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Start > > -> Eine Frage zum Beratungshilfeschein

Beratungshilfeanträge, Prozesskostenhilfe... Alles zu Beratungshilfe- und Prozesskostenhilfeanträge


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Alt 11.10.2012, 17:34   #1
Vader
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Registriert seit: 22.06.2011
Ort: Dagobah
Beiträge: 3.790
Vader EnagagiertVader EnagagiertVader EnagagiertVader EnagagiertVader EnagagiertVader EnagagiertVader EnagagiertVader EnagagiertVader EnagagiertVader Enagagiert
Standard Eine Frage zum Beratungshilfeschein

Liebes Forum,

es geht um eine Betriebskostenabrechnung, welche anwaltlich überprüft werden sollte. Meine Partnerin, welcher derzeit Bafög erhält, wandte sich ans Amtsgericht und beantragte einen Beratungshilfeschein.
Dieser wurde abgelehnt, da die bloße Überprüfung ohne konkrete Einwände nicht übernommen werde.

Daraufhin schrieb sie einen Widerspruch gegen die Betriebskostenabrechnung und benannte mehrere konkrete Punkte, die ihrer Meinung nach nicht korrekt wären. Die Vermietung schrieb, dass man "den Widerspruch nicht akzeptiere" und die darin aufgeführten Punkte "per Mahnbescheid ggf. gerichtlich prüfen lasse".

Sind denn nun Voraussetzungen zum Erhalt der Beratungshilfe erfüllt? Wir möchten ungern umsonst zum Amtsgericht und uns eine erneute Abfuhr holen.
__

Liebe Grüße
Vader

- - -
Erstaunlich, wie verwirrt manche Menschen plötzlich sind, wenn ein Satz anders endet als man es Kartoffel.
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Alt 11.10.2012, 18:03   #2
turbodrive->Emailproblem
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Registriert seit: 26.03.2012
Beiträge: 691
turbodrive turbodrive turbodrive
Standard AW: Eine Frage zum Beratungshilfeschein

Hm,die Akzeptieren den Widerspruch nicht dann müsste das Schriftstück dafür reichen für das AG.
turbodrive ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.10.2012, 11:21   #3
Nicky1607->Emailproblem
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Registriert seit: 16.05.2007
Beiträge: 116
Nicky1607
Standard AW: Eine Frage zum Beratungshilfeschein

In vielen Städten gibt es offene Sprechstunden der Mieterschutzverbände.

Wir waren auch schon mit unserer BK-Abrechnung da und der hat uns in ein paar Minuten aufgeschrieben, was der Mieter zu korrigieren und nachträglich weiter zu entschlüsseln hätte.

Dies sollten wir unserem Vermieter so mitteilen und wenn der bis zu einer bestimmten Frist nicht so agiert hätte, wie der Anwalt vom Mieterschutzbund uns erklärte, hätte er uns (in der nächsten Sprechstunde) mal eben ein nettes Schreiben aufgesetzt.

Als wir fertig waren, kam unsere Bekannte mit dem selben Problem dran. Sie ist kein Mitglied und so hat es für sie 5,- für die Kaffeekasse kostet.
Allerdings hätte der gar nicht gemerkt, ob Mitglied oder nicht, da er die Leute dort gar nicht danach gefragt hat.
;-)

Manche Vereine bieten in diesem Fall auch an, dass sie sofort helfen und Ihr sofort Mitglied werdet.
Die Preise sind da von Stadt zu Stadt unterschiedlich und auch ob Kosten für RA im Beitrag enthalten, mit oder ohne Selbstbehalt, etc.

Wir sind z.B. in einem Verein der einem ganz anderen Kreis angehört, aber der niedrige Beitrag und die geringe Entfernung zu den Sprechstunden waren ausschlaggebend.

Viel Glück, Nicky
Nicky1607 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.10.2012, 12:32   #4
Vader
Foren-Moderator/in
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Ort: Dagobah
Beiträge: 3.790
Vader EnagagiertVader EnagagiertVader EnagagiertVader EnagagiertVader EnagagiertVader EnagagiertVader EnagagiertVader EnagagiertVader EnagagiertVader Enagagiert
Standard AW: Eine Frage zum Beratungshilfeschein

Die Beratungshilfe wurde abgelehnt, weil meine Partnerin zu viel "übrig" hat... Sie bekommt zwar nur Bafög, aber der Rechtspfleger wird hoffentlich wissen was er tut.

Er hat geraten, Widerspruch gegen einen etwaigen Mahnbescheid einzulegen, PKH bei einer Verhandlung zu beantragen und die fraglichen Punkte in der BKA gerichtlich klären lassen.
__

Liebe Grüße
Vader

- - -
Erstaunlich, wie verwirrt manche Menschen plötzlich sind, wenn ein Satz anders endet als man es Kartoffel.
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Alt 12.10.2012, 15:07   #5
Seepferdchen
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Seepferdchen Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Eine Frage zum Beratungshilfeschein

Hallo Vader,

hat deine Bekannte von ihrem Recht gebrauch gemacht die Rechnungsbelege beim Vermieter einzusehen, wenn nicht sieht es mit dem Widerspruch bei der Betriebskostenabrechnung schlecht aus, weil hier darauf verwiesen wird das erstmal eine Einsicht zu erfolgen hat.

Nach Einsichtnahme muß genau dargelegt werden, Rechnung bzw. Rechnungsbetrag was
genau beanstandet wird, das heisst jeder Kostenansatz.

Das ist wichtig um ggf. vor Gericht Erfolg zu haben.

Gruß Seepferdchen
__

  1. mein Beitrag ist keine Rechtsberatung
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