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Bürgerarbeit Alles was das Thema Hilfe rund um "Bürgerarbeit" betrifft kommt hier hinein...


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Alt 14.01.2013, 00:37   #26
sunnytn
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sunnytn
Standard AW: Fragen zur Bürgerarbeit

Ok von diesem Schreiben habe ich selbst noch nichts gehört. Scheinbar handhabt das dann wohl jeder Landkreis etwas anders. Hier jedenfalls reicht ein NEIN nicht aus, sondern nur wenn bestimmt Gründe vorliegen, die diese Arbeit für den Betroffenen unzumutbar macht.
Was mich dann nur stutzig macht ist einmal dann der Satz mit den Sanktionen und zum anderen die vielen Leute die Bürgerarbeit machen, es aber eigentlich nicht wollen. Die werden das bestimmt auch nicht einfach so gemacht haben, obwohl sie dagegen waren.
Bei uns heißt das hier freiwilliger Zwang
sunnytn ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.01.2013, 00:59   #27
Red Bull
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Standard AW: Fragen zur Bürgerarbeit

[QUOTE=sunnytn;1306174]Ok von diesem Schreiben habe ich selbst noch nichts gehört. Scheinbar handhabt das dann wohl jeder Landkreis etwas anders. Hier jedenfalls reicht ein NEIN nicht aus, sondern nur wenn bestimmt Gründe vorliegen, die diese Arbeit für den Betroffenen unzumutbar macht.
Was mich dann nur stutzig macht ist einmal dann der Satz mit den Sanktionen und zum anderen die vielen Leute die Bürgerarbeit machen, es aber eigentlich nicht wollen. Die werden das bestimmt auch nicht einfach so gemacht haben, obwohl sie dagegen waren.
Bei uns heißt das hier freiwilliger Zwang [/QUOTE

auch die sachbearbeiter/innen selbst, gehen da verschieden mit um.
so ist zumindest mein eindruck.
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Alt 14.01.2013, 01:02   #28
sunnytn
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sunnytn
Standard AW: Fragen zur Bürgerarbeit

ja denke mal das liegt daran, das sie auch keinen Plan haben.
Manchmal glaube ich, man sitzt auf der falschen Seite.
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Alt 17.01.2013, 16:19   #29
Hansiklein3->Emailproblem
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Hansiklein3
Standard AW: Fragen zur Bürgerarbeit

Gibt es eine Möglichkeit einen Bürgerarbeitsplatz ohne Sanktion abzuwehren, obwohl der Sachbearbeiter strikt darauf setzt das dieser zumutbar ist und der Arbeitgeber auch einen einstellen würde ?
Gibt es hierzu ein Urteil wegen der Entfernung ?
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Alt 17.01.2013, 17:30   #30
gelibeh
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Standard AW: Fragen zur Bürgerarbeit

Zitat:
Gibt es hierzu ein Urteil wegen der Entfernung ?
wie meinst Du das mit Entfernung? Es gilt der §10 SGBII
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
gelibeh ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.01.2013, 18:48   #31
Hansiklein3->Emailproblem
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Hansiklein3
Standard AW: Fragen zur Bürgerarbeit

Ich wäre für Ideen dankbar !

Man muß sich doch irgendwie gegen solche Zwangsstellen wehren können.
Hansiklein3 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.01.2013, 19:48   #32
Ramteid
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Ramteid Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Fragen zur Bürgerarbeit

Wehren ist möglich, habe ich erfolgreich hinter mir. April 12 sollte ich in Bürgerarbeit, bei meiner Kommune, jedoch über einen Träger der Caritas.

Habe dann an den Bürgermeister, den Caritas Träger und verdi geschrieben.

Beim nächsten Termin im Jobcenter meinte SB nur noch:

Bürgerarbeit wollen sie ja nicht.
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Alt 17.01.2013, 19:52   #33
sunnytn
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sunnytn
Standard AW: Fragen zur Bürgerarbeit

hier mal ein Gerichtsuteil:
Arbeitsrecht - Versetzung - Arbeitsweg - Zumutbarkeit

Dort geht man von einer 90min Fahrtzeit aus (eine Strecke) welche als Zumutbar gilt. So habe ich das selbst auch in Erinnerung bzw- wurde mir das so vom Arbeitsvermittler auch gesagt.

Wenn du also länger unterwegs sein würdest, hättest du evtl. die Möglichkeit es abzulehnen.
Denke aber mal nicht, das sie dich für einen Bürgerarbeitsplatz 150km von deinem Wohnort einsetzten werden.

Mfg

PS: Wenn dein Sachbearbeiter der Meinung ist das es zumutbar ist und der Arbeitnehmer dich auch einstellen würde, hat man schon schlechte Karten da ohne triftigen Grund rauszukommen, ohne sanktioniert zu werden.
sunnytn ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.01.2013, 21:03   #34
Hansiklein3->Emailproblem
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Hansiklein3
Standard AW: Fragen zur Bürgerarbeit

stimmt, der Arbeitsplatz ist schon näher.
Hat sonst noch jemand vielleicht eine hilfreiche Idee ?
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Alt 17.01.2013, 21:22   #35
sunnytn
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sunnytn
Standard AW: Fragen zur Bürgerarbeit

Die Frage ist eher was dagegen spricht warum du es nicht machen möchtest? Hast du nen speziellen Grund es abzulehnen?
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Alt 18.01.2013, 12:17   #36
Couchhartzer
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Standard AW: Fragen zur Bürgerarbeit

Zitat von Ramteid Beitrag anzeigen
Wehren ist möglich, habe ich erfolgreich hinter mir. April 12 sollte ich in Bürgerarbeit, bei meiner Kommune, jedoch über einen Träger der Caritas.
Auch die können sich dann wohl demnächst warm anziehen, was die Entlohnungen in der Bürgerarbeit angeht, wenn man diese Meldung mal ins Auge fasst:
Bürgeruschi erhält erneute Klatsche - Der Sozialticker
Couchhartzer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.01.2013, 19:11   #37
Ramteid
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Ramteid Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Fragen zur Bürgerarbeit

Ja habs gerade hier im Forum gelesen, Potsdam!
Endlich hat ein Gericht die Bürgerarbeit richtig eingordnet.
Es ist Tarifvertrag zu zahlen!
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Alt 18.01.2013, 19:13   #38
Ramteid
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Ramteid Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Fragen zur Bürgerarbeit

