Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum) QR-Code des ELO-Forum
Mach mit. klick mich....
Impressum Stichwortsuche Spenden Strafanzeigen Verfahrensrecht Registrieren Hilfe Interessengemeinschaften Kalender Suchen Alle Foren als gelesen markieren

Start > > -> Fragen zur Bürgerarbeit

Bürgerarbeit Alles was das Thema Hilfe rund um "Bürgerarbeit" betrifft kommt hier hinein...


Antwort

 

Themen-Optionen Ansicht
Alt 22.02.2013, 23:30   #51
Ramteid
Elo-User/in
 
Registriert seit: 10.10.2011
Beiträge: 423
Ramteid Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Fragen zur Bürgerarbeit

Zitat von sunnytn Beitrag anzeigen
Also nur 10€ mehr kann ich dir leider nicht glauben, sorry. Denn wenn dem so ist, dann hättest du ja ein Brutto von 10€ im Monat, also würdest du dafür gerade mal 1-2h arbeiten gehen. Und das habe ich noch nie gehört bzw. kann ich mir nicht vorstellen, das jemand solch einen Arbeitsplatz überhaupt anbietet.

Wenn man Bürgerarbeit macht, hat man zumindestens schonmal einen Grundfreibetrag von 100€, das heißt, das hast du auf jeden Fall schonmal mehr in der Tasche ohne das sie da ran dürfen. Je nach Bruttohöhe, wird das natürlich nach oben hin weiter ansteigen, denn man wird ja auch nicht nur 100€ brutto verdienen. Im Normalfall kenne ich es, das bei einer 30h Woche 900€ Brutto gezahlt werden, womit man schon einen Freibetrag von 260€ hat. Davon kann man weiterhin die Fahrtkosten, Versicherungen, Arbeitsmittel usw.... absetzen, soweit sie im Grundfreibetrag bereinigt werden. Sollte man aufgrund von langen Arbeitswegen über den Wert von 100€ kommen, werden diese Kosten zusätzlich übernommen bzw. fließen in die Gesamtrechnung mit ein.
Falls du möchtest, kannst du mir auch gern mal deine Berechnung per PN schicken, wie du darauf kommst, das du nur 10€ mehr gehabt hättest, denn das ist einfach nicht möglich, wenn du regulär eine 30h Woche ableisten würdest.
Es ist wirklich so das man mich in einer Stadtbücherrei einsetzten wollte. Bürgerarbeitslohn 900 €. Und keine Hartz4 aufstockend dazu, weil 10 Euro drüber. Das waren deren Meinung, meine war damals schon eine andere. Aber sie haben es versucht mich so billig einzukaufen. Nach ein paar Briefen an Bürgermeister, Caritas Träger und Verdi, war die Bürgerarbeit vom Tisch *g*.

Die Stadtbibliothek liegt für mich 4 min zufuss. Daher kenn ich die Begebenheiten sehr gut.
Es waren immer DREI Personen angestellt. Nun seit über einem Jahr nur noch Zwei... Ein Schelm wer jetzt denkt das da kein Drehtüreffekt eingeplant war.





Zitat von sunnytn Beitrag anzeigen
Kann ich nachvollziehen. Aber Bürgerarbeit stigmatisiert keine Sozialhilfe, da bringst du was durcheinander. Denn die Sozialhilfe ist heutiges Hartz4 und Bürgerarbeit ist gleichzusetzen wie früher ABM.
Und was meinst du wohl was ein potentieller Arbeitgeber lieber im Lebenslauf lesen möchte, jemand der nur Hartz4 bezogen hat ohne was zu machen (und gleich abgestempelt wird in der heutigen Zeit) oder jemand der in Bürgerarbeit ist/war, selbst versucht hat für seinen Lebensunterhalt zu sorgen und auch noch ein gutes Arbeitszeugnis bekommen hat wo bestätigt wird, das er zuverlässig, pünktlich etc. ist?

Wäre ich Chef, würde ich die letzte Zielgruppe vorziehen, da man dort das Gefühl hat, der bzw. diejenige möchte was ändern bzw. findet sich nicht mit der Situation ab. Das heißt nicht, das die Hartz4 Empfänger schlechter wären, aber das ist nun mal das System mit dem fast jeder arbeitet. Und du als Chef würdest garantiert auch lieber jemanden nehmen der gute Referenzen hat, als jemanden, der seid vielen Jahren untätig zu hause sitzt oder?
Das ist soweit richtig, nur ich war selbstständig, agiere also ohne Zeugniss fürs letzte Jahrzehnt, das hat gewisse vorteile was den Nachweis von Zeiten angeht. Noch nie hat jemand meine Gewerbeabmeldung verlangt Ich bin also garnicht Langzeitarbeitslos, wenn du verstehst. Daher würd mich ein Bürgerarbeitszeugniss mehr behindern...
Zitat von sunnytn Beitrag anzeigen
Habe die Erfahrung selbst gemacht, denn früher war es einfacher mal ein Bewerbungsgespräch zu bekommen. Heute kann man froh sein, wenn man überhaupt noch eine Antwort vom Unternehmen bekommt, egal ob positiv oder negativ. Und selbst bei meiner jetzigen Bürgerarbeitsstelle habe ich unfreiwillig mitbekommen, (als ich zum Gespräch eingeladen wurde) das die Bearbeiterin der Stadt gegenüber dem Bürgermeister Bedenken über mich hatte, da ich schon so lange zu hause war und warum ich denn mit meinem Berufsabschluss keine Arbeit gefunden habe.
Ich habe die Chance genutzt um zu zeigen was ich kann und scheinbar hat das einen guten bleibenden Eindruck hinterlassen. Denn nach gut einem halben Jahr wurde mir persönlich von der Bearbeiterin der Stadt mitgeteilt, das sie nur gutes über mich gehört hat und alle sehr zufrieden mit mir sind und ich super in das Team passe und daraufhin auch weitere Gespräche mit dem Bürgermeister eingeleitet hat. Also habe ich wohl irgendwas richtig gemacht

