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Start > > -> Bibliothek schickt kein Arbeitszeugnis

Ein Euro Job / Mini Job Alles zum Thema Arbeit und Arbeitsgelegenheiten. Erfahrungen, Probleme, Maßnahmen


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Alt 01.12.2007, 12:48   #1
Tom2->Emailproblem
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Registriert seit: 01.12.2007
Beiträge: 2
Tom2
Standard Bibliothek schickt kein Arbeitszeugnis

Habe ein Jahr als 1-Euro-Jobber in einer Stadtbibliothek gearbeitet. Fand die Arbeitsbedingungen dort schlecht und ich musste mir auch ziemliche Unverschämtheiten gefallen lassen (deswegen gab es auch öfter Streitigkeiten). War die letzten drei Arbeitswochen dann krankgeschrieben.

Die MAW-Maßnahme ist jetzt offiziell seit 3 Wochen beendet, und bisher hab ich von der Bibliothek noch kein Arbeitszeugnis erhalten. Wie sollte ich jetzt vorgehen? Hab ich überhaupt einen gesetzlichen Anspruch auf ein Arbeitszeugnis (ein richtiges Arbeitsverhältnis war das ja nicht).

Vielen Dank für Eure Antworten!

Herzliche Grüße

Tom
Tom2 ist offline  
Alt 01.12.2007, 14:30   #2
Arania->Emailproblem
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Registriert seit: 05.09.2005
Beiträge: 17.182
Arania Arania Arania Arania Arania Arania
Standard

Kann mir nicht vorstellen das man da Anspruch auf ein Zeugnis hat, wahrscheinlich gibt es eher eine interne Meldung an die ARGE wie man sich dort gegeben hat

Vielleicht gibt es so etwas wie eine Bestätigung was man dort für Arbeiten erledigt hat, obwohl die das wohl auch besser lassen sollten, da daran nichts zusätzliches ist
__

Man trifft sich im Leben immer zweimal
Arania ist offline  
Alt 01.12.2007, 14:34   #3
Debra
Elo-User/in
 
Registriert seit: 24.03.2007
Ort: Hamburg
Beiträge: 2.935
Debra
Standard

In einem Praktikum besteht ein Anspruch auf ein Arbeitszeugnis. Ich hab das aber auch nicht bekommen.

An Deiner Stelle würde ich auf ein Arbeitszeugnis bestehen. Ob es einen rechtlichen Anspruch gibt, ist irrelevant. Wenn Du kein Zeugnis bekommst, dann würde ich an Deiner Stelle Deine Arbeitsvermittlung befragen, wozu ein Ein-Euro-Job denn dienlich ist für Dich, wenn Du noch nichtmals ein Zeugnis bekommst.
Debra ist offline  
Alt 01.12.2007, 14:50   #4
Tinka
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 06.11.2007
Beiträge: 1.118
Tinka Tinka Tinka
Standard

Zitat von Tom2 Beitrag anzeigen
Wie sollte ich jetzt vorgehen? Hab ich überhaupt einen gesetzlichen Anspruch auf ein Arbeitszeugnis (ein richtiges Arbeitsverhältnis war das ja nicht).
So lange drängeln und nerven bis du das Zeugnis hast!
Und wieso ist es kein Arbeitsverhältnis, wenn du während der Zeit aus der Alo-Statistik fällst?

Hier in HH bekam ich (nach einigen Wochen & auf Drängeln) 2 Zeugnisse:1 vom Beschäftigungsträger HAB und 1 vom "Arbeitgeber" Uni Hamburg.
LG
Tinka ist offline  
Alt 01.12.2007, 15:02   #5
Tom2->Emailproblem
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Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Registriert seit: 01.12.2007
Beiträge: 2
Tom2
Standard

Danke erstmal für Eure schnellen Antworten. Ich bin total sauer auf die Bibliothek. Da mache ich ein Jahr lang gewissenhaft und sorgfältig deren Drecksarbeit und dann schicken diese Halunken mir nicht mal ein Arbeitszeugnis oder wenigstens eine Bestätigung für diese Zeit.

