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Start > > -> Ein-Euro-Job angesetzt auf 25 Stunden

Ein Euro Job / Mini Job Alles zum Thema Arbeit und Arbeitsgelegenheiten. Erfahrungen, Probleme, Maßnahmen


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Alt 13.05.2007, 21:54   #1
Strolch
Elo-User/in
 
Registriert seit: 13.05.2007
Beiträge: 2
Strolch
Standard Ein-Euro-Job angesetzt auf 25 Stunden

Hallo alle zusammen,
seit knapp 2 Wochen arbeite ich in einem Ein-Euro-Job.
25 Stunden waren angesetzt auf dem Angebotsanschreiben von
der Arbeitsagentur.
Ebenfalls beim Vorstellungsgespräch hieß es das ich von halb acht morgens
bis um 13Uhr mittags arbeite kommen sollte.
Am zweiten Arbeitstag hieß es auf einmal das ich 30 Stunden kommen sollte
und ich bekam ebenfalls einen Vertrag in die Hand der auf 30 Stunden ausgeschrieben ist.Diesen habe ich momentan aber noch nicht unterschrieben.
Meine Frage ist ob es zulässig ist eine Änderung der Arbeitszeiten auszuführen obwohl sie angegeben sind mit 25Stunden anstatt 30 Stunden.
Angelich haben bisher alle Ein-Euro-Jobs von halb 8 bis 13 Uhr gearbeitet.
Ich selber bin 25Jahre alt /Lebensgefährte und Kind vorhanden.

Der Fall gehört zwar nicht hier rein aber am Freitag musste ich mir einen Tag frei nehmen da ich auf unsere Tochter (4Jahre) aufpassen musste da mein Lebensgefährte zur Beerdigung seines Vaters gehen wollte.
Auf der Arbeit wurde mir gesagt das ich die verlorenen Stunden nun abarbeiten muss,sprich nächste woche täglich eine Stunde länger um die Zeit reinzukriegen.
Angeblich stehen mir 2 Urlaubstage im Monat zu aber nur für schon vollendete Monate und ich arbeite ja erst seit dem 2.5. dort..
Muss ich die Zeit abarbeiten oder nicht?
Gruss Strolch
Strolch ist offline  
Alt 13.05.2007, 22:29   #2
Unwichtig->Emailproblem
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Registriert seit: 09.01.2007
Beiträge: 296
Unwichtig
Standard

Zitat von Strolch Beitrag anzeigen
Hallo alle zusammen,
seit knapp 2 Wochen arbeite ich in einem Ein-Euro-Job.
25 Stunden waren angesetzt auf dem Angebotsanschreiben von
der Arbeitsagentur.
Ebenfalls beim Vorstellungsgespräch hieß es das ich von halb acht morgens
bis um 13Uhr mittags arbeite kommen sollte.
Am zweiten Arbeitstag hieß es auf einmal das ich 30 Stunden kommen sollte
und ich bekam ebenfalls einen Vertrag in die Hand der auf 30 Stunden ausgeschrieben ist.Diesen habe ich momentan aber noch nicht unterschrieben.
Meine Frage ist ob es zulässig ist eine Änderung der Arbeitszeiten auszuführen obwohl sie angegeben sind mit 25Stunden anstatt 30 Stunden.
Angelich haben bisher alle Ein-Euro-Jobs von halb 8 bis 13 Uhr gearbeitet.
Ich selber bin 25Jahre alt /Lebensgefährte und Kind vorhanden.

Der Fall gehört zwar nicht hier rein aber am Freitag musste ich mir einen Tag frei nehmen da ich auf unsere Tochter (4Jahre) aufpassen musste da mein Lebensgefährte zur Beerdigung seines Vaters gehen wollte.
Auf der Arbeit wurde mir gesagt das ich die verlorenen Stunden nun abarbeiten muss,sprich nächste woche täglich eine Stunde länger um die Zeit reinzukriegen.
Angeblich stehen mir 2 Urlaubstage im Monat zu aber nur für schon vollendete Monate und ich arbeite ja erst seit dem 2.5. dort..
Muss ich die Zeit abarbeiten oder nicht?
Gruss Strolch

Der Massnahmeträger darf erstmal grundsätzlich gar nichts entscheiden was nicht vom Arbeitsamt abgesegnet wurde. 15 bis 20 Stunden pro Woche sind maximal angepeilt. Die Rechtsprechung ist sich da noch nicht 100% einig, es gibt aber schon ein Urteil dazu.
http://www.argezeiten.de/forum/viewt...hp?p=9706#9706

Teile denen einfach mit, dass sie sich mit dem Wisch ans Arbeitsamt wenden sollen.

