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Bürgerarbeit

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Studium abgeschlossen - jetzt Bürgerarbeit?

Bürgerarbeit

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Alt 01.12.2011, 11:56   #51
Nadine01
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Standard AW: Studium abgeschlossen - jetzt Bürgerarbeit?

Es geht doch auch garnicht darum, dass man solche andergearteten Meinungen nicht äußern darf. Klar darf man das, dafür sind solche Threads ja auch da. Beispielsweise, dass es vielleicht notwendig ist den Standort zu wechseln. Was aber eben nicht in Ordnung ist, sind Missionierungsversuche, die auch mit Vorwürfen arbeiten. Das ist hier teilweise geschehen und ich bitte doch einfach nur darum damit aufzuhören. Wenn das nicht möglich wäre, würde ich das bedauern.

Zitat von kerosin Beitrag anzeigen
Hallo Nadine,

ich verstehe deinen Frust. Wir als Wissenschaftler in Sachsen sind momentan auf verlorenem Posten, da so gut wie keine Drittmittel bewilligt werden. Es gibt ne Menge an entsprechenden Instituten, die einstellen wöllten, es fehlt schlicht am Geld. Da greift deine angesprochene "Schuldenbremse"

In naher Zukunft kann man hier in Sachsen vermutlich keine großartige Einstellungschance erwarten, sei es als Promotionsstudent oder WiMa.

Vielleicht kannst du dich mit dem Gedanken anfreunden, zum Erweitern deiner Kenntnisse doch mal ins Ausland zu gehen?

gruß,
kerosin
Das kann ich mir nicht vorstellen. Allerdings ist es natürlich ein gern gegebener Ratschlag. Wieviel der dann letztlich bringt, weiß ich auch nicht. Ich habe mich schon mit Absolventen unterhalten, die sich fast zwei Beine ausgerissen haben mit Auslandsaufenthalten etc. und die dennoch nichts bekommen haben. Mal sehen was noch kommt!
Nadine01 ist offline  
Alt 01.12.2011, 12:09   #52
Schnuckelche
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Schnuckelche
Standard AW: Studium abgeschlossen - jetzt Bürgerarbeit?

Zitat:
Das kann ich mir nicht vorstellen. Allerdings ist es natürlich ein gern gegebener Ratschlag. Wieviel der dann letztlich bringt, weiß ich auch nicht. Ich habe mich schon mit Absolventen unterhalten, die sich fast zwei Beine ausgerissen haben mit Auslandsaufenthalten etc. und die dennoch nichts bekommen haben. Mal sehen was noch kommt!
Und genau das sollte Dir als intelligenten Menschen deutlich vor Augen führen, dass noch mehr "Hände in die Hosentasche" Dich noch weiter zurück werfen kann. Denn die Konkurrenz hat offensichtlich "mehr" zu bieten und findet auch nichts.

Ich kann Dir daher nur auch den Tipp geben, verschaffe Dir praxisrelevante Erfahrung - die ist auch ein wenig fachfremd mehr Wert als alle akademischen Titel noch oben drauf.
Ein Freund von mir ist promovierter Biologe, der arbeitet in der IT-Branche. Den hab ich damals in meiner Naivität auch gefragt, warum er das macht. Darauf konnte er nur lachen und meinte: ich bin gebildet genug zu erkennen, wann ich was machen muss, um zu überleben. Und das will ich auf meine Art und Weise machen, und nicht wie es mir aufgezwungen wird.

Natürlich, man könnte nun argumentieren, dass ihm die IT-Arbeit aufgezwungen wurde, aber so ist das nunmal. Es sterben immer Berufe aus, wenn es keinen Markt dafür gibt, oder dieser zu eng ist.

Wie gesagt, so kurz nach Deinem Abschluss kann ich Deine Haltung verstehen, ich rate Dir dennoch - wie andere - diesen Fehler nicht zu begehen.
Es ist immer besser sich aus einer ungekündigten Position zu bewerben, auch wenn sie fachfremd ist. Ein potentieller Arbeitgeber wird Dir in zwei Jahren vielleicht vorwerfen, dass Du gar nichts gemacht hast, aber sicher nicht, dass Du etwas anderes gemacht hast, um für Dich zu sorgen. Das wertet Dich eher auf.

