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Bedarfs- / Haushalts- u. Wohngemeinschaften / Familie Alles über Bedarfsgemeinschaften, Haushaltsgemeinschaften & Wohngemeinschaften und Familie


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Alt 02.11.2006, 01:45   #1
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dolan
Standard positiver bescheid

ich lebe in einer zweier-wg und habe mir nach der erstmaligen aufforderung das zusatzblatt 5 (partnerschaft) auszufuellen, mal die muehe gemacht, die entsprechenden eintraege in den foren durchzuarbeiten (die ganzen 1 km -text ;) ).
es hat sich gelohnt! mit der entsprechenden begruendung wurde mein algII wieder bewilligt.
also dank an alle, die hier ihr wissen oder ihre erfahrungen weitergeben.

und daher ich bin natuerlich jetzt auch auf einen hausbesuch gefasst.
dolan ist offline  
Alt 02.11.2006, 05:35   #2
Ludwigsburg
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Standard Re: positiver bescheid

Zitat von dolan
also dank an alle, die hier ihr wissen oder ihre erfahrungen weitergeben.
Da kann ich mich mal wieder anschließen...

nur so kommt man weiter -

und jede positive Rückmeldung macht Mut, auch zu kämpfen.

Gruß aus Ludwigsburg
 
Alt 31.07.2007, 15:20   #3
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dolan
Frage

so, ein jahr ist rum und nun geht es von vorne los!

nur wurde mir diesmal nicht das zusatzblatt 5 zugesandt, sondern die zusatzblaetter 2.1, 2.2, 3 und 4.

in dem anschreiben heisst es, da sie schon laenger als ein jahr zusammenleben, muss ich von einer vueg ausgehen und meine mitbewohnerin soll die entsprechenden angaben machen.

schon vor einem jahr habe ich erklaert, dass die wg seit vier jahren besteht.

mein erster gedanken (nach schock und wut) war der, noch einmal das zusatzblatt 5 mit derselben erklaerung des nichtbestehens einer vueg auszufuellen und dies als begruendung fuer das nichtausfuellen der zusatzblaetter 2.1, 2.2, 3 und 4 anzufuehren, in denen
der name meiner wglerin schon als mitglied der bg eingetragen wurde.

hat das schon mal einer so gemacht???
dolan ist offline  
Alt 01.08.2007, 06:54   #4
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Zitat von dolan Beitrag anzeigen
so, ein jahr ist rum und nun geht es von vorne los!

nur wurde mir diesmal nicht das zusatzblatt 5 zugesandt, sondern die zusatzblaetter 2.1, 2.2, 3 und 4.

in dem anschreiben heisst es, da sie schon laenger als ein jahr zusammenleben, muss ich von einer vueg ausgehen und meine mitbewohnerin soll die entsprechenden angaben machen.

schon vor einem jahr habe ich erklaert, dass die wg seit vier jahren besteht.

mein erster gedanken (nach schock und wut) war der, noch einmal das zusatzblatt 5 mit derselben erklaerung des nichtbestehens einer vueg auszufuellen und dies als begruendung fuer das nichtausfuellen der zusatzblaetter 2.1, 2.2, 3 und 4 anzufuehren, in denen
der name meiner wglerin schon als mitglied der bg eingetragen wurde.

hat das schon mal einer so gemacht???

So gemacht habe ich es nicht, aber ich würde es in deiner Situation genau so wie du schreibst machen. Zusatzblatt 5 und Erklärung, dass WG also lediglich ein Zusammenwohnen nicht jedoch ein Zusammenleben vorliegt. Sofern vom zuständigen LSG Urteile hierzu exisitieren, zuzätzlich auf diese verweisen.

die weiteren Zusatzblätter sind nur auszufüllen, wenn die gesetzliche Vermutung greifen würde.