Zitat von sunnytn Beitrag anzeigen
Die Frage ist eher was dagegen spricht warum du es nicht machen möchtest? Hast du nen speziellen Grund es abzulehnen?
Es spricht dagegen, das er und auch andere, weit unter Tarif entlohnt werden sollen!
Das sowas nicht rechtens sein kann, hat ein Gericht gerade wieder festgestellt.
Sunny wenn du für die hälfte Arbeiten willst so mach es, aber lass doch andere die sich wehren in Ruhe.
Hansiklein kämpft, du hast schon verloren. Schade.
Ramteid ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.01.2013, 20:15   #39
Hansiklein3->Emailproblem
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Hansiklein3
Standard AW: Fragen zur Bürgerarbeit

gilt der Tarifvertrag nur wenn man eine Bürgerarbeit im öffentlichen Dienst hat oder auch auch bei einer gemeinnützigen GmbH ?
Hansiklein3 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.01.2013, 22:11   #40
Ramteid
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Ramteid Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Fragen zur Bürgerarbeit

Tarifverträge gelten für Branchen und Berufe, jeweils für Gebiete, wie z.b. Bundesweit oder Landesweit, Tarifbezirke.
Ob das eine Gmbh oder sowas ist, spielt keine Rolle, Tarifverträge sind allgemein verbindlich.
Ramteid ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.01.2013, 15:53   #41
Hansiklein3->Emailproblem
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Hansiklein3
Standard AW: Fragen zur Bürgerarbeit

Wird Bürgerarbeit als Maßnahme angesehen oder als " regulerer Arbeitsplatz " ? Wenn erstens zutrifft müßte das doch in der Eingliederungsvereinbarung stehen, oder ?
Hansiklein3 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.02.2013, 16:38   #42
Maxe204->Emailproblem
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Maxe204
Standard AW: Fragen zur Bürgerarbeit

Zitat von Ramteid Beitrag anzeigen
Tarifverträge gelten für Branchen und Berufe, jeweils für Gebiete, wie z.b. Bundesweit oder Landesweit, Tarifbezirke.
Ob das eine Gmbh oder sowas ist, spielt keine Rolle, Tarifverträge sind allgemein verbindlich.
Das mit dem Tariflohn ist nicht so einfach, ich war heute beim Anwalt und habe mir Auskunft dazu geholt. Ersteinmal gilt dieser Beschluss nur für Brandenburg, jedes Land mal wieder für sich
Du kannst deinen Arbeitgeber ein formloses Schreiben geben womit du ihn aufforderst dir den Lohn zu zahlen. Sollte, er das nicht machen können so wie in meinem Fall (gemeinnütziger Verein muss sich selber tragen) bleibt dir noch der Weg der Klage, was dann allerdings auch deine Kündigung zur Folge hätte.
__

" Im alten Rom hat ein Senator vorgeschlagen, man sollte alle Sklaven mit einem weissen Armband versehen, um sie besser erkennen zu können. “Nein”, sagte ein weiser Senator, ”Wenn sie sehen wie viele sie sind, dann gibt es einen Aufstand gegen uns.“
Maxe204 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.02.2013, 16:46   #43
Maxe204->Emailproblem
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Maxe204
Standard AW: Fragen zur Bürgerarbeit

Zitat von alvis123 Beitrag anzeigen
Hi Maxe...

... danke für Deinen Bericht. Vielleicht wäre es für uns alle ganz lehrreich, wenn Du in einem eigenen Thread über den Sachstand Deiner Klage berichtest. Ich kann mir auch vorstellen, dass Du den einen oder anderen Tipp bekommst. Würdest Du als "Aufstocker" nicht mehr haben, als nur Hungerlohn + Wohngeld?

Ich hatte hier Kosten der Abwehr beantragen ähnliches gemacht.

MfG
Sorry, für diese sehr späte Antwort, bei mir war die Benachrichtigung per E-Mail aus. Ich werde kein Aufstocker, da mein Kind studiert und mir das Bafög abgezogen wird. Unterm Strich hätte ich von der Arge noch 43€ bekommen von der WG habe ich bis dieses Jahr Januar 131€ Wohngeld (jetzt nur noch 105€) erhalten. Wohngeldkürzung natürlich auch durch diese großzügige Steuersenkung des Staates. 75 cent Steuer habe ich bezahlt, die habe ich nun jeden Monat wieder, zum Dank dafür hat die Wohngeldstelle mir Monatlich 26€ gestrichen
__

" Im alten Rom hat ein Senator vorgeschlagen, man sollte alle Sklaven mit einem weissen Armband versehen, um sie besser erkennen zu können. “Nein”, sagte ein weiser Senator, ”Wenn sie sehen wie viele sie sind, dann gibt es einen Aufstand gegen uns.“
Maxe204 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.02.2013, 23:44   #44
sunnytn
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sunnytn
Standard AW: Fragen zur Bürgerarbeit

komisch das ich keine Benachrichigung bekommen habe

Zitat von Ramteid Beitrag anzeigen
Es spricht dagegen, das er und auch andere, weit unter Tarif entlohnt werden sollen! Das sowas nicht rechtens sein kann, hat ein Gericht gerade wieder festgestellt.
wenn dem so ist kann ich das natürlich nachvollziehen, aber es gibt auch Bürgerarbeitsstellen, die nach Tarif bezahlt werden

Zitat von Ramteid Beitrag anzeigen
Sunny wenn du für die hälfte Arbeiten willst so mach es, aber lass doch andere die sich wehren in Ruhe.
Von was für eine Hälfte gehst du denn aus, wenn du dir da ja so sicher bist?

Zitat von Ramteid Beitrag anzeigen
Hansiklein kämpft, du hast schon verloren. Schade.
Warum sollte ich verloren haben?