=> Scanne mal alle Unterlagen ein EinV, Profiling, Zuweisung, Tätigkeitsbeschreibung.
DAS IST WICHTIG!!!

Haste überhaupt eine Tätigkeitsbeschreibung, Profiling bekommen?

Das Du das nacharbeiten musst dürfte falsch sein, es sei denn es wurde so vereinbart. Hast Du da was unterschrieben? Wenn man krank ist, dann muss man das auch nicht nacharbeiten.
__

Alle von mir gemachten Aussagen entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung und stellen keine Rechtsberatung dar.
Unwichtig ist offline  
Alt 13.05.2007, 23:04   #3
marpi->Emailproblem
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Registriert seit: 28.04.2006
Ort: NRW
Beiträge: 240
marpi
Standard

hi,

da nicht jeder bei Arge-Zeiten angemeldet ist hab ich das Urteil mal raus gesucht, wie gesagt noch nicht rechtskräftig aber imerhin ein Hoffnungsschimmer

http://www.my-sozialberatung.de/cgi-...md=all&Id=1379
__

so sehen Hartz IV Gesetze aus
§ 2 STGB:Wer ALG II erhält , wird mit Zwangsarbeit bestraft
§ 9 STGB:Wer mit einem Arbeitslosen zusammenwohnt, wird mit dem Verlust des Ersparten bestraft
§ 22 STGB:Wer mit einem Arbeitslosen zusammenwohnt, wird mit Verlust seiner Wohnung bestraft
§ 31 STGB: Wer Zwangsarbeit verweigert, wird mit dem Verlust seiner Existenz bestraft
Lieber Gott, jetzt gib mir soviel Hirn, das ich die Welt, wie sie jetzt ist, auch verstehen kann
marpi ist offline  
Alt 13.05.2007, 23:44   #4
Strolch
Elo-User/in
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Registriert seit: 13.05.2007
Beiträge: 2
Strolch
Standard

Ich selber habe von der Arge Ein Jobangebot schrieftlich bekommen wo fogende Infos drauf standen:
Adresse des Arbeitgebers
Stundenzahl:25(flexibel)
Tätigkeitsbereich:Vorlesen,spazierengehen,etc.
"wobei ich dort Schwerstbehinderten auch das Essen anreiche was
normal nicht zu meinem Tätigkeitsbereich gehört."
Endgeld pro Stunde:1,20

Diese Beschreibung wurde von mir beim Arbeitgeber fälchlicherweise
abgegeben, als ich dort angab das ich nur 25 Stunden arbeiten sollte und keine 30.
Im Moment arbeite ich auch 25Stunden da ich noch keinen Vertrag abgezeichnet habe.
Also wäre mein erster Schritt zu versuchen die Arge anzurufen.
Was mein "Nacharbeiten" betrifft war ich an diesem Tag ja nicht krank.
Mein Lebensgefährte mußte zur Beerdigung seines Vaters, wo ich die Betreuung unserer Tochter übernommen habe.

Was das Urteil betrifft habe ich es vor dem Verfassen des Themas gelesen, doch da es noch nicht rechtswirkend ist kann ich dies ja nicht geltend machen beim Arbeitgeber...
Gruss,Strolch
Strolch ist offline  
Alt 14.05.2007, 02:34   #5
Tom_
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Zitat:
"wobei ich dort Schwerstbehinderten auch das Essen anreiche was normal nicht zu meinem Tätigkeitsbereich gehört."
Hm, mich würde bei der Tätigkeitsbeschreibung das "etc." interessieren. Denn darunter kann nun wirklich alles fallen.
 
Alt 14.05.2007, 03:04   #6
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Registriert seit: 09.01.2007
Beiträge: 296
Unwichtig
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Zitat von Strolch Beitrag anzeigen
Ich selber habe von der Arge Ein Jobangebot schrieftlich bekommen wo fogende Infos drauf standen:
Adresse des Arbeitgebers
Stundenzahl:25(flexibel)
Tätigkeitsbereich:Vorlesen,spazierengehen,etc.
"wobei ich dort Schwerstbehinderten auch das Essen anreiche was
normal nicht zu meinem Tätigkeitsbereich gehört."
Endgeld pro Stunde:1,20

Diese Beschreibung wurde von mir beim Arbeitgeber fälchlicherweise
abgegeben, als ich dort angab das ich nur 25 Stunden arbeiten sollte und keine 30.
Im Moment arbeite ich auch 25Stunden da ich noch keinen Vertrag abgezeichnet habe.
Also wäre mein erster Schritt zu versuchen die Arge anzurufen.
Was mein "Nacharbeiten" betrifft war ich an diesem Tag ja nicht krank.
Mein Lebensgefährte mußte zur Beerdigung seines Vaters, wo ich die Betreuung unserer Tochter übernommen habe.

