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Bürgerarbeit Alles was das Thema Hilfe rund um "Bürgerarbeit" betrifft kommt hier hinein...


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Alt 14.07.2011, 08:48   #1
denjen->Emailproblem
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denjen
Standard Bürgerarbeit

hi hoffe bin hier richtig ist mein erste anfrage! wollte mal fragen ob es rechtens ist wen man krank geschrieben ist das man die zwei präsenstage nach gesund schreibung nach hollen muß ansonsten bekommt man 10 % Sanktionen vom jc ist das rechtens im vertrag stehen aber zwei präsenstage drinne pro woche drinne!!
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Alt 14.07.2011, 09:00   #2
Paolo_Pinkel
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Standard AW: Bürgerarbeit

Kommt darauf an, was du für vertragliche Vereinbarungen mit dem JC und dem MT geschlossen hast? Vielleicht liest du dir mal den Papierkram in Ruhe durch oder stellst ihn hier anonymisiert ein. Erst dann kann man was dazu sagen.
__

"Hartz-IV ist die arbeitsmarktpolitische Endlösung der Erwerbslosenfrage." - Ich -
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Alt 14.07.2011, 09:38   #3
teddybear
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Standard AW: Bürgerarbeit

Präsenztage sind eigentlich sozusagen Pflichttage an welchem man anwesend sein muss, um in etwa etwas, wie bei einer zwingenden Teilnahme zur Vorlesung eines Professors an der Uni, lernen zu können. Die Teilnahme ist dann Pflicht. Mir erschließt sich bei dir allerdings nicht ansatzweise, wieso es in deiner Bürgerarbeit überhaupt Präsenztage geben kann? Hier sagt doch schon der Begriff "Bürgerarbeit", dass es sich um Arbeit und nicht etwa um eine pflichtgemäße Teilnahme an einer Vorlesung handeln kann. Würde man der Logik folgen, dann könnten ja auch bald die Zeitarbeitsfirmen in ihren einseitigen Arbeitsverträgen 7 Präsenztage pro Woche einfügen, damit man, wenn der Sklave krankgeschrieben ist, auch von diesem dann die versäumten Arbeitszeiten unendgeldlich nacharbeiten lassen könnte!
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Alt 14.07.2011, 09:45   #4
denjen->Emailproblem
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denjen
Standard AW: Bürgerarbeit

das ist die vorstufe 2 tage in der woche anwesenheit bewerbungen schreiben geht ein halbes jahr bei einen bildungsträger und wenn man glück hat bekommt man bürgerarbeit!!!! heißt aktivierüng bürgerarbeit
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Alt 14.07.2011, 10:20   #5
teddybear
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Standard AW: Bürgerarbeit

Ach so es ist also eine Maßnahme in Form eines Bewerbungstrainings, wenn ich das richtig verstehe!?

In dem Fall sind nach meiner Rechtsauffassung Präsenztage auszuschließen, da man ja ständig nur Bewerbungen schreibt. Diese sind ja irgendwo immer gleich nur, dass sich der Adressat ändert. Hat man also über den Maßnahmeträger bereits gelernt, welche Form die Bewerbung bedarf, so besteht auch kein pflichtgemäßer Lernzwang mehr, um das Ziel zu erreichen. Man lernt ja nichts mehr, sondern schreibt nur Bewerbungen, welche man mit den bisher erlernten Kenntnissen auch ohne Zweifel zu hause selbst schreiben könnte. Aus meiner Sicht ist die Maßnahme extrem zweifelhaft, da hier ein Maßnahmeträger dafür Steuergelder erhält, weil Leistungsberechtigte einfach nur irgendwo rum sitzen, um Bewerbungen zu schreiben, welche man auch ohne Zweifel zu hause viel billiger schreiben könnte.

Ich war bei einer ähnlichen derartigen Schwachsinnsmaßnahme zu Lasten des Steuerzahlers und zu Gunsten des Profites des Maßnahmeträgers auch einmal 3 Wochen hintereinander krankgeschrieben, nach dem ich dort selbst nach 3 Tagen nichts Wissenswertes vermittelt bekam. Ich war danach, wie man sich sicher vorstellen kann, natürlich wirklich psychisch krank geworden.

Der Maßnahmeträger muss in diesem Falle leider die Maßnahme beenden. Ich war darüber natürlich sehr traurig.

