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Start > > -> Klageverfahren zurücknehmen-überhaupt möglich??

Bedarfs- / Haushalts- u. Wohngemeinschaften / Familie Alles über Bedarfsgemeinschaften, Haushaltsgemeinschaften & Wohngemeinschaften und Familie


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Alt 18.07.2011, 11:39   #1
Sunnylady
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Registriert seit: 19.09.2010
Beiträge: 48
Sunnylady Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard Klageverfahren zurücknehmen-überhaupt möglich??

Hallo.Ich brach mal wieder euren Rat.
1. Mein knapp 18 jähriger Sohn -seit September 2010 in Ausbildung-,bekommt Azubi Netto 507,00€ plus sein Kindergeld 184,00€ auf sein Konto.
2.JC blieb bei der Meinung wir sind immer noch eine BG,da er minderjährig ist. Obwohl mein Sohn aufgrund seiner Einkünfte diese mit mir nicht mehr hat und wollte (hatte ich seinerzeit hier schon beschrieben), da wir weder gemeinsam wirtschaften,ich über seine Finanzen/Konto nicht verfügen kann noch sonst etwas. Dies dem Amt mit Untermietvertrag, BG Widerlegung etc. nachgewiesen,wurde aber logischerweise nicht akzeptiert.
3. JC blieb der Auffassung das wir BG sind,also Widerspruch mit Anwalt und seit November 2010 Klageeinreichung für den Zeitraum 01.01.2011 bis 30.06.2011.
4. Durch weitere Streitigkeiten- nicht nur auf Ausbildung,JC Probleme bezogen,immer neue Bescheide,Abzüge etc. (Ich böse Mutter welche Regeln bezüglich seiner Ausbildungszeit,Nach Hausekommenszeit u.a. aufstellt:-( )hat mein Sohn vorgezogen jetzt zu seiner Freundin's Family zu ziehen. Weiterhin aber erstmal bei mir gemeldet,da er sich erst mit 18 ummelden kann bzw. wenn er eine eigene Wohnung,WG Zimmer etc, finden sollte.
5. Das AuszugDatum dem Amt mitgeteilt und siehe da mein Sohn ist aus meiner BG rausgenommen,neue Bescheide (6 Stück innerhalb von 2 Wochen!!) in denen er auch nicht mehr aufgeführt wird/wurde. Somit meine/unser Klageverfahren eigentlich nicht mehr von Nöten.Dies der Anwältin mitgeteilt und nun der Punkt: Sie will daran festhalten,da es sich ja rückwirkend um den Zeitraum 01.01.2011 bis 30.06.2011 handelt, da mein Sohn ja zu diesem Zeitpunkt noch bei mir mit berücksichtigt wurde. Mein Sohn wurde vor der Änderung,also vor seinem Auszug vom Gericht aufgefordert seine Unterlagen einzureichen,da dem Richter nicht ersichtlich war was mein Sohn wollte,Vermutung mehr Leistungen, obwohl mein Sohn auf seine knapp 20,00€ vom Amt seit Ausbildungsgeginn verzichtet hat bzw. wollte.Das Geld liegt vorsorglich bereit,hat er nie angerührt. Nun wird er aber von meiner Anwältin weiterhin aufgefordert sein PKH Formular auszufüllen, Kontoauszüge,Lohnbescheinigungen,Ausbildungsvertrag etc einzureichen,obwohl er das nicht will. Für ihn hat sich das Thema JC/Anwalt/Klage mit seinem Auszug erledigt und für mich insofern auch,das er ja nun nicht mehr in meiner/unserer BG ist. Mehr wollten wir ja seit September 2010 nicht erreichen. Die Anwältin pocht nun weiter darauf das ich Sorge dafür zu tragen habe das mein Sohn mitwirkt und die Unterlagen einreicht,"damit der Prozess nicht wegen mangelnder Mitwirkung und fehlender Nachweise verloren geht" !!! Ich/Wir wollen dies aber nun aus beschriebenen Gründen nicht mehr,da sich unseren Erachtens dies ja durch seinen Auszug erledigt hat. Ein Zurückkommen lehnt er auch weiterhin ab.
Meine Fragen : Kann ich eine Klage zurück ziehen und wenn ja was erwartet mich an mögliche Nachfolge-Kosten/Gebühren ?
Meiner Anwältin musste ich vor Klageerhebung auch schon 300,00 € an Vorauszahlung -trotz Beratungs/Übernahmeschein- für die Prozesskosten bezahlen,falls mir das Gericht meinen PKH Antrag nicht bewilligt. Das ich diese nicht erstattet bekomme wenn die Zurückziehung des Klageverfahrens möglich ist,ist mit schon klar,aber kann die Anwältin mir noch weitere Kosten in Rechnung stellen?
Mir schwirrt hier echt der Kopf und ich bin jedem dankbar der mir einen Rat geben kann.
Gruessle
Sunnylady ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.07.2011, 11:56   #2
hellucifer
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 24.12.2005
Ort: Osnabrück
Beiträge: 1.780
hellucifer Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Klageverfahren zurücknehmen-überhaupt möglich??

