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Bürgerarbeit Alles was das Thema Hilfe rund um "Bürgerarbeit" betrifft kommt hier hinein...


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Alt 03.06.2012, 11:08   #1
Sonniger->Emailproblem
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Registriert seit: 14.12.2010
Beiträge: 21
Sonniger
Standard Bürgerarbeit vs. Vorvertrag zu Teilzeitstelle

Hallo!

Ich lese schon seit langer Zeit mit großem Interesse hier mit, da ich mich in einer ähnlichen Situation wie Finja80 befinde. Ich bin seit 9 Monaten in der Aktivierungsphase für BA, habe einen 400 Euro Job und habe durchs Mitlesen hier meinen Chef auch gefragt, ob er mir einen Vorvertrag geben kann. Er hat zugestimmt und ich kann zum 01.09.2012 den Teilzeitjob antreten.

Genau beim KANN sitzt das Problem. Der Laden läuft zur Zeit schlecht und mein Chef weiß nicht, wie es bis September aussehen wird. Natürlich habe ich das nicht beim Jobcenter oder so erwähnt. Die sind ja schließlich Hellseher und würden sofort sagen, dass das dann ja keinen Sinn hat. Ich frage mich nun, was denn passieren wird, wenn er mich dann nicht auf Teilzeit einstellen kann. Kann das Jobcenter mir oder dem Chef daraus einen Strick drehen? Wie gesagt, es ist alles offen.

Ähnlich wie bei Finja80 steht auch in meinem Vorvertrag, dass er jederzeit von beiden Parteien kündbar ist. Und der Chef möchte auch, was ich verstehe, dass aus Datenschutzgründen der Vertrag nicht kopiert wird. Werde ich also nur zeigen und kopieren ist nicht, da ich ja sonst gegen den Inhalt des Vertrags verstoße.

Mein Coach ist auch informiert und wollte mich auch gleich abmelden. Nur gab er zu bedenken, dass man mich dann eventuell mit einer anderen Maßnahme quälen könnte, die mir wieder Steine in den Weg legt. Er meinte, ich solle das erst mit meinem Berater vom Jobcenter besabbeln und der könnte mich ja auch sinnigerweise von der Aktivierungsphase abmelden. Ausserdem hat er gleich gesagt, dass er auf diese bekloppten Besuche bei meinem Chef gänzlich verzichten will, die ja mit der BA verknüpft sind, da er damit mir mehr schaden als nutzen würde. Kaiserqualle schrieb unter Finjas ähnlichen Satz ein "Möglicherweise" Wärst Du so nett zu erklären, was Dir durch den Kopf ging?

Andere Frage: Wenn ich nun von der Aktivierungsphase abgemeldet bin, ist dann das Thema BA erstmal so oder so für mich gegessen? Mit dem Job dann ja sowieso, aber man weiß ja nie, was in 3 Monaten noch passieren kann.

Viele Grüße
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Alt 03.06.2012, 11:16   #2
Hartzeola
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Standard AW: Bürgerarbeit vs. Vorvertrag zu Teilzeitstelle

Zitat von Sonniger Beitrag anzeigen

Andere Frage: Wenn ich nun von der Aktivierungsphase abgemeldet bin, ist dann das Thema BA erstmal so oder so für mich gegessen?
In knapp einem Monat:

Zitat:
Anträge zur Förderung von Bürgerarbeitsplätzen konnten bis zum 31.12.2011 (Posteingangsstempel) beim Bundesverwaltungsamt gestellt werden. Neuanträge für das Modellprojekt Bürgerarbeit können nicht mehr gestellt werden. Die bis dahin beantragten Arbeitsplätze werden weiterhin durch das Bundesverwaltungsamt betreut und können längstens bis zum 31.12.2014 gefördert werden. Eine Bewilligung und die erstmalige Arbeitsplatzbesetzung kann bis zum 01.07.2012 erfolgen.
BVA Internet: Bürgerarbeit
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Alt 03.06.2012, 11:37   #3
Sonniger->Emailproblem
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Beiträge: 21
Sonniger
Standard AW: Bürgerarbeit vs. Vorvertrag zu Teilzeitstelle

Zitat:
Dann sollte dein Chef und du übereinkommen die Kann-Regelung
besser zu präzisieren.
"Absichtserklärung:
Wenn der Laden /Firma stabil ein Quartal hintereinander endlich kostendeckend wird und genug ausreichend Gewinn abwirft um einen bereits eingearbeiteten 400,-€ Jobber eine Stufe höher zu beschäftigen, besteht die Möglichkeit dazu frühestens ab September 2012 allerdings ohne Garantie einer Teilzeitbeschäftigung." so oder sinngemäss ähnlich.
Wäre auf jeden Fall eine Möglichkeit. Nur eben leider nicht so überzeugend wie ein Vorvertrag. Muß ich mit dem Chef morgen mal besprechen.

