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Alt 17.02.2011, 16:49   #1
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babrina
Standard dringend! Begleitung zum Amtsarzt morgen

Hallo, ich suche für morgen um 16h45 dringend eine Begleitung zum amtsärztlichen Dienst. Ich habe heute erst von Herrn Behring erfahren, dass man dort keinesfalls alleine hingehen sollte. Ich biete dem- oder denjenigen an, ihn oder sie bei Bedarf dafür selber zum Amtsarzt zu begleiten oder auch anderweitig zu helfen.
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Alt 17.02.2011, 17:11   #2
Shellist
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Shellist Shellist
Standard AW: dringend! Begleitung zum Amtsarzt morgen

Währe interesant zu wissen wo Du wohnst.
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Alt 17.02.2011, 22:03   #3
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babrina
Standard AW: dringend! Begleitung zum Amtsarzt morgen

ich wohne in berlin- charlottenburg. der termin morgen ist nähe südkreuz. da ich in dem berlin- thread geschrieben habe, dachte ich, dass es klar wäre, dass ich dort wohne.
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Alt 18.02.2011, 00:56   #4
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babrina
Standard AW: dringend! Begleitung zum Amtsarzt morgen

kann mir jemand sagen, wie lange man zeit hat, auf eine einladung zum amtsarzt einen widerspruch einzulegen: 14 tage oder 4 wochen? für die info wäre ich sehr dankbar. ich war heute beim anwalt und der wußte das nicht ?!
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Alt 18.02.2011, 01:27   #5
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Standard AW: dringend! Begleitung zum Amtsarzt morgen

Zitat von babrina Beitrag anzeigen
kann mir jemand sagen, wie lange man zeit hat, auf eine einladung zum amtsarzt einen widerspruch einzulegen: 14 tage oder 4 wochen? für die info wäre ich sehr dankbar. ich war heute beim anwalt und der wußte das nicht ?!
babrina, dich zum Tag deines Problems hier anzumelden, ist sehr kurzfristig.
Bist du zum gegenwärtigen Zeitpunkt krankgeschrieben? Bist du im Besitz einer EGV, welche dich laut rechtswidrigem Inhalt verpflichtet zum Medzinischen Dienst zu gehen?
__

Zitat:
2.3 Sozialgericht Berlin, Beschluss vom 18.09.2013 - S 147 AS 20810/13 ER

Das derzeit geltende Sanktionsrecht nach den §§ 31 ff. SGB II verstößt nicht gegen das aus Art. 1 GG i. V. m. dem Sozialstaatsprinzip (Art. 20 Abs. 1 GG) hergeleitete menschenwürdige Existenzminimum (vgl. dazu BVerfG v. 09.02.2010 - 1 BvL 1/09).
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Alt 18.02.2011, 01:50   #6
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babrina
Standard AW: dringend! Begleitung zum Amtsarzt morgen

ja, entschuldigung. ich hatte mich auf den termin bei dem rechtsanwalt heute verlassen und gedacht, dieser würde mich gut beraten. ich habe aber feststellen müssen, dass der offensichtlich keinen plan hatte, da er mir noch nicht einmal sagen konnte, wie lange man einen widerspruch gegen die ladung einlegen kann. ..und bin deswegen spät dran...nein, ich bin nicht krank geschrieben. vielleicht würde das aber meine hausärztin tun, da ich ohnehin eine chronsiche nebenhöhlenentzündung habe. aber wenn ich das aus den foren richtig gelesen habe, reicht das eventuell nicht aus und müsste ich ein attest statt einer au vorlegen? eine eingliederungsvereinbarug ( meintest du das? ) habe ich vor meiner letzten weiterbildung unterschrieben, in der ich vom träger gekündigt wurde, weil ich hohe fehlzeiten hatte wegen einer nebenhöhlenentzündung und außerdem nicht mit dem lehrer zurechtkam, der mich schickaniert hat. ( alle fehlzeiten waren aber entschuldigt ) in einigen foren raten mitglieder hier, dass man sich vom sb schriftlich beantworten lassen soll, warum, auf was und mit welchen methoden man untersucht wird und dass man, sollte man dies nicht mitgeteilt bekommen, den termin verweigern kann, ohne sanktionen zu erhalten. ( kann man sich da auch auf irgendwelche paragraphen berufen? ) diese fragen habe ich bereits vor zwei tagen an meine sb gemailt, sie antwortet nicht. macht es sinn, diese morgen nochmals persönlich bei dem jobcenter abzugeben und beim medizinischen dienst? ich traue meiner sb nicht und vermute, dass sie mich psychologisch untersuchen lassen will. das möchte ich auch keinen fall, da ich in keine psycho- schiene abgeschoben werden will. ich möchte vielmehr eine kurzschulung, um meine chancen zu erhöhen, in einem berufsnahen bereich vermittelt zu werden und bin deswegen auch gerade mit einer personalvermittlung im gespräch. ich habe den verdacht, dass mich die einrichtung schlecht gemacht hat und die sb mich deswegen psychologisch abklären will. kann man denn so etwas ablehnen? und kann es passieren, dass bei diesem amtsarzttermin gleich ein psychologe sitzt?
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Alt 18.02.2011, 01:58   #7
martinpluto
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Beiträge: 585
martinpluto Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: dringend! Begleitung zum Amtsarzt morgen

