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Bedarfs- / Haushalts- u. Wohngemeinschaften / Familie Alles über Bedarfsgemeinschaften, Haushaltsgemeinschaften & Wohngemeinschaften und Familie


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Alt 17.04.2007, 20:41   #26
Kiel
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Kiel
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Zitat von unicorn Beitrag anzeigen
Kiel, auch der Frau steht Unterhalt zu.

Richtig - aber wir kennen eben nicht die Einzelheiten warum oder wieso.
Kiel ist offline  
Alt 17.04.2007, 20:44   #27
unicorn->Emailproblem
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unicorn
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Zitat von Kiel Beitrag anzeigen
Richtig - aber wir kennen eben nicht die Einzelheiten warum oder wieso.
Nein, das nicht - geht uns ja auch nichts an ;)

Es sollte halt auch berücksichtigt werden, wenn man ihr helfen möchte und ihre Position etwas stärken will. Da gehört ganz schnell ein Trennungsunterhalt her.

So hat sie auch eine ganz andere Position eine Wohnung zu bekommen, wenn das geregelt ist.
unicorn ist offline  
Alt 17.04.2007, 20:48   #28
Arwen
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Arwen
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Zitat:
Allerdings bin ich echt ein wenig schockiert, dass keiner auf die Idee kommt, dass es da einen Mann gibt, der ohne Probleme eine Wohnung bekommt und einen Anwalt nehmen kann, während die Frau auf der Strasse sitzt und das Kind "Zwangsabgeben" muss. Das finde ich ja schon hart.

Allerdings kenne ich den Sachverhalt nicht, wie es dazu kam.
Hallo Unicorn,

ich komme auch immer wieder gedanklich auf diesen Thread zurück...

Unterhalt... mein Mann und ich haben uns im Spätsommer 2005 getrennt, ich musste trotz Unterhalt für mich und die beiden Kids (Mangefallberechnung) und Minijob AlgII beantragen, wie sehr viele Alleinerziehende.

Und mein "Ex" kann sich dank Prozesskostenhilfe ebenfalls einen Anwalt leisten.

Ich möchte damit nur sagen, dass das eine nicht immer zwangsläufig mit dem anderen zu tun hat.

Mir ist ein ganz anderer Gedanke gekommen...
Ich zumindest könnte Alex sehr gut verstehen, wenn sie in der damaligen Situation freiwillig das Kind zum Vater gegeben hat... stressige Situation des Umzugs, Ärger mit der ArGe etc. Ich verstehe nicht, warum ein Kind immer und immer zur Mutter muss, auf gar keinen Fall auch zum Vater kann/darf.

Der Hammer ist allerdings die Sache mit der Wohnung: ohne Wohnung - kein Kind. Aber auch: ohne Kind - keine "passende" Wohnung. Aber: Sobald Kind - passende Wohnung

Gruß, Arwen
__



Falls Freiheit überhaupt irgend etwas bedeutet,
dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen.
George Orwell
Arwen ist offline  
Alt 17.04.2007, 20:57   #29
münchnerkindl->Emailproblem
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münchnerkindl münchnerkindl münchnerkindl
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Es gibt beim Sozialamt eine Stelle zur Vermeidung von Obdachlosigkeit (zumindest war das vor ein paar Jahren so, als ich meine Sozialwohnung beantragt habe..). Die hätten Dir zu dem Zeitpunkt wo Du wegen nicht bearbeitetem Antrages die Miete nicht zahlen konntest mit den Mietzahlungen aus der Patsche geholfen...

Ausserden gibt es das Wohnungsamt. Dort kann man sozialwohnungen beantragen und auch wenn man Anspruch hat Wohngeld.

LEIDER ist es nun zu spät... Ich kann Dir nur sagen, geh zum Sozialamt, geh zum Wohnungsamt. Eine Unterkunft werden sie Dir besorgen können. Es kann aber durchaus sein daß das dann in einer Pension oder einem Frauenwohnheim etc ist.

