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Beratungshilfeanträge, Prozesskostenhilfe... Alles zu Beratungshilfe- und Prozesskostenhilfeanträge

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Alt 04.03.2016, 21:39   #26
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Caramell
Standard AW: Beratungshilfe für Verstorbene abgelehnt - zu recht?

Ines, ich halte das Schreiben für bedenklich.

1. wird der Teil nur einem angeboten, es gibt aber noch mehr Erben.
2. wird ein Wert ermittelt, der nur nach dem Grundstückspreisen geht, ob das richtig ist, weiß wohl keiner.
3. gehört der Teil immer noch der Erbin, Deine Vollmacht hin und her.
4. ist das immer noch die Grundsicherung
5. wenn die jetzigen Eigentümer sich einen Anwalt nehmen kann auch statt einer Zahlung eine Rechnung auf Dich zukommen. Seit dem Tod des Opas fielen ja Grundstückssteuer und Versicherung an.
Ohne klare Eigentumsverhältnisse im Grundbuch, kann nichts verkauft werden.

Sicher möchtest Du nur das Beste, aber das kann auch verkehrt sein. Und auch wenn der "Käufer" jetzt zustimmen würde, bin ich mir nicht sicher, ob ein Notar den Verkauf absegnen würde.
Caramell ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.03.2016, 23:18   #27
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rechtspfleger Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Beratungshilfe für Verstorbene abgelehnt - zu recht?

Zitat von Ines2003 Beitrag anzeigen
Ich habe mal ein Schreinen, das ich an die Miteigentümer senden möchte vorbereitet.
Könnt Ihr bitte mal drüber lesen, ob das so geht, was ich ändern soll?
Zitat:
Die Hinterlassen Geldmittel reichen nicht aus, um sämtliche Forderungen zu Decken.
Der Nachlass ist demnach zahlungsunfähig (§ 17 Abs. 2 InsO).

An der Stelle muss ich, Deine Bemühungen und Deine Motivation in allen Ehren, leider hereingrätschen, da das Kind in den Brunnen zu fallen droht. Es gibt zwei Möglichkeiten:

Die Erbin schlägt die Annahme der Erbschaft aus und erklärt erforderlichenfalls die Anfechtung der Annahme der Erbschaft. Dafür sind bestimmte Punkte bedeutsam, nach denen ich leider so direkt fragen muss: Wann ist Deine Oma verstorben, seit wann weiß die Erbin vom Tod Deiner Oma, seit wann ist ihr die Zahlungsunfähigkeit des Nachlasses (s.o.) bekannt, seit wann ist ihr die Dir erteilte Vollmacht bekannt, welche Tätigkeiten mit Außenwirkung gegenüber Dritten hast Du seitdem entfaltet?

Die Erbin stellt unverzüglich einen Antrag auf Eröffnung des Nachlassinsolvenzverfahrens (§ 317 Abs. 1 InsO). Damit kann man auch bei einer angenommenen Erbschaft einen "Schnitt" machen, wenn der Nachlass verschuldet ist (§§ 1975, 1990 Abs. 1 BGB).
Caramell bedankt sich.
rechtspfleger ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.03.2016, 00:10   #28
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Ines2003 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Beratungshilfe für Verstorbene abgelehnt - zu recht?

Hallo,
meine Oma ist am 17.2 Verstorben, seit diesen Datum ist auch der Erbin der Erbfall bekannt.
Die drohende Zahlungsunfähigkeit ist der Erbin noch nicht bekannt, Sie liegt zur Zeit im Krankenhaus, die notarielle Vollmacht ist aus dem Jahr 2010, seit dem weiß auch die Tochter Bescheid.

In Auftrag gegeben habe ich in meinen Namen die Beerdigung, dessen Rechnung ich auf meinen Namen heute erhalten und über das Konto meiner Oma bezahlt habe, des weiteren habe ich bei der Friedhofsverwaltung die Verlängerung der Grabstelle beantragt, ich bin Grabberechtigter, die Rechnung wird auch auf meinen Namen ausgestellt, dann habe ich noch in meinen Namen und auf meine Rechnung den Steinmetz beauftragt.

