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Start > > -> Ein-Euro-Job Hamburg - Hamburger Arbeit (HAB)

Ein Euro Job / Mini Job Alles zum Thema Arbeit und Arbeitsgelegenheiten. Erfahrungen, Probleme, Maßnahmen


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Alt 22.05.2007, 11:28   #1
Tsolias
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Tsolias
Standard Ein-Euro-Job Hamburg - Hamburger Arbeit (HAB)

Hallo an die Hamburger,

ich wollte mal kurz etwas Erfreuliches berichten - vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen Hamburger, ein wenig die Angst vor der HAB zu verlieren (falls vorhanden).

Ich hatte gestern einen 1. Termin bei der zentralen Stelle der "Hamburger Arbeit" (HAB) zur Weitervermittlung an einen Träger, vor dem ich riesige Angst hatte. Diese Angst hat sich gestern (bisher) als völlig unbegründet herausgestellt. Die Gesprächspartnerin war sehr freundlich, und ich konnte absolut offen über all meine Sorgen (auch bzgl. der HAB) reden, ich habe ihnen auch ihren miesen Ruf um die Ohren gehauen und alles Mögliche andere, es war trotzdem eine angenehme Atmosphäre, und ich hatte keine Sekunde lang den Eindruck, dass dabei in irgendeiner Form falsch gespielt wurde.

Was den Ein-Euro-Job angeht, so habe ich meine Wünsche anmelden können, und es wurde auch absolut darauf eingegangen; bisher zumindest - der eigentliche Termin steht ja noch bevor (am 21. Juni bei der kompass.arbeit). So wie es aussieht, kann ich vielleicht in einer Bibliothek arbeiten, die noch dazu bei mir gleich um die Ecke liegt - für mich wäre das wunderbar, allerdings konnte man mir noch keine weiteren Einzelheiten nennen und ob der Job dann tatsächlich noch offen ist, ist auch noch die Frage; aufgrund von EDV-Problemen und da der Ansprechpartner bei der kompass.arbeit im Urlaub ist, konnte das gestern nicht geklärt werden.

Also kurzes Fazit dieses Zwischenberichtes, mehr ist es ja noch nicht: Zumindest vor dem 1. Termin muss man meiner Meinung nach keine Angst haben, und man kann auch sehr offen sprechen. Ich nehme mal nicht an, dass ich nur Glück hatte mit meiner Gesprächspartnerin. Sie war freundlich, verständnisvoll, positiv bemüht, und es ging ihr keinesfalls darum, mich einfach nur möglichst schnell irgendwo hin zu vermitteln. Ich hoffe, das geht auch so weiter..... und wünsche allen, denen es noch bevorsteht, die gleiche angenehme Erfahrung.

Ich melde mich dann nochmal, sobald ich Näheres weiß. Ich würde mich auch sehr freuen zu erfahren, welche (möglichst aktuellen) Erfahrungen andere Leute hier mit der HAB gemacht haben. Ich glaube, meine Angst war das Schlimmste.... und zumindest vor dem gestrigen Termin war sie unbegründet.

***

PS: Ich hatte das heute morgen irgendwo anders hier (Hartz IV - Tagespresse - Aktuelle Verfolgungsbetreuung) gepostet, aber vielleicht ist dies hier der bessere Ort.
Tsolias ist offline  
Alt 22.05.2007, 11:39   #2
Hartzer Knaller
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Hartzer Knaller
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Du Glücklicher. Ich freu mich mit dir.
Da weißt du sicher auch noch nicht, was Du da evtl. verdienen würdest bzw. man an dir!?
Hartzer Knaller ist offline  
Alt 22.05.2007, 12:00   #3
Tsolias
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Standard Vielen Dank.

Glückliche. ;-)

Nein, ich habe überhaupt keine Ahnung. Mir ist nur erst einmal ein riesengroßer Stein vom Herzen gefallen gestern, weil ich mir wirklich die aller,- allerschlimmsten Dinge ausgemalt hatte. - Man sollte mich auch nicht falsch verstehen: Ich trete leidenschaftlich gegen jeden Ein-Euro-Job ein, der nicht wirklich gemeinnützig, und wirklich zusätzlich ist, und der nicht wirklich den Arbeitslosen nützt, und werde immer dafür einstehen; auch wenn es für mich persönlich Kürzungen bedeuten würde, und auch, wenn eine Kürzung für mich katastrophal wäre.

