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Start > > -> Reform der Prozesskostenhilfe zum 01.01.2014

Beratungshilfeanträge, Prozesskostenhilfe...

Alles zu Beratungshilfe- und Prozesskostenhilfeanträge


Reform der Prozesskostenhilfe zum 01.01.2014

Beratungshilfeanträge, Prozesskostenhilfe...

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Alt 29.12.2013, 02:15   #51
hartaber4
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Standard AW: Reform der Prozesskostenhilfe zum 01.01.2014

Mist... eben mal geguckt was zu der Reform so gibt..

Noch nicht lieferbar..also merken.

Die Reform der Prozesskostenhilfe

Landua
Die Reform der Prozesskostenhilfe • Erscheint nicht

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ius vigilantibus scriptum est.....

"Nichts schärft den Verstand mehr als die Niederlage." - Eric Hobsbawm-

"Die sogenannten Finanzmärkte dienen der Mehrheit genauso wenig wie die organisierte Kriminalität. Das ist der Fehler, und deshalb haben harte Reformen bei ihnen anzusetzen, statt umgekehrt den Sozialstaat abzubauen." (Dr. J. Borchert in "Sozialstaatsdämmerung" S. 180)
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Alt 29.12.2013, 02:15   #52
arbeitslos in holland
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Standard AW: Reform der Prozesskostenhilfe zum 01.01.2014

die beschränkung kommt durch die hintertür, eben durch neuregelung, schlechterstelllung der sozr-anwälte etc.

zb hätte neueinstellungen bei den JC oder bessere ausbildung, nichts am vermurksten gesetz geändert.

und die richter drohten ja mit kompletter blockade. da wäre auch noch dem dümmsten aufgefallen, wie "billig" hartzIV ist.

die richter haben für sich entschieden, sich nicht einschränken zu lassen.
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„De wereld is een hooiberg – elk plukt ervan, wat hij kan krijgen“ („Die Welt ist ein Heuhaufen, ein jeder pflückt davon, soviel er kann“

Hieronymus Bosch 1450-1516
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Alt 29.12.2013, 03:04   #53
hartaber4
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Standard AW: Reform der Prozesskostenhilfe zum 01.01.2014

Zitat von arbeitslos in holland Beitrag anzeigen
die beschränkung kommt durch die hintertür, eben durch neuregelung, schlechterstelllung der sozr-anwälte etc.

Inhaltlich alter Hut... man kann als Richter wohlwollend oder abweisend über PKH Sachen entscheiden.... und das an jedem Gericht...

z.b. hätte neueinstellungen bei den JC oder bessere ausbildung, nichts am vermurksten gesetz geändert.

In Kombination mit Änderungen im SGG wird das bejaht (vom Sozialgerichtstag), gesonderte Kostenkeule für die JC.

und die richter drohten ja mit kompletter blockade. da wäre auch noch dem dümmsten aufgefallen, wie "billig" hartzIV ist.

Na das dürfte schwer werden.... mit einer direkten Weigerung


die richter haben für sich entschieden, sich nicht einschränken zu lassen.


Richter waren schon immer unabhängig.... dem kann es Latte sein wie viele Aktenwagen sich vor seinem Dienstzimmer aneinanderreihen...... steht ja nirgends wie viele Verfahren "Soll" sind....

Sind aber nicht alle RichterInnen so...dann wäre hier aber Land unter.... und das weiß auch die Richterschaft....

Es gibt nunmal echte Notfälle... und denen sollte auch schnell und konkret geholfen werden....
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Alt 29.12.2013, 12:44   #54
Fraggle
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Fraggle Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Reform der Prozesskostenhilfe zum 01.01.2014

Zitat von espps Beitrag anzeigen
@Spröttchen

dann Google mal Fachanwalt für Arbeits- und Sozialrecht.

Zudem hat Jeder die Möglichkeit eine Gruppenrechtsschutzversicherung abzuschließen. Das ist nicht so teuer, wie man annimmt.
Was hat es mit der Gruppenrechtsschutzversicherung auf sich? Dies ist das erst Mal, dass ich von einer solchen Möglichkeit höre.