lg strümpfchen
strümpfchen ist offline  
Alt 01.08.2007, 14:37   #5
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dolan
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mich aergert und verunsichert, dass ich im letzten jahr bei der abgabe meines wiederbewilligungsantrages dieses zusatzblatt 5 erhalten habe, um den gesetzlichen verdacht der vueg zu entkraeften.
das hat dann auch mit einem kleinen aufsatz zu dem thema und einigen kopien der mietvertraege geklappt.

dieses jahr kam das schreiben mit den o.g. formularen vor dem wiederbewilligungsantrag und es wird die vueg unterstellt ohne das einen hinweis auf die moeglichkeit der abwendung des verdachtes gibt.

normalerweise muesste ich nur bekunden, das sich gegenueber dem letzten jahr nichts geaendert hat und das wars.
warscheinlich war es das dann auch mit meinem alg-II-bezug.

also werde ich es mit der oben erwaehnten variante versuchen.

falls nicht einer einen besseren vorschlag hat.
dolan ist offline  
Alt 01.08.2007, 16:40   #6
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Zitat von dolan Beitrag anzeigen
mich aergert und verunsichert, dass ich im letzten jahr bei der abgabe meines wiederbewilligungsantrages dieses zusatzblatt 5 erhalten habe, um den gesetzlichen verdacht der vueg zu entkraeften.
das hat dann auch mit einem kleinen aufsatz zu dem thema und einigen kopien der mietvertraege geklappt.

dieses jahr kam das schreiben mit den o.g. formularen vor dem wiederbewilligungsantrag und es wird die vueg unterstellt ohne das einen hinweis auf die moeglichkeit der abwendung des verdachtes gibt.

normalerweise muesste ich nur bekunden, das sich gegenueber dem letzten jahr nichts geaendert hat und das wars.
warscheinlich war es das dann auch mit meinem alg-II-bezug.

also werde ich es mit der oben erwaehnten variante versuchen.

falls nicht einer einen besseren vorschlag hat.
Das gleiche habe ich zweimal durch. Nach der Unterstellung eine Einstandsgemeinschaft zu seien, widersprach ich. Die nutze nichts, Geld wurde eingestellt. Vorm SG geklagt. Und dann war Termin. Ich und auch mein Mitbewohner wurden 3 Stunden am SG befragt. danach kam Urteil, keine Einstandsgemeinschaft, sondern WG! Aber bis dahin war es ein steiniger WEG, dauerte von November 06 bis Mai 07. Nicht jeder hat die Kraft und die notwendigen Kenntnisse. Es ist nicht einfach RECHT zu haben und dann auch noch zu bekommen.
Ich sage Dir geh weiter und kämpf, ansonsten hat man schon verloren, was man bereits verloren hat.
Viel Glück!
slappy ist offline  
Alt 01.08.2007, 21:21   #7
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Zitat von dolan Beitrag anzeigen
normalerweise muesste ich nur bekunden, das sich gegenueber dem letzten jahr nichts geaendert hat und das wars.
warscheinlich war es das dann auch mit meinem alg-II-bezug.
jepp, so ging es mir auch. Fortzahlungsantrag und ausgefülltes Zusatzblatt 5 hingeschickt, keine Einkommensnachweise vorgelegt und aus war es mit meinem vorläufigen Leistungen (Hauptsacheverfahren läuft noch Termin ist am 19.10.2007. Wir sind zwar keine WG aber eben noch keine VuEG.