Aber bei mir ist es wirklich längst soweit, dass ich einen Ein-Euro-Job als allerletzte Chance für mich ansehe. Nicht, um auf den 1. Arbeitsmarkt zu kommen, sondern um überhaupt weiter zu leben. Insofern geht es mir - momentan - seit gestern wesentlich besser als vorher. Irgendwann steht man halt vor der Wahl, weiterzumachen oder nicht. Für politische Veränderungen müssen wir uns jedenfalls an die Politik wenden; die HAB ist ja letzten Endes auch nur ein Auswuchs dieser Scheiß-Politik, und nicht die Ursache (die kleinen Mitarbeiter meine ich jetzt, nicht die großen).
Tsolias ist offline  
Alt 22.05.2007, 12:10   #4
Hartzer Knaller
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Hartzer Knaller
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Jo, Auswuchs- die Kleinen drehen apropo arbeiten immer fein mit.
Hartzer Knaller ist offline  
Alt 22.05.2007, 12:20   #5
Tsolias
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Tsolias
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Klar, weil sie auch Angst haben, abzurutschen. Das hat man ihnen ja lange und heftig genug und vor allem erfolgreich eingetrichtert. Und es stimmt ja auch, auch für diese Leute gibt es zu wenig anständig bezahlte Arbeitsplätze. So haben sie sich halt auch gezwungenermaßen arrangiert und reden sich vielleicht wenigstens noch ein, dass sie hin und wieder Gutes tun - und manchmal ist ja auch vielleicht jemand dabei, dem sie wirklich helfen können. Und wenn es nur darum geht, die ArGe für einen gewissen Zeitraum zufrieden zu stellen. Darüber haben wir gestern z.B. auch gesprochen. Die sind z.T. genauso hilflos und aufgebracht wie wir, aber wissen auch nicht, sich erfolgreich der Politik bzw. Wirtschaft entgegen zu setzen. Es ist ein einziger Verschiebebahnhof, den die Steuerzahler finanzieren - so scheint es mir. Und der uns angelastet wird... von den meisten, auch von den Arbeitslosen von morgen.
Tsolias ist offline  
Alt 22.05.2007, 13:44   #6
Hartzer Knaller
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Hartzer Knaller
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Leider alles richtig, was du da sagst.
Da heißt es nur, nicht allzu dankbar dafür zu sein und bestenfalls dagegen zu arbeiten.
Jeder nach seinen Fähigkeiten- jeder nach seinen Bedürfnissen.
Hartzer Knaller ist offline  
Alt 22.05.2007, 17:56   #7
Ralf Hagelstein
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Ralf Hagelstein
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Tsolias,

und beim Ein-Euro-Zwangsdienst nicht vergessen, einen Tätigkeitsnachweis zu führen. Könnte das spätere Einklagen von Tariflohn erleichtern.
Ralf Hagelstein ist offline  
Alt 07.11.2007, 18:58   #8
Tsolias
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Tsolias
Standard Ein-Euro-Job plus 400-EJ, was bleibt übrig?

Hallo zusammen,

ich habe nun vor 2,5 Monaten, nachdem sich das andere zerschlagen hatte, einen Ein-Euro-Job für 1,40/h direkt bei einem Träger angenommen (Büro, "zusätzlich" ist dort natürlich gar nichts an meiner Tätigkeit...) - fühle mich dort aber sehr wohl, ich fühle mich auch vorbildlich behandelt und eine Festanstellung steht sehr wahrscheinlich auch kurz bevor. Da brauche ich also nix einklagen.. ;-)

