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Beratungshilfeanträge, Prozesskostenhilfe... Alles zu Beratungshilfe- und Prozesskostenhilfeanträge


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Alt 29.10.2013, 04:34   #1
Coquette
Elo-User/in
 
Registriert seit: 18.07.2013
Beiträge: 95
Coquette Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard Beratungsschein (PKH)

Hallo Com,

nun hätte ich eine Frage...

Ich habe ein Schreiben bekommen von einem Anwalt (es hat nichts mit ALGII zu tun) und möchte mich nicht zum Spielball machen lassen. Konkret möchte ich vor erst nicht werden ich weiss aber, dass ich zu 100% im Recht bin (es ist Zivilrechtlich). Ich habe um Beratungsschein gebeten/gefragt da ich rechtlich unbedarft bin aber mich auf der sicheren Seite weiss.

Als Antwort erhielt ich (siehe Anhang) - was soll ich denn machen? von wegen "Was haben sie....) ich bin kein ANwalt und weiss nicht, wie ich das formulieren soll. Ich erfülle zu 100% die Voraussetzungen für eine Beratungsschein.

Hab ich jetzt Pech gehabt?

Danke schon mal

bitte in Zukunft aussagekräftigere Überschrift!

Miniaturansicht angehängter Grafiken (Klicken = große Ansicht)
001.jpg  
Coquette ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.10.2013, 07:54   #2
wolliohne
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 19.08.2005
Ort: Bonndeshauptstadt
Beiträge: 14.823
wolliohne Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: BerHG

Dagegen kann man sich auch beschweren,

und auf Prozesskostenhilfe (PKH) bestehen.

Prozesskostenhilfe
Dateiformat: PDF/Adobe Acrobat
Die Prozesskostenhilfe will Parteien, die diese Kosten nicht aufbringen können ... Die Prozesskostenhilfe bewirkt, dass die Partei auf die Gerichtskosten und auf ...
www.justiz.de/formulare/zwi_bund/zp1a.pdf
__

"10 Jahre Unrechtsregime Bundesrepublik
Deutschland"
Im Namen der BRD-Verbrechen gegen die Menschlichkeit mit Nebenwirkung Tot

Alle von mir gemachten Aussagen und Antworten auf Fragen entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung und stellen keinerlei Rechtsberatung dar.
wolliohne ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.10.2013, 18:31   #3
hartaber4
Forumnutzer/in
 
Benutzerbild von hartaber4
 
Registriert seit: 08.09.2011
Beiträge: 11.620
hartaber4 Enagagierthartaber4 Enagagierthartaber4 Enagagierthartaber4 Enagagierthartaber4 Enagagierthartaber4 Enagagierthartaber4 Enagagierthartaber4 Enagagierthartaber4 Enagagierthartaber4 Enagagierthartaber4 Enagagiert
Standard AW: BerHG

Zitat von Coquette Beitrag anzeigen
Ich erfülle zu 100% die Voraussetzungen für eine Beratungsschein.
Na dann warte doch die Entscheidung des Rechtspflegers ab (dort findest du i.d.R. einen Hinweis zum Rechtsmittel... nämlich die Erinnerung).

Die kannst du dann erheben und der/dem dann zuständigen RichterIn deine o.a. Aussage verklackern...... und er spricht dir ggf. im Beschluss den begehrten B-Schein zu.
__

ius vigilantibus scriptum est.....

"Nichts schärft den Verstand mehr als die Niederlage." - Eric Hobsbawm-

"Die sogenannten Finanzmärkte dienen der Mehrheit genauso wenig wie die organisierte Kriminalität. Das ist der Fehler, und deshalb haben harte Reformen bei ihnen anzusetzen, statt umgekehrt den Sozialstaat abzubauen." (Dr. J. Borchert in "Sozialstaatsdämmerung" S. 180)
hartaber4 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.11.2013, 22:20   #4
Klabaut->Emailproblem
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Registriert seit: 22.02.2012
Beiträge: 8
Klabaut
Standard AW: Beratungsschein (PKH)

Das Amtsgericht will einfach nur von dir wissen, was du selbst unternommen hast, um das Problem zu klären. Weil nur dann Beratungshilfe bewilligt wird, wenn du vorher in Eigeninitiative etwas unternommen hast. Es wird dabei in sog. Selbstzahlervergleich vorgenommen. D.h., es wird geprüft, was hätte jemand, der keinen Anspruch auf Beratungshilfe hat, unternommen, bevor er einen Rechtsanwalt, den er nämlich zumindest vorerst selbst bezahlen muss, beauftragt. Wenn du sofort zu einem Rechtsanwalt gehen willst, ohne vorher auch nur ansatzweise versucht zu haben, das Problem mit der Gegenseite zu klären, besteht deshalb kein Anspruch auf Beratungshilfe. Denn derjenige, der grundsätzlich Anspruch auf Beratungshilfe hätte, weil er nur ein geringes Einkommen hat, soll nicht besser dastehen als jemand, der aufgrund seines höhreren Einkommens kein Anspruch auf Beratungshilfe hat und einen Rechtsanwalt selbst bezahlen muss.
Klabaut ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.11.2013, 22:31   #5
hartaber4
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Registriert seit: 08.09.2011
Beiträge: 11.620
hartaber4 Enagagierthartaber4 Enagagierthartaber4 Enagagierthartaber4 Enagagierthartaber4 Enagagierthartaber4 Enagagierthartaber4 Enagagierthartaber4 Enagagierthartaber4 Enagagierthartaber4 Enagagierthartaber4 Enagagiert
Standard AW: Beratungsschein (PKH)

Zitat von Klabaut Beitrag anzeigen
Wenn du sofort zu einem Rechtsanwalt gehen willst, ohne vorher auch nur ansatzweise versucht zu haben, das Problem mit der Gegenseite zu klären, besteht deshalb kein Anspruch auf Beratungshilfe.
Das ist Nonsens, wenn es generell gelten soll...

vgl. auch:

Entgegen dem Beschluss des Amtsgerichts kann es der Beschwerdeführerin nicht zugemutet werden, den Rat derselben Behörde in Anspruch zu nehmen, deren Entscheidung sie im Widerspruchsverfahren angreifen will.


aus Zitierung: BVerfG, 1 BvR 1517/08 vom 11.5.2009


Das Bundesverfassungsgericht
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"Die sogenannten Finanzmärkte dienen der Mehrheit genauso wenig wie die organisierte Kriminalität. Das ist der Fehler, und deshalb haben harte Reformen bei ihnen anzusetzen, statt umgekehrt den Sozialstaat abzubauen." (Dr. J. Borchert in "Sozialstaatsdämmerung" S. 180)
hartaber4 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.12.2013, 11:06   #6
equipmunk->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 07.11.2013
Beiträge: 15
equipmunk
Standard AW: Beratungsschein (PKH)

Der Beschluss passt nicht zu dem von Klaubaut geschriebenen. Es geht überhaupt nicht darum sich von der Gegenseite beraten zu lassen, sondern darum zunächst mit der Gegenseite mal zu sprechen und Argumente auszutauschen.
equipmunk ist offline   Mit Zitat antworten
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