Zitat von dolan Beitrag anzeigen
also werde ich es mit der oben erwaehnten variante versuchen.

falls nicht einer einen besseren vorschlag hat.
ausziehen?? wäre der einzig bessere Vorschlag der mir einfällt.
strümpfchen ist offline  
Alt 01.08.2007, 23:07   #8
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Zitat von slappy Beitrag anzeigen
Das gleiche habe ich zweimal durch. Nach der Unterstellung eine Einstandsgemeinschaft zu seien, widersprach ich. Die nutze nichts, Geld wurde eingestellt. Vorm SG geklagt. Und dann war Termin. Ich und auch mein Mitbewohner wurden 3 Stunden am SG befragt. danach kam Urteil, keine Einstandsgemeinschaft, sondern WG! Aber bis dahin war es ein steiniger WEG, dauerte von November 06 bis Mai 07. Nicht jeder hat die Kraft und die notwendigen Kenntnisse. Es ist nicht einfach RECHT zu haben und dann auch noch zu bekommen.
Ich sage Dir geh weiter und kämpf, ansonsten hat man schon verloren, was man bereits verloren hat.
Viel Glück!
ich habe vor allem nicht das geld, solange durchzuhalten - von den kenntnissen will ich gar nicht erst reden.

wie kann man denn drei stunden zu dem thema befragt werden?
wenn der wg-partner sich weigert irgendwelche finanziellen verpflichtungen fuer den mitbewohner zu uebernehmen, muesste sich doch alles weitere eruebrigen.
sonst koennten die doch auch meine nachbarn oder freunde zur zahlung meines lebensunterhaltes verdonnern.
dolan ist offline  
Alt 01.08.2007, 23:38   #9
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dolan
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Zitat von strümpfchen Beitrag anzeigen
jepp, so ging es mir auch. Fortzahlungsantrag und ausgefülltes Zusatzblatt 5 hingeschickt, keine Einkommensnachweise vorgelegt und aus war es mit meinem vorläufigen Leistungen (Hauptsacheverfahren läuft noch Termin ist am 19.10.2007. Wir sind zwar keine WG aber eben noch keine VuEG.
ich kann keine nachweise von meinem mitbewohner vorlegen, da er sich weigert irgendwelche zahlungen vorzunehmen und sagt, dass das mein problem ist. er will schliesslich keine leistungen vom amt.
ausserdem waere ein ausfuellen der formulare ja ein eingestaendnis der bg.

Zitat von strümpfchen Beitrag anzeigen
ausziehen?? wäre der einzig bessere Vorschlag der mir einfällt.
ich habe nach zwei jahren zauderns die wg-variante gewaehlt, um geld zu sparen.
der umzug hat mich dann meine letzten reserven gekostet.
wir mussten die wohnung als gleichberechtigte mieter unterschreiben, da das jeweilige einkommen des einzelnen zu gering war. die wohnung hat belegungsbindung.
das heisst, wenn ich ausziehe muss mein mitbewohner auch ausziehen.
wenn das im sinne einer demokratischen rechtsstaatlichkeit ist, bin ich fuer die diktatur.
dolan ist offline  
Alt 02.08.2007, 09:07   #10
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Zitat von dolan Beitrag anzeigen
ich habe vor allem nicht das geld, solange durchzuhalten - von den kenntnissen will ich gar nicht erst reden.

wie kann man denn drei stunden zu dem thema befragt werden?
wenn der wg-partner sich weigert irgendwelche finanziellen verpflichtungen fuer den mitbewohner zu uebernehmen, muesste sich doch alles weitere eruebrigen.
sonst koennten die doch auch meine nachbarn oder freunde zur zahlung meines lebensunterhaltes verdonnern.
Ums Geld darf es Dir nicht gehen. Über den Beratungsschein bist du finanziell abgesichert, wenn Du einen guten Anwalt hast, macht er das auch alles richtig.
Die Frage mir den 3 Stunden ist ganz einfach. Erst wurden mir 100 Fragen gestellt, mein Mitbewohner mußte vorm Saal Platz nehmen. Nachdem ich fertig war, wurde er rein geholt und ihm wurden die gleichen Fragen gestellt. Die Frage der finanziellen Verpflichtung war uninteressant. Im EA- Verfahren wird ja erst einmal geprüft ob WG oder BG. Wenn man dann feststellt, das es eine BG ist, muss das im Hauptverfahren geklärt werden, wenn man mit dieser Entscheidung nicht einverstanden ist.
slappy ist offline  
Alt 02.08.2007, 15:15   #11
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Zitat von slappy Beitrag anzeigen
Ums Geld darf es Dir nicht gehen. Über den Beratungsschein bist du finanziell abgesichert, wenn Du einen guten Anwalt hast, macht er das auch alles richtig.
ich merke, dass ich nicht die geringste ahnung habe und auch keinen anwalt.