Geh auch mal zu Beratungsstellen der Kirche (Caritas, Diakonie, meine hiess damals "sozialdienst katholischer Frauen"). Ich hab als ich ohne Wohnung dastand, ähnliche Situation wie Du vorübergehend in einer Einrichtung für obdachlose Frauen ein kleines Einzelzimmer bekommen und nach ca einem Monat ein Zimmer in einer Wohngruppe für wohnungslose Frauen (eine Art WG), bis ich nach ca 4 Monaten dort meine Sozialwohnung beziehen konnte.

Liebe grüsse,

Petra
münchnerkindl ist offline  
Alt 17.04.2007, 20:58   #30
Dopamin->Emailproblem
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Dopamin
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Ich NEHME AN, dass diese ganze Situation ziemlich verfahren ist, daher halte ICH das Amt für Soziale Dienste für den besten Ansprechpartner, DIE haben ALLE Ansprechpartner und wissen, WIE im Weiteren vorzugehen ist. Und ich habe die Erfahrung gemacht, (kann LEIDER NICHT generalisiert werden) dass die SBs DORT sich mit Sozialämtern und mit ARGEN heisse Gefechte liefern können! Und am Ende die Oberhand behalten... Versuch macht kluch...

Man kann auch erst zu z.B. Pro Familia gehen und sich dann von Pontius zu Pilatus schicken lassen... Und im Verwaltungsapparat aufgerieben werden...

Freie Entscheidung eben...

Was mit dem Vater ist, denke ich, ist auch wichtig, aber erst in ZWEITER Linie, weil ERST die Wohnung her muss. Also: qm egal HAUPTSACHE nicht über dem Satz!!! Mein Tipp: Ruf WoBauGes oder so an und frag gezielt nach einer Wohnung, die nicht teurer als ... Euronen ist, ob sie was da haben... Zugegeben, wird nicht die beste Wohnlage sein, aber HIER hast DU die Auswahl zwischen OBDACHLOS sein und nicht unbedingt in der besten Wohngegend zu leben.

Rückführungs und Unterhaltsgeschichten sind zu DIESEM Zeitpunkt zweitrangig hauptsache erst mal ein eigenes Dach über dem Kopf, dann kann man dem Herrn immer noch die Hölle vorwärmen...

Dopamin
__

Schon Sokrates sagte: Ich weiß, dass ich nichts weiß... Er soll ein gelehrter Mann gewesen sein... Deswegen lasse ich mich korrigieren.
Solo le pido a Dios que hartz IV no me sea indiferente, es un monstro grande y pisa fuerte ,toda la pobre inocencia de la gente (frei nach Outlandish)
Dopamin ist offline  
Alt 17.04.2007, 20:59   #31
unicorn->Emailproblem
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unicorn
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Zitat von Arwen Beitrag anzeigen
Hallo Unicorn,

ich komme auch immer wieder gedanklich auf diesen Thread zurück...

Unterhalt... mein Mann und ich haben uns im Spätsommer 2005 getrennt, ich musste trotz Unterhalt für mich und die beiden Kids (Mangefallberechnung) und Minijob AlgII beantragen, wie sehr viele Alleinerziehende.
Ich gehe auch davon aus, dass ALG II dann noch zusätzlich beantragt werden müsste. Doch sie hätte einfach eine bessere Position mit Unterhalt. Ich kenne die Situationen für Alleinerziehende sehr gut - habe vor einigen Jahren ein Kontaktbüro für VAMV gehabt.

Zitat:
Und mein "Ex" kann sich dank Prozesskostenhilfe ebenfalls einen Anwalt leisten.
Ok, das hatte ich schon auch im Hinterkopf, doch beim Betrachten des Gesamtverhalts - vor allem im Hinblick auf Auszug - liegt die Betrachtungsweise nahe. Soll nicht heissen, ist so ;)

Zitat:
Ich möchte damit nur sagen, dass das eine nicht immer zwangsläufig mit dem anderen zu tun hat.
Klar, muss nicht so sein.

