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Start > > -> Einkommensanfrage der KV bei eheähnlicher Gemeinschaft

Bedarfs- / Haushalts- u. Wohngemeinschaften / Familie Alles über Bedarfsgemeinschaften, Haushaltsgemeinschaften & Wohngemeinschaften und Familie


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Alt 26.07.2006, 18:53   #1
giulia->Emailproblem
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Registriert seit: 14.07.2006
Ort: Baden-Württemberg
Beiträge: 3
giulia
Standard Einkommensanfrage der KV bei eheähnlicher Gemeinschaft

Hallo,

bin relativ neu im Forum und hoffe, dass mir einer von Euch weiter helfen kann.
Ich bin vor kurzem nach Karlsruhe zu meinem Freund gezogen, weil es in meiner Heimatgegend (Oberfranken, ehemaliges Grenzgebiet, Textilindustrie) jobmäßig echt mies aussieht und ich keinen Bock mehr hatte für fünf Euro in der Stunde zu putzen und Urinstein abzukratzen ohne davon leben zu können.

Wir sind jetzt also eine eheähnliche Gemeinschaft. Mein Lebensgefährte verdient ausreichend und ich habe/konnte mich deshalb nur als arbeitssuchend melden.
Bei der AOK muss ich mich freiwillig versichern, es sei denn, ich möchte ohne KV leben, was noch gar nicht so das Problem wäre. Das Problem ist, dass der Versicherungsschutz nur gilt, wenn man durchweg Beiträge bezahlt hat. Würde ich jetzt also aussetzen und mich irgendwann wieder anmelden, müsste ich für alle Monate, in denen ich nicht versichert war, rückwirkend Beiträge bezahlen um einen Versicherungsschutz zu erhalten.
Dann doch lieber freiwillig versichern.
Wie ich von der zuständigen Sachbearbeiterin behandelt wurde lass ich hier lieber weg. Wieder was gelernt: Als Leistungsbezieher ist man Schmarotzer und als Frau, die sich von ihrem Mann "aushalten lässt" anscheinend völlig bäh.

Nach einer Woche kommt ein Brief. Von der AOK. Der monatliche Beitrag bei 0 Euro Einkommen beträgt 128,63 Euro. Neben dem Bescheid liegt noch ein Fragebogen mit im Umschlag.

O-Ton AOK:
Bitte füllen Sie noch beigefügte Einnahmen/Ausgaben-Aufstellung zur Komplettierung unserer Unterlagen aus und schicken sie unterschrieben zurück. Lassen Sie bitte ebenfalls Ihren Lebensgefährten unterschreiben.
Ihre Angaben benötigen wir, um unsere Aufgaben rechtmäßig erfüllen zu können. Zur Auskunft sind Sie nach § 206 SGB V sowie § 50 SGB XI verpflichtet. Die Erhebung Ihrer Daten erfolgt aufgrund von § 240 SGB und § 57 SGB XI sowie von Satzungsregelungen.

Das ganze nennt sich Einkommensanfrage. Auszufüllen sind:
Einnahmen aller im Haushalt lebenden Personen, Art und Höhe der Einnahme, monatlich und jährlich, Einnahme durch wen.
Ausgaben aller im Haushalt lebenden Personen, Art und Höhe der Ausgaben (Versicherungen, Miete, Lebenshaltungskosten usw.), Ausgabe durch wen, monatlich, jährlich.

Was soll das? Ich habe kein Hartz IV beantragt!
Was interessiert die Gehalt, Versicherungen und etc. eines für sie völlig Fremden (mein Lebensgefährte ist nicht bei der AOK). Die werden ihre Beiträge schon bekommen, sonst hätte ich mich ja wohl nicht freiwillig gemeldet, alles andere geht die doch einen Sch.... an.
Naja, wir haben jedenfalls bisher nix ausgefüllt und werden das auch nicht tun. :P
__

Das soziale Netz ist die Grundbedingung für ein Mindestmaß an Freiheit, für all die Menschen, denen Reichtum nicht in die Wiege gelegt wurde.

Treppen kehrt man von oben. Und wenn es einen Gott gibt, hat er keine andren Hände als die unsrigen.
giulia ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.07.2006, 20:11   #2
Ludwigsburg
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Re: Einkommensanfrage der KV bei eheähnlicher Gemeinschaft

Zitat von giulia
Hallo,

bin relativ neu im Forum und hoffe, dass mir einer von Euch weiter helfen kann.
Ich bin vor kurzem nach Karlsruhe zu meinem Freund gezogen, weil es in meiner Heimatgegend (Oberfranken, ehemaliges Grenzgebiet, Textilindustrie) jobmäßig echt mies aussieht und ich keinen Bock mehr hatte für fünf Euro in der Stunde zu putzen und Urinstein abzukratzen ohne davon leben zu können.

