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Beratungshilfeanträge, Prozesskostenhilfe... Alles zu Beratungshilfe- und Prozesskostenhilfeanträge

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Alt 04.03.2016, 15:57   #21
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TazD Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Beratungshilfe für Verstorbene abgelehnt - zu recht?

Nein, das stimmt nicht.
Auch für die Erbin gilt, dass ein konkretes rechtliches Problem vorliegen muss, so, dass die Erbin in ihren Rechten beeinträchtigt ist.
Für Verkaufsbemühungen, Erbenermittlung, Prüfung von Verträgen und ähnlichem wird keine BerH bewilligt, weil hier keine konkrete Beeinträchtigung vorliegt.
TazD ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 04.03.2016, 18:46   #22
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Ines2003 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Beratungshilfe für Verstorbene abgelehnt - zu recht?

Hallo,
ich möchte mich für eure Hilfe bedanken, ohne euch wäre ich aufgeschmissen.
Ein 2. Anwalt hat zurück gerufen, er möchte für das Beratungssgespräch 150 EUR zzgl MwSt.

Ich habe mal ein Schreinen, das ich an die Miteigentümer senden möchte vorbereitet.
Könnt Ihr bitte mal drüber lesen, ob das so geht, was ich ändern soll?

Zitat:
Sehr geehrter Herr...

ich bin der notarielle Bevollmächtigte von Frau..., die Vollmacht übersende ich Ihnen in der Anlage.
Am 17.2.2016 ist Frau... geb., ... Verstorben.
Die Hinterlassen Geldmittel reichen nicht aus, um sämtliche Forderungen zu Decken.
Aus diesen Grund ist es leider notwendig den Miteigentumsanteil, den Frau ... an dem Grundstück, (Grundbuch von ..., Blatt 1088, Flur 20, Flurstück 2906/0) hat zu veräußern.
Das Sie auch einen Anteil an diesen Grundstück besitzen, Schreibe ich Sie an, ob von Ihrer Seite aus Interesse besteht, den Miteigentumsanteil von Frau ...zu kaufen.

Da das Gebäude in einen sehr schlechten zustand ist, ist wohl im vorliegenden Fall nur der Wert des Grundstückes zur Bestimmung des Miteigentumsanteils von Frau ... heran zu ziehen.
Um den Kaufpreis zu ermitteln, fragte ich beim Bauamt der Stadt ... nach, wie hoch der Quadratmeterpreis in der Lage des Grundstückes ist.
Der Quadratmeterpreis beträgt, umgerechnet auf die Quadratmeterzahl dessen Anteil von Frau ... ausmacht,... somit beträgt der Kaufpreis... EUR.

Bitte teilen Sie mir bis zum …. mit, ob Sie den Anteil käuflich erwerben möchten.
Für Rückfragen stehe ich Ihnen unter der Telefonnummer: … zur Verfügung.

Es wäre nett von Ihnen, wenn Sie mir des witeren, die Adressen, soweit Ihnen dies Bekannt sind von den anderen Miteigentümern mitzuteilen.





Mit freundlichen Grüßen
Ines2003 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.03.2016, 19:26   #23
andine
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Standard AW: Beratungshilfe für Verstorbene abgelehnt - zu recht?

Ich war auch Miterbin eines Grundstückes und der Anwalt hat diese Kosten erst nach der Regulierung in Rechnung gestellt, auch die Beratungskosten.
  Mit Zitat antworten
Alt 04.03.2016, 20:14   #24
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Beiträge: 1,047
webeleinstek Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Beratungshilfe für Verstorbene abgelehnt - zu recht?

gelöscht
webeleinstek ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.03.2016, 20:37   #25
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Benutzerbild von USERIN
 
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Beiträge: 2,148
USERIN Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Beratungshilfe für Verstorbene abgelehnt - zu recht?

