Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum) QR-Code des ELO-Forum
Mach mit. klick mich....
Impressum Stichwortsuche Spenden Strafanzeigen Verfahrensrecht Registrieren Hilfe Interessengemeinschaften Kalender Suchen Alle Foren als gelesen markieren

Start > > -> Ein-Euro-Job im Pflegeheim

Ein Euro Job / Mini Job Alles zum Thema Arbeit und Arbeitsgelegenheiten. Erfahrungen, Probleme, Maßnahmen


Danke Danke:  0
Thema geschlossen

 

Themen-Optionen Ansicht
Alt 18.12.2005, 01:11   #1
vagabund
Redaktion
 
Benutzerbild von vagabund
 
Registriert seit: 22.06.2005
Ort: im Pott
Beiträge: 4.562
vagabund Enagagiertvagabund Enagagiertvagabund Enagagiertvagabund Enagagiertvagabund Enagagiertvagabund Enagagiertvagabund Enagagiertvagabund Enagagiertvagabund Enagagiertvagabund Enagagiertvagabund Enagagiert
Standard Ein-Euro-Job im Pflegeheim

Hallo
ein Bekannter wurde jetzt mündlich zu einem Ein-Euro-Job im Pflegeheim zugewiesen - in Bochum - und mußte ganz normale Tätigkeiten in der Altenpflege ausführen. Dabei wurde er dermaßen gescheucht, dass mir unwillkürlich der Begriff "Sklaventreiberei" wieder hochkam :motz:
Nach einem Tag wurde er jedoch als "nicht geeignet" eingestuft.
Er bekam sofort den nächsten Ein-Euro-Job von der ARGE!!! :dampf:
Muß nun Fernseher zertrümmern auf einem Wertstoffhof :dampf:
Reguläre Arbeit gibts nicht für ihn :cry: - aber Ein-Euro-Job werden aus dem Boden gestampft :|

vg
vagabund
__

Gruß
vagabund
...................................................................... ..............
Spendenkonto: Trägerverein Erwerbslosen Forum Deutschland
Sparkasse Bonn BLZ 380 500 00 Konto 1900 0573 06


Die von mir gemachten Aussagen geben meine persönlichen Erfahrungen wieder bzw. stellen meine Meinung dar und keine Rechtsberatung.

Ist nicht sofort ersichtlich, welche politischen oder sozialen Gruppen, Kräfte oder Größen bestimmte Vorschläge, Maßnahmen usw. vertreten,sollte man stets die Frage stellen: Wem nützt es?
(Wladimir Iljitsch Lenin - 1870-1924)

vagabund ist offline  
Alt 18.12.2005, 11:20   #2
gelibeh
Forumnutzer/in
 
Benutzerbild von gelibeh
 
Registriert seit: 20.06.2005
Ort: Hamburg
Beiträge: 23.600
gelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/in
Standard

Zitat:
Muß nun Fernseher zertrümmern auf einem Wertstoffhof
Was ist denn vor den Ein-Euro-Jobs mit den Fernsehern gemacht worden?
gelibeh ist offline  
Alt 18.12.2005, 16:15   #3
Luna
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Man kann sich dagegen wehren. Mündlich ist erstmal sowieso nicht erlaubt, so viel ich weiß muss das schriftlich gemacht werden, und genau beschrieben sein, was genau er bei dem Ein-Euro-Job machen soll, und dann muss auf jeden Fall vorher eine Eingliederungsvereinbarung gemacht werden, wo drin steht, warum gerade dieser Ein-Euro-Job geeignet ist, ihn wieder in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren. Er muss sich darüber informieren!

LG
Luna
 
Alt 18.12.2005, 17:00   #4
Heide->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 29.06.2005
Ort: Hamburg
Beiträge: 106
Heide
Standard

Zitat von Luna
und dann muss auf jeden Fall vorher eine Eingliederungsvereinbarung gemacht werden, wo drin steht, warum gerade dieser Ein-Euro-Job geeignet ist, ihn wieder in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren. Er muss sich darüber informieren!

LG
Luna
Ob eine Eingliederungsvereinbarung erforderlich ist, ist rechtlich noch nicht wirklich geklärt. Aber man kann wohl als sicher annehmen, dass vorher ein Eingliederungskonzept erstellt worden sein muss. Das muss also nicht in Anwesenheit des Betroffenen erstellt werden. Geht auch ohne ihn. Dieses Konzept muss aber vor Gericht darstellbar sein. Man sollte die Behörde nach diesem Konzept fragen, also nach erfolgter Zuweisung fragen:
Welches Eingliederungskonzept lag dieser Zuweisung zu Grunde ?