Denk in Ruhe darüber nach.
Schnuckelche ist offline  
Alt 01.12.2011, 12:16   #53
pinguin
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pinguin pinguin pinguin pinguin pinguin
Standard AW: Studium abgeschlossen - jetzt Bürgerarbeit?

Missionierungsversuche? Sorry, dann ist Dir nicht zu helfen. Es macht sich im Lebenslauf eines frisch Studierten jedenfalls super gut, ALG2-Zeiten oder 1-Euro-Jobs aufzzuzeigen. Für nahezu jeden seriösen AG wird dieses ein Zeichen mangelnder Eigeninitiative sein und Einstellungschancen erheblich nach unten drücken.

Vielleicht kannst Du Dich mit einem "sozialen Jahr" anfreunden? Bei vielen Firmen wird sowas bei Studierten gerne gesehen.
__

Wer mich zum Sparen auffordert, wird selbst der Erste sein, den ich mir einspare; sage er hinterher nicht, er hätte es so nicht gemeint.
Es ist respektlos, Dinge zu predigen, die man nicht selber lebt.
pinguin ist offline  
Alt 01.12.2011, 12:20   #54
Schnuckelche
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Schnuckelche
Standard AW: Studium abgeschlossen - jetzt Bürgerarbeit?

Die Wahrheit hört man nunmal nicht gerne. Ich kann das nachvollziehen. Man ist stolz auf das was man geschafft hat, und sicherlich kann man auch etwas. Wenn es dafür aber keinen ausreichenden Markt gibt, dann ist es eben auch für die Tonne. Und Uni-Abschlüsse haben auch ein Verfallsdatum und sie sind dann nichts mehr Wert.
Schnuckelche ist offline  
Alt 01.12.2011, 12:47   #55
angeditscht
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Standard AW: Studium abgeschlossen - jetzt Bürgerarbeit?

Zitat von Schnuckelche Beitrag anzeigen
... Man ist stolz auf das was man geschafft hat, und sicherlich kann man auch etwas. Wenn es dafür aber keinen ausreichenden Markt gibt, dann ist es eben auch für die Tonne. ...
Wenn man etwas kann, wofür ist es keinen Markt gibt: Warum ist das dann "für die Tonne"?
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Alt 01.12.2011, 12:47   #56
Wurstus
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Standard AW: Studium abgeschlossen - jetzt Bürgerarbeit?

Zitat von Henrik55 Beitrag anzeigen
Ihr Beiden kommt mir vor wie irgendwelche Fallmanager die freigesetzt worden sind und sich trotzdem weiter ausleben möchten. Schon beeindruckend wie ihr hier die Nadine bevormunden wollt. Die hat doch ganz genau gesagt was sie will und warum sie etwas nicht will. Da jetzt Oberlehrerhaft in eine Richtung argumentieren zu wollen ist anmaßend.
Selbst wenn wir irgendwelche freigesetzten Fallmanager wären, würde das nichts daran ändern, dass das was wir hier sagen richtig ist. Und Sie wissen das auch.

Meine Absicht war es, jemanden daran zu hindern seinen Lebenslauf (soweit es um das Arbeiten in ausbildungsadäquaten Anstellungen in der Industrie oder im öffentlichen Dienst geht) aus Unerfahrenheit heraus nachhaltig zu ruinieren. Und das Feld nicht Leuten wie Ihnen und Ihrem Spiritus Rector, dem Herrn Romba, zu überlassen.

Von Bevormundung kann hier keine Rede sein. Ich habe einen Rat gegeben und dieser wird nicht angenommen. Das akzeptiere ich natürlich, mir bleibt ja auch nicht wirklich etwas anderes übrig.
Das Bevormunden übernimmt dann schon die Arge.
Wurstus ist offline  
Alt 01.12.2011, 12:57   #57
angeditscht
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Standard AW: Studium abgeschlossen - jetzt Bürgerarbeit?

Zitat von Wurstus Beitrag anzeigen
Selbst wenn wir irgendwelche freigesetzten Fallmanager wären, würde das nichts daran ändern, dass das was wir hier sagen richtig ist.
Bei Meinungen ist das mit richtig und falsch so eine Sache.

Zitat:
Und Sie wissen das auch.
Wird hier von Wurstus unterstellt.