Ja das hoffe ich selbst auch
Kommt wohl immer individuell drauf an. Jeder tut das beste für sich.
Aber eins sollte politisch klar sein: Wenn alle Bürgerarbeiter und Eurojobber, alle missbrauchten Zeitzwangsarbeitersklaven sich wehren würden und mal einen unbefristeten Generalstreik durchführen, dann wird dem Grundgesetzt wieder genüge getan!
Ramteid ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.02.2013, 23:59   #52
sunnytn
Elo-User/in
 
Registriert seit: 19.04.2012
Beiträge: 110
sunnytn
Standard AW: Fragen zur Bürgerarbeit

Zitat von Ramteid Beitrag anzeigen
Es ist wirklich so das man mich in einer Stadtbücherrei einsetzten wollte. Bürgerarbeitslohn 900 €. Und keine Hartz4 aufstockend dazu, weil 10 Euro drüber.
Ok diese Formulierung hört sich dann schon anders an. So wie du es vorher geschrieben hattest, konnte man davon ausgehen, das du grad mal 10€ im Monat mehr gehabt hättest, als reines Hartz4.

Wenn du aber keinen Aufstockungsbetrag mehr bekommen hättest, dann hast du doch mit Bürgerarbeit mindestens 260€ mehr raus gehabt als du vorher Hartz4 hattest. Und das ist doch schon besser als vorher. Meine Freundin und ich wohnen zusammen mit unserer gemeinsamen 7 jährigen Tochter in einer BG und trotz das ich nach Tarif bezahlt werde und meine Freundin ebenfalls 900€ brutto bekommt, bekommen wir dank der doch komplexen Rechnung aufstockend Hartz4. War damals der Meinung, das allein schon durch das Zusammenrechnen der Nettobeträge von meiner Freundin und mir wir schon mehr hatten, als damals Hartz4 für uns alle zusammen und das noch incl. Kindergeld.
Nur dank der anrechenbaren Freibeträge sind wir wieder unter die Grenze gefallen und bekommen somit zusätzlich noch einen gewissen Aufstockungsbetrag. Somit kann man sagen, das es endlich mal einen Vorteil gibt, noch etwas vom Amt zu bekommen, da man dann wieder GEZ befreit ist bzw. spezielle Zuschüsse bekommt, die sonst wegfallen würden.

Zitat von Ramteid Beitrag anzeigen
Die Stadtbibliothek liegt für mich 4 min zufuss. Daher kenn ich die Begebenheiten sehr gut.
Es waren immer DREI Personen angestellt. Nun seit über einem Jahr nur noch Zwei... Ein Schelm wer jetzt denkt das da kein Drehtüreffekt eingeplant war.
Einen besseren Arbeitsweg kann man sich eigentlich nicht wünschen, da dir dann nicht mal Fahrtkosten entstehen bzw. du ein Auto benötigst, was wiederrum ja auch Kosten verursacht.

Zitat von Ramteid Beitrag anzeigen
Das ist soweit richtig, nur ich war selbstständig, agiere also ohne Zeugniss fürs letzte Jahrzehnt, das hat gewisse vorteile was den Nachweis von Zeiten angeht. Noch nie hat jemand meine Gewerbeabmeldung verlangt Ich bin also garnicht Langzeitarbeitslos, wenn du verstehst. Daher würd mich ein Bürgerarbeitszeugniss mehr behindern...
Naja aber im Lebenslauf steht doch dann aber bei dir auch drin, wie lange du selbstständig warst und auch dann wird der Arbeitgeber sehen, wie lange du das gemacht hast bzw. wie lange du raus bist.

Zitat von Ramteid Beitrag anzeigen
Kommt wohl immer individuell drauf an. Jeder tut das beste für sich.
Aber eins sollte politisch klar sein: Wenn alle Bürgerarbeiter und Eurojobber, alle missbrauchten Zeitzwangsarbeitersklaven sich wehren würden und mal einen unbefristeten Generalstreik durchführen, dann wird dem Grundgesetzt wieder genüge getan!
Das stimmt.
sunnytn ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.02.2013, 11:52   #53
Ramteid
Elo-User/in
 
Registriert seit: 10.10.2011
Beiträge: 423
Ramteid Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Fragen zur Bürgerarbeit

Zitat von sunnytn Beitrag anzeigen
Ok diese Formulierung hört sich dann schon anders an. So wie du es vorher geschrieben hattest, konnte man davon ausgehen, das du grad mal 10€ im Monat mehr gehabt hättest, als reines Hartz4.

Wenn du aber keinen Aufstockungsbetrag mehr bekommen hättest, dann hast du doch mit Bürgerarbeit mindestens 260€ mehr raus gehabt als du vorher Hartz4 hattest.
Einen besseren Arbeitsweg kann man sich eigentlich nicht wünschen, da dir dann nicht mal Fahrtkosten entstehen bzw. du ein Auto benötigst, was wiederrum ja auch Kosten verursacht.
Sie haben versucht mich übers Ohr zuhauen! Denn obwohl ich nachfragte wie sich die Nettofinanzlage in meinem Falle mit dieser Bürgerarbeit entwickelt, wollte oder konnte man mir drauf keine qualifizierte Antwort geben. Allein das ist schon ein weiterer Grund abzulehnen.
Zitat von sunnytn Beitrag anzeigen
Naja aber im Lebenslauf steht doch dann aber bei dir auch drin, wie lange du selbstständig warst und auch dann wird der Arbeitgeber sehen, wie lange du das gemacht hast bzw. wie lange du raus bist.
*hust* Papier ist doch flexibel und Lebensläufe müssen ständig überarbeitet und angepasst werden, kennste doch sicher.

