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Bedarfs- / Haushalts- u. Wohngemeinschaften / Familie

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Bedarfsgemeinschaft oder nicht?

Bedarfs- / Haushalts- u. Wohngemeinschaften / Familie

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Alt 10.10.2009, 08:13   #1
Rosssana
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Registriert seit: 27.08.2008
Beiträge: 8
Rosssana
Standard Bedarfsgemeinschaft oder nicht?

Ich bitte Sie um Hilfe, da ich echt nicht weiter weiß.

Mein "gelegenheits" Freund (hin und wieder eine Fernbeziehung, nie zusammengelebt!) und ich haben ein gemeinsames Kind. Er lebt im Ausland, arbeitet da - war nie hier gemeldet, hat aber mit mir vor einem Jahr einen Mietvertrag unterschrieben (beide Mieter), da er vorher immer wieder nach Deutschland kam um sein Kind zu besuchen (während der Schwangerschaft haben wir uns entgültig getrennt-ich habe ihn wegen seine Suchtprobleme - Kokain, Spielsucht und Betrug verlassen).
Weil er erstes Jahr am meisten im Hotel übernachtete und das Kind zu klein war (gestillt, angeborene gesundheitliche Probleme) bzw. er nicht alleine mit dem Kind sein könnte und ich auch kein Vertrauen in ihm habe, schlief er dann immer wieder bei uns.
So dass ich eine größere Wohnung bezogen habe, wo wir beide Mieter sind und schriftliche Vereinbarung haben, wieviel jeder zu zahlen hat, das tat ich wegen meiner Sicherheit und dass seine Eltern genau wissen wie hoch und was. So ist auch billiger als wenn er jeden Monat 7 Tage im Hotel schliefe. (er wohnt etwa 2000 km entfernt).

Wir aber nie einen gemeinsamen Konto hatten und haben werden, wir nie zusammenwohnten und das auch nie tun werden (nicht nur wegen Trennung, mehr seine Sucht, Misstrauen, er ekelt mich an wegen Betrugs mehrere Male ohne Kondom, hat eine G.Krankeit usw), er mir nie mit seinem Geld geholfen hat oder mir irgendwas kaufte, leider für sein Kind auch am meisten nicht - hin und her ein Spielzeug (er allein ist Spielsuchtig schon seit Jahren, seit 15 Jahren - hat vorher einige Jahre erfolgreich vor allem versteck, ich kam durch einen Zufall darauf), er alleine immer ohne Geld ist und auch wenn er nach Deutschland kommt, lebt(e) er häufig noch von unserem Geld (wenn ich was koche, isst er mit, nimmt sich Kaffee usw.)....
OK, sein Teil der Miete kann er auch nicht allein zahlen, dafür sorgen aber seine Eltern, so dass die Miete seinerseits immer bezahlt wird.

Ich habe eine Psyhologin aus Jugendamt, die kommt immer wieder zu mir, hat ihm auch kennengelernt und ein Bericht geschrieben (nicht für JC - als ich für die psychische Hilfe bat, war mit JC noch alles in Ordnung), woher zu sehen ist, was bei uns geschah und auch dass wir nicht zusammenleben und er süchtig ist usw. Alles. Auch für sie ist klar, dass sein Lebensstil für die Beziehung oder Vatersein nicht gesund ist.

Wir waren nie eine Familie und werden das auch nie sein.

Jetzt verlor ich auf einmal Mehrbedarfzuschlag.
Wieso, keine Erklärung.
Ich bekam dann nach mehr als einem Monat und meinem Widerspruch so ein Fragebogen, in dem steht, das dieser Fragebogen jeder auszufüllen hat, wenn er im gemeinsamen Haushalt mit Verwandten oder Verschwägerten lebt, die nicht zu Bedarfsgemeinschaft gehören.
Obwohl ich JC schrieb, dass sich bei uns seit einem Jahr (so lange haben wir diesen neuen Mietvertrag) nichts (!) änderte und ich nach wie vor alleine lebe und alleinerziehend bin, bekomme ich weiterhin kein Mehrbedarf für Alleinerziehende.

Jetzt die Frage, wie sieht unsere Relation aus? Welche Möglichkeiten habe ich.
Ich bekome für das Kind Unterhaltsvorschuss und Kindergeld. Die Mietkosten werden nur bis die Höhe, bevor das Kind auf die Welt kam übernommen, weil der Umzug nicht bewilligt worden war, also eigentlich bekomme ich für das Kind überhaupt kein Geld vom JC, wenn man so nimmt. KG ca 150 und UVS 110 euro. (aber die haben nach der Geburt des Kindes die Miete noch irgendwie auf ihm geteilt).

Er sendete alle Unterlagen für ein Jahr (bekam Post in seine Heimat) auf das JA und weil er sehr wenig verdient, braucht und kann auch kein Unterhalt zu zahlen. Wie gesagt, seine Eltern zahlen für ihm dann seinen Teil der Miete hier. Er wohnt ansonsten noch bei seinen Eltern.