Habe jetzt entschlossen, nächste Woche die Zentralbibliothek anzurufen (die mir diese Stelle vermittelt hat) und nachzufragen, was mir zusteht (Zeugnis/Arbeitsbestätigung ect.) - und dann werde ich drauf drängen. Nur verstehe ich nicht, wieso das nicht automatisch geschieht. - Finde das echt zum Kotzen.

Herzliche Grüße

Tom
Tom2 ist offline  
Alt 01.12.2007, 15:20   #6
Debra
Elo-User/in
 
Registriert seit: 24.03.2007
Ort: Hamburg
Beiträge: 2.935
Debra
Standard

Warum das nicht automatisch geschieht, hab ich mich auch schon gefragt und bin dann darauf gekommen: HartzIV ist eigentlich verfassungswidrig. Die haben alle Angst, dass ihnen später mal ein Strick draus gedreht werden könnte (die jetzigen Nutznießer).
Debra ist offline  
Alt 01.12.2007, 15:28   #7
Hasepuppy
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Registriert seit: 21.11.2007
Ort: Arnsberg/Westfalen
Beiträge: 261
Hasepuppy
Standard

Achte darauf, was drin steht! Ich hatte mal ein Zeugnis bekommen, was sich nicht schlecht las. An das Jobcenter ging aber noch zusätzlich eine negative Meldung, wovon ich erst sehr viel später erfahren habe. Ansonsten gebe ich auf diese Arbeitszeugnisse keinen Pfifferling und ich will sie auch gar nicht haben. Ich denke mal, da die Ein-Euro-Jobs ja keine richtigen Arbeitsverhältnisse sind, sind diese Zeugnisse meist ziemlich wertlos für spätere Arbeitgeber. Selbst wenn ein Arbeitgeber darauf besteht - weiss er, ob die Beurteilung in dem Zeugnis korrekt ist? Er hält vielleicht nur das positive Zeugnis in den Händen und die Wahrheit weiss nur die Arge/Jobcenter oder umgekehrt!

Gruss
Hasepuppy
Hasepuppy ist offline  
Alt 01.12.2007, 17:23   #8
mcbarnie
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Beiträge: 104
mcbarnie
Standard

Ob ein Arbeitszeugnis bei einem 1-Euro-Job sinnvoll ist, möchte ich bezweifeln. Das liest doch kein Arbeitgeber, zumal es ihn nicht interessiert welche Hilfstätigkeiten gemacht wurden

Bei wirklichen Arbeitsverhältnissen halte ich ein Zeugnis schon für wichtig, damit Kenntnisse, Fähigkeiten über die eigene Person dokumentiert und belegt werden. Zeugnisse sollte man immer genau prüfen, besonders die verwendeteten Redewendungen. Hier mal eine Webseite die dabei helfen kann:
http://www.zeugnisdeutsch.de/arbeitszeugnis/codes.php
__

Gruss

Hans Dieter

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Alles was ich hier schreibe, entspricht nur meiner persönlichen Meinung und ist keine Rechtsberatung.

***Die Hoffnung stirbt zuletzt***
mcbarnie ist offline  
Alt 01.12.2007, 17:37   #9
kleindieter
 
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kleindieter kleindieter kleindieter kleindieter kleindieter
Standard Gegenmeinung

Gerade das letzte Zeugnis ist hier interessant. Nicht die Hilfstätigkeiten, die man nur ausführen durfte, sondern die Führung ist wichtig für den nächsten.
Wie soll sonst der Lernerfolg, der Nachweis der widerstandslosen Unterwerfung, nachgewiesen werden können.
Ein-Euro-Job sind keine Unterhaltsangebote für Arbeitssuchende; Ein-Euro-Job soll die Arbeitnehmertugenden fördern.
Ohne Zeugnis ist auch der letzte sinnvolle Grund die Zwangsarbeiten durchzuführen für den Arbeitslosen weg.
kleindieter ist offline  
Alt 01.12.2007, 17:59   #10
Bruno1st->Emailproblem
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Bruno1st
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Zitat von Tom2 Beitrag anzeigen
Habe jetzt entschlossen, nächste Woche die Zentralbibliothek anzurufen (die mir diese Stelle vermittelt hat) und nachzufragen, was mir zusteht (Zeugnis/Arbeitsbestätigung ect.) - und dann werde ich drauf drängen. Nur verstehe ich nicht, wieso das nicht automatisch geschieht.
in Verwaltungen geschieht nichts automatisch :-)))
genug gescherzt, schau daß du ein qualifiziertes Zeugnis bekommst, also nicht nur die Zeitangabe, sondern auch eine Beschreibung deiner Tätigkeiten - und wenn du durch die Zeugnisserstellerei so richtig sauer geworden bist, marschierst du damit zum Arbeitsgericht und verklagst die auf Lohnanachzahlung - gleichzeitig "bittest" du deine Arge dir zu helfen und die Lohnnachzahlung durchzusetzen - denn dann könnte man das ALG-II verrechnen, usw. Wenn sie nicht helfen wollen, haben sie ein Problem und wenn sie dich unterstützen haben sie auch ein Problem.

