen. Es sind oft solche Karrieregeilen Schwachmaten, die beim Oberindianer Punkte sammeln wollen.
Da du ja schon deine Ausbildung, wegen psychische Aspekte, abbrechen musstest, zeige denen die Zähne. Zur Not gehe zum Arzt.
__

Einen ratlosen Gruß
aus dem "kühlen" Norden...


Merkel & Co... alle in einen Sack stecken und mit nem Knüppel draufhauen. Man trifft immer den Richtigen.




RudiRatlos ist offline  
Alt 30.08.2008, 22:09   #3
Hartziger
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Beiträge: n/a
Standard AW: Andere Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung (Zusatzjob) Hilfe?

Zitat von RudiRatlos Beitrag anzeigen
Da du ja schon deine Ausbildung, wegen psychische Aspekte, abbrechen musstest, zeige denen die Zähne. Zur Not gehe zum Arzt.
Wird wohl das einfachste sein.
 
Alt 30.08.2008, 23:02   #4
Mario Nette
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Standard AW: Andere Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung (Zusatzjob) Hilfe?

Nur interessehalber: Den Brief hattest du heute im Kasten - wann wurde er denn ausgestell?

Du kannst dich ja mit dem Träger in Verbindung setzen und ihm mitteilen, dass du mit deinem SB neben dem Aspekt der Zusätzlichkeit der Maßnahme auch deine Eignung klären musst. Ferner musst du mit ihm klären, wie dich diese Maßnahme für den ersten Arbeitsmarkt qualifizieren soll.

Mario Nette
__

Im Süden, im Osten, im Norden, im Westen, es sind überall dieselben, die uns verpesten.

Ca' canny!

Ich bin durch Kaufhof gegangen - und das war für mich wie ein Museumsbesuch. (Frank Schwalm)
Fehlende Tagesstruktur? Quatsch! Ich lebe in Gleitzeit.

Bescheiß das Elend!
Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten.
Mario Nette ist offline  
Alt 30.08.2008, 23:03   #5
Mobydick
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Standard AW: Andere Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung (Zusatzjob) Hilfe?

Bis auf die "Betreuung" (das bedeutet m.E. pflegen) ist dieser Job m.E. tatsächlich zusätzlich. Passiert ganz selten, aber es gibt Jobs, die wirklich "zusätzlich" sind.

Unter "Sonderwünsche" verstehe ich, für die Leute persönlich etwas zu erledigen. Z.B. mal auf die Post zu gehen, oder etwas einzukaufen. Spazieren gehen, vorlesen, ist wirklich zusätzlich.

Ein Bremer Richter hat mal die "Zusätzlichkeit" eines Ein-Euro-Jobobs definiert: Es ist ein Job, der sonst nicht, nicht in dem Umfang oder zu einem anderen Zeitpunkt gemacht worden wäre.

Dieser Job wurde früher nicht gemacht. Die leute haben sich gelangweilt, keiner hat sie ausgeführt, und die Besorgungen haben die Angehörigen übernommen, wenn sie da waren.

Mein Rat: Lass dir die fehlende psychische Belastung von dem Arzt attestieren und lehne diesen Job schriftlich ab (ablehnen, nicht widersprechen), weil du der Belastung nicht gewachsen bist und bereits deshalb schon davor eine Ausbildung dieser Art abgebrochen hast. Kannst ja noch darauf verweisen, dass diese Art von Jobs die Leute in Arbeit bringen sollen. Das ist in deinem Fall aus psychischen Gründen nicht möglich.
 
Alt 30.08.2008, 23:03   #6
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sozi
Standard AW: Andere Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung (Zusatzjob) Hilfe?

Wow vielen Dank für die fixe Hilfe.^^
Hm... also rufe ich Montag "meinen" SB an und verklickere ihn zum X-ten mal das ich diesen Job nicht machen will (kann). Er wird wohl sicher mit totalem (bestimmt antrainierten) Unverständnis darauf reagieren. Leider habe ich null Ahnung von meinen Rechten, Chancen etc. Ich nehme an er wird mich nach diesem Gespräch wutschnaubend an einen Amtsarzt oder sowas verweisen um ne Art Psychogramm von mir erstellen zu lassen, oder?