Hatte leider nie wieder eine derartige Schwachsinnsmaßnahme erhalten, weil ich dem Hartz- Fallmanager, der seinen Namen auch verdient, gesagt hatte, dass ich diese Maßnahme für groben Unfug ansehe. Ich sagte zu ihm, dass ich Arbeit will und nicht etwa dem Steuerzahler mit einer derartigen Schwachsinnsmaßnahme noch mehr auf der Tasche liegen will! Man muss halt dem Jobcenter manchmal vor grober Steuerverschwendung dehingehend etwas behilflich sein, diese zu vermeiden!

Wenn du zur Bürgerarbeit verpflichtet werden solltest, dann kann man übrigens genau prüfen, ob die Maßnahme auch den gesetzlichen Regelungen entspricht. Das ist fast nie der Fall!

Die gesetzlichen Regelungen zur Bürgerarbeit oder einer MAE- Maßnahme (Schuften für eine pauschale Aufwandsentschädigung ohne die tatsächliche Berücksichtigung des Aufwandes) auch im Volksmund 1,- EUR Job genannt, findest du im §261 SGB II.


Klick ... § 261 SGB III Förderungsfähige Maßnahmen
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Alt 14.07.2011, 10:37   #6
denjen->Emailproblem
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denjen
Standard AW: Bürgerarbeit

danke lol ich sitze hier rum schaue stellen angebote an und den rest des tages spiele ich wurzelimperium damit die zeit vergeht
spätestens zum mittag kribeln die beine werde nervös und unruhig ist voll ätzend mache das ja nur mit weil ich die hoffnung am ende der maßnahme habe auf bürgerarbeit drei jahre mit festeinstellung danach
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Alt 14.07.2011, 10:48   #7
warpcorebreach
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Standard AW: Bürgerarbeit

ich will dir ja nicht die zweifelhafte "hoffnung" nehmen aber nach meinem empfinden sind die chancen auf einen bürgerarbeitsplatz noch viel geringer als man aufgrund der damaligen ersten informationen vermutet hatte.
hier wurden teilweise leute in die aktivierungsmaßnahmen gesteckt mit dem wissen das überhauptnichts klar ist zwecks bürgerarbeit. zu der zeit wo ich aktiviert werden sollte (es kam nicht dazu) stand noch immer nichts fest und die erste runde "aktivierter" war mit ihrem halben jahr wohl grade fertig.
ein rohrkrepierer par exellence.
warpcorebreach ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.07.2011, 12:29   #8
Henrik55
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Beiträge: 980
Henrik55 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Bürgerarbeit

Angeblich gibt es für jeden Fünften der in die Aktivierungsphase gesteckt wird dann einen "Bürger""arbeitsplatz". Und selbst die Dauer von drei Jahren soll nicht zwingend sein. Es gibt Verzweifelte genug die soetwas wirklich möchten. Danach geht es aber nicht. Zwangsverpflichtet werden für solche Stellen dann natürlich diejenigen die sich noch am besten vernegern lassen, sprich uneingeschränkt arbeitsfähige die durch die Arbeitsverwaltung zu Patienten degradiert und die für einen Sklavenlohn betreut durch einen Sklavenaufseher(neu"deutsch" Coach) halbwegs entmündigt werden.
Dadurch werden die beiden wirklich wichtigen Dinge ermöglicht um die es sich eigentlich dreht. Man hat sich möglichst viele gutbezahlte Arbeitsplätze in der Betreuungsindustrie oder besser Entmündigungsindustrie gebaut und kann die Arbeitslosen nachdem man sie zu Patienten degradiert hat über solche Maßnahmen früher sozialversicherungspflichtige Beschäftigungen zum Sklavenlohn verrichten lassen.
Henrik55 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.07.2011, 14:11   #9
Lexxy
 
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Lexxy Lexxy
Standard AW: Bürgerarbeit

@denjen

ich würde jetzt gerne bei dir vorbeikommen und dich mal richtig durchschütteln!

Guck mal, der Satz in sich widersrpicht sich doch schon:

3 Jahre und dann Übernahme

Glaubst du wirklich, die behalten dich 3 Jahre, um dich danach fest anzustellen???
Wie kommt man auf sowas? Lass dir doch den Satz mal ganz langsam auf der Zunge vergehen. Meinst du nicht, dass dazu auch 6 Monate (höchstens!) reichen würden, um zu schauen, ob du taugst? Überleg mal, wozu diese 3 Jahre denn da sein sollen?

Die nutzen dich aus, um dich dann wegzukicken, so ist das und nicht anders. Die haben einen Dummen (sorry) für schöne 3 Jahre gefunden, dem sie nichts zahlen müssen bzw sowenig, dass du trotzdem noch an des Jobcenters Brust hängst und nach dir kommt der nächste Dumme.

