Bedarfs- / Haushalts- u. Wohngemeinschaften / Familie Alles über Bedarfsgemeinschaften, Haushaltsgemeinschaften & Wohngemeinschaften und Familie


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Alt 26.02.2013, 16:00   #1
nussecke
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nussecke Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard Auszug aus WG in eigene Wohnung

Hallo,

ich bewohne mit meinem 11-jährigen Sohn drei Zimmer in einer fünf-Zimmerwohnung in einer "Zweck-WG" ( Eigener Mietvertrag mit Mitbenutzung der Gemeinschaftsräume Küche, Bad, Flur ).
Ich möchte nun gerne eine eigene (angemessene) Wohnung suchen und per Antrag beim AfAS (Amt für Arbeit und Soziales) eine Zustimmung zum Umzug erwirken.
So langsam ist für mich meine Wohngemeinschaften-Zeit rum und ich möchte nun gerne eine eigene Wohnung für mich und meinen Sohn.
Reicht nun alleine der Wunsch auf Privatsphäre als Begründung aus?
Ich weiss gerade nicht, wie ich die Begründung am geschicktesten formulieren soll. Vielleicht hat jemand eine schlüssige Formulierung für mich.

Meine "Eckdaten" - Alleinerziehend mit einen Kind, ALG2 Aufstocker

Liebe Grüße
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Alt 26.02.2013, 16:40   #2
Purzelina
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Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina
Standard AW: Auszug aus WG in eigene Wohnung

Zitat:
Reicht nun alleine der Wunsch auf Privatsphäre als Begründung aus?
Müßte eigentlich ausreichen, vielleicht noch, dass das Verhältnis zum Mitbewohner nicht mehr das Beste, man kann sich nicht mehr "sehen", darum strebt man eine Trennung an, ähnlich wie bei einem Ehe- oder Lebenspartner, das ist ja auch ein anerkannter Umzugsgrund.
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Alt 26.02.2013, 17:29   #3
nussecke
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nussecke Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Auszug aus WG in eigene Wohnung

Hmmm, ich will mir da jetzt nix aus den Fingern saugen wegen schlechtem Verhältnis zum Mitbewohner - so schlecht isses nun auch nicht.
Mir geht es um mein Grundbedürfnis nach eigener Wohnung - darum, mich frei und ungezwungen durch die Wohnung bewegen zu können, Küche und Bad ohne notwendige Absprachen und Regeln zu nutzen, mal zu leben, ohne plötzlich fremden Besuch in der Wohnung zu begegnen usw.
Ich könnte in der Antragsformulierung schreiben, daß ein dauerhaftes Wohnen in einer Wohngemeinschaft (in meiner/unserer Lebenssituation) unangemessen ist.
Vielleicht gibt es noch eine bessere Formulierung.
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Alt 26.02.2013, 17:32   #4
Purzelina
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Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina
Standard AW: Auszug aus WG in eigene Wohnung

Zitat:
Ich könnte in der Antragsformulierung schreiben, daß ein dauerhaftes Wohnen in einer Wohngemeinschaft (in meiner/unserer Lebenssituation) unangemessen ist.
Es ist nicht die allgemein übliche Wohnform für eine Kleinfamilie.
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Alt 26.02.2013, 17:49   #5
nussecke
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nussecke Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Auszug aus WG in eigene Wohnung

Zitat von Purzelina Beitrag anzeigen
Es ist nicht die allgemein übliche Wohnform für eine Kleinfamilie.
Stimmt! Ich möchte allerdings meine vergangenen WG-Zeiten nicht missen. Gerade "unübliche" Wohnformen können einen großen Gewinn an Lebensqualität bringen.
Für einen Antrag beim Amt ist "allgemein übliche Wohnform"vielleicht ein sinnvoller Baustein im Text.
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Alt 26.02.2013, 18:14   #6
Purzelina
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Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina
Standard AW: Auszug aus WG in eigene Wohnung

Zitat:
Gerade "unübliche" Wohnformen können einen großen Gewinn an Lebensqualität bringen.
Ohne Frage, dann aber nur aus freien Stücken. Wenn das Jobcenter einen Auszug aus einer WG in eine eigene abgeschlossene Wohnung nicht als notwendigen Umzug akzeptieren würde, dann wäre das Wohnen in einer WG für alle eine zumutbare Wohnform, ist es aber nicht.
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Alt 27.02.2013, 13:58   #7
Halber Mensch
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Standard AW: Auszug aus WG in eigene Wohnung

Zitat von nussecke Beitrag anzeigen
Hallo,

ich bewohne mit meinem 11-jährigen Sohn drei Zimmer in einer fünf-Zimmerwohnung in einer "Zweck-WG" ( Eigener Mietvertrag mit Mitbenutzung der Gemeinschaftsräume Küche, Bad, Flur ).
Was für einen Mietvertrag hast Du denn? Falls es ein Untermietvertrag ist, kann Dir ja schnell gekündigt werden.
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Alt 27.02.2013, 20:55   #8
nussecke
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nussecke Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Auszug aus WG in eigene Wohnung