Mfg
sunnytn ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.02.2013, 13:00   #45
Ramteid
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Ramteid Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Fragen zur Bürgerarbeit

Ob es exakt die hälfte des Tariflohns oder 60% sind, egal: Es geht darum das Bürgerarbeiter mit ihrer Billigentlohnung und Arbeitslosenversicherungsentzug deutlich schlechter gestellt sind als es Tarifverträge vorsehen.
Für mich bist du jemand(so präsentierst du dich hier) der sein Schicksal als Billigarbeiter ohne Widerstand akzeptiert hat, und sich das ganze noch schön redet und rechnet(ach ich hab ja sooo viel mehr Geld als nur vom Amt).
Auf solche dummen Sklaven ist das System angewiesen.
Denn: Die glücklichen Sklaven sind eine Gefahr für die Freiheit!
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Alt 22.02.2013, 00:09   #46
sunnytn
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sunnytn
Standard AW: Fragen zur Bürgerarbeit

Zitat von Ramteid Beitrag anzeigen
Ob es exakt die hälfte des Tariflohns oder 60% sind, egal: Es geht darum das Bürgerarbeiter mit ihrer Billigentlohnung und Arbeitslosenversicherungsentzug deutlich schlechter gestellt sind als es Tarifverträge vorsehen.
Wenn Bürgerarbeit nur 30h die Woche befasst, sollte wohl klar sein, das man demzufolge auch nicht 100% des Tariflohns bekommt, welches einem nur bei einer 40h Woche zustehen würde. Das sollte dir hoffentlich klar sein.

Zitat von Ramteid Beitrag anzeigen
Für mich bist du jemand(so präsentierst du dich hier) der sein Schicksal als Billigarbeiter ohne Widerstand akzeptiert hat, und sich das ganze noch schön redet und rechnet(ach ich hab ja sooo viel mehr Geld als nur vom Amt).
Mir wurden 2 Stellen angeboten und ich hatte die Möglichkeit selbst zu entscheiden, was mir mehr liegen würde. Zusätzlich wurde ich über alles bestens aufgeklärt und zu nichts gezwungen. Somit brauchte ich auch keinen Widerstand leisten bzw. wurde zu irgendetwas gezwungen. Und wenn meine Freundin und ich am Ende des Monats sehen was wir jetzt zum Leben zur Verfügung haben, brauchen wir uns da weder was schön reden oder schön rechnen, sondern sehen es schwarz auf weiß. Und wenn ich dann sehe, das ich mir Sachen leisten kann, die vorher nicht mal ansatzweise möglich waren (Urlaub etc.) dann macht das für mich schon bedeutend etwas aus.

Der Billigarbeiter bist dann wohl eher du, weil sie mit dir machen können was sie wollen. Scheinbar setzt du dich dann auch lieber hin und machst irgendwelche sinnlosen Maßnahmen ohne dafür Geld zu bekommen, als vielleicht mal in den sauren Apfel zu beißen bzw. mal über seinen Schatten zu springen um vielleicht doch aus der einen oder anderen Chance vielleicht wieder Arbeit zu finden, die anständig bezahlt wird. Nur bei einer permanenten Meinung zu bleiben das ja alles Ausbeute ist, wird sich da nichts ändern. Und im Endeffekt macht genau das das Amt mit dir, denn die bekommen richtig Kohle jeden Monat, weil sie dich vermitteln müssen

Zitat von Ramteid Beitrag anzeigen
Auf solche dummen Sklaven ist das System angewiesen. Denn: Die glücklichen Sklaven sind eine Gefahr für die Freiheit!
Dumm ist der, der alles mit sich machen lässt. Ich habe zumindestens bis Ende 2014 Ruhe vorm Amt und muss mich nicht mit irgendwelchen Maßnahmen, Projekten oder sonstigen Bürokratenkram rumärgern. Ich verdiene hingegen mein eigenes Geld, habe dazu eine Arbeit die mir Spaß macht, einen relativ kurzen Arbeitsweg und gute Arbeitszeiten und vorallem bin ich im öffentlichen Dienst angestellt (also werde ich nach Tarif bezahlt) und verdiene Netto somit selbst als Bürgerarbeiter allein mehr als dreiviertel des ursprünglichen Hartz4 Satzes, was wir vorher zusammen als Familie mit einem Kind hatten. Dazu hat meine Freundin auch noch Bürgerarbeit und ihr Arbeitsweg liegt genau auf meiner Route und auch ihre Arbeitszeiten passen mit meinen überein.
Da frage ich dich dann, wer wohl hier der dumme Sklave ist? Der der wie ich versucht rauszukommen aus dem Kreis und selbst Geld verdient, oder derjenige der so denkt wie du und immer schön alles mit sich machen lässt und sich somit vom Amt abhängig macht, womit die wieder ihre Arbeitsplätze behalten können, weil sie dich vermitteln sollen?

Ich denke jeder sollte für sich selbst entscheiden, ob Bürgerarbeit angebracht ist oder nicht. Die einen sehen es negativ weil sie sich zu unrecht behandelt fühlen und die anderen sehen es als Chance, evtl. doch noch das zu erreichen, was sie gern möchten.

Somit kann man sagen, das man Bürgerarbeit nicht pauschalisieren kann. Denn es gibt Stellen die anständig bezahlt werden und dann gibt es leider auch Stellen, die zu Billiglöhnen tendieren und da stimmt ich dir zu, das sowas nicht gefördert werden darf bzw. sich man dagegen wehren sollte.

Mfg

PS: was wäre denn für dich ein Lohn (Netto), bei dem du sagen würdest, das du Bürgerarbeit machen würdest
sunnytn ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.02.2013, 12:19   #47
Ramteid
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Ramteid Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Fragen zur Bürgerarbeit

Zitat von sunnytn Beitrag anzeigen
Wenn Bürgerarbeit nur 30h die Woche befasst, sollte wohl klar sein, das man demzufolge auch nicht 100% des Tariflohns bekommt, welches einem nur bei einer 40h Woche zustehen würde. Das sollte dir hoffentlich klar sein.
Das ist klar, und bereits berücksichtigt, offenbar kennst du nicht mal die niedrigste Stufe des Tarifvertrages.

Zitat von sunnytn Beitrag anzeigen
Mir wurden 2 Stellen angeboten
Toll! A oder B und Hündchen springt! Kannste dir nicht selber würdige Arbeit suchen?

Zitat von sunnytn Beitrag anzeigen
Und wenn meine Freundin und ich am Ende des Monats sehen was wir jetzt zum Leben zur Verfügung haben, brauchen wir uns da weder was schön reden oder schön rechnen, sondern sehen es schwarz auf weiß.

Ja durch die Brille, aber bist doch nur ein Arbeiter 3. Klasse.



Zitat von sunnytn Beitrag anzeigen
Scheinbar setzt du dich dann auch lieber hin und machst irgendwelche sinnlosen Maßnahmen ohne dafür Geld zu bekommen,
Eben nicht. Auch Massnahmen werden abgelehnt weil unsinnig.