Könnte jemand mehr dazu sagen?
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Alt 29.12.2013, 13:21   #55
espps
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Standard AW: Reform der Prozesskostenhilfe zum 01.01.2014

Zitat von Fraggle Beitrag anzeigen
Was hat es mit der Gruppenrechtsschutzversicherung auf sich? Dies ist das erst Mal, dass ich von einer solchen Möglichkeit höre.

Könnte jemand mehr dazu sagen?
Man kann Mitglied in verschiedenen Sozialverbänden werden, z.B. VdK, und ist dann über diese sozialrechtsschutzversichert.
Das Gleiche gilt für Gewerkschaften, dort ist man dann arbeits- und sozialrechtsschutzversichert.
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Alt 29.12.2013, 17:14   #56
hartaber4
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Standard AW: Reform der Prozesskostenhilfe zum 01.01.2014

Zitat von espps Beitrag anzeigen
Man kann Mitglied in verschiedenen Sozialverbänden werden, z.B. VdK, und ist dann über diese sozialrechtsschutzversichert.
Das Gleiche gilt für Gewerkschaften, dort ist man dann arbeits- und sozialrechtsschutzversichert.
Also hier vor Ort muss man je nach Geldbeutel, Dauer der Mitgliedschaft und je nach Verfahrensart eine Eigenbeteiligung zahlen...

Hinzu kommt, dass die Qualität regional sehr stark zu schwanken scheint....

Ich bin ausgetreten (an die Wand fahren kann ich das auch alleine...Fristen verpennt etc.)

Bei meiner Oma habe ich als Vorsorgebevollmächtigter die Vollmacht für den VdK entsprechend beschränkt... und gucke mir wichtige "Aktionen" vor Gericht immer an... teilweise muss man dem VdK auch massiv in die Parade fahren, um Nachteiliges zu verhindern...

Wie es im "normalen" Rechtschutzversicherungsbereich betreffend SozR aussieht, weiß ich nicht...

Die Realität dürfte meine Erfahrungen auch untermalen, denn wäre die Mitgliedschaft in einem Sozialverband eine echte Hilfe, hätte sich das hier im Forum auch entsprechend verbreitet (als unbedingte Empfehlung).
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Alt 29.12.2013, 17:38   #57
espps
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Standard AW: Reform der Prozesskostenhilfe zum 01.01.2014

Die Eigenbeteiligung zahlst Du auch beim Beratungshilfeschein + der Aufwendungen der Be-(Suche) nach einem geeigneten Anwalt.

Ob die Qualität regional schwankt, wage ich nicht zu beurteilen.

Beim DGB Rechtsschutz ist das Procédere so: http://www.dgbrechtsschutz.de/filead...cht_052012.pdf

Zudem gibt es hier im Forum Member, die in einer solchen Gruppenversicherung sind. Man könnte also regional abfragen, wie die Zufriedenheit ist.

P.S. Die o. a. Hürden kann man aber so unterlaufen.
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Alt 29.12.2013, 19:29   #58
hartaber4
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Standard AW: Reform der Prozesskostenhilfe zum 01.01.2014

In Ergänzung zu dem o.a. SG Berlin:


Sozialgerichte stöhnen unter Rechtsstreits zu Hartz4 - Berliner klagen etwas weniger, Brandenburger unverändert viel

Weniger Arbeitslose in der Region – das bedeutet nicht unbedingt weniger Klagen gegen Hartz4-Bescheide. Während die Aktenstapel beim Berliner Sozialgericht etwas zurückgingen, ist die Situation in Brandenburg weiter angespannt. Das liegt auch an einem klagefreudigen Anwalt aus dem Raum Cottbus, der das JobCenter Oberspreewald-Lausitz mit Klagen überhäuft.


In dem senfgelben Gebäude in der Nähe des Berliner Hauptbahnhofs haben die Hartz4-Reformen zu einem kleinen Jobwunder geführt. Seit dem Start der Reformen im Jahr 2005 hat das Berliner Sozialgericht die Zahl seiner Richterstellen mehr als verdoppelt. Über 65 Richter stellte die Hausleitung neu ein. Grund dafür: Die Welle von bislang 192.000 Klagen gegen Hartz4-Bescheide, die Deutschlands größtes Sozialgericht überrollte.

