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Start > > -> Wie dem 1.-€ Job entgehen?

Ein Euro Job / Mini Job Alles zum Thema Arbeit und Arbeitsgelegenheiten. Erfahrungen, Probleme, Maßnahmen


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Alt 18.07.2007, 12:21   #1
Che Guevara
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Hallo ich habe mal folgende Frage, gibt es Möglichkeiten dem 1.-€ zu entegehn?

Als "wichtigen Grund" um einen 1.-€ abzulehnen habe ich eigentlich nur 3 Dinge.

1.) Ich bin seit 1999 Arbeitslos und bisher hat KEINE Maßnahme egal welcher Art bei mir zu einer "Wiedereingliederung" in irgendein Arbeitsverhältniss geführt. Daher also wäre ein 1.-€ Job sinnlos für mich.

2.) Ich habe eine zu 100% schweerbehinderte Rentnerin als Mutter die Dialysepatient ist. Und "auf Hilfe angewiesen ist"

3.) Meine politische Einstellung könnte ich als wichtigen Grund angeben zumal ich auch vor einigen Monaten irgendwo einen Formularvordruck von einem Berliner Richter gesehn habe der diese 1.-€ Jobs in Verbindung mit Sanktionen als Zwangsarbeit aburteilt und diese ja bekanntlich in D-land verboten ist.
 
Alt 18.07.2007, 12:24   #2
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Arania Arania Arania Arania Arania Arania
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Punkt 1 wäre das falscheste Argument, denn gerade ob Du noch arbeitsfähig bist soll dabei überprüft werden

Deine politische Einstellung ist auch ziemlich uninteressant für die ARGE oder auch ein SG

Und den zweiten Punkt musst Du ziemlich gut belegen können
__

Man trifft sich im Leben immer zweimal
Arania ist offline  
Alt 18.07.2007, 12:34   #3
Che Guevara
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Zitat von Arania Beitrag anzeigen
Punkt 1 wäre das falscheste Argument, denn gerade ob Du noch arbeitsfähig bist soll dabei überprüft werden

Deine politische Einstellung ist auch ziemlich uninteressant für die ARGE oder auch ein SG

Und den zweiten Punkt musst Du ziemlich gut belegen können
Punkt 2 mit der Mutter kann ich sehr gut belegen, ABER ich habe die Beführtung das die selbst bdas nicht gelten lassen würden.
Bzw versuchen würden irgendeine Haushaltshilfe oder sonst etwas für Mutter aufzutreiben nur damit sie mich zu dieser Zwangsarbeit verdonnern könnten.
 
Alt 18.07.2007, 12:38   #4
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Ich sag es mal wie die ARGE es sieht: wenn Du eine Arbeit bekommen würdest müsste für Deine Mutter auch eine andere Lösung gefunden werden
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Alt 18.07.2007, 12:39   #5
Che Guevara
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Zitat von Arania Beitrag anzeigen
Ich sag es mal wie die ARGE es sieht: wenn Du eine Arbeit bekommen würdest müsste für Deine Mutter auch eine andere Lösung gefunden werden
Dann würde ich der Arge saagen das ich diese Arbeit dann deshalb nicht annehmen kann.
 
Alt 18.07.2007, 12:41   #6
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Das würde ich tunlichst lassen, denn damit bist Du für den Arbeitsmarkt unbrauchbar und bekommst auch kein Geld mehr, das heisst es würden Sanktionen erfolgen.

Du bist als ALG II Empfänger verpflichtet alle Arbeit anzunehmen, wenn Du arbeitsunfähig bist musst Du Sozialhilfe beantragen, diese Unfähigkeit muss aber vom Amtsarzt bestätigt werden
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Alt 18.07.2007, 12:54   #7
Che Guevara
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Das würde ich tunlichst lassen, denn damit bist Du für den Arbeitsmarkt unbrauchbar und bekommst auch kein Geld mehr, das heisst es würden Sanktionen erfolgen.

Du bist als ALG II Empfänger verpflichtet alle Arbeit anzunehmen, wenn Du arbeitsunfähig bist musst Du Sozialhilfe beantragen, diese Unfähigkeit muss aber vom Amtsarzt bestätigt werden
Also gibt es im Endeffeckt keine Möglichkeit dieser Zwangsarbeit zu entgehen ausser eventuell einen auf Depressionen zu machen...
sprich arbeitsunfähig..?!

Wobei das für mich kein Problem wäre da ich auf Grund der Kranken Mutter ein "gutes" Erbe in Aussicht habe was mir eine "gute" Zukunft ausserhalb von D-Land und Europa ermöglichen wird. Wenn ich es in 3 bis 5 Jahren antreten kann. So hat also selbst etwas schlechtes wie ein Todesfall noch etwas gutes..
 
