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Start > Information > Beratungshilfeanträge, Prozesskostenhilfe... -> Wie gehe ich am besten gegen einen Gerichtlichen Mahnbescheid vor?


Beratungshilfeanträge, Prozesskostenhilfe... Alles zu Beratungshilfe- und Prozesskostenhilfeanträge

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Alt 01.09.2016, 02:42   #26
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Beiträge: 1.047
webeleinstek Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Wie gehe ich am besten gegen einen Gerichtlichen Mahnbescheid vor?

Zitat von swavolt Beitrag anzeigen
Wenn man einen Mahnbescheid bekommt muss man imer widersprechen.
Ansonsten kann die Gegenpartei einen Vollstreckungsbescheid beantragen und man sitzt in der Schxxxx.
Widerspruch eingelegt hat der Anwalt schon. Von der Gegenseite ist daraufhin seit mehr als einem halben Jahr nichts passiert. TE ist dann auf die Idee gekommen das Verfahren doch weiter durchzuziehen. Scheint wohl Langeweile zu haben. Ich würde da nichts mehr machen.

Gleichzeitig will TE seine Schaden- und Schmerzensgeldforderung durchsetzen. Statt eine PKH-Antrag für eine neue Klage einzureichen, will TE das in dem Verfahren machen.
webeleinstek ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.09.2016, 13:18   #27
 
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Beiträge: 4.189
kleindieter kleindieter
Standard AW: Wie gehe ich am besten gegen einen Gerichtlichen Mahnbescheid vor?

Mal kurz Dir wurde ein Mahnbescheid zugestellt, auf den Ein- / Widerspruch hat der Antragsteller nicht reagiert. Sechs Monate Zeit sind abgelaufen. Damit wäre jetzt eine Kostenentscheidung des Mahngerichtes zu beantragen (§ 269 ZPO) Mit diesem Beschluß kann man dann seine gesammten Kosten beim Antragsteller des MB geltend machen. Lohnt kaum wenn man die Mittellosigkeit des Antragsteller des MB kennt.
kleindieter ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.09.2016, 13:22   #28
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Beiträge: 2.775
TazD TazD TazD TazD
Standard AW: Wie gehe ich am besten gegen einen Gerichtlichen Mahnbescheid vor?

Welche Kosten willst du denn geltend machen? Da bin ich jetzt mal gespannt.
Seepferdchen und webeleinstek bedanken sich.
TazD ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 04.09.2016, 09:01   #29
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Beiträge: 1.047
webeleinstek Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Wie gehe ich am besten gegen einen Gerichtlichen Mahnbescheid vor?

Zitat von TazD Beitrag anzeigen
Welche Kosten willst du denn geltend machen? Da bin ich jetzt mal gespannt.
Na immerhin 70 Cent für eine Briefmarke.

Rein theoretisch stehen ihm natürlich die Kosten für den beauftragten Anwalt zu. Der TE kann gerne einen Antrag auf Festsetzung der Kosten stellen. Dann wird er als Antwort bekommen, eine Entscheidung könne nicht ergehen, da die Akte wegen Nichtbetreibens ausgetragen wurde.
Damit bleibt dem TE hier nur die Möglichkeit gemäß § 697 Abs. 3 ZPO Termin zur mündlichen Verhandlung zu beantragen. Dann wird Antragsteller wohl die Klage zurücknehmen und TE kann einen Kostenantrag gemäß § 269 Abs. 3, 4 ZPO stellen. Wird die Klage nicht zurückgenommen und auch keine Anspruchsbegründung eingereicht, kann im Termin der Erlass eines Versäumnisurteils beantragt werden.

Das Problem an der Sache ist nur, dass der TE dafür erst einmal in Vorleistung gehen muss. Dafür will er ja einen PKH-Antrag stellen. Kann er machen. Dabei wird er schon sehen was raus kommt.

Am Ende bleibt es dabei: Ohne Kostengrundentscheidung keine Kostenerstattung.
webeleinstek ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.09.2016, 11:33   #30
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Beiträge: 2.775
TazD TazD TazD TazD
Standard AW: Wie gehe ich am besten gegen einen Gerichtlichen Mahnbescheid vor?

Zitat von webeleinstek Beitrag anzeigen
Na immerhin 70 Cent für eine Briefmarke.
Du hast die Tinte für das Kreuz auf der Rückseite vom MB vergessen.

Zitat von webeleinstek Beitrag anzeigen
Rein theoretisch stehen ihm natürlich die Kosten für den beauftragten Anwalt zu.
Das würde ich sogar verneinen, da für beide Seiten gilt, dass die Kosten in einem Verfahren möglichst gering gehalten werden müssen. Wer also einen Anwalt beauftragt, um ein Kreuz auf einem Widerspruch zu setzen, braucht sich nicht wundern, wenn er diese Kosten nicht von der Gegenseite erstattet bekommt, weil die Kostengrundentscheidung entsprechend ausfällt.

