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Start > > -> Amt verlangt EK und VM Anlage von Eltern - angeblich Haushaltsgemeinschaft

Bedarfs- / Haushalts- u. Wohngemeinschaften / Familie Alles über Bedarfsgemeinschaften, Haushaltsgemeinschaften & Wohngemeinschaften und Familie


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Alt 29.10.2016, 21:00   #76
Wutbuerger
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Wutbuerger Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Amt verlangt EK und VM Anlage von Eltern - angeblich Haushaltsgemeinschaft

Problematisch ist in der Situation eigentlich das der Beratungshilfeschein nur gewährt wird wenn kein anderer für Rechtsberatung eintritt. Ist man im VDK dann muss man den fragen , ehe der nicht ablehnt gibt es keinen Schein .
Sind jetzt die Eltern oder bist du im VDK ?
Wutbuerger ist offline  
Alt 30.10.2016, 01:51   #77
Vanyschnucki
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Vanyschnucki
Standard AW: Amt verlangt EK und VM Anlage von Eltern - angeblich Haushaltsgemeinschaft

Zitat von Wutbuerger Beitrag anzeigen
Sind jetzt die Eltern oder bist du im VDK ?
Sowohl als auch, also wir alle sind da seit 2 Jahren Mitglieder. Ich bin halt nicht sicher ob und in welcher Form der VDK eine Rechtsberatung darstellt.

Das werde ich dann auch vor Ort erfragen, müssen. Oder eben wie Yukiko vorschlägt, mal die örtlichen Fachanwälte abtelefonieren um da direkt nach meiner Berechtigung zum Beratungshilfeschein zu fragen.

Wobei ich ja immernoch davon ausgehe, dass ich keine Berechtigung habe, solange eben der Bescheid nicht vorliegt, dass wird man dann ja sehen.

Diese Warterei nun, die macht nur halt langsam nervlich fertig...
Vanyschnucki ist offline  
Alt 01.11.2016, 11:46   #78
Vanyschnucki
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Vanyschnucki
Standard AW: Amt verlangt EK und VM Anlage von Eltern - angeblich Haushaltsgemeinschaft

So ein kleines Update von mir:

Bisher kam KEIN Geld und auch kein Schreiben an mich, bzgl. meines WBAs.... Die Spielen also auf Zeit. War ja zu erwarten.

Meine Eltern habe nun noch nicht auf das Schreiben aus Post#59 reagiert, bis 14.11. is ja noch Zeit und die beiden wollen sich durch den VDK absichern, dass es ok ist, was ich geschrieben habe. Für mich halt Zeit die verstreicht....

Die Fachanwälte dich ich angerufen habe, konnten mir leider alle nicht sagen, ob ich in meinem Fall einen Beratungshilfeschein bekomme, wegen dem VDK, dieser stellt ja eine Rechtsberatung dar, jedoch wohl keine anwaltliche Vertretung vor dem Gericht, also sollte es so weit gehen, muss ich dann nochmal schauen, ansonsten sieht es schlecht aus mit dem Beratungshilfeschein =(

Morgen ist die offene Sprechstunde beim VDK, die Familie geht mittlerweile auf dem Zahnfleisch, sehr viel Streit und Ärger nun, mein Vater will wohl nicht mal mehr mit zum VDK, wird dem alles zu viel.....

Gestern rief mich dann noch meine Oma überraschend an, ich würde wohl nun ab März ein Erbe von ca. 28.000 EUR erben (habe nicht ausgeschlagen weil es ein positives Erbe ist und ich gelesen habe, man darf es dann garnicht ausschlagen, habe lange darüber nachgedacht.) Also: noch mehr Stress in absehbarer Zeit... aber ist wohl dann ein Thema für sich.

Ich habe hier nun noch zwei Schreiben, die ich so gerne direkt morgen, meinetwegen auch nach der Sprechstunde beim VDK, abschicken würde.
Einmal die Antwort meiner Eltern, diesmal ausführlicher, danke an Hans_Wurst! bzgl. dem Schreiben aus Post#59 und einmal meine Korrektur der falschen Angaben im WBA durch falsche Beratung.

Kann sich das jemand vllt anschauen? Hat noch Tipps etc.? Macht das so Sinn als nächsten Schritt?

Und nein, leider kann ich das alles keinen Anwalt fragen, sondern nur den VDK und ich bezweifel, dass dieser bei einer offenen Sprechstunde 2-3 Stunden Zeit hat, sich in meinen komplexen Fall einzuarbeiten um mir dann zu raten, was ich als nächstes tue.

Ebenso wird es dauern, bis da ein weiterer Termin folgt und ich mag einfach nicht untätig rumsitzen, daher mache ich das alles ja und informiere mich über die Rechtslage, so gut es eben geht.

Gruß

Vany

Angehängte Dateien
Dateityp: pdf zweites Schreiben HG von Eltern.pdf (214,1 KB, 22x aufgerufen)
Dateityp: pdf Schreiben Wideruf WBA Angaben.pdf (208,1 KB, 19x aufgerufen)
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Alt 01.11.2016, 12:41   #79
TazD
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Standard AW: Amt verlangt EK und VM Anlage von Eltern - angeblich Haushaltsgemeinschaft

Zitat von Vanyschnucki Beitrag anzeigen
Die Fachanwälte dich ich angerufen habe, konnten mir leider alle nicht sagen, ob ich in meinem Fall einen Beratungshilfeschein bekomme, wegen dem VDK, dieser stellt ja eine Rechtsberatung dar, jedoch wohl keine anwaltliche Vertretung vor dem Gericht, also sollte es so weit gehen, muss ich dann nochmal schauen, ansonsten sieht es schlecht aus mit dem Beratungshilfeschein
Es geht nicht allein um eine Rechtsberatung. Beratungshilfe wird nur dann bewilligt, wenn keine "andere kostenfreie Hilfemöglichkeit" zur Verfügung steht.
Der VDK ist eine andere Hilfemöglichkeit und daher scheidet Beratungshilfe definitiv (erst mal) aus. Der VDK müsste dir bescheinigen, dass die nicht helfen können. Dann wäre der Punkt schon mal vom Tisch.
Das andere Problem ist aber, dass noch keine belastender Bescheid oder was ähnliches in der Welt ist.
Wenn man den VDK jetzt mal außen vor lässt, dann könnte Beratungshilfe unter Vorlage der bisherigen Eigenbemühungen bewilligt werden. Das käme aber auf den zuständigen Rechtspfleger an und kann nicht mit Sicherheit verneint oder bejaht werden.