Zitat:
Mir ist ein ganz anderer Gedanke gekommen...
Ich zumindest könnte Alex sehr gut verstehen, wenn sie in der damaligen Situation freiwillig das Kind zum Vater gegeben hat... stressige Situation des Umzugs, Ärger mit der ArGe etc. Ich verstehe nicht, warum ein Kind immer und immer zur Mutter muss, auf gar keinen Fall auch zum Vater kann/darf.
Ich verstehe das sehr gut, da ich selber schon mal in der Lage war mit einem Kleinkind die Wohnung verloren zu haben und auf der Strasse zu sitzen. Es ist definitiv eine stressige Situation. Das war keine Anschuldigung, gewiss nicht. Ich habe mir nur genau durchgelesen, welche Aussagen gemacht wurden. Und sie schreibt ja, dass das Kind nur aufgrund der Wohnungslosigkeit ursprünglich vorübergehend beim Vater ist und wieder zurück soll, so hatte ich das aufgefasst. Und nun will er das Sorgerecht.

Zitat:
Der Hammer ist allerdings die Sache mit der Wohnung: ohne Wohnung - kein Kind. Aber auch: ohne Kind - keine "passende" Wohnung. Aber: Sobald Kind - passende Wohnung
Gruß, Arwen
Das ist ein Kreis, der irgendwie durchbrochen werden muss.

Apropos - da ich das Stichwort schon geliefert habe - VAMV wäre auch eine Anlaufstelle, falls es eine in der Nähe gibt.
unicorn ist offline  
Alt 17.04.2007, 21:06   #32
Arwen
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Arwen
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Zitat:
dann kann man dem Herrn immer noch die Hölle vorwärmen

Dopamin, Du weißt, dass ich ebenfalls jede Menge Ärger mit meinem Ex habe (oder noch nicht? *grübel*), aber sowas wie oben find' ich unter aller Kanone, wenn ich das mal so sagen darf.

Niemand kennt ihn, niemand weiß genau um die Umstände, die dazu geführt haben, dass er seinen Sohn bei sich hat, aber alle scheinen sich in einem einig zu sein: DER gehört geschröpft!

Hab' Dich trotzdem lieb ;)...

Gruß von Arwen
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Falls Freiheit überhaupt irgend etwas bedeutet,
dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen.
George Orwell
Arwen ist offline  
Alt 17.04.2007, 21:13   #33
unicorn->Emailproblem
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unicorn
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Zitat von Arwen Beitrag anzeigen
Niemand kennt ihn, niemand weiß genau um die Umstände, die dazu geführt haben, dass er seinen Sohn bei sich hat, aber alle scheinen sich in einem einig zu sein: DER gehört geschröpft!

Gruß von Arwen
Nein Arwen, es ist nicht die Rede von Schröpfen! Es geht um seine Pflicht!
Ausserdem waren es mehr Fragen, die sich mir aufgeworfen haben, die zunächst mal beantwortet werden müssen.

Niemand sagt, dass er schuld ist, sondern man darf nicht vergessen, dass es hier eine Unterhaltspflicht gibt.

In dieser Situation nun, ist allerdings schnelle Hilfe geboten und es richtig, dass dies nun nachrangig ist, weil SOFORTHILFE angesagt ist.

Mit der richtigen Anlaufstelle kann sie darin Unterstützung haben, auch was dan den Unterhalt betrifft.

