Bedarfs- / Haushalts- u. Wohngemeinschaften / Familie Alles über Bedarfsgemeinschaften, Haushaltsgemeinschaften & Wohngemeinschaften und Familie


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Alt 19.07.2017, 15:54   #1
Trackstar
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Trackstar
Standard Allgemeine fragen bzg Bedarfsgemeinschaft

Hallo,
ich hab da eine frage. Zurzeit lebe ich mit meiner mutter und meiner kleinen Schwester in einer Bedarfsgemeinschaft. Meine mutter bezieht alg2. Ich bin 24 Jahre alt und werde in Oktober 25. ich hab ein teilzeit Job 20 std die woche aber arbeite voll Zeit also 40 std die woche.

Zu meinen fragen.

Das Arbeitsamt weiß das ich teilzeit 20 std arbeite und 800€ verdiene wird die Agentur für Arbeit meine Überstunden voll angerechnen bei meiner mutter ?

Wie sieht das aus wenn ich mich zu meinen Großeltern ummelde um das zu umgehen das meine mutter alles voll angerechnet wird ich muss da zu sagen wir wohnen in ein Mehrparteienhaus und meine Großeltern leben eine Etage unter meine Mutter und in dem Haus wohnen 4 weitere Parteien.

Ich weiß das ich mit 25 eine eigene Bedarfsgemeinschaft bilde und bei meiner mutter raus bin aber das ist halt viel Geld was ich in den 4 Monaten verlieren würde.

Ich weis auch das ich eine Haushaltsgemeinschaft bilden kann aber dafür muss ich glaube ich ein grösseres Einkommen haben was auch im Vertrag stehen muss.

Vielen dank für eure Zeit :)
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Alt 19.07.2017, 16:00   #2
Helga40
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Helga40 Helga40 Helga40 Helga40 Helga40 Helga40 Helga40 Helga40 Helga40 Helga40 Helga40
Standard AW: Allgemeine fragen bzg Bedarfsgemeinschaft

Bei deiner Mutter wird nichts angerechnet. Die 800 Euro dürften ja gerade mal so reichen, deinen Bedarf von 409 Euro + anteilige Miete zu decken. Wenn überhaupt. Oder bekommst du die Überstunden bezahlt? Abbummeln bei 50% Plus zur eigentlichen Arbeitszeit dürfte kaum gehen...


Wurde dir übrigens schonmal erklärt:


https://www.elo-forum.org/allgemeine...weiss-rat.html
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Alt 20.07.2017, 00:21   #3
Doppeloma
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Beiträge: 9.191
Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma
Frage AW: Allgemeine fragen bzg Bedarfsgemeinschaft

Hallo Trackstar,

Zitat:
ich hab da eine frage. Zurzeit lebe ich mit meiner mutter und meiner kleinen Schwester in einer Bedarfsgemeinschaft. Meine mutter bezieht alg2. Ich bin 24 Jahre alt und werde in Oktober 25. ich hab ein teilzeit Job 20 std die woche aber arbeite voll Zeit also 40 std die woche.
Dazu habe ich erst mal eine Frage, warum arbeitest du (regelmäßig ?) Vollzeit wenn du einen Arbeitsvertrag auf Teilzeit hast, Überstunden sollten eine Grenze haben (und eine klare Regelung wie damit umgegangen wird im Arbeitsvertrag) und nicht als selbstverständlich abgeleistet werden.

Dir ist schon klar, dass dein AG dich schamlos ausnutzt und im Krankheitsfalle (Lohnfortzahlung / Krankengeld) nur der Betrag gemäß arbeitsvertraglicher Arbeitsszeit die Grundlage sein wird für die Berechnung von Lohnersatzleistungen ???

Das gleiche gilt im Falle von Arbeitslosigkeit bei der AfA, denn dein AG zahlt ja auch nur (seit wann ?) die geringeren Beiträge für dich (auch an die Rentenkasse) ...

Zitat:
Das Arbeitsamt weiß das ich teilzeit 20 std arbeite und 800€ verdiene wird die Agentur für Arbeit meine Überstunden voll angerechnen bei meiner mutter ?
Wenn ihr eine Bedarfgemeinschaft seid, dann seid ihr beim JobCenter und nicht beim "Arbeitsamt", die haben mit ALG II nicht viel zu tun.

Auf welchem Wege wurden dir denn bisher diese Überstunden ausgezahlt, musst du keine Einkommensnachweise vorlegen beim JC ???

Du kannst dich aus der BG auch herausnehmen lassen, wenn dein eigener Bedarf gedeckt ist, das geht auch UNTER 25 Jahre ... ich sehe das etwas anders als meine Vorschreiberin, du bekommst ja gar keine 409 € in deinem Alter als Regelsatz und dein Kopfanteil Miete kann ja auch nicht so hoch sein, dass 800 € (aktuell) nicht für dich alleine reichen sollten.

Dann ist es auch egal wie viel du letztlich wirklich verdienen wirst.
Es darf nur noch dein Mietanteil mit in die BG deiner Mutter einfließen ... der Rest würde das JC NICHTS mehr anzugehen haben ... so wird das spätestens ab dem Oktober dann auch sein.

Wenn du weiter bei deiner Mutter wohnst jedenfalls oder in einem anderen Haushalt wo ALGII bezogen wird.

Zitat:
Wie sieht das aus wenn ich mich zu meinen Großeltern ummelde um das zu umgehen das meine mutter alles voll angerechnet wird ich muss da zu sagen wir wohnen in ein Mehrparteienhaus und meine Großeltern leben eine Etage unter meine Mutter und in dem Haus wohnen 4 weitere Parteien.
Und du nimmst an das wird man dir glauben beim JC, wenn du dich im gleichen Haus / gleiche Adresse "ummelden" willst ... wie stellst du dir das vor ?
Oder meinst du dich nur "theoretisch" umzumelden und weiter bei deiner Mutter zu wohnen, das wäre "Betrug", dabei solltest du dich besser nicht erwischen lassen.