Damit hast du sicher vielen Leuten schöne Weihnachten beschert
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viele grüße bruno (human being uLtd.)
Politik/Bürokratie : Wir machen alles, außer ehrlich!
über € 25.000 Schaden an ALG-II durch meine ARGE und über € 12.000 durch die FM - Großer showdown auf meiner Webseite - Typisch Politiker/Beamter... - ÜBERFÜHRT ! Mal sehen, wie es mit diesem eher christlichen Politiker und Beamten nun weitergeht * Bitte Webseite weitergeben - danke
* "Politik lügt, ARGE betrügt, Bürokratie mordet" * Die Würde des Menschen war unantastbar! vor HartzIV *
Bruno1st ist offline  
Alt 01.12.2007, 18:09   #11
Lothenon->Emailproblem
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Lothenon
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Zitat von Bruno1st Beitrag anzeigen
marschierst du damit zum Arbeitsgericht und verklagst die auf Lohnanachzahlung
Gibt es bereits Erfolge, wonach solche Klagen erfolgreich waren? Mir ist ein Urteil im Hinterkopf hängen geblieben, wonach ein Richter dieses verneinte, da es sich nicht um ein Arbeitsverhältnis handeln würde.
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Kapitalismus ist Egoismus zum System erhoben. (Gerald Dunkl)

Aktuelle Rechtsprechung des BSG zu § 22 SGB II - Leistungen für Unterkunft und Heizung (PDF)
von Wolfgang Eicher, Vorsitzender Richter am Bundessozialgericht
Lothenon ist offline  
Alt 01.12.2007, 18:23   #12
Hasepuppy
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Hasepuppy
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Richtig! Ein Ein-Euro-Job ist definitiv kein Arbeitsverhältnis, sondern Zwangsarbeit, die grundgesetzlich verboten ist und eigentlich schon auf den Müllhaufen der Geschichte gehören müsste!

Gruss
Hasepuppy
Hasepuppy ist offline  
Alt 01.12.2007, 19:22   #13
Bruno1st->Emailproblem
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Bruno1st
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Zitat von Lothenon Beitrag anzeigen
Gibt es bereits Erfolge, wonach solche Klagen erfolgreich waren? Mir ist ein Urteil im Hinterkopf hängen geblieben, wonach ein Richter dieses verneinte, da es sich nicht um ein Arbeitsverhältnis handeln würde.
stimmt schon, aber wenn du nichts machst, dann bleibt es wie es ist und so wird wieder ein Fall mehr dokumentiert, wo die Justiz Zwangsarbeit legalisiert.

Es ist ein Spiel wie Antragstellung - Ablehnung - Widerspruch (sonst wird es rechtgültig) - Widerspruchablehnung - Klage, usw. - sobald man auf diesem Weg aufgibt, sagen die anderen Beteiligten "sehen Sie, wirf hatten doch RECHT"
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Bruno1st ist offline  
Alt 01.12.2007, 19:27   #14
Arania->Emailproblem
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Arania Arania Arania Arania Arania Arania
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Ich meine das ist bereits in höherer Instanz entschieden worden, das es kein Arbeitsverhältnis ist
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Arania ist offline  
Alt 02.12.2007, 09:54   #15
nemesiz
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nemesiz
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na so unnütz sind die zeugnisse auch nicht.

kommt halt drauf an.


komsmt aus dem IT Bereich, machst nen Ein-Euro-Job als PC-Schrauber, Installer und Warter in nem Jugendhaus oder Heim....

bekommst da ein Zeugnis was gemacht hast usw.

und bewirbst dich wieder in dem Bereich, ist es schon sinnvoll.