Nachtrag:
Zitat von Vanyschnucki Beitrag anzeigen
Gestern rief mich dann noch meine Oma überraschend an, ich würde wohl nun ab März ein Erbe von ca. 28.000 EUR erben (habe nicht ausgeschlagen weil es ein positives Erbe ist und ich gelesen habe, man darf es dann garnicht ausschlagen, habe lange darüber nachgedacht.) Also: noch mehr Stress in absehbarer Zeit... aber ist wohl dann ein Thema für sich.
Rein rechtlich hast du schon geerbt. Es kommt jetzt nur noch auf den Zeitpunkt des Zuflusses an.
Wie kann man das denn so präzise ("ab März") sagen?
Gibt die Bank da erst das Geld frei oder kommt dann eine Versicherung zur Auszahlung?
__

audiatur et altera pars [lat.: Man höre auch die andere Seite. ]
fiat iustitia [lat.: Es möge Gerechtigkeit geschehen. ]
TazD ist offline  
Alt 01.11.2016, 12:48   #80
Vanyschnucki
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Vanyschnucki
Standard AW: Amt verlangt EK und VM Anlage von Eltern - angeblich Haushaltsgemeinschaft

Zitat von TazD Beitrag anzeigen
Nachtrag:

Rein rechtlich hast du schon geerbt. Es kommt jetzt nur noch auf den Zeitpunkt des Zuflusses an.
Wie kann man das denn so präzise ("ab März") sagen?
Gibt die Bank da erst das Geld frei oder kommt dann eine Versicherung zur Auszahlung?
Meine Oma sagte, dass es dann voraussichtlich ausgezahlt wird. Geld stammt aus einem Hausverkauf (115.000 EUR)
Erbschein hat meine Oma. Muss ich dem Amt das jetzt schon mitteilen noch ist kein Geld geflossen.
Ist halt wie gesagt nen Thema für sich.
Vanyschnucki ist offline  
Alt 01.11.2016, 13:34   #81
TazD
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TazD Investor/inTazD Investor/inTazD Investor/inTazD Investor/inTazD Investor/inTazD Investor/inTazD Investor/inTazD Investor/inTazD Investor/inTazD Investor/inTazD Investor/in
Standard AW: Amt verlangt EK und VM Anlage von Eltern - angeblich Haushaltsgemeinschaft

Ich persönlich, würde die Mitteilung erst bei Zufluss des Geldes machen, da hier im Forum schon zu lesen war, dass das JC den Geldhahn bei Meldung der Erbschaft direkt zugedreht hat, obwohl noch gar kein Geld geflossen ist.
__

audiatur et altera pars [lat.: Man höre auch die andere Seite. ]
fiat iustitia [lat.: Es möge Gerechtigkeit geschehen. ]
TazD ist offline  
Alt 01.11.2016, 13:43   #82
Wutbuerger
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Standard AW: Amt verlangt EK und VM Anlage von Eltern - angeblich Haushaltsgemeinschaft

Auch ein Beratungahilfeschein würde ja keine Prozeßkosten decken- dafür wäre Prozeßkostenhilfe zu beantragen. Nun ist ja ein Verfahren beim Sozialgericht kostenfrei, sofern man auf Anwalt verzichtet und keine aussergerichtlichen Kosten anfallen. Ansonsten muss man gewinnen, aber das muss man bei Prozeßkostenhilfe auch , da ja nur die eigenen Kosten übernommen werden.
Es wäre eine Möglichkeit wenn der VDK dir bescheinigt eine Beratung kann nicht Termingemäß und vollumfänglich geleistet werden , zb wegen Überlastung . Das noch kein Bescheid ergangen ist muss mE nicht an der Klage hindern- dann klagt man eben die Leistung ein die unterblieben ist.Ob das jetzt eine Leistungsklage, eine Feststellungsklage oder eine einstweilige Anordnung ist sollen die Juristen klären.
Würde man auf einen Bescheid warten , müßte man 6 Monate ohne Geld auskommen und dürfte nicht klagen , weil § 88SGG das so vorsieht?
Ich sehe als Klagegrund auch nicht die Anforderung von Unterlagen , sondern die Nichtauszahlung von Leistungen , die dem TE zustehen. Damit ist er/sie beschwert, und kann wegen eigener Ansprüche klagen. Soll das JC zumindest vorläufig oder auf Darlehensbasis ALG2 zahlen , bis der Antrag bearbeitet ist.
Wutbuerger ist offline  
Alt 01.11.2016, 13:56   #83
yukiko
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Standard AW: Amt verlangt EK und VM Anlage von Eltern - angeblich Haushaltsgemeinschaft

ich lass die Erbgeschichte jetzt mal aussen vor, das geht sonst alles durcheinander..