Wenn dein Sohn in deinem Haushalt lebt und er sich nicht selbst lebensunterhalten kann (inklusive anteiliger Kosten der Unterkunft und Heizung), zählt er zu Deiner Bedarfsgemeinschaft, wenn er U-25 ist.

Bei dieser Sachlage war eine Klage erfolglos. Und das hätte die Rechtsanwältin bereits im Beratungsgespräch darlegen müssen. An Deiner Stelle würde ich die Anwältin auffordern, die Vorauszahlung zurückzuerstatten.

Die Klage würde ich ebenfalls zurückziehen. Kosten zieht das keine nach sich.

Die Rechtsanwältin hat Euch falsch beraten. Und für diese Leistung steht ihr gar nichts zu. Sie sollte sich mit der Gebühr für die Beratungshilfe zufriedengeben. (Ich nehme an, Ihr habt Beratungshilfe in Anspruch genommen und beim Amtsgericht dazu einen Beratungshilfeschein beantragt. Wenn die RA das nicht für Euch gemacht hat, dann hat sie wiederum einen Fehler gemacht. Wahrscheinlich ist sie ihr Geld nicht wert.)
hellucifer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.07.2011, 12:45   #3
Melissa34->Emailproblem
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Registriert seit: 21.05.2011
Beiträge: 132
Melissa34
Standard AW: Klageverfahren zurücknehmen-überhaupt möglich??

Ich finde eine Anwältin die sich trotz Beratungsschein eine Vorausszahlung von 300 Euro geben lässt auch bedenklich. Hier würde ich mich mal an deiner Stelle an die Anwaltskammer wenden. Die sind sehr freudnlich und können Dir mehr dazu sagen.

Ich kann nicht abschätzen, in wieweit die Klage erfolg haben könnte, zumal dies der Richter letztendlich alleine entscheidet.


Das Argument deiner Anwältin hingegen kann ich nachvollziehen. Es geht nicht um die Gegenwart oder Zukunft, sondern auch um Leistungen, welche Dir bei erfolgreicher Klage zustehen würde, aus der Vergangenheit!

Willst Du darauf verzichten?

Nicht zuletzt geht es auch darum, klare Verhältnisse zu schaffen.

Natürlich kannst Du jeder Zeit deiner Anwältin das Mandat enziehen und auch deine Klage als erledigt erklären.

Es ist deine alleinige Entscheidung, ob Du dein Recht überpürft haben möchtest oder darauf verzichtet, weil durch den Auszug der Grund weggefallen ist.

Sollte das Gericht davon Kenntnis haben, dass der Grund weggefallen ist, dann fragt das Gericht nach, ob Du deine Klage als erledigt erklären willst. Tut es das nicht, sehe ich, dass Sie eher der Auffassung deiner Anwältin folgen und es um die bislang entzogenen Leistungen geht.

Dies muss jeder selber für sich entscheiden.

Meine Meinung hierzu ist, solche Verfahren durch zu ziehen, um evtl. neben dem Recht auch anderen damit zu helfen. Wie gesagt, meine persönliche Meinung. Auf Geld kann wohl auch kaum einer verzichten wollen.