Längst habe ich meine Ruhe, von wegen rumärgern mit was.


Zitat von sunnytn Beitrag anzeigen
Ich denke jeder sollte für sich selbst entscheiden, ob Bürgerarbeit angebracht ist oder nicht. Die einen sehen es negativ weil sie sich zu unrecht behandelt fühlen und die anderen sehen es als Chance, evtl. doch noch das zu erreichen, was sie gern möchten.
Ja da hast du wohl recht, ich freue mich über jeden der freiwillig in die Bürgerarbeit geht, so geht der Kelch an mir vorbei. Danke
Als Arbeitsmarktinstrument des Niedriglohnsektors unterster Klasse (selbst Eurojobs bleibt je nach persönlicher Situation des Hilfeempfängers mehr über), lehne ich Bürgerarbeit komplett ab.
Zitat von sunnytn Beitrag anzeigen
Denn es gibt Stellen die anständig bezahlt werden und dann gibt es leider auch Stellen, die zu Billiglöhnen tendieren und da stimmt ich dir zu, das sowas nicht gefördert werden darf bzw. sich man dagegen wehren sollte.
Wenn dein Lohn wirklich nahe am Tarif wäre, so erschliesst sich mir nicht die Logik, warum man den Job dann nicht regulär vergibt, irgendwas stimmt da nicht. Ich kenne hier in der Stadt einige denen Bürgerarbeit vorgeschlagen wurde und auch 2 Leute die sie machen, sie haben alle kaum mehr Geld als zuvor.Evlt. rechnet es sich für deine BG deshalb weil ihr als BG eh anders berechnet werdet.

Zitat von sunnytn Beitrag anzeigen
PS: was wäre denn für dich ein Lohn (Netto), bei dem du sagen würdest, das du Bürgerarbeit machen würdest

Den gibt es nicht, bzw wäre er unrealistisch und eben in Höhe des 1. Arbeitsmarktes. Generell gehört Bürgerarbeit, Eurojobs usw abgeschafft. Richtige Arbeit muss richtig verteilt werden oder neue geschaffen werden.
Wenn ich hier gegen Bürgerarbeit und Bürgerarbeiter wie dich Stellung beziehe, so nimm es nicht persönlich, es geht mir um die Sache an sich.
Dir selbst wünsche ich aber alles gute und das es dir weiterhin in Bürgerarbeit gut gefällt. Geniess es noch ein paar Tage. Denn bald ist ja schluss damit
Ramteid ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.02.2013, 13:55   #48
sunnytn
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sunnytn
Standard AW: Fragen zur Bürgerarbeit

Zitat von Ramteid Beitrag anzeigen
Das ist klar, und bereits berücksichtigt, offenbar kennst du nicht mal die niedrigste Stufe des Tarifvertrages.
welche niedrigste Stufe wäre das denn deiner Meinung nach, was man die Stunde bekommen sollte (Netto)

Zitat von Ramteid Beitrag anzeigen
Toll! A oder B und Hündchen springt! Kannste dir nicht selber würdige Arbeit suchen?
Wenn es so einfach wäre, bräuchte man sich wohl weder Gedanken über Hartz4 oder sonstige Hilfen machen oder meinst du nicht?

Zitat von Ramteid Beitrag anzeigen
Ja durch die Brille, aber bist doch nur ein Arbeiter 3. Klasse.
Was warst du denn in der Lehre? Hast du diese dann auch abgebrochen, weil du da Arbeiter 3. Klasse warst oder hast es trotzdem durchgezogen. Meinst du, wenn du auf dem 1. Arbeitsmarkt Arbeit findest, das du da ebenso unterste Klasse Arbeiter bist? Denn nur so können die Chefs überleben.

Zitat von Ramteid Beitrag anzeigen
Eben nicht. Auch Massnahmen werden abgelehnt weil unsinnig. Längst habe ich meine Ruhe, von wegen rumärgern mit was.
Wenn das bei euch so einfach ist einfach alles abzulehnen, dann freut mich das für dich. Hier hat man nur begrenzt Möglichkeiten etwas abzulehnen. Nur wer immer alles ablehnt, wird nie sein Ziel erreichen. Denn selbst wenn eine Stelle noch so aussichtslos ist, kann man immer auch das Glück haben dadurch neue Stellen zu finden. Ich selbst hätte z.B. durch diese Bürgerarbeit auch einen Arbeitsplatz haben können. Nur diese wäre 300km weg von mir und daher kam das nicht in Frage. Ebenso hätte er auch nur 30km weg sein brauchen und man hätte wieder was. Hoffe du verstehst was ich dir damit sagen will.

Zitat von Ramteid Beitrag anzeigen
Ja da hast du wohl recht, ich freue mich über jeden der freiwillig in die Bürgerarbeit geht, so geht der Kelch an mir vorbei. Danke
Als Arbeitsmarktinstrument des Niedriglohnsektors unterster Klasse (selbst Eurojobs bleibt je nach persönlicher Situation des Hilfeempfängers mehr über), lehne ich Bürgerarbeit komplett ab.
Wenn du der Meinung bist, das man selbst bei nem 1€ Job mehr raus hat, als bei Bürgerarbeit, dann brauche ich mich auch nicht zu wundern, das du so denkst. Denn da liegst du leider vollkommen falsch. Allein bei einem Brutto von 900€ (womit hier die meisten berechnet werden) hat man schon eine Freibetrag von 260€, also schon mal doppelt so viel wie bei einem 1€ Job. Sollte man dann noch nach Tarif bezahlt werden, liegen die Freibeträge noch höher und das macht meines Erachtens eine Menge aus. Wenn man dann noch in einer BG lebt, kann sich das natürlich sehr lohnen.

Zitat von Ramteid Beitrag anzeigen
Wenn dein Lohn wirklich nahe am Tarif wäre, so erschliesst sich mir nicht die Logik, warum man den Job dann nicht regulär vergibt, irgendwas stimmt da nicht.
Ich werde nach TVÖD bezahlt, also kannst schon von ausgehen, das es sich daran nicht anlehnt, sondern sich anhand der Stundenzahl prozentual gerichtet werden muss. Und warum der Job nicht regulär vergeben werden kann, kann ich dir auch sagen. Hier handelt es sich um einen Förderverein, der über die Stadt getragen wird. Folglich gab es diese Stelle vorher nicht bzw. wurde sie extra für die Bürgerarbeit eingerichtet. Somit brauche ich auch kein schlechtes Gewissen haben, das ich jemand anderen die reguläre Arbeit wegnehme bzw. für weniger Geld arbeite, da es die Stelle vorher nie gegeben hat.

