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Start > > -> Wohngeld fürs Kind - ein Muss?

Bedarfs- / Haushalts- u. Wohngemeinschaften / Familie Alles über Bedarfsgemeinschaften, Haushaltsgemeinschaften & Wohngemeinschaften und Familie


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Alt 27.03.2013, 10:35   #1
Cate->Emailproblem
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Registriert seit: 27.03.2013
Beiträge: 16
Cate
Standard Wohngeld fürs Kind - ein Muss?

Hallo zusammen!

Falls mein Beitrag hier falsch ist, bitte ich dies zu entschuldigen!

Ich bin alleinerziehende Mutter einer 6-jährigen Tochter, gehe auf 400€ arbeiten. 2011 wurde ich schriftlich aufgefordert für meine Tochter Wohngeld zu beantragen, weil dies vorrangig sei. Tat ich und bekam nach 7!!! Monaten und etlichen Telefonaten den Bescheid, inkl. Nachzahlung. Mir fehlten in den 7 Monaten 120€ jeden Monat....
2012 wieder Antrag auf Weiterbewillung gestellt, diesmal hat das JC aber reagiert und die 120€/Monat vorgestreckt. 5 Monate später kam der Bescheid (30. August), die Woche danach habe ich ihn an das JC geschickt...keine Antwort, aber gut nichts neues, haben ja meine Akte nicht jeden Tag in der Hand...
1 1/2 Monate später musste ich einen neuen Weiterbewilligungsantrag auf Hartz 4 stellen, gab die 120€ Wohngeld in der Tabelle an und schickte den Bescheid vom Wohngeld nicht nochmal mit (hatte ich ja schon erledigt)...
daraufhin kam der Bescheid mit Bewilligung und noch ein Brief das ich den Bescheid vom Wohngeld noch einreichen soll
Gut, das tat ich und schrieb oben drauf das es bereits die zweite Kopie ist, zur Sicherheit rief ich die Woche darauf da an und fragte ob alles da sei, man sagte mir es sei alles da und alles ist ok...
dann tat sich gar nichts, kein Brief mit Rückforderung, nichts!!!- bis ich im Februar selbst beim JC die Aufforderung gestellt habe, das bitte alles überprüft werden soll und dann gings ganz schnell, zahlen sie diese.... Summe bis zum .... an das Konto, sonst die und die Strafe ich dacht ich werd nimmer!
Und eine Woche später dann die Krönung, von WIEDER einer anderen SB bekam ich Post mit Anzeige wegen Ordnungswidrigkeit weil ich den Bescheid nicht rechtzeitig eingereicht hätte. Dieses könnte mich bis 5000€ kosten...
Ich hab so die Nase voll mit diesem Wohngeld, ich müsste eigentlich jetzt einen neuen Weiterbewilligungsantrag stellen, habe aber gelesen das es da ein neues Gesetz gibt, das Wohngeld nicht mehr vorrangig ist, stimmt das?
Ich bekomme kein Wohngeld, lediglich meine Tochter bekommt es!

Ich muss dazu sagen, ich habe schwankendes Einkommen und selbst das wurde seit Oktober nicht mehr berichtigt bzw. bearbeitet. Die Bitte dafür habe ich vor 3 Woche gestellt, bis jetzt immer noch keine Antwort.
Cate ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.03.2013, 11:01   #2
biddy
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Standard AW: Wohngeld fürs Kind - ein Muss?

Zitat von Cate
Ich hab so die Nase voll mit diesem Wohngeld, ich müsste eigentlich jetzt einen neuen Weiterbewilligungsantrag stellen, habe aber gelesen das es da ein neues Gesetz gibt, das Wohngeld nicht mehr vorrangig ist, stimmt das?
Stimmt, und zwar ist das seit April 2011 so.
Der § 12a SGB II lautet seitdem unter Nr. 2:
Zitat:
Abweichend von Satz 1 sind Leistungsberechtigte nicht verpflichtet,

[...]

2. Wohngeld nach dem Wohngeldgesetz oder Kinderzuschlag nach dem Bundeskindergeldgesetz in Anspruch zu nehmen, wenn dadurch nicht die Hilfebedürftigkeit aller Mitglieder der Bedarfsgemeinschaft für einen zusammenhängenden Zeitraum von mindestens drei Monaten beseitigt würde.
Quelle: § 12a SGB II

In den fachlichen Hinweisen der BA zum SGB II heißt es dazu:

Zitat:
Wegfall sog. „Kinderwohngeld“ (Randziffer 12a.6a):

(1a) Seit dem 01. April 2011 sind Leistungsberechtigte nicht mehr verpflichtet, Wohngeld in Anspruch zu nehmen, wenn dadurch nicht die Hilfebedürftigkeit aller Mitglieder einer Bedarfsgemeinschaft für einen zusammenhängenden Zeitraum von mindestens drei Monaten, beseitigt würde (§ 12a S. 2 Nr. 2). Die Grundsicherungsstelle darf künftig nicht mehr einzelne Personen einer Be-
darfsgemeinschaft, insbesondere Kinder (sog. „Kinderwohngeld“), auf die Inanspruchnahme von Wohngeld verweisen.


Leistungsberechtigte können jedoch freiwillig Wohngeld für einzelne Mitglieder der Bedarfsgemeinschaft beantragen. Damit soll eine Schlechterstellung vermieden werden, wenn der Wohngeldanspruch für einzelne Mitglieder der Bedarfsgemeinschaft höher wäre als der Anspruch auf Leistungen nach dem SGB II.

Die Grundsicherungsstelle darf somit künftig nicht mehr einzelne Personen einer Bedarfsgemeinschaft auffordern, Wohngeld zu beantragen oder für diese einen Antrag nach § 5 Abs. 3 S. 1 stellen.

Ob durch die freiwillige Inanspruchnahme von Wohngeld für [...]
Quelle: http://www.arbeitsagentur.de/zentral...verordnung.pdf
__


biddy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.03.2013, 12:33   #3
Cate->Emailproblem
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Beiträge: 16
Cate
Standard AW: Wohngeld fürs Kind - ein Muss?

Ich danke Dir Biddy!

Für mich steht damit fest keinen erneuten Antrag zu stellen, um solchen Sachen einfach aus dem Weg zu gehen. Zumal ich von der Wohngeldstelle damals im 2 Wochen-Takt Briefe bekommen habe ala bitte reichen sie das und das ein (waren zusammen 7!!! Briefe), anstatt ein Brief mit allen Anforderungen.
Und solche "Ordnungswidrigkeiten"- Probleme möcht ich auch nicht noch mal haben, hab natürlich erstmal meine Aussage gemacht und naja mal schauen was da kommt! Aber es ist halt schon stressig (im Kopf)

Danke
Cate ist offline   Mit Zitat antworten
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