Zitat:
Bisher kam KEIN Geld und auch kein Schreiben an mich, bzgl. meines WBAs....
ich würde nun umgehend:

1) rechtsmittelfähigen Bescheid mit 2-Tages-Frist sowie umgehender Überweisung des ALG II bei der Geschäftsleitung des Jobcenters nachweisbar anfordern (z.B. per Fax mit qualifiziertem Sendebericht)

2) Anschliessend (gleichzeitig) einstweilige Anordnung auf (vorläufigen) Bescheid sowie der entsprechenden Auszahlung/Überweisung des ALGII beim Sozialgericht beantragen (per Normalpost oder persönlich).

Begründung fürs Sozialgericht: bis auf den Betrag, der jetzt im Nov. noch vorhanden ist, absolute Mittellosigkeit, Weiterbewilligungs-Bescheid wird verschleppt.

~> Für die eA beim SG den aktuellen Kto-Auszug sowie Ausweis nicht vergessen und alles zweifach einreichen.


Nachtrag: zudem würde ich mir überlegen ob deine Eltern nicht inzwischen so angenervt sind, dass sie darüber nachdenken, dich auf die Straße zu setzen. Könnte innem Brief an die Geschäftsleitung deines JC z.B. so oder so ähnlich formuliert werden:

"SgDuH,

hiermit fordern mein Gatte und ich Sie förmlich dazu auf, uns mit weiteren Briefen zu verschonen und weitere Belästigungen zu unterlassen.

Unsere Tochter wird von uns in keinster Weise unterstützt sondern bewohnt ihre Räumlichkeiten gegen Mietzahlung, wie Ihnen bereits hinreichend nachgewiesen worden ist. Es handelt sich um keine Haushaltsgemeinschaft sondern um ein Untermietverhältnis zur Senkung der Kosten der Unterkunft, wie Ihnen ebenfalls hinreichend schriftlich nachgewiesen worden ist.

Da der Hausfrieden inzwischen durch Ihre permanenten Unterstellungen, Forderungen und Belästigungen stark gestört ist, ziehen wir inzwischen die Kündigung des Untermietverhältnisses mit unserer Tochter in Erwägung.

Auf evtl. daraus folgende finanzielle und rechtliche Konsequenzen weisen wir Sie hiermit vorsorglich hin.

Hochachtungsvoll
Mum und Dad"


Das käme das JC nämlich teuer zu stehen, wenn ihr das tatsächlich umsetzen würdet. Weil die dann deine neue Wohnung, Umzugs- und Renovierungskosten übernehmen müssten
yukiko ist offline  
Alt 01.11.2016, 13:59   #84
Vanyschnucki
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Vanyschnucki
Standard AW: Amt verlangt EK und VM Anlage von Eltern - angeblich Haushaltsgemeinschaft

Zitat von yukiko Beitrag anzeigen

Begründung fürs Sozialgericht: bis auf den Betrag, der jetzt im Nov. noch vorhanden ist, absolute Mittellosigkeit, Weiterbewilligungs-Bescheid wird verschleppt.

~> Für die eA beim SG den aktuellen Kto-Auszug sowie Ausweis nicht vergessen und alles zweifach einreichen.
Also ich sehe da ein kleines Problem mit den Kontoauszügen, denn noch habe ich ja Schonvermögen (bin leider zu sparsam) und solange das nicht aufgebraucht ist, kann ich doch noch keine Schritte einleiten um meine Leistungen vorgesteckt zu bekommen, oder?

Momentan sind halt noch ca. 900 EUR drauf. Ansonsten, danke Yukiko und Wutbuerger für die Tipps. Das Geld nun einfach Stück für Stück abheben vom Konto ist sicher auch keine Lösung, da die das ja sehen werden und dann fragen, was ich damit gemacht habe....

Langsam werde ich sauer, das Amt zahlt einfach nicht und wendet sich immer nur an meine Eltern. Ich habe halt nun mehrfach gelesen, dass sich das Amt explizit an mich wenden muss, damit ich Widerspruch etc. einlegen kann. Also ist das gar nicht so?

Was ist mit meinem Schreiben wegen der Korrektur der Angabe im WBA? Ist das so in Ordnung? Also hat schon mal jemand was falsches angegeben und es im Nachhinein korrigiert (und hat das auch Wirkung gezeigt)? Bei meinem ersten WBA, mit der Falschberatung, sieht man sogar auch noch, dass ich die „2“ nachträglich geschrieben habe, da ich mir nicht sicher war beim ausfüllen.
Darüber hinaus hoffe ich wirklich der VDK hat Zeit und hilft mir/uns weiter, mir selber wird das langsam zu viel, meine Eltern können kaum bis gar nicht helfen... bleibt alles an MIR hängen.
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Alt 01.11.2016, 14:06   #85
Vanyschnucki
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Zitat von yukiko Beitrag anzeigen
Nachtrag: zudem würde ich mir überlegen ob deine Eltern nicht inzwischen so angenervt sind, dass sie darüber nachdenken, dich auf die Straße zu setzen
genau DAS habe ich auch vor, ich suche parallel nach einer Wohnung und habe unseren Vermieter gebeten mich zu informieren wenn er was hat, hier wird wohl in 2-3 Monaten was frei. Ich suche momentan nach einer Wohnung damit ich denen Druck machen kann, denn die zahlen gerade mal 250€ momentan für KdU... das ist ein WITZ!!! Schön in die eigenen Taschen gearbeitet haben die sich da.

Sollte ich nun eine geeignete Wohnung finden, mit Mietangebot versteht sich, dann bekommen die umgehend einen Antrag auf Umzug + Mietangebot + Erstausstattungsantrag vor die Füße, das glaub mir aber mal....Umzugsnotwendigkeit ist aus mehreren Gründen vorhanden… das kommt die viel teurer als das, was die gerade eh nicht zahlen wollen….
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Alt 01.11.2016, 14:10   #86
yukiko
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Vany, wie schonmal gesagt, halte ich die 900,- für "unschädlich" zumal die ja auch jetzt WEG sind diesen Monat ohne ALGII!