Hallo auch, bitte halte folgendes erst mal auseinander: für alles medizinische ist nur ein Amtsarzt zuständig (kannst diesem auch eigene Bescheinigungen deines Arztes bringen). Der SB kann dich höchstens an den Arzt des Jobcenters verweisen, die Inhalte gehen den nix an; ärztliche Schweigepflicht. Keine Eingliederungsvereinbarung unterschreiben, warum ist auf ganz vielen Seiten hier und anderswo beschrieben. Daraus folgt: Erst mal hier gründlich weiter lesen, dann auch weiter konkrete Fragen stellen; außerdem alles was du abgibst beim Jobcenter mit Datum, Stempel und Unterschrift bestätigen lassen (sogar algII anträge verschwinden da schon mal...)
Also meist ist es wohl so dass es darauf ankommt über wen die Schulung läuft, wenn das jobcenter beteiligt ist wollen die auch wissen ob man gesundheitlich für bestimmte lehrgänge geeignet ist; handelt es sich um eine psychologische untersuchung schreiben die das auch (sonst sagt man dafür hat man keine vorladung)
martinpluto ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.02.2011, 02:14   #8
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Standard AW: dringend! Begleitung zum Amtsarzt morgen

Zitat von babrina Beitrag anzeigen
aber wenn ich das aus den foren richtig gelesen habe, reicht das eventuell nicht aus und müsste ich ein attest statt einer au vorlegen?
Eine Krankmeldung wurde bei mir (bisher) immer als wichtiger Grund annerkannt.

Ob in deinem Fall ein Psychologisches Gutachten in der von dir erwähnten Amtsarztadresse vorgenommen werden kann, weiß ich nicht.

Wenn ich krankgeschrieben bin, und mich nicht wohl fühle, dann erscheine ich nirgendwo! Da du aber schreibt, dass deine Nebenhöhlen entzündet sind, könnte dir eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung etwas Luft zum lesen/ informieren verschaffen.

Und, wie der User vor mir schon schrieb - NICHTS dem SB in die Hand drücken! Schweigepflichtsentbindungen , auf denen freiwillig steht, musst du nicht unterzeichnen! Diese legst du direkt beim MD vor.
__

Zitat:
2.3 Sozialgericht Berlin, Beschluss vom 18.09.2013 - S 147 AS 20810/13 ER

Das derzeit geltende Sanktionsrecht nach den §§ 31 ff. SGB II verstößt nicht gegen das aus Art. 1 GG i. V. m. dem Sozialstaatsprinzip (Art. 20 Abs. 1 GG) hergeleitete menschenwürdige Existenzminimum (vgl. dazu BVerfG v. 09.02.2010 - 1 BvL 1/09).
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Alt 18.02.2011, 03:37   #9
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babrina
Standard AW: dringend! Begleitung zum Amtsarzt morgen

Die wollten von mir auch einen Gesundheitsfragebogen ausgefüllt haben mit Schweigepflichtsentbindungserklärungen gegenüber sämtlichen Ärzten, bei denen ich in den letzten Jahren in Behandlung war. Nachdem ich mich erkundigt hatte, dass man das nicht ausfüllen muss und das abgelehnt habe, meinten die, ich solle das zum Amtsarzt mitbringen. Der Anwalt meinte heute aber auch, das bräuchte ich nicht und solle ich einfach weglassen. Offensichtlich verlagen die so etwas in letzter Zeit immer häufiger, wie ich auch anderen Beiträgen entnehmen konnte. Das ist doch eine Unverschämtheit und mir vor allem nicht ganz klar, was diese Datensammelwut von HartzIVlern für einen Sinn machen soll. Vor kurzem war auch dieser Artikel in der taz zu lesen, dass die Jobcenter dem Amtsarzt teilweise vorgeben, was der reinschreiben soll, in das Gutachten. Bezirk lenkt Gutachter - taz.de Dass man vor einer Weiterbildung abklären will, ob man das packt, erscheint mir einleuchtend. Mich wundert nur, warum mir meine SB nicht sagen will, auf was die untersuchen lassen will und welche Info über mich die an den Amtsarzt weitergegeben hat. Sieht das nicht komisch aus, wenn man so einen Termin absagt? Mir ist irgendwie ganz mulmig. Ich habe gelesen, dass so ein Amtsarzt auch eine psycholgische Untersuchung in Auftrag geben kann, wenn er den Verdacht hat, dass man etwas mit der Psyche hat. Und so etwas wird man ja bekanntlich nicht mehr los. Ich werde viellelicht anrufen und sagen, dass ich Migräne und bereits mehrfach erbrochen habe ( Entschuldigung, wenn das etwas unappetitlich klingt ) In diesem Zustand kann man ja zumindestens zu keinem Termin gehen.
babrina ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.02.2011, 05:30   #10
nordlicht22->Emailproblem
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nordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiert
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Eine Möglickeit wurde Dir hier bereits genannt. Nachher zur Hausärztin, ihr die Situation schildern und AU besorgen. Damit dürftest Du erst einmal etwas Luft haben. Der Termin wird dann verschoben.