Zitat von slappy Beitrag anzeigen
Die Frage mir den 3 Stunden ist ganz einfach. Erst wurden mir 100 Fragen gestellt, mein Mitbewohner mußte vorm Saal Platz nehmen. Nachdem ich fertig war, wurde er rein geholt und ihm wurden die gleichen Fragen gestellt. Die Frage der finanziellen Verpflichtung war uninteressant. Im EA- Verfahren wird ja erst einmal geprüft ob WG oder BG. Wenn man dann feststellt, das es eine BG ist, muss das im Hauptverfahren geklärt werden, wenn man mit dieser Entscheidung nicht einverstanden ist.
mir wird ganz uebel!
auf was fuer hinterlisitge fragen muss man da denn gefasst sein???
dolan ist offline  
Alt 02.08.2007, 15:18   #12
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nur mal so als ausblick:
wenn man das alles durchgestanden hat und sogar recht bekommt, geht dann ein jahr spaeter der zirkus wieder von vorne los?
es koennten sich ja die verhaeltnisse geaendert haben oder ein hausbesuch ergab neue erkenntnisse.

wann stehen die eigentlich vor meiner tuer?
dolan ist offline  
Alt 02.08.2007, 16:27   #13
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Zitat von dolan Beitrag anzeigen
nur mal so als ausblick:
wenn man das alles durchgestanden hat und sogar recht bekommt, geht dann ein jahr spaeter der zirkus wieder von vorne los?
es koennten sich ja die verhaeltnisse geaendert haben oder ein hausbesuch ergab neue erkenntnisse.

wann stehen die eigentlich vor meiner tuer?
Du mußt keinen in deine Wohnung lassen. Ich habe 6 mal abgelehnt und das darf man auch! GG!
Also ich habe es durch gestanden und die dürfen jetzt nicht mehr kommen und das behaupten, weil ein Urteil da ist, das wir eine WG sind. Nur wenn ich mal wieder(!!!) einen Neuantrag stellen würde, würde es wahrscheinlich wieder von vorn beginnen(???). Wenn natürlich mal ein Lebenspartner mit in die WG ziehen würde, dann müßte ich das angeben (ha ha ha).
slappy ist offline  
Alt 02.08.2007, 16:32   #14
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Zitat von dolan Beitrag anzeigen
ich merke, dass ich nicht die geringste ahnung habe und auch keinen anwalt.


mir wird ganz uebel!
auf was fuer hinterlisitge fragen muss man da denn gefasst sein???
Da muss Dir nicht übel werden. Wenn man einmal so weit gegangen ist, ist es einem nur lieb alles geht schnell vorbei und man kann wieder in Ruhe schlafen.Die Fragen sind "Alles".
Zusammen einkaufen?
zusammen Urlaub?
Zusammen kochen, essen, fern sehen, freizeitgestaltung
geburtstagsgeschenke
wie feiert man geburtstage wann mit wem wo, warum wie lange
u.s.w.
darüber könnte ich nen Aufsatz schreiben!
slappy ist offline  
Alt 02.08.2007, 16:43   #15
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Zitat von dolan Beitrag anzeigen

wann stehen die eigentlich vor meiner tuer?
sofern Euer Leistungsträger nicht beabsichtigt, Euch wegen Benutzung des gleichen Bades und Küche die VuEG zu unterstellen .... nie. Denn die (getrennten ) Zimmer und andere eindeutig auf WG abgestimmte Verhältnisse müsste man sich dann ja als bekannt anrechnen lassen und somit auch entsprechend (=Euch entlastend) würdigen. Nach meinen bisherigen Erfahrungen will dies jedoch kein Leistungsträger.