Zitat von Halber Mensch Beitrag anzeigen
Was für einen Mietvertrag hast Du denn? Falls es ein Untermietvertrag ist, kann Dir ja schnell gekündigt werden.
Klassischer Mietvertrag ( drei Monate Kündigungsfrist ) - da komm ich schon früher raus, wenn ich einen (aktezptierten ) Nachmieter bringe.
Schwieriger ist dann die Wohnungssuche , wenn ich nicht im Ghetto landen will...
Aber ich möchte erst mal einen Schritt nach dem anderen setzen. Zuerst eine Zustimmung für einen Umzug in eine ("angemessene") Wohnung, dann meinen Charme einsetzen (Vitamin B hab ich nicht), dann klappt es schon mit einer vernünftigen Bude.
Ich quäl mich halt immer noch mit der Antragsformuliererei rum.
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Alt 27.02.2013, 22:07   #9
silka
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silka silka silka silka silka silka silka silka silka silka silka
Standard AW: Auszug aus WG in eigene Wohnung

Zitat von nussecke Beitrag anzeigen
ich bewohne mit meinem 11-jährigen Sohn drei Zimmer in einer fünf-Zimmerwohnung in einer "Zweck-WG"
Bekommst du deine tatsächlichen KdU vom JC erstattet?
alles?
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Alt 27.02.2013, 22:55   #10
nussecke
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nussecke Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Auszug aus WG in eigene Wohnung

Zitat von silka Beitrag anzeigen
Bekommst du deine tatsächlichen KdU vom JC erstattet?
alles?
Hat zwar jetzt nichts mit meiner Frage zu tun zwecks Umzug,..
ich bekomme meine tatsächlichen KdU erstattet ( Mietvertrag läuft über 3 Zimmer + anteilige Nutzung von Küche, Bad usw. ; Heizkosten ehalte ich anteilig auf Gesamtheizkosten der gesamten Wohnung ), alles im Rahmen der örtlich vorgegebenen Höchstbeträge )
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Alt 28.02.2013, 11:11   #11
silka
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Standard AW: Auszug aus WG in eigene Wohnung

Zitat von nussecke Beitrag anzeigen
Hat zwar jetzt nichts mit meiner Frage zu tun zwecks Umzug,..
ich bekomme meine tatsächlichen KdU erstattet
LOL. doch, hat genau mit deiner Frage zu tun.
Denn wenn----
du nicht deine tats. KdU bekommen würdest und immer einen Differenzbetrag selber drauflegen würdest, könnte (könnte!) man über eine andere Schiene den Hebel ansetzen.
Nämlich so:
wer unangemessen nach Ansicht des JC wohnt, soll seine Wohnkosten senken...usw. blblbla...letztlich sich ne billigere Bleibe suchen.
Dann nämlich könnte ein Umzugsantrag nicht einfach so im Nirwana verschwinden.
Das wäre zumindest ein Argument.
Trifft aber leider für dich nicht zu.
Manchmal ist es also auch Mist, daß alle KdU bezahlt werden;)

Du könntest also mit Eigenmitteln und Umzugsunterstützung von Freunden nicht einen Umzug in eine eigene Wohnung stemmen?
Du brauchst unbedingtdie Kostenübernahme für Umzugskosten?
Dann siehts wohl schlecht mit anderen Argumenten aus.
Kündigung vom Vermieter?
Streit mit dem WG-Mitbewohnern? damit der Vermieter dir kündigt?
alles nicht möglich?

Mir ist eine ähnliche Sache aus Essen bekannt, da kämpft jemand seit 2,5 Jahren.
ergebnisoffen, leider. dazu noch beengte Wohnverhältnisse.
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Alt 28.02.2013, 12:57   #12
Purzelina
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Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina
Standard AW: Auszug aus WG in eigene Wohnung

Zitat:
Dann siehts wohl schlecht mit anderen Argumenten aus.
Bin ich anderer Meinung. Wenn sie sich nicht mehr wohlfühlt in einer WG, einfach weil es nicht mehr ihre bevorzugte Wohnform ist, sollte sie das Recht haben mit ihrem Kind in einer abgeschlossenen Wohnung zu leben.

