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Start > > -> Ich soll für meine Eltern aufkommen/ Jobcenter will alles über mein Vermögen wissen

Bedarfs- / Haushalts- u. Wohngemeinschaften / Familie Alles über Bedarfsgemeinschaften, Haushaltsgemeinschaften & Wohngemeinschaften und Familie


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Alt 10.01.2011, 22:08   #1
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SumseBiene
Standard Ich soll für meine Eltern aufkommen/ Jobcenter will alles über mein Vermögen wissen

Guten Abend !
Voab möchte ich sorry sagen, falls meine Frage in der falschen Rubrik steht. Ich habe mich heute lange hier umgesehen und finde es super, was Ihr alles auf die Beine stellt !

Ich (28 Jahre, ledig) voll berufstätig wollte meinen Eltern helfen (beide ALGII Empfänger). Mein Mitbewohner ist ausgezogen, meine Eltern müssen aus ihrer Whg raus. Ich habe 3 Zimmer, will sie aufnehmen, sie wollten das nun beim Jobcenter beantragen, brachten auch einen Untermietvertrag hin und sagten aus, dass wir nun als WG leben wollen. Die Tante in der Leistungsstelle fragte die doch tatsächlich, was ICH verdiene, was ich für Vermögen habe, was für Lebensversicherungen, Bausparverträge, ob ich ein Auto habe etc..... SIND DIE total durchgeknallt ??? Meine Eltern meinten, dass sie selbst gar nicht wüßten, was ich so habe oder verdiene. Natürlich nicht, geht doch auch keinen was an! Meine Eltern betonten, dass sie von mir nicht unterstützt werden und wir KEINE Haushaltsgemeinschaft darstellen.

Die Jobcenter-Tante meinte dann, ich wäre gesetzlich verpflichtet meine Eltern finanziell zu unterstützen, § 60 Abs. 1 Nr. 1 bis 3 SGBI. Wenn ich das Gesetz richtig verstehe, bin ich wirklich dazu verpflichtet. Ok, aber es gibt doch bestimmt einen Freibetrag oder ein Mindesteinkommen, das man haben muß. Bitte sagt mir, wie sich das errechnen würde. Ich zahle nun für die Wohnung 690 Euro warm.

Meine Eltern bekamen einen Haufen neuer Anträge mit folgendem Schreiben:
Sie teilten mit, dass Sie zur Untermiete bei Ihrer Tochter wohnen werden. Bitte reichen Sie diesbezüglich folgende Unterlagen FÜR IHRE TOCHTER ein: (hallo? FÜR ?? Ich will keine Leistung von denen!)
-Anlage HG
-Anlage VM
-Anlage EK
-Kontoauszüge der letzten 3 Monate lückenlos (was ist lückenlos?)
-Verdienstbescheinigungen der letzten 3 Monate
-Nachweise über vorhandene Geldanlagen (z.B Riester-Rente, Lebensversicherungen, Rentenversicherunge, usw.)
-Nachweis über vohandene Bausparvertäge

Sind das alles Dinge, die die von MIR wollen ? NOCH NIE mußte ich irgendwo Kontoauszüge einreichen, wofür ich mein Geld ausgebe, geht weder die, noch meine Eltern was an. Soll ich jetzt erklären, weshalb ich hier und da Mitglied bin und welche Gewerkschaft ich unterstütze und warum ich bei Beate Uhse einkaufe oder was ?? Und für meine Eltern soll ich nun sämtliche Sparverträge auflösen, Auto verkaufen, oder wie denken die sich das ?!

Wenn ich diese Anträge so sehe (HG), dann denken die jetzt schon, wir wären eine Haushaltsgemeinschaft oder? Wenn es Gesetz ist, muß ich sie wohl unterstützen, aber ich sehe nicht ein, mich hier vor dem Jobcenter "völlig nackt" zu machen!

Ich bin für jede "Erkenntnis" von Euch dankbar und grüße Euch aus Schleswig-Hostein !

sumsebiene
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Alt 10.01.2011, 22:12   #2
gast_
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gast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/in
Standard AW: Ich soll für meine Eltern aufkommen/ Jobcenter will alles über mein Vermögen wiss

Deine Eltern sollten keine Angaben zu dir machen- du bist deinen Eltern gegenüber nicht unterhaltsverpflichtet!