Zum Beratungshilfeschein, der wurde mir vom Amtsgericht verweigert, auch PKH wurde mir im ersten eA-Verfahren erst durch das LSG bewilligt. Fürs 2. eA-Verfahren wurde PKH vom SG ebenfalls abgelehnt, Prüfung durch das LSG läuft noch.Unabhängig von den Anwaltskosten, erhält man während des laufenden Verfahrens (mein erstes lief von April bis Dezember 2006) keine Leistungen und ist nicht krankenversichert, das geht ganz schön an die Substanz.
strümpfchen ist offline  
Alt 02.08.2007, 16:54   #16
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Zitat von strümpfchen Beitrag anzeigen
sofern Euer Leistungsträger nicht beabsichtigt, Euch wegen Benutzung des gleichen Bades und Küche die VuEG zu unterstellen .... nie. Denn die (getrennten ) Zimmer und andere eindeutig auf WG abgestimmte Verhältnisse müsste man sich dann ja als bekannt anrechnen lassen und somit auch entsprechend (=Euch entlastend) würdigen. Nach meinen bisherigen Erfahrungen will dies jedoch kein Leistungsträger.

Zum Beratungshilfeschein, der wurde mir vom Amtsgericht verweigert, auch PKH wurde mir im ersten eA-Verfahren erst durch das LSG bewilligt. Fürs 2. eA-Verfahren wurde PKH vom SG ebenfalls abgelehnt, Prüfung durch das LSG läuft noch.Unabhängig von den Anwaltskosten, erhält man während des laufenden Verfahrens (mein erstes lief von April bis Dezember 2006) keine Leistungen und ist nicht krankenversichert, das geht ganz schön an die Substanz.
Na gut, wenn der Beratungsschein verweigert wird ist es natürlich SCH.....!Dürfen die das denn überhaupt? Ich habe das EA- Verfahren 2 mal selbst beim SG eingereicht. Ist zwar viel Arbeit, aber ich hatte bis dahin keinen Anwalt. Als dann der Erröterungstermin angesetzt war, habe ich mir einen Anwalt gesucht. und der Beratungshilfeschein war kein Problem. Nachdem ich gewonnen habe, habe ich meinem Anwalt alle 5 anhängenden Klagen zum bearbeiten gegeben und nun habe ich etwas Ruhe vor der ARGE.
Also das mit dem Geld ist schon echt Sch.... aber ich habe einen Dispo und der hat mich gerettet, denn dann habe ich ja das Geld immer erhalten, rückwirkend. Aber von Einreichnung der EA bis Termin vorm SG vergingen nur 3 Wochen und dann noch mal eine, bis das Geld da war. Also das ging relativ schnell. Aber der Richter kennt mich nun auch schon etwas länger (ha ha ha). ich glaube wenn der meinen Namen liest, sagt der oh, schnell bearbeiten, die will ich nicht mehr sehen.
slappy ist offline  
Alt 02.08.2007, 18:14   #17
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Zitat von slappy Beitrag anzeigen
Na gut, wenn der Beratungsschein verweigert wird ist es natürlich SCH.....!Dürfen die das denn überhaupt?
Ja, leider dürfen die das. Denn die Leistungsträger nach SGB sind selbst zur Beratung verpflichtet. Dass ich statt Beratung nur Beleidigungen und den Vorwurf des Leistungsmissbrauchs erhielt, interessierte das Amtsgericht nicht.