Zitat:
Meine Absicht war es, jemanden daran zu hindern seinen Lebenslauf (soweit es um das Arbeiten in ausbildungsadäquaten Anstellungen in der Industrie oder im öffentlichen Dienst geht) aus Unerfahrenheit heraus nachhaltig zu ruinieren. Und das Feld nicht Leuten wie Ihnen und Ihrem Spiritus Rector, dem Herrn Romba, zu überlassen.
Wer ist denn der Herr Romba?

Zitat:
Von Bevormundung kann hier keine Rede sein. Ich habe einen Rat gegeben und dieser wird nicht angenommen. Das akzeptiere ich natürlich, mir bleibt ja auch nicht wirklich etwas anderes übrig.
Das Bevormunden übernimmt dann schon die Arge.
Dagegen kann man sich wehren.

Zwei Weltbilder prallen hier mit ihren Ansichten aufeinander.
angeditscht ist offline  
Alt 01.12.2011, 13:08   #58
Schnuckelche
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Schnuckelche
Standard AW: Studium abgeschlossen - jetzt Bürgerarbeit?

Zitat:
Wenn man etwas kann, wofür ist es keinen Markt gibt: Warum ist das dann "für die Tonne"?
Weil es dann sozusagen ein Hobby ist, und nicht dafür sorgt, dass man seinen Lebensunterhalt damit bestreiten kann.

Die TE kann freilich noch eine herausragende Promotion schreiben und schiebt dann noch eine Habilitation nach. Dann bekommt sie ihren Traumjob in dem engen Markt der Biochemie sicherlich. Aber auch da wird die Konkurrenz groß sein, und wir haben ja bereits gelesen, dass dieser universitäre Betrieb nicht ihr Ding sei.

Nochmal: damit wird nicht das Können der TE angegriffen, oder was sie geleistet hat. Nur nutzt ihr all das in der jetzigen Situation nicht viel.

Es gibt und gab viele Studiengänge, die den Absolventen kaum etwas bringen. Nehmen wir die Musik: da gibt es begnadete Menschen, selbst aus den Meisterklassen - die sind dann aber in der Regel arbeitslos und krebsen rum. Die an der Uni belächelten Schulmusiker dagegen, die werden dann oft beamtete Lehrer an Gymnasien und verdienen als Studienräte brauchbares Geld.

Man muss sich den Realitäten im Leben eben immer irgendwann stellen. Und für die TE heißt die Realität: Bürgerarbeit, Studium hin oder her. Da würde ich andere Wege beschreiten wollen.
Schnuckelche ist offline  
Alt 01.12.2011, 13:40   #59
Wurstus
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Standard AW: Studium abgeschlossen - jetzt Bürgerarbeit?

@angeditscht

Zitat:
Bei Meinungen ist das mit richtig und falsch so eine Sache.
Im allgemeinen ja, es gibt aber bei diesem Thema schon ein paar Fixpunkte. Alles natürlich unter dem Gesichtspunkt, dass man den Beruf, den man gelernt hat unbedingt ausüben will. Wenn das nicht Priorität ist, ergeben sich auch andere Lösungen.

Zitat:
Wird hier von Wurstus unterstellt.
Formal ja, aber ich kenne noch mehr Postings von ihm.

Zitat:
Wer ist denn der Herr Romba?
Wird bei jeder sich bietenden Gelegenheit von Henrik55 erwähnt. Bei Nadines Thema ist es der Beitrag Nr.8 von Henrik55:

****************************************
"Informiere Dich zum Beispiel mal hier:
Dr. Jens Romba | Profilseite | ZEIT ONLINE
was es mit dem Fachkräftemangel so auf sich hat. Frage Dich selbst, ob es noch Recht sein kann, wenn man Dich als jungen, gesunden Menschen mit einer Ausbildung zum Patienten macht und Dir einen Fallmanager gibt. "
***************************************

Herr Romba hat eine ganze Menge Beiträge ins Netz gestellt, einfach "Jens Romba" googeln und lesen. Es lohnt sich.

Zitat:
Dagegen kann man sich wehren.
Sicher, aber man bleibt irgendwie von denen abhängig und hat Ärger.