Für die Steuerzahler ist dieses kleine Jobwunder eine eher schlechte Nachricht, schließlich werden die Richterstellen aus öffentlichen Mitteln finanziert. Doch jetzt ist zumindest eine Trendwende eingeläutet. Im Jahr 2013 gingen beim Berliner Sozialgericht rund sechs Prozent weniger Klagen ein als im Vorjahr. "Die Wellen schwappen nicht mehr ganz so hoch, aber von einer Entwarnung kann keine Rede sein," relativiert Gerichtssprecher Marcus Howe.




Berliner klagen etwas weniger, Brandenburger unverändert viel | rbb Rundfunk Berlin-Brandenburg
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Alt 29.12.2013, 19:35   #59
hartaber4
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Standard AW: Reform der Prozesskostenhilfe zum 01.01.2014

Zitat von espps Beitrag anzeigen
Die Eigenbeteiligung zahlst Du auch beim Beratungshilfeschein + der Aufwendungen der Be-(Suche) nach einem geeigneten Anwalt.

€ 10 kann der RA verlangen.... und der B-Schein hat in dem Bezug zum Gerichtsverfahren auch eher KEINE Bedeutung...

Hier greift der VdK in der ersten Instanz in der geringsten Gruppierung € 35,00 ab.


Ob die Qualität regional schwankt, wage ich nicht zu beurteilen.

Ich auch nicht.... muss jeder selbst beurteilen...siehe auch hier im Forum Umfrage dazu.****

Beim DGB Rechtsschutz ist das Procédere so: http://www.dgbrechtsschutz.de/filead...cht_052012.pdf

Zudem gibt es hier im Forum Member, die in einer solchen Gruppenversicherung sind. Man könnte also regional abfragen, wie die Zufriedenheit ist.

P.S. Die o. a. Hürden kann man aber so unterlaufen.

Wie o.a. angeführt, ist es mir schleierhaft wie man mit Beratungshilfe (alleine der "Abrechnungs-Appetit-Happen" für die Anwaltschaft!!!) in einem Gerichtsverfahren "punkten" will.... bzw. die Hürden unterlaufen kann.
siehe Anmerkungen im Zitattext


****

http://www.elo-forum.org/umfragen-me...htsschutz.html

(Eine Ansammlung von Lobeshymnen sieht für mich anders aus..)


Ein Zwischenfazit:

Haste was (viel Geld) kriegste was (viel Rechtsschutz).....
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Alt 29.12.2013, 19:37   #60
Purzelina
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Zitat:
€ 10 kann der RA verlangen.... und der B-Schein hat in dem Bezug zum Gerichtsverfahren auch eher KEINE Bedeutung..
15 € inzwischen
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Alt 29.12.2013, 19:42   #61
hartaber4
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Zitat von Purzelina Beitrag anzeigen
15 € inzwischen
Stimmt... hatte noch "alte" Zahlenwerte im Kopf...

Früher habe ich viel BerH beantragt (mir ist der Aufwand zu groß für die paar Kröten...da ist wohl kaum eine ausführliche anwaltliche Beratung für zu erwarten)... zuletzt mal aus eher Langeweile in 2013... keine RAin hat die o.a. Beträge verlangt...ging komischer weise recht schnell... und OHNE Tamtam...
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Alt 29.12.2013, 19:44   #62
Lernfähiger
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Standard AW: Reform der Prozesskostenhilfe zum 01.01.2014

Es gibt auch Anwälte die nichts verlangen.. [meine Erfahrung]
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Alt 29.12.2013, 20:00   #63
hartaber4
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Nochmals klarstellend (siehe Trööt-Thema):


§ 1 BerHG

(1) Hilfe für die Wahrnehmung von Rechten außerhalb eines gerichtlichen Verfahrens..... ff.



Ist die Sache rechtshängig kann man seinen BerH-Antrag auch gleich ins Altpapier legen.... das AG würde zu Recht abweisend entscheiden.