Solltest Du tatsächlich noch on sein, wie der grüne Punkt das hier anzeigt, könnte Deine Hausärztin die Terminfähigkeit in Frage stellen.

Anderseits sind diese Gutachten nicht unbedingt schlecht. Wenn Du eine Forbildung anstrebst und der Amtsarzt Dir bescheinigt gesund dafür zu sein - ist das doch das was Du willst.

Zu Deiner SB - die hat zumindest nicht so viel Schrott gequasselt wie viele andere SB, wie Du hier überall lesen kannst. Die scheint zumindest sich an einige Richtlinien und Gesetze zu halten.
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Alt 18.02.2011, 05:34   #11
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Zitat von babrina Beitrag anzeigen
Das ist doch eine Unverschämtheit und mir vor allem nicht ganz klar, was diese Datensammelwut von HartzIVlern für einen Sinn machen soll.
Die Datensammelwut, ist in allen Bereichen des Lebens eingezogen.
Bei YouTube gibt es viele interessante Videos dazu (Stichwort: Gläserner Bürger).

Zitat von babrina Beitrag anzeigen
Mich wundert nur, warum mir meine SB nicht sagen will, auf was die untersuchen lassen will und welche Info über mich die an den Amtsarzt weitergegeben hat.
Genau beantworten wird dir das hier niemand können.


Zitat von babrina Beitrag anzeigen
Sieht das nicht komisch aus, wenn man so einen Termin absagt? Mir ist irgendwie ganz mulmig.
Wieso absagen? Wenn du eine AU bei deinem Hausarzt erhälst, hast du nichts anderes zu tun, als dafür zu sorgen, dass diese innerhalb von 3 Tagen im JobCenter eingeht. Done.

Zitat von babrina Beitrag anzeigen
Ich habe gelesen, dass so ein Amtsarzt auch eine psycholgische Untersuchung in Auftrag geben kann, wenn er den Verdacht hat, dass man etwas mit der Psyche hat. Und so etwas wird man ja bekanntlich nicht mehr los. Ich werde viellelicht anrufen und sagen, dass ich Migräne und bereits mehrfach erbrochen habe ( Entschuldigung, wenn das etwas unappetitlich klingt ) In diesem Zustand kann man ja zumindestens zu keinem Termin gehen.
Stimmt. Solche Aufzeichnungen bleiben 10 Jahre erhalten, und bei schlampigen Ärzten besteht immer die Möglichkeit, dass irgendwer so etwas weiter gibt. Wovor genau hast du Angst, babrina?

Mit dem JobCenter wird nicht telefoniert!

Nimm lieber einen Beistand mit, wenn du das nächste mal zu Ihr geladen bist, und gut!
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Zitat:
2.3 Sozialgericht Berlin, Beschluss vom 18.09.2013 - S 147 AS 20810/13 ER

Das derzeit geltende Sanktionsrecht nach den §§ 31 ff. SGB II verstößt nicht gegen das aus Art. 1 GG i. V. m. dem Sozialstaatsprinzip (Art. 20 Abs. 1 GG) hergeleitete menschenwürdige Existenzminimum (vgl. dazu BVerfG v. 09.02.2010 - 1 BvL 1/09).
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Alt 18.02.2011, 06:30   #12
nordlicht22->Emailproblem
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Standard AW: dringend! Begleitung zum Amtsarzt morgen

Zitat von jimmy Beitrag anzeigen


Wieso absagen? Wenn du eine AU bei deinem Hausarzt erhälst, hast du nichts anderes zu tun, als dafür zu sorgen, dass diese innerhalb von 3 Tagen im JobCenter eingeht. Done.