Soll das Amt dich schriftlich auffordern, Angaben zu machen...dann würde ich nicht mal antworten!

Außerdem: Das soll ja sicher auch kein Dauerzustand sein, daß sie bei dir wohnen... oder?
Das würde ich an ihrer Stelle auch gleich klar stellen - nicht daß die nachher keinen Umzug mehr übernehmen wollen!
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Alt 10.01.2011, 22:18   #3
SumseBiene->Emailproblem
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SumseBiene
Standard AW: Ich soll für meine Eltern aufkommen/ Jobcenter will alles über mein Vermögen wiss

Kiwi, das hatte ich auch überlegt. Ich habe aber die Befürchtung, dass sie dann meinen Eltern die Leistungen streichen könnten. Und ich will auch nicht, dass sie mittellos bleiben.

Im Schreiben steht: Für den Bezug von Leistungen ist es erforderlich, dass Sie alle Tatsachen angeben, die für Ihrenm Leistungsanspruch entscheidend sind und die notwendigen Nachweise vorlegen oder Ihrer Vorlage zustimmen ( § 60 Abs. 1 SGB I) Habe Sie die Unterlagen nicht eingereicht bis xxxx, können die Geldleistungen ganz entzogen werden.
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Alt 10.01.2011, 22:22   #4
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feldsalat
Standard AW: Ich soll für meine Eltern aufkommen/ Jobcenter will alles über mein Vermögen wiss

Das gilt aber nur für Unterlagen, die der HE auch wirklich beibringen kann. Du bist nicht zum Unterhalt verpflichtet, und deine Eltern haben, wenn du es verweigerst, kein Recht, an deine Unterlagen zu gehen. Im gegenteil, sie machen sich strafbar, wenn sie es trotzdem tun. Ihr seid Vermieter und Untermieter, nicht mehr. Kein Untermieter darf ungefragt an die Unterlagen seines Vermieters ran.
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Alt 10.01.2011, 22:26   #5
gast_
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Standard AW: Ich soll für meine Eltern aufkommen/ Jobcenter will alles über mein Vermögen wiss

Zitat von SumseBiene Beitrag anzeigen
Kiwi, das hatte ich auch überlegt. Ich habe aber die Befürchtung, dass sie dann meinen Eltern die Leistungen streichen könnten.
Ja, klar, es kann sein, daß sie so versuchen, euch einzuschüchtern. Darf man sich einfach nicht gefallen lassen...

Wenn sie Ärger machen, kann man sich leicht wehren.

Dazu gibt es die einstweilige Anordnung.(Sozialgericht) Die machen denen dann schon Beine!

Deine Eltern haben eine Mitwirkungspflicht, ja. Aber sie dürfen deine Daten nicht gegen deinen Willen weiter geben - bzw dir Unterlagen "klauen".

Zitat:
Für den Bezug von Leistungen ist es erforderlich, dass Sie alle Tatsachen angeben, die für Ihrenm Leistungsanspruch entscheidend sind
Entscheidend ist:

Du bist nicht bereit, sie freiwillig zu unterstützen... also haben sie ein Recht auf stattliche Leistungen!

Man muß einfach seine Rechte kennen...

Und bis das Sozialgericht die Arge zur Zahlung zwingt, kannst ja freundlicherweise mit einem rückzahlbaren Mini-Darlehen aushelfen...(aber erst, wenn die Einstweilige Anordnung wegen Mittellosigkeit) beantragt ist.
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Alt 10.01.2011, 22:38   #6
SumseBiene->Emailproblem
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SumseBiene
Standard AW: Ich soll für meine Eltern aufkommen/ Jobcenter will alles über mein Vermögen wiss

Zitat von Kiwi Beitrag anzeigen
Ja, klar, es kann sein, daß sie so versuchen, euch einzuschüchtern. Darf man sich einfach nicht gefallen lassen...

Wenn sie Ärger machen, kann man sich leicht wehren.

Dazu gibt es die einstweilige Anordnung.(Sozialgericht) Die machen denen dann schon Beine!

Deine Eltern haben eine Mitwirkungspflicht, ja. Aber sie dürfen deine Daten nicht gegen deinen Willen weiter geben - bzw dir Unterlagen "klauen".