Zitat von Ramteid Beitrag anzeigen
Ich kenne hier in der Stadt einige denen Bürgerarbeit vorgeschlagen wurde und auch 2 Leute die sie machen, sie haben alle kaum mehr Geld als zuvor.
Dann sollten sich diese Leute mal bitte genau ihre Berechnung anschauen. Denn ich kenne auch insgesamt 5 Leute die Bürgerarbeit machen und 4 Bescheide davon waren falsch.

Zitat von Ramteid Beitrag anzeigen
Evlt. rechnet es sich für deine BG deshalb weil ihr als BG eh anders berechnet werdet.
Leider liegst du auch da falsch, denn sobald wir als BG zählen (was wir tun) bekommen wir nur noch 90% vom regulären Hartz4 Regelsatz. Das heißt statt 382€ bekommen wir jeder nur 345€. Somit werden uns schon mal 37€ pro Person abgezogen, also fehlen uns da allein schon 74€ pro Monat. (Begründung des Gesetzgebers darüber lautet, das wenn man ja zusammen wohnt sich ja auch die Kosten teilen kann, wie z.B. wenn man Butter kauft. Natürlich verständlich, nur leider vergisst der Gesetzgeber hier den wesentlichen Punkt, das demzufolge auch die Butter doppelt so schnell alle ist, da wir ja beide davon essen)

Somit würden sich meine Freundin und ich uns besser stehen, wenn wir getrennte Haushalte hätten bzw. jeder für sich leben würde. Daher werden wir dafür bestraft, das wir eine intakte Familie sind.

Zitat von Ramteid Beitrag anzeigen
Den gibt es nicht, bzw wäre er unrealistisch und eben in Höhe des 1. Arbeitsmarktes.
Wenn du selbst es schon als unrealistisch ansiehst, hast du dich doch dann schon damit abgefunden. Also resignierst du ja selbst auch schon. Nur dann komplett dicht machen und alles schlecht reden wird dich dann auch nicht weiterbringen, sondern damit unterstützt du genau den Staat, der mit den Bürgern dann machen kann was er will. Schade.

Zitat von Ramteid Beitrag anzeigen
Generell gehört Bürgerarbeit, Eurojobs usw abgeschafft. Richtige Arbeit muss richtig verteilt werden oder neue geschaffen werden.
Dem stimme ich dir zu 100% zu, aber die Realität sieht leider ganz anders aus.

Zitat von Ramteid Beitrag anzeigen
Wenn ich hier gegen Bürgerarbeit und Bürgerarbeiter wie dich Stellung beziehe, so nimm es nicht persönlich, es geht mir um die Sache an sich.
Nein keine Angst, wir sind alle Erwachsen und ich weiß was du damit sagen willst.

Zitat von Ramteid Beitrag anzeigen
Dir selbst wünsche ich aber alles gute und das es dir weiterhin in Bürgerarbeit gut gefällt. Geniess es noch ein paar Tage. Denn bald ist ja schluss damit
Ja Dezember 2014 ist wohl Schluss, aber so wie es aussieht, habe ich danach wohl gute Chancen doch regulär zu bleiben, denn ein gespräch mit dem Bürgermeister und der Stadt hatte ich schon. Sollte das wirklich klappen, würde mich das natürlich sehr freuen und dann habe ich das geschafft was ich wollte. Aber solange noch nichts 100% feststeht, werde ich auf jeden Fall weiter versuchen aus diesem Teufelskreis rauszukommen, denn Hartz4 ist für mich keine Dauerlösung bzw. Option auf Lebenszeit.
sunnytn ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.02.2013, 14:49   #49
Ramteid
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Registriert seit: 10.10.2011
Beiträge: 423
Ramteid Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Fragen zur Bürgerarbeit

Zitat von sunnytn Beitrag anzeigen
welche niedrigste Stufe wäre das denn deiner Meinung nach, was man die Stunde bekommen sollte (Netto)
Im Öffentlichen Dienste liegt je nach Bundesland die unterste BRUTTOstufe bei ca 1700 Euro aufwärts.

Zitat von sunnytn Beitrag anzeigen
Wenn es so einfach wäre, bräuchte man sich wohl weder Gedanken über Hartz4 oder sonstige Hilfen machen oder meinst du nicht?
Gedanken machen ist immer gut

Zitat von sunnytn Beitrag anzeigen
Was warst du denn in der Lehre? Hast du diese dann auch abgebrochen, weil du da Arbeiter 3. Klasse warst oder hast es trotzdem durchgezogen. Meinst du, wenn du auf dem 1. Arbeitsmarkt Arbeit findest, das du da ebenso unterste Klasse Arbeiter bist? Denn nur so können die Chefs überleben.
Ich sehe schon dir ist garnicht bewusst das eine Lehre mit Prüfung zu fast 100% den zugang zum 1 Arbeitsmarkt bringt. Bürgerarbeit dagegen weit unter 10%.... das meinte ich im Post davor mit "Brille". Die Brille der Hoffnung, mit deinen Augen aber sehr kurzsichtig gesehen.

Zitat von sunnytn Beitrag anzeigen
Wenn das bei euch so einfach ist einfach alles abzulehnen, dann freut mich das für dich. Hier hat man nur begrenzt Möglichkeiten etwas abzulehnen. Nur wer immer alles ablehnt, wird nie sein Ziel erreichen. Denn selbst wenn eine Stelle noch so aussichtslos ist, kann man immer auch das Glück haben dadurch neue Stellen zu finden. Ich selbst hätte z.B. durch diese Bürgerarbeit auch einen Arbeitsplatz haben können. Nur diese wäre 300km weg von mir und daher kam das nicht in Frage. Ebenso hätte er auch nur 30km weg sein brauchen und man hätte wieder was. Hoffe du verstehst was ich dir damit sagen will.
Nicht ganz zuverstehen, denn du machst lieber Bürgerarbeit statt mit der Familie mal umzuziehen, sorry aber du wirfst da was wech, nur weil du hoffnungen auf das nach der Bürgerarbeit gibts, wobei erwiesen ist in ersten Statistiken über diese, das nur sehr wenigen den zutritt auf den ersten Arbeitsmarkt gelingt