Darauf wird das Amt dann früher oder später auch kommen. Was macht sie dann wenn Rückforderungen kommen? Du weisst, dass nicht immer alles glatt läuft.
unicorn ist offline  
Alt 17.04.2007, 21:21   #34
Judit48->Emailproblem
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Judit48
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Hallo,

hmmm...man darf nicht vergessen,daß nicht nur der Ehemann ihr zum Unterhalt verpflichtet ist,sondern sie ist auch zum Kindesunterhalt verpflichtet (wenn sie dann eine Wohnung und einen Job haben sollte).
Theoretisch müsste er ja, genau wie eine allein erziehende Mutter, mit so einem kleinen Kind nicht arbeiten.
Judit
Judit48 ist offline  
Alt 17.04.2007, 21:25   #35
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unicorn
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Zitat von Judit48 Beitrag anzeigen
Hallo,

hmmm...man darf nicht vergessen,daß nicht nur der Ehemann ihr zum Unterhalt verpflichtet ist,sondern sie ist auch zum Kindesunterhalt verpflichtet (wenn sie dann eine Wohnung und einen Job haben sollte).
Theoretisch müsste er ja, genau wie eine allein erziehende Mutter, mit so einem kleinen Kind nicht arbeiten.
Judit

Wenn sie eine Wohnung und einen Job hat und er das Kind, dann muss sie Unterhalt zahlen, wenn sie leistungsfähig ist. Das ist klar. Gilt für alle Seiten ;)

Es bringt jetzt aber auch nichts zu spekulieren, erst muss sie aus der Notsituation rauskommen.

Ich hoffe, sie meldet sich bald
unicorn ist offline  
Alt 17.04.2007, 23:21   #36
Ludwigsburg
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Zitat von unicorn Beitrag anzeigen
Kiel, auch der Frau steht Unterhalt zu. Und ich denke, dass sie als Eheleute beide in der Pflicht standen, die Wohnung zu bezahlen.
Also ich wüsste nicht, dass man von heute auf morgen ausziehen kann und dann einfach befreit ist vom Mietszins.

So geht es ja auch nicht
Unicorn, sicher kann der Vater unterhaltspflichtig sein, nur: sie schrieb, er zahlt nicht... und bei ALG II springt in dem Fall der Staat ein und holt sich Geld, wenn was zu holen ist...das hat nix mt ihrer Problematik zu tun, denke ich
 
Alt 17.04.2007, 23:31   #37
Ludwigsburg
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Zitat von Kiel Beitrag anzeigen
Und da liegt evtl. auch das Problem.

Unterhalt für das Kind - das Kind ist bei dem Vater.
Ja klar ist das Kind bei Vater... hat er ja auch geschickt eingefädelt!
Erst keinen Trennungsunterhalt zahlen, in Ruhe abwarten bis die Frau die Wohnung verliert... dann das Kind aufnehmen und dann das Aufenthaltsbestimmungsrecht einklagen...

und nun kann er Unterhalt fürs Kind fordern... clever, der Mann...
 
Alt 17.04.2007, 23:33   #38
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Zitat von unicorn Beitrag anzeigen
Nein, das nicht - geht uns ja auch nichts an ;)

Es sollte halt auch berücksichtigt werden, wenn man ihr helfen möchte und ihre Position etwas stärken will. Da gehört ganz schnell ein Trennungsunterhalt her.

So hat sie auch eine ganz andere Position eine Wohnung zu bekommen, wenn das geregelt ist.
Trennungsunterhalt ganz schnell?

Ganz schnell war bei mir fast 2 Jahre...und ne angemessene Wohnung such ich schon viel länger :-)

Und mit jedem Tag, wo das Kind bei Vater ist, wächst die Gefahr, daß es da bleibt...
 
Alt 17.04.2007, 23:45   #39
Arwen
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Arwen
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Zitat von Ludwigsburg Beitrag anzeigen
Unicorn, sicher kann der Vater unterhaltspflichtig sein, nur: sie schrieb, er zahlt nicht... und bei ALG II springt in dem Fall der Staat ein und holt sich Geld, wenn was zu holen ist...das hat nix mt ihrer Problematik zu tun, denke ich
Sie hat hier nicht geschrieben, dass er nicht zahlt. Sie schrieb aber, dass sie längst einen Anwalt wegen der Aufenthaltsbestimmungssache hat und ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass dieser nicht auch Trennungsunterhalt "angeleiert" hat.