Was ich aber nicht ganz klar verstanden habe, was ist mit der PKH?
Melissa34 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.07.2011, 12:50   #4
gast_
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gast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/in
Standard AW: Klageverfahren zurücknehmen-überhaupt möglich??

Zitat von hellucifer Beitrag anzeigen
Wenn dein Sohn in deinem Haushalt lebt und er sich nicht selbst lebensunterhalten kann (inklusive anteiliger Kosten der Unterkunft und Heizung), zählt er zu Deiner Bedarfsgemeinschaft, wenn er U-25 ist.
Nach dem SGB II ja - aber dagegen zu klagen finde ich nicht falsch.

Aber lies Beitrag 1 noch einmal: Du irrst - er hat ausreichend eigenes Einkommen bzw man muß kein ergänzendes ALG II beziehen, wenn man nicht will.
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Alt 18.07.2011, 12:52   #5
gast_
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Standard AW: Klageverfahren zurücknehmen-überhaupt möglich??

Zitat von Melissa34 Beitrag anzeigen
Ich finde eine Anwältin die sich trotz Beratungsschein eine Vorausszahlung von 300 Euro geben lässt auch bedenklich. Hier würde ich mich mal an deiner Stelle an die Anwaltskammer wenden. Die sind sehr freudnlich und können Dir mehr dazu sagen.
Da stimme ich zu - der Anwältin hätte ich keine Vertretungsvollmacht unterschrieben.

Zitat:
Meine Meinung hierzu ist, solche Verfahren durch zu ziehen, um evtl. neben dem Recht auch anderen damit zu helfen. Wie gesagt, meine persönliche Meinung.
Meine auch.

Warum sollte das SGB II über dem BGB stehen?

Wenn man etwas für seine Kinder erreichen will, muß man auch schon mal ein Risiko eingehen.

Ich habs getan - allen Unkenrufen zum Trotz. Und ich bin darüber froh - obwohl ich nicht mal einen Anwalt gefunden habe, der das übernehmen wollte.

Und hätte meine Arge nicht vor Klageeinreichung nachgegeben - ich hätte mich durch alle möglichen Instanzen geklagt!
gast_ ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.07.2011, 13:07   #6
gast_
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Standard AW: Klageverfahren zurücknehmen-überhaupt möglich??

Zitat von Sunnylady Beitrag anzeigen
Hallo.Ich brach mal wieder euren Rat.
1. Mein knapp 18 jähriger Sohn -seit September 2010 in Ausbildung-,bekommt Azubi Netto 507,00€ plus sein Kindergeld 184,00€ auf sein Konto.
2.JC blieb bei der Meinung wir sind immer noch eine BG,da er minderjährig ist.

Totaler Blödsinn!

Obwohl mein Sohn aufgrund seiner Einkünfte diese mit mir nicht mehr hat und wollte (hatte ich seinerzeit hier schon beschrieben), da wir weder gemeinsam wirtschaften,ich über seine Finanzen/Konto nicht verfügen kann noch sonst etwas.

Da kann ich nur jedem raten: helft euren Kindern, wehrt euch!
Nur ich hab es anders angefangen: Ich habe mein Kind zuerst einmal nicht mehr gegenüber der ARGE vertreten.


Dies dem Amt mit Untermietvertrag, BG Widerlegung etc. nachgewiesen,wurde aber logischerweise nicht akzeptiert.

Bei mir wurde es das...Kinder verschwanden aus dem Bescheid.

3. JC blieb der Auffassung das wir BG sind,also Widerspruch mit Anwalt und seit November 2010 Klageeinreichung für den Zeitraum 01.01.2011 bis 30.06.2011.

Die Klage solltest du nicht zurück nehmen!
Damit kannst du deinem Sohn einiges vorleben, wenn du es durchziehst.



4. Durch weitere Streitigkeiten- nicht nur auf Ausbildung,JC Probleme bezogen,immer neue Bescheide,Abzüge etc. (Ich böse Mutter welche Regeln bezüglich seiner Ausbildungszeit,Nach Hausekommenszeit u.a. aufstellt:-( )hat mein Sohn vorgezogen jetzt zu seiner Freundin's Family zu ziehen.

