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Start > > -> Ü25, wohnhaft in Einliegerwohnung im Haus der Eltern - Erstantrag ALG II - Frage zu KDU

Bedarfs- / Haushalts- u. Wohngemeinschaften / Familie Alles über Bedarfsgemeinschaften, Haushaltsgemeinschaften & Wohngemeinschaften und Familie


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Alt 27.05.2017, 14:37   #1
Herbstkind
Elo-User/in
 
Registriert seit: 27.05.2017
Beiträge: 4
Herbstkind
Standard Ü25, wohnhaft in Einliegerwohnung im Haus der Eltern - Erstantrag ALG II - Frage zu KDU

Hallo liebes Forum,

ganz kurz zur Situation:

Ich, 33, wohne in einer Einliegerwohnung im Haus meiner Eltern. Meine Eltern: Vater schon Rentner, Mutter ab dem 1.9. Rentnerin.
Bisher habe ich keine Miete gezahlt - habe aber immer wieder meinen Eltern etwas Geld zugesteckt, da ja diverse Kosten wie Wasser, Gas etc.pp. bezahlt werden müssen.

Und jetzt habe ich gerade folgendes Problem.


Übergangsweise muss ich nun ALG II beantragen - ab dem 1.6.
Nun habe ich vom Amt einen ganzen Batzen Blätter mitbekommen, die ausgefüllt werden sollen. Anbei hatte mir der Sachbearbeiter auch den Zettel für KDU in die Hand gedrückt, mit dem Kommentar, wenn was gezahlt werden soll, dann müssen meine Eltern einen Mietvertrag mit mir aufsetzen.

Meine Eltern möchten aber gar keinen Mietvertrag mit mir haben. Es würde ihnen schon reichen, wenn sie anteilig die Nebenkosten bekommen würden.

Würde in der Konstellation (ich bewohne in dem Haus meiner Eltern eine Einliegerwohnung) eine Kostenbeteiligungsvereinbarung reichen, oder müssten meine Eltern einen Mietvertrag mit mir abschließen?

Ich habe jetzt schon öfter im Forum gelesen, dass man Wasser, Gas, Abfallbeseitigung, Abwasser, Schornsteinfeger und eine Warmwasserpauschale für die Nebenkosten absetzen kann.

Gibt es noch andere Dinge, die da mit rein fallen?

Was ist zum Beispiel mit Gebäudeversicherung? Oder Erbpacht?
Oder sind dies Dinge, die über die eigentliche Miete bezahlt werden würden?

Die Einliegerwohnung besitzt einen separaten Stromzähler. Alles andere wie Gas, Wasser etc.pp. beziehen meine Eltern für das ganze Haus.
Könnten meine Eltern dann die Gesamtkosten der Nebenkosten für das Haus durch 3 Personen teilen? Oder müssen diese Kosten dann auf die Quadratmeter der Einliegerwohnung runtergerechnet werden?

Ich entschuldige mich schon mal für die vielen Fragen, aber ich bin dahingehend sehr unwissend und ich möchte dem Amt ja nun wirklich sehr ungern, irgendwelche Infos liefern, die es eigentlich nichts angeht.

Habe nun auch in einem anderen Beitrag eine Kostenbeteiligungsvereinbarung gefunden und würde diese dann dementsprechend umschreiben:

"Nebenkostenvereinbarung zwischen Herbstkind und M&D.

Kaltmiete: 0 Euro
Nebenkosten: ausgerechneter Betrag in Euro
Heizkosten: ausgerechneter Betrag in Euro
gesamt: xx Euro

Mit dieser Pauschale sind alle Betriebskostenforderungen abgegolten. Eine Betriebskostenabrechnung erfolgt nicht. Die Zahlung erfolgt monatlich bis zum 3. des Monats in Bar oder gegen Quittung oder per Überweisung auf das Konto von M&D. Der Vertrag gilt ab dem 01.06.2017 bis auf unbestimmte Zeit.
Änderungen und Ergänzungen bedürfen der Schriftform.
Unterschriften (Herbstkind & Eltern)


Ich danke Euch schon einmal für Eure Hilfe.
Herbstkind ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.05.2017, 04:13   #2
Fraggle
Elo-User/in
 
Registriert seit: 03.12.2012
Beiträge: 945
Fraggle Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Ü25, wohnhaft in Einliegerwohnung im Haus der Eltern - Erstantrag ALG II - Frage zu