Gruß, Arwen
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Alt 17.04.2007, 23:53   #40
Ludwigsburg
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Zitat von Arwen Beitrag anzeigen
Sie hat hier nicht geschrieben, dass er nicht zahlt.

Siehe Post 1: ich zitiere: "Dementsprechend stand ich 3 Monate ohne Geld da"

Ist das nicht eindeutig?

Hätte er gezahlt, hätte sie das nicht geschrieben, oder?
 
Alt 17.04.2007, 23:53   #41
Arwen
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Zitat von Ludwigsburg Beitrag anzeigen
Ja klar ist das Kind bei Vater... hat er ja auch geschickt eingefädelt!
Erst keinen Trennungsunterhalt zahlen, in Ruhe abwarten bis die Frau die Wohnung verliert... dann das Kind aufnehmen und dann das Aufenthaltsbestimmungsrecht einklagen...

und nun kann er Unterhalt fürs Kind fordern... clever, der Mann...
Was unterstellst Du denn da jemandem, den Du gar nicht kennst?

Bei mir ging das ganz fix mit dem Trennungsunterhalt (jetzt sag' ich mal: selber schuld).

In Ruhe abwarten bis... woher sollte er denn wissen, dass seine Exfrau Ärger mit der ArGe bekommt und in Folge dessen die Miete nicht übernommen wird? ...

Kann es einfach sein, dass der Papa das Kind auch gern bei sich hätte, weil er immerhin schon viele Monate mit ihm zusammenlebt? So ganz ohne irgendwelche Unterstellungen, sondern mit besten Absichten?

Gruß, Arwen
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Alt 17.04.2007, 23:59   #42
Urviech
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Zitat:
Dann habe ich probleme mit den anträgen von ALG 2 gehabt und das Amt brauchte 3 Monate um meinen Antrag zu bewilligen.
Dementsprechend stand ich 3 Monate ohne Geld da, und die Mietrückstände hat mir die arge auch nicht erstattet, da die wohnung zu groß war
sehr eindeutig, denn ob sie überhaupt etwas vom Vater wollte, hat sie nicht geschrieben.

In ihrem zweiten Post hat sie auch nichts geschrieben.

Der Vater hat zur Zeit das Kind, weil sie evtl obdachlos werden könnte, also braucht er in der Zeit auch nichts zu zahlen.

Welche Spekulationen werden hier denn noch so angestellt?
 
Alt 18.04.2007, 05:45   #43
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Zitat von Arwen Beitrag anzeigen
Dopamin, Du weißt, dass ich ebenfalls jede Menge Ärger mit meinem Ex habe (oder noch nicht? *grübel*), aber sowas wie oben find' ich unter aller Kanone, wenn ich das mal so sagen darf.

Niemand kennt ihn, niemand weiß genau um die Umstände, die dazu geführt haben, dass er seinen Sohn bei sich hat, aber alle scheinen sich in einem einig zu sein: DER gehört geschröpft!

Hab' Dich trotzdem lieb ;)...

Gruß von Arwen
Arwen,

ich schrieb KANN, nicht MUSS, wenns denn notwendig sein sollte.

Ich habe das Gerücht gehört, es soll Eltern geben, die sich trennen, aber sich ihrer Verantwortung als Eltern sehr wohl bewusst sind und ihr "Gehacke" nicht über die Kinder austragen...

Böse Mama, böser Papa. Von den vielen Beschimpfungen, die sich manche Kinder anhören müssen, über den getrennt lebenden Elternteil, möchte ich lieber gar nicht anfangen, hat auch hier mit dem Thema nix zu tun...

Arwen, ich denke es ist das beste, dass wir den Rest mal privat besprechen... Hier wird schon genug gehackt...