Festanstellen.
weißt du was, ohne dich zu kennen oder die Stelle:

ich wette mit dir um 5 Kästen Wasser (Apfelsaft, kA was du magst ), dass die dich NICHT fest anstellen werden.

Sicher wird das auch noch so eine zusätzliche Stelle wie z.B Altenpfleger, Bürokraft, Sicherheitsdienst, Verkäufer oder sowas...
Wieso bietest du dich nicht für den verdienten Lohn an, hm? Von der Arbeitszeit und dem Können her bist du's ja auch.


Sorry aber ich möchte nur noch

Da sind sie schon im schönen Forum hier und lassen sich von denen immer noch einwickeln.
Lexxy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.07.2011, 14:17   #10
hartz5
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hartz5 Enagagierthartz5 Enagagierthartz5 Enagagierthartz5 Enagagierthartz5 Enagagierthartz5 Enagagierthartz5 Enagagierthartz5 Enagagierthartz5 Enagagierthartz5 Enagagierthartz5 Enagagiert
Standard AW: Bürgerarbeit

Denjen, ruf doch mal in der Verdi in der Nachtweide an und erkundige Dich, was es mit der Bürgerarbeit in MD wirklich auf sich hat.....
__



Der menschliche Horizont ist der Abstand zwischen Kopf und Brett









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Alt 14.07.2011, 14:59   #11
teddybear
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Standard AW: Bürgerarbeit

Zitat von Henrik55 Beitrag anzeigen
und die für einen Sklavenlohn betreut durch einen Sklavenaufseher(neu"deutsch" Coach) halbwegs entmündigt werden..
Die Linke hat wohl angeblich in Berlin wenigsten die Bürgergeldentlohnung auf den üblichen Tariflohn zur jeweiligen Arbeit aufgestockt.

Klick ... Info

Ob das auch in der Realität so abläuft weis ich nicht. Auf jeden Fall würde ich in dem Fall dann auch gern Bürgerarbeit machen wollen. Hab nichts gegen Arbeit zu fairen Lohn. Hab nur was dagegen, wenn ich für indirekt Ackermann arbeiten soll und selbst außer Resthartz nichts davon habe!
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Alt 14.07.2011, 16:34   #12
Amina25->Emailproblem
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Amina25
Standard AW: Bürgerarbeit

Hm auf der berlin.de seite steht 900€ brotto und die Verträge laufen 1 Jahr...
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Alt 14.07.2011, 19:36   #13
teddybear
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Standard AW: Bürgerarbeit

Da steht, dass die Linke die Differenz zum Tariflohn zahlt. Mindestens aber dann wohl 1300 EUR. Nach einem Rückruf in einem der Berliner Jobcenter, die sich am Bürgerarbeitsmodell beteiligen (sind nicht alle) trifft dies wohl auch zu. Ist aber keine Idee der Linken, wenn man so will. Irgendein Kaff in Wessiland ging da wohl mal einen anderen und völlig eigen Weg mit diesen 1,- EUR Jobs. Dieses Modell der Bürgerarbeit fand dann, allerdings nunmehr zum Dumpinglohn, bei Urula interesse. Das Kaff hatte nämlich bei ihrem Bürgerarbeitsmodell auch Tariflöhne gezahlt, um keine Wettbewerbsverzerrungen zu provozieren, so wie es bei Ursulas Modell nunmehr der Fall ist.


Zitat der Linken

"Das wird uns umso besser gelingen, da wir nach langen und schwierigen Verhandlungen zwischen der Senatsverwaltung für Arbeit und dem Bundesarbeitsministerium erreicht haben, dass wir auch das Programm Bürgerarbeit zu ÖBS-Kriterien einsetzen können. Das heißt, wir nehmen die Bundesmittel, die für die »Bürgerarbeit« zur Verfügung stehen und stocken sie mit Landesmitteln auf Tarifhöhe, mindestens aber 1.300 Euro Arbeitnehmerbrutto auf, wie das im ÖBS üblich ist. Für die Träger der Arbeitsmarktpolitik sehen wir darüber hinaus ein Sachmittelpauschale vor. Die genaue technische Umsetzung wird derzeit noch geklärt. Wir gehen davon aus, dass damit weitere 2.300 Arbeitsplätze im ÖBS unter Nutzung des Programms »Bürgerarbeit« geschaffen werden können. Damit stellen wir den ÖBS auf eine weitere Finanzierungssäule und werden ihn verstetigen können. Gleichzeitig bewahren wir Berliner Langzeitarbeitslose vor Bürgerarbeit zu Niedriglohnbedingungen."
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Alt 14.07.2011, 21:16   #14
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Amina25
Standard AW: Bürgerarbeit