Zitat:
Richtig, alles ist offen. Eine Absichtserklärung ist kein Vorvertrag im Sinne von: Ab Septembere beschäftige ich Sonniger Tiger in Teilzeit als 1200,-€ Kraft mit 20h pro Woche (400,-€ max. 10-15h/Wo.)
Da wärest du ja dann sozialversicherungspflichtig mit dem JC ättest du dann etwas weniger Ärger, weil du dann nur noch "aufstockst".
(d.h. nur noch Teilmiet- u. Teilheizkostenanteil vom JC)
In meinem Fall bekäme ich dann 850 Euro netto. Komme ich dann gut mit klar und würde dann gar keine Leistungen des Jobcenters mehr in Anspruch nehemen. Schon freiwillig nicht, um den Laden endlich los zu sein.

Zitat:
Genau, es reicht wenn SB in sein System notiert: "Absichtserklärung zur Übernahme ab z.Bsp. September bei guter wirtschaftlicher Lage des AG durch Vorlage eine Übernahmeabsichtserklärung am xx.xx.2012 erfolgt"
Gut, dass Du das auch so siehst. Sie haben es ja dann im Original gesehen und es besteht ja kein Grund, deren Kopier- und Sammelwahn noch weiter zu unterstützen, als es unbedingt nötig ist.

Zitat:
Richtig, denn das JC, könnte keineswegs darin einen Grund sehen dich nicht von der Aktivierungsmassnahme abzumelden, solange du nicht den konketen verbesserten Arbeitsvertrag vorlegst.
Habe ich auch schon dran gedacht. Coach sagte zwar, das würde ausreichen, um mich bei ihm komplett abzumelden, was er letzte Woche im Grunde auch sofort machen wollte.

Zitat:
Ja, gerne. Mit "Möglicherweise" habe ich überlegt, dass dies trotzdem nicht viel nutzen könnte, da ja das Ziel die Beendigung der vollständigen Hilfebedürftikeit auf der Agenda der JC-Mitarbeiter steht. Solange du also dich nicht unabhängig von JC machen kannst, können dir die trotzdem Massnahmen aufs Auge drücken. Manche Massnahme sind mit Nebenjob vereinbar, es gibt auch Massnahmen, die unvereinbar mit Job sind und du diesen sogar ggf. kündigen muss um an der Massnahme teilzunehmen.
Ja, da erinnere ich mich an einen Fall, in dem ich meinen Nebenjob auch für eine Maßnahme kündigen sollte. Habe ich damals aber nicht getan und wurde mit 30% sanktioniert. Heute wäre ich in solchen Dingen etwas schlauer.

Zitat:
Selbst wenn nicht, kann das JC von dir verlangen trotz Teilzeitjob dich weiter auf einen "besseren" verdiensthöheren Job zu bewerben und ggf dich an einer flexible Massmahme teilnehmen lassen, wo du bewerbungensfähige Jobs beim MT aus I-Net raussuchen musst und gleich Bewerbungen schreiben/per email verschicken muss. Es gibt hier jemanden im Forum (U25), der hat einen 10 Wo/h Job und muss noch 30 Wo/h in Massnahme (flexible Massnahmenzeit beim MT). Klagt aber i.M. dagegen.
Mit den Bewerbungen an sich hätte ich gar kein Problem, denn ich bewerbe mich dann so oder so weiter, da ich natürlich auch gern einen besser bezahlten Job hätte.

Ein Problem hätte ich allerdings in der Tat mit einer Maßnahme, da ich auf 15 Stunden eingestellt bin und sowieso schon jeweils 1,5 Stunden für Hin- und Rückfahrt zu meiner jetzigen Stelle brauche. Dann müßte der Träger schon extrem lange Öffnungszeiten haben, damit ich beides unter einen Hut bekäm.


Zitat:
liegt im Zweifel immer am User
In diesem Fall am gestern getesteten Proxy, den ich vergessen hatte zu deaktivieren. LOL
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Alt 03.06.2012, 11:39   #4
Sonniger->Emailproblem
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Sonniger
Standard AW: Bürgerarbeit vs. Vorvertrag zu Teilzeitstelle

Zitat von Hartzeola Beitrag anzeigen
In knapp einem Monat:



BVA Internet: Bürgerarbeit
Aber ich könnte dann noch als Nachrücker ins Spiel kommen, oder?
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Alt 03.06.2012, 13:02   #5
gelibeh
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Standard AW: Bürgerarbeit vs. Vorvertrag zu Teilzeitstelle