Zitat von Ines2003 Beitrag anzeigen
Ich dachte nur, das meine Oma wenigstens im Tod etwas von Ihren Erbe, es ist das Geburtshaus Ihres Mannes hat.
.
Von dem Haus wusste der SGB XII-Leistungsträger im Grusi-Bezug? Vooorsicht - das Sozialamt kann sich auch später zwecks Regress melden und ggf. sogar Sicherungsrechte im Grundbuch eintragen lassen (und das auch für rückliegende Zeiträume).
__

"HARTZ-IV" ist kurz erklärt: Politisch gewollte Armut im politisch gewollten Reichtum.
USERIN ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.03.2016, 22:39   #26
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Caramell
Standard AW: Beratungshilfe für Verstorbene abgelehnt - zu recht?

Ines, ich halte das Schreiben für bedenklich.

1. wird der Teil nur einem angeboten, es gibt aber noch mehr Erben.
2. wird ein Wert ermittelt, der nur nach dem Grundstückspreisen geht, ob das richtig ist, weiß wohl keiner.
3. gehört der Teil immer noch der Erbin, Deine Vollmacht hin und her.
4. ist das immer noch die Grundsicherung
5. wenn die jetzigen Eigentümer sich einen Anwalt nehmen kann auch statt einer Zahlung eine Rechnung auf Dich zukommen. Seit dem Tod des Opas fielen ja Grundstückssteuer und Versicherung an.
Ohne klare Eigentumsverhältnisse im Grundbuch, kann nichts verkauft werden.

Sicher möchtest Du nur das Beste, aber das kann auch verkehrt sein. Und auch wenn der "Käufer" jetzt zustimmen würde, bin ich mir nicht sicher, ob ein Notar den Verkauf absegnen würde.
Caramell ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.03.2016, 00:18   #27
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rechtspfleger Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Beratungshilfe für Verstorbene abgelehnt - zu recht?

Zitat von Ines2003 Beitrag anzeigen
Ich habe mal ein Schreinen, das ich an die Miteigentümer senden möchte vorbereitet.
Könnt Ihr bitte mal drüber lesen, ob das so geht, was ich ändern soll?
Zitat:
Die Hinterlassen Geldmittel reichen nicht aus, um sämtliche Forderungen zu Decken.
Der Nachlass ist demnach zahlungsunfähig (§ 17 Abs. 2 InsO).

An der Stelle muss ich, Deine Bemühungen und Deine Motivation in allen Ehren, leider hereingrätschen, da das Kind in den Brunnen zu fallen droht. Es gibt zwei Möglichkeiten:

Die Erbin schlägt die Annahme der Erbschaft aus und erklärt erforderlichenfalls die Anfechtung der Annahme der Erbschaft. Dafür sind bestimmte Punkte bedeutsam, nach denen ich leider so direkt fragen muss: Wann ist Deine Oma verstorben, seit wann weiß die Erbin vom Tod Deiner Oma, seit wann ist ihr die Zahlungsunfähigkeit des Nachlasses (s.o.) bekannt, seit wann ist ihr die Dir erteilte Vollmacht bekannt, welche Tätigkeiten mit Außenwirkung gegenüber Dritten hast Du seitdem entfaltet?

Die Erbin stellt unverzüglich einen Antrag auf Eröffnung des Nachlassinsolvenzverfahrens (§ 317 Abs. 1 InsO). Damit kann man auch bei einer angenommenen Erbschaft einen "Schnitt" machen, wenn der Nachlass verschuldet ist (§§ 1975, 1990 Abs. 1 BGB).
rechtspfleger ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.03.2016, 01:10   #28
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Ines2003 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Beratungshilfe für Verstorbene abgelehnt - zu recht?

Hallo,
meine Oma ist am 17.2 Verstorben, seit diesen Datum ist auch der Erbin der Erbfall bekannt.
Die drohende Zahlungsunfähigkeit ist der Erbin noch nicht bekannt, Sie liegt zur Zeit im Krankenhaus, die notarielle Vollmacht ist aus dem Jahr 2010, seit dem weiß auch die Tochter Bescheid.