Super hilft uns aber auchnicht da mein Mann krank und wir ab Okt. eine 4 köpfige Familie sind unser Regelsatz liegt jetzt schon über 1300 euro und wie gesagt mir seinem Rücken is da auch wenig machbar aber interessiert die ja eh nicht...
Amina25 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.07.2011, 21:48   #15
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farger4711 farger4711 farger4711 farger4711
Standard AW: Bürgerarbeit

Wurde denn irgendwann mal die Erwerbsfähigkeit Deines Mannes durch den Medizinischen Dienst geprüft?
Er hat ja wahrscheinlich eine Eingliederungsvereinbarung unterschrieben, oder?

Zu den Präsenstagen kann ich leider nicht viel sagen, ausser dass Lehrer an Schulen diese Tage haben, wenn Ferien sind.

Ich finde diese ganzen Maßnahmen sowieso zu 99,99% völlig sinnfrei.
__

viele liebe Grüße
Martina


In der Ruhe liegt die Kraft
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Alt 14.07.2011, 22:28   #16
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Amina25
Standard AW: Bürgerarbeit

er war meiner meinung nch mal bei nem gutachter habe ein eigenes thema will ja nicht dieses hier sprengen EGV ist dummerweise unterschrieben gleich das thema unter diesem
Amina25 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.07.2011, 10:34   #17
teddybear
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Standard AW: Bürgerarbeit

Zitat von Amina25 Beitrag anzeigen
Super hilft uns aber auchnicht da mein Mann krank und wir ab Okt. eine 4 köpfige Familie sind unser Regelsatz liegt jetzt schon über 1300 euro und wie gesagt mir seinem Rücken is da auch wenig machbar aber interessiert die ja eh nicht...
Wenn dein Mann krank ist, dann kann er auch keine Bürgerarbeit machen. Die Bürgerarbeit kostet Geld von daher wird man diese ohnehin sicher nur an Willige vergeben.

Ob man ohnehin aufgrund seiner Familiensituation einen höheren Regelsatzanspruch hat, kann ja nicht bedeuten, dass im Einzellfall dementsprechend der Lohn aus der Bürgerarbeit noch oben hin angepasst wird. Es ist zwar kontraproduktiv, dass nicht jeder für sich unabhängig des anderen seinen Anspruch hat, aber das ganze SGB II ist nun mal ein Produkt aus der einstigen sozialen Restmülltonne. Das man deine Meinung in Hinsicht des „Lohnes“ der Bürgerarbeit bei deiner Familiengröße nachvollziehen kann, ist daher auch logisch. Leider haben die sozialen Restmüllverwerter der Bundesregierungen ab Hartz IV diese Sichtweise ignoriert. Es gäbe viel mehr Menschen in wirklicher Arbeit und nicht etwa nur in statistischer Arbeit, wenn man nicht gleich wieder den Lohn des anderen fast voll anrechnen würde, so dass die Arbeit sinnlos erscheint. Der „Zuverdienest“, welcher anrechnungsfrei bleibt, ist ja leider auch so gering, dass dieser oftmals nicht einmal die Unkosten der Arbeit deckt. Die Hin- und Rückfahrten zur Arbeit als auch die teurere auswärtige Ernährung sind nicht zuletzt ja Kostenintensiver, als der anrechnungsfreie Hinzuverdienst durch das Jobcenter. Dies bedeutet, dass die Bürgerarbeit Zeitarbeit usw.. in Netto gleich dem eines 1,- EUR Jobs (MAE- Maßnahme) bei Mehrpersonenhaushalten ist und somit in manchen Fällen sogar die Arbeit noch einen finanziellen Nachteil bringt. Man fragt sich da schon, wie es mit dem Grundgesetz Artikel 6 Abs.1 vereinbar sein kann, wenn man doch so am Ende als Familie finanziell benachteiligt wird? Würde man nämlich sich scheiden lassen und getrennt wirtschaften, so hätte man am Ende auch was von der Bürgerarbeit. Auch, wenn man wenigstens bei einer Familie die Zuverdienstmöglichkeiten des Arbeitenden, wenigstens höher als bei Einzellpersonen gewähren würde, könnte sodann die Bürgerarbeit auch Sinn machen. Hieraus ergibt sich auch, dass bei einer Familiensituation irgendwelche Zeitarbeit der Familie von finanziellen her mehr schadet als nützt. Aber so ist dass eben in einer Sklavenhaltergesellschaft die auf die Grundrechte der Menschen nach eigener Verfassung ordaniert.
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