Schade, bis jetzt keine Antworten.
Es gibt einige "Fallstricke" die man beachten sollte bei der Antragstellung. Wenn Verwandte die Vermieter sind will das Jobcenter meinst nicht so ohne weiteres zahlen.
Achtung vor Haushaltsgemeinschaft, die oft unterstellt wird. Wenn das eine Einliegerwohnung ist, dann sind die Voraussetungen schon mal besser.
Vorsicht beim Einreichen von Unterlagen, die nicht dem Jobcenter zustehen. Die Eltern müßen keine Unterlagen von ihnen zur Verfügung stellen.
Bei einem Mietvertrag mit einer Pauschalmiete wäre es einfacher - ist meine Ansicht. Wenn nur anteilige Nebenkosten gezahlt werden sollen ist eine Pauschale nicht so gut machbar. Irgendwie muß dann nachgewiesen werden wie hoch die Nebenkostgen sind für alle.

Strom wird nicht gezahlt - außer es wird damit geheizt oder warmes Wasser erzeugt.
Erst mal gut informieren, ehe die Anträge eingegeben werden. Hoffe es kommen noch Antworten.
Fraggle ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.05.2017, 07:55   #3
axellino
Foren-Moderator/in
 
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Standard AW: Ü25, wohnhaft in Einliegerwohnung im Haus der Eltern - Erstantrag ALG II - Frage zu

Zitat von Herbstkind Beitrag anzeigen

Habe nun auch in einem anderen Beitrag eine Kostenbeteiligungsvereinbarung gefunden und würde diese dann dementsprechend umschreiben:

"Nebenkostenvereinbarung zwischen Herbstkind und M&D.

Kaltmiete: 0 Euro
Nebenkosten: ausgerechneter Betrag in Euro
Heizkosten: ausgerechneter Betrag in Euro
gesamt: xx Euro

Mit dieser Pauschale sind alle Betriebskostenforderungen abgegolten. Eine Betriebskostenabrechnung erfolgt nicht. Die Zahlung erfolgt monatlich bis zum 3. des Monats in Bar oder gegen Quittung oder per Überweisung auf das Konto von M&D. Der Vertrag gilt ab dem 01.06.2017 bis auf unbestimmte Zeit.
Änderungen und Ergänzungen bedürfen der Schriftform.
Unterschriften (Herbstkind & Eltern)
Kannst Du so probieren, bei @Svenja87 hat das ja auch geklappt.

Siehe,
https://www.elo-forum.org/bedarfs-ha...13/index2.html

Eigentlich wird aber empfohlen, auch in diversen anderen Foren, das bei Ü25 und wohnhaft bei Eltern, bei Eigentum ein Pauschalmietvertrag, ansonsten eine Kostenbeteiligungsvereinbarung in frage kommt.
__

Wer Rechtschreibfehler findet,darf sie gerne behalten !!!!
axellino ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.05.2017, 10:13   #4
Svenja87
Elo-User/in
 
Registriert seit: 30.03.2017
Beiträge: 19
Svenja87
Standard AW: Ü25, wohnhaft in Einliegerwohnung im Haus der Eltern - Erstantrag ALG II - Frage zu

Zitat von axellino Beitrag anzeigen
Kannst Du so probieren, bei @Svenja87 hat das ja auch geklappt.

Siehe,
https://www.elo-forum.org/bedarfs-ha...13/index2.html

Da hier "mein Fall" angeführt wird, gebe ich mal den Verweis, dass es da doch noch nicht ganz 'durch' ist.
Svenja87 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.06.2017, 13:45   #5
Herbstkind
Elo-User/in
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Registriert seit: 27.05.2017
Beiträge: 4
Herbstkind
Standard AW: Ü25, wohnhaft in Einliegerwohnung im Haus der Eltern - Erstantrag ALG II - Frage zu

Auch wenn es jetzt schon länger her ist, möchte ich mich für eure Antworten bedanken.

Da das Amt meinte, es müsse die ganze Zeit über die "Nebenkostenrechnung" meckern, hat mein Vater kurzerhand gesagt, dass es dann ab sofort einen Mietvertrag gibt (Ja, Finanzamt werden die Einnahmen gemeldet).

Das war dann okay.
Naja, wenn das Amt dadurch gerne mehr zahlen möchte - sollen sie machen. Mir ist das egal.
Herbstkind ist offline   Mit Zitat antworten
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