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Start > > -> Wohngeldantrag fürs Kind?

Bedarfs- / Haushalts- u. Wohngemeinschaften / Familie Alles über Bedarfsgemeinschaften, Haushaltsgemeinschaften & Wohngemeinschaften und Familie


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Alt 06.06.2011, 13:14   #1
Lakritze->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 05.08.2009
Beiträge: 10
Lakritze
Standard Wohngeldantrag fürs Kind?

Hallo,der Arge ist jetzt aufgefallen das ich Unterhaltsvorschuss für meinen Sohn beantragen muss.Tue ich auch.Sonst beziehe ich nur Kindergeld.Nun wollen sie aber auch das ich Wohngeld für ihn beantrage Ist das Richtig?

Vielen Dank schon mal für die Antworten
Lakritze ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.06.2011, 13:53   #2
ManjaDD
Elo-User/in
 
Registriert seit: 03.10.2010
Ort: Dresden
Beiträge: 297
ManjaDD
Standard AW: Wohngeldantrag fürs Kind?

Soweit ich weiß, ist das richtig.

Denn, wenn dir das Wohngeld abgelehnt wird, gehst du mit der Ablehung zur Arge und beantragst Kdu.

So war es bei einer Freundin auch.
ManjaDD ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.06.2011, 19:27   #3
biddy
Forumnutzer/in
 
Benutzerbild von biddy
 
Registriert seit: 06.05.2007
Beiträge: 13.375
biddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/in
Standard AW: Wohngeldantrag fürs Kind?

Du musst nicht, Du kannst aber:

Gültig ab 1. April 2011:
Zitat:
§ 12a SGB II
Vorrangige Leistungen

Leistungsberechtigte sind verpflichtet, Sozialleistungen anderer Träger in Anspruch zu nehmen und die dafür erforderlichen Anträge zu stellen, sofern dies zur Vermeidung, Beseitigung, Verkürzung oder Verminderung der Hilfebedürftigkeit erforderlich ist. Abweichend von Satz 1 sind Leistungsberechtigte nicht verpflichtet,

1. bis zur Vollendung des 63. Lebensjahres eine Rente wegen Alters vorzeitig in Anspruch zu nehmen oder

2. Wohngeld nach dem Wohngeldgesetz oder Kinderzuschlag nach dem Bundeskindergeldgesetz in Anspruch zu nehmen, wenn dadurch nicht die Hilfebedürftigkeit ALLER Mitglieder der Bedarfsgemeinschaft für einen zusammenhängenden Zeitraum von mindestens drei Monaten beseitigt würde.
Quelle: Fassung § 12a SGB II bis 01.04.2011 (geändert durch Artikel 2 G. v. 24.03.2011 BGBl. I S. 453)

Aus der Gesetzesbegründung der Bundesregierung:
Zitat:
Die Regelung des § 12a Satz 2 Nummer 2 SGB II vermeidet künftig, dass einzelne
Mitglieder der Bedarfsgemeinschaft auf die Inanspruchnahme vonWohngeld
verwiesen werden. Dies führt beim Wohngeld zu Einsparungen von schätzungsweise
100 Mio. Euro in 2011 (rund 140 Mio. Euro ab 2012); diese entfallen
hälftig auf Bund und Länder.

...

Die Regelung des § 12a Satz 2 Nummer 2 SGB II vermeidet künftig, dass einzelne
Mitglieder der Bedarfsgemeinschaft – schätzungsweise mehr als 90 000
Fälle – auf die Inanspruchnahme von Wohngeld verwiesen werden. Damit wird
für einzelne Haushalte die Pflicht entfallen, Anträge sowohl in der Grundsicherung
für Arbeitsuchende als auch bei den Wohngeldbehörden zu stellen.

...

Die Regelung des § 12a Satz 2 Nummer 2 SGB II vermeidet
künftig, dass einzelne Mitglieder der Bedarfsgemeinschaft
auf die Inanspruchnahme von Wohngeld verwiesen werden.
Dies wird isoliert beim Wohngeld zu Einsparungen von
schätzungsweise 100 Mio. Euro in 2011 und ab 2012 zu
Einsparungen von 140 Mio. Euro führen; diese Einsparungen
entfallen hälftig auf Bund und Länder. Die Inanspruchnahme
von Leistungen der Grundsicherung für
Arbeitsuchende wird in vergleichbarem Umfang zunehmen;
davon entfallen 2011 rund 75 Mio. Euro auf die Kommunen
und rund 25 Mio. Euro auf den Bund. Die finanziellen
Auswirkungen von Fällen, die aufgrund schwankender
Einkommen derzeit nur in einzelnen Monaten Wohngeld
und gegebenenfalls Kinderzuschlag in Anspruch nehmen,
können aufgrund mangelnder Daten nicht quantifiziert
werden.