kann ich nicht zustimmen. Selbst wenn man nicht dazu verpflichtet ist wäre es ratsam bei dem Amtsarzt bzw. dem Sekretäriat anzurufen und den Termin wg. akuter Erkrankung abzusagen. Der Amtsarzt kann nichts für die Haltung der SB. Ein nicht abgesagter Termin wirft immer ein schlechtes Licht auf den Betroffenen.
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Alt 18.02.2011, 07:41   #13
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Zitat von nordlicht22 Beitrag anzeigen
kann ich nicht zustimmen. Selbst wenn man nicht dazu verpflichtet ist wäre es ratsam bei dem Amtsarzt bzw. dem Sekretäriat anzurufen und den Termin wg. akuter Erkrankung abzusagen. Der Amtsarzt kann nichts für die Haltung der SB. Ein nicht abgesagter Termin wirft immer ein schlechtes Licht auf den Betroffenen.
Ich für meinen Teil telefoniere schon seit Jahren mit niemanden. Das ist Teil meiner Störung, und mir ist es vollkommen egal, welches Licht das auf mich wirft! Lieber so, als wenn ich mich im Nachhinein monatelang über ein schlecht gelaufenes Telefonat ärgere!
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Zitat:
2.3 Sozialgericht Berlin, Beschluss vom 18.09.2013 - S 147 AS 20810/13 ER

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Alt 18.02.2011, 15:36   #14
ethos07
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Hallo babrina und noch herzlich Willkommen im Forum ,

Zitat:
...in einigen foren raten mitglieder hier, dass man sich vom sb schriftlich beantworten lassen soll, warum, auf was und mit welchen methoden man untersucht wird und dass man, sollte man dies nicht mitgeteilt bekommen, den termin verweigern kann, ohne sanktionen zu erhalten. ( kann man sich da auch auf irgendwelche paragraphen berufen? ) diese fragen habe ich bereits vor zwei tagen an meine sb gemailt, sie antwortet nicht. macht es sinn, diese morgen nochmals persönlich bei dem jobcenter abzugeben und beim medizinischen dienst?..
- Würde ich keineswegs als freundliche Fragen, sondern als Widerspruch zur Einladung mit der gleichzeitigen Aufforderung,dass dir das Jobcenter die exakten Rechtsgrundlage für seine einzelnen Anliegen schriftlich mit Frist bis mitteilt - würde ich machen. Doch ich bin kein Rechtsanwalt ... ;-)
Am besten fragst du weitere Einzelheiten zum ÄD auch noch im Unterforum
Information - Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente im Erwerbslosen Forum Deutschland.
Dort gibt es User, die dazu sehr gut Bescheid wissen :-).


- Mails und Telefonate mit dem Jobcenter sind tabu!!
Lasse diese Angaben beim Jobcenter umgehend löschen - dazu ist das Jobcenter datenschutzrechtlich verpflichtet.
Mach alles über den postalischen Schriftverkehr. Dann hast du auch genug Zeit, dir sinnvolle Antworten zu überlegen. Bzw.. diese vorher im Forum oder mit deinem Anwalt nochmals zu diskutieren ;-).

- Brauchst du noch Begleitung ? Falls, maile einfach an die Email-Adresse unten und dann schauen wir, dass du für nächste Termine jemanden im Rücken hast. .

**********************************************
Wir - einige Aktive rund ums Erwerbslosenforum in Berlin - wollen ab nun unbedingt darauf achten, dass jede/r , der eine Begleitung bekommt, auch selbst über kurz oder lang ein bis zwei Begleitungen pro Monat übernimmt. Aber auch nicht mehr als ein bis zwei Begleitungen pro Monat macht - denn wir brauchen für's Solidarische Begleiten keine "Berufs-Erwerbslose" ;-).

Auf dass unser Begleiten eine breite Basisbewegung der gegenseitigen Solidarität werde !

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Keine/r muss allein zum Amt!
auch zu erreichen unter:
solidarisch-begleiten@elo-berlin.org
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Viele Grüße aus Berlin
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    500 Euro ALG II (Regelsatz) plus volle KdU!
  • Sanktionen zerbröseln!