MWn ist "Schonvermögen" nicht dazu gedacht, um evtl. Rechtswidrigkeiten "aufzufangen", dafür ist es ja "Schonvermögen".. bitte um Korrektur, falls ich da falsch liege.



Zitat:
Langsam werde ich sauer, das Amt zahlt einfach nicht und wendet sich immer nur an meine Eltern.
deshalb die eA beim SG (#84)!
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Alt 01.11.2016, 14:27   #87
Wutbuerger
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Wutbuerger Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
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Auch ich halte 900 Euro für unschädlich , die sind ja sogar in der Sozialhilfe geschützt.
Im ALG2 ist ein Posten von 750 Euro für Reparaturen oder Anschaffungen - mit Miete deckt das ja gerade mal einen Monat ab - ich glaube nicht das man verlangt bei 0 anzukommen ehe man einen BHSchein erhält.
Ich meine ich musste nur unterschreiben das ich nicht mehr als 2600 Euro Vermögen hatte.
Bleibt eben noch das kein anderer die Beratung übernimmt. Kläre das wie beschrieben mit dem VDK ab , und dann mach der Bude mal richtig Freude.
Kommt eine Kündigung deiner Eltern , würde ich evtl sogar Schadensersatzansprüche prüfen- zb wenn du im eigenen Haushalt mehr Stromkosten bezahlst und das JC für den Umzug verantwortlich ist .
Wutbuerger ist offline  
Alt 01.11.2016, 15:35   #88
Vanyschnucki
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Vanyschnucki
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Zitat von Wutbuerger Beitrag anzeigen
Auch ich halte 900 Euro für unschädlich , die sind ja sogar in der Sozialhilfe geschützt.
Im ALG2 ist ein Posten von 750 Euro für Reparaturen oder Anschaffungen - mit Miete deckt das ja gerade mal einen Monat ab - ich glaube nicht das man verlangt bei 0 anzukommen ehe man einen BHSchein erhält
Missverständnis, es geht nicht um den Beratungshilfeschein bei den 900 EUR Schonvermögen, ich weis, das ist nicht genug um mich abzuwimmeln zwecks Beratungshilfeschein (2600 EUR sind da ja die Grenze).

Bei meinen vorhandenen 900 EUR geht es darum, dass ich ja einen Antrag stellen will auf Vorschuss, bzw. darauf dass endlich eine Entscheidung wegen meinem WBA gefällt wird, da ich momentan meinen Lebensunterhalt von meinem Schonvermögen zahlen muss und dieses auch nicht Ewigkeiten reicht... ja vllt noch 1-2 Monate... Können die mir das dann so an den Kopf werfen, dass ich ja noch 900 EUR habe und damit nicht mittelos bin?

Zitat von yukiko Beitrag anzeigen
Vany, wie schonmal gesagt, halte ich die 900,- für "unschädlich" zumal die ja auch jetzt WEG sind diesen Monat ohne ALGII!
Deswegen hatte ich gefragt, ob es nicht besser ist, dass Geld vllt in kleinen Mengen abzuheben und erst mal zu "bunkern", ich gebe sicher nie im Leben 900 EUR in 1 oder 2 Monaten selber aus… Ich bin sehr sparsam und die können mich ja nicht zwingen das Geld aufzubrauchen, welches vor ALG II Bezug als Schonvermögen vorhanden war...


Zitat von Wutbuerger Beitrag anzeigen
Kommt eine Kündigung deiner Eltern , würde ich evtl sogar Schadensersatzansprüche prüfen- zb wenn du im eigenen Haushalt mehr Stromkosten bezahlst und das JC für den Umzug verantwortlich ist
Also bisher habe ich genau aus dem Grund keine Miete gezahlt an meine Mutter, ist hart für sie, aber es geht nicht anders... ich habe gelesen, dass sie mich nach zwei Monaten, wo ich nicht zahle, so oder so kündigen kann, damit ist eine Umzugsnotwendigkeit + evtl. Schadensersatz sicher durch zu bringen.
Vanyschnucki ist offline  
Alt 01.11.2016, 16:05   #89
yukiko
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Zitat:
Also bisher habe ich genau aus dem Grund keine Miete gezahlt an meine Mutter, ist hart für sie, aber es geht nicht anders...
hier treten ja im Rekordtempo immer neue Aspekte zu Tage! Du zahlst keine Miete mehr? Seit wann denn das?? Und warum? Zur Aufrechterhaltung deines "Schonvermögens"? Das ansonsten schon längst "aufgebraucht" wäre? Das wird mir bald zu kompliziert...

Btw. ich habe das mit den 900,- auf eine eA beim SG bezogen und würde den Betrag eben für hierfür (ebenfalls) für "unschädlich" halten..

Eine eA kannst du selbst beim SG beantragen, dafür brauchst du keinen Anwalt. Und jetzt ist der richtige Zeitpunkt dafür, da du jetzt mittellos bist.. wie mittellos du "wirklich" bist, kannst du das "offiziell nachweisen"? Hat deine Mutter die ausstehende Miete denn schon angemahnt und dich abgemahnt??

Sorry aber ich glaub das wird mir hier langsam zu kompliziert, irgendwie wird die Verwirrung immer größer, deshalb auch mein dringender Rat mit dem ANWALT. Abgesehen davon kannst du eine eA wie oben beschrieben schon mal selber machen, viel Glück
yukiko ist offline  
Alt 01.11.2016, 16:48   #90
Vanyschnucki
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Zitat von yukiko Beitrag anzeigen
hier treten ja im Rekordtempo immer neue Aspekte zu Tage! Du zahlst keine Miete mehr? Seit wann denn das?? Und warum? Zur Aufrechterhaltung deines "Schonvermögens"? Das ansonsten schon längst "aufgebraucht" wäre? Das wird mir bald zu kompliziert...
ich habe nur für den November bisher keine Miete gezahlt, da noch kein Geld für den November von der Gemeinde bei mir eingegangen ist! Ich habe ansonsten, das ist nachweisbar, jeden Monat pünktlich bezahlt. Habe auch geschrieben, dass ich bisher nur nicht gezahlt habe, weil das Geld eben nicht kommt =( Was sollte ich denn sonst tun? Zahlen und hoffen, ich bekomme mein Geld noch diesen Monat? Wer weis wie lange das nun alles dauert und ich von dem Geld was mir geblieben ist, leben muss...