Zitat:
Habe ich damals aber nicht getan und wurde mit 30% sanktioniert. Heute wäre ich in solchen Dingen etwas schlauer.
Hast Du Dich dagegen gewehrt? Wenn nein, knnst Du das eventuell noch per Überprüfungsantrag nachholen, wenn es 2011 war.
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
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Alt 03.06.2012, 13:14   #6
Finja80->Emailproblem
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Finja80
Standard AW: Bürgerarbeit vs. Vorvertrag zu Teilzeitstelle

Zitat von Sonniger Beitrag anzeigen
Wäre auf jeden Fall eine Möglichkeit. Nur eben leider nicht so überzeugend wie ein Vorvertrag. Muß ich mit dem Chef morgen mal besprechen.
Genau da sehe ich leider das Problem. Eine Absichtserklärung wird das Jobcenter weder überzeugen noch akzeptieren. Was spricht gegen einen Vorvertrag, der jederzeit von beiden Seiten kündbar ist? Der Chef und auch Du könnt nicht wissen, was in 3 Monaten passieren kann. Nehmen wir an, der Chef kann Dich aus wirtschaftlichen Gründen tatsächlich im September nicht einstellen, dann wird ihn dazu wohl kaum irgendwer zwingen können. Kann man auch in jedem anderen Fall nicht, da ein Vertrag jederzeit von beiden Seiten nach den im Vertrag festgelegten Bedingungen gekündigt werden kann. Und Dir kann man in dem Fall auch keine Schuld ankreiden, da Du weder über die finanzielle Lage des Ladens Bescheid wissen mußt, noch Einfluß auf die Stellenvergabe Deines Arbeitgebers hast.



Zitat von Sonniger Beitrag anzeigen
In meinem Fall bekäme ich dann 850 Euro netto. Komme ich dann gut mit klar und würde dann gar keine Leistungen des Jobcenters mehr in Anspruch nehemen. Schon freiwillig nicht, um den Laden endlich los zu sein.
Kann ich sehr gut nachvollziehen und würde genauso handeln. Solange das Jobcenter zuzahlen muß, wird es auch immer weiterhin darauf bestehen, dass man sich eine höher bezahlte Stelle sucht, um komplett aus dem Bezug der Gelder zu kommen.



Zitat von Sonniger Beitrag anzeigen
Gut, dass Du das auch so siehst. Sie haben es ja dann im Original gesehen und es besteht ja kein Grund, deren Kopier- und Sammelwahn noch weiter zu unterstützen, als es unbedingt nötig ist.
Sehe ich genauso wie Kaiserqualle. Gesehen, ins System eingegeben, fertig!

Zitat von Sonniger Beitrag anzeigen
Mit den Bewerbungen an sich hätte ich gar kein Problem, denn ich bewerbe mich dann so oder so weiter, da ich natürlich auch gern einen besser bezahlten Job hätte.

Ein Problem hätte ich allerdings in der Tat mit einer Maßnahme, da ich auf 15 Stunden eingestellt bin und sowieso schon jeweils 1,5 Stunden für Hin- und Rückfahrt zu meiner jetzigen Stelle brauche. Dann müßte der Träger schon extrem lange Öffnungszeiten haben, damit ich beides unter einen Hut bekäm.
Wie lang gilt denn Deine aktuelle EGV überhaupt noch? Ich bin der Meinung, dass man für eine neue Maßnahme sicher auch eine neue EGV vorgelegt bekommt. Diese kannst Du ja zu Prüfungszwecken erstmal mit nach Hause nehmen. Desweiteren sind EGVs auch verhandelbar.

Was die Kündigung des Nebenjobs für eine Maßnahme betrifft... Das würde ich mir dann schriftlich geben lassen, dass man dafür kündigen muß. Und sowas gibt einem kaum ein SB schriftlich. Zumal sich Dein Nebenjob auf Deine zuküftige Teilzeitstelle bezieht und mehr als 10 Stunden in der Woche + 3 Stunden Fahrtzeit täglich beträgt.
Finja80 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.06.2012, 17:15   #7
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Finja80
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In knapp einem Monat:



BVA Internet: Bürgerarbeit
Dazu hätte ich übrigens mal eine Frage. Ist für alle, die bis zum 01.07.2012 noch keine BA-Stelle haben, der Fall dann gegessen? Ich bin seit Dezember 2010 dafür angemeldet und die Aktivierungsphase begann Oktober 2011.