Das ist auch eine Möglichkeit, sich zu wehren -

Weiterhin aber erstmal bei mir gemeldet,

das geht nicht!

Er muß sich schnellstens ummelden


da er sich erst mit 18 ummelden kann bzw. wenn er eine eigene Wohnung,WG Zimmer etc, finden sollte.

Wer sagt das?

5. Das AuszugDatum dem Amt mitgeteilt und siehe da mein Sohn ist aus meiner BG rausgenommen,neue Bescheide (6 Stück innerhalb von 2 Wochen!!) in denen er auch nicht mehr aufgeführt wird/wurde. Somit meine/unser Klageverfahren eigentlich nicht mehr von Nöten.

Doch, denn die alten Bescheide sollten auch geändert werden...

Dies der Anwältin mitgeteilt und nun der Punkt: Sie will daran festhalten,da es sich ja rückwirkend um den Zeitraum 01.01.2011 bis 30.06.2011 handelt, da mein Sohn ja zu diesem Zeitpunkt noch bei mir mit berücksichtigt wurde.

Das ist korrekt...

Mein Sohn wurde vor der Änderung,also vor seinem Auszug vom Gericht aufgefordert seine Unterlagen einzureichen,da dem Richter nicht ersichtlich war was mein Sohn wollte,Vermutung mehr Leistungen, obwohl mein Sohn auf seine knapp 20,00€ vom Amt seit Ausbildungsgeginn verzichtet hat bzw. wollte.Das Geld liegt vorsorglich bereit,hat er nie angerührt. Nun wird er aber von meiner Anwältin weiterhin aufgefordert sein PKH Formular auszufüllen, Kontoauszüge,Lohnbescheinigungen,Ausbildungsvertrag etc einzureichen,obwohl er das nicht will.

Warum will er das nicht?

Für ihn hat sich das Thema JC/Anwalt/Klage mit seinem Auszug erledigt und für mich insofern auch,das er ja nun nicht mehr in meiner/unserer BG ist. Mehr wollten wir ja seit September 2010 nicht erreichen.

Tja, wenn ihr nicht wollt, dann müßt ihr natürlich nicht. Niemand kann euch zwingen, zu klagen.

Die Anwältin pocht nun weiter darauf das ich Sorge dafür zu tragen habe das mein Sohn mitwirkt und die Unterlagen einreicht,"damit der Prozess nicht wegen mangelnder Mitwirkung und fehlender Nachweise verloren geht" !!! Ich/Wir wollen dies aber nun aus beschriebenen Gründen nicht mehr,da sich unseren Erachtens dies ja durch seinen Auszug erledigt hat. Ein Zurückkommen lehnt er auch weiterhin ab.
Meine Fragen : Kann ich eine Klage zurück ziehen

Ja

und wenn ja was erwartet mich an mögliche Nachfolge-Kosten/Gebühren ?

Es dürften eigentlich keine anfallen

Meiner Anwältin musste ich vor Klageerhebung auch schon 300,00 € an Vorauszahlung -trotz Beratungs/Übernahmeschein- für die Prozesskosten bezahlen,falls mir das Gericht meinen PKH Antrag nicht bewilligt. Das ich diese nicht erstattet bekomme wenn die Zurückziehung des Klageverfahrens möglich ist,ist mit schon klar,

mir nicht!

Ich würde auf Rückkzahlung pochen!

aber kann die Anwältin mir noch weitere Kosten in Rechnung stellen?
Ich meine nein
gast_ ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.07.2011, 13:21   #7
Sunnylady
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Beiträge: 48
Sunnylady Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Unglücklich AW: Klageverfahren zurücknehmen-überhaupt möglich??