Aber mich würde immer noch die Antwort von @kleindieter interessieren. Vermutlich wird da aber nichts mehr kommen, denn obwohl er gestern noch lange nach meiner Frage aktiv im Forum unterwegs war, kam da nichts.
TazD ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 04.09.2016, 16:04   #31
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Beiträge: 1.047
webeleinstek Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Wie gehe ich am besten gegen einen Gerichtlichen Mahnbescheid vor?

Zitat von TazD Beitrag anzeigen
Du hast die Tinte für das Kreuz auf der Rückseite vom MB vergessen.
Stimmt, wenn man es bis zum Exzess treibt, dann natürlich auch noch die Kosten für den Schuhsohlenverschleiss für den Gang zum Briefkasten.

Zitat von TazD Beitrag anzeigen
Das würde ich sogar verneinen, da für beide Seiten gilt, dass die Kosten in einem Verfahren möglichst gering gehalten werden müssen. Wer also einen Anwalt beauftragt, um ein Kreuz auf einem Widerspruch zu setzen, braucht sich nicht wundern, wenn er diese Kosten nicht von der Gegenseite erstattet bekommt, weil die Kostengrundentscheidung entsprechend ausfällt.
Ich verstehe was Du meinst, aber lies mal unten. Danach habe ich anders verstanden:
Zitat:
Hat der Kläger den Antrag noch nicht gestellt oder zurückgenommen, ist die volle Verfahrensgebühr des Beklagtenanwalts erstattungsfähig. Denn der Beklagte ist berechtigt, die Abgabe des Mahnverfahrens an das Streitgericht zu beantragen, wenn der Kläger dies nicht getan hat und auch den Mahnbescheid nicht zurücknimmt. Der von dem Beklagten gestellte Antrag auf Durchführung des streitigen Verfahrens und Abgabe an das Streitgericht ist zur zweckentsprechenden Rechtsverteidigung notwendig.
Quelle
Denn nicht jeder ist rechtlich so bewandert, dass er weiss, dass der Mahnbescheid mit einem Kreuzchen erledigt ist. Evtl. muss der Empfänger des Mahnbescheids sich anwaltlich beraten lassen. Soll er dann wegen eines unberechtigt gestellten Mahnbescheides auf den Kosten sitzen bleiben?

Steht hier bei Haufe auch so.

Zitat von TazD Beitrag anzeigen
Vermutlich wird da aber nichts mehr kommen, denn obwohl er gestern noch lange nach meiner Frage aktiv im Forum unterwegs war, kam da nichts.
Glaube ich auch. Aber nebenbei, sowas nennt man stalken.
webeleinstek ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.09.2016, 17:40   #32
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TazD TazD TazD TazD
Standard AW: Wie gehe ich am besten gegen einen Gerichtlichen Mahnbescheid vor?

Zitat von webeleinstek Beitrag anzeigen
Denn nicht jeder ist rechtlich so bewandert, dass er weiss, dass der Mahnbescheid mit einem Kreuzchen erledigt ist.
Des wegen steht auf dem Mahnbescheid extra ein erklärender Text.

Siehe unten Rechts

Um das zu verstehen brauche ich keinen Anwalt. Und wenn mir ein Mahnbescheid über eine Rechnung der Firma XY ins Haus flattert, dann sollte ich schon noch wissen, ob ich da mal was bestellt habe.
Für eigene Unzulänglichkeit muss nicht die Gegenseite die Kosten übernehmen.

Noch zur Erklärung: Das was ich darstelle bezieht sich nicht auf ein irgendwie geartetes Klage- oder Streitverfahren, sondern nur auf die Zustellung eines Mahnbescheids und den Widerspruch dagegen. Dafür liegt dem Mahnbescheid ein Vordruck dabei und dafür brauche ich keinen Anwalt, um einen Vordruck auszufüllen.

Gemäß der Darstellung des TE hat er einen Mahnbescheid bekommen und seinen Anwalt mit dem Widerspruch beauftragt. Genau das halte ich für übertrieben, denn der TE schreibt selbst, dass er das von ihm geforderte Schmerzensgeld und den zugehörigen MB für lächerlich hält.
webeleinstek bedankt sich.
TazD ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 05.09.2016, 09:38   #33
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Ort: 29456 Hitzacker
Beiträge: 923
Buchfan Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Wie gehe ich am besten gegen einen Gerichtlichen Mahnbescheid vor?

Icke find immer noch am besten, gar nicht zu reagieren und im Zweifelsfall mir geschickte Ausreden einfallen zu lassen. Wenn doch, dann in allerletzter Minute, weil das eine Art Bremsung verursacht. Das verzögert un-heimlich...

Wenn dann die Abrechnung, der 3. Mahnbescheid, die RA-Gebühren, der VB und die Briefmarke gleichzeitig eintreffen? Wer hat dann Welche Chance??
Hm.

Dann sehen wir mal in die Weid/te!................................................................... .
__

Meine Marke lautet Beerenmarke comp.ev.adsz.

BÄ statt BA
(Zen-Koan)
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Alt 05.09.2016, 09:46   #34
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Benutzerbild von goodwill
 
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Beiträge: 1.624
goodwill
Standard AW: Wie gehe ich am besten gegen einen Gerichtlichen Mahnbescheid vor?