Entscheidend ist:

Du bist nicht bereit, sie freiwillig zu unterstützen... also haben sie ein Recht auf stattliche Leistungen!

Man muß einfach seine Rechte kennen...

Und bis das Sozialgericht die Arge zur Zahlung zwingt, kannst ja freundlicherweise mit einem rückzahlbaren Mini-Darlehen aushelfen...(aber erst, wenn die Einstweilige Anordnung wegen Mittellosigkeit) beantragt ist.
Meine Eltern wollen ja auch nichts hinter meinem Rücken machen, die haben ja auch tatsächlich keine Daten von mir. Die waren nur genauso schockiert wie ich.
Ich begreife nur nicht, warum das Jobcenter ALLES zu meinen Finanzen wissen will! Wollen die wirklich, dass ich Bausparvertrag, Lebensversicherung etc auflöse ?
Ich dachte, man darf sogar "Rücklagen fürs Alter" als ALGII Empfänger haben. Hab ich doch mal gelsen.
Wenn ich genau wüßte, dass ich nur einen festen Betrag an meine Eltern überweisen bräuchte (etwas was ich mir auch leisten kann), dann würde ich sie unterstützen. Ich habe nur keine Ahnung, was es da für Freibeträge und Rechenbeispiele gibt.
SumseBiene ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.01.2011, 22:39   #7
ela1953
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Standard AW: Ich soll für meine Eltern aufkommen/ Jobcenter will alles über mein Vermögen wiss

Zitat:
§ 60 Abs. 1 Nr. 1 bis 3 SGBI
Danach bist du meiner Meinung nach nicht verpflichtet, deine Eltern zu unterstützen.

Du müsstest deine Eltern unterstützen, wenn diese Grundsicherung beantragen würden. Das ist aber wohl ein anderer Paragraph. Und man hat einen hohen Freibetrag.
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Alt 10.01.2011, 22:45   #8
Sprotte
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Standard AW: Ich soll für meine Eltern aufkommen/ Jobcenter will alles über mein Vermögen wiss

Der Elternunterhalt gehört zum SGB XII - Sozialamt ,das bedeutet,wenn deine Eltern pflegebedürftig sind,in einem Pflegeheim untergebracht sind.....das ist eine völlig andere Geschichte.Elternunterhalt wird auch noch im BGB geregelt m.W.

aber

Im SGB II gibt es keinen Unterhaltsanspruch/Rückgriff zwischen volljährigen Verwandten. Worauf die hinaus wollen ist die Vermutungsregelung im § 9 SGB II :

Zitat:
(5) Leben Hilfebedürftige in Haushaltsgemeinschaft mit Verwandten oder Verschwägerten, so wird vermutet, dass sie von ihnen Leistungen erhalten, soweit dies nach deren Einkommen und Vermögen erwartet werden kann.
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Alt 10.01.2011, 22:49   #9
arbeitslos in holland
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Standard AW: Ich soll für meine Eltern aufkommen/ Jobcenter will alles über mein Vermögen wiss

ja, schon

aber da müssen erhebliche einkünfte da sein, weil es freibeträge gibt. ein durchschnittsverdiener fällt da raus, pi x daumen jedenfalls
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Alt 10.01.2011, 22:54   #10
physicus
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Standard AW: Ich soll für meine Eltern aufkommen/ Jobcenter will alles über mein Vermögen wiss

Zitat:
aber da müssen erhebliche einkünfte da sein, weil es freibeträge gibt. ein durchschnittsverdiener fällt da raus, pi x daumen jedenfalls
dann solltest du aber auch schreiben was ein durchschnittsverdiener deiner meinung nach verdient...sonst ist das nicht pi mal daumen sondern 0815...^^
__

JobCenter we have Just Chaos

Meine Beiträge stellen keine Rechtshilfe dar, sondern sind lediglich Erfahrungswerte und meine Meinung, welche ich weiter gebe.
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Alt 10.01.2011, 22:54   #11
Martin Behrsing
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Grundsätzlich gibt es im SGB II keine Verpflichtung, dass Kinder oder eltern für ihre Kinder aufkommen müssen - im Gegensatz zur Sozialhilfe.

