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Start > > -> Beratungshilfeschein mit 10,- Selbstbeteiligung?

Beratungshilfeanträge, Prozesskostenhilfe... Alles zu Beratungshilfe- und Prozesskostenhilfeanträge


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Alt 26.01.2006, 11:57   #1
sphings
Elo-User/in
 
Registriert seit: 09.10.2005
Ort: Bad Salzuflen
Beiträge: 32
sphings
Standard Beratungshilfeschein mit 10,- Selbstbeteiligung?

Hallo,

habe eben mit nem Anwalt telefoniert, da ich ein wenig unterstützung brauche um gegen die ARGE vor zu gehen ...

Dann haben wir über den Beratungshilfeschein gesprochen.
Er meinte ich solle mit allen meinen Unterlagen zum Amtsgericht, dort könne ich den Schein sofort bekommen.

Soweit so gut ...

Aber dann kams, wenn ich ihn hätte, sollte ich mit 10,- Eigenbeitiligung und dem Schein wiederkommen.

10,- Eigenbeteiligung? ist das neu?

Gruß

sphings
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Alt 26.01.2006, 12:03   #2
Lusjena
Gast
 
Beiträge: n/a
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Nein,ist es nicht.


Beratungshilfe

Nicht immer ist eine gerichtliche Auseinandersetzung erforderlich. Manchmal genügt schon die Beratung durch einen Anwalt. Damit ärmere Menschen sich das leisten können, gibt es die Beratungshilfe. Diese kann man erhalten, wenn man ein niedriges Einkommen hat. Das entspricht den Einkommensverhältnissen für die Prozesskostenhilfe ohne Raten. Die Forderung nach Beratung darf ebenfalls nicht mutwillig, das heißt kein Rechtsmissbrauch sein.
Wird die Beratungshilfe in Anspruch genommen, sind beim Anwalt immer 10,- Euro Schutzgebühr zu zahlen. Den verbleibenden Teil der Beratungskosten zahlt der Staat.
Informationen über die Beratungshilfe und zur Beantragung gibt der Anwalt, den man aufsucht. Man kann sich ebenfalls beim zuständigen Amtsgericht am Wohnort informieren. Ein Rechtspfleger ist für Beratungen zuständig. In manchen Fällen kann er selbst weiter helfen oder er stellt einen Beratungsschein aus, mit dem man zum Anwalt geht.



http://www.swr.de/infomarkt/archiv/2...tml?navigid=57


http://www.erwerbslosenforum.de/rb.htm
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Alt 08.07.2006, 17:51   #3
197christian
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Hallo!

Ich war schonmal beim Amtsgericht gewesen um einen Beratungsschein zu beantragen der wurde aber mir nicht gegeben. Die Rechtspflegerin hatte mich zu einer 1 Euro Job Beratungsstelle geschickt.


Außerdem Ist Beratungshilfe = Prozesskostenhilfe oder wo ist der Antrag?

Welchen Grund soll ich der denn jetzt sagen damit mein Beratungsschein mir nicht schon wieder verwehrt wird?

mfg
Christian
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Alt 08.07.2006, 18:14   #4
Quirie->Emailproblem
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Registriert seit: 23.03.2006
Ort: an der Elbe
Beiträge: 627
Quirie
Standard

Es gibt auch sehr viele Anwälte, die Euch diesen Zirkus nicht zumuten. Hier wo ich wohne, müßte man beispielsweise erst für weitere 4,80 Euro in die Kreistadt fahren, um sich diesen Schein zu holen.

Der Anwalt kann, wenn Ihr bei ihm einen entsprechenden Antrag ausfüllt, die Beratungshilfe auch direkt für Euch beantragen und zusammen mit seiner Abrechnung bei der Staatskasse einreichen. Der Aufwand ist nur ganz unwesentlich größer.

Der Anwalt ist nicht verpflichtet, zehn Euro zu berechnen. Er kann sie auch erlassen.

Vielleicht sollte man öfter fragen, ob er diese Selbstbeteiligung überhaupt berechnet oder nicht. Gerade jetzt in Hinblick auf die neue Regelung, wo bei Beratungsgesprächen ein Aushandeln der Gebühr im regulären Bereich möglich wird. :mrgreen:
__

Die Dummheit drängt sich vor, um gesehen zu werden; die Klugheit steht zurück, um zu sehen.
(Verf.unbekannt, Realitätsgehalt 100 %)

- Keine Rechtsberatung, die ist Sache der Rechtsanwälte-
Quirie ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.07.2006, 18:36   #5
Fleet
Gast
 
Beiträge: n/a
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Mir wurde am Freitag im zuständigen Amtsgericht zu Halberstadt ein solcher verwehrt mit dem Hinweis, daß die ArGe eine ausreichend beratende Institution darstellt und auch dazu verpflichtet ist.