Zitat von yukiko Beitrag anzeigen
Btw. ich habe das mit den 900,- auf eine eA beim SG bezogen und würde den Betrag eben für hierfür (ebenfalls) für "unschädlich" halten..
ok, sry, dann hab ich es wohl falsch verstanden, ist halt alles echt nicht einfach und ein bisschen viel auf einmal und jeden Tag, kommen neue Dinge dazu die alles verkomplizieren....

Zitat von yukiko Beitrag anzeigen
wie mittellos du "wirklich" bist, kannst du das "offiziell nachweisen"?
nur durch Kontoauszüge und da ist eben besagter Betrag noch drauf...aber wenn das sowieso nicht relevant ist, werde ich das mit dem eA wohl tun... danke dir.

Zitat von yukiko Beitrag anzeigen
Hat deine Mutter die ausstehende Miete denn schon angemahnt und dich abgemahnt??
Nein, heute ist ja erst der 01.11. ist ja noch Zeit, glaube nach 5 Tagen könnte sie das wohl und es ist ja das erste Mal, dass die Miete ausbleibt, aufgrund fehlender Zahlungen von der Gemeinde. Außerdem, sollte ich weitehrin Miete zahlen, kann meine Mutter ja nicht mit dem Argument kommen, sie will mir kündigen, aufgrund ausbleibender Mietzahlungen.

Zitat von yukiko Beitrag anzeigen
Abgesehen davon kannst du eine eA wie oben beschrieben schon mal selber machen, viel Glück
Ich suche schon im Forum nach guten Idee diesbezüglich, ich bin nicht gut in solchen Schreiben, gebe aber mein Bestes. Für mich ist das auch alles sehr kompliziert und der Stress tut sein übriges mit dem Körper =(


Nachtrag:

Kann man das mit dem Schreiben (siehe Anhang) an die Gemeinde so machen damit die da mal hinne machen?
Das mit der eA wird wohl noch etwas dauern, bis ich das was fertig habe =( bemühe mich aber wirklich sehr.

Angehängte Dateien
Dateityp: pdf Vorschlag Schreiben Forderung des Bescheids.pdf (206,4 KB, 25x aufgerufen)
Vanyschnucki ist offline  
Alt 02.11.2016, 07:55   #91
Vanyschnucki
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Vanyschnucki
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Moin!

Keiner mehr einen Tipp? Fahren gleich zum VDK... der hat wohl nur 15 Min Sprechzeit und das wars dann erst einmal! Wie soll man denn da was regeln oder erläutern? Ich bin da etwas platt nun =/

Werde dann den VDK vor Ort fragen, wie das mit dem Beratungshilfeschein ist, wenn der VDK mir bestätigt, dass die mir in der Frist (bis 14.11.) nicht helfen können. Dann sollte das ja hoffentlich gehen.

Ich glaube der VDK wuppt das zeitlich einfach nicht bis 14.11 noch einen Termin zu organisieren wo dann genug Zeit ist, um die weitere Vorgehensweise zu besprechen ...

Gut das ich mich wenigstens (dank Euch unter anderem!) soweit gut vorbereitet habe dass ich vorerst nur die Schreiben abschicken muss, dennoch schade, dass da keine mehr drüber gucken konnte, der VDK hat da denke keine Zeit für, in den 15 Min schaff ich nicht viel der Fragen zu klären, die ich habe =(

Gruße

Vany
Vanyschnucki ist offline  
Alt 02.11.2016, 09:49   #92
yukiko
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moinmoin, ich find das Schreiben sehr gut, adressier das an die Geschäftsleitung deines Jobcenters/Gemeinde und eine Frist von 2 Tagen ist völlig ausreichend.

Wenn bis dahin nix auf deinem Konto ist, eA beim Sozialgericht. Du könntest das dort auch direkt dem Rechtspfleger zu Niederschrift diktieren. Oftmals sind die kompetent und hilfsbereit und helfen bei der Formulierung für die Begründung.

Ist ja nicht so schwer, du willst nen (zumindest vorläufigen) Bescheid und deine Kohle.

Viel Glück für den VDK
yukiko ist offline  
Alt 02.11.2016, 12:45   #93
Fabiola
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Vielleicht noch eine Kleinigkeit:
In der im Beitrag #78 eingestellten pdf "zweites Schreiben HG von Eltern" würde ich das Wörtchen "leben" durch das Wörtchen "wohnen" ersetzen.
In diesem Satz
Zitat:
entgegen ihrer Rechtsauffassung, hat das BSG bereits entschieden, das ein gemeinsames Wirtschaften ("Wirtschaften aus einem Topf") über ein gemeinsames Zusammenleben hinaus geht.
= Zusammenwohnen

und hier
Zitat:
Keinesfalls kann, davon ausgegangen werden, dass § 9 Abs. 5 SGB II eine Vermutungsregelung auch dahingehend enthält, dass bereits dann, wenn Verwandte und Verschwägerte nur gemeinsam in einer Wohnung zusammen leben,
= wohnen

Das mag zwar spitzfindig klingen, damit wärst Du aber auf der sichereren Seite, da es so eindeutiger ist.
__