Also keine Auskünfte geben und sollte ein Auskunftsbegehren kommen, dann widersprechen und wieder hier melden.
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Gruß aus dem Rheinland

Martin

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Alt 10.01.2011, 22:56   #12
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SumseBiene
Standard AW: Ich soll für meine Eltern aufkommen/ Jobcenter will alles über mein Vermögen wiss

Zitat von Sprotte Beitrag anzeigen
Der Elternunterhalt gehört zum SGB XII - Sozialamt ,das bedeutet,wenn deine Eltern pflegebedürftig sind,in einem Pflegeheim untergebracht sind.....das ist eine völlig andere Geschichte.Elternunterhalt wird auch noch im BGB geregelt m.W.

aber

Im SGB II gibt es keinen Unterhaltsanspruch/Rückgriff zwischen volljährigen Verwandten. Worauf die hinaus wollen ist die Vermutungsregelung im § 9 SGB II :
ok Sprotte, also so wie ich es dachte. Jobcenter denkt jetzt, ich würde ihnen Geld zuschieben, oder hätte es vor. § 9 SGB II
Natürlich kann ich mich sturr stellen und sagen, dass ich nichts von mir angebe. Wenn ich es richtig lese, zieht das gleich einen Rattenschwanz nach mit Sozialgericht etc.

Ich verdiene netto 1900 Euro. Die Wohnung kostet mich nun 690 Euro. Ich weiß nicht, welchen Betrag man da als Unterstützung verlieren würde ? Meine Eltern würden sich ja nun eh an der Miete beteiligen.
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Alt 10.01.2011, 22:56   #13
arbeitslos in holland
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Zitat von physicus Beitrag anzeigen
dann solltest du aber auch schreiben was ein durchschnittsverdiener deiner meinung nach verdient...sonst ist das nicht pi mal daumen sondern 0815...^^
gilt doch nur bei pflege zb:
Nicht um jeden Preis: Streit um den Elternunterhalt - Kölnische Rundschau
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Alt 10.01.2011, 23:06   #14
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SumseBiene
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Zitat von physicus Beitrag anzeigen
dann solltest du aber auch schreiben was ein durchschnittsverdiener deiner meinung nach verdient...sonst ist das nicht pi mal daumen sondern 0815...^^
Keine Ahnung was Durchschnitt ist. Ich würde denen helfen, von meinen 1900 netto kann ich was abgeben, sind ja meine Elten. Ich zahle 690 Miete warm. Ich habe nur keine Vorstellung, "wie vermögend ich in den Augen des Jobcenters" bin. Die tun ja so, als hätte ich noch zig Konten und Geldanlagen.
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Alt 10.01.2011, 23:12   #15
arbeitslos in holland
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mach das, was @sprotte und @martin dir geraten haben
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Alt 10.01.2011, 23:23   #16
Sprotte
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Stell dich stur,SumseBiene,die Arge versucht dir den schwarzen Peter zu zuschieben.Natürlich wird das nicht kampflos gehen,ist klar....aber deine Eltern haben ein Recht auf staatliche Unterstützung.Mach dir klar,das jede Summe die du offiziell an sie zahlst ihnen voll als Einkommen angerechnet wird.

Lebst du mit deinen Eltern in einer WG,natürlich mit Untermietvertrag, ist das so als ob es Fremde wären ....und von denen bekommst du die anteilige Miete,Strom ....und das war's .
Du hast keine Unterhaltspflicht im SGB II und damit auch keine Einbußen,deine Eltern auch nicht.
Natürlich wird die Arge alles versuchen um eine BG/HG zu konstruieren....eventuell auch mit dem "Rattenschwanz" Sozialgericht,Hausbesuch usw.

Letztendlich liegt es an euch,ob ihr um euer Recht kämpfen wollt oder nicht ........

Warum haben deine Eltern keinen Umzug beantragt,wenn sie ausziehen müssen?Wäre stressfreier gewesen
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Alt 10.01.2011, 23:27   #17
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Zitat von SumseBiene Beitrag anzeigen
Keine Ahnung was Durchschnitt ist. Ich würde denen helfen, von meinen 1900 netto kann ich was abgeben, sind ja meine Elten. Ich zahle 690 Miete warm. Ich habe nur keine Vorstellung, "wie vermögend ich in den Augen des Jobcenters" bin. Die tun ja so, als hätte ich noch zig Konten und Geldanlagen.
Genau das wird dabei raus kommen - sie werden Vermutungen anstellen und es wird ein Dauerkampf werden.
Du darfst Deine Eltern eben nicht unterstützen - nicht offiziell. Alles was Du ihnen zukommen lässt ist Einkommen und wird angerechnet. Kaufst nur Du ein, dann kommst Du für sie auf und ihnen wird das abgezogen. Wenn es denn eine Wohngemeinschaft werden soll, dann macht das steril getrennt. Deine Eltern sollten Lebensmittel einkaufen und sich an Telefonkosten beteiligen.