Genau genommen ist somit der Nachlass nicht verschuldet, da alle Rechnungen auf mich laufen.

Was würde denn, in einen solchen Fall mit den Grundstücksanteil passieren?
Evtl könnte die weitere Verwandtschaft Geld in Nachlass einbringen, bzw die Rechnungen bezahlen?

EDIT:
@ Caramell
Ich meine es gut und würde jederzeit wieder so handeln, denn wie ich schon geschrieben habe war es mit wichtig, das meine Oma eine schöne Beerdigung hatte.
Wenn ich mich damit in irgendwelche Fallstricke verheddert habe, dann stehe ich natürlich für die Konsequenzen ein.

Ich würde es aber jederzeit wieder so machen.
Ines2003 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.03.2016, 01:43   #29
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rechtspfleger Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Beratungshilfe für Verstorbene abgelehnt - zu recht?

Vielen Dank für die Informationen. Antwort kommt im Laufe des WE, aber das muss ich erst nochmal durchdenken.
Ines2003 bedankt sich.
rechtspfleger ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.03.2016, 10:42   #30
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RedHotChili
Standard AW: Beratungshilfe für Verstorbene abgelehnt - zu recht?

Puh. Wer ist denn die Erbin? Deine Mutter?
Da kannst Du nur hoffen, dass Du Dich mit der Erbin wirklich so gut verstehst, wie Du denkst. Du hast zwar eine Vollmacht über den Tod hinaus. Heißt, Du hättest z.B. noch Rechnungen zahlen können vom Konto der Oma, die angefallen sind vor ihrem Tod.
Du darfst aber eigentlich nicht das Geld, das nach dem Tod nunmal der Erbin gehört, einfach ausgeben für die Beerdigung. Hier hat meiner Meinung nach auch die Bank geschlampt, wenn die das einfach so akzeptiert hat. Eigentlich benötigt man nach dem Tod nicht nur die Vollmacht, sondern auch zusätzlich einen Erbschein.
War jedenfalls bei mir bisher immer so. Vollmacht über den Tod hinaus bedeutet eigentlich nur z.B. bei Eheleuten, wo das Konto nur auf den Namen des Mannes lief, dass die Ehefrau - die gleichzeitig Erbin ist - weiterhin an ihr Geld kommt. Leute, die nicht erben, können nicht mehr über die Finanzen des Verstorbenen verfügen, Vollmacht hin oder her. Denn nach dem Tod ist dieses Geld ja nicht mehr das Geld des Verstorbenen, sondern es gehört den Erben.
RedHotChili ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.03.2016, 11:16   #31
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Anna B. Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Beratungshilfe für Verstorbene abgelehnt - zu recht?

Kleiner Fall:

eine Bekannte hatte von ihrer Mutter Kontovollmacht...
als es dann zum Tod der Mutter kam, sagte die Tochter, dass alle Rechnungen an sie gehen sollten...da sie ja Kontovollmacht hatte...
1 Tag nach der Erteilung des Auftrages an den Bestatter ist die Tochter mit ihrem Bruder zur Bank gefahren...und da ist sie aus allen Wolken gefallen: die Mutter und der Bruder hatten vor 20 Jahren einen Vertrag geschlossen, nach dem alle Kontobestände am Tag ihres Todes dem Bruder zustehen.

Die Schwester konnte dann noch schnell beim Bestatter anrufen und ihm plausibel schildern, dass sie sich vertan hätte, alle Rechnungen müßten an den Bruder..

puhhh..Glück gehabt..sie wäre auf den Beerdigungskosten sitzen geblieben...
da ja das gesamte "Vermögen" ca. 10.000 Euro schon zu Lebzeiten dem Bruder quasi vermacht worden ist...das nennt sich "Schenkung über den Todesfall hinaus"...
so hat die Mutter das Erbe schon vorher verteilt..an den Sohn..bei dem sie wohnte...in der eigenen Wohnung..der sich aber nicht kümmerte..(zumindest kümmerte er sich nciht mehr richtig, als er diesen Schenkungsvertrag hatte)..
die Tochter kümmerte sich um Einkaufen, Bankgeschäfte, Arztbesuche usw. usw.

naja..zum Glück hat sie noch die Kurve gekriegt und bekam keine Rechnungen...
__

Gruß
Anna

Meine Beiträge sind keine Rechtsberatung
Anna B. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.03.2016, 21:21   #32
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Caramell
Standard AW: Beratungshilfe für Verstorbene abgelehnt - zu recht?