Zitat von sunnytn Beitrag anzeigen
Wenn du der Meinung bist, das man selbst bei nem 1€ Job mehr raus hat, als bei Bürgerarbeit, dann brauche ich mich auch nicht zu wundern, das du so denkst. Denn da liegst du leider vollkommen falsch. Allein bei einem Brutto von 900€ (womit hier die meisten berechnet werden) hat man schon eine Freibetrag von 260€, also schon mal doppelt so viel wie bei einem 1€ Job. Sollte man dann noch nach Tarif bezahlt werden, liegen die Freibeträge noch höher und das macht meines Erachtens eine Menge aus. Wenn man dann noch in einer BG lebt, kann sich das natürlich sehr lohnen.
Ja leider versuchen die Kommunen gerade alleinstehenden ALG IIlern bei Bürgerarbeit einzureden, das es damit kein H4 mehr gibt. Es gibt aber auch den Fall, so wäre es bei mir gewesen, wo ich 10 Euro mehr gehabt hätte mit Bürgerarbeit, aber gez usw viele weitere Ausgaben zusätzlich. Du siehst es lohnt nicht immer, am meisten lohnt es sich für größere BG.

Zitat von sunnytn Beitrag anzeigen
Ich werde nach TVÖD bezahlt, also kannst schon von ausgehen, das es sich daran nicht anlehnt, sondern sich anhand der Stundenzahl prozentual gerichtet werden muss. Und warum der Job nicht regulär vergeben werden kann, kann ich dir auch sagen. Hier handelt es sich um einen Förderverein, der über die Stadt getragen wird. Folglich gab es diese Stelle vorher nicht bzw. wurde sie extra für die Bürgerarbeit eingerichtet. Somit brauche ich auch kein schlechtes Gewissen haben, das ich jemand anderen die reguläre Arbeit wegnehme bzw. für weniger Geld arbeite, da es die Stelle vorher nie gegeben hat.
Deine Bürgerarbeit scheint recht fair zu sein! Aber das ist die Ausnahme, ich kenne leider viele Fälle wo es sehr nachteilig ist, Kommunale Arbeiter ersetzt werden für einen Bruchteil eines Tariflohnes. Das ist mehr die Realität als dein Modell, meine Erfahrung.

Zitat von sunnytn Beitrag anzeigen
Dann sollten sich diese Leute mal bitte genau ihre Berechnung anschauen. Denn ich kenne auch insgesamt 5 Leute die Bürgerarbeit machen und 4 Bescheide davon waren falsch.
Nachrechnen muss man bei den Bescheiden immer, hatte schon einiges zu Beanstanden und nachgezahlt bekommen.

Zitat von sunnytn Beitrag anzeigen
Leider liegst du auch da falsch, denn sobald wir als BG zählen (was wir tun) bekommen wir nur noch 90% vom regulären Hartz4 Regelsatz. Das heißt statt 382€ bekommen wir jeder nur 345€. Somit werden uns schon mal 37€ pro Person abgezogen, also fehlen uns da allein schon 74€ pro Monat. (Begründung des Gesetzgebers darüber lautet, das wenn man ja zusammen wohnt sich ja auch die Kosten teilen kann, wie z.B. wenn man Butter kauft. Natürlich verständlich, nur leider vergisst der Gesetzgeber hier den wesentlichen Punkt, das demzufolge auch die Butter doppelt so schnell alle ist, da wir ja beide davon essen)

Somit würden sich meine Freundin und ich uns besser stehen, wenn wir getrennte Haushalte hätten bzw. jeder für sich leben würde. Daher werden wir dafür bestraft, das wir eine intakte Familie sind.
Naja, man hat schon dinge die man gemeinsam benutzt, z.b. Strom.

Zitat von sunnytn Beitrag anzeigen
Wenn du selbst es schon als unrealistisch ansiehst, hast du dich doch dann schon damit abgefunden. Also resignierst du ja selbst auch schon. Nur dann komplett dicht machen und alles schlecht reden wird dich dann auch nicht weiterbringen, sondern damit unterstützt du genau den Staat, der mit den Bürgern dann machen kann was er will. Schade.
Eben nicht, ich gehe ja gegen diese unsinnigen Massnahmen an. Weil eins sollte dir klar sein, Bürgerarbeit im Lebenslauf stigmatisiert ähnlich wie früher Sozialhilfe. Und nein, ich kämpfe nur für den 1. Arbeitsmarkt, denn darauf hat laut Grundgesetz ein jeder Anspruch. Zwangsarbeitszuweisungen (ich weiss du bist keiner weil freiwilliger)sind rechtswidrig! Können sie drehen wie sie wollen, ist genauso wie bei Adolf.


Zitat von sunnytn Beitrag anzeigen
Ja Dezember 2014 ist wohl Schluss, aber so wie es aussieht, habe ich danach wohl gute Chancen doch regulär zu bleiben, denn ein gespräch mit dem Bürgermeister und der Stadt hatte ich schon. Sollte das wirklich klappen, würde mich das natürlich sehr freuen und dann habe ich das geschafft was ich wollte. Aber solange noch nichts 100% feststeht, werde ich auf jeden Fall weiter versuchen aus diesem Teufelskreis rauszukommen, denn Hartz4 ist für mich keine Dauerlösung bzw. Option auf Lebenszeit.
Ja da müssen wir raus. Wenn es dir gelingen würde fänd ich es gut.
Ramteid ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.02.2013, 22:18   #50
sunnytn
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sunnytn
Standard AW: Fragen zur Bürgerarbeit

Zitat von Ramteid Beitrag anzeigen
Im Öffentlichen Dienste liegt je nach Bundesland die unterste BRUTTOstufe bei ca 1700 Euro aufwärts.
Na wenn ich das mal auf 40h wöchentlich rechne, bzw. 160h monatlich, wäre man bei einem Bruttolohn von 10,63€/h.
Wenn ich jetzt mal von meinem Brutto ausgehe und rechne das durch 120h pro Monat (da nur 30h pro Woche), dann komme ich ebenso auf 10€, von daher passt das.
(bei uns fangen die untersten Bruttobeträge bei ca. 1500€)

Zitat von Ramteid Beitrag anzeigen
Gedanken machen ist immer gut



Zitat von Ramteid Beitrag anzeigen
Ich sehe schon dir ist garnicht bewusst das eine Lehre mit Prüfung zu fast 100% den zugang zum 1 Arbeitsmarkt bringt.
Das ist wohl eher wunschdenken, denn kenne mehr als genug Leute die ihre Lehre erfolgreich abgeschlossen haben und trotzdem keinen Job haben. Und davon gibt es leider viel zu viel.