Wie ist das mit coaching bei euch? Findet da wirklich was statt wöchentlich? In welcher Art und Weise?
Ramteid ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.02.2013, 20:32   #54
sunnytn
Elo-User/in
 
Registriert seit: 19.04.2012
Beiträge: 110
sunnytn
Standard AW: Fragen zur Bürgerarbeit

Zitat von Ramteid Beitrag anzeigen
Sie haben versucht mich übers Ohr zuhauen! Denn obwohl ich nachfragte wie sich die Nettofinanzlage in meinem Falle mit dieser Bürgerarbeit entwickelt, wollte oder konnte man mir drauf keine qualifizierte Antwort geben. Allein das ist schon ein weiterer Grund abzulehnen.
Darf ich fragen, was sie dir da genau gesagt haben? Denn irgendwie widerspricht sich das für mich gerade.

Auf der einen Seite können sie dir keine genaue Antwort auf deine Nettofinanzlage geben und folglich war es für dich ein weiterer Grund abzulehnen.
Und auf der anderen Seite weißt du aber genau, das du 10€ drüber warst um keinen Aufstockungsbetrag mehr zu bekommen.

Da stellt sich für mich die Frage, woher du das genau weißt? Denn ob man einen Aufstockungsbetrag bekommt oder nicht, hängt eben genau von dem Brutto und Nettobetrag ab, den man bekommt. Folglich musst du doch genau gewusst haben, was du bekommst (also Brutto/Netto), denn genau durch diese beiden Faktoren und deinem reinen Hartz4 ergibt sich ja die komplette Berechnung.

Folglich hättest du also mindestens 260€ mehr in der Tasche gehabt und wärst dazu weiterhin nicht mehr von der KoBa bzw. Jobcenter abhängig gewesen. Weiterhin wäre der Arbeitsort nur 4min von dir weg gewesen, was wohl nicht besser sein könnte für einen Arbeitnehmer. Allein schon die ersten beiden Gründe wären für mich ausschlaggebend gewesen, es anzunehmen, denn dann wäre man zumindestens aus den Fängen von Hartz4 raus und hätte dann auch bessere Chancen auf den 1. Arbeitsmarkt wieder Fuß zu fassen.
Daher für mich dann nicht nachvollziehbar, warum du dich dann lieber weiterhin mit Hartz4 abspeisen lässt, wenn du monatlich doch 260€ mehr haben könntest und unabhängig wärst bzw. nicht mehr vom Amt leben müsstest?

Zitat von Ramteid Beitrag anzeigen
*hust* Papier ist doch flexibel und Lebensläufe müssen ständig überarbeitet und angepasst werden, kennste doch sicher.
ja das stimmt wohl, aber trotzdem bleiben die Arbeitszeiten bzw. erwerbslosen Zeiten gleich.

Zitat von Ramteid Beitrag anzeigen
Wie ist das mit coaching bei euch? Findet da wirklich was statt wöchentlich? In welcher Art und Weise?
Wenn du damit solch eine Art Profiling meinst, findet das hier bei den Trägern häufiger statt, als es einem lieb ist. Dort werden alle Alterstufen hingeschickt und weiterhin ist es egal ob man 1 Woche vorher noch Arbeit hatte oder schon zig Jahre zu hause war. Ich selbst habe es in einer Maßnahme erlebt, das der Jüngste grad mal 19 Jahre war und die älteste 55 Jahre.
In einer anderen Maßnahme wurde scheinbar nur nach Nachnamebuchstabe gegangen, als gab es mal locker 4 Leute die Neumann hießen usw....
Wie die da im Amt die Aussortierung vornehmen ist mir schlicht unbegreiflich und das wäre schon ein Grund mehr, da endlich rauszukommen.
Daher bin ich froh, das ich vor sowas erstmal Ruhe habe, zumindestens bis Dezember 2014 und hoffentlich danach evtl. sogar für immer. Aber bis dahin fließt noch viel Wasser den Bach runter.
sunnytn ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.02.2013, 23:14   #55
Ramteid
Elo-User/in
 
Registriert seit: 10.10.2011
Beiträge: 423
Ramteid Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Fragen zur Bürgerarbeit

SB sagte 900 Euro brutto(Netto ging SB natürlich nicht drauf ein,verständlich weil nur schwer möglich), was mir schon bekannt war. Auf meine Frage ob dann zusätzlich noch was dabei bekommt, kam ein nein.
Und mit Hilfe dieses Forums wars dann ein leichtes der wirklichkeit auf der Spur zukommen. 720 € Netto.
Im Übrigen bleibt man sehr wohl abhängig vom Jobcenter, trotz Bürgerarbeit. Man ist im Progamm, muss coachings (die übrigens pflicht für das Geld vom ESF sind)übersich ergehen lassen... Zwangsbetreuung, nein danke.
Habe ich jetzt eindeutig mehr Ruhe.
Und die Chancen auf dem 1. Arbeitsmarkt sehe ich wie in früheren Posts zulesen, als deutlich verschlechtert an, mit Bürgerarbeit.
Bürgerarbeiter müssen in vielen Fällen sich weiterhin bewerben, da der Job nicht als vollwertiger gilt und mehr eine Massnahme ist.... die sinnbefreiter nicht sein kann, und fast nur, bis auf wenige Ausnahmen, den Massnahmeträgern bzw begünstigten Arbeitsplatzgeber nützlich sind.
Das mit den Lebenslauf anpassen haste noch nicht verstanden, werde das aber nicht aufklären, hier lesen viele mit.
Nun ich vestehe nicht das du nicht den Job angenommen hast den man dir anbot, es gibt immer einen Weg, auch wenn persönliche Gründe dich an dem Ort binden, zb. Wochendfahrer ect. wenn umzug nicht geht.
Ramteid ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.02.2013, 01:49   #56
sunnytn
Elo-User/in
 
Registriert seit: 19.04.2012
Beiträge: 110
sunnytn
Standard AW: Fragen zur Bürgerarbeit

Zitat von Ramteid Beitrag anzeigen
SB sagte 900 Euro brutto(Netto ging SB natürlich nicht drauf ein,verständlich weil nur schwer möglich), was mir schon bekannt war. Auf meine Frage ob dann zusätzlich noch was dabei bekommt, kam ein nein.
Auf der einen Seite geht der SB nicht auf deine Frage ein und auf der anderen Seite sagt man gleich das nichts zusätzlich kommt? Das widerspricht sich ja schon selbst.