Zitat:
Zwei Weltbilder prallen hier mit ihren Ansichten aufeinander.
Da stimme ich absolut zu!
Wurstus ist offline  
Alt 01.12.2011, 13:41   #60
arbeitslos in holland
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Ort: im Datenloch der NSA ;)
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Standard AW: Studium abgeschlossen - jetzt Bürgerarbeit?

hmmmmh, ich tue mich auch mit spezialisierten fachleuten schwer, die erwarten, das die arbeit zu ihnen kommt.

die te ist mit ihrer top-qualifikation weltweit gesucht. idr hat man ja so eine qualifikation, um sich am teuersten anzubieten oder sich den arbeitsplatz auszusuchen, der einem am meisten zusagt.

ich würde heute noch, mit 38, weltweit arbeiten, wenn ich ein entsprechendes angebot vorliegen hätte. nun bin ich aber nicht te und kann nicht sagen, te soll es so oder so machen.

wer aber tatsächlich mit dem gedanken spielt, als hochqualifizierte spitzenkraft, sich als bürgerarbeiter ausnutzen zu lassen, der stellt eigentlich sein eigenes erworbenes wissen in frage.

aber mal eine andere frage

@nadine

was willst du denn beruflich machen, in deinem fachbereich ?
wenn du die frage, für dich beantwortet hast, gibt es genug headhunter, die dir was passendes anbieten können
__

„De wereld is een hooiberg – elk plukt ervan, wat hij kan krijgen“ („Die Welt ist ein Heuhaufen, ein jeder pflückt davon, soviel er kann“

Hieronymus Bosch 1450-1516
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Alt 01.12.2011, 16:18   #61
Erolena
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Standard AW: Studium abgeschlossen - jetzt Bürgerarbeit?

Zitat von arbeitslos in holland Beitrag anzeigen
was willst du denn beruflich machen, in deinem fachbereich ?
wenn du die frage, für dich beantwortet hast, gibt es genug headhunter, die dir was passendes anbieten können
Das ist eine gute Idee. Hat jemand eine Ahnung, was das kostet?
Kann man den Headhunter z.B. von den ersten Gehältern bezahlen? Oder muss man sich schlimmstenfalls Geld borgen, um den zu bezahlen?

Das wäre vermutlich besser, als eine Promotion zu schreiben, zu der du keine Lust hast. Ich hoffe jedenfalls, dass man in der Biochemie auch ohne Promotion eine Perspektive hat.
Erolena ist offline  
Alt 01.12.2011, 16:21   #62
Henrik55
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Zitat von Wurstus Beitrag anzeigen
Selbst wenn wir irgendwelche freigesetzten Fallmanager wären, würde das nichts daran ändern, dass das was wir hier sagen richtig ist. Und Sie wissen das auch.
Nein, es ist falsch zu behaupten, dass es einen Fachkräftemangel gibt. Das entspricht nicht den Tatsachen. Deshalb ist auch ihr heißer Tip sich auf Stellen zu bewerben dessen Profil man nicht erfüllt wenig hilfreich. Es dreht sich bei Ihnen ja auch nur darum den Leuten zu erzählen es wäre ihre Schuld arbeitslos zu sein. Das ist es aber nicht, sondern es ist die logische Konsequenz aus einem Überschuss an Akademikern.
Das sehen übrigens nicht nur Herr Romba und ich so, sondern auch viele in diesem Forum die sich die widerliche staatliche Propaganda jeden Tag anhören müssen während sie auf dem Arbeitsmarkt das genau Gegenteil erfahren:
http://www.elo-forum.org/job-netzwer...tml#post992517
Henrik55 ist offline  
Alt 01.12.2011, 17:14   #63
Wurstus
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Zitat von Henrik55 Beitrag anzeigen
Nein, es ist falsch zu behaupten, dass es einen Fachkräftemangel gibt. Das entspricht nicht den Tatsachen. Deshalb ist auch ihr heißer Tip sich auf Stellen zu bewerben dessen Profil man nicht erfüllt wenig hilfreich. Es dreht sich bei Ihnen ja auch nur darum den Leuten zu erzählen es wäre ihre Schuld arbeitslos zu sein. Das ist es aber nicht, sondern es ist die logische Konsequenz aus einem Überschuss an Akademikern.
Ich behaupte ja auch nicht, dass es einen Fachkräftemangel gibt. Zumal eine solche Behauptung per se nicht sinnvoll ist, wenn man nicht präzise dazu sagt um welche Qualifikation genau es sich handelt.