Alt 18.07.2007, 12:56   #8
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Zitat:
f Grund der Kranken Mutter ein "gutes" Erbe in Aussicht habe was mir eine "gute" Zukunft ausserhalb von D-Land und Europa ermöglichen wird.
Bitte wie? Ich glaube darauf antworte ich nicht mehr

Du schiebst die Krankheit Deiner Mutter als Argument vor um nicht arbeiten zu müssen und wartest auf ihren Tod um zu erben??

Ich will lieber nicht sagen was ich darüber denke
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Alt 18.07.2007, 12:57   #9
münchnerkindl->Emailproblem
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münchnerkindl münchnerkindl münchnerkindl
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Die Pflege eines pflegebedürftigen Angehörigen ist aber doch ein Grund keinen Ein-Euro-Job machen zu können/müssen.

Hat Deine Mutter denn eine Pflegestufe? Wenn nicht beantragen..
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Alt 18.07.2007, 13:05   #10
Vater Flodder
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Vater Flodder
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Zitat:
Also gibt es im Endeffeckt keine Möglichkeit dieser Zwangsarbeit zu entgehen ausser eventuell einen auf Depressionen zu machen...
sprich arbeitsunfähig..?!
Doch, du könntest dich auf die Religionsfreiheit gem. Art. 4 GG berufen.

Dazu müsste deine Religion jede Arbeit als Frevel oder Sünde ansehen .

Eventuell müsstest du dazu eine entsprechene Religionsgemeinschaft gründen.
Vater Flodder ist offline  
Alt 18.07.2007, 13:07   #11
Che Guevara
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Zitat von Arania Beitrag anzeigen
Bitte wie? Ich glaube darauf antworte ich nicht mehr

Du schiebst die Krankheit Deiner Mutter als Argument vor um nicht arbeiten zu müssen und wartest auf ihren Tod um zu erben??

Ich will lieber nicht sagen was ich darüber denke
Denk von mir was du willst, jedoch ist die Frustration über dieses Land und den Umstand das ich hier leben muss der treibende Grund.
Menschlich wäre der Tod meiner Mutter auf Grund unzähliger familiärer Probleme im laufe der letzten 20 Jahre kein besonders schwerer Verlust für mich. So hart es sich auch anhören mag, Familie ist genauso nur ein Wort wie z.B Demokratie solange sie nicht umgesetzt wird. Und wenn Eltern ihren Kindern mit "schlechtem Beispiel" vorran gegangen sind so können diese nur erwarten es mit gleicher Münze zurückgezahlt zu bekommen.
 
Alt 18.07.2007, 13:08   #12
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Dann ist die Pflege doch nur ein vorgeschobener Grund um nicht arbeiten zu müssen, dafür ist Dir Deine Mutter anscheinend gut genug

Sorry, Debatte zu Ende
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Arania ist offline  
Alt 18.07.2007, 13:18   #13
Che Guevara
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Zitat von Arania Beitrag anzeigen
Dann ist die Pflege doch nur ein vorgeschobener Grund um nicht arbeiten zu müssen, dafür ist Dir Deine Mutter anscheinend gut genug

Sorry, Debatte zu Ende
Nicht unbedingt das Verbot zur Zwangsarbeit, ein Funke sozailer Gerechtigkeit und etwas Selbstwertgefühl sollten JEDEM Grund genung sein einen 1.-€ abzulehnen. Es geht erstens ums Prinzip aber auch ohne Zweifel um einen gewichtigen Grund sei er auch noch so an den Haaren herbeigezogen um der ARGE eins auszuwischen. Die ARGE soll doch lieber froh sein das sich mich in ein Paar Jahren los ist und mich in Rihe lassen anstatt mich dauernd mit nutzlosen 1.-€ zu bomberdieren die wirklich nichts bringen da sie an meiner beruflichen Situation nichts ändern werden.

Fakt ist das die 1.-€ Jobs ja nur eine wilkommene Methode der Arge sind ihre eigenen Billanzen zu friesieren und somit Scheinmeldungen und politische Propaganda entstehen lassen wie die Meldung der Bildzeitung vor einigen Wochen welche doch tatsächlich behauptet das wir nur noch 3 oder 4 Millionen Arbeitslose hätten.

Sicherlich ist diese rechnung korrekt wenn man die knapp 2 Millionen 1.-€ Jobber als in Sozialversicherungs pflichte Arbeitsverhältnisse vermittelt ansieht. WAS DIESE NATRÜLICH NICHT SIND!
 

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