Dopamin
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Alt 18.04.2007, 07:08   #44
andine
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Zitat von unicorn Beitrag anzeigen
Und ich denke, dass sie als Eheleute beide in der Pflicht standen, die Wohnung zu bezahlen.
Also ich wüsste nicht, dass man von heute auf morgen ausziehen kann und dann einfach befreit ist vom Mietszins.

So geht es ja auch nicht
Ob verheiratet oder nicht. Es kommt drauf an, ob beide im Mietvertrag standen. Interessiert mich jetzt schon. Wenn beide drin stehen, kann sich der Vermieter auch an beide halten, muss er aber nicht. Er kann sich stattdessen auch an einen halten. Ich kenne auch nicht alle Hintergründe, aber ich bin auch geneigt zu glauben, dass der Mann das irgendwie eingefädelt hat, damit das Kind zu ihm kommt. Das gilt aber nur dann, wenn beide drin stehen und er sie auf den Kosten sitzen lassen hat. Ist aber nur eine Vermutung. Eventuell hat sie ihm aber auch vertraut und es geschah mit ihrer Zustimmung. Vertrauen bei Trennung, dazu sage ich lieber nichts. ...
Ich rate auch zum Mutter-Kind-Heim, aber ohne Kind geht das doch gar nicht oder?
Ich würde an ihrer Stelle erst mal auch eine 1-Zimmer-Wohnung nehmen, egal was für eine, damit sie das Kind nachholen kann. Obwohl ich da wenig Aussicht sehe, da es schon eine Verhandlung gab und der Kleine schon länger beim Vater ist. Ich lebe auch in einer solchen Wohnung, besser als keine. Und ohne Kind steht ihr keine andere zu.
Bekommt sie keine, ist der nächste Weg der soziale Dienst.
 
Alt 18.04.2007, 07:31   #45
Ludwigsburg
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Zitat von andine Beitrag anzeigen
Ob verheiratet oder nicht. Es kommt drauf an, ob beide im Mietvertrag standen. Interessiert mich jetzt schon. Wenn beide drin stehen, kann sich der Vermieter auch an beide halten, muss er aber nicht.

Er kann sich stattdessen auch an einen halten.
.
Und genau das verursacht oft Probleme...
 
Alt 14.09.2010, 07:50   #46
Kim1957->Emailproblem
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Kim1957
Standard AW: bin obdachlos und finde einfach keine wohnung

Trotz Verdienst und mit 90%iger Behinderung obdachhlos!!!!!

Meine Geschichte:
Als ehemalige Rosenheimerin (bis vor 3 Jahren) bin ich nach dem Tod meines damaligen Lebenspartners quer durch Deutschland und zuletzt in Flensburg gelandet.
Mit Anfang 50 habe ich keine Familie mehr und konnte die erschwerte Situation der letzten Jahre dort nicht mehr abfangen.

Begonnen mit Überstehen meiner eigenen Krebserkrankung, Scheidung, Tod des neuen Lebenspartners an selbiger Erkrankung, Umzug und damit Verlust meiner geliebten oberbayrischen Heimat, Umzug nach Flensburg aufgrund eines Stellenangebotes, Ausbrennen meiner Wohnung im Raume Flensburg, die zu einer eigenen privaten Insolvenz geführt, war viel auf einmal.
Denn Behörden akzeptieren keine Grenzen, auch wenn Mensch hundertmal "Stopp" ruft und emotional ausgelaugt ist.
Eine Insolvenz meiner letzten Hausverwaltung in Flensburg hat kurz danach einen erneuten Umzug notwendig gemacht und Ende September hätte ich meine Flensburger Wohnung sowieso verlassen müsste.
Eine gute Möglichkeit, den Absprung zu schaffen und die für mich viel zu nordisch sture Mentalität zu verlassen.
Dachte ich zumindest.