Und wenn du bisher schon mehr Geld bekommen hast als auf dem Lohnzettel stand ... möchte ich da auch lieber nicht weiter nachfragen ...

Zitat:
Ich weiß das ich mit 25 eine eigene Bedarfsgemeinschaft bilde und bei meiner mutter raus bin aber das ist halt viel Geld was ich in den 4 Monaten verlieren würde.
Dann such dir doch eine eigene Wohnung und zieh aus, wenn du genug dafür verdienst kann dir das doch Niemand verbieten ... also so ganz klar sind mir deine Fragen dazu nicht ...

Zitat:
Ich weis auch das ich eine Haushaltsgemeinschaft bilden kann aber dafür muss ich glaube ich ein grösseres Einkommen haben was auch im Vertrag stehen muss.
Dein regelmäßiges Einkommen sollte unbedingt im Vertrag stehen, die Gründe dafür habe ich dir oben schon beschrieben, wenn du ständig Vollzeit arbeitest mit einem Teilzeitvertrag dann betrügt dein AG die Sozialkassen (UND DICH), um die gesetzlichen Beiträge ...

Braucht er eine Vollzeitkraft, dann soll er dich gefälligst auch als Vollzeitkraft vertraglich absichern ... merkst du gar nicht, dass du unzulässig ausgenutzt wirst ... Mehrstunden / Überstunden sollen die Ausnahme sein und NICHT die Regel ...

MfG Doppeloma
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Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

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Alt 23.07.2017, 14:29   #4
Kerstin_K
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Kerstin_K Kerstin_K Kerstin_K Kerstin_K Kerstin_K Kerstin_K Kerstin_K Kerstin_K Kerstin_K Kerstin_K Kerstin_K
Standard AW: Allgemeine fragen bzg Bedarfsgemeinschaft

Doppeloma,

Wenn die Ueberstunden bezahlt werden, gehen davon doch auch Sozialversicherungsbeitraege ab, das ist kein Problem. Und das Krankengeld wird dann denke ich vom zuletzt gezahlten Geld berechnet und nicht von dem, was im Vertrag steht.

Ich gebe Dir allerdings recht, dass Ueberstunden auf Dauer Mist sind.
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Alt 24.07.2017, 03:54   #5
Doppeloma
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Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma
Ausrufezeichen AW: Allgemeine fragen bzg Bedarfsgemeinschaft

Hallo Kerstin_K,

Zitat:
Wenn die Ueberstunden bezahlt werden, gehen davon doch auch Sozialversicherungsbeitraege ab, das ist kein Problem.
Wenn die schon gar nicht auf dem Lohnschein ausgewiesen sind, sonst wüsste das JC ja auch davon ... dann glaube ich nicht, dass da alles mit rechten Dingen zugeht.

Zitat:
Und das Krankengeld wird dann denke ich vom zuletzt gezahlten Geld berechnet und nicht von dem, was im Vertrag steht.
Lohnersatzleistungen werden generell NUR nach dem arbeitsvertraglichen Durchschnittseinkommen berechnet, da fallen nicht nur Überstunden raus, sondern auch Zuschläge für Schichtarbeit z.B.

Ich mag da jetzt nicht nachlesen aber im Arbeitszeitgesetz gibt es auch Regelungen dazu wie viele Überstunden es so sein dürfen (wann und wie die auszugleichen sind) und dass es keine regelmäßigen Überstunden geben darf ...

Regelmäßige Vollzeitarbeit bei Teilzeit-Arbeitsvertrag ist schlicht schon mal ein Betrug am Arbeitnehmer.

Wenn ich (als AG) weiß, dass genug Arbeit für Vollzeit anfallen wird, dann kann man das nicht über ständige Überstunden des selben Mitarbeiters abdecken wollen.

Ein weiteres Beispiel wären die ZAF mit ihren "Arbeitszeit-Konten", die auch meist "zweckentfremdet" werden ...
Der Leiharbeiter wird (in der Regel) für Teilzeit (30 - 35 Wochenstunden) eingestellt (um das AG-Risiko für Ausfallzeiten zu mindern) und arbeitet beim Einsatzbetrieb meist auch Vollzeit ...

Lohnersatzleistungen (schon die Lohnfortzahlung) bekommt er dann auch nur nach dem ZAF-Arbeitsvertrag gezahlt ... falls sich der AG nicht direkt am Arbeitszeit-Konto bedient dafür und AU damit "verrechnet" ...
Der Mitarbeiter bezahlt sich dann (teilweise) aus seinen Überstunden selber bei AU ... alles schon dagewesen ...

Männe hat in seiner Sicherheitsfirma auch haufenweise Überstunden gemacht (ist nicht so schwer bei regelmäßigen 12- Stunden-Schichten ) war allerdings schon Vollzeit (40 Stunden) angestellt ... da schafft man an 5 Tagen "locker" schon 20 zusätzlich.

Es gab pro gearbeiteter Stunde eine "Anwesenheits-Zulage" (wenige Cent aber immerhin) ... im Urlaub und bei Krankheit ist man allerdings nicht "anwesend" am Arbeitsplatz ... auch das sonstige Geld gab es dann für die arbeitsvertragliche 40-Stunden-Woche und keinen Cent mehr ...

Genauer äußern könnte sich nur der TE selbst noch mal dazu ...

MfG Doppeloma
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