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Beratungshilfeanträge, Prozesskostenhilfe... Alles zu Beratungshilfe- und Prozesskostenhilfeanträge


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Alt 16.08.2011, 12:32   #1
Eisrock->Emailproblem
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Eisrock
Standard Prozesskostenhilfe möglich?

Vor gut 2 Jahren ist mir ein besoffener Radfahrer ohne Licht auf den Radweg ins Fahrad gefahren.
Da ich selber betrunken war, aber nicht gefahren bin (hab geschoben, da mein Reifen Platt war) wollte mir die Staatsanwaltschaft auch direkt vorwerfen das ich gefahren bin und 450€ Strafe zahlen solle (Hab kein Führerschein und bekam Harz4).

Bin darauf auch direkt zu einen Anwalt der mich vertretten hat. Vor Gericht wurde das Verfahren eingestellt, wozu mein Anwalt mir auch riet, da man mir zwar nicht eindeutig was nachweisen konnte aber es so besser wäre, bevor die Polizei aussagt und aus den Nähkästchen plaudert. Er sagte die Anwaltskosten müsse ich tragen, da es für so einen Fall nicht klappe mit Prosseskostenhilfe. Eine Rechnung wollte er mir schicken mit aussicht auf Ratenzahlung.

Kurz dannach ging ich für 4 Monate ins Ausland zum Praktikum, meine Post hab ich mir zuschicken lassen und hab kein Schreiben (bzw Rechnung) erhalten von den Anwalt.

Jetzt grade flattert mir ein Mahnbescheid seiner Kanzlei rein über 1000€ und ich frage mich ob ich da überhaupt was machen kann.

Das Problem ist, das man mir überall was anderes sagt. Mal hätte die Prosseskostenhilfe greifen müssen, mal nicht. Mal kann ich sie rückwirkend anfordern, dann wieder nicht.

Wie es aussieht, muss ich es wohl in Raten zahlen, was ich auch machen würde, aber versuche natürlich irgendwo zu sehen was ich für Möglichkeiten habe.

Danke für jede Hilfe
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Alt 16.08.2011, 16:31   #2
alexander29->Emailproblem
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alexander29 alexander29 alexander29 alexander29
Standard AW: Prosseskostenhilfe möglich?

Geh am besten zum Gericht zu einem Rechtspfleger, schildere ihm die Lage und frag ihn wg. Prozeßkostenhilfe.

Wurde das Verfahren ohne Auflagen eingestellt ?
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Alt 16.08.2011, 17:04   #3
jordon
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Standard AW: Prosseskostenhilfe möglich?

Im Strafverfahren gibt es keine Prozesskostenhilfe.
Auch wenn das hart für Sie klingt, die Kosten müssen Sie selber tragen.
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Alt 16.08.2011, 18:45   #4
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alexander29 alexander29 alexander29 alexander29
Standard AW: Prosseskostenhilfe möglich?

Mag sein, aber wenn das Verfahren ohne Auflagen eingestellt worden ist, zahlt der Staat die Aufwendungen.
Ich hoffe, das gilt nicht nur bei Freispruch.
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Alt 17.08.2011, 07:52   #5
jordon
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Standard AW: Prozesskostenhilfe möglich?

Doch, das gilt nur bei einen Freispruch.
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Alt 17.08.2011, 08:04   #6
gast_
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gast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/in
Standard AW: Prozesskostenhilfe möglich?

Die Kosten müssen selbst getragen werden. Ins Ausland gehen ohne eine Ratenzahlung vereinbart zu haben - das war falsch.

450€ Strafe - und was wollte der Anwalt ursprünglich? Sicher auch soviel.

Wenn man sich einen Anwalt nimmt, solte man sich deshalb nicht auf eine Einstellung einlassen.
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Alt 17.08.2011, 08:50   #7
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Eisrock
Standard AW: Prozesskostenhilfe möglich?

Das war alles falsch gelaufen, eigentlich hätte ich keinen Anwalt gebraucht. Weil eine Einstellung des Verfahrens (ohne Auflagen) hätte ich auch erreicht. Vor allem wollte der Anwalt das doppelte als diese 450€. Aber da ich nichts unrechtes getan habe, wär es unfair das ich zahlen müsste. Mir wollte man halt einen Strick draus drehen, das ich die Aussage verweigerte bei der Polizei und nur gesagt habe: "Ich hab geschoben und ich werde auch nie was anderes dazu sagen".

Der Anwalt hat mich zurückbetrachtet ziemlich schlecht beraten und hat nur an seinen Profit gedacht, meine Interessen waren ihn wohl egal
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Alt 17.08.2011, 09:00   #8
gast_
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gast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/in
Standard AW: Prozesskostenhilfe möglich?

Ja, deshalb mache ich auch alles lieber selbst...hat der Richter nicht drauf hingewiesen daß du deine Kosten bei Einstellung selbst tragen mußt?

Was die Aussage bei der Polzei angeht: da muß man nicht mal hingehen... und es darf einem nicht negativ ausgelegt werden, wenn man nichts sagt oder nur den Vorwurf bestreitet.
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Alt 17.08.2011, 10:15   #9
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Eisrock
Standard AW: Prozesskostenhilfe möglich?