Gerade das mit den Lebensmitteln war das erste was sie nachgeschaut haben.

Der sicherste und stressfreiere Weg wäre eine eigene Wohnung für Deine Eltern. Du kannst ihnen so besser helfen. Unbedingt schriftlich mitteilen, das es sich nur um eine vorübergehende Notlösung handelt.

Die Behörden schieben ihre Pflicht gerne auf Familien ab. Um das zu erreichen wenden sie üble Tricks an. Von Lügen, spionieren, Anschuldigungen. Psychoterror - alles dabei.

Achte sehr, sehr gut darauf das keinerlei Daten von Dir gespeichert werden. Deine Eltern sollten sich verkneifen irgendwas von Dir bekannt zu geben. Die stellen Fragen - da weiß man erst gar nicht was das soll und antwortet dann, weil es ja nicht so schlimm ist die Wahrheit zu sagen. Stimmt ja auch, nur leider werden die Angaben gerne anders ausgelegt und das meist zu Lasten der Antragsteller.

Eine WG solltet ihr euch gründlich überlegen. Ich muss gerade feststellen, das auch die Richter eher behördenfreunlich sind.
nordlicht22 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.01.2011, 00:06   #18
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@Sprotte:

Du fragst nach dem Umzug in eigene Whg für meine Eltern. Wahrscheinlich hätten wir es so machen sollen. Aber auch "Kinder meinen es manchmal gut mit ihren Eltern" ;-)
Ich hab denen das spontan angeboten (wenn die Situation umgekehrt wäre, hätten die das auch für mich getan), mein Mitbwohner ist ausgezogen und ich kenne nix anderes außer WG. Und bevor ich abends ganz alleine bin, kann ich doch auch mit meinen "Alten" klönen ;-) Ich komme mir dank dem Jobcenter vor wie eine Schwerverbrecherin, die jetzt schon des Betruges bezichtigt wird, obwohl noch nix gewesen ist.
SumseBiene ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.01.2011, 00:13   #19
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Zitat von SumseBiene Beitrag anzeigen
Keine Ahnung was Durchschnitt ist. Ich würde denen helfen, von meinen 1900 netto kann ich was abgeben, sind ja meine Elten. Ich zahle 690 Miete warm. Ich habe nur keine Vorstellung, "wie vermögend ich in den Augen des Jobcenters" bin. Die tun ja so, als hätte ich noch zig Konten und Geldanlagen.
Schön, daß du bereit bist, deinen Eltern zu helfen. Aber du hast offensichtlich keine Ahnung was du damit auslösen würdest.
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Alt 11.01.2011, 00:18   #20
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SumseBiene
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@nordlicht
mir scheint du sprichst echt aus Erfahrung mit deiner Warnung. Meine Eltern sollen eben schriftlich erklären, dass ich sie nicht unterstütze. Zum Glück sind meine Eltern auf der Hut was das betrifft, die haben ja heute im Jobcenter alles abgestritten und gesagt, dass mein Einkommen sie nichts angeht. Tatsächlich haben die mich noch nie danach gefragt. Und mit den "behördenfreundlichen Richtern" macht nicht grad Mut, aber ein Gang zum Sozialgericht ist bestimmt kein Ponyhof. Das wollte ich den Eltern eigentlich ersparen. Vielleicht bekommen wir das mit Widerspruch auch so geregelt.
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Alt 11.01.2011, 00:26   #21
Sprotte
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Standard AW: Ich soll für meine Eltern aufkommen/ Jobcenter will alles über mein Vermögen wiss