In Auftrag gegeben habe ich in meinen Namen die Beerdigung, dessen Rechnung ich auf meinen Namen heute erhalten und über das Konto meiner Oma bezahlt habe, des weiteren habe ich bei der Friedhofsverwaltung die Verlängerung der Grabstelle beantragt, ich bin Grabberechtigter, die Rechnung wird auch auf meinen Namen ausgestellt, dann habe ich noch in meinen Namen und auf meine Rechnung den Steinmetz beauftragt.

Genau genommen ist somit der Nachlass nicht verschuldet, da alle Rechnungen auf mich laufen.

Was würde denn, in einen solchen Fall mit den Grundstücksanteil passieren?
Evtl könnte die weitere Verwandtschaft Geld in Nachlass einbringen, bzw die Rechnungen bezahlen?

EDIT:
@ Caramell
Ich meine es gut und würde jederzeit wieder so handeln, denn wie ich schon geschrieben habe war es mit wichtig, das meine Oma eine schöne Beerdigung hatte.
Wenn ich mich damit in irgendwelche Fallstricke verheddert habe, dann stehe ich natürlich für die Konsequenzen ein.

Ich würde es aber jederzeit wieder so machen.
Ines2003 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.03.2016, 02:43   #29
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rechtspfleger Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Beratungshilfe für Verstorbene abgelehnt - zu recht?

Vielen Dank für die Informationen. Antwort kommt im Laufe des WE, aber das muss ich erst nochmal durchdenken.
rechtspfleger ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.03.2016, 11:42   #30
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RedHotChili
Standard AW: Beratungshilfe für Verstorbene abgelehnt - zu recht?

Puh. Wer ist denn die Erbin? Deine Mutter?
Da kannst Du nur hoffen, dass Du Dich mit der Erbin wirklich so gut verstehst, wie Du denkst. Du hast zwar eine Vollmacht über den Tod hinaus. Heißt, Du hättest z.B. noch Rechnungen zahlen können vom Konto der Oma, die angefallen sind vor ihrem Tod.
Du darfst aber eigentlich nicht das Geld, das nach dem Tod nunmal der Erbin gehört, einfach ausgeben für die Beerdigung. Hier hat meiner Meinung nach auch die Bank geschlampt, wenn die das einfach so akzeptiert hat. Eigentlich benötigt man nach dem Tod nicht nur die Vollmacht, sondern auch zusätzlich einen Erbschein.
War jedenfalls bei mir bisher immer so. Vollmacht über den Tod hinaus bedeutet eigentlich nur z.B. bei Eheleuten, wo das Konto nur auf den Namen des Mannes lief, dass die Ehefrau - die gleichzeitig Erbin ist - weiterhin an ihr Geld kommt. Leute, die nicht erben, können nicht mehr über die Finanzen des Verstorbenen verfügen, Vollmacht hin oder her. Denn nach dem Tod ist dieses Geld ja nicht mehr das Geld des Verstorbenen, sondern es gehört den Erben.
RedHotChili ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.03.2016, 12:16   #31
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Anna B. Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Beratungshilfe für Verstorbene abgelehnt - zu recht?

Kleiner Fall:

eine Bekannte hatte von ihrer Mutter Kontovollmacht...
als es dann zum Tod der Mutter kam, sagte die Tochter, dass alle Rechnungen an sie gehen sollten...da sie ja Kontovollmacht hatte...
1 Tag nach der Erteilung des Auftrages an den Bestatter ist die Tochter mit ihrem Bruder zur Bank gefahren...und da ist sie aus allen Wolken gefallen: die Mutter und der Bruder hatten vor 20 Jahren einen Vertrag geschlossen, nach dem alle Kontobestände am Tag ihres Todes dem Bruder zustehen.