Wir sind jetzt also eine eheähnliche Gemeinschaft. Mein Lebensgefährte verdient ausreichend und ich habe/konnte mich deshalb nur als arbeitssuchend melden.
Bei der AOK muss ich mich freiwillig versichern, es sei denn, ich möchte ohne KV leben, was noch gar nicht so das Problem wäre. Das Problem ist, dass der Versicherungsschutz nur gilt, wenn man durchweg Beiträge bezahlt hat. Würde ich jetzt also aussetzen und mich irgendwann wieder anmelden, müsste ich für alle Monate, in denen ich nicht versichert war, rückwirkend Beiträge bezahlen um einen Versicherungsschutz zu erhalten.
Dann doch lieber freiwillig versichern.
Wie ich von der zuständigen Sachbearbeiterin behandelt wurde lass ich hier lieber weg. Wieder was gelernt: Als Leistungsbezieher ist man Schmarotzer und als Frau, die sich von ihrem Mann "aushalten lässt" anscheinend völlig bäh.

Nach einer Woche kommt ein Brief. Von der AOK. Der monatliche Beitrag bei 0 Euro Einkommen beträgt 128,63 Euro. Neben dem Bescheid liegt noch ein Fragebogen mit im Umschlag.

O-Ton AOK:
Bitte füllen Sie noch beigefügte Einnahmen/Ausgaben-Aufstellung zur Komplettierung unserer Unterlagen aus und schicken sie unterschrieben zurück. Lassen Sie bitte ebenfalls Ihren Lebensgefährten unterschreiben.
Ihre Angaben benötigen wir, um unsere Aufgaben rechtmäßig erfüllen zu können. Zur Auskunft sind Sie nach § 206 SGB V sowie § 50 SGB XI verpflichtet. Die Erhebung Ihrer Daten erfolgt aufgrund von § 240 SGB und § 57 SGB XI sowie von Satzungsregelungen.

Das ganze nennt sich Einkommensanfrage. Auszufüllen sind:
Einnahmen aller im Haushalt lebenden Personen, Art und Höhe der Einnahme, monatlich und jährlich, Einnahme durch wen.
Ausgaben aller im Haushalt lebenden Personen, Art und Höhe der Ausgaben (Versicherungen, Miete, Lebenshaltungskosten usw.), Ausgabe durch wen, monatlich, jährlich.

Was soll das? Ich habe kein Hartz IV beantragt!
Was interessiert die Gehalt, Versicherungen und etc. eines für sie völlig Fremden (mein Lebensgefährte ist nicht bei der AOK). Die werden ihre Beiträge schon bekommen, sonst hätte ich mich ja wohl nicht freiwillig gemeldet, alles andere geht die doch einen Sch.... an.
Naja, wir haben jedenfalls bisher nix ausgefüllt und werden das auch nicht tun. :P
Füll aus, was dich betrifft, und schreib drunter, dein freund möchte keine Angaben machen, da er anderweitig versichert ist.

Gruß aus Ludwigsburg
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Alt 27.07.2006, 12:01   #3
giulia->Emailproblem
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Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Registriert seit: 14.07.2006
Ort: Baden-Württemberg
Beiträge: 3
giulia
Standard Re: Einkommensanfrage der KV bei eheähnlicher Gemeinschaft

Vielen Dank für die Antwort.
Genau so werden wir es machen! Allerdings erst bei Nachfrage von Seiten der AOK. Erst mal bekommen sie nur den Beitrag.
Vielleicht testet die KV, wie weit sie gehen kann und wie brav der Bürger alles ausfüllt, was man ihm schickt... das werden wir dann ja sehen.

Schöne Grüße von Giulia
__

Das soziale Netz ist die Grundbedingung für ein Mindestmaß an Freiheit, für all die Menschen, denen Reichtum nicht in die Wiege gelegt wurde.

Treppen kehrt man von oben. Und wenn es einen Gott gibt, hat er keine andren Hände als die unsrigen.
giulia ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.07.2006, 12:11   #4
Martin Behrsing
Redaktion
 
Benutzerbild von Martin Behrsing
 
Registriert seit: 16.06.2005
Ort: Bonn
Beiträge: 22.301
Martin Behrsing Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard

Füll ihn bitte nur soweit aus, wie er dich betrifft. Alle anderen Personen im Haushalt sind unrelevant und gehen auch die KK nichts an.
__

Gruß aus dem Rheinland

Martin

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Martin Behrsing ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.01.2009, 16:50   #5
josparrowberlin->Emailproblem
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Registriert seit: 21.01.2009
Beiträge: 1
josparrowberlin
Standard AW: Einkommensanfrage der KV bei eheähnlicher Gemeinschaft

hallo, die tkk (Techniker Krankenkasse) fragt mich in einer jährlich erscheinenden "Einkommensanfrage" nach "Meinen Einnahmen". im dez. 2008 enthält dieser fragebogen zusätzlich:
"Ich habe keine Einnahmen und bestreite meinen Lebensunterhalt durch:"
dass ich keine einnahmen habe, nicht einmal sozialleistungen, ist der tkk bekannt.