Besten Gruß

Heide
Heide ist offline  
Alt 18.12.2005, 20:45   #5
vagabund
Redaktion
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Benutzerbild von vagabund
 
Registriert seit: 22.06.2005
Ort: im Pott
Beiträge: 4.562
vagabund Enagagiertvagabund Enagagiertvagabund Enagagiertvagabund Enagagiertvagabund Enagagiertvagabund Enagagiertvagabund Enagagiertvagabund Enagagiertvagabund Enagagiertvagabund Enagagiertvagabund Enagagiert
Standard

Ja, ich hab ihm gesagt, lass dir alles schriftlich geben.
Es gibt aber immer noch zuviele, die selbst, wenn man sie aufklärt, nicht in der Lage sind, sich effektiv zu wehren. Lieber nehmen sie eine Kürzung der Regelleistung in Kauf. :|
Sie kennen ihre Rechte nicht und denken, wenn sie den Job antreten, haben sie guten Willen gezeigt.
Ich wollte auch hiermit mehr deutlich machen, dass in Bochum die Ein-Euro-Jobs wie am Fliessband vergeben werden :motz:
__

Gruß
vagabund
...................................................................... ..............
Spendenkonto: Trägerverein Erwerbslosen Forum Deutschland
Sparkasse Bonn BLZ 380 500 00 Konto 1900 0573 06


Die von mir gemachten Aussagen geben meine persönlichen Erfahrungen wieder bzw. stellen meine Meinung dar und keine Rechtsberatung.

Ist nicht sofort ersichtlich, welche politischen oder sozialen Gruppen, Kräfte oder Größen bestimmte Vorschläge, Maßnahmen usw. vertreten,sollte man stets die Frage stellen: Wem nützt es?
(Wladimir Iljitsch Lenin - 1870-1924)

vagabund ist offline  
Alt 18.12.2005, 21:24   #6
Atlantis
Forumnutzer/in
 
Benutzerbild von Atlantis
 
Registriert seit: 18.06.2005
Ort: Wolfsburg /Königslutter
Beiträge: 2.620
Atlantis Atlantis Atlantis
Standard

@ vagabund
Ist das in Bochum von der Arbeitsgemeinschaft oder ist
es eine Optionskommune.
Naja in den ARGEN Sitzen Sie ja nun auch aus dem
Sozialamt und dürfen die Treibjagd selbstständig
Ausrichten defakt sind wir doch schon bei der Kommunalabteilung
gelandet darum der ganze Mist wie Früher bei der Sozialhilfe.
Die Angestellten vom Arbeitsamt Sie sind nur ja nur für die ALG 1
Empfänger
Atlantis ist offline  
Alt 19.12.2005, 09:50   #7
Luna
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Zitat von Heide
Ob eine Eingliederungsvereinbarung erforderlich ist, ist rechtlich noch nicht wirklich geklärt. Aber man kann wohl als sicher annehmen, dass vorher ein Eingliederungskonzept erstellt worden sein muss. Das muss also nicht in Anwesenheit des Betroffenen erstellt werden. Geht auch ohne ihn. Dieses Konzept muss aber vor Gericht darstellbar sein. Man sollte die Behörde nach diesem Konzept fragen, also nach erfolgter Zuweisung fragen:
Welches Eingliederungskonzept lag dieser Zuweisung zu Grunde ?
Hallo Heide,

dann war ich fehlinformiert. Ich wusste nicht, dass so ein Eingliederungs-Konzept auch in Abwesenheit des EHB erstellt werden kann. Danke für die Info.

Dennoch ist es doch wohl so, dass aus diesem Konzept schlüssig hervor gehen muss, warum ein Ein-Euro-Job nun so gut dazu geeignet ist, einen wieder in den Arbeitsmarkt zu kriegen? Und soviel ich weiß, muss doch der Ein-Euro-Job daraufhin geprüft worden sein, ob er zusätzlich und gemeinnützig ist und keine neu zu schaffenden Arbeitsplätze verdrängt? (Z.B. EE-Jobs in der Verwaltung einer Schule oder in der pädagogischen Betreuung von Schülern sind sicher nicht zusätzlich und müssten nach Tarif bezahlt werden, oder?)

LG + vielen Dank :)
Luna
 

Powered by vBulletin® (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2018, Jelsoft Enterprises Ltd.
Search Engine Optimisation provided by DragonByte SEO (Pro) - vBulletin Mods & Addons Copyright © 2018 DragonByte Technologies Ltd.
Feedback Buttons provided by Advanced Post Thanks / Like (Pro) - vBulletin Mods & Addons Copyright © 2018 DragonByte Technologies Ltd.
ELO-Forum by Erwerbslosenforum Deutschland