Dem Land Sachsen Anhalt fehlen die Mittel durch die Häufung an Nachfragen.

Es wird Zeit für eine Beratungsscheinsteuer, Frau Merkel.
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Alt 10.07.2006, 18:57   #6
wolliohne
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 19.08.2005
Ort: Bonndeshauptstadt
Beiträge: 14.826
wolliohne Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard Anspruch auf Prozesskostenhilfe!

Du hast einen Anspruch darauf,
geh einfach zur nächst höheren Stelle,ansonsten Beschwerde bei Deinem Landes Justizminist.

Die ARGE berät,seit wann ?

Die ARGE versucht möglichst viele Leistungsbezieher von den Leistungen auszuschliessen das ist die Wahrheit !
(Antrag kannst Du auch hier per Download runterladen)

Alles Gute.
__

"10 Jahre Unrechtsregime Bundesrepublik
Deutschland"
Im Namen der BRD-Verbrechen gegen die Menschlichkeit mit Nebenwirkung Tot

Alle von mir gemachten Aussagen und Antworten auf Fragen entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung und stellen keinerlei Rechtsberatung dar.
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Alt 10.07.2006, 18:57   #7
Linchen0307->Emailproblem
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Registriert seit: 18.06.2005
Ort: im Speckgürtel Hamburg's
Beiträge: 2.166
Linchen0307 Linchen0307 Linchen0307
Standard

Quierie :D
Hier fordert der Anwalt den Beratungsschein auch selbst an, wenn es für einen selbst zu viele Umstände macht :!:
Ein wirklich guter Anwalt sollte dies für sein Klientel erledigen, zumal dieses Klientel wenig bis gar keinen Cent auf der Tasche hat :!:
__

Hartzer Linchen
Zitat:
Wertestellung: abgewrackte Autos 2500 Euro

..................................Kinder 100 Euro
Bitte beachten
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Alt 10.07.2006, 20:08   #8
Fleet
Gast
 
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Die hiesigen Anwälte wissen woher der Wind weht und nehmen die Beratung nur mit Schein an.

Kann ich verstehen ... und find mal einen, der wirklich als Anwalt in diesem Sachthema fit ist *jammer*
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Alt 10.07.2006, 20:13   #9
Linchen0307->Emailproblem
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Linchen0307 Linchen0307 Linchen0307
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Versuch es mal über die Anwaltskammer, sie mögen dir den besten in deine, Umfeld nennen.
__

Hartzer Linchen
Zitat:
Wertestellung: abgewrackte Autos 2500 Euro

..................................Kinder 100 Euro
Bitte beachten
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Alt 10.07.2006, 20:58   #10
Fleet
Gast
 
Beiträge: n/a
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Ich hatte es über http://www.anwalt.de probiert und für Magdeburg nur 2 genannt bekommen.
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Alt 10.07.2006, 21:15   #11
Quirie->Emailproblem
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Registriert seit: 23.03.2006
Ort: an der Elbe
Beiträge: 627
Quirie
Standard

Versucht es mal über diesen Link.

http://www.brak.de/seiten/01_03.php

Und für Fleet noch den für die Kammer in Sachsen-Anhalt:

http://www.rak-sachsen-anhalt.de/kamm/aufgaben.htm

:mrgreen:

Wenn Du dort anrufst, lass Dir gleich eine Liste der Fachanwälte für Sozialrecht geben.
__

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Alt 17.07.2006, 13:25   #12
Vera....ter->Emailproblem
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Registriert seit: 12.04.2006
Beiträge: 110
Vera....ter
Standard

Hallo, die 10 EUROnen die an den RA zu zahlen sind, sind gesetzlich festgelegt. Er kann die dir aber auch erlassen.

Was den Rest betrifft:

Bei Stundensätzen von XXX,00 EURO bist du ein Klacks und eher lästig für den RA. Die wollen doch garnicht für dich tätig werden. So jedenfalls meine Erfahrung.

Nicht mal mit Beratungshilfeschein wirst du gerne gesehen.

Damit ist natürlich auch die Gleichberechtigung "im Eimer".

Ich meine natürlich: reiner Hohn !
Vera....ter ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.07.2006, 16:02   #13
Ludwigsburg
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Beiträge: n/a
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Zitat von Lusjena
Nein,ist es nicht.