...

In Fällen, in denen nicht alle Mitglieder der Bedarfsgemeinschaft
durch Beantragung von Wohngeld Hilfebedürftigkeit
überwinden können, sind derzeit zahlreiche Vorprüfungen
der Leistungsträger erforderlich, bevor die Pflicht zur Inanspruchnahme
vorrangiger Leistungen festgestellt werden
kann. Dies stellt eine erhebliche Fehlerquelle dar.

Mit der Neufassung wird die Pflicht Leistungsberechtigter
zur Inanspruchnahme vorrangiger Leistungen deshalb modifiziert.

Die Leistungsträger sind in diesen Fällen nicht
nach § 5 Absatz 3 SGB II berechtigt, Leistungsberechtigte
zur Beantragung der vorrangigen Leistung aufzufordern
oder im Weigerungsfalle diesen Antrag für sie zu stellen,
weil für diese Leistungsbezieher keine Pflicht zur Inanspruchnahme
vorrangiger Leistungen besteht. Im Rahmen
der Bedarfsgemeinschaft werden Kinder nach § 7 Absatz 3
Nummer 4 SGB II stets einschließlich ihrer Eltern und anderer
Mitglieder dieser Bedarfsgemeinschaft betrachtet.
Die Neufassung leistet einen erheblichen Beitrag zum Abbau
von Bürokratie, indem bislang erforderliche Anträge,
die zu keinem höheren Haushaltseinkommen geführt haben,
wegfallen. Antragskreisläufe, die bislang entstehen, weil ein Leistungsberechtigter aufgrund des Bezugs isolierten
Wohngeldes in SGB-II-Bedarfsgemeinschaften zwar nicht
mehr hilfebedürftig wäre, bei dem dann zu leistenden
Wohngeld für den gesamten Haushalt jedoch hilfebedürftig
bliebe, werden weitgehend vermieden. Dies gilt sowohl für
das isolierte Wohngeld für ein Kind als auch für ein Mitglied
mit Leistungsberechtigung nach dem Dritten Kapitel
des SGB XII.

Zudem treten Fälle, in denen erkennbar nur kurzfristig ein
bedarfsdeckendes Einkommen erzielt wird und deshalb vom
Arbeitslosengeld II zum Wohngeld und zurück gewechselt
wird, durch Einführung einer 3-Monatsprognose, deutlich
seltener auf. Auch dies leistet einen erheblichen Beitrag
zum Bürokratieabbau. Beispielsweise erfolgt keine kurzfristige
Abmeldung bei Krankenkassen wegen des Wegfalls der
Krankenversicherungspflicht aufgrund des Bezuges von Arbeitslosengeld
II.

Durch Beibehaltung der Möglichkeit, auf freiwilliger Basis
weiterhin Wohngeld für ein weiteres Haushaltsmitglied oder
Wohngeld und Kinderzuschlag für Zeiträume unterhalb von
drei Monaten zu beantragen, werden auch im Einzelfall
Schlechterstellungen vermieden.

Eine Aufforderung Leistungsberechtigter zur Antragstellung
in den Fällen, in denen künftig eine Verpflichtung zur
Inanspruchnahme von Wohngeld und Kinderzuschlag nicht
mehr besteht, ist unzulässig.

...
Quelle: http://www.harald-thome.de/media/files/1703404.pdf
__


biddy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.06.2011, 20:36   #4
Erolena
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Standard AW: Wohngeldantrag fürs Kind?

Das heißt, du musst also nur dann Wohngeld beantragen,
wenn dadurch die gesamt Bedarfgemeinschaft (also Kind und Mutter)
für mindestens 3 Monate gar kein ALG2 mehr bekommen würden.

Das heißt, wenn du trotzdem weiter im ALG2-Bezug bleiben würdest, dann musst du den Wohngeldantrag nicht stellen.

Ein Wohngeldantrag könnte sich aber lohnen, wenn du bisher kein eigenes Einkommen hast.
Durchs Wohngeld ergibt sich "überschüssiges" Kindergeld beim Kind, das an dich übertragen wird.
Auf dieses Einkommen (Kindergeldeinkommen bei dir) würdest du 30 Euro Versicherungspauschale bekommen.
Wären im Jahr 360 Euro mehr verfügbares Geld im Haushalt. (12 Monate x 30 Versicherungspauschale =360).

Aber falls weniger als 30 Kindergeld an Dich übertragen wird,
gibt es auch die Versicherungspauschale nur teilweise - denke ich jedenfalls.
Erolena ist offline   Mit Zitat antworten
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