Ines, das Du eine schöne Beerdigung für die Oma möchtest und auch bezahlst, ist ja ok und auch anerkennenswert.

Aber beim Grundstück und dem Rest des Vermögens kann es wirklich noch einige Fallstricke geben.

Warte mal ab, was Rechtspfleger dazu schreibt.
Caramell ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.03.2016, 00:41   #33
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rechtspfleger Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Beratungshilfe für Verstorbene abgelehnt - zu recht?

Die Erbin kann noch ausschlagen, da die Frist noch nicht abgelaufen ist (sechs Wochen ab Kenntnis des Erbes, § 1944 Abs. 1, 2 BGB, für den Moment also schon deshalb unerheblich, da der Todesfall < 6 Wochen zurückliegt).

Wenn der Nachlass ohne die von Dir zweifelsfrei in eigenem Namen beauftragten Tätigkeiten nicht überschuldet ist, macht eine Ausschlagung natürlich keinen Sinn. Inwiefern eine Ausschlagung für Ansprüche nach dem SGB schädlich wäre, entzieht sich meiner Kenntnis.

Bin im Moment etwas ratlos, da es für die Erbin ja auch nicht wirklich etwas bringen würde, wenn sie den Hausanteil hat.

Ich werde das nochmal weiter überdenken.

@RedHotChili: Bei einer Vollmacht über den Tod hinaus braucht man gerade keinen Erbschein. Die Vollmacht, sofern nicht unwiderruflich erteilt, muss dann seitens der/des Erben widerrufen werden.
Caramell und Ines2003 bedanken sich.
rechtspfleger ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.03.2016, 18:11   #34
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Ines2003 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Beratungshilfe für Verstorbene abgelehnt - zu recht?

Hallo,
besten Dank,
Vielleicht findet sich eine Konstellation, mit der man die Angelegenheit gütlich abschließen kann.

Noch einmal kurz um Grundbuch und der Berechnung des Anteils.
Habe ich da richtig gerechnet?
1/2- Anteil ging an 3 Personen, somit jeweils 1/6- Anteil.
Richtig?

Einer dieser 3 Personen, mein Opa ist verstorben, so teilten sich die 1/6 in 2 Teile Frau und Tochter, somit hält jeder 1/12- Anteil.
Ist das richtig?

Dann ist noch ein Darlehnen über 2500 RM aus dem Jahr 1928, umgeschrieben im Jahr 1938 in Grundbuch als Belastung eingetragen.
Wenn dies noch nicht zurück gezahlt wurde, kann das noch gefordert werden?
Ines2003 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.03.2016, 21:06   #35
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Caramell
Standard AW: Beratungshilfe für Verstorbene abgelehnt - zu recht?

Ines, ob die Aufteilung nach dem Tod vom Opa so richtig ist, kann ich auch nicht sagen.
Das hängt auch davon ab, ob es ein Testament gab.

Wenn noch eine Schuld im Grundbuch steht, dann kann die theoretisch noch eingefordert werden.
Die Frage ist für mich, was ist in dem Grundbucheintrag eigentlich noch richtig und was nicht?

Eigentlich müssten die Erben eingetragen sein oder irgendwo der Verzicht erklärt sein und die Grundschuld, ist sicher getilgt, aber von wem und wann? Das ist wirklich nicht so einfach.
Caramell ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.03.2016, 23:45   #36
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rechtspfleger Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Beratungshilfe für Verstorbene abgelehnt - zu recht?

Die Aufteilung ist bei gesetzlicher Erbfolge korrekt.

Wie von Caramell schon angemerkt wurde, müssen die Erben im Grundbuch eingetragen sein, bevor verkauft werden kann. Das kann erheblichen Aufwand bedeuten, wenn das über mehrere Generationen nicht gemacht wurde.