Anmerkung:

Ein wirklich gut durchgeführtes Vorverfahren (meines Erachtens "Perlen vor die Leistungsträger-Säue") ist kaum weniger aufwendig als ein Klageverfahren....(warum also "doppelt", wenn nicht dopplet vergütet wird? Ausserdem kann ja der LT nach § 20 SGB X schön "rumermitteln" im Vorverfahren...)

Die Rechtsanwälte, die hier für ein B-Schein ein sozialrechtliches Feuerwerk abfackeln, möchte ich kennenlernen... dürfte ein übersichtliches Grüppchen werden.....
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Alt 29.12.2013, 20:08   #64
hartaber4
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Zitat von Lernfähiger Beitrag anzeigen
Es gibt auch Anwälte die nichts verlangen.. [meine Erfahrung]
Früher habe ich möglichst 3 oder 4 B-Scheine zu einem Beratungstermin vorgelegt... (je eine eigene Angelegenheit.... man war ja kreativ).... somit kann man auch etwas in Ruhe beim Käffchen über eine Rechtsfrage schwatzen...

Wer aber etwas in Übung ist, kann auf das B-Schein Geplänkel verzichten und gleich das PKH-Beiordnungs-Zepter in die Hand nehmen... sicher auch mehr im Sinne des Anwalts, wenn er den Beschluss zu PKH-und Beiordnung nebst Geschäftsfallzeichen mitgeteilt bekommt.... dann kann " in medias res" erfolgen... (wenn RA gut ist).

ABER GENAU DAS wird ja durch die o.a. Reform gedämpft werden....
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Alt 29.12.2013, 20:56   #65
espps
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Zitat von hartaber4 Beitrag anzeigen
siehe Anmerkungen im Zitattext


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Ein Zwischenfazit:

Haste was (viel Geld) kriegste was (viel Rechtsschutz).....
@h4

Zuerst möchte ich Dich bitten nicht in die Zitate zu schreiben, die Rotunterlegung empfinde ich auch als eher störend

Die von Dir verlinkte Umfrage ist für mich nicht repräsentativ, weil zu wenig und mit wenig aussagekräftigen Meinungen, teilgenommen haben.

Zitat:
Haste was (viel Geld) kriegste was (viel Rechtsschutz)....
Eben.

Deine Vorschläge sind nicht geeignet hier Abhilfe zu schaffen. Abhilfe kann nur schaffen den Weg gar nicht erst einzuschlagen und dies geht, erwiesenermaßen mit einer Gruppenrechtsschutzversicherung, bei der auch noch die Option besteht, einen Fachanwalt zu konsultieren.
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Alt 29.12.2013, 21:11   #66
hartaber4
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Da du Beratungshilfe auch nicht von Prozesskostenhilfe trennen kannst, ist das hier wohl auch nicht weiter zielführend.

Um pro futuro zu gewährleisten, dass deine hochwertigen Beiträge (meiner RAin würde ich für so einen Nonsens das Mandat sofort entziehen) zumindest nicht durch meine Person "verschandelt" werden, setze ich dich mal auf igno.

Viel Erfolg bei der Wahrnehmung deiner Rechtsposition(en)! Aber da muss man sich auch keine Sorgen machen.... bist ja ein ganz schlaues Wesen!
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Alt 29.12.2013, 21:22   #67
espps
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@h4

Wenn`s Dir hilft!
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Alt 30.12.2013, 12:49   #68
KAHMANN
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Gute Anwälte brauchen keine PKH.

Die klagen gegen den Jobcenter schmutz mit geschlossenen Augen.

Es soll nur weiter die rücksichtslose Umverteilung per. Rechtsschutz Verweigerung durchgesetzt werden.

das ist wiedermal verfassungsfeindlich

guten rutsch
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Alt 30.12.2013, 17:25   #69
hartaber4
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Zitat von KAHMANN Beitrag anzeigen
Gute Anwälte brauchen keine PKH.

Die klagen gegen den Jobcenter schmutz mit geschlossenen Augen.
Wenn die Gerichte eine andere Auffassung von "hinreichender Erfolgsaussicht" haben...macht das der RA auch nicht ewig.... oder wer finanziert erstmal bei 100 Mandaten vor ?