Die Schwester konnte dann noch schnell beim Bestatter anrufen und ihm plausibel schildern, dass sie sich vertan hätte, alle Rechnungen müßten an den Bruder..

puhhh..Glück gehabt..sie wäre auf den Beerdigungskosten sitzen geblieben...
da ja das gesamte "Vermögen" ca. 10.000 Euro schon zu Lebzeiten dem Bruder quasi vermacht worden ist...das nennt sich "Schenkung über den Todesfall hinaus"...
so hat die Mutter das Erbe schon vorher verteilt..an den Sohn..bei dem sie wohnte...in der eigenen Wohnung..der sich aber nicht kümmerte..(zumindest kümmerte er sich nciht mehr richtig, als er diesen Schenkungsvertrag hatte)..
die Tochter kümmerte sich um Einkaufen, Bankgeschäfte, Arztbesuche usw. usw.

naja..zum Glück hat sie noch die Kurve gekriegt und bekam keine Rechnungen...
__

Gruß
Anna

Meine Beiträge sind keine Rechtsberatung
Anna B. ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 05.03.2016, 22:21   #32
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Caramell
Standard AW: Beratungshilfe für Verstorbene abgelehnt - zu recht?

Ines, das Du eine schöne Beerdigung für die Oma möchtest und auch bezahlst, ist ja ok und auch anerkennenswert.

Aber beim Grundstück und dem Rest des Vermögens kann es wirklich noch einige Fallstricke geben.

Warte mal ab, was Rechtspfleger dazu schreibt.
Caramell ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.03.2016, 01:41   #33
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rechtspfleger Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Beratungshilfe für Verstorbene abgelehnt - zu recht?

Die Erbin kann noch ausschlagen, da die Frist noch nicht abgelaufen ist (sechs Wochen ab Kenntnis des Erbes, § 1944 Abs. 1, 2 BGB, für den Moment also schon deshalb unerheblich, da der Todesfall < 6 Wochen zurückliegt).

Wenn der Nachlass ohne die von Dir zweifelsfrei in eigenem Namen beauftragten Tätigkeiten nicht überschuldet ist, macht eine Ausschlagung natürlich keinen Sinn. Inwiefern eine Ausschlagung für Ansprüche nach dem SGB schädlich wäre, entzieht sich meiner Kenntnis.

Bin im Moment etwas ratlos, da es für die Erbin ja auch nicht wirklich etwas bringen würde, wenn sie den Hausanteil hat.

Ich werde das nochmal weiter überdenken.

@RedHotChili: Bei einer Vollmacht über den Tod hinaus braucht man gerade keinen Erbschein. Die Vollmacht, sofern nicht unwiderruflich erteilt, muss dann seitens der/des Erben widerrufen werden.
rechtspfleger ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.03.2016, 19:11   #34
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Ines2003 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Beratungshilfe für Verstorbene abgelehnt - zu recht?

Hallo,
besten Dank,
Vielleicht findet sich eine Konstellation, mit der man die Angelegenheit gütlich abschließen kann.

Noch einmal kurz um Grundbuch und der Berechnung des Anteils.
Habe ich da richtig gerechnet?
1/2- Anteil ging an 3 Personen, somit jeweils 1/6- Anteil.
Richtig?

Einer dieser 3 Personen, mein Opa ist verstorben, so teilten sich die 1/6 in 2 Teile Frau und Tochter, somit hält jeder 1/12- Anteil.
Ist das richtig?

Dann ist noch ein Darlehnen über 2500 RM aus dem Jahr 1928, umgeschrieben im Jahr 1938 in Grundbuch als Belastung eingetragen.
Wenn dies noch nicht zurück gezahlt wurde, kann das noch gefordert werden?
Ines2003 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.03.2016, 22:06   #35
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Caramell
Standard AW: Beratungshilfe für Verstorbene abgelehnt - zu recht?

Ines, ob die Aufteilung nach dem Tod vom Opa so richtig ist, kann ich auch nicht sagen.
Das hängt auch davon ab, ob es ein Testament gab.

Wenn noch eine Schuld im Grundbuch steht, dann kann die theoretisch noch eingefordert werden.
Die Frage ist für mich, was ist in dem Grundbucheintrag eigentlich noch richtig und was nicht?