Was das Urteil betrifft habe ich es vor dem Verfassen des Themas gelesen, doch da es noch nicht rechtswirkend ist kann ich dies ja nicht geltend machen beim Arbeitgeber...
Gruss,Strolch

War eine Rechtsfolgenbelehrung bei diesem Jobangebot dabei?
Wenn nicht, dann bleib' zu Hause, da musst Du nicht hingehen. Ohne eine Rechtsfolgenbelehrung musst Du Dir nichtmal die Zähneputzen, wenn die Die das sagen. Ein Angebot ist nur ein Angebot, aber keine Heranziehung.
Gut das Du noch nichts unterschrieben hast.

Scanne doch mal bitte alles ein.

Mich würde auch interessieren, ob das etc. auf Deinem Mist gewachsen ist oder auf deren. Wenn es auf deren Mist gewachsen ist, dann kannste das im Geist durchstreichen. Also, nur das machen was vor dem "etc." steht.
=> Vorlesen und Spazieren gehen.

1. Essen reichen ist eine gesetzlich vorgeschriebene Kerntätigkeit dieses Institutes und somit nicht zusätzlich, folglich auch nicht erlaubt. Wenn einer zu Dir sagt: "Helfen Sie mal beim Verteilen des Essens", dann sagst Du: "Nö". Dann sagen die: "Wieso nicht", dann sagst Du: "Ich habe mich informiert, fertig" "Nur Vorlesen und Spazieren gehen, basta".
Wenn die nun sagen: "Sie sind entlassen, hauen sie ab.", dann hast Du vom Arbeitsamt nichts zu befürchten, denn die dürfen Dich nicht entlassen ohne die Zustimmung des Arbeitsamtes, das Dich vorher angehört und abgemahnt haben muss, natürlich nur wenn ein tatsächlicher Verstoss Deinerseits vorliegt.

2. 25 Stunden (flexibel)
Was soll denn das bedeuten? 20 max./Woche, wenn Du weniger machen sollst, ok, aber nicht mehr.
Also, das hat den Geruch von: Wir BRAUCHEN sie dann und dann!!! Wenn die Dich brauchen, dann stimmt da wohl etwas nicht mit der Zusätzlichkeit.
Im NomosKommentar wird auch für (15-20) Stunden/Woche plädiert.


Bevor ein Ein-Euro-Job überhaupt vergeben werden darf ist ein genauer Verfahrensweg einzuhalten =>

Teile dem Arbeitsamt schriftlich mit das Du...

- Kopien Deines Profiling, Chancen- und Riskoabwägung, beruflicher Standort und Eingliederungskonzept unverzüglich zugesendet haben willst.

- Auskunft darüber erwartest, weshalb diese Tätigkeit nicht als ABM oder als Arbeitsgelegenheit in der Entgeltvariante ausgeführt werden kann. ABM ist die Regelförderung für im öffentlichen Interesse liegende zusätzliche Arbeiten. Diese Frage muss substantiiert vom Fallmanager beantwortet werden.

- eine unkonkrete/abstrakteTätigkeitsbeschreibung nicht akzeptierst. => Teilen Sie mir mit, welche Tätigkeiten unter "usw. bzw. etc." fallen.

- gesetzlich vorgeschriebene Kerntätigkeiten, wie z.B. Reinigungsarbeiten im Küchenbereich, Essensausgabe oder -zubereitung nicht ausführen wirst, da diese regelmäßig nicht zusätzlich sind.

- nicht gewillt bist einen Ein-Euro-Job 30 Stunden in der Woche auszuführen (15-20 Stunden/Woche maximal).

- Dich an strafbaren Handlungen Dritter (SchwarzArbG) nicht beteiligen musst.

- sie hiermit aufforderst Deine Telefonnummern und eMail-Adressen aus allen Akten unverzüglich zu entfernen.

- persönliche Meinungen leider nicht berücksichtigen kannst und auf einer in jedem Punkt substantiierten Argumentation bestehst.

====================================================================== =============

Je mehr Fragen der Fallmanager beantworten muss, desto größer wird die Wahrscheinlichkeit das ein Gericht sagt: Rechtswidrig.
__

Alle von mir gemachten Aussagen entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung und stellen keine Rechtsberatung dar.
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