Soweit mir bekannt beantragen meine RAinnen bei Beiordnung sofort einen Vorschuss.... bestimmt nicht weil es denen sooooo pralle geht.

Und dazu stehe ich immer noch:

Gute Anwälte im SozR sind (und werden es wohl auch bleiben) Mangelware!
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Alt 03.01.2014, 02:07   #70
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So sieht es aus, wenn die öffentliche Hand vor Gericht zieht:

(nicht kürzen...klotzen!)

Aufarbeitung und juristische Prüfung möglicher Regressansprüche gegenüber ehemaligen SLB-Vorständen haben bisher 44 Millionen Euro verschlungen. Das räumte das Sächsische Finanzministerium auf Nachfrage von Exakt ein.


Dabei hat das Ministerium massiv Dienstleistungen von externen Wirtschaftsprüfern und Anwälten in Anspruch genommen. Nach Exakt-Informationen waren zeitweise bis zu 24 externe Beratungsunternehmen für den Freistaat im Zusammenhang mit der SLB tätig.


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Alt 03.01.2014, 02:28   #71
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Wer noch Lesenachschlag zu dem Thema möchte:

  • Deutscher Bundestag:
    Drucksache 17/11472 vom 14. 11. 2012
  • Deutscher Anwaltverein und Bundesrechtsanwaltskammer
    Gemeinsame Stellungnahme, November 2012
  • Deutscher Juristinnenbund e .V.
    Stelungnahme zum Referentenentwurf des Bundesministeriums der Justiz zur Änderung des Prozesskostenhilfe- und Beratungshilferechts, 22. Juni 2012
  • Jan Schmitt/Kim Otto, Monitor (WDR):
    Kein Recht für Arme, Bundesregierung will Prozesskostenhilfe kürzen, Sendebeitrag vom 24.01.2013
  • Helmut Kramer:
    Rechtsstaat – Weil du arm bist, kriegst du weniger Recht, in: Gabriele Gillen/ Walter van Rossum (Hrsg.): Schwarzbuch Deutschland. Das Handbuch der vermissten Informationen. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 2009, S. 469-487
Links im Link:


Rechtsschutz nur für Reiche? ? Zur Reform der Prozesskostenhilfe
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ius vigilantibus scriptum est.....

"Nichts schärft den Verstand mehr als die Niederlage." - Eric Hobsbawm-

"Die sogenannten Finanzmärkte dienen der Mehrheit genauso wenig wie die organisierte Kriminalität. Das ist der Fehler, und deshalb haben harte Reformen bei ihnen anzusetzen, statt umgekehrt den Sozialstaat abzubauen." (Dr. J. Borchert in "Sozialstaatsdämmerung" S. 180)
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Alt 31.01.2014, 15:57   #72
hartaber4
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Standard AW: Reform der Prozesskostenhilfe zum 01.01.2014

Zitat von arbeitslos in holland Beitrag anzeigen
btw @hartaber4, ist dein bücherschrank das handwerkzeug des soz r-anwalts, die ständige rechtsprechung aber wesentlicher
Nachtrag:

Die Werke sind ohne "Sachkundenachweis" oder "Bezugsschein" frei erwerbbar....

da könnte man jetzt lange drüber reden - der folgende Text umreisst es beispielhaft "kurz & knackig":

Die Durchsetzung materiellrechtlicher Ansprüche im Sozialrecht erfordert oftmals ihre gerichtliche Geltendmachung. Die Erfolgsaussichten hängen in der Regel von profunden Kenntnissen des Verfahrensrechts und den immer wieder eintretenden Veränderungen ab. Hier hilft das Handbuch des sozialgerichtlichen Verfahrens von Krasney/ Udsching, denn es führt materielles Recht und Prozess gekonnt zusammen. Es berücksichtigt die aktuellen Änderungen des SGG und des materiellen Sozialrechts.

Handbuch des sozialgerichtlichen Verfahrens | Krasney / Udsching | Buch | beck-shop.de



Es gibt drölfundneunzigtausend Problemfelder im SozR... entsprechend zielgerichtet sollte man ergänzende Literatur suchen.