Gruß Fabiola
___________

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen und Meinungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!
Fabiola ist gerade online  
Alt 02.11.2016, 13:51   #94
hans wurst
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Ist überhaupt nicht erforderlich, denn die Wortwahl stammt direkt vom BSG.
hans wurst ist offline  
Alt 02.11.2016, 14:34   #95
Fabiola
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Zitat von hans wurst Beitrag anzeigen
Ist überhaupt nicht erforderlich, denn die Wortwahl stammt direkt vom BSG.
Das mag sein, doch wir kennen doch alle hier die Spitzfindigkeiten der JCs.
Bei Unterstellungen von BGs bei zwei zusammenlebenden/wohnenden Menschen wird diese Unterscheidung (Zusammenleben, Zusammenwohnen) leider betrieben. Und dann hat man wieder etwas an der Backe, wogegen man sich (z.B. mit Hilfe der Formulierung des BSG) wehren 'darf'.
Es tut ja nicht weh, dieses Wörtchen zu ändern - damit schließt man diese Spitzfindigkeit im Vorhinein schon mal aus.
Von daher mein Vorschlag.
__

Gruß Fabiola
___________

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen und Meinungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!
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Alt 02.11.2016, 16:52   #96
Vanyschnucki
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Vanyschnucki
Standard AW: Amt verlangt EK und VM Anlage von Eltern - angeblich Haushaltsgemeinschaft

Größeres Update von mir:

Meine Mutter und Ich waren heute ja endlich! beim VDK (der Vater ist zu gestresst….)

Der VDK stellt eine Rechtsberatung dar und vertritt auch, mit eigenen Anwälten die Interessen des Klägers, kostet dann 60,- €, also BerHS brauche ich wohl nicht, wenn’s hart kommt.
Zeit hatten wir ca. 30Minuten, also alles halb so wild.
Der VDK SB war sehr angetan von meiner Vorarbeit, danke an das Forum an dieser Stelle! Und musste daher nicht so weit ausholen fürs Verständnis wie vllt üblich.

Im groben Zusammengefasst kam dabei heute raus, dass ich rechtlich gesehen, also rein theoretisch alles richtig vorhabe und auch bisher richtig gemacht habe ABER man sollte nicht so, seine Worte „mit der Faust auf den Tisch hauen“ wie ich es in den bisherigen Schreiben tue, sondern etwas sanfter mit der Gemeinde umgehen und denen auch die Chance geben „das Gesicht zu wahren“, also denen was zum Nachprüfen geben, war ich nicht so von überzeugt, aber ok.

Also ein neues Schreiben meiner Eltern, in deren Worten aufgesetzt, ohne BSG Urteil und Ohne Paragraphen, Ergebnis ist im Anhang. Dieses Schreiben + einen Nachweis über die Insolvenz meines Vaters + Lohnabrechnung meiner Mutter von Oktober 16 liegen dem Schreiben bei, achja und drei Darlehensverträge über die Rückzahlungen meines Vaters :P

Morgen liegt das Schreiben der Gemeinde vor, heute war da schon zu =(
Ich soll warten, was dann weiter von denen kommt. Also noch keinen Terror machen wegen nicht ausstellen eines Bescheides und auch noch nicht meine WBA Angaben korrigieren, da ist er sich nämlich nicht sicher, ob das so einfach geht und sieht noch ein Problem auf uns zukommen da Aussage dabei gegen Aussage steht, auch wenn ich es im Hauptantrag richtig gemacht habe, also noch offen das Thema, je nachdem was von denen eben kommt. Miete an meine Mutter habe ich auch überwiesen um dem Amt, meinen guten Willen zu zeigen… nicht so meine Idee, aber ok, bekomme ich ja wieder (hoffentlich).

Wenn die vom Amt nun wieder nur EK und VM mitschicken und immer noch meinen, wir sind eine HG, dann sollen wir alle drei beim Amt aufschlagen und uns beschweren und den Vorgesetzten verlangen, damit der Fall geklärt wird. So der VDK.

Ich bin zwar nicht der Meinung, man sollte denen nun iwas mitschicken, doch wenn’s hilft, gerne… nur meine Eltern weigern sich VM und EK auszufüllen, finde ich auch gut so. Der VDK sieht das eher nicht als Problem, vor allem, da nichts zu holen ist, seitens meiner Eltern. Dennoch wollen meine Eltern das nicht, daher der Weg über das Schreiben und man wird nun sehen was dabei rauskommt.

Wegen dem Erbe: Einfach 1-2 Monate vor dem Erbe aus dem Bezug gehen, umziehen, wieder 1-2 Monate warten und nochmals, woanders, ALG II beantragen mit dem restlichen Erbe, welches dann ja nicht als einmaliges Einkommen, sondern Vermögen angesehen wird. Ende. Hoffe mal das ist wirklich so einfach, wenn man ein wenig Rücklagen hat versteht sich.

So, ich denke das waren alle Infos so im groben. Wenn mir noch was einfällt, dann ergänze ich gerne. Ich bin also nun vorerst wieder am warten und am vorbereiten auf Eventualitäten und freue mich über jede Anregung und Idee zu dem Thema!

Angehängte Dateien
Dateityp: pdf Schreiben vom 02.11. von Eltern wegen HG.pdf (89,5 KB, 88x aufgerufen)
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Alt 02.11.2016, 17:50   #97
gila
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gila Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Amt verlangt EK und VM Anlage von Eltern - angeblich Haushaltsgemeinschaft

Zitat von Vanyschnucki Beitrag anzeigen
...

Also ein neues Schreiben meiner Eltern, in deren Worten aufgesetzt, ohne BSG Urteil und Ohne Paragraphen, Ergebnis ist im Anhang. Dieses Schreiben + einen Nachweis über die Insolvenz meines Vaters + Lohnabrechnung meiner Mutter von Oktober 16 liegen dem Schreiben bei, achja und drei Darlehensverträge über die Rückzahlungen meines Vaters :P
....