Sollte wie Trennung Ehepaar oder eheähnliche BG laufen, die erklären die Trennung und einer darf ausziehen, warum sollte diese Möglichkeit einer Wohngemeinschaft verschlossen sein?
Purzelina ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.02.2013, 19:08   #13
silka
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silka silka silka silka silka silka silka silka silka silka silka
Standard AW: Auszug aus WG in eigene Wohnung

Zitat von Purzelina Beitrag anzeigen
Bin ich anderer Meinung. Wenn sie sich nicht mehr wohlfühlt in einer WG, einfach weil es nicht mehr ihre bevorzugte Wohnform ist, sollte sie das Recht haben mit ihrem Kind in einer abgeschlossenen Wohnung zu leben.
Sollte wie Trennung Ehepaar oder eheähnliche BG laufen, die erklären die Trennung und einer darf ausziehen, warum sollte diese Möglichkeit einer Wohngemeinschaft verschlossen sein?
Sie hat ja bisher noch gar nichts beantragt mit gar keiner Begründung.
Ich suchte nur nach einem Hebel. Der ist nicht gegeben, jedefalls nicht wegen unangemessenen KdU.

Ich fühl mich auch nicht wohl hier, Purzelina.
Eine solche Wohnung, wie wir sie haben, entspricht wirklich nicht unserer bevorzugten Wohnform.
Meinst du, wir hätten das Recht, uns vom JC einen Umzug in eine bevorzugte Wohnform und -gegend bezahlen zu lassen?
Wäre das ein Grund für einen erforderlichen Umzug? Und die Übernahme der Umzugskosten?

Wie kommst du darauf, daß es wie bei Trennung/Scheidung laufen könnte?
Da zieht einer aus und keiner hat was dagegen, schon gar nicht das JC. Warum schreibst du, da DARF einer ausziehen?
Wahrscheinlich MUSS da einer ausziehen oder tut es ganz einfach.
Das Beispiel taugt nicht.

Aber wie immer, Antrag stellen, gut begründen---und abwarten. inzwischen nach passender Wohnform und angemessenem Wohnraum suchen.
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Alt 28.02.2013, 19:24   #14
Purzelina
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Standard AW: Auszug aus WG in eigene Wohnung

Zitat:
Ich fühl mich auch nicht wohl hier, Purzelina.
Eine solche Wohnung, wie wir sie haben, entspricht wirklich nicht unserer bevorzugten Wohnform.
Aber es ist eine abgeschlossene Wohnung, hinter der Tür kannst du tun und lassen was Du willst.

Soll sie jetzt, nur weil sie zufällig während des Leistungsbezuges in einer WG wohnte, immer in dieser Wohnform verbleiben, falls sie weiterhin Leistungen beziehen muss? Das kann es ja wohl nicht sein.
Purzelina ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.02.2013, 19:46   #15
nussecke
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nussecke Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Auszug aus WG in eigene Wohnung

Schön, dass Interesse an dem Thema besteht.
Ich möchte nochmal kurz auf meine Wohnsituation eingehen: Meine jetzige Kaltmiete von 230 Euro liegt rund 40 Euro unter dem Maximalbetrag, der übernommen wird. Also von Amt wegen wohne ich finanziell angemessen.
Ich könnte dem Amt gegenüber argumentieren, dass Ich mit meinem Sohn sehr beengt wohne ( wegen enger Küche und Minibad, kein ausreichender Stauraum ) oder das es in der WG nicht rund läuft oder mehr - das will ich aber nicht.
Ich möchte eine Notwendigkeit des Umzuges (wenn möglich) nur mit dem Grundrecht auf Privatsphäre begründen. Einfach die passende Formulierung finden.
Kurze Ergänzung zu meinen "Eckdaten" : Alleinerziehender Vater :-)
nussecke ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.02.2013, 19:56   #16
Purzelina
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Aus dem Fettnapf steige............
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Alt 28.02.2013, 20:06   #17
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Zitat von Purzelina Beitrag anzeigen
Aus dem Fettnapf steige............
nussecke ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.02.2013, 20:16   #18
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So nun mal etwas ernster...
Ich möchte gerne eine Universalbegründung ( also die Darstellung eines allgemeingütigen Rechts auf eine Wohnung ), die ich gut mit §§ belegen kann. Wenn die dann gut ist, kann sie auch von Anderen verwendet werden. Gibt sicher noch mehr Leute in ähnlicher Situation.
nussecke ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.02.2013, 20:32   #19
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Zitat von Purzelina Beitrag anzeigen
Aber es ist eine abgeschlossene Wohnung, hinter der Tür kannst du tun und lassen was Du willst.
Soll sie jetzt, nur weil sie zufällig während des Leistungsbezuges in einer WG wohnte, immer in dieser Wohnform verbleiben, falls sie weiterhin Leistungen beziehen muss? Das kann es ja wohl nicht sein.
Sorry, noch ein Fettnapf
Woher willst du wissen, wie wir wohnen???
Abgeschlossen? Kann machen, was ich will? Also wenn du wüßtest---