Es gibt für Sie also einen Überschuss an Akademikern? Das ist eine ähnlich pauschale Aussage wie "es gibt einen Fachkräftemangel".
Nun, die Kirchen suchen händeringend nach Theologen für bestimmte Jobs (mit Zölibat was die Katholiken betrifft). Das sind auch Akademiker. Bestreiten Sie das, oder stimmen Sie mir zu dass es in diesem Bereich einen "Fachkräftemangel" gibt? Wie sinnvoll ist denn eine solche Diskussion und Ihr Tip sich mit den Thesen von Herrn Romba zu diesem Thema zu beschäftigen?

Mir ging es genau um das, was ich hier vorhin geschrieben habe und um nichts anderes. Schuld ist mir da ein zu harter Begriff, denn wer möchte schon "schuldig" sein. Aber es gibt durchaus Arbeitslosigkeit, die ihren Grund in persönlichen Eigenschaften oder Umständen findet oder mindestens dadurch begünstigt wird. Und einer davon ist mangelnde Umzugsbereitschaft. (Um gleich einer entsprechenden Antwort zuvorzukommen: Ich weiss auch, dass es Leute gibt, die nicht umziehen können. Aber das Resultat ist in beiden Fällen das Gleiche, ob selbst schuld oder nicht).

Es nützt keinem Absolventen, der eine Anstellung sucht, zu wissen, was Sie oder Herr Romba vom sogenannten Fachkräftemangel halten. Aber aus eigener Erfahrung kann ich Ihnen sagen, es gibt Chemiker die arbeiten als Metallurgen, Geographen im Vertrieb und Ingenieure als Banker. Und die sind genauso zufrieden oder unzufrieden wie die "fachnah" beschäftigten. Daher ist dieser Tip schon in Ordnung, und es heisst ja lediglich "auch auf Stellen für Chemiker bewerben". Nur, bewerben muss man sich, sonst hat man natürlich gar keine Chance.
Wurstus ist offline  
Alt 01.12.2011, 17:20   #64
Nadine01
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Standard AW: Studium abgeschlossen - jetzt Bürgerarbeit?

Nur weil man etwas immer wieder wiederholt wird es als Argument nicht besser. Ich habe die Intention, die in ihrer positiven Ausprägung ja nun auch oft genug wiederholt wurde schon beim ersten mal verstanden. Ich habe mich auch dafür bedankt und eine Weile darüber nachgedacht. Damit ist's doch dann in Ordnung?

Mangelende Eigenintitiative vorzuwerfen oder zu erwähnen, wo man garkeinen Überblick über meine Initiativen hat, ist schwierig. Woher kommt sowas? Es ist jedenfalls eine Fehlurteil.

Genauso wie sich mehrfach und breit darüber auszulassen, was man doch alles tun muss und soll und kann. Wenn es eure Vorstellung von Leben ist, dass Kinder ohne zweites Elternteil aufwachsen, dass kranke, pflegebedürftige Familienmitglieder sitzen gelassen werden, dass Haus und Hof einfach verlassen zurück gelassen wird "nur" weil da draußen irgendwo (genau kann mir das ja auch keiner sagen) vielleicht eine Stelle auf einen wartet, dann ist das eine Einstellung, die man vertreten kann. Man muss aber auch akzeptieren, wenn diese nicht vertreten oder nicht angenommen wird. Ausgeprägte Gegenrede macht mir persönlich deutlich, dass es scheinbar nicht möglich ist das zu akzeptieren und einfach so stehen zu lassen.

Was mich am allermeisten stört, ist eigentlich die Tatsache, dass man trotz sehr geringen Wissens über die eigentlichen Umstände dennoch sehr penetrant seine Meinung und Belehrungen zum Besten gibt. Das ist aber ein menschliches Problem. Ich finde das schade, dass selbst nach mehrmaligen Hinweis durch mich nicht damit aufgehört wird.