Oder guckst du etwas nicht in eine Bedienungsanleitung, wenn du z.B. ein Verständnisproblem mit einer Sache hast ?

(Fällt mir gerade so als Beispiel ein, weil ich hier gerade eine B-Anleitung liegen habe... denn den Abschmierplan eines Unimogs habe ich nicht auswendig im Kopf)
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"Nichts schärft den Verstand mehr als die Niederlage." - Eric Hobsbawm-

"Die sogenannten Finanzmärkte dienen der Mehrheit genauso wenig wie die organisierte Kriminalität. Das ist der Fehler, und deshalb haben harte Reformen bei ihnen anzusetzen, statt umgekehrt den Sozialstaat abzubauen." (Dr. J. Borchert in "Sozialstaatsdämmerung" S. 180)
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Alt 31.01.2014, 16:55   #73
Purzelina
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Zitat:
Oder guckst du etwas nicht in eine Bedienungsanleitung, wenn du z.B. ein Verständnisproblem mit einer Sache hast ?
Nicht immer, viel lieber frage ich einen Fachkundigen direkt, faul bin.
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Alt 31.01.2014, 17:53   #74
hartaber4
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Zitat von Purzelina Beitrag anzeigen
Nicht immer, viel lieber frage ich einen Fachkundigen direkt, faul bin.
Eine Frage vorweg:

Wie beurteilst du denn die Fachkunde eines Fachkundigen ?


Wenn du annimmst jeder RA besitzt eine Fachkunde auf ausreichendem Niveau bist du gelinde gesagt: Etwas naiv!

Bespritze mich bitte mit ein paar Tropfen deiner Weisheit!


Würde ich auch machen, wenn es denn der Geldbeutel immer zulassen würde... ich fahre gleich mal zu Mercedes und lass ´ne Inspektion "anschreiben"....

Da ich mir die Kiste (inkl. Tankkarte) günstig leihen kann.... übernehme ich im Gegenzug auch mal etwas an Wartung....


Für das Sozialrecht:

Auch dort ist fachkundiger Rat nicht für lau zu haben.... und wer eine(n) RAin hat, die/der sich für die paar lumpigen Kröten aus dem BerH drei Stunden Zeit im Vorverfahren nimmt...drölfzig Kopien macht und noch fünf Briefe schreibt.... hat schlichtweg fettes Glück!

Das Gros der Anwaltschaft hat auf solche Mandanten vor allem eines:

KEINEN BOCK! (was ich auch noch verstehen kann)


Übrigens:

Ich hatte für den letzten BerH-Schein einen Zeitaufwand von 5 Minuten und ein paar Blatt Papier. Du kannst jetzt also erahnen in welchem Bereich ich mich bewege, wenn du das auf einen "Stundenlohn" umrechnest.

Wobei ich den eher mal aus Ulk beantragt habe.... idR sehe ich bei BerH kein gesundes Verhältnis zwischen Aufwand und Nutzen.

Meinen Fokus richte ich zu 99,99% auf PKH unter Beiordnung- zum einen weil es BerH eh nicht für gerichtliche Verfahren gibt und zum anderen lohnt es sich auch eher für die/den RAin.


Mir reicht es schon, wenn ich im Verhältnis der Mandate das so gestalten kann, dass eine RAin auch erstmal auf eigenes Risiko die gerichtliche Vertretung anzeigt.... die Fälle hatte ich auch schon zu genüge.... im Gegenzug (denn Nichts ist auf Dauer umsonst) versorge ich die RAin mit neuen Mandaten... oder leiste auch mal Recherche.... "Zug um Zug".... ich hatte hier gerade eine KdU Kiste (nicht meine Streitsache)... da konnte ich der RAin Material liefern, das sie so nicht hätte ermitteln können.... ohne die Kanzlei ne Woche zu schließen ... und ich habe ja viiiiiel Tages-und Nachtfreizeit (Sozialrecht ist immer wieder für echte Überraschungen gut!)

Und: Speziell in Pflegeversicherungssachen kommt die RAin sehr gern und oft auf mich zurück.... wohl weil ich so dämliche Antworten/Stellungnahmen abgebe?!?