Selbst nach eindeutiger Aussage des Berichterstatters am 06.12.2006, dass er mir die leistungen zuspricht, wartete die ARGE noch den Erhalt des schriftlichen Beschlusses ab und wollte mir dann am 15.12. nur die Leistungen für 2 Monate (wegen fehlender Einkommensnachweise) und ohne den Zusachlag für Alleinerziehende = insgesamt € 640,00 bewilligen. Mein Antrag vom 08.12. auf Auszahlung eines angemessenen vorschusses in Höhe von € 1.350,00 wurde nicht berücksichtigt. Nach Widerspruch durch meine Anwältin erhielt ich am 22.12.2006 über € 2000,00 ausgezahlt, jedoch weigert man sich bis heute, die Kosten für die Aufforderung sowie für den Widerspruch zu erstatten.

jetzt halte ich mich wieder seit April mit den Einnahmen aus selbstständiger Tätigkeit über Wasser, muss hiervon jedoch monatlich fast 200 € an die Krankenversicherung bezahlen. Zudem stundet mir mein "Mitbewohner" seit Anfang Juni den Mietanteil. Hoffentlich ist das LSG dieses mal etwas schneller, denn ab Oktober ist der Mitbewohner auf Auslandseinsatz und kann daher keine Darlehen gewähren. Wenn dann eine Kundenzahlung ausbleibt, muss ich wohl hungern.
strümpfchen ist offline  
Alt 02.08.2007, 23:06   #18
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Zitat von slappy Beitrag anzeigen
Du mußt keinen in deine Wohnung lassen. Ich habe 6 mal abgelehnt und das darf man auch! GG!
ich habe eschon des oefteren von diesem heldenhaften verhalten gelesen, wuerde es selbst aber nur so halten, wenn mir die leistung schon verweigert wurde.
ansonsten waere dies mein letzter versuch mich kooperativ zu verhalten.

es heisst schliesslich im leitfaden der ba zu hausbesuchen:
"wird der zutritt zu der wohnung dauerhaft verweigert und ist eine anderweitige sachverhaltsaufklaerung nicht moeglich, ist die beantragte leistung wegen unaufklaerbarkeit des sachverhaltes abzulehnen."

Zitat von slappy Beitrag anzeigen
... Nur wenn ich mal wieder(!!!) einen Neuantrag stellen würde, würde es wahrscheinlich wieder von vorn beginnen(???).
du kannst einem richtig mut machen.
dolan ist offline  
Alt 02.08.2007, 23:18   #19
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Zitat von slappy Beitrag anzeigen
Da muss Dir nicht übel werden. Wenn man einmal so weit gegangen ist, ist es einem nur lieb alles geht schnell vorbei und man kann wieder in Ruhe schlafen.
vorausgesetzt man hat die richtigen antworten gegeben!

Zitat von slappy Beitrag anzeigen
Die Fragen sind "Alles".
Zusammen einkaufen?
zusammen Urlaub?
Zusammen kochen, essen, fern sehen, freizeitgestaltung
geburtstagsgeschenke
wie feiert man geburtstage wann mit wem wo, warum wie lange
u.s.w.
darüber könnte ich nen Aufsatz schreiben!
ich bemuehe mich schon die ganze zeit naeheres ueber das innenverhaeltnis bzw. weitergehende bestimmungen zu einer wg zu finden.
den in einer wg, ob nun zweck-wg oder nicht, ist es ja geradezu kennzeichnend etliche der oben genannten dinge mehr oder weniger gemeinsam zu gestalten.
dies unterscheidet sie meiner meinung nach von einem reinen untermietverhaeltnis.
bin ja juristisch leider voellig unbedarft!

Zitat von slappy Beitrag anzeigen
...darüber könnte ich nen Aufsatz schreiben!...
sollte ich im ernstfall vielleicht drauf zurueckkommen?!?
dolan ist offline  
Alt 02.08.2007, 23:24   #20
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Zitat von strümpfchen Beitrag anzeigen
sofern Euer Leistungsträger nicht beabsichtigt, Euch wegen Benutzung des gleichen Bades und Küche die VuEG zu unterstellen .... nie. Denn die (getrennten ) Zimmer und andere eindeutig auf WG abgestimmte Verhältnisse müsste man sich dann ja als bekannt anrechnen lassen und somit auch entsprechend (=Euch entlastend) würdigen. Nach meinen bisherigen Erfahrungen will dies jedoch kein Leistungsträger.
na, zum thema hausbesuche habe ich hier schon einige unterstellungen der arge mit fatalen folgen fuer die betroffenen herausgelesen!

und platz fuer einen zweiten kuehlschrank haben wir z.b. nicht!