Hallo hellucifer,erstmal Danke...mein Sohn konnte seine Kosten inkl. Miete,Heizung und Lebenskosten bezahlen und verzichtete auf die knapp 20,00€ die ihm laut JC Berechnung zustanden. Er sah nur nicht ein das wenn er zusätzliche Leistungen wie Weihnachtsgeld etc. bekam,das er diese wegen meines H4 Bezuges nicht bekommen sollte,also das dies mit meinen Geldern verrechnet werden wird. Das konnte ich nachvollziehen,da er ja wie viele junge Menschen sich einiges aufbauen möchte und wie soll das sonst gehen? Diese 20,00€ wurden ihm ja auch nicht von Anfang an bewilligt,sondern erst nachdem ich einen Fortzahlungsantrag für mich stellen mußte. Da kam erst ein Bescheid,er sei nicht mehr in meiner Bg,dann in einem weiteren Bescheid hieß es wieder er sei doch drin-Chaos pur!
Ich hatte mir seinerzeit den Schein beim Amtsgericht besorgt und Sie hatte mir seinerzeit ihre Kostenrechnung so her gesendet das es als Vorauszahlung dienen würde wenn meine PKH nicht bewilligt wird. Ich mußte die Klage seinerzeit weiterhin aufrecht erhalten,weil das alles laut ihrer Meinung Aussicht auf Erfolg hat weil es änliche Fälle gibt wo das geklappt hat. Laut Anwältin Aussage: Einerseits gehöre er aufgrund seiner Minderjährigkeit in meine BG,andererseits wegen seines Einkommen wieder nicht. Und nur darum ging es meinem Sohn und mir,also das er aus meine/unsere BG kommt.
Tja zum Thema "Geldes Nicht wert" möchte ich mich nicht weiter äußern,nur soviel das ich ein Schreiben von ihr bekam, was denn nun mit den zurückliegenden Zeiten wegen der Überzahlung/Nachzahlung ist,ob ich Widerspruch eingereicht hätte,ob ich die Überzahlung bereits zurückzahle und ob ich für den anderen Zeitraum (09.10 bis 12.10) auch Klage einreichen will...! Hallo,das teilte ich ihr alles im letzten Jahr mit-mit ihrer Begründung das sie sich darum kümmern wollte-da dies alles zum laufenden BG Verfahren dazu gehört !Dies würde dann aber möglicher Weise widerum 300,00 € Vorauszahlung bedeuten,da mein Antrag auf PKH noch nicht bewilligt geschweige denn bearbeitet wurde...!
Ein Fass ohne Boden für mich/uns und nun völlig unnötig,da sich ja die ganze Situation durch seinen Auszug erledigt hat.
Wie kann ich das nun kurz und bündig mit der Klage-Rücknahme ans Gericht schreiben,fällt Dir oder auch jemand anderem dazu etwas ein ? Ich sitze wie gesagt/beschrieben davor und bekomme dieses schriftlich nicht in Worte gefasst. Habe auch nichts im Forum vergleichbares gefunden.Genauso wenig wie das Schreiben an meine Anwältin in Bezug auf die mögliche -wie von Dir geäußerte Erstattung -vorauszahlung.Frage geht das überhaupt? Sie hat doch in meinem Namen Klage eingereicht, da sie meinte das dies Aussicht auf Erfolg haben könnte ? Ich möchte diese Klage-Rücknahme aber nun so schnell wie möglich ans Gericht senden können,denn der Anwältin werde ich erst wieder die Antwort präsentieren. Unterlagen meines Sohnes werden mein Sohn und Ich ihr nicht aushändigen zumal mein Sohn auch keine Lohnzettel mehr bekommt. Dies geschieht Senatsmäßig nur noch wenn etwaige Änderungen eintreten. Kleine Anmerkung: Mein Sohn ist explodiert als er das wieder vom Schreiben der Anwältin hörte. Für ihn ist das ganze Thema JC,Anwältin,Gericht etc. erledigt und schon gabs den nächsten Krach..Ganz toll und das wo sich unser angespanntes Verhältnis gerade wieder etwas beruhigt hatte....!Hat sich zwar dann wieder etwas beruhigt aber komme mir vor wie auf einem Pulverfass. Das muss endlich ein Ende haben,denn trotz der ganzen Schwierigkeiten will ich nicht dieses noch bestehende Mutter-Sohn-Verhältnis wie zu meiner Tochter damals verlieren. Und schon garnicht, weil Vater Staat uns was vor diktiert ! Das ist echt nicht wert.
Ich danke Dir/Euch schon mal im Voraus.
Sunnylady ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.07.2011, 13:47   #8
Sunnylady
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Sunnylady Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Klageverfahren zurücknehmen-überhaupt möglich??