Für wen (wenn ein Grundbuchauszug vorliegt, bitte genau bezeichnen; hier muss ggf. der Rechtsnachfolger ermittelt werden, um ein Löschungsbewilligung herbeizuführen) ist das Darlehen eingetragen? Als was ist das Darlehen eingetragen: Grundschuld oder Hypothek?
Ines2003 bedankt sich.
rechtspfleger ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.03.2016, 16:31   #37
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Ines2003 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Beratungshilfe für Verstorbene abgelehnt - zu recht?

Ja, es galt die Gesetzliche Erbfolge.

Ich stelle als Anhang mal den Teil des Grundbuchs mit dem Darlehn ein.

Angehängte Dateien
Dateityp: pdf Grundbuch.pdf (560,9 KB, 30x aufgerufen)
Ines2003 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.03.2016, 21:03   #38
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Caramell
Standard AW: Beratungshilfe für Verstorbene abgelehnt - zu recht?

Ines, das ist nur als Darlehn eingetragen und wurde auch 2003 so übernommen.
Nur wer hat vergessen dass zu löschen, es wird schwierig das zu beweisen. Ich gehe mal davon aus, das es bezahlt wurde, wenn nicht, ja dann wird es schlimm.. Bei der Sparkasse wird man sicher nichts mehr dazu bekommen und ehrlich ich würde auch nicht nachfragen.
Ines2003 bedankt sich.
Caramell ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.03.2016, 15:01   #39
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Ines2003 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Beratungshilfe für Verstorbene abgelehnt - zu recht?

Hallo,
vielleicht könnt Ihr mir noch einmal kurz weiterhelfen, der Stromanbieter bei den meine Oma war und ich den Anbieter gebeten hatte, den Vertrag auf meinen Namen um zuschreiben macht Probleme.

Eine Vertragsumschreibung wäre nicht möglich, ich müsste Eden Vertrag kündigen.
Könnte aber gerne einen neuen Vertrag zu schlechteren Konditionen natürlich abschließen.
Ich dachte immer, da ein Stromliefervertrag ein Dauerschuldverhältnis ist, geht dieser auf die Erben, in den Fall auf mich als Bevollmächtigter, ich wohne ja in der selben Wohnung über.
Kann man da etwas machen, das ich den Vertrag weiterführen kann und nur die Monatliche Abschlagszahlung angepasst wird?
Ines2003 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.03.2016, 15:27   #40
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Zitat von Caramell Beitrag anzeigen
Ines, ob die Aufteilung nach dem Tod vom Opa so richtig ist, kann ich auch nicht sagen.
Das hängt auch davon ab, ob es ein Testament gab.

Wenn noch eine Schuld im Grundbuch steht, dann kann die theoretisch noch eingefordert werden.
Die Frage ist für mich, was ist in dem Grundbucheintrag eigentlich noch richtig und was nicht?

Eigentlich müssten die Erben eingetragen sein oder irgendwo der Verzicht erklärt sein und die Grundschuld, ist sicher getilgt, aber von wem und wann? Das ist wirklich nicht so einfach.
In meinem Grundbuch sind auch keine Erben eingetragen.
Die sind ja meist bei der Erstellung gar nicht bekannt.

Eine bezahlte Grundschuld braucht nicht eingetragen werden.Wird oft nicht gemacht, denn die ist kostenpflichtig

Man muss nur die Löschungsbewilligung oder den Kontoauszug mit 0 gut aufbewahren.
ela1953 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.03.2016, 15:48   #41
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Pichilemu Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Beratungshilfe für Verstorbene abgelehnt - zu recht?

Zitat von Ines2003 Beitrag anzeigen
Ich dachte immer, da ein Stromliefervertrag ein Dauerschuldverhältnis ist, geht dieser auf die Erben, in den Fall auf mich als Bevollmächtigter, ich wohne ja in der selben Wohnung über.
Du bist kein Erbe und daher kann der Stromvertrag nicht auf dich übergehen.