Eigentlich müssten die Erben eingetragen sein oder irgendwo der Verzicht erklärt sein und die Grundschuld, ist sicher getilgt, aber von wem und wann? Das ist wirklich nicht so einfach.
Caramell ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.03.2016, 00:45   #36
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rechtspfleger Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Beratungshilfe für Verstorbene abgelehnt - zu recht?

Die Aufteilung ist bei gesetzlicher Erbfolge korrekt.

Wie von Caramell schon angemerkt wurde, müssen die Erben im Grundbuch eingetragen sein, bevor verkauft werden kann. Das kann erheblichen Aufwand bedeuten, wenn das über mehrere Generationen nicht gemacht wurde.

Für wen (wenn ein Grundbuchauszug vorliegt, bitte genau bezeichnen; hier muss ggf. der Rechtsnachfolger ermittelt werden, um ein Löschungsbewilligung herbeizuführen) ist das Darlehen eingetragen? Als was ist das Darlehen eingetragen: Grundschuld oder Hypothek?
rechtspfleger ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.03.2016, 17:31   #37
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Ines2003 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Beratungshilfe für Verstorbene abgelehnt - zu recht?

Ja, es galt die Gesetzliche Erbfolge.

Ich stelle als Anhang mal den Teil des Grundbuchs mit dem Darlehn ein.

Angehängte Dateien
Dateityp: pdf Grundbuch.pdf (560.9 KB, 30x aufgerufen)
Ines2003 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.03.2016, 22:03   #38
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Caramell
Standard AW: Beratungshilfe für Verstorbene abgelehnt - zu recht?

Ines, das ist nur als Darlehn eingetragen und wurde auch 2003 so übernommen.
Nur wer hat vergessen dass zu löschen, es wird schwierig das zu beweisen. Ich gehe mal davon aus, das es bezahlt wurde, wenn nicht, ja dann wird es schlimm.. Bei der Sparkasse wird man sicher nichts mehr dazu bekommen und ehrlich ich würde auch nicht nachfragen.
Caramell ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.03.2016, 16:01   #39
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Ines2003 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Beratungshilfe für Verstorbene abgelehnt - zu recht?

Hallo,
vielleicht könnt Ihr mir noch einmal kurz weiterhelfen, der Stromanbieter bei den meine Oma war und ich den Anbieter gebeten hatte, den Vertrag auf meinen Namen um zuschreiben macht Probleme.

Eine Vertragsumschreibung wäre nicht möglich, ich müsste Eden Vertrag kündigen.
Könnte aber gerne einen neuen Vertrag zu schlechteren Konditionen natürlich abschließen.
Ich dachte immer, da ein Stromliefervertrag ein Dauerschuldverhältnis ist, geht dieser auf die Erben, in den Fall auf mich als Bevollmächtigter, ich wohne ja in der selben Wohnung über.
Kann man da etwas machen, das ich den Vertrag weiterführen kann und nur die Monatliche Abschlagszahlung angepasst wird?
Ines2003 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.03.2016, 16:27   #40
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Zitat von Caramell Beitrag anzeigen
Ines, ob die Aufteilung nach dem Tod vom Opa so richtig ist, kann ich auch nicht sagen.
Das hängt auch davon ab, ob es ein Testament gab.

Wenn noch eine Schuld im Grundbuch steht, dann kann die theoretisch noch eingefordert werden.
Die Frage ist für mich, was ist in dem Grundbucheintrag eigentlich noch richtig und was nicht?

Eigentlich müssten die Erben eingetragen sein oder irgendwo der Verzicht erklärt sein und die Grundschuld, ist sicher getilgt, aber von wem und wann? Das ist wirklich nicht so einfach.
In meinem Grundbuch sind auch keine Erben eingetragen.
Die sind ja meist bei der Erstellung gar nicht bekannt.

Eine bezahlte Grundschuld braucht nicht eingetragen werden.Wird oft nicht gemacht, denn die ist kostenpflichtig

Man muss nur die Löschungsbewilligung oder den Kontoauszug mit 0 gut aufbewahren.
ela1953 ist offline   Mit Zitat antworten
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