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N.B. Meine Beiträge sind meine persönlichen Meinungen und keine Rechtsberatung.
ethos07 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.02.2011, 15:52   #15
aufruhig
 
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aufruhig aufruhig aufruhig aufruhig aufruhig aufruhig
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Zitat von ethos07 Beitrag anzeigen
Hallo babrina und noch herzlich Willkommen im Forum ,

- Würde ich keineswegs als freundliche Fragen, sondern als Widerspruch zur Einladung mit der gleichzeitigen Aufforderung,dass dir das Jobcenter die exakten Rechtsgrundlage für seine einzelnen Anliegen schriftlich mit Frist bis mitteilt - würde ich machen. Doch ich bin kein Rechtsanwalt ... ;-)
Am besten fragst du weitere Einzelheiten zum ÄD auch noch im Unterforum
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- Mails und Telefonate mit dem Jobcenter sind tabu!!
Lasse diese Angaben beim Jobcenter umgehend löschen - dazu ist das Jobcenter datenschutzrechtlich verpflichtet.
Mach alles über den postalischen Schriftverkehr. Dann hast du auch genug Zeit, dir sinnvolle Antworten zu überlegen. Bzw.. diese vorher im Forum oder mit deinem Anwalt nochmals zu diskutieren ;-).

- Brauchst du noch Begleitung ? Falls, maile einfach an die Email-Adresse unten und dann schauen wir, dass du für nächste Termine jemanden im Rücken hast. .

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Genau so würde ich es auch machen SB anschreiben welcher wichtige Grund vorliegt eine Amtsärztliche Untersuchung vornehmen zu müssen da man ja Gesund sei.


Gruß aufruhig
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Alt 19.02.2011, 03:46   #16
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babrina, wie ist das ganze ausgegangen? Für welchen Weg hast du dich entschieden? Es wäre hilfreich, wenn du dieses Thema abschliesst, damit andere evtl. auf die Information zurück greifen können.