Ich finds auch besonders schade, dass ich jetzt meinem eigenen Thread den Rücken kehren muss. Viel Spaß euch noch beim drüber auslassen wie der perfekte Arbeitnehmer auszusehen hat.
Nadine01 ist offline  
Alt 01.12.2011, 17:26   #65
Wurstus
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Zitat von Henrik55 Beitrag anzeigen
Nein, es ist falsch zu behaupten, dass es einen Fachkräftemangel gibt. Das entspricht nicht den Tatsachen. Deshalb ist auch ihr heißer Tip sich auf Stellen zu bewerben dessen Profil man nicht erfüllt wenig hilfreich. Es dreht sich bei Ihnen ja auch nur darum den Leuten zu erzählen es wäre ihre Schuld arbeitslos zu sein. Das ist es aber nicht, sondern es ist die logische Konsequenz aus einem Überschuss an Akademikern.
Das sehen übrigens nicht nur Herr Romba und ich so, sondern auch viele in diesem Forum die sich die widerliche staatliche Propaganda jeden Tag anhören müssen während sie auf dem Arbeitsmarkt das genau Gegenteil erfahren:
http://www.elo-forum.org/job-netzwer...tml#post992517
Danke für den link, habe ihn sofort geöffnet. Und was sehe ich:

Zitat von manking
welcher fachkräftemangel? ich finde selbst mit studium keinen unbefristeten job trotz gutem diplom, außer ich wäre bereit deutschlandweit mich vermitteln zu lassen, ja super, darauf hab ich lust als fachkraft^^...........

"Finde keinen Job, ausser ich wäre bereit mich deutschlandweit vermitteln zu lassen"

Sowas führen Sie an, um über "das Märchen vom Fachkräftemangel" zu klagen?

Was ist, wenn es doch Fachkräftemangel gibt? In Bayern beispielsweise. Und auf der anderen Seite sitzen arbeitslose "Fachkräfte" in Sachsen Anhalt? Darf dann eine bayrische Zeitung Ihrer Meinung nach nicht über Fachkräftemangel klagen?

Wieso muss man sich als Fachkraft und hier sogar als Akademiker "vermitteln" lassen? Die Arge kann das doch gar nicht! Wer darauf vertraut, dem ist nicht zu helfen.
Wurstus ist offline  
Alt 01.12.2011, 17:34   #66
kelebek
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Zitat von Nadine01 Beitrag anzeigen
...

Was mich am allermeisten stört, ist eigentlich die Tatsache, dass man trotz sehr geringen Wissens über die eigentlichen Umstände dennoch sehr penetrant seine Meinung und Belehrungen zum Besten gibt. Das ist aber ein menschliches Problem. Ich finde das schade, dass selbst nach mehrmaligen Hinweis durch mich nicht damit aufgehört wird.

Ich finds auch besonders schade, dass ich jetzt meinem eigenen Thread den Rücken kehren muss. Viel Spaß euch noch beim drüber auslassen wie der perfekte Arbeitnehmer auszusehen hat.
TE sagt, Ihr habt den Thread geschreddert.

So.

Mithin sollte - fairerweise - nunmehr ausschliesslich das Anliegen des TE hier in diesem Thread diskutiert werden.

Bei darüber hinausgehendem Diskussionsbedarf können die, die das wünschen, ja vielleicht ein eigenes Thema mit eigenem Thread basteln?
kelebek ist offline  
Alt 01.12.2011, 17:49   #67
Schnuckelche
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Nadine,

ich glaube nicht, dass irgendjemand etwas dagegen hat, wenn Du entschieden hast Mutter zu sein. Dann mach das aber auch konsequent und mit allem was dazu gehört. Ob das so ist, dass kann ich nicht beurteilen.

Für mich hat sich das so gelesen, als würde eine alleinstehende junge Frau sich über den nicht vorhandenen Job beschwehren und die nunmehr aufgedrückte Bürgerarbeit.

Und ganz allgemein: ein Thread ist nicht dazu da, nur zu lesen zu bekommen, was man lesen will. Vielleicht solltest Du auch darüber mal nachdenken.

Zitat:
TE sagt, Ihr habt den Thread geschreddert.
Und? Damit muss sie ja noch lange nicht Recht haben ;-)

Wir haben hier alle über ihr Anliegen und ihre Situation geschrieben, Nadine will nur nicht alles haben, was an Antworten kam.
Schnuckelche ist offline  
Alt 01.12.2011, 17:54   #68
Henrik55
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Jede Menge neuer Profile hier. Und alle haben sie nur ein Anliegen. Was die hier wohl wollen?
Henrik55 ist offline  
Alt 01.12.2011, 18:11   #69
Schnuckelche
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Und schon kommen wieder die Verschwörungstheoretiker aus den Löchern gekrochen ...
Und die Leute, die meinen nur weil sie seid ein paar Jahren in einem Forum rumschreiben hätten sie hier was zu melden... oder "mehr" zu sagen als Neulinge...