Ich bin 90% behindert und schätze das Zusammenleben sich gegenseitig unterstützender Menschen.
Ein Hauptschwerpunkt war dort auch die nordische Starrheit, die kein Aufeinander zugehen ermöglicht und mich so in die Isolation gedrängt hat, dass mein Leidensdruck so groß wurde, wirklich jeden Cent anzusparen, um diese Umgebung zu verlassen.
Und die mir wichtige medizinische Versorgung konnte ich dort auch nicht erhalten.

Ich benötige zwar keine entsprechend behindertengerechte Wohnung, lediglich Erdgeschoss, aber es gibt Situationen, da wäre "nachbarschaftliche Hilfe" eine Erleichterung, da ich Folgeschäden im Bein habe.

Ich bin zwar schon sehr jung berenntet, habe aber immer auf der mir erlaubten Basis gearbeitet und bin seit Wochen krank geschrieben.

Ich habe eine eigene kleine Homepage, www.angel-breath.de, die sich mit der Thematik der alternativen Wohnmodellen beschäftigt und war vor weit über 20 Jahren im Raume Rosenheim bereits aktiv in dem Bereich Urbanes Wohnen.
Zu früh, wie sich erst Jahre später gezeigt hat.
Aber ohne familiären Background und mit der mir zu eigenen Offenheit und dem Wunsch nach Miteinander, in Kombination zu Intimsphäre, ist das für mich die beste Lösung
Vor Wochen erhielt ich, noch in Flensburg einen Anruf des Wohn-Projektes Allgäu.
Ich hatte mich bei zahlreichen Modellen nicht nur als Mitbewohner beworben, sondern auch meine Hilfe beim Aufbau zugesichert.

Da bereits ein ähnliches Haus in Obersdorf jahrelang Bestand hat, hatte ich auch keine Zweifel, meine Möbel einzulagern, mit wenigen Habseligkeiten und meiner kleinen Katze quer durch Deutschland zu fahren, um zu erleben, dass das gesamte Modell gekippt ist und alle Bewohner von heute auf morgen auf der Straße standen.

So stand auch ich mit Katze auf der Straße und hätte mich nicht ein weitläufig Bekannter, denn ich im Grunde nur übers Internet kannte, in seiner kleinen 2 Zimmer Wohnung im Stuttgarter Raum aufgefangen, wäre ich "obdachlos".
Dies ist natürlich ohne eigene Intimsphäre kein Dauerzustand.
Zumal ein schwer zu verdauernder Mensch.
Kein Spiegel in der Wohnung, kein warmes Wasser und alle Fenster verrammelt, dafür Tag und Nacht Licht.
Alle Versuche meinerseits, ein wenig gesundes Leben einzubringen, scheitern an Sturheit.
Es ist kein Rückzug möglich und hat ja ab einem gewissen Alter seine Eigenarten, von den er nicht abrücken kann.
Ich schlafe auf dem Sofa im Wohnzimmer und bin nur froh, keine meiner Migräne anfalle oder Darmkoliken zu haben, was ab-und zu der Fall ist und bei denen ich einen eigenen Rückzug dringend benötige.
Bis spät in die Nacht läuft der Fernseher und am frühen Morgen wieder der Rechner.
Ein unwirkliche- kranke Welt, in die ich eingetaucht bin.

Ich leide unter einer extremen Form des grauen Star und mein Bein müsste auch schon lange operiert werden.
Alles Dinge, die ich erstens nicht noch zusätzlich verkrafte und für die ich unterstützende Hilfe in einem ZUHAUSE benötigen würde.
Und ich fühle mich weder in der Wohnung, noch hier im Raume wirklich wohl.
Und meine kleine Katze, die das alles mit mir durchgestanden hat und das letzte, mir verbliebene Familienmitglied ist, an dem ich sehr hänge, kann hier keinen gewohnten Freigang haben und ist total unglücklich, was auch Druck ausübt.

Ich habe zwar mit Rente und bis Ende September einen Hinzuverdienst, Rente immer noch eine sichere Einnahmequelle, bin aber kein Großverdienen.
Das bedeutet, das Mietzahlungen und Kaution, heute ja in drei Raten möglich, kein Problem darstellen.
Aber der Wunsch nach Hause ist so groß, auch eine alternative in Form einer Übergangsmöglichkeit, oder ein Appartement zu beziehen.