jimmy
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Zitat:
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Das derzeit geltende Sanktionsrecht nach den §§ 31 ff. SGB II verstößt nicht gegen das aus Art. 1 GG i. V. m. dem Sozialstaatsprinzip (Art. 20 Abs. 1 GG) hergeleitete menschenwürdige Existenzminimum (vgl. dazu BVerfG v. 09.02.2010 - 1 BvL 1/09).
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Alt 19.02.2011, 23:14   #17
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Hallo, ich war gestern abend nach dem Termin so groggy, dass ich nur noch ins Bett gefallen und sofort eingeschlafen bin. Danke zunächst, aufruhig, für das Angebot und auch ansonsten für die Anteilnahme. Ich melde mich demnächst per Mail, aufruhig. Ich wollte den Termin erst absagen, da ich an dem Tag sehr schlecht drauf war und mich zudem mit meinem Rechtsanwalt zerstritten habe, der dann auch noch die Zusammenarbeit aufgekündigt hat, als ich ihn noch einmal wegen zusätzlicher Fragen anrief- so ein Mistkerl! Ich bin dann doch alleine hingegangen, weil ich in Gedanken an eine 10%ige Regelkürzung kalte Füße bekommen habe. Der Gutachter schien mir aber alles in allem okay und Verständnis für meine Situation zu haben. Es läge von dem Amt der Auftrag vor, abzuklären, ob ich psychisch und körperlich in der Lage sei, weiterhin in meinem Beruf zu arbeiten oder eine Umschulung machen könne. Er könne nur das körperliche untersuchen aber müsse auch entscheiden, ob ich auch beim Psychiater abgeklärt werden solle. Der Amtsarzt sagte mir durch die Blume, dass die Weiterbildungseinrichtung mich möglicherweise schlecht gemacht habe, weil ich mich mit dem Lehrer gezofft hätte und, so vermutete er, ich auch ansonsten ein kritischer Mensch wäre und auch schon mit dem Amt Unstimmigkeiten gehabt hätte und man mich deswegen vielleicht als Querulantin einstufen würde und abklären wolle, ob ich eine Persönlichkeitsstörung hätte. Ihn störte, dass ich den Gesundheitsfragebogen nicht vollständig ausgefüllt abgegeben habe, weil mir nicht einleuchtete, warum so viele persönliche Daten von mir gespeichert werden sollten und weil ich, wie ich ihm sagte, glaubte, dass es für die Beurteilung meiner Arbeitsfähigkeit nicht relavant sei, wie oft im Jahr ich etwa zum Frauenarzt gegangen sei. Das hatte mir auch der Rechtsanwalt so geraten. Ich habe ihm lediglich die Schweigepflichtsentbindungserklärung meiner Hausärztin vorgelegt und gesagt, dass ich mich gegen ein psychologisches Gutachten wehren würde. Er stellte ein paar Fragen und befand anschließend, dass ich uneingeschränkt arbeitsfähig und seiner Meinung nach auch von der Intelligenz her in der Lage sei, eine Weiterbildung zu machen. Zudem hatte ich in der Einrichtung, die mich gefeuert hatte, anfangs einen IQ- Test bestanden, wie ich ihm mitteilte. Er sagte, es sei auch sein Auftrag gewesen, abzuklären, ob ich zum Psychiater müsse. Er wollte dem Amt aber mitteilen, dass das nicht nötig sei, könne aber nicht ausschließen, dass das Amt seinerseits noch ein psychologisches Gutachten erstellen lassen wolle. Das sei bei Umschlungen so üblich. Ich habe ihm gesagt, dass ich keine Umschulung, sondern nur eine Kurzschulung in zwei Programmen haben wolle, die man in wenigen Wochen lernen könne. Nun hoffe ich nur, dass es bei diesem Termin bleibt, denen das Gutachten ausreicht und ich kein psychologsiches Gutachten machen lassen muss. Hat jemand eine Ahnung, wie man sich gegen so einen Unfug wehrt? Ich sehe es nicht ein, warum ich fünf Stunden lang einem völlig fremden Amtspsychologen mein ganzes Leben erzählen sollte. Ich habe gehört, dass so etwas überall durchdringt und man dann vollkommen entmündigt werden kann und nirgendwo mehr ernst genopmmen wird. Zudem könnte ich dann mölicherweise nicht mehr in meinem Ursprungsberuf arbeiten, das wäre eine Katstrophe. Mein Gefühl hat also gestimmt, dass die ähnliches vorhatten.
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Alt 19.02.2011, 23:27   #18
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babrina
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er meinte, dass es kritischen und gebildeteren Menschen öfter passieren würde, dass sie anecken, weil sie etwas öfter nachfragten, nicht alles hinnehmen würden und deswegen für einfach gestricktere schlichtweg Menschen unbequem seien. Das fand ich eigentlich ganz nett. Der Psychologe würde bei mir sicher nichts dramatisches feststellen, aber ich denke mir, wer sucht, der findet ...und allein die Tatsache, dass einmal ein psychologisches Gutachten von mir erstellt worden wäre, könne schon gegen mich sprechen. Gibt es nicht genaue Richtlinien, wann so etwas nur erstellt werden kann? Ich habe weder jemand beim Amt, noch in der Einrichtung beleidigt, habe keine Vorstrafen, habe nur wie gesagt nicht immer alles hingenommen und Entscheidungen schriftlich angefochten. Das ist ja langsam wie in der DDR, in der Regimegegner in die Klapse gesteckt und für verrückt erklärt wurden- oder täusche ich mich da?
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Alt 20.02.2011, 03:44   #19
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Ich habe gehört, dass so etwas überall durchdringt und man dann vollkommen entmündigt werden kann und nirgendwo mehr ernst genopmmen wird. Zudem könnte ich dann mölicherweise nicht mehr in meinem Ursprungsberuf arbeiten, das wäre eine Katstrophe. Mein Gefühl hat also gestimmt, dass die ähnliches vorhatten.
Dass das durchdringen kann, kann ich dir als betroffener bestätigen. Ich war vor vielen Jahren beim sozial psychiatrischen Dienst, und wurde auch ausgiebig befragt. Ich habe mich damals an diesen Dienst gewendet, weil ich total am Ende war, und mir echte Hilfe erhoffte. Jahre später hatte ich dann Schwierigkeiten mit einem Ruhestörer im Haus, und als ich irgendwann von sozialendienst der Hausverwaltung zu einem Gespräch gebeten wurde, fragte mich die Sozialarbeiterin am Ende: Wann haben Sie Ihren nächsten Termin beim Herrn G.? Da wusste ich, dass Herr G. weitergegeben hat, dass ich mich schon mal an den SPD gewendet habe wegen meiner eigenen Probleme. Du kannst dir sicherlich vorstellen, wie im Anschluss mit mir umgegangen wurde? Ich würde jedem Raten, sich einen solchen Besuch gut zu überlegen. Wer z.b. Plant sich bei der Polizei zu bewerben, wendet sich am besten an NIEMANDEN, und lässt sich auch zu keinem dieser Dienste zuweisen .

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er meinte, dass es kritischen und gebildeteren Menschen öfter passieren würde, dass sie anecken, weil sie etwas öfter nachfragten, nicht alles hinnehmen würden und deswegen für einfach gestricktere schlichtweg Menschen unbequem seien.
Diese Bemerkung wundert mich sehr. Ich ging immer davon aus, dass man als Mensch mit höherer Bildung besser behandelt werden würde. Hmmmmm... *am Kopf kratze*

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Der Psychologe würde bei mir sicher nichts dramatisches feststellen, aber ich denke mir, wer sucht, der findet ...und allein die Tatsache, dass einmal ein psychologisches Gutachten von mir erstellt worden wäre, könne schon gegen mich sprechen.
Sei dir da bitte nicht so sicher. Wenn du mit den Manipulationsmethoden nicht vertraut bist, kannst du denen auch nicht entgegenwirken. ;)
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Alt 20.02.2011, 09:31   #20
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nordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiert
Standard AW: dringend! Begleitung zum Amtsarzt morgen