Aber wenn diese Tätigkeit am Montag beginnt und ich nicht erscheine, kann das evtl Sanktionen nach sich ziehen? Mann die haben sich in dem Schreiben wirklich ziemlich ungenau Ausgedrückt, ich komm mir total verarscht vor, irgendwie...
@RudiRatlos: Damals bei meiner Ausbildung habe ich schon mitbekommen auf wieviel "Liebe" die 1-euro-jobler bei den Festangestellten im Altersheim gestoßen sind... wäre dann n geiles Arbeitsklima.
sozi ist offline  
Alt 30.08.2008, 23:13   #7
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sozi
Standard AW: Andere Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung (Zusatzjob) Hilfe?

Zitat von Mario Nette Beitrag anzeigen
Nur interessehalber: Den Brief hattest du heute im Kasten - wann wurde er denn ausgestell?
Der Brief trägt das Datum von 29.08.2008. Schon ziemlich krass, da ich wirklich keine Chance habe vor Maßnahmenbeginn irgendwas zu unternehmen.

Zitat von Mobydick
Mein Rat: Lass dir die fehlende psychische Belastung von dem Arzt attestieren und lehne diesen Job schriftlich ab (ablehnen, nicht widersprechen), weil du der Belastung nicht gewachsen bist und bereits deshalb schon davor eine Ausbildung dieser Art abgebrochen hast. Kannst ja noch darauf verweisen, dass diese Art von Jobs die Leute in Arbeit bringen sollen. Das ist in deinem Fall aus psychischen Gründen nicht möglich.
Vielen Dank für deinen Rat, das dachte ich auch schon. Denn dieser Job wäre völlig nutzlos für meine berufliche Zukunft. Ich ruf wohl Montag erstmal den SB an und verfasse dann die schriftliche Ablehnung des Jobs? Sorry, ich brauchs echt genau.
sozi ist offline  
Alt 30.08.2008, 23:33   #8
Mobydick
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Standard AW: Andere Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung (Zusatzjob) Hilfe?

Ich würde mit einem SB niemals reden, weil es nicht möglich ist. Wenn du schon am Montag den Job antreten sollst, würde ich den Träger anrufen und dich krankmelden. Du musst ja sowieso zum Arzt und das Attest holen. Das macht ja alles fix und fertig. Und dann würde ich noch gleich am Montag dem SB die Ablehnung mit dem Attest zukommen lassen. Bitte lass dir die Abgabe des Schreibens quittieren, oder gebe es sonstwie nachweislich ab.

Ich kann dir nicht garantieren,dass das immer alles reibungslos über die Bühne geht mit einem Amt. Wenn du keinen Ärger haben willst, dann musst du immer das machen, was das Amt will und auch so einen Job am Montag antreten.

Ich kann dir aber mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass mit einem ärztlichen Attest dieser Art das Amt ein paar Schwierigkeiten bekommt, sich mit einer Sanktion durchzusetzen. Das heisst natürlich noch lange nicht,dass sie es probieren. Wer sich nicht wehrt, ist der Dumme.

Solltest du eine Sanktion erhalten, würde ich sofort einen Fachanwalt für Sozialrecht mit einem Beratungsschein aufsuchen.
 
Alt 31.08.2008, 15:19   #9
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sozi
Standard AW: Andere Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung (Zusatzjob) Hilfe?

Ok. Was nur komisch ist, ist das in dem Brief nicht einmal eine Uhrzeit genannt wird, nur das magische wort umgehend...
So werde ich also morgen erstmal zum Arzt(Hausarzt?) marschieren (ich habe keinen Führerschein) um mir ne schlichte Krankmeldung zu besorgen. 10€ will der ja auch noch, die ich am Monatsende natürlich nicht habe ;) Frage nicht wie weit die Bank weg ist^^
Wie ich den Wisch aber am gleichen Tag zum Amt bringen soll (das, wie der Arzt auch, nur ein paar Stunden morgens auf hat), weiß ich nich, aber das wird schon.

Ja, ich bin schon ganz gespannt auf wessen Willkür mein Glück oder Unglück diesmal hinausläuft.. Amtsarzt, Hausarzt, Psychologe, SB oder einer völlig anderen Person die just an diesem Tag mit dem falschen Fuß aufgestanden ist? Es wird nie langweilig.
sozi ist offline  
Alt 01.09.2008, 01:17   #10
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rheinlaenderin
Standard AW: Andere Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung (Zusatzjob) Hilfe?

Zeitlich alles arg knapp. Wenn Du den Weg der Krankschreibung gehst, weil die Tätigkeiten für Dich psychisch nicht machbar sind, das ist Dein zukünftiger Kommunikationspartner nur die Arge, in keinem Fall der Träger der Maßnahme, und das bestenfalls schriftlich und belegbar.