Oder soll man das eher so verstehen, dass der Arbeitsplatz bis zum 01.07.2012 zum ersten Mal mit einem Bürgerarbeiter besetzt sein muß, aber jederzeit einer nachrücken kann? Dann wäre das bis 2013 ja ein Fass ohne Boden.
Finja80 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.06.2012, 17:30   #8
Purzelina
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Standard AW: Bürgerarbeit vs. Vorvertrag zu Teilzeitstelle

Zitat:
Oder soll man das eher so verstehen, dass der Arbeitsplatz bis zum 01.07.2012 zum ersten Mal mit einem Bürgerarbeiter besetzt sein muß, abr jederzeit einer nachrücken kann? Dann wäre das bis 2013 ja ein Fass ohne Boden.
Genauso ist es.
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Alt 03.06.2012, 17:51   #9
Sonniger->Emailproblem
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Sonniger
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Zitat von gelibeh Beitrag anzeigen
Hast Du Dich dagegen gewehrt? Wenn nein, knnst Du das eventuell noch per Überprüfungsantrag nachholen, wenn es 2011 war.

Ja, hat mir aber nichts gebracht. Das war aber schon 2009.

Zitat von Purzelina Beitrag anzeigen
Genauso ist es.
Danke, Purzelina und Finja80. So habe ich es nämlich auch verstanden.

Und wenn man bei der Aktivierungsgesellschaft abgemedet ist und eine neue EGV hat, in der dann nichts von BA steht, ist der Fall trotzdem nicht gegessen, ne?

Zitat von Finja80 Beitrag anzeigen
Genau da sehe ich leider das Problem. Eine Absichtserklärung wird das Jobcenter weder überzeugen noch akzeptieren. Was spricht gegen einen Vorvertrag, der jederzeit von beiden Seiten kündbar ist? Der Chef und auch Du könnt nicht wissen, was in 3 Monaten passieren kann. Nehmen wir an, der Chef kann Dich aus wirtschaftlichen Gründen tatsächlich im September nicht einstellen, dann wird ihn dazu wohl kaum irgendwer zwingen können. Kann man auch in jedem anderen Fall nicht, da ein Vertrag jederzeit von beiden Seiten nach den im Vertrag festgelegten Bedingungen gekündigt werden kann. Und Dir kann man in dem Fall auch keine Schuld ankreiden, da Du weder über die finanzielle Lage des Ladens Bescheid wissen mußt, noch Einfluß auf die Stellenvergabe Deines Arbeitgebers hast.
Das habe ich ja auch überlegt. Mein Chef ist ja willig und wird mich auch einstellen. Nur ging ich nun mal vom negativsten Fall aus, der eintreten kann.

Zitat von Finja80 Beitrag anzeigen
Wie lang gilt denn Deine aktuelle EGV überhaupt noch? Ich bin der Meinung, dass man für eine neue Maßnahme sicher auch eine neue EGV vorgelegt bekommt. Diese kannst Du ja zu Prüfungszwecken erstmal mit nach Hause nehmen. Desweiteren sind EGVs auch verhandelbar.
Die ist im März 2012 abgelaufen. Liegt noch keine neue EGV vor.

Zitat von Finja80 Beitrag anzeigen
Was die Kündigung des Nebenjobs für eine Maßnahme betrifft... Das würde ich mir dann schriftlich geben lassen, dass man dafür kündigen muß. Und sowas gibt einem kaum ein SB schriftlich. Zumal sich Dein Nebenjob auf Deine zuküftige Teilzeitstelle bezieht und mehr als 10 Stunden in der Woche + 3 Stunden Fahrtzeit täglich beträgt.[/
Das ist es ja. Sowas wäre ja total kontraproduktiv. Dann würde mich auch wundern, warum der Coach und seine Chefin mich sofort von der Aktivierungsphase abmelden wollten. Ergibt ja keinen Sinn. Gut, bei SBs ergibt vieles keinen Sinn.

Wenn man allerdings einen 10-Stunden-Job in der Woche hat und da keine nahe Aussicht auf Festanstellung vorliegt, dann sehe ich eine Maßnahme schon eher ein.
Sonniger ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.08.2012, 17:36   #10
Glücksrabe->Emailproblem
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Registriert seit: 06.05.2007
Beiträge: 100
Glücksrabe
Standard AW: Bürgerarbeit vs. Vorvertrag zu Teilzeitstelle

Sonniger, ich weiß nicht ob du diesen Thread noch verfolgst, aber...

Der erste Arbeitsmarkt hat immer Vorrang! Das gilt auch für Termine beim Jobcenter (die müssen verschoben werden), als auch für einen Austritt aus der Aktivierungsphase oder laufender Bürgerarbeit.

Sprich, du bleibst in der Aktivierungsphase! Denn solange du keine feste Zusage hast, kannst, und möchtest, du auch nicht damit argumentieren. Sobald du wirklich eine Zusage zum 01.09.2012 hast, kannst du jederzeit und ohne Probleme aus der Aktivierungsphase austreten, sofern gewünscht.

Lieben Gruß

Glücksrabe
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