Beratungshilfe

Nicht immer ist eine gerichtliche Auseinandersetzung erforderlich. Manchmal genügt schon die Beratung durch einen Anwalt. Damit ärmere Menschen sich das leisten können, gibt es die Beratungshilfe. Diese kann man erhalten, wenn man ein niedriges Einkommen hat. Das entspricht den Einkommensverhältnissen für die Prozesskostenhilfe ohne Raten. Die Forderung nach Beratung darf ebenfalls nicht mutwillig, das heißt kein Rechtsmissbrauch sein.
Wird die Beratungshilfe in Anspruch genommen, sind beim Anwalt immer 10,- Euro Schutzgebühr zu zahlen. Den verbleibenden Teil der Beratungskosten zahlt der Staat.
Informationen über die Beratungshilfe und zur Beantragung gibt der Anwalt, den man aufsucht. Man kann sich ebenfalls beim zuständigen Amtsgericht am Wohnort informieren. Ein Rechtspfleger ist für Beratungen zuständig. In manchen Fällen kann er selbst weiter helfen oder er stellt einen Beratungsschein aus, mit dem man zum Anwalt geht.



http://www.swr.de/infomarkt/archiv/2...tml?navigid=57


http://www.erwerbslosenforum.de/rb.htm
Der Anwalt kann aber auf die 10 Euro verzichten, wenn man die nicht zahlen kann...

Gruß aus Ludwigsburg
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Alt 23.07.2007, 15:17   #14
concerned->Emailproblem
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Registriert seit: 03.03.2007
Beiträge: 6
concerned
Standard Beratungshilfe

Hallo,
jetzt habe ich doch noch eine Frage. Ich hatte so einen Beratungshifeschein und ging dann zum Anwalt. Als wir alles besprochen hatten, habe ich ihm das Formular gegeben. Er meinte, das wäre das falsche Formular aber wegen den 10 Euro würde er sich jetzt nicht den Stress machen. Ich habe die 10 Euro dann so gezahlt. Er hat es mir so dargestellt wie wenn er effektiv nur die 10 Euro für die Beratung bekommt. Das hat mich etwas verwundert weil auch ich davon ausgegangen bin, dass der Rest vom Staat übernommen wird. Habe ich da etwas falsch verstanden, hat der Anwalt mir da einen Mist erzählt bzw. seid Ihr sicher, dass der Anwalt den Rest erstattet bekommt. Ich hatte fast schon ein schlechtes Gewissen weil ich weiß dass so eine Beratung normalerweise sicher über 100 Euro kosten würde.





Zitat von Lusjena Beitrag anzeigen
Nein,ist es nicht.


Beratungshilfe

Nicht immer ist eine gerichtliche Auseinandersetzung erforderlich. Manchmal genügt schon die Beratung durch einen Anwalt. Damit ärmere Menschen sich das leisten können, gibt es die Beratungshilfe. Diese kann man erhalten, wenn man ein niedriges Einkommen hat. Das entspricht den Einkommensverhältnissen für die Prozesskostenhilfe ohne Raten. Die Forderung nach Beratung darf ebenfalls nicht mutwillig, das heißt kein Rechtsmissbrauch sein.
Wird die Beratungshilfe in Anspruch genommen, sind beim Anwalt immer 10,- Euro Schutzgebühr zu zahlen. Den verbleibenden Teil der Beratungskosten zahlt der Staat.
Informationen über die Beratungshilfe und zur Beantragung gibt der Anwalt, den man aufsucht. Man kann sich ebenfalls beim zuständigen Amtsgericht am Wohnort informieren. Ein Rechtspfleger ist für Beratungen zuständig. In manchen Fällen kann er selbst weiter helfen oder er stellt einen Beratungsschein aus, mit dem man zum Anwalt geht.



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concerned ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.07.2007, 15:27   #15
katzenfreund->Emailproblem
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Ort: Leipzig
Beiträge: 136
katzenfreund
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Mir wurde am Freitag im zuständigen Amtsgericht zu Halberstadt ein solcher verwehrt mit dem Hinweis, daß die ArGe eine ausreichend beratende Institution darstellt und auch dazu verpflichtet ist.

Dem Land Sachsen Anhalt fehlen die Mittel durch die Häufung an Nachfragen.

Es wird Zeit für eine Beratungsscheinsteuer, Frau Merkel.
Hallo Fleet,

aus Eigener Erfahrung heraus kommen die Behörden (SA etc.) leider nicht ihrer Beratungspflicht nach, so daß das meine RAin gegen Beratungsschein nachholen muß. Was bei der Beratung rauskommt, ist erschütternd, denn die Ämter sind nur auf Sparen bedacht. Die Beratungspflicht für Behörden, die im SGB I festgeschrieben ist (§§ 13 + 14 SGB I) halte ich für reine Theorie!!
__

Mfg

katzenfreund

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Alles was ich schreibe, ist lediglich meine persönliche Meinung und stellt keine Rechtsberatung dar!

Mein Motto: Weg mit Hartz IV!
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