Zitat von strümpfchen Beitrag anzeigen
Zum Beratungshilfeschein, der wurde mir vom Amtsgericht verweigert, auch PKH wurde mir im ersten eA-Verfahren erst durch das LSG bewilligt. Fürs 2. eA-Verfahren wurde PKH vom SG ebenfalls abgelehnt, Prüfung durch das LSG läuft noch.Unabhängig von den Anwaltskosten, erhält man während des laufenden Verfahrens (mein erstes lief von April bis Dezember 2006) keine Leistungen und ist nicht krankenversichert, das geht ganz schön an die Substanz.
was ist ein ea-verfahren???
wie soll ich einen anwalt zahlen, wenn ich rein rechnerisch knapp einen monat finanziell ohne leistungsbezug durchhalte???
dolan ist offline  
Alt 02.08.2007, 23:43   #21
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ich haette da mal eine frage an die ober-experten in diesem forum:

bei wikipedia heisst es:
"Auch beim Zusammenschluss von Personen zu einer Fahr-, Wohn- oder Spielgemeinschaft oder einem Investment Club kann es sich um eine GbR handeln, der "gemeinsame Zweck" muss also nicht zwingend gewerblicher Natur sein."

wenn das so stimmt und wir gruenden eine gbr mit gesellschaftervertrag (wg-mietvetrag) wie ist es dann zum beispiel mit:

von wikipedia:
"Die Klage gegen eine GbR musste sich unter der früheren Rechtslage gegen alle Gesellschafter richten. Nunmehr ist es dagegen möglich, die Gesellschaft unter ihrem Namen zu verklagen."

das wuerde doch die klage gegen den mitbewohner voraussetzen, der jedoch keine leistungen bezieht und damit keine klagevoraussetzuung bietet?
oder wie ist das????
dolan ist offline  
Alt 03.08.2007, 09:51   #22
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Zitat von dolan Beitrag anzeigen
vorausgesetzt man hat die richtigen antworten gegeben!


ich bemuehe mich schon die ganze zeit naeheres ueber das innenverhaeltnis bzw. weitergehende bestimmungen zu einer wg zu finden.
den in einer wg, ob nun zweck-wg oder nicht, ist es ja geradezu kennzeichnend etliche der oben genannten dinge mehr oder weniger gemeinsam zu gestalten.
dies unterscheidet sie meiner meinung nach von einem reinen untermietverhaeltnis.
bin ja juristisch leider voellig unbedarft!


sollte ich im ernstfall vielleicht drauf zurueckkommen?!?
Also wenn eine WG entsteht, dann machen die Mitglieder dieser WG auch Dinge gemeinsam. Ich habe mal in einer WG gelebt, beim Studium, und wir sind auch zusammen essen gegeangen, ins Kino, Disco u.s.w. Dies ist eigentlich normal, wenn man sich innerhalb der WG gut versteht. Man ißt auch gemeinsam, weil es einfach schöner ist, als wenn man allein in seinem WG-Zimmer ißt. Jeder der schon einmal in einer WG gelebt hat, weiß wie es ist und was normal ist. Es wäre nicht normal, alles getrennt zu machen. Dafür tut man sich ja zusammen. Nur muss man halt den Richter davon überzeugen.
slappy ist offline  
Alt 03.08.2007, 09:57   #23
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Zitat von dolan Beitrag anzeigen
na, zum thema hausbesuche habe ich hier schon einige unterstellungen der arge mit fatalen folgen fuer die betroffenen herausgelesen!

und platz fuer einen zweiten kuehlschrank haben wir z.b. nicht!


was ist ein ea-verfahren???
wie soll ich einen anwalt zahlen, wenn ich rein rechnerisch knapp einen monat finanziell ohne leistungsbezug durchhalte???
Keine WG hat automatisch 2 Kühlschränke! So ein Quatsch. Es gibt auch meisstens nur eine Küche. Und jeder weiß was er gekauft hat und was seine ist!