Zitat von Ramteid Beitrag anzeigen
Und mit Hilfe dieses Forums wars dann ein leichtes der wirklichkeit auf der Spur zukommen. 720 € Netto.
Im Übrigen bleibt man sehr wohl abhängig vom Jobcenter, trotz Bürgerarbeit. Man ist im Progamm, muss coachings (die übrigens pflicht für das Geld vom ESF sind)übersich ergehen lassen... Zwangsbetreuung, nein danke.
Habe ich jetzt eindeutig mehr Ruhe.
Meinst du damit die SB, die einmal im Monat vorbeikommt um zu schauen ob alles in Ordnung ist? Hier kommt jeden Monat nach Voranmeldung (darauf habe ich bestanden, da ich mitunter gleitende Arbeitszeiten habe) eine SB von einem hier ansässigen bekannten Träger, der für mich als AN die Belange vertritt, wenn etwas zu beanstanden ist bzw. es Differenzen mit dem AG gibt und man das nicht selbst klären kann. Ansonsten quittiert man nur, das man an dem Termin anwesend war (klar wenn es während der Arbeitszeit ist) und natürlich weißt sie auch darauf hin, das man sich weiterhin bewerben muss. Nur das hat für mich nichts mit Zwangsbetreuung zu tun, denn weder muss ich ihr meine Bewerbungsaktivitäten vorlegen (wurden auch noch nie verlangt von ihr) noch habe ich andere Pflichten ihr gegenüber. Eher im Gegenteil, sie hat sogar meiner Freundin geholfen, dem Amt mal auf die Füße zu treten, da es um eine Kostenübernahme des Gesundheitszeugnisses ging und diese Zahlung mehr als 6 Monate überfällig war. Und komischerweise nachdem ich ihr das geschildert habe was da abgelaufen ist, war binnen 1 Woche das Geld da. Von daher kann ich diesbezüglich nichts negatives berichten bzw. hat diese Frau für mich in den 6 Monaten schon mehr getan, als das JC in den ganzen anderen Jahren.
Hingegen ist eher die Vorgehensweise beim JC meines Erachtens eine Zwangsbetreuung. Denn hier bist du verpflichtet, deine Bewerbungsbemühungen Monat für Monat abzugeben und wenn man Pech hat auch noch persönlich. Das ist meiner Meinung nach wesentlich schlimmer. Natürlich gibt es auch da Ausnahmen, denn kenne auch Leute die ihre Eigenbemühungen nicht monatlich persönlich abgeben müssen, sondern es ausreichend ist, wenn sie sie alle 3 bzw. 6 Monate vorlegen oder es sogar online an den SB schicken.
Da kannst dir ja dann selbst ausmalen, was wohl mehr was mit Zwangsbetreuung zu tun hat.

Zitat von Ramteid Beitrag anzeigen
Und die Chancen auf dem 1. Arbeitsmarkt sehe ich wie in früheren Posts zulesen, als deutlich verschlechtert an, mit Bürgerarbeit.
Bürgerarbeiter müssen in vielen Fällen sich weiterhin bewerben, da der Job nicht als vollwertiger gilt und mehr eine Massnahme ist.... die sinnbefreiter nicht sein kann, und fast nur, bis auf wenige Ausnahmen, den Massnahmeträgern bzw begünstigten Arbeitsplatzgeber nützlich sind.
ja das ist leider die Realität und daher ist nur jedem anzuraten, vorher genau zu prüfen, ob diese Arbeit rechtens ist oder nicht. Hätte meine Stelle vorher schon jemand anderes gehabt und ich wäre dann nur eine billige Ersatzkraft gewesen, hätte man schon einen triftigen Grund diese Arbeit abzulehnen.

Zitat von Ramteid Beitrag anzeigen
Das mit den Lebenslauf anpassen haste noch nicht verstanden, werde das aber nicht aufklären, hier lesen viele mit.
Ok verständlich, kannst es mir auch gern per PN mal erklären, was es damit auf sich hat.

Zitat von Ramteid Beitrag anzeigen
Nun ich vestehe nicht das du nicht den Job angenommen hast den man dir anbot, es gibt immer einen Weg, auch wenn persönliche Gründe dich an dem Ort binden, zb. Wochendfahrer ect. wenn umzug nicht geht.
Das Problem war zum einen, das dieser Job ebenfalls nur befristet gewesen wäre auf max. 1 Jahr (jetzt habe ich 2,5 Jahre) und zum anderen war nicht mal 100% klar, ob ich ihn wirklich bekommen hätte. Zudem habe ich dann hinterher nach Recherche noch erfahren, das diese Stelle schon besetzt ist und ich dann genau das sein sollte, was du oben angesprochen hast, also eine billige Ersatzkraft. Und sowas kommt gar nicht in Frage für mich. Das allein waren schon Gründe es nicht anzunehmen.
Zudem binden mich keine persönlichen, sondern hauptsächlich familiäre Gründe, an diesem Ort hier zu bleiben. Vielleicht habe ich auch deswegen eine Arbeitsstelle bekommen, welche gerade mal rund 20km (eine Strecke) von hier entfernt ist. Ebenso kann es auch nur Glück gewesen sein, ich weiß es nicht.