Zitat von Buchfan Beitrag anzeigen
VZ
Genau, immer bis 12 Uhr warten, bis man Ärger abwendet- und dann Zetern über die böse Welt, die einem immer nur schaden will.
goodwill ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.09.2016, 09:59   #35
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Beiträge: 2.775
TazD TazD TazD TazD
Standard AW: Wie gehe ich am besten gegen einen Gerichtlichen Mahnbescheid vor?

Zitat von Buchfan Beitrag anzeigen
Icke find immer noch am besten, gar nicht zu reagieren und im Zweifelsfall mir geschickte Ausreden einfallen zu lassen. Wenn doch, dann in allerletzter Minute, weil das eine Art Bremsung verursacht. Das verzögert un-heimlich...

Wenn dann die Abrechnung, der 3. Mahnbescheid, .....
Wir sind hier im gerichtlichen Mahnverfahren. Da gibt es weder einen 3. Mahnbescheid noch helfen Ausreden weiter. Den Mahnbescheid zu ignorieren führt nur zu einem Vollstreckungsbescheid aus dem 30 Jahre lang vollstreckt werden kann.

Wenn du dir also noch nicht mal die Mühe machst, das Thema komplett zu lesen und daraus resultierend mit falschen und schädlichen "Ratschlägen" kommst, dann solltest du das Antworten besser sein lassen.
webeleinstek bedankt sich.
TazD ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 05.09.2016, 10:18   #36
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webeleinstek Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Wie gehe ich am besten gegen einen Gerichtlichen Mahnbescheid vor?

Zitat von Buchfan Beitrag anzeigen
Icke find immer noch am besten, gar nicht zu reagieren

[...]
Wenn dann die Abrechnung, der 3. Mahnbescheid

[...]
Wir reden hier von einem gerichtlich zugestelltem Mahnbescheid und nicht den üblichen Mahnungen, die mit der Post verschickt werden. Der Mahnbescheid wird nur einmal verschickt und muss innerhalb von 14 Tagen nach Zustellung "beantwortet" werden. Wie TazD schon geschrieben hatte, kann das Nichtreagieren gefährlich werden.

Zitat von TazD Beitrag anzeigen
Den Mahnbescheid zu ignorieren führt nur zu einem Vollstreckungsbescheid aus dem 30 Jahre lang vollstreckt werden kann.
Ich bin da jetzt nicht so bewandert. Aber ich habe vor Jahren mal mit einer Angestellten bei einem Rechtsanwalt über Mahnbescheide gesprochen. Dabei sagte sie mir, wenn man dem Mahnbescheid nicht widersprochen hätte, könnte man das immer noch beim VB. Kannst Du mir da genaueres zu sagen? Wäre mal interessant zu wissen. Danke schon mal.
webeleinstek ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.09.2016, 10:32   #37
Foren-Moderator/in
 
Registriert seit: 12.03.2015
Beiträge: 2.775
TazD TazD TazD TazD
Standard AW: Wie gehe ich am besten gegen einen Gerichtlichen Mahnbescheid vor?

Erfolgt aber gegen den MB kein Widerspruch, dann folgt der Antrag auf Erlass eines VB und aufgrund des unwidersprochenen MB erfolgt hier keine weitere Prüfung auf Rechtmäßigkeit der Forderung. Eine eingeschränkte Prüfung hat schon beim Erlass des MB stattgefunden.
Gerade deswegen ist es ja so gefährlich den MB einfach zu ignorieren und das Verfahren unwidersprochen weiterlaufen zu lassen.

Zitat von webeleinstek Beitrag anzeigen
Dabei sagte sie mir, wenn man dem Mahnbescheid nicht widersprochen hätte, könnte man das immer noch beim VB. Kannst Du mir da genaueres zu sagen? Wäre mal interessant zu wissen. Danke schon mal.
Du kannst natürlich immer noch dem VB widersprechen.

Dann geht es ins streitige Verfahren und es wird gerichtlich geklärt, ob und in welcher Höhe die Forderung rechtmäßig ist. Spätestens zu dem Zeitpunkt muss der Gläubiger "die Hosen runter lassen" und seine Forderung belegen.
webeleinstek bedankt sich.
TazD ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 08.03.2017, 15:11   #38
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Beiträge: 38
Lil`Devil
Standard AW: Wie gehe ich am besten gegen einen Gerichtlichen Mahnbescheid vor?

Habe heute den Kostenfestsetzungsbeschluss für den Widerspruch gegen den MB vom AG erhalten wonach nach § 11 RVG die Kosten für den Widerspruch vom RAe sachlich und rechnerisch richtig sind. Kann ich dagegen noch irgendwas machen denn eine Vollmacht für den MB wurde von mir nicht erteilt und ich kann es nicht verstehen das RAe`s solche Freibriefe haben
Lil`Devil ist offline   Mit Zitat antworten
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besten, gehe, gerichtlichen, mahnbescheid

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