Gleiches trifft bei mir @moment als Hausmeistergehilfe zu....
bin im Moment am suchen für den Bereich.

Aber man muss drauf achten dass das Zeugnis schon wie ein Arbeitszeugnis geschrieben ist.
nemesiz ist offline  
Alt 02.12.2007, 10:17   #16
Bruno1st->Emailproblem
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Bruno1st
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Zitat von Arania Beitrag anzeigen
Ich meine das ist bereits in höherer Instanz entschieden worden, das es kein Arbeitsverhältnis ist
weiß ich leider nicht genau, doch das wäre mir egal, ob es eine "höhere" Instanz entschieden hat.
Wenn ich arbeiten muß, ohne Geld dafür zu bekommen, dann ist das entweder Sklavenarbeit oder ich habe Anspruch auf Lohn.
Stellt dann irgendeiner fest, daß ich Sklave bin, dann gibt es Spartakus II :-)))
Diese ganze Trickserei mit Auslegung, Paragraphenreiterei, usw. ist doch nur noch eine offensichtliche Betrügerei um den lieben Beamtenkollegen in anderen Behörden nicht vors Schienbein treten zu müssen. Damit scheint es zumindest der Verwaltung sehr gut zu gehen - wenn die für so einen Mist noch Zeit und Geld haben, dann geht es denen sehr, sehr gut.
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Bruno1st ist offline  
Alt 03.12.2007, 00:19   #17
mcbarnie
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mcbarnie
Standard Zeugnis

Auch wenn ich skeptisch bin, ob bei einem 1-Euro-Job ein Zeugnis viel bringt, würde ich mir auch eines geben lassen. Schon deshalb das ich der Arge dokumentieren kann, das ich den Job vernüftig gemacht habe.

Bei Arbeitgebern ist die Frage, wie sie diese Art von Tätigkeiten bewerten. Ich bewerbe mich im Computer/Softwarebereich und habe dafür auch Zeugnisse von meinen letzten Arbeitgebern und trotzdem hat mir das bisher nicht viel gebracht.

Man muss halt alles probieren und die Hoffnung nicht aufgeben.
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Gruss

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Alt 03.12.2007, 01:05   #18
ethos07
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Zitat von Tom2 Beitrag anzeigen
Da mache ich ein Jahr lang gewissenhaft und sorgfältig deren Drecksarbeit
Warum um Himmels willen hast du das so getan? Du hast doch nach kurzer Zeit gemerkt, wie der Hase läuft... Du hast Internet - dort sind seit Jahren die Seiten genau mit diesen Beschreibungen voll.
Eine Arbeit die Getan werden muss, ist keine zusätzliche Gelegenheit. Wenn du da nicht gleich von Anfang in Gegenwehr gehst, hast du hinterher schlechte Karten.
Ich glaube nicht, dass es ein Gesetz für Ein-Euro-Jober-Arbeitszeugnisse gibt - aus den bereits hier angeführten Gründen.
Und wenn sie dir eines schreiben, dann nur um der Nachwelt zu beweisen, wie minderbegabt, nicht anpassungfähig usw. usf. du warst...


Bei einem Ein-Euro-Job würde ich genau für den mir ausgerechneten Stundenlohn von ein paar Zerqeuetschten pseudo-arbeiten, wie die Erfinder es nennen: ich würde "gelegenheiten"... Mal fehlt dann da eine kleine Buchseite- leider-leider - oder der weggemachte Dreck taucht an ganz unüblichen Orten wieder auf...
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Alt 03.12.2007, 01:07   #19
ethos07
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Zitat von Bruno1st Beitrag anzeigen
stimmt schon, aber wenn du nichts machst, dann bleibt es wie es ist und so wird wieder ein Fall mehr dokumentiert, wo die Justiz Zwangsarbeit legalisiert.