Es herrscht eine sehr lockere Atmosphäre, mit den Kollegen verstehe ich mich auch menschlich sehr gut, auch politisch liegen wir auf einer Wellenlänge. Ich kann mehr oder weniger kommen und gehen, wie es mir beliebt... Rauchen ist kein Problem, und grundsätzlich arbeite ich weniger als 30 Std., werde aber immer voll bezahlt. Mir geht es einfach gut dort, ich empfinde es als Glücksfall, wie es so gekommen ist. Der Träger lebt auch nicht nur von Ein-Euro-Jobs, sondern bildet auch noch einen Haufen junger, sehr netter Mädels in einem Pflegeberuf aus, und die Vermittlungsquoten sind 1a - weil die Ausbildung 1a ist und man sich einfach richtig kümmert. Und und und. Ich empfinde meine Arbeit als sinnvoll, und den Träger als ausgesprochen seriös. Auch zu unseren Ein-Euro-Jobbern haben wir guten Kontakt und ich glaube, sie fühlen sich wohl bei uns und auch in den Einrichtungen, in denen sie arbeiten. Niemand muss Angst haben, es gibt auch extra jemanden, der sich um alle denkbaren sozialen Belange kümmert. Und es herrscht Verständnis ohne Ende --- es menschelt einfach, und das nochmal zu spüren, ist einfach ... naja Ihr wisst schon. - Ach, ich möchte eigentlich stundenlang weiterschreiben, weil es noch so viel Positives zu erzählen gäbe.

Aber, meine eigentliche Frage ist, was passieren würde, wenn ich neben dem o.g. Ein-Euro-Job einen sogenannten 400-Euro-Job annehmen würde? Ich glaube, ich dürfte um die 160 Euro behalten, aber würde das AA mir dann nicht das Geld des Ein-Euro-Job's voll anrechnen, ich also den Ein-Euro-Job sozusagen "gratis" machen?
Tsolias ist offline  
Alt 07.11.2007, 19:44   #9
Kerstin_K
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Das Geld aus dem Ein-Euro-Job ist kein Einkommen, sondern eine Mehraufwandsendschädigung. Deshalb wird es Dir nicht angerechnet.
__

Viele Grüße aus Hannover
Kerstin_K ist gerade online  
Alt 07.11.2007, 20:35   #10
Tinka
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Zitat von Tsolias Beitrag anzeigen
Hallo zusammen,

ich habe nun vor 2,5 Monaten, nachdem sich das andere zerschlagen hatte, einen Ein-Euro-Job für 1,40/h direkt bei einem Träger angenommen (Büro, "zusätzlich" ist dort natürlich gar nichts an meiner Tätigkeit...) - fühle mich dort aber sehr wohl, ich fühle mich auch vorbildlich behandelt und die Festanstellung steht kurz bevor. Da brauche ich also nix einklagen.. ;-)

Es herrscht eine sehr lockere Atmosphäre, mit den Kollegen verstehe ich mich auch menschlich sehr gut, auch politisch liegen wir auf einer Wellenlänge. Ich kann mehr oder weniger kommen und gehen, wie es mir beliebt... Rauchen ist kein Problem, und grundsätzlich arbeite ich weniger als 30 Std., werde aber immer voll bezahlt. Mir geht es einfach gut dort, ich empfinde es als Glücksfall, wie es so gekommen ist. Der Träger lebt auch nicht nur von Ein-Euro-Jobs, sondern bildet auch noch einen Haufen junger, sehr netter Mädels in einem Pflegeberuf aus, und die Vermittlungsquoten sind 1a - weil die Ausbildung 1a ist und man sich einfach richtig kümmert. Und und und. Ich empfinde meine Arbeit als sinnvoll, und den Träger als ausgesprochen seriös. Auch zu unseren Ein-Euro-Jobbern haben wir guten Kontakt und ich glaube, sie fühlen sich wohl bei uns und auch in den Einrichtungen, in denen sie arbeiten. Niemand muss Angst haben, es gibt auch extra jemanden, der sich um alle denkbaren sozialen Belange kümmert. Und es herrscht Verständnis ohne Ende --- es menschelt einfach, und das nochmal zu spüren, ist einfach ... naja Ihr wisst schon. - Ach, ich möchte eigentlich stundenlang weiterschreiben, weil es noch so viel Positives zu erzählen gäbe.

Aber, meine eigentliche Frage ist, was passieren würde, wenn ich neben dem o.g. Ein-Euro-Job einen sogenannten 400-Euro-Job annehmen würde? Ich glaube, ich dürfte um die 160 Euro behalten, aber würde das AA mir dann nicht das Geld des Ein-Euro-Job's voll anrechnen, ich also den Ein-Euro-Job sozusagen "gratis" machen?

Was für ein widerlicher TROLL, eine ganz üble PR-Masche der HAB, bald ist ja Wahl, ich glaub`s nicht....

Tinka ist offline  
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