aber wirklich ernst:
wer angemessen wohnt und keine wichtigen Gründe für einen Umzug vorbringt, wird ihn nicht zugesichert bekommen.
Umziehen darf man aber trotzdem
Diese Frage harrt noch der Nussecken-Antwort:
Du könntest also mit Eigenmitteln und Umzugsunterstützung von Freunden nicht einen Umzug in eine eigene Wohnung stemmen?
Du brauchst unbedingtdie Kostenübernahme für Umzugskosten?
silka ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.02.2013, 20:52   #20
silka
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Zitat von nussecke Beitrag anzeigen
So nun mal etwas ernster...
Ich möchte gerne eine Universalbegründung ( also die Darstellung eines allgemeingütigen Rechts auf eine Wohnung ), die ich gut mit §§ belegen kann. Wenn die dann gut ist, kann sie auch von Anderen verwendet werden. Gibt sicher noch mehr Leute in ähnlicher Situation.
Dann stelle doch mal deinen ersten Umzugsantrag.
Begründe ihn universell.
Ich hab mal eben in meinem kleinen dünnen Grundgesetz von 2007 nachgeschaut und nirgends gefunden, was du meinst.
Du meinst das universelle und allgemeingültige Recht auf eine Wohnung. Gibts nicht.
Du hast eine Wohnung, würde ich dir antworten (wenn ich beim JC wäre).
Es gibt auch kein Grundrecht auf eine eigene, abgeschlossene Wohnung.
Trotzdem kann man so eine doch auf Antrag zugesichert bekommen.
Wie wärs mit Art 2(1) GG?
Könnt ihr beide denn in einer WG noch eure Persönlichkeit frei entfalten? Ein ae Vater mit 11jährigem Sohn?
Mitbewohner vielleicht doch nervig?

Noch eins:
eine beengte Küche oder ein miserables Bad oder gar wenig Stauraum wird nicht als wichtiger Grund angesehen. Nochzumal du sehr preiswert wohnst---freut das JC doch nur.
Du hast doch zu zweit eine 3-Zimmer-Wohnung. Kann es da zu wenig Stauraum geben? In einer 5-Zimmerwohnung und in 3 Zimmern hast du keine Privatsphäre?
Alles keine wirklich wichtigen Gründe.
silka ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.02.2013, 20:53   #21
nussecke
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nussecke Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Auszug aus WG in eigene Wohnung

Ich brauche nicht unbedingt die Kostenübernahme der Umzugskosten, wenn ich ein Recht darauf habe, möchte ich gerne Gebrauch von machen ( da fallen mir ein: die Miete für einen Sprinter und Verpflegungskosten für die Helfer ) - Finanziell könnte ich es selber stemmen.
Ich werde für die neue Wohnung mehr Miete zahlen müssen und möchte dann auch Mehrkosten ( bis Bemessungsgrenze ) genehmigt bekommen.
Grosse Wohnungen (in der ich mit wohne) haben günstigere qm-Preise als kleine Wohnungen (2 1/2 -3 Zimmer, max. 60 qm).

Was bedeutet Angemessenheit?
Ist die Privatsphäre nicht gewahrt, ist dann die Wohnsituation noch angemessen?

Im Wikipedia finde ich unter Privatsphäre:
"Der Schutz der Privatsphäre ist im deutschen Grundgesetz aus dem allgemeinen Persönlichkeitsrecht (Art. 2 Abs. 1 i.V.m. Art. 1 Abs. 1 GG)[2] abzuleiten. Das besondere Persönlichkeitsrecht dient dem Schutz eines abgeschirmten Bereichs persönlicher Entfaltung. Dem Menschen soll dadurch ein spezifischer Bereich verbleiben, in dem er sich frei und ungezwungen verhalten kann, ohne befürchten zu müssen, dass Dritte von seinem Verhalten Kenntnis erlangen oder ihn sogar beobachten bzw. abhören können."
Dazu passt auch noch Art.13 GG (Unverletzlichkeit der Wohnung) .
nussecke ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.02.2013, 21:22   #22
nussecke
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nussecke Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Auszug aus WG in eigene Wohnung

"Du hast doch zu zweit eine 3-Zimmer-Wohnung. Kann es da zu wenig Stauraum geben? In einer 5-Zimmerwohnung und in 3 Zimmern hast du keine Privatsphäre?
Alles keine wirklich wichtigen Gründe. "
Silka, das sehe ich anders: Wir wohnen nicht in einer 3-Zimmerwohnung, sondern in drei Zimmern einer 5 Zimmerwohnung und nutzten die anderen Räume gemeintschaftlich mit unserem Mitbewohner. - Stauraum ( incl. "doppelter" Küchen und Badmöbel für Mich und meinem Sohn ca. 5 qm trocken auf Dachbochen + feuchter Altbaukeller ) -
Privatspäre ist halt nicht; z.B. mal kurz nackt durch die Wohnung huschen, geht halt in einer WG nicht so einfach, so intim will ich auch nicht mit meinem WG Mitbewohner wohnen...
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