Wenn es nur persönliche Gründe gewesen wären, würde man da sicher eine Lösung finden, denn früher war ich auch fast nur am WE zu hause. Nur gibt es manche Dinge im Leben mit denen man nicht rechnet bzw. hofft das sie nie eintreten.
sunnytn ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.02.2013, 12:31   #57
Ramteid
Elo-User/in
 
Registriert seit: 10.10.2011
Beiträge: 423
Ramteid Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Fragen zur Bürgerarbeit

Zitat von sunnytn Beitrag anzeigen
Auf der einen Seite geht der SB nicht auf deine Frage ein und auf der anderen Seite sagt man gleich das nichts zusätzlich kommt? Das widerspricht sich ja schon selbst.
So ist es. SB verwies mich für nähere Auskünfte sogar an den Träger! Ich denke sie wuste nicht mal bescheid wie das finanziell abläuft.

Zitat von sunnytn Beitrag anzeigen
Meinst du damit die SB, die einmal im Monat vorbeikommt um zu schauen ob alles in Ordnung ist? Hier kommt jeden Monat nach Voranmeldung (darauf habe ich bestanden, da ich mitunter gleitende Arbeitszeiten habe) eine SB von einem hier ansässigen bekannten Träger, der für mich als AN die Belange vertritt, wenn etwas zu beanstanden ist bzw. es Differenzen mit dem AG gibt und man das nicht selbst klären kann. Ansonsten quittiert man nur, das man an dem Termin anwesend war (klar wenn es während der Arbeitszeit ist) und natürlich weißt sie auch darauf hin, das man sich weiterhin bewerben muss. Nur das hat für mich nichts mit Zwangsbetreuung zu tun, denn weder muss ich ihr meine Bewerbungsaktivitäten vorlegen (wurden auch noch nie verlangt von ihr) noch habe ich andere Pflichten ihr gegenüber. Eher im Gegenteil, sie hat sogar meiner Freundin geholfen, dem Amt mal auf die Füße zu treten, da es um eine Kostenübernahme des Gesundheitszeugnisses ging und diese Zahlung mehr als 6 Monate überfällig war. Und komischerweise nachdem ich ihr das geschildert habe was da abgelaufen ist, war binnen 1 Woche das Geld da. Von daher kann ich diesbezüglich nichts negatives berichten bzw. hat diese Frau für mich in den 6 Monaten schon mehr getan, als das JC in den ganzen anderen Jahren.
Hingegen ist eher die Vorgehensweise beim JC meines Erachtens eine Zwangsbetreuung. Denn hier bist du verpflichtet, deine Bewerbungsbemühungen Monat für Monat abzugeben und wenn man Pech hat auch noch persönlich. Das ist meiner Meinung nach wesentlich schlimmer. Natürlich gibt es auch da Ausnahmen, denn kenne auch Leute die ihre Eigenbemühungen nicht monatlich persönlich abgeben müssen, sondern es ausreichend ist, wenn sie sie alle 3 bzw. 6 Monate vorlegen oder es sogar online an den SB schicken.
Da kannst dir ja dann selbst ausmalen, was wohl mehr was mit Zwangsbetreuung zu tun hat.
Du siehst es ja wie immer nur aus deiner sicht. Tatsächlich ist es so das viele Bürgerarbeiter (bei uns alle) immer Freitags Morgens zum Amt müssen und dort gecoacht werden.. und Bewerbungsbemühungen ect. 30h Bürgerarbeit in der Woche + Coaching =Zwangsbetreuung. Immerhin hast du Glück mit deiner Coaching variante.


Zitat von sunnytn Beitrag anzeigen
Ok verständlich, kannst es mir auch gern per PN mal erklären, was es damit auf sich hat.
Nö! steht hier im Forum aber mehrfach, wie man es machen kann um vom Lebenslauf her nah am Arbeitsmarkt zu bleiben.

Dein sogenannter Job in Ausicht war also nix, solche Jobs hatte ich schon zig.

Zitat von sunnytn Beitrag anzeigen
Wenn es nur persönliche Gründe gewesen wären, würde man da sicher eine Lösung finden, denn früher war ich auch fast nur am WE zu hause. Nur gibt es manche Dinge im Leben mit denen man nicht rechnet bzw. hofft das sie nie eintreten.
Ja ich hoffe das Schicksal hat Euch nicht zu sehr getroffen. Aber deine Bürgerarbeit, das muss ich abschliessend noch mal sagen, ist nicht wie die allgemein übliche, vieles ist anders, positiver. Auch die Dauer wird bei uns z.b. auf ein Jahr begrenzt. Dazu Zwangsbetreuung wie sie widerlicher nicht sein kann. Die Jobs ersetzen ehmals Reguläre, ect.
Ramteid ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.02.2013, 14:14   #58
sunnytn
Elo-User/in
 
Registriert seit: 19.04.2012
Beiträge: 110
sunnytn
Standard AW: Fragen zur Bürgerarbeit

Zitat von Ramteid Beitrag anzeigen
So ist es. SB verwies mich für nähere Auskünfte sogar an den Träger! Ich denke sie wuste nicht mal bescheid wie das finanziell abläuft.
Ja so sieht das hier auch aus, daher habe ich mich dann auch direkt an den Träger gewannt.

Zitat von Ramteid Beitrag anzeigen
Du siehst es ja wie immer nur aus deiner sicht. Tatsächlich ist es so das viele Bürgerarbeiter (bei uns alle) immer Freitags Morgens zum Amt müssen und dort gecoacht werden.. und Bewerbungsbemühungen ect. 30h Bürgerarbeit in der Woche + Coaching =Zwangsbetreuung. Immerhin hast du Glück mit deiner Coaching variante.
Ich kann es nur so beurteilen, wie es hier bei uns überall abläuft, also egal ob bei meiner Freundin, anderen Leuten oder eben mir selbst. Habe selbst davon auch noch nie was gehört, das Leute an einem bestimmten Wochentag zu solch einem Coaching zum Amt müssen. Frage mich dann natürlich, wie sich das dann mit der Arbeitszeit verhält, wenn man von Montags bis Freitag von 8-14Uhr arbeiten muss um seine 30h/Woche zu erreichen. Zählt dann dieser Besuch am Freitag mit zur Arbeitszeit bzw. ist man dann folglich nur Montag bis Donnerstag arbeiten und Freitags dann Couching?