Ferner wurde ich auch schon mal gebeten:

"Können Sie mir das Buch mal 2 Wochen ausleihen?"


(Nicht jede Kanzelei hat alles in den Regalen oder die "Vollkasko"-Version sämtlicher deutscher Gesetzeskommentare gebucht)

Jetzt habe ich gerade das Glück...das mich eine der RAin auch in einer zivilrechtlichen Kiste erstmal "pro bono" vertritt...., weil das Zivilgericht leichte Probleme mit der Deutung des PKH-Rechts hat..... ich hoffe, die RAin kann ihm den Zahn ziehen..... (und ich glaube kaum, dass eine RAin sich erstmal auf eigenes Risiko gerade macht, wenn die Kiste keine Aussicht auf Erfolg hat).

Ich lasse mich auch wirklich gern anwaltlich vertreten... (Spruch dazu: Wer sich selbst verteidigt, hat meist einen Narren als Anwalt!).... WAS aber machen, wenn man alleine auf weiter Flur steht?

Ich finde es dann ungeheuer erleichternd, wenn man nicht im Rechts-Nebel rumstochern muss.... (was auch Zeit kostet) , sondern fundiert vortragen kann..... sprich: Wenn ich den Rahmen kenne....laufe ich kaum Gefahr mich ausserhalb in Nonsens zuverlaufen.... man kann folglich besser die Details auf den Punkt recherchieren.

Und hier hilft ganz klar (solange man keine SozR-Glaskugel sein Eigen nennen kann): Der Griff zum und Blick in den Kommentar!


Im Übrigen kam gerade vor kurzen ein fetter Umschlag.... es waren 18 PKH-Bewilligungen mit Beiordnung.... so etwas hebt dann die Stimmung auch bei der RAin! Alles an sich Pippifax-Beträge... aber in der Summe mal doch eine Hausnummer.


Fazit:

Eine gute anwaltliche Beziehung muss man pflegen.... gerade in Zeiten von PKH-BerH-Reförmchen!

Dazu gehören auch gut gepflegte Akten bzw. "Entwürfe/Dossiers" zu Mandatsanfragen.... und kein schlampiger Zettelhaufen mit Schubkarren-Volumen in dem dann die/der RAin am besten noch Fristversäumungsknaller finden kann.....

Kommentarquellen/ Urteilsangaben mit Randnummern mögen RAinnen auch sehr gern.... so spart man sich langwieriges Blättern und Lesen von nicht erforderlichen Textwüsten!!!
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Alt 14.02.2014, 11:20   #75
teddybear
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Standard Änderung des Prozesskostenhilfe - und Beratungshilferechts zum 01.01.2014

Wer arm ist, ist nunmehr auch bei der Einforderung seiner Rechte arm drann!

Deutschland auch weiterhin unbeirrt weltweiter Kritik auf dem Vormarsch zur Diktatur und Unterlaufung der Menschenrechte?



Übersicht über die wesentlichen Anderungen des Prozesskostenhilfe- und Beratungshilferechts zum 1. Januar 2014

Eine Handreichung für die Beraterpraxis
der freien Wohlfahrtspflege

November 2013 Liga der freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg e.V.: liga-bw.de

Zum 01.01.2014 tritt das Gesetz zur Änderung des Prozesskostenhilfe- und Beratungshilferechts in Kraft. Hiermit sind zahlreiche erhebliche Änderungen für unsere rechtssuchenden Klienten verbunden, die in der Beraterpraxis berücksichtigt werden sollten.

Die wichtigsten Änderungen sind nachfolgend in einer Übersicht mit kurzen Erläuterungen dargestellt.


Autorinnen: Dr. Tamara Bloch
Diakonisches Werk der Evangelischen Landeskirche in Baden e.V.

Ulrike Lehnis
Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart e.V.

Unter anderem:




weiteres siehe anliegende Unterlage (PDF als auch Word *.doc)

Quelle: Liga der freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg e.V.
AG Sozialrecht des Ausschusses Arbeit und Existenzsicherung
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