Mir ist nur wichtig, dass ich eine Kochgelegenheit habe, meine Katze weiterhin ein-und ausgehen kann und keine stark befahrene Straße in unmittelbarer Umgebung ist.
Und- das ich willkommen bin.

Ein großes Problem ist die private Insolvenz, in die ich gerutscht bin und die Unmöglichkeit, dieses ganzen, nicht in das derzeitige Leben passenden Auflagen zu erfüllen, denn ich habe keine Lust, ein Gesetz zu befolgen, bei dem ich auf der Strecke bleibe, erst recht nicht, wenn selbst nicht verschuldet.
Das ewige Thema: Auto.
Mein erst drei Jahre alten kleinen Fiat Panda musste ich weg geben, und nur unter der Prämisse, als Behinderte in einer Insolvenz zu arbeiten hat man mir den uralten Corsa gestattet.
Ungeachtet der Tatsache, dass ich behindert bin, auf ein Auto genauso angewiesen, wie ein Rollstuhlfahrer auf einen Rollstuhl und ohne Auto zu keinem Arzt, zu keinem Einkaufen und erst recht keine Fortbewegung habe.
Mein altes Auto hat Sommerreifen, die abgefahren sind, eine defekte Handbremse, der Tankkessel ist kaputt und ich kann es nicht reparieren lassen, da ich sonst den Umzug nicht zahlen kann und noch schlimmer, ich habe eine angeborene Störung des Gleichgewichtssinnes und kann keinerlei öffentliche Verkehrsmittel in Anspruch nehmen.
Geht mein Auto kaputt, was bald der Fall ist, ist mein Leben beendet, weshalb ich ja auch so schnell als möglich zurück in den Münchner Raum wollte, um dort meine zugesagte Arbeit zu beginnen und in ein Wohnprojekt, um etwas aufgefangen zu werden.
Nun habe alle Wohnmodelle abgeklappert, man kann nirgendwo sofort einziehen, sondern überall muss ich mir erneut in der Näher erst eine Wohnung suchen, um mich langsam anzunähern und dann, wenn ein Platz frei ist, noch mal umzusiedeln.
Alle Wohnungsbaugesellschaften sind angeschrieben worden, aber die Mieten im sozialen Wohnungsbau, wenn überhaupt eine Wohnung frei ist, sind nicht möglich mit meinem Verdienst.

Gestern riet man mir zu einem Heim für Obdachlose, natürlich ohne Katze- die kann ich ja wegwerfen.
In einem Zweibettzimmer kann ich so lange warten, bis ich eine andere Lösung gefunden habe.
Aber ich kann dort nicht mit der benötigten Telefon und Internetflat meine Arbeit beginnen und mein Chef wäre nicht entzückt, dort mit mir Projekte zu besprechen.

Ich suche Lösungen, und ich möchte reden, denn das alles, was nie ausgesprochen wurde, weil nun jahrelang kein Gesprächspartner da und die Tatsache, wirklich alles alleine zu managen, haben mich komplett überfordert.
Ich kann meine Emotionen nicht mehr ordnen und ich bin kein Mensch, der an Obdachlosigkeit erinnern könnte.
Im Rollstuhl wäre es für mich einfacher, es scheint ein Manko zu sein, so viel für den Erhalt meiner Rest Gesundheit getan zu haben.

Aber ich habe selbst mit gehandicapten Menschen gearbeitet, lange aus meinen eigenen Miseren Krücken für andere gebastelt und nun das erste Mal, dass ich selbst an meine Grenzen komme und Hilfe benötige.
Denn da berenntet, ist keine Stelle für mich zuständig, habe alle abgeklappert.


Gibt es Solche hier auf dem Weg.


Gruss Kim
Kim1957 ist offline  
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