Zitat von Ramteid Beitrag anzeigen
Nicht ganz zuverstehen, denn du machst lieber Bürgerarbeit statt mit der Familie mal umzuziehen, sorry aber du wirfst da was wech, nur weil du hoffnungen auf das nach der Bürgerarbeit gibts, wobei erwiesen ist in ersten Statistiken über diese, das nur sehr wenigen den zutritt auf den ersten Arbeitsmarkt gelingt
Das Problem bestand einfach darin, das die Bezahlung wesentlich schlechter gewesen wäre, als es jetzt der Fall mit Bürgerarbeit ist. Zudem hätte ich diese Stelle auch nicht annehmen können, da es persönliche Gründe hat, warum ein Umziehen nicht in Frage kommt bzw. möglich ist.

Zitat von Ramteid Beitrag anzeigen
Ja leider versuchen die Kommunen gerade alleinstehenden ALG IIlern bei Bürgerarbeit einzureden, das es damit kein H4 mehr gibt.
Ja so wurde mir das damals in der Aktivierungsmaßnahme auch gesagt, aber die Realität sieht mal eben anders aus wie man sieht.

Zitat von Ramteid Beitrag anzeigen
Es gibt aber auch den Fall, so wäre es bei mir gewesen, wo ich 10 Euro mehr gehabt hätte mit Bürgerarbeit, aber gez usw viele weitere Ausgaben zusätzlich. Du siehst es lohnt nicht immer, am meisten lohnt es sich für größere BG.
Also nur 10€ mehr kann ich dir leider nicht glauben, sorry. Denn wenn dem so ist, dann hättest du ja ein Brutto von 10€ im Monat, also würdest du dafür gerade mal 1-2h arbeiten gehen. Und das habe ich noch nie gehört bzw. kann ich mir nicht vorstellen, das jemand solch einen Arbeitsplatz überhaupt anbietet.

Wenn man Bürgerarbeit macht, hat man zumindestens schonmal einen Grundfreibetrag von 100€, das heißt, das hast du auf jeden Fall schonmal mehr in der Tasche ohne das sie da ran dürfen. Je nach Bruttohöhe, wird das natürlich nach oben hin weiter ansteigen, denn man wird ja auch nicht nur 100€ brutto verdienen. Im Normalfall kenne ich es, das bei einer 30h Woche 900€ Brutto gezahlt werden, womit man schon einen Freibetrag von 260€ hat. Davon kann man weiterhin die Fahrtkosten, Versicherungen, Arbeitsmittel usw.... absetzen, soweit sie im Grundfreibetrag bereinigt werden. Sollte man aufgrund von langen Arbeitswegen über den Wert von 100€ kommen, werden diese Kosten zusätzlich übernommen bzw. fließen in die Gesamtrechnung mit ein.
Falls du möchtest, kannst du mir auch gern mal deine Berechnung per PN schicken, wie du darauf kommst, das du nur 10€ mehr gehabt hättest, denn das ist einfach nicht möglich, wenn du regulär eine 30h Woche ableisten würdest.

Zitat von Ramteid Beitrag anzeigen
Deine Bürgerarbeit scheint recht fair zu sein! Aber das ist die Ausnahme...
Genau das wollte ich dir damit sagen, das man nicht alle Bürgerarbeitsplätze gleich behandeln bzw. über einen Kamm scheren sollte bzw. es als Ausbeute bezeichnet, da jeder Fall anders ist. Hätte ich von vornherein resigniert, hätte ich nicht mal die Chance bekommen, diese Arbeit zu machen. Das ist das was ich mit meinem letzten Post meine, das man es sich zumindestens erstmal anhören und durchrechnen sollte und nicht gleich alles negativ sehen.

Zitat von Ramteid Beitrag anzeigen
...ich kenne leider viele Fälle wo es sehr nachteilig ist, Kommunale Arbeiter ersetzt werden für einen Bruchteil eines Tariflohnes.
Ja diese Fälle gibt es leider auch und scheinbar nicht zu wenig. Aber denke da hat man sehr gute Chancen diese Arbeit abzulehnen, weil sie ja im Grundansatz schon rechtswidrig ist. Denn durch Bürgerarbeit dürfen keine regulären Arbeitsplätze abgeschafft werden. Und diese Leute würde ich zu 100% unterstützen, denn auch ich würde selbst gegen solche Stellen angehen. Daher war es für mich wichtig, eine Stelle zu bekommen, die vorher nicht besetzt war bzw. es diese vorher nicht gab, was der Fall war.

Zitat von Ramteid Beitrag anzeigen
Das ist mehr die Realität als dein Modell, meine Erfahrung.
Ja weil es alle versuchen und da gibt es leider genug Leute die das mit sich machen lassen. Auch da stimme ich dir zu, das man sich dagegen einfach wehren sollte und auch muss. Aber wie man sieht, gibt es auch positive Ausnahmen bzw. noch ehrliche Bürgerarbeitsplätze. Das lässt meine Hoffnung etwas steigen.