WIE BITTE? Wie kommen die dazu, so etwas zu "beraten"? Deine Eltern sind in keiner Weise
verpflichtet, ihre persönlichen Daten deinem Jobcenter preis zu geben!
WAS SOLL DAS?


Ich bin zwar nicht der Meinung, man sollte denen nun iwas mitschicken, doch wenn’s hilft, gerne… nur meine Eltern weigern sich VM und EK auszufüllen, finde ich auch gut so. Der VDK sieht das eher nicht als Problem, vor allem, da nichts zu holen ist, seitens meiner Eltern. Dennoch wollen meine Eltern das nicht, daher der Weg über das Schreiben und man wird nun sehen was dabei rauskommt.

Hier haben deine Eltern RECHT diesen SCHWACHSINN zu verweigern!
Ich würde auf keinen Fall so vorgehen!
Dafür gibt es gar keine Rechtsgrundlage, dass deine Eltern sich hier "offenbaren".

Der EINE SATZ wäre hier LÄNGST ausreichend gewesen: Es besteht KEINE Haushaltsgemeinschaft mit unserer Tochter.
__

Wer berühmt genug ist, muss nicht fürchten, zur Vernunft gebracht zu werden.
aus: "Altersglück" - Vom Segen der Vergesslichkeit
Autor: Dietmar Bittrich (Gummibärchenorakel)
gila ist offline  
Alt 02.11.2016, 18:21   #98
Wutbuerger
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Wutbuerger Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Amt verlangt EK und VM Anlage von Eltern - angeblich Haushaltsgemeinschaft

Da ist man auf fachkundige Beratung angewiesen , und dann kommt sowas bei raus . Erschreckend.
Das heißt trotz das du ohne Leistung für diesen Monat bist rät der VDK zum Kuschelkurs ?
Und zu den angeforderten Unterlagen heißt es sinngemäß " dann geben sie denen doch was sie haben wollen " ? Das kanns ja auch nicht sein .
Ich würde das anders regeln . Einen oder mehrere Anträge ans Sozialgericht.Auch ohne Rechtsberatung.
Fordern das Leistungen zeitnah gezahlt werden. Einkommen und Vermögen der Eltern spielt keine Rolle , so lange das JC keine HG nachweist
zudem würde ich morgen auf dem JC Auszahlung von Leistungen verlangen, sofort und bar oder Scheck.
vorläufig bewilligt oder als Darlehen. Danach können sie monatelang rumkaspern.
Eine Klage und einen Eilantrag kannst du auch problemlos zurücknehmen , wenn sich in der Zeit neue Fakten ergeben. Viel Erfolg .
Es ist nicht immer möglich zu sagen was man am Besten unternehmen sollte. Gerichtsverfahren und Klagen lassen sich halt nicht vorherbestimmen.
Wutbuerger ist offline  
Alt 02.11.2016, 18:42   #99
Vanyschnucki
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Vanyschnucki
Standard AW: Amt verlangt EK und VM Anlage von Eltern - angeblich Haushaltsgemeinschaft

Zitat von gila Beitrag anzeigen
WIE BITTE? Wie kommen die dazu, so etwas zu "beraten"? Deine Eltern sind in keiner Weise
verpflichtet, ihre persönlichen Daten deinem Jobcenter preis zu geben!
WAS SOLL DAS?
Mit den Worten des VDK SB: Sie müssen dem Amt nun Beweise darbringen, dass Sie nicht genug Einkommen haben, da Sie dazu ja verpflichtet sind laut § 9 SGB II Abs.5 weil dort vermutet wird, das man in einer Haushaltsgemeinschaft auch Unterhalt von Verwandten bekommt (nebenbei kramt er ganz Zeit im SGB II weil er halt sehr, sehr unsicher war) Füllen Sie die Anlagen doch einfach aus.

Da sagten wir direkt: NEIN!!

Er meint also, meine Eltern müssten nun dem Amt trotzdem noch Grundlagen geben für Ihre Vermutungen und da er denkt, meine Eltern verdienen insgesamt eh zu wenig, sollen wir das so machen. Ich selber habe da auch meine Probleme, auf der Lohnabrechnung meiner Mutter steht auch alles drauf…
Auf meine Fragen konnte der SB auch nur mit Internet und SGB II Buch antworten, also nicht besonders kompetent….und sehr am stottern.

Zitat von gila Beitrag anzeigen
Hier haben deine Eltern RECHT diesen SCHWACHSINN zu verweigern!
DAS hab ich ihnen auch soweit eingetrichtert, meine Mum sieht das auch so, gibt aber nun nach, wegen der VDK Beratung. Was soll ich tun`? Nun bin ich hin- und her gerissen, der VDK sagt, man solle halt nicht mit der Faust auf den Tisch hauen, sondern ruhig bleiben und denen entgegen kommen, da ja eh nicht genug Geld da wäre, selbst wenn wir eine HG wären.

Zitat von gila Beitrag anzeigen
Der EINE SATZ wäre hier LÄNGST ausreichend gewesen: Es besteht KEINE Haushaltsgemeinschaft mit unserer Tochter.
War dem VDK SB recht egal, er sagt ohne dass das Amt recherchieren kann, wird auch nichts passieren und auch nicht anerkannt, dass wir keine HG sind und ich will ja mein Geld schnellstmöglichst, dass erwähnte er ungefähr 5x oder so.

Weis nun nicht wa sich davon halten soll, widerspricht Allem, was ich bisher hier im Forum gelernt und erfahren habe.

Zitat von Wutbuerger Beitrag anzeigen
Das heißt trotz das du ohne Leistung für diesen Monat bist rät der VDK zum Kuschelkurs ?
Ganz genau! Er fand meine Schreiben doch recht hart fromuliert, richtig vom Inhalt und der Rechtslage, aber dennoch zu hart und "kontra".