Scheinbar handhabt das wohl jedes Bundesland bzw. JC wohl anders. Bei mir gibt es diesbezüglich auch keinen Passus im Vertrag, wo so etwas in irgendeiner Art und Weise drin steht.

Zitat von Ramteid Beitrag anzeigen
Nö! steht hier im Forum aber mehrfach, wie man es machen kann um vom Lebenslauf her nah am Arbeitsmarkt zu bleiben.
Ok dann muss ich mich da mal belesen.


Zitat von Ramteid Beitrag anzeigen
Dein sogenannter Job in Ausicht war also nix, solche Jobs hatte ich schon zig.
Ja so sah es leider aus. Daher war ich froh selbst rechachiert zu haben, denn sonst hätte ich das hier nicht nur alles aufgegeben, sondern hätte dort dann mit leeren Händen dagestanden.

Zitat von Ramteid Beitrag anzeigen
Ja ich hoffe das Schicksal hat Euch nicht zu sehr getroffen. Aber deine Bürgerarbeit, das muss ich abschliessend noch mal sagen, ist nicht wie die allgemein übliche, vieles ist anders, positiver.
Ja, scheint wohl wirklich eine der wenigen Ausnahmen zu sein, aber wollte damit nur zeigen, das Bürgerarbeit in bestimmten Bereichen/AG auch positiv laufen kann.

Zitat von Ramteid Beitrag anzeigen
Auch die Dauer wird bei uns z.b. auf ein Jahr begrenzt. Dazu Zwangsbetreuung wie sie widerlicher nicht sein kann. Die Jobs ersetzen ehmals Reguläre, ect.
Also alle Leute die ich kenne, haben eine Befristung auf 3 Jahre bekommen, so wie ich es auch überall über das Projekt Bürgerarbeit gesehen und gelesen habe. Voraussetzung dafür war, das sie am 01.01.2012 ihre Stelle angetreten haben, denn die Bürgerarbeit ist auf 3 Jahre begrenzt, also folglich bis zum 31.12.2014.
Jedoch hatte sich dann wohl rausgestellt, das nach dem Anlaufen der Bürgerarbeit bestimmte Plätze noch nicht besetzt waren bzw. einige nach ihrer Probezeit bei verschiedenen AG´s diese Arbeit nicht mehr weitergeführt haben. (welche Gründe dort vorlagen entzieht sich meiner Kenntnis)
Demzufolge wurde ein weiteres Datum als Stichtag gewählt (01.07.2012) wo die offenen Stellen noch zu besetzen sind. Demnach ist unser Arbeitsvertrag nicht mehr auf die kompletten 3 Jahre begrenzt, sondern halt nur bis zum regulären Ende des Projektes, also bis zum 31.12.2014.

Aussage vom Bundesverwaltungsamt
Für die Gewährung einer Zuwendung aus Bundes- und ESF-Mitteln zur Förderung von Bürgerarbeitsplätzen bedarf es grundsätzlich eines elektronischen und schriftlichen Antrages. Anträge konnten bis zum 31.12.2011 beim Bundesverwaltungsamt (BVA) gestellt werden. Neuanträge für das Modellprojekt Bürgerarbeit können nicht mehr gestellt werden. Die bis dahin beantragten Arbeitsplätze werden weiterhin durch das BVA betreut und können längstens bis zum 31.12.2014 gefördert werden. Eine Bewilligung und die erstmalige Arbeitsplatzbesetzung konnte bis zum 01.07.2012 erfolgen.

Daher für mich unverständlich, warum sie die Stellen bei euch dann auf 1 Jahr begrenzen. Ist völlig sinnlos, weil sie dann danach niemand neuen einstellen können bzw. die Stelle dann hinfällig ist.
Der AG könnte daher max. den bereits eingestellten AN weiter beschäftigen durch eine Vertragsverlängerung. Nur dann hätten sie es auch gleich auf 3 Jahre bzw. bis Ende 2014 befristen können.

Ist wohl scheinbar wieder eine Vorgehensweise bei euch, die man nicht verstehen muss. Aber da sieht man mal wieder, das es wohl von Bundesland zu Bundesland anders laufen kann bzw. sich jeder Sachverhalt anders darstellt, als der nächste.
sunnytn ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.02.2013, 16:14   #59
Ramteid
Elo-User/in
 
Registriert seit: 10.10.2011
Beiträge: 423
Ramteid Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Fragen zur Bürgerarbeit

Ja richtig. Jedes Jobcenter kocht da fast sein eigenes Süppchen. Arbeitszeiten sind hier: Mo - Do von 8 bis 19 uhr möglich, im Rahmen der Öffnungszeiten der Bibliothek. Die 30 h kann die Leitung der Bibliothek nach bedarf einsetzen. Freitags dann zum coaching. Ne die coaching Stunden gehören nicht zu den 30h Bürgerarbeit, deshalb wären es angeblich nur 30 damit man noch zeit für Bewerbungen und coaching habe *lol*.