Du musst Dich leider darauf einstellen, das das Ganze ziemlich eng wird, weil konkrete Termine genannt sind und die Tätigkeiten zusätzlich zu sein scheinen. Den genannten Träger kann es so wohl allerdings nicht geben.

Solltest Du den Ein-Euro-Job antreten, empfiehlt es sich, ein genaues Tätigkeitsprotokoll anzufertigen, ausschließlich die schriftlich genannten Aufgaben auszuführen und alles weitere abzulehnen. Pflege dürfte nicht zu Sonderwünschen zählen, sondern zur Standardleistung, die die Pflegebedürftigen bzw. ihre Versicherung finanzieren.
__

Viele Grüße

rheinländerin
rheinlaenderin ist offline  
Alt 01.09.2008, 08:47   #11
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sozi
Standard AW: Andere Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung (Zusatzjob) Hilfe?

Hm, hmmm.... also gerade eben bin ich mit nem komischen Telefonanruf bei der ARGE fertig. Zu meiner Überraschung war mein SB nicht da (jetzt weiß ich auch warum ich so ein Angebot bekommen habe!), nur ne Vertretung, die aber scheinbar nix von dem ganzen Zusatzjobangebot wusste.
Die Dame war (überraschung) ziemlich unfreundlich und wollte gar nicht groß mit mir reden. Sie meinte das dieser Zusatzjob nix mit der Tätigkeit eines Altenpflegers zu tun hätte und das ich das machen kann und man sich sowas nich aussuchen kann, blabla. Auf meine Aussage das mich dieser Job im Berufsleben nicht weiterbringen würde, meinte sie das mich ja meine anderen Berufsziele offensichtlich (bereits fast 2 Jahre ohne Job) ja auch nicht weitergebracht hätten. Dann hatte sie auch keine Lust mehr und befahl ich solle auf der Rückseite des Schreibens angeben das ich den Job nicht machen will, da er mich nicht weiterbringt und ich Probleme mit dieser Art von Job habe. Fix hab ich noch gefragt ob ich mir jetzt ein Attest holen solle...? Sie hat schrill gelacht und gemeint: "Ja wenn sie eine Altenheimphobie haben, hohoho" hää ???
Ich schreib also heute meine Beweggründe auf den Wisch und schicke ihn zurück. Soll ich da was von gesundheitlichen oder psychischen Problemen reinschreiben Diese Dame weiß offensichtlich nichts von dem Zusatzjob und war meeega genervt von meinem Problem(was sie schon wieder für ihre Arbeit qualifiziert). Ich warte also auf meinen SB, den ich nächsten Montag (wenn er ausm Urlaub zurück ist) anrufen werde.

Ach ja, schön war auch das sie die ganze Sache mit mir durchgekaut hat während eine "Kunde"(haha, da muss ich jedesmal lachen wenn ich dieses Wort von einem SB der Arge höre) bei ihr saß. Dieser weiß jetzt meinen Vor- und Nachnamen^^ und das ich wohl gestört bin.tsss

Beim Träger ruf ich jetzt eben nicht an, oder doch? Schon blöd das ich das alles heute nicht regeln konnte...
sozi ist offline  
Alt 01.09.2008, 09:46   #12
Mobydick
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Standard AW: Andere Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung (Zusatzjob) Hilfe?

Also Sozi, das hätte ich nicht ohne Attest abgesagt. Das Wort "Altersheimphobie" mag ja lächerlich klingen, aber tatsächlich muss der Arzt dir glaubhaft attestieren, dass es für dich aus psychischen Gründen nicht förderlich ist, in einem Altersheim zu arbeiten. Wenn du das Attest noch nicht hast, hättest du schreiben sollen: "Attest wird nachgereicht, sobald der Arzt aus dem Urlaub zurück ist".

Ansonsten hättest du den Termin beim Heimleiter lieber wahrnehmen sollen. Hättest ihm deine psychische Problematik erklärt und der hätte dich wahrscheinlich nicht genommen.
 
Alt 01.09.2008, 11:10   #13
sozi->Emailproblem
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sozi
Standard AW: Andere Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung (Zusatzjob) Hilfe?