Für den Mietvertrag selbst gilt etwas anderes (§ 563 BGB), aber nicht für den dazugehörigen Stromvertrag. Den hat jetzt die Tochter als Erbin an der Backe.
Pichilemu ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.03.2016, 16:02   #42
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Ines2003 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Beratungshilfe für Verstorbene abgelehnt - zu recht?

Das wäre ja kein Problem, wenn die Erbin der Vertragsinhaber würde, die Bankverbindung hat jedoch der Stromanbieter auf meine geändert, nur den Vertrag darf ich nicht fortführen.
Wenn die Erbin Vertragsinhaber wurde, dann diese dann eine Reduzierung der Monatlichen Abschlagszahlungen durchsetzen?
Ines2003 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.03.2016, 21:18   #43
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Caramell
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Ines, zu was hat dann der Stromanbieter die Kontonummer geändert. Kein Vertrag, kein Geld.
Erkennen die den alten Vertrag nicht an, dann muss der wohl gekündigt werden bzw. muss ein neuer Vertrag gemacht werden. Man könnte auch wenn die Konditionen so schlecht sind, den Anbieter wechseln.

Ob die Erbin Vertragsinhaber werden kann, wenn sie nicht in der Wohnung wohnt, weiß ich nicht. Oft hat man bei einem Stromanbieter nur ein Beitragskonto und keine zwei.
Caramell ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.03.2016, 21:53   #44
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Zitat von ela1953 Beitrag anzeigen
In meinem Grundbuch sind auch keine Erben eingetragen.
Die sind ja meist bei der Erstellung gar nicht bekannt.
Die Erben sind zur Grundbuchberichtigung verpflichtet und das kann sogar mittels Zwangsgeld durchgesetzt werden.

Zitat von ela1953 Beitrag anzeigen
Eine bezahlte Grundschuld braucht nicht eingetragen werden.Wird oft nicht gemacht, denn die ist kostenpflichtig
Du meinst vermutlich die Löschung, denn die Grundschuld ist ja schon eingetragen.

Zitat von ela1953 Beitrag anzeigen
Man muss nur die Löschungsbewilligung oder den Kontoauszug mit 0 gut aufbewahren.
Richtig, denn oftmals lassen sich die Gläubiger das gut bezahlen, wenn eine zweite Löschungsbewilligung ausgestellt werden soll.
TazD ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.03.2016, 13:25   #45
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@ Caramell
Ich gab meine Bankverbindung an, damit die Monatliche Abschlagszahlung von meinen Konto abgeht.

@ TazD
Die Erben eines Miteigentümers haben sich nicht nachtragen lassen, obwohl der Erbfall schon Jahre zurück liegt, aber das ist im Moment mein kleinstes Problem.
Das mit den Darlehen hat mir keine Ruhe gelassen, so bin ich zur Sparkasse, eine paar Tage später erhielt ich einen Anruf, das die Sache weiter gegeben wird, damit der Eintrag gelöscht werden kann.
Das klingt für mich danach, das die Schuld schon beglichen wurde oder sich keine Unterlagen mehr zu diesen Vorgang finden lassen.
Caramell bedankt sich.
Ines2003 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.03.2016, 21:50   #46
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Caramell
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Ines, der Stromanbieter bucht die Abschlagszahlungen weiter ab, obwohl die wissen, Deine Oma ist verstorben, aber Du darfst den Vertrag nicht weiter führen? Für meine Begriffe läuft da etwas verkehrt. Die müssen den Vertrag kündigen und mit Dir einen neuen Vertrag abschließen oder doch den Vertrag weiter führen. Und ja die bekommen Geld für eine Leistung, das ist richtig, aber auch da muss das rechtssicher geregelt werden.