Das schlimme ist halt, das die Leute mit falschen sehr wagen versprechungen in Bürgerarbeit gelockt werden, keine Konkreten Fakten werden genannt (habs so erlebt). Überall wird rumgeeiert und das in einem wichtigen Punkt wie der Arbeitsplatz. Meiner Meinung nach darf man so NICHT mit Menschen umgehen. Hättest du nicht selbst recherchiert, du wärest verraten und verloren.
Deshalb halte ich mich von allem was JC und deren Massnahmen angeht, fern.
Habe da selber genug erlebt was mir gezeigt hat, mit denen geht nichts, ohne JC und AA geht alles. Jobs haben die noch nie Vermittelt und Weiterbildungen blockieren sie wo sie können. Daher: Auch Bürgerarbeit kann garnichts gutes sein, du hast schlicht glück mit deinem.
Bei uns im Kreis wird Bürgerarbeit maximal 1 jahr von einer Person ausgeführt. Gründe dafür kenn ich nicht, in der Zeitung stand mal: Damit möglichst viele ALG II empfänger was davon haben....
Ramteid ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.02.2013, 16:50   #60
sunnytn
Elo-User/in
 
Registriert seit: 19.04.2012
Beiträge: 110
sunnytn
Standard AW: Fragen zur Bürgerarbeit

Zitat von Ramteid Beitrag anzeigen
Ja richtig. Jedes Jobcenter kocht da fast sein eigenes Süppchen. Arbeitszeiten sind hier: Mo - Do von 8 bis 19 uhr möglich, im Rahmen der Öffnungszeiten der Bibliothek. Die 30 h kann die Leitung der Bibliothek nach bedarf einsetzen.
Also auch Gleitzeiten :(

Zitat von Ramteid Beitrag anzeigen
Freitags dann zum coaching. Ne die coaching Stunden gehören nicht zu den 30h Bürgerarbeit, deshalb wären es angeblich nur 30 damit man noch zeit für Bewerbungen und coaching habe *lol*.
Da versuchen sie ja echt die Leute für dumm zu verkaufen. Sowas gibt es hier nicht bzw. hat man eben seine festen Arbeitszeiten bzw. wenn man wirklich mal am WE los muss, hat man halt mal in der Woche frei. Da geht es also nicht nach Bedarf, sondern man hat festgelegte Zeiten, die "mal" etwas abgeändert werden können, wenn es bestimmte Voraussetzungen dafür gibt. Und wenn ich z.B. am Sonnabend mal arbeiten muss, habe ich dann darauf die Woche einen Tag frei, den ich mir selbst aussuchen kann, also egal ob Montag oder Freitag. Schließlich habe ich die Zeit ja vorgearbeitet und da würde mich. Dieses "coaching" findet bei uns wie gesagt nicht statt, sondern lediglich der kurze Besuch von der SB, welche wenn es hochkommt max. 10min da bleibt (wenn überhaupt)

Zitat von Ramteid Beitrag anzeigen
Das schlimme ist halt, das die Leute mit falschen sehr wagen versprechungen in Bürgerarbeit gelockt werden, keine Konkreten Fakten werden genannt (habs so erlebt). Überall wird rumgeeiert und das in einem wichtigen Punkt wie der Arbeitsplatz. Meiner Meinung nach darf man so NICHT mit Menschen umgehen. Hättest du nicht selbst recherchiert, du wärest verraten und verloren.
Ja das stimmt. Daher schrieb ich ja oben schon, das JEDEM nur anzuraten ist, sich vorher genau zu informieren, wo genau was und wie abläuft bzw. wer der richtige Ansprechpartner ist. Das habe ich damals auch gemacht und gleich k*****stellt (als ich die Einladung zu dem Gespräch bekam), das alle für mich zuständigen Leute mit dabei sind die mir Rede und Antwort stehen können. Denn sonst hätte ich da nichts unterschrieben, weil sie sonst nämlich immer gern um den heißen Brei reden.
(das können die recht gut wie ich schon öfters erfahren durfte)

Zitat von Ramteid Beitrag anzeigen
Deshalb halte ich mich von allem was JC und deren Massnahmen angeht, fern.
Habe da selber genug erlebt was mir gezeigt hat, mit denen geht nichts, ohne JC und AA geht alles. Jobs haben die noch nie Vermittelt und Weiterbildungen blockieren sie wo sie können.
Ja das kenne ich selbst auch. Hatte Maßnahmen über Maßnahmen, welche immer anders hießen, aber der Stoff identisch war. Haben hier 2 große Träger wo ich immer abwechselnd war. Die sprechen mich schon mit Namen an bzw. wundern sich immer wieder, warum ausgerechnet ich immer wieder da lande.
(nicht nur sie)
Hatte dann mal ein Praktikum in solch einer Maßnahme machen müssen und diese waren so von mir begeistert, das sie mich sofort fest eingestellt hätten. Die schriftliche Zusage hatte ich schon. Nur war das Problem, das es nicht mein erlernter Beruf war. Somit beantragte ich eine Umschulung/Weiterbildung in diesem Beruf um diese Arbeitsstelle anzunehmen und natürlich wurde die Umschulung abgelehnt, weil ich schon einmal eine Umschulung gemacht hatte und dort auch einen Abschluss habe. Im Gegenzug sagen sie vom Amt aber selbst, das ich da zu lange raus bin und daher in dem Beruf nicht mehr vermittelbar bin.

Somit war folgende Aussage von der SB, die ich nie vergessen werde:

Sie haben 3 Möglichkeiten Herr...:

1. Möglichkeit, sie arbeiten in ihrem erlernten Beruf, was aber ausgeschlossen ist weil sie zu lange raus und somit darin nicht mehr vermittelbar sind (also ausgeschlossen)

2. Möglichkeit, sie machen eine Umschulung in einen anderen Job (was ich ja wollte und auch schriftlich vorlag), nur bekomme ich diese nicht, da ich ja eine abgeschlossene Berufsausbildung habe in der ich ja arbeiten kann

3. Möglichkeit, sie erledigen Helfertätigkeiten

Frug sie dann gleich, warum ich überhaupt eine Ausbildung gemacht habe, wenn man mich jetzt eh nur als ungelernte Kraft einsetzt? Da schaute sie mich groß an und konnte mir darauf keine Antwort geben. Habe ihr dann klar gemacht, das ich einen Berufsabschluss habe und dieser Beruf auch gleichzeitig mein privates Hobby ist. Somit bin ich zwar lange aus der Umschulung raus, aber trotzdem auf dem neusten Stand. Nur das interessierte sie wohl nicht oder was ich eher annehme, sie hat es einfach nicht verstanden.