Was kann ich tun - erstens, ich will den Bericht vom JA nicht preisgeben (sehr persönlich!), aber wie soll ich denn beweisen, dass wir keine Bedarfsgemeinschaft sind? Er sagte mir nie wie Hoch sein Gehalt ist und wieviel er nocht schwarz bekommt, er versteckte dies vor mir und auch vor seinen Eltern (wegen Kokain und Spielsucht) jahrelang, wenn ich was fragte (Unterhalt?), sagte er mir, dass das sein Geld ist und ich soll arbeiten gehen und sich um mein Geld kümmern. Seiner Meinung nach ist Kind auch nur Frauen"Problem". Aber leider hat er Papiere so, dass er wirklich ganz wenig verdient, wie viel kann ich gar nicht sagen...auch seine Eltern haben keine Ahnung, ich weiß nur dass er immer ohne Geld ist und sieht aus wie ein Penner, weil er sowieso alles verspielt.

Sind wir eine Bedarfsgemeinschaft (gemeinsames Kind, zusammen gemietete Wohnung - er zahlt 1/4 der Miete, hat aber im Ausland einen festen Arbeitsplatz und kann auch nicht hier wohnen), oder sind wir das nicht (kein Wohnsitz hier, Arbeit im Ausland, kein Geld zusammen, kein Verhältnis usw.)?
Also ich weiß, dass wir das nicht sind, weil ich nichts von dem habe, aber rechtlich gesehen...wenn jemand weißt?

Ein Jahr war so für JC in Ordnung. Als ich mich da anmeldete, habe dies erklärt und auch sein Schreiben über seinen Mietteil gezeigt.
Und wenn die sagen, er zahlt doch die Miete, kann man sein Teil der Miete als mein Einkommen sehen (??? kann man das) und mir die Leistungen kürzen? Weil so müssten wir dann ausziehen und seine Eltern werden ihm eben Geld für das Hotel geben, er aber viel weniger mit seinem Kind sein wird wenn er zum Besuch kommen würde. Weil ansonsten ist er wieder, wie er vorher war, tagsüber bei uns in der Wohnung, hat hier alles benutzt (auch umsonsten telefoniert), bezahlt habe aber ich allein und ich kam mir wie Rotes Kreuz für Reiche vor. (ich ohne Job, Erziehungurlaub, er mit Arbeit, ziemlich reiche Verwandte...).

Kennt sich jemand aus oder hat etwas ähnliches erlebt?
Rosssana ist offline  
Alt 10.10.2009, 13:22   #2
Mario Nette
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Standard AW: Bedarfsgemeinschaft oder nicht?

Ich erlaube mir mal, den Gepflogenheiten dieses Forums entsprechend, statt "Sie" das übliche "Du" zu verwenden.

Also aus dem Bauch heraus würde ich sagen, dass ihr keine Bedarfsgemeinschaft seid. Schon allein bei der Miete: Nicht er zahlt seinen Mietanteil, sondern seine Eltern. Damit ist die Frage des füreinander Einstehens geklärt - ER steht nicht für dich/euch ein, sondern seine Eltern - aber ausschließlich hinsichtlich der Miete. Die wiederum sind dir allerdings zu nichts verpflichtet. Vor allem zur Wahrnehmung seines Umgangsrechts mit eurem Kind bietest du ihm Platz in der Wohnung, wenn ich das richtig verstehe.

Vielleicht ist es dir möglich, anonymisiert mal den Berechnungsbogen der ARGE hier reinzustellen. Irgendwie habe ich ein mulmiges Gefühl.

Mario Nette
__

Im Süden, im Osten, im Norden, im Westen, es sind überall dieselben, die uns verpesten.

Ca' canny!

Ich bin durch Kaufhof gegangen - und das war für mich wie ein Museumsbesuch. (Frank Schwalm)
Fehlende Tagesstruktur? Quatsch! Ich lebe in Gleitzeit.

Bescheiß das Elend!
Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten.
Mario Nette ist offline  
Alt 13.10.2009, 11:35   #3
Erolena
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Registriert seit: 07.11.2007
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Standard AW: Bedarfsgemeinschaft oder nicht?

Hast du denn einen ALG2-Bescheid für drei Personen zusammen erhalten?

Richtig wäre: Du musst die Hälfte der Miete zahlen. Im Bescheid für
die BG aus Mutter und Kind
muss bei jedem ein Viertel der Warmmiete als KdU stehen. (= halbe Warmmiete)

Gibt es irgendeinen Vorteil für Dich oder deine Tochter durch diese Wohnsituation? Ich kann keinen erkennen.
Ich in der Lage würde über eine andere Wohnung nachdenken.
Erolena ist offline  
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