Ich hätte keine Anfrage bei der Sparkasse gemacht, aber es stimmt, irgendwie muss es ja geregelt werden. Ich drücke die Daumen, das die nur die Löschung beantragen oder bestätigen und damit alles erledigt ist.
Caramell ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.03.2016, 22:14   #47
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Genau, der Stromanbieter zieht den Monatlichen Beitrag weiterhin ein, er ist schon im vorgemerkten Umsätzen.
Ich soll den Vertrag ja kündigen.
Man erhält Unterschiedliche Aussagen, auf meine Mitteilung, das meine Oma verstorben ist, erhielt ich am nächsten Tag via E- Mail die Antwort:
Zitat:
vielen Dank für Ihr Schreiben vom 07.03.2016. Sie teilen uns mit, dass Frau ... verstorben ist und bitten uns, den Vertrag auf Sie umzuschreiben.

....

Gerne erteilen wir Ihnen folgende Auskunft:



Wir dürfen Verträge (aufgrund des Vertragsrechts) nicht umschreiben. Sie können also den Vertrag nicht übernehmen. Wenn sich etwas so grundlegendes wie der Vertragsinhaber ändert, muss der Vertrag komplett neu gemacht werden.

´...

Die Bankverbindung haben wir wie gewünscht geändert. Hierfür erhalten Sie separat noch Bescheid.
Das klang für mich so, als ob eine Weiterführung des Vertrages durch mich möglich sei, fragte aber noch einmal nach, darauf hin erhielt ich die Antwort:
Zitat:
In unserem Schreiben wurde Ihnen mitgeteilt, dass der Vertrag Ihrer ... beendet werden muss. Sie können ihn also nicht weiter führen.

Natürlich können wir einen Vertrag auf Ihren Namen neu anlegen. Hierzu brauchen wir von Ihnen einen Auftrag. Sie profitieren in diesem Fall von Neukundenpreisen und attraktiven Boni. Folgende Tarife stehen Ihnen zur Verfügung:
Das heißt also, der Vertrag läuft weiter, Sie warten auf meine Kündigung, auf die Nachfrage was passiert wenn ich den Vertrag nicht kündige erhielt ich keine Antwort mehr.
Ines2003 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.03.2016, 22:18   #48
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Wieso bezieht der Bewohner der Immobilie

Zitat von Ines2003 Beitrag anzeigen
Hallo,
meine Oma ist Gestorben und ich bin Ihr notarieller Bevollmächtigter.
Ich weiß nicht genau, ob das hinterlasse Geld für alle Aufwendungen ausreicht, bei der Beerdigung soll nicht gespart werden, das hat Sie sich verdienst.
Sie besaß einen wenn ich richtig gerechnet habe einen 1/12- Anteil eines Bebauten fest 1400 qm Großen Grundstücks.
Ich wollte erst einmal den Hauptnutznießer, nämlich der der die Immobilie bewohnt anschreiben, ob er Interesse hat, wen nein,. bleibt ja nur die Versteigerung und für diese, so die Auskunft bei Gericht ,uß das Grundbuch aktuell sein (was es nicht ist) und ich muß alle Ladungsfähigen Anschriften der Mitinhaber ermitteln.

Ist denn das wirklich so, oder gibt es noch eine andere Möglichkeit?
nicht selbst den Strom?

Deine Bemühungen in allen Ehren, aber ich würde hier an Deiner Stelle einmal dringend einen Strich ziehen, dass Du nicht noch anfängst ohne Not Verbindlichkeiten Dritter zu begleichen.
rechtspfleger ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.03.2016, 22:20   #49
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Caramell
Standard AW: Beratungshilfe für Verstorbene abgelehnt - zu recht?

Ines, also warten die auf eine Kündigung und einen neuen Antrag.
Bis dahin läuft es erst mal so weiter, wohl auch mit den höheren Abschlägen. Da alles bezahlt wird, kann erst mal nichts passieren.
Ich würde das aber trotzdem regeln, den am Jahresende gibt es sicher ein Guthaben und das sollte dann nur Dir gehören und das ohne Streit.
Caramell ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.03.2016, 22:25   #50
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Caramell
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Rechtspfleger, beim Strom geht es um die Wohnung der Oma in der auch die TE wohnt und wohl auch gerne wohnen bleiben möchte. Dafür muss ja der Strom bezahlt werden.

In der Immobilie wohnt jemand anders und dafür wird auch im Moment nichts bezahlt.
Caramell ist offline   Mit Zitat antworten
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