Zitat von Wutbuerger Beitrag anzeigen
Und zu den angeforderten Unterlagen heißt es sinngemäß " dann geben sie denen doch was sie haben wollen " ? Das kanns ja auch nicht sein .
Naja er sagte, was haben Sie denn zu verbergen, Sie verdienen eindeutig zu wenig und der Vater ist noch in der Insolvenz, ist doch klasse, also ausfüllen und dann wäre ja RUHE. Daraufhin sagte ich, mir oder uns gehts dabei nicht um Ruhe, sondern darum, dass meine Eltern sich komplett nackig machen müssen und das wollen die nicht! Wir sind KEINE HG! Habe ich sicher 20 mal gesagt und er musste mich schon bremsen.


Nachtrag:

Zitat von Wutbuerger Beitrag anzeigen
Ich würde das anders regeln . Einen oder mehrere Anträge ans Sozialgericht.Auch ohne Rechtsberatung.
Fordern das Leistungen zeitnah gezahlt werden. Einkommen und Vermögen der Eltern spielt keine Rolle , so lange das JC keine HG nachweist
Der VDK ist anscheinend noch auf dem Holzweg, der SB dort denkt, wir müssten nachweisen das wir keine HG sind. Dies entnimmt er dem Text des § 9 SGB II , wo vermutet wird, dass Unterhalt gezahlt wird, aber doch auch nur bei einer bestehnden HG!! Er hats selber nicht verstanden, dass Vermutungen nur dann greifen, wenn eine bestehnde HG nachgewiesen ist und auch nur dann sind meine Eltern zu irgendetwas verpflichtet!

In den Augen des VDK muss man denen halt was zum recherchieren geben... dabei habe ich mehrere Gründe aufgezählt, die gegen eine HG sprechen und auch das mit dem WBA erwähnt und der eingetragenen "2" und das ich das gerne korriegieren will, da sagte man mir, das ginge nicht im Nachinein.... ich solle das lassen und hoffe, die sehen das nicht weil dann Aussage, gegen Aussage stehen würde.

Zitat von Wutbuerger Beitrag anzeigen
zudem würde ich morgen auf dem JC Auszahlung von Leistungen verlangen, sofort und bar oder Scheck.
vorläufig bewilligt oder als Darlehen. Danach können sie monatelang rumkaspern.
Werde ich wohl nicht vor Ort durchbringen können...Familie liegt mitlerweile im Streit deswegen...nicht schön... hätte also keinen Beistand und müsste das schriftlich machen....Jemand da eventuelle Tipps? Oder soll ich das Schreiben aus Post#90 dafür nehmen?

Zitat von Wutbuerger Beitrag anzeigen
Eine Klage und einen Eilantrag kannst du auch problemlos zurücknehmen , wenn sich in der Zeit neue Fakten ergeben. Viel Erfolg .
Ich habe mir vom VDK erhofft, dieser hilft mir beim Schreiben dieser Klage/dem Eilantrag, aber dafür ist wohl keine Zeit.... in meinem Ort ist der VDK nochmal am 10.11. doch die Frist vom Amt für die Unterlagen meiner Eltern (VM und EK) ist schon am 14.11. Ich weis nicht ob ich das alles packe, gebe ich zu...

Ich bin krankgeschrieben wegen Stress und Depressionen/Schlafstörungen weil ich mich seit einem Monat nur mit dem Thema befasse (jede freie Minute, wirklich!) und nur gestresst bin. Meine Eltern können sich da einfach nicht einarbeiten, obwohl es diese auch betrifft und vor allem meinen Vater eine gewisse "Mitschuld" trägt, denn angefangen hatte alles, mit den Zahlungseingängen von ihm.... weil ich IHM Geld geliehen habe....ich schweife ab, tut mir leid...

Schade nun zu erfahren, dass man, so wie das Bauchgefühl auch sagt, eher falsch beraten wurde und meine Mutter davon nun auch überzeugt ist und mein Vater... naja... der haut hier bald alles klein, bin schon auf Wohnungssuche, halte das zu Hause nicht mehr aus.

Danke an jeden von euch, ihr macht mir Mut, auch der VDK in gewisser Weise, dass ich bisher alles richtig gemacht hatte und auch die Schreiben, vom Inhalt her richtig sind nur eben eine andere Taktik gefahren werden sollte. Meine Meinung ist das eben nicht!

Wie sollten denn meine Eltern nun reagieren? Weiter bockig sein? Im Prinzip bin Ich ja meine Eltern... das ist schon traurig genug, dass ich in deren Namen Schreiben verfassen muss weil denen das alles zuviel ist und ich ja "Mehr im Thema" bin.

Sonst geht das so wies nun ist morgen früh ans Amt, mit allen Unterlagen, da bin ich nun langsam einfach überfordert mit, vorallem ich kann meinen Eltern ja nicht jeden Tag ne andere Story erzählen, wie wir uns nun verhalten werden... meine Mutter gibt sich schon viel auf den VDK und mein Vater auch.
Vanyschnucki ist offline  
Alt 02.11.2016, 20:46   #100
Vanyschnucki
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Vanyschnucki
Standard AW: Amt verlangt EK und VM Anlage von Eltern - angeblich Haushaltsgemeinschaft

So, habe nun ein neues Schreiben, welches nicht nett und entgegenkommend ist und genau das vertritt, was ich denke. Ich bitte nochmals, dass vllt Jemand kurz drüber schaut

Vielleicht hat ja auch jemand Tipps, was ich genau an das SG schreibe und wie ich das am besten formulieren soll. Anregungen auch gerne gesehen! Morgen muss das sofort raus, ist daher sehr dringend bei mir =(

Einflüsse gab es viele von Euch, danke nochmals!

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