Zitat von Ramteid Beitrag anzeigen
Daher: Auch Bürgerarbeit kann garnichts gutes sein, du hast schlicht glück mit deinem.
Bei uns im Kreis wird Bürgerarbeit maximal 1 jahr von einer Person ausgeführt. Gründe dafür kenn ich nicht, in der Zeitung stand mal: Damit möglichst viele ALG II empfänger was davon haben....
Da sieht man mal, das die sich dann selbst nicht mal genau belesen haben, wie das zusammenhängt. Denn dann wäre ihnen aufgefallen, das nach dem 01.07.2012 keine neuen Leute eingestellt werden. Aber so wie es hier im Staat läuft, würde es mich nicht wundern, wenn sie das nochmal ändern bzw. eine Zusatzklausel erheben, die das teilweise wieder aufhebt.

Du hast dann wohl Glück gehabt, denn so dürften sie dich ja nun nicht mehr zur Bürgerarbeit ranziehen.
sunnytn ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.02.2013, 17:19   #61
Ramteid
Elo-User/in
 
Registriert seit: 10.10.2011
Beiträge: 423
Ramteid Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Fragen zur Bürgerarbeit

Ja das mit den Möglichkeiten die keine sind... ist schon ein lustiger Verein.
Der so tut als gäbs welche, in wirklichkeit aber nur ZAF und Helferstellen, sowie sinnlose Massnahmen vermittelt, (nein vergibt/verpulvert sinnlos) von den Steuermilliarden.
Die wissen das auch mit den Drei Jahren und der erstmaligen Beantragung. Nur ist ein Bürgerarbeitsplatz erstmal genehmigt, kann er jederzeit bis ende des Programmes, nachbesetzt werden.
Und Glück? Ne ich war so frei und hab in den Briefen angekündigt das Bundesverwaltungsamt einzuschalten, dazu Presse usw.
Denn mir war klar das mit dem Bürgerarbeitjob auch garnichts stimmt was als vorgabe zur Mittelerteilung vom ESF auferlegt ist. Ich habe damals hier die PDF runtergeladen wo das Genehmigungverfahren beim Bundesverwaltungsamt Köln beschrieben ist.
Aber da sie ja ständig nachbesetzen, kann mich das Unglück durchaus noch ereilen, dann wohl nicht in der Bücherre,i denn dort der Platz ist eindeutig nicht zusätzlich, alle Tätigkeiten die in der Beschreibung des Bürgerarbeitsträgers standen werden/wurden bisher immer von städtischen Angestellten erledigt.
Ramteid ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.02.2013, 19:23   #62
sunnytn
Elo-User/in
 
Registriert seit: 19.04.2012
Beiträge: 110
sunnytn
Standard AW: Fragen zur Bürgerarbeit

Zitat von Ramteid Beitrag anzeigen
...Aber da sie ja ständig nachbesetzen, kann mich das Unglück durchaus noch ereilen, dann wohl nicht in der Bücherre,i denn dort der Platz ist eindeutig nicht zusätzlich, alle Tätigkeiten die in der Beschreibung des Bürgerarbeitsträgers standen werden/wurden bisher immer von städtischen Angestellten erledigt.
normalerweise dürften sie keine neuen Leute mehr einstellen, max. die alten verlängern. Aber wie man sieht liegen Vorschriften und Realität wohl etwas anders aus.
sunnytn ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.02.2013, 19:49   #63
Ramteid
Elo-User/in
 
Registriert seit: 10.10.2011
Beiträge: 423
Ramteid Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Fragen zur Bürgerarbeit

Nein das ist nicht richtig. Es ist ja Ziel und Sinn, daher vom ESF gewollt, das Bürgerarbeiter reguläre Arbeit auf dem 1.Arbeitsmarkt finden. Diese Stellen dürfen dann nachbesetzt werden.
Ramteid ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.02.2013, 20:29   #64
sunnytn
Elo-User/in
 
Registriert seit: 19.04.2012
Beiträge: 110
sunnytn
Standard AW: Fragen zur Bürgerarbeit

na dann kannst du nur hoffen, das sie dich nicht doch noch zu einer anderen Bürgerarbeit schicken
sunnytn ist offline   Mit Zitat antworten
Antwort

Stichwortsuche
bürgerarbeit, fragen

Themen-Optionen
Ansicht


Ähnliche Themen

Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Endlich Arbeit gefunden, aber Fragen über Fragen! _Sandra_ ALG II 15 21.06.2009 13:44
Neuer ALGII, über 25 und nach Rückkehr vorübergehend bei den Eltern - Fragen, Fragen Ulkus Anträge 2 02.02.2008 13:47
ALG II oder vielleicht doch Erwerbsminderungsrente - Fragen über Fragen Lexi77 Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege 2 14.01.2008 22:33
Alg2 - und Fragen über Fragen Leistungsbezug/Fallmanager/Maßnahmen schmetterling123 Anträge 1 10.09.2007 16:50


Es ist jetzt 02:15 Uhr.


Powered by vBulletin® (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2017, Jelsoft Enterprises Ltd.
Search Engine Optimisation provided by DragonByte SEO (Pro) - vBulletin Mods & Addons Copyright © 2017 DragonByte Technologies Ltd.
Feedback Buttons provided by Advanced Post Thanks / Like (Pro) - vBulletin Mods & Addons Copyright © 2017 DragonByte Technologies Ltd.
ELO-Forum by Erwerbslosenforum Deutschland