Zitat:
Der Amtsarzt sagte mir durch die Blume, dass die Weiterbildungseinrichtung mich möglicherweise schlecht gemacht habe, weil ich mich mit dem Lehrer gezofft hätte und, so vermutete er, ich auch ansonsten ein kritischer Mensch wäre und auch schon mit dem Amt Unstimmigkeiten gehabt hätte und man mich deswegen vielleicht als Querulantin einstufen würde und abklären wolle, ob ich eine Persönlichkeitsstörung hätte.
Das ist nicht normal

Würde allerdings erklären warum es Zurzeit gehäuft zu dieser Nachfrage und diesbezüglicher Begutachtungen kommt. Kann es wirklich so sein, dass das Amt sich durch einen Verdacht auf eine PS von unbequemen Kunden frei machen will??
Wer eine Persönlichkeitsstörung hat, wird einfach überrannt und muss sich alles gefallen lassen - weil er/sie daran erkrankt ist???

Das ist so etwas wie entrechten oder bin ich da zu empfindlich

@ babrina
erst einmal hast Du das geschafft und wohl noch Glück gehabt mit dem Gutachter. Berichte bitte mal was daraus geworden ist.
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Alt 20.02.2011, 12:33   #21
gelibeh
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Standard AW: dringend! Begleitung zum Amtsarzt morgen

Ich sehe eigentlich eher, dass jemand, der kritisch ist und sich wehrt, schnell in die schublade "persönlichkeitsgestört" gepackt wird. okay, dann bin ich auch "Persönlichkeitsgestört" und viele andere hier im Forum auch.
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
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Alt 20.02.2011, 14:07   #22
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Zitat von gelibeh Beitrag anzeigen
Ich sehe eigentlich eher, dass jemand, der kritisch ist und sich wehrt, schnell in die schublade "persönlichkeitsgestört" gepackt wird. okay, dann bin ich auch "Persönlichkeitsgestört" und viele andere hier im Forum auch.

Ja, aber ich finde das alarmierend. Ich habe in bestimmten Foren seit gut 3 Monaten das Gefühl, dass die psychologische Begutachtung vermehrt beauftragt wird und hier besonders oft nach Persönlichkeitsstörungen gefragt wird. Persönlichkeitsstörungen haben nun einmal nicht den besten Ruf. Das bedeutet nicht, dass Betroffene nur wegen ihrer Erkrankung unzurechnungsfähig sind und keine vernünftige Entscheidungen treffen können.

Ich werde das in einem neuen Thema einbringen *denk*
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Alt 20.02.2011, 14:59   #23
martinpluto
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martinpluto Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: dringend! Begleitung zum Amtsarzt morgen

Da würd ich mal von vorne anfangen: Erst mal schriftlich Akteneinsicht beantragen nach §25 SGB X; dann wüsste man schon mal was da genau bisher steht.
Zur Weitergabe von Daten hab ich bei Thomas (ja der von chefduzen...) folgende hilfreiche Hinweise:
"Erklärung
Ich entbinde hiermit alle Ärzte, Krankenhäuser bzw. Kliniken, die mich behandelt oder begutachtet haben von der Schweigepflicht, soweit dies zur Feststellung meiner Erwerbsfähigkeit nach §§ 8 und 44a SGB II durch den ärztlichen Dienst erforderlich ist.
Es handelt sich dabei um die nachfolgend aufgelisteten Ärzte, Krankenhäuser bzw. Kliniken:
Name und Anschrift des Arztes/der Ärzte bzw. der Klinik(en):

Ich bin damit einverstanden, dass die Befunde, Untersuchungsergebnisse, Krankheitsgeschichten, Röntgenbilder und ähnliche Unterlagen, die sie über mich besitzen bzw. in Zukunft besitzen werden, zur Sachaufklärung und zur Vermeidung von Doppeluntersuchungen dem ärztlichen Dienst zur Verfügung gestellt werden.