SumseBiene.....die Arge ist alles,nur eins ganz sicher nicht,menschenfreundlich,genauso wie das ganze Konstrukt SGB.
Du hast völlig normal reagiert,so wie es unter Verwandten,die sich gern haben üblich ist.Lasst euch das nicht durch dieses kaputte System kaputt machen.Versucht,egal was ihr jetzt macht,sachlich mit dieser Geschichte umzugehen.....und lasst euch bloss kein schlechtes Gewissen von diesen "argen" Argeleuten einreden .
ALG II steht deinen Eltern zu,das ist kein Almosen.Und du bist keine Melkkuh für "Vater" Staat,der gerne viele Rechte haben möchte,nur keine Pflichten....dafür sind die Bürger da,für die Pflichten,möglichst ohne Rechte und möglichst mit Steuerklasse 1.....

Schau dich hier im Forum um.....du bist nicht die Erste mit diesem Problem und du wirst auch nicht die Letzte sein....hilft dir jetzt nicht,weiss ich....aber lesen hilft,maybe
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Alt 11.01.2011, 00:53   #22
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SumseBiene
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Doch Sprotte danke, die Worte helfen tatsächlich !! Ich habe mich auch nie beklagt über die Steuerklasse 1, obwohl ich schon echt viel abdrücken muß an den Staat. Das ist eben so. Aber jetzt sehen die mich wirklich im Jobcenter als Melkkuh. Mich regt es einfach auf, dass die das schon so voraussetzen. Wir werden der HG widersprechen, ich will das alles nicht noch schlimmer machen. Das ganze System ist wirklich kacke ! Anders kann ich das nicht sagen! Diese Berge an Formularen sind fieser als meine Steuererklärung !
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Alt 11.01.2011, 01:00   #23
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SumseBiene
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Zitat von Kiwi Beitrag anzeigen
Schön, daß du bereit bist, deinen Eltern zu helfen. Aber du hast offensichtlich keine Ahnung was du damit auslösen würdest.
Danke für die Nachricht. Ich merke, Ihr habt Erfahrung. Ok ich werde es nicht schlimmer machen, als es ist. Ich hab mich hier angemeldet, weil ich nicht viel Ahnung habe. Ich kann auch noch keine Nachricht schicken, muß wohl 13 Beiträge schreiben oder so ;-)

Meine Eltern werden schriftlich erklären, dass ich sie nicht unterstütze und es keine Kontoauszüge von mir gibt o.ä. Mal sehen, wie weit sie damit kommen....
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Alt 11.01.2011, 01:15   #24
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Du bist nicht zum Unterhalt verpflichtet,- also leistest Du auch keinen Unterhalt, so wie auch sie Dir keinen Unterhalt leisten müssen.
Sie wirtschaften getrennt von Dir und Ihr seid keine Einstehens-, und keine Haushaltsgemeinschaft. Sondern eine Wohngemeinschaft.
Sobald Du Deinen Eltern auch nur einen Euro dazugibst, wird ihnen der vom Amt weggestrichen,- und si haben nicht mehr als jetzt, d.h. Du unterstütst nicht Deine Eltern, sondern das ALG II-Amt.

Ich wohne ja auch mit meinem verdienenden Sohn zusammen, als WG. Ich habe, als ich in ALG II fiel, einmal dem Amt geschrieben, daß ich an Eides Statt versichere, daß mein Sohn und ich eine Wohngemeinschaft führen, nicht füreinander einstünden, und auch unsere Haushalte getrennt führten. Unterschrift von mir drunter, und das wars. Und seither zahlt das Amt meine Hälfte von Miete, Heizung und Nebenkosten an mich, und mein Sohn zahlt seine Hälfte der Miete plus Heizung und Nebenkosten,- und gut ist's.
Rounddancer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.01.2011, 01:27   #25
Sprotte
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Standard AW: Ich soll für meine Eltern aufkommen/ Jobcenter will alles über mein Vermögen wiss

Na ja...jetzt weisst du wenigstens,das Finanzbeamte eigentlich ganz nett sind und ihren Job beherrschen,zumindest die meisten


Schau doch mal ob es in deiner Stadt so etwas wie die Kölner Keas gibt.Ein Ansprechpartner vor Ort ,zusätzlich zu diesem Forum wäre nicht schlecht.Man fühlt sich nicht so allein und ausgeliefert.....und lies dir den § 13 SGB X durch ....für alle Fälle.
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