Ich kann Dir von mir selbst nur sagen, dass ich nunmehr nach fast 5 Jahren im Leistungsbezug eine feste Anstellung antreten kann. Und ich weiß genau was ein "bockiger" Akademiker zu erwarten hat.

Ich will sie nur vor diesen Fehlern bewahren. Die Festanstellung ist nicht ganz fachfremd, aber auch nicht genau was ich gerne hätte.

Wie ich bereits geschrieben habe: der Leidensdruck ist noch nicht hoch genug.
Muss ich nun verschwinden, nur weil ich nunmehr einen Job habe - nur weil Du es gerne so hättest?
Schnuckelche ist offline  
Alt 01.12.2011, 18:23   #70
Henrik55
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Für mich seid ihr nur zwei widerliche Staatsschergen die hier Propaganda betreiben. Aber kann ja jeder glauben was er will.
Henrik55 ist offline  
Alt 01.12.2011, 18:27   #71
Nadine01
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Ich zitiere mich nur ungern selbst, aber ich sagte doch, dass solche Meinungen durchaus gerne geäußert werden dürfen. Aber das ist hier garnicht das Problem, das liegt eher in der mehrfachen Wiederholung dessen und der Aburteilung, die jedweder Basis entbehrt. Wie kann man das nur weiterhin behaupten? Herje!

Ich würde mich freuen, wenn ein Mod den Thread schließen könnte.
Nadine01 ist offline  
Alt 01.12.2011, 18:33   #72
Schnuckelche
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Zitat:
Für mich seid ihr nur zwei widerliche Staatsschergen die hier Propaganda betreiben. Aber kann ja jeder glauben was er will.
Dir ist nicht mehr zu helfen.

Zitat:
Ich zitiere mich nur ungern selbst, aber ich sagte doch, dass solche Meinungen durchaus gerne geäußert werden dürfen. Aber das ist hier garnicht das Problem, das liegt eher in der mehrfachen Wiederholung dessen und der Aburteilung, die jedweder Basis entbehrt. Wie kann man das nur weiterhin behaupten? Herje!
Ich hab mich nicht wiederholt... Du allerdings wiederholst Dich permanent :-)
Ich wünsch Dir alles Gute.
Schnuckelche ist offline  
Alt 01.12.2011, 18:54   #73
Pünktchen
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Das Leben besteht nicht nur aus einem oder dem perfekten Job.

Einen Ort und Menschen zu haben, an dem und mit denen man sich wohlfühlt, ist ein nicht bezahlbarer Wert. Das ist meiner Meinung nach sogar etwas Existenzielles.

Wie wichtig "der richtige", wie auch immer das definiert sein mag, Job in dieser Lebensphilosophie ist, mag jeder für sich selber entscheiden. Allerdings sollte auch diese Entscheidung respektiert werden.
Pünktchen ist offline  
Alt 01.12.2011, 19:01   #74
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Der Hinweis darauf, dass man seine Haltung überdenken sollte hat nichts mit Respektlosigkeit zu tun.

Als widerlicher Staatsscherge beschimpft zu werden, nur weil man eben genau das anders sieht, das geht über die Respektlosigkeit hinaus.
Schnuckelche ist offline  
Alt 01.12.2011, 19:04   #75
Pünktchen
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Pünktchen Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Studium abgeschlossen - jetzt Bürgerarbeit?

Die TE hat, soweit ich das gelesen habe, niemanden beschimpft. Sondern immer wieder betont, daß sie Ratschläge möchte. Und ich gehe auch davon aus, daß sie diese überdacht hat.

Wenn in ihrer persönlichen Planung nun aber ein Umzug nicht in Frage kommt, kann man das entweder nachvollziehen oder nicht. Ich finde es nur schade, daß eine schlichte Fragestellung im Laufe des Threads zu einem verbalen/virtuellen Schlagabtausch verkommen ist.
Pünktchen ist offline  
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