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Start > > -> Berechnung des Freibetrags bei Haushaltsgemeinschaften

Bedarfs- / Haushalts- u. Wohngemeinschaften / Familie Alles über Bedarfsgemeinschaften, Haushaltsgemeinschaften & Wohngemeinschaften und Familie


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Alt 19.04.2011, 07:59   #1
ela1953
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Standard Berechnung des Freibetrags bei Haushaltsgemeinschaften

Wer kann mir Auskunft darüber geben, ob meine Rechnung richtig ist, oder die eines anderen Forums?

Zitat:
Der Freibetrag bei einer HG wird anders berechnet:
Regelleistung x 2 + anteilige KdU x 1,5 = Freibetrag
Ergibt sich aus § 1 Abs.2 S.1 ALG II - Verordnung
Zitat:

Also Regelleistung x 2.
Also + anteilige KDU.
Also nochmal 50% von allem drauf, entspricht 150% oder dem 1,5-fachen.
Ich lese den entsprechenden Paragraphen aber anders

Zitat:
sind die um die Absetzbeträge nach § 11b des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch bereinigten Einnahmen in der Regel nicht als Einkommen zu berücksichtigen, soweit sie einen Freibetrag in Höhe des doppelten Betrags des nach § 20 Absatz 2 Satz 1 maßgebenden Regelbedarfs zuzüglich der anteiligen Aufwendungen für Unterkunft und Heizung sowie darüber hinausgehend 50 Prozent der diesen Freibetrag übersteigenden bereinigten Einnahmen nicht überschreiten.
Ich lese daraus, dass von dem Unterschied zwischen Freibetrag aus RS+KdU und dem bereinigten Einkommen noch mal 50 % frei sind.

Und nicht, wie hier die Meinung herrscht, 50 % auf den Freibetrag aufgeschlagen wird.

Das ist meiner Meinung nach auch unlogisch. Bezieht sich dieser 2. Freibetrag auf RS + KdU hätte ja jeder fast den gleichen Freibetrag. Unhabhängig vom Einkommen. Jemand mit 1000 Euro Einkommen hätte dann den gleichen Freibetrag, wie jemand mit 5000 Euro Einkommen.
Dementsprechend müsste der mit 5000 Euro fast sein ganzes Gehalt abgeben.

Hier ein Beispiel, das meine Meinung bestätigt:

Zitat:
Beispiel 1: Antragstellerin ist 27 Jahre alt und lebt mit ihrem Vater in einem Haushalt, dieser bezieht Einkommen durch Erwerbstätigkeit, sein bereinigtes Einkommen liegt bei 1.200 Euro netto, die Kosten der Unterkunft betragen 450 Euro inklusive Heizkosten; die Tochter lebt dort ohne Miete zu zahlen:

Berechnung:

2x 345 Euro Vater (Freibetrag = das zweifache der vollen (!) Regelleistung)
+450 Euro Miete
1.140 Euro Freibetrag

1.200 Euro (sein Einkommen)
- 1.140 Euro Freibetrag
60 Euro

Hiervon werden dann 50% = 30 Euro der Tochter als Einkommen angerechnet.

Bedarf Tochter: 345 Euro - 30 Euro = 315 Euro ergänzendes Arbeitslosengeld II
ela1953 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.04.2011, 08:06   #2
gelibeh
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Standard AW: Berechnung des Freibetrags bei Haushaltsgemeinschaften

Seh ich auch so, wie Du.
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
gelibeh ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.04.2011, 11:14   #3
biddy
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Standard AW: Berechnung des Freibetrags bei Haushaltsgemeinschaften

Hier noch ein ähnliches Beispiel auf PDF-Seite 12 (FH zu § 9), welches Deine Ansicht bestätigt:

*klick* http://www.harald-thome.de/media/fil...20.04.2009.pdf
__


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berechnung, freibetrags, haushaltsgemeinschaften

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