Hallo Kiwi,
Ich habe meinen Sohn seit Beginn seiner Ausbildung nicht mehr vertreten,obwohl ich das sollte(laut JC bin ich dafür zuständig da er minderjährig ist).Habe ich aber nicht mehr,alles schrieb mein Sohn und wurde dann jeweils vom Amt selbst angeschrieben -


Sein Auszug war leider die beste Entscheidung für uns beide,obwohl ich das ganz sicher nicht wollte und will.
Seitdem kommen aber keine weiteren negativen Schreiben mehr seitens des JC,diese haben den BG Ausschluss vollständig ..(sorry Worte entfallen= akzeptiert?!) .


Ummeldung geht laut LEA erst zu diesem Zeitpunkt. Bis zum 18 Lebensjahr bin ich noch Gesetzes mäßig für ihn verantwortlich! Das sagte mir auch auf Anfrage unserer zuständiges Jugendamt. Konnte aber vom LEA eine Bescheinigung bekommen,das er nicht mehr bei mir wohnt und mir seine neue Anschrift nicht bekannt ist. Dies wirklich nicht Kiwi, ich weiß nur den Vornamen seiner Freundin,aber da ihre Familie auch H4 bekommt...will er mir diese auch nicht zukommen lassen. Kann ich schon akzeptieren, da er von sich aus „Erwachsen ist und alle Entscheidungen alleine treffen will“ und das soll er dann auch. Wobei ich natürlich immer für ihn da bin,wenn er nicht weiter kommt und das entspannt unserer Verhältnis schon ungemein :-) !


Meine Bescheide sind soooo viele und immer wieder was neues,da steig ich selber schon nicht mehr durch.
Er will keine Unterlagen etc aushändigen da er mit dem JC, Gericht,nichts mehr zu tun hat. „Er kann mit seinem Geld seinen Lebensunterhalt bestreiten und das reicht ihm. Hat mit VATER STAAT „NICHTS“ mehr zu tun.


Er ist auch der Meinung das sich das mit seinem Auszug alles erledigt hat und mehr wollte er ja auch nicht. Nun hat er die Möglichkeit sein erarbeitetes Geld auch wirklich für sich alleine zur Verfügung zu haben.