Der Anwalt hat mir das gesagt in der Verhandlung. Er meinte auch das wäre das beste, weil wenn es zu einen weiteren Verhandlungstag kommen sollte, wo die Polizisten befragt werden, hätte ich schlechte Karten. Warum auch immer, ich hatte am Unfallort noch zu den Typen der mir reingefahren ist gesagt, das ich auf jeden Fall die Aussage verweigern werde, das wollte man mir halt alles negativ auslegen (absprache etc um davon abzulenken, das ich doch gefahren bin).

Es gab aber weder Zeugen, der Typ kann sich an nichts erinnern (lag auch bewusstlos auf der Straße, von der ich ihn sicherheit zog und den Notarzt rief). Daher hab ich schonmal gelernt, das es nicht immer richtig ist das richtige zu tun. Weil durch den Mist hab ich jetzt über 1000€ Schulden, die ich nicht zahlen kann.
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Alt 17.08.2011, 11:33   #10
alexander29->Emailproblem
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alexander29 alexander29 alexander29 alexander29
Standard AW: Prozesskostenhilfe möglich?

Wenn der Mahnbescheid da ist; das beste ist widersprechen, ansonsten wird er rechtsgültig.
Dann kann es aber zur Verhandlung kommen, die du dann zahlen musst.

Falls du keinen Widerspruch einglegst, kann der Anwalt einen Vollstreckungsbescheid ausstellen lassen, dann wird bei dir vollstreckt.

Falls du nichts hat, kann der Anwalt eine Eisesstattliche Versicherung von dir fordern.
Dann bist du zwar 3 Jahre vor den Forderungen geschützt; stehst aber in der Schufa mit Negativeintrag.

Ich würde versuchen, mit dem Anwalt zu verhandeln und eine Ratenzahlung zu vereinbaren.
Viell. ist es ihm lieber, er bekommt jeden Monat 20 Euro, als nix.

450 Euro, laut Kiwi, war die Strafe; du schreibst, es wurde ohne Auflagen eingestellt.

Was wollte denn der Anwalt ursprünglich ?
alexander29 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.08.2011, 19:03   #11
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Eisrock
Standard AW: Prozesskostenhilfe möglich?

Er meinte bei der Verhadlung ca 900€, aber habe keine Rechnung bekommen
Eisrock ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.08.2011, 11:26   #12
alexander29->Emailproblem
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alexander29 alexander29 alexander29 alexander29
Standard AW: Prozesskostenhilfe möglich?

Wurde das Verfahren mit oder ohne Auflagen eingestellt ?
Mit Auflagen = du musst RA zahlen.

Ohne Auflagen = du musst RA nicht zahlen.

Wie wurden denn die Verfahrens (Gerichtskosten) gezahlt ?
alexander29 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.08.2011, 11:44   #13
Martin Behrsing
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Standard AW: Prozesskostenhilfe möglich?

Zitat von alexander29 Beitrag anzeigen
Wurde das Verfahren mit oder ohne Auflagen eingestellt ?
Mit Auflagen = du musst RA zahlen.

Ohne Auflagen = du musst RA nicht zahlen.

Wie wurden denn die Verfahrens (Gerichtskosten) gezahlt ?
Das stimmt nicht.

Bei einer Einstellung des Verfahrens, was ja di eigene Zustimmung voraussetz, muss selbstverständlich der RA bezahlt werden.

Allerdings erscheinen mir 900 Euro Anwaltsgebühen hier zu hoch. Da lohnt es sich zumindest in einen Teilwiderspruch zu gehen. Bedenken sollte man aber, wenn es zu einer Gerichtsverhandlung kommt, man 1. den eigenen Anwalt bezahlen muss und bei Verlieren auch noch die Gegenseite und die Verfahrenskosten. Bei einem erfolgreichen Teilwiderspruch kommen dennoch Verfahrenskosten auf dich zu.

Scan mal bitte den Mahnbescheid ein (mach aber bitte personenbezogene D'aten unkenntlich).
__

Gruß aus dem Rheinland

Martin

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Martin Behrsing ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.08.2011, 12:33   #14
alexander29->Emailproblem
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alexander29 alexander29 alexander29 alexander29
Standard AW: Prozesskostenhilfe möglich?

Zitat von Martin Behrsing Beitrag anzeigen
Das stimmt nicht.
Bei einer Einstellung des Verfahrens, was ja di eigene Zustimmung voraussetz, muss selbstverständlich der RA bezahlt werden.
Wenn der Staatsanwalt die Einstellung des Verfahrens beantragt, der Richter die Einstellung des Verfahrens beschließt, hat der Angeklagte damit nichts zu tun, da der Richter das "Urteil" gesprochen hat.
Ich bin der Meinung, dass dann für die Kosten die Staatskasse aufkommen muss.

Aber diese Meinung kann natürlich falsch sein.
alexander29 ist offline   Mit Zitat antworten
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