Es ist ein Spiel wie Antragstellung - Ablehnung - Widerspruch (sonst wird es rechtgültig) - Widerspruchablehnung - Klage, usw. - sobald man auf diesem Weg aufgibt, sagen die anderen Beteiligten "sehen Sie, wirf hatten doch RECHT"
Wenn man sich darauf als Spiel -ein irre anstrengendes für Rechtslaien - einlässt, dann ist das sicher viel besser als nichts dagegen zu unternehmen - nur ich habe den Eindruck viele denken,dass wäre dann bereits ihr sicherer Hafen. Das RECHT weckt jedoch auch gewaltige Illusionen von Stabilität und "Richtigkeit". Und das könnte (uns) ein ganz schöner Bumgerang werden. Ich plädiere mehr dafür, da wo es noch geht, , die Leute möglichst noch bevor sie in die Ein-Euro-Job-Messer laufen für zivilen Ungehorsam zu gewinnen... das macht (mir) zumindest auch mehr 'Spass' als die ewige Nur-Rechts-Knobbeleien.
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Alt 03.12.2007, 09:41   #20
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Zitat von ethos07 Beitrag anzeigen
Wenn man sich darauf als Spiel -ein irre anstrengendes für Rechtslaien - einlässt, dann ist das sicher viel besser als nichts dagegen zu unternehmen - nur ich habe den Eindruck viele denken,dass wäre dann bereits ihr sicherer Hafen. Das RECHT weckt jedoch auch gewaltige Illusionen von Stabilität und "Richtigkeit". Und das könnte (uns) ein ganz schöner Bumgerang werden. Ich plädiere mehr dafür, da wo es noch geht, , die Leute möglichst noch bevor sie in die Ein-Euro-Job-Messer laufen für zivilen Ungehorsam zu gewinnen... das macht (mir) zumindest auch mehr 'Spass' als die ewige Nur-Rechts-Knobbeleien.
diese Knobelleien werden dann intern und sozusagen versteckt gemacht - die FM gibt es an die Widerspruchs/Rechtsabteilung und die legen dann los und sortieren passende §§§ aus.
Ich habe vor dem angebotenen 1€J schriftich gefragt, wo meine FM bei einer Softwareinventur bei einer gGmbH überhaupt eine Gemeinnützigkeit sieht, was ich dann nach den 2 Tagen die so etwas inkl. vieler Pausen dauert, in den restlichen Monaten (30 Std/Woche) machen soll, ob da nicht Steuerbetrug vorliegt, denn diese Inventurdaten müssen ja aktuell sein und können nicht nur mal so aufgenommen werden (Stichtagsinventur plus Lizenzprobleme) und weil ich hier eine reguläre Arbeit sehe, wollte ich ihre Unterstützung, bei der Klage auf Festanstellung haben. Sie scheint seit Mai an einer Antwort zu dichten.
Zivilen Ungehorsam (wie z.B. Käsepapier hinter dem Schrank verstecken, bis zu .....) braucht man doch nicht - man muß nur ganz genau das machen, was die Sklavenhalter beauftragen - das ist die beste Garantie dafür, daß es schief geht. Vor allem auch eine sichere Basis, denn man haftet ja auch in dien Sklavenjobs wie ein normaler Arbeitnehmer und da werde ich den Teufel tun, etwas anderes zu tun wie beauftragt.
Aber mal sehen, wann ich das Problem wieder bekomme - denn zuerst steht ja die Antwort aus und die Erklärung, wieso ich einen 1€J machen muß, statt endlich Informationen und verbindliche Zusagen zu einem Umzug zu bekommen. Und wieso die ARGE zu einer Unterschrift unter einen Blankovertrag nötigte durch den Träger. Denn weil die ARGE bis heute nicht aufgeklärt hat, gehe ich davon aus, daß diese Trickserei bekannt war.
Ein Zeugnis in einem Sklavenjob sehe ich als Beweis an, das und was man genau gemacht hat - denn in 50 Jahren wird es pauschal heißen "das war nur Beschäftigungstherapie und daraus ergeben sich keine Ansprüche". Denn das Richter lange brauchen, bis sie etwas merken und dann noch ändern, ist leider bekannt. So sollte man alles dokumentieren, was man in die Finger bekommt.
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