Ich sags ja..mir raucht der Kopf von allem und ich werde mir Deine/eure Antworten echt genauer noch mal verinnerlichen. Recht hast du/ihr aber das es für andere möglicher Weise hilfreich sein kann. Danke
Sunnylady ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.07.2011, 14:41   #9
Melissa34->Emailproblem
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Melissa34
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Hallo hellucifer,erstmal Danke...mein Sohn konnte seine Kosten inkl. Miete,Heizung und Lebenskosten bezahlen und verzichtete auf die knapp 20,00€ die ihm laut JC Berechnung zustanden. Er sah nur nicht ein das wenn er zusätzliche Leistungen wie Weihnachtsgeld etc. bekam,das er diese wegen meines H4 Bezuges nicht bekommen sollte,also das dies mit meinen Geldern verrechnet werden wird. Das konnte ich nachvollziehen,da er ja wie viele junge Menschen sich einiges aufbauen möchte und wie soll das sonst gehen? Diese 20,00€ wurden ihm ja auch nicht von Anfang an bewilligt,sondern erst nachdem ich einen Fortzahlungsantrag für mich stellen mußte. Da kam erst ein Bescheid,er sei nicht mehr in meiner Bg,dann in einem weiteren Bescheid hieß es wieder er sei doch drin-Chaos pur!
Ich hatte mir seinerzeit den Schein beim Amtsgericht besorgt und Sie hatte mir seinerzeit ihre Kostenrechnung so her gesendet das es als Vorauszahlung dienen würde wenn meine PKH nicht bewilligt wird. Ich mußte die Klage seinerzeit weiterhin aufrecht erhalten,weil das alles laut ihrer Meinung Aussicht auf Erfolg hat weil es änliche Fälle gibt wo das geklappt hat. Laut Anwältin Aussage: Einerseits gehöre er aufgrund seiner Minderjährigkeit in meine BG,andererseits wegen seines Einkommen wieder nicht. Und nur darum ging es meinem Sohn und mir,also das er aus meine/unsere BG kommt.
Tja zum Thema "Geldes Nicht wert" möchte ich mich nicht weiter äußern,nur soviel das ich ein Schreiben von ihr bekam, was denn nun mit den zurückliegenden Zeiten wegen der Überzahlung/Nachzahlung ist,ob ich Widerspruch eingereicht hätte,ob ich die Überzahlung bereits zurückzahle und ob ich für den anderen Zeitraum (09.10 bis 12.10) auch Klage einreichen will...! Hallo,das teilte ich ihr alles im letzten Jahr mit-mit ihrer Begründung das sie sich darum kümmern wollte-da dies alles zum laufenden BG Verfahren dazu gehört !Dies würde dann aber möglicher Weise widerum 300,00 € Vorauszahlung bedeuten,da mein Antrag auf PKH noch nicht bewilligt geschweige denn bearbeitet wurde...!
Ein Fass ohne Boden für mich/uns und nun völlig unnötig,da sich ja die ganze Situation durch seinen Auszug erledigt hat.
Wie kann ich das nun kurz und bündig mit der Klage-Rücknahme ans Gericht schreiben,fällt Dir oder auch jemand anderem dazu etwas ein ? Ich sitze wie gesagt/beschrieben davor und bekomme dieses schriftlich nicht in Worte gefasst. Habe auch nichts im Forum vergleichbares gefunden.Genauso wenig wie das Schreiben an meine Anwältin in Bezug auf die mögliche -wie von Dir geäußerte Erstattung -vorauszahlung.Frage geht das überhaupt? Sie hat doch in meinem Namen Klage eingereicht, da sie meinte das dies Aussicht auf Erfolg haben könnte ? Ich möchte diese Klage-Rücknahme aber nun so schnell wie möglich ans Gericht senden können,denn der Anwältin werde ich erst wieder die Antwort präsentieren. Unterlagen meines Sohnes werden mein Sohn und Ich ihr nicht aushändigen zumal mein Sohn auch keine Lohnzettel mehr bekommt. Dies geschieht Senatsmäßig nur noch wenn etwaige Änderungen eintreten. Kleine Anmerkung: Mein Sohn ist explodiert als er das wieder vom Schreiben der Anwältin hörte. Für ihn ist das ganze Thema JC,Anwältin,Gericht etc. erledigt und schon gabs den nächsten Krach..Ganz toll und das wo sich unser angespanntes Verhältnis gerade wieder etwas beruhigt hatte....!Hat sich zwar dann wieder etwas beruhigt aber komme mir vor wie auf einem Pulverfass. Das muss endlich ein Ende haben,denn trotz der ganzen Schwierigkeiten will ich nicht dieses noch bestehende Mutter-Sohn-Verhältnis wie zu meiner Tochter damals verlieren. Und schon garnicht, weil Vater Staat uns was vor diktiert ! Das ist echt nicht wert.
Ich danke Dir/Euch schon mal im Voraus.
Das mit dem Gericht ist einfach. Ich überlege gerade, reicht es nicht , wenn Du deine Anwältin schrifltich aufforderst deine Klage als erledigt zu erklären? (Kopie an das Gericht) Damit endet das Mandat und Sie ist verpflichtet nach deinen Weisungen zu handeln.

Lass Dich nicht unter Druck setzen. Wer einem HE 300 Euro aus der Tasche zieht, der kann nicht so korscher sein.

Wenn es deine Entscheidung ist nicht weiter zu klagen, dann tue das.

Kosten seitens des Gerichts dürften nicht anfallen. Allerdings ist zu befürchten, das deine Anwältin hier noch eine Rechnung aufmacht.
Melissa34 ist offline   Mit Zitat antworten
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