Du brauchst kein Geld fürn Anwalt. Du gehst zum Amtsgericht und holst Dir ein Beratungshilfeschein und danach zum Anwalt und dann rechnet er mit der Staatskasse ab und nicht mit Dir. Das mit dem 1 Monat durchhalten ist wohl war, aber vielleicht kannst du mit deiner bank sprechen oder dir das geld leihen bei freunden?
slappy ist offline  
Alt 03.08.2007, 10:04   #24
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ich haette da mal eine frage an die ober-experten in diesem forum:

bei wikipedia heisst es:
"Auch beim Zusammenschluss von Personen zu einer Fahr-, Wohn- oder Spielgemeinschaft oder einem Investment Club kann es sich um eine GbR handeln, der "gemeinsame Zweck" muss also nicht zwingend gewerblicher Natur sein."

wenn das so stimmt und wir gruenden eine gbr mit gesellschaftervertrag (wg-mietvetrag) wie ist es dann zum beispiel mit:

von wikipedia:
"Die Klage gegen eine GbR musste sich unter der früheren Rechtslage gegen alle Gesellschafter richten. Nunmehr ist es dagegen möglich, die Gesellschaft unter ihrem Namen zu verklagen."

das wuerde doch die klage gegen den mitbewohner voraussetzen, der jedoch keine leistungen bezieht und damit keine klagevoraussetzuung bietet?
oder wie ist das????
HM.....Wer soll denn wann wen verklagen? Wenn Dir die Leistungen gestrichen werden, mußt Du klagen und nicht die ARGE. Warum sollte eine WG- GbR verklagt werden? Der Vermieter könnte das, wenn nicht gezahlt wird. Das kann er aber auch, wenn 2 Personen den Mietvertrag unterschrieben haben, denn dann haften die auch 50 : 50. Die ARGE würde oder könnte Euch nicht verklagen! Warum sollte sie?
slappy ist offline  
Alt 03.08.2007, 15:01   #25
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Also wenn eine WG entsteht, dann machen die Mitglieder dieser WG auch Dinge gemeinsam. Ich habe mal in einer WG gelebt, beim Studium, und wir sind auch zusammen essen gegeangen, ins Kino, Disco u.s.w. Dies ist eigentlich normal, wenn man sich innerhalb der WG gut versteht. Man ißt auch gemeinsam, weil es einfach schöner ist, als wenn man allein in seinem WG-Zimmer ißt. Jeder der schon einmal in einer WG gelebt hat, weiß wie es ist und was normal ist. Es wäre nicht normal, alles getrennt zu machen. Dafür tut man sich ja zusammen. Nur muss man halt den Richter davon überzeugen.
ich komme darauf, weil mir voriges jahr ueber das zusatzblatt 5 die moeglichkeit gegeben wurde, argumente gegen die gesetzliche vermutung der euvg vorzubringen.

also habe ich alle aspekte der ba genommen die dafuer sprechen (hier aus dem forum, ergaenzt um die erfahrungsberichte anderer juser) und das gegenteil davon fomuliert bzw. die erfahrungen beruecksichtigt.

danach sind wir eigentlich wildfremde leute, die sich nicht einmal grueszen. ;-)

das hat funktioniert.

es ist uebrigens jetzt meine dritte wg - allerdings die erste zu hartz-zeiten.

ob der zustaendige richter wg-erfahrung haben wird?
dolan ist offline  
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