Zitat von Ramteid Beitrag anzeigen
Nachrechnen muss man bei den Bescheiden immer, hatte schon einiges zu Beanstanden und nachgezahlt bekommen.
Ja das ist bei uns nicht anders gewesen, aber nachdem ich damals gleich beim ersten Hartz4 Bescheid einen Fehler entdeckt hatte, war mir an diesem Tag klar, jeden Bescheid genau zu kontrollieren bzw. nachzurechnen. Und das hat uns schon etliche Nachzahlungen beschert, die sonst sang und klanglos einfach untergegangen wären.
Nur leider nehmen sich die Leute einfach nicht die Zeit es nachzurechnen bzw. verstehen manchmal auch die sehr komplexen Rechnungen nicht. Da ist nur anzuraten, sich Hilfe dafür zu holen, denn schließlich geht es um das eigene Geld.
Allein für meine Bürgerarbeitsstelle und die meiner Freundin, habe ich über 1h und ne ganze A4 Seite gebraucht um zu sehen was uns zusteht und was nicht. Hätte ich das nicht gemacht, würden wir heute monatlich 200€ weniger bekommen, was mal locker 2400€ im Jahr ausgemacht hätte. Das hätte sich für die KoBa gelohnt, aber diese Stunde habe ich mir dafür gern Zeit genommen und wie man sehen konnte, hat es sich gelohnt.
Im neuen richtigen Bescheid wurde dann mal kurzerhand MEINE komplette Aufstellung als Rechnungsgrundlegung genommen, denn diese habe ich persönlich vorgelegt und dem Sachbearbeiter erklärt, wie ich was gerechnet habe.
(denn auf dem Ursprungsbescheid war weder eine Rechnung noch wie sie auf welche Werte gekommen sind ersichtlich. Scheinbar wohl gewollt bzw. mit Absicht, denn bei einem klappt es und sie sparen und bei einem anderen eben nicht)
So kann man auch Geld sparen aber nicht mit mir

Zitat von Ramteid Beitrag anzeigen
Naja, man hat schon dinge die man gemeinsam benutzt, z.b. Strom.
Dies hat aber nichts mit dem Hartz4 Regelsatz zu tun .
Denn für den Strom muss man selbst aufkommen bzw. bezahlt man diesen ja von dem Regelsatz, der bei uns ja nur 90% beträgt.

Gehen wir mal davon aus, das man einen Stromverbrauch von 2500kwh im Jahr hat und dafür 600€ zahlen muss. (Beispiel)

Der Alleinstehende bekommt 382€ monatlich und und zahlt jeden Monat 50€. Somit hat er von seinem Regelsatz noch 332€ pro Monat übrig, was 3984€ im Jahr ausmacht, was er ausgeben kann.

Als BG zahlt sowohl meine Freundin von ihren 345€ die 25€ Strom und ich von meinen 345€ auch 25€ Strom. Das ergeben zusammen auch 50€ Stromabschlag, jedoch hat meine Freundin dann nur noch 320€ übrig und ich folglich natürlich auch nur noch.

Somit ergibt sich selbst da schon eine Differenz von 12€ pro Monat (pro Person), also von 144€ im Jahr, was uns als BG schon fehlt, obwohl wir ebenso den gleichen Strom verbrauchen, wie ein Alleinstehender ganz allein.

Normalerweise müsste es daher genau anders rum sein, das wir als BG mehr bekommen müssten, da wir Mehrausgaben haben, als ein Alleinstehender. Oder zu mindestens sollten man als BG auch die vollen 100% bekommen.

Und die Realität sieht ja auch so aus, das ein Alleinstehender wesentlich weniger Strom verbraucht als eine BG. Demzufolge wäre wohl das optimale, wenn der Alleinstehende einen Abschlag von 37€ im Monat zahlen würde und hat somit schon 444€ Stromkosten abgedeckt, während wir als BG davon noch nicht 1ct Stromkosten gezahlt haben und trotzdem dann genau den gleichen Regelsatz zum ausgeben haben, wie der Alleinstehende. Und das kann es echt nicht sein.

Zitat von Ramteid Beitrag anzeigen
Eben nicht, ich gehe ja gegen diese unsinnigen Massnahmen an. Weil eins sollte dir klar sein, Bürgerarbeit im Lebenslauf stigmatisiert ähnlich wie früher Sozialhilfe. Und nein, ich kämpfe nur für den 1. Arbeitsmarkt, denn darauf hat laut Grundgesetz ein jeder Anspruch. Zwangsarbeitszuweisungen (ich weiss du bist keiner weil freiwilliger)sind rechtswidrig! Können sie drehen wie sie wollen, ist genauso wie bei Adolf.
Kann ich nachvollziehen. Aber Bürgerarbeit stigmatisiert keine Sozialhilfe, da bringst du was durcheinander. Denn die Sozialhilfe ist heutiges Hartz4 und Bürgerarbeit ist gleichzusetzen wie früher ABM.
Und was meinst du wohl was ein potentieller Arbeitgeber lieber im Lebenslauf lesen möchte, jemand der nur Hartz4 bezogen hat ohne was zu machen (und gleich abgestempelt wird in der heutigen Zeit) oder jemand der in Bürgerarbeit ist/war, selbst versucht hat für seinen Lebensunterhalt zu sorgen und auch noch ein gutes Arbeitszeugnis bekommen hat wo bestätigt wird, das er zuverlässig, pünktlich etc. ist?

Wäre ich Chef, würde ich die letzte Zielgruppe vorziehen, da man dort das Gefühl hat, der bzw. diejenige möchte was ändern bzw. findet sich nicht mit der Situation ab. Das heißt nicht, das die Hartz4 Empfänger schlechter wären, aber das ist nun mal das System mit dem fast jeder arbeitet. Und du als Chef würdest garantiert auch lieber jemanden nehmen der gute Referenzen hat, als jemanden, der seid vielen Jahren untätig zu hause sitzt oder?

Habe die Erfahrung selbst gemacht, denn früher war es einfacher mal ein Bewerbungsgespräch zu bekommen. Heute kann man froh sein, wenn man überhaupt noch eine Antwort vom Unternehmen bekommt, egal ob positiv oder negativ. Und selbst bei meiner jetzigen Bürgerarbeitsstelle habe ich unfreiwillig mitbekommen, (als ich zum Gespräch eingeladen wurde) das die Bearbeiterin der Stadt gegenüber dem Bürgermeister Bedenken über mich hatte, da ich schon so lange zu hause war und warum ich denn mit meinem Berufsabschluss keine Arbeit gefunden habe.
Ich habe die Chance genutzt um zu zeigen was ich kann und scheinbar hat das einen guten bleibenden Eindruck hinterlassen. Denn nach gut einem halben Jahr wurde mir persönlich von der Bearbeiterin der Stadt mitgeteilt, das sie nur gutes über mich gehört hat und alle sehr zufrieden mit mir sind und ich super in das Team passe und daraufhin auch weitere Gespräche mit dem Bürgermeister eingeleitet hat. Also habe ich wohl irgendwas richtig gemacht

Zitat von Ramteid Beitrag anzeigen
Ja da müssen wir raus. Wenn es dir gelingen würde fänd ich es gut.
Ja das hoffe ich selbst auch
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