Der Übermittlung von Daten widerspreche ich gemäß § 76 Abs. 1 und 2 SGB X wie folgt: ich bin nicht damit einverstanden, dass
- der ärztliche Dienst die, ihm mit dieser Erklärung zugängig gemachten, Untersuchungsergebnisse oder Unterlagen meiner behandenden Ärzte anderen zugängig macht oder übersendet; diese Untersuchungsergebnisse oder Unterlagen dürfen ausschließlich vom ärztlichen Dienst und nur zur beauftragen Feststellung meiner Erwerbsfähigkeit benutzt werden;.."


was meint ihr dazu?


martinpluto ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.02.2011, 15:07   #24
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Zitat von martinpluto Beitrag anzeigen
Da würd ich mal von vorne anfangen: Erst mal schriftlich Akteneinsicht beantragen nach §25 SGB X; dann wüsste man schon mal was da genau bisher steht.
Zur Weitergabe von Daten hab ich bei Thomas (ja der von chefduzen...) folgende hilfreiche Hinweise:
"Erklärung
Ich entbinde hiermit alle Ärzte, Krankenhäuser bzw. Kliniken, die mich behandelt oder begutachtet haben von der Schweigepflicht, soweit dies zur Feststellung meiner Erwerbsfähigkeit nach §§ 8 und 44a SGB II durch den ärztlichen Dienst erforderlich ist.
Es handelt sich dabei um die nachfolgend aufgelisteten Ärzte, Krankenhäuser bzw. Kliniken:
Name und Anschrift des Arztes/der Ärzte bzw. der Klinik(en):

Ich bin damit einverstanden, dass die Befunde, Untersuchungsergebnisse, Krankheitsgeschichten, Röntgenbilder und ähnliche Unterlagen, die sie über mich besitzen bzw. in Zukunft besitzen werden, zur Sachaufklärung und zur Vermeidung von Doppeluntersuchungen dem ärztlichen Dienst zur Verfügung gestellt werden.

Der Übermittlung von Daten widerspreche ich gemäß § 76 Abs. 1 und 2 SGB X wie folgt: ich bin nicht damit einverstanden, dass
- der ärztliche Dienst die, ihm mit dieser Erklärung zugängig gemachten, Untersuchungsergebnisse oder Unterlagen meiner behandenden Ärzte anderen zugängig macht oder übersendet; diese Untersuchungsergebnisse oder Unterlagen dürfen ausschließlich vom ärztlichen Dienst und nur zur beauftragen Feststellung meiner Erwerbsfähigkeit benutzt werden;.."


was meint ihr dazu?


klingt gut

Wobei ich die Einschränkung nicht machen würde. Die Übermittlung der Daten insgesamt wiedersprechen ist sicherer, da ich dann keinen vergessen kann. Wo der Arzt die Unterlagen eh hin geben darf ist gesetzlich geregelt und dem kann auch nicht widersprochen werden.

Auch würde ich die Einwilligung zeitlich beschränken und/ oder auf ein AZ begrenzen.
nordlicht22 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.02.2011, 02:02   #25
babrina->Emailproblem
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babrina
Standard AW: dringend! Begleitung zum Amtsarzt morgen

das finde ich allerdings ein starkes Stück, falls das Amt den MD tatsächlich immer öfter auf Persönlichkeitsstörungen untersuchen lässt. Haben andere auch solche Erfahrunge gemacht und woher wissen sie das? Das wäre schon fast ein Thema für die Medien. Mir erscheint das als Versuch, die Arbeitslosenstatistik zu schönen und sich der Kosten zu entledigen, indem imemr mehr Personen frühverrentet. So kommt mir das zumindestens vor...Außerdem: Wäre es nicht sogar ein Zeichen von seelischer Krankheit, wenn man nicht in gewisser Weise ab und an unter seiner Arbeitslosigkeit leiden würde? Eine Persönlichkeitsstörung ist eine der schwersten seelischen Erkrankungen, die es gibt, neben Psychosen und Suchterkrankungen z. B. Meiner Meinung nach sollte man sich immer gegen eine solche Diagnose wehren. Denn dann gilt man als nicht mehr arbeits- und nicht mehr therapiefähig, als hoffnungsloser Fall sozusagen- reif für die Rente, wie mir ein Psychotherapeut einmal gesagt hat. Es ist eine Sauerei, Arbeitslosen damit noch mehr Knüppel zwischen die Beine zu werfen, indem man sie für den Rest ihres Lebens stigmatisiert. Ob ich die ganze chose überstanden habe, weiß ich noch nicht, ob ich nicht doch noch zum psychologsichen Gutachten geladen werde. Oder kann das Amt das nicht alleine veranlassen, hätte das dieser Amtsarzt machen müssen? Im Falle des Falles werde mich mit einem Rechtsanwalt dagegen wehren. Oder hat man auch noch andere Möglichkeiten, dem zu entgehen? Mir wurde von dem Arbeitslosenverband eine Rechtsanwältin Dräger empfohlen, mit der ich schon telefoniert habe. Sie schien mir sehr kompetent und nett. Kennt sie hier vielleicht jemand und weiß, ob sie okay ist, denn mit Rechtsanwälten muss man ja auch aufpassen...
babrina ist offline   Mit Zitat antworten
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