Klar, hast recht. Deswegen hab ich auch noch nix geschrieben, sondern mir ein Attest geholt, eines das mich für die Zeit bis der SB wieder da is krankschreibt und eines das meine labile Psyche bezüglich des Altenheimzeugs bescheinigt. Ich fand das wort Altersheimphobie gar nicht so witzig, sondern die olle SB-vertretung.^^
Also hoff ich das ich bis zur Rückkehr meines SBs (scheinbar hat nur er die Macht) jetzt erstmal auf der sicheren Seite bin.
Hab nochmal mit einer anderen Dame aus der 1-euro-job-Abteilung gesprochen (die das Schreiben verfasste) und sie meinte ich brauch beim Träger nicht mehr anrufen.
Was meinst, Mobydick?
sozi ist offline  
Alt 01.09.2008, 16:15   #14
Mobydick
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Standard AW: Andere Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung (Zusatzjob) Hilfe?

Wenn du jetzt erstmal krankgeschrieben bist, brauchst du da nicht anzurufen. Du kannst ja wegen Krankheit nicht hingehen. Du brauchst aber trotzdem ein Attest zur Ablehnung dieses Jobs.

Du setzt so viel auf deinen SB. Das ist alles derselbe Verein.
 
Alt 01.09.2008, 16:31   #15
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sozi
Standard AW: Andere Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung (Zusatzjob) Hilfe?

Nein, eigentlich setze ich gornix auf ihn, warum auch? Nur werde ich von jedem an ihn verwiesen.. also habe ich wohl keine andere Wahl als auf seine Heiligkeit zu warten.
Ja, dank dir habe ich jetzt hoffentlich alles beisammen. Muss aber, gezwungener Maßen, auf den SB warten, die anderen wollen/können/dürfen mir ja nicht weiterhelfen ("helfen" wird er mir sicher auch nicht...). Ich hoffe nur das ein Attest von meinen Hausarzt über meine mangelnde psychische Belastbarkeit ausreicht. Regulär krank geschrieben bin ich ja auch noch.
Tss die hätten mir bloß nen anderen Job geben müssen, dann wär das nicht alles so ein Problem. Obwohl 30 Stunden, flexibel, wöchentl. schon heftig sind...
Danke nochmal Mobydick, du bist sehr nett!
Falls sich vor nächster Woche noch etwas ergibt sage ich bescheid... das ganze ist jetzt nur aufgeschoben, leider. Sicher werde ich bald noch etwas Beistand brauchen.. sorry... aber is das erste Mal das ich in soner Situation stecke.
sozi ist offline  
Alt 01.09.2008, 16:55   #16
münchnerkindl->Emailproblem
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Zitat von sozi Beitrag anzeigen
Ich hatte meine damalige Ausbildung als Sozialbetreuerin (Tätigkeit ähnlich einer Altenpflegerin) abgebrochen, da ich diesen Beruf nach einiger Zeit wirklich hasste(psychische Belastung) und völlig ungeeignet dafür war! .
Lass Dir von Deinem Arzt attestieren daß Du aus psychischen Gründen die Arbeit mit alten Menschen nicht ausüben kannst. Mit Attest kannst Du diese Art von Tätigkeiten ablehnen.

Ganz klar ist Arbeit mit alten Menschen etwas das einem liegen muss, sonst ist es für beide Seiten eine Qual. Ich kann es auch nicht. Mich nervt diese oft engstirnige und bornierte Tüddeligkeit von alten Leuten zu tode wenn ich das den ganzen Tag um mich habe. Ich hab da nicht die Geduld dafür. Ausserdem haben viele alte Leute was an sich das mich depressiv macht.
münchnerkindl ist offline  
Alt 02.09.2008, 17:12   #17
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sozi
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Vielen Dank münchnerkindl.
Es war so das ich gleich zu Beginn meiner Ausbildung in eine geschlossene Abteilung für Demenzkranke "gesteckt" wurde, mein erster Kontakt waren also diese Menschen. Das war ein ziemlicher Schock für mich, obwohl ich immer dachte das ich eine recht starke Persönlichkeit bin... Sogar das hätte ich noch irgendwie durchgezogen da es eine der sehr wenigen Ausbildungschancen in meiner Umgebung war, außerdem war ich von den Noten her Schulbeste.
Doch den Ausschlag zum Abbruch der Ausbildung gab dann eine echt heftige und ziemlich üble Aktion eines alten Mannes (er war nicht demenzkrank). Ich habs dann echt noch in anderen Heimen weiterversucht aber es ging einfach nicht.
Nicht falsch verstehen, ich habe sehr viel Respekt vor alten Menschen und den Erfahrungen die sie in ihrem Leben gesammelt haben, sie verdienen es so gut wie nur irgend möglich behandelt und betreut zu werden.
Fürs Arbeitsamt sieht das wie ne lahme Ausrede aus und ich habe echt keine Lust einen Amtsarzt nochmal was davon zu erzählen...
sozi ist offline  
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