muss ich diese frage beantworten?
da die tkk eine instituition des öffentlichen rechts ist, und die bekanntlich auch nicht zögern, ihren erweiterten machtraum drakonisch einzusetzen:

welche folgen habe ich zu befürchten, wenn ich die frage unbeantwortet lasse?
was wird im nächsten schritt auf mich zu kommen, wenn ich der tkk angebe, dass ich meinen lebensunterhalt allein durch einen kredit bei meiner lebenspartnerin bestreite?
kennt ihr vieleicht ein forum, das ärger mit den krankenkassen spezieller behandelt?
grüsse aus berlin
jo
josparrowberlin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.01.2009, 19:19   #6
HajoDF
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Standard AW: Einkommensanfrage der KV bei eheähnlicher Gemeinschaft

Zitat von josparrowberlin Beitrag anzeigen
hallo, die tkk (Techniker Krankenkasse) fragt mich in einer jährlich erscheinenden "Einkommensanfrage" nach "Meinen Einnahmen". im dez. 2008 enthält dieser fragebogen zusätzlich:
"Ich habe keine Einnahmen und bestreite meinen Lebensunterhalt durch:"
dass ich keine einnahmen habe, nicht einmal sozialleistungen, ist der tkk bekannt.

muss ich diese frage beantworten?
da die tkk eine instituition des öffentlichen rechts ist, und die bekanntlich auch nicht zögern, ihren erweiterten machtraum drakonisch einzusetzen:

welche folgen habe ich zu befürchten, wenn ich die frage unbeantwortet lasse?
was wird im nächsten schritt auf mich zu kommen, wenn ich der tkk angebe, dass ich meinen lebensunterhalt allein durch einen kredit bei meiner lebenspartnerin bestreite?
kennt ihr vieleicht ein forum, das ärger mit den krankenkassen spezieller behandelt?
grüsse aus berlin
jo
Hierzu eine vielleicht nicht passende Geschichte:
Vorige Woche traf ich auf dem Parkplatz von XXXX-Discounter zwei recht junge Leute mit Hund. Sie saß an dem Eingang zum Laden und er "betreute" den Hund auf dem Parkplatz auf dem Asphalt sitzend. Er fragte mich, ob ich einen Euro für ihn hätte und ich hatte!
Ins Gespräch gekommen erzählte er, dass er nicht so doof sei Hartz 4 zu beantragen und auf meine Nachfrage sagte er: "Vom Schnorren lebe ich besser und muss mir von Wichsern nichts sagen lassen".

Das wäre doch eine passende Auskunft für die KK?
HajoDF ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.01.2009, 07:20   #7
Paula06->Emailproblem
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Registriert seit: 13.04.2007
Ort: Rhein-Sieg Kreis
Beiträge: 137
Paula06
Standard AW: Einkommensanfrage der KV bei eheähnlicher Gemeinschaft

Zitat von josparrowberlin Beitrag anzeigen
hallo, die tkk (Techniker Krankenkasse) fragt mich in einer jährlich erscheinenden "Einkommensanfrage" nach "Meinen Einnahmen". im dez. 2008 enthält dieser fragebogen zusätzlich:
"Ich habe keine Einnahmen und bestreite meinen Lebensunterhalt durch:"
dass ich keine einnahmen habe, nicht einmal sozialleistungen, ist der tkk bekannt.

muss ich diese frage beantworten?
da die tkk eine instituition des öffentlichen rechts ist, und die bekanntlich auch nicht zögern, ihren erweiterten machtraum drakonisch einzusetzen:

welche folgen habe ich zu befürchten, wenn ich die frage unbeantwortet lasse?
was wird im nächsten schritt auf mich zu kommen, wenn ich der tkk angebe, dass ich meinen lebensunterhalt allein durch einen kredit bei meiner lebenspartnerin bestreite?
kennt ihr vieleicht ein forum, das ärger mit den krankenkassen spezieller behandelt?
grüsse aus berlin
jo
Hallo josparrowberlin,

stelle Deine Frage hier nochmal rein, die können Dir Auskunft geben, habe mich auch mal an die gewand und die konnten mir echt gut helfen.

Gesetzliche Krankenkassen Vergleich - Krankenkassentarife im Vergleich

Begib Dich da ins Forum und stelle Deine Frage da nochmal rein.

Viel Glück

LG
Paula06
__

Die Herrschenden müssen bewacht werden, nicht die Beherrschten.
(Friedrich Dürrenmatt)
Paula06 ist offline   Mit Zitat antworten
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eheaehnlicher, eheähnlicher, einkommensanfrage, gemeinschaft

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