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Start > > -> Kindesunterhalt muss ich für die Vorschusskasse mit klagen?

Bedarfs- / Haushalts- u. Wohngemeinschaften / Familie Alles über Bedarfsgemeinschaften, Haushaltsgemeinschaften & Wohngemeinschaften und Familie


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Alt 22.09.2007, 22:39   #1
am-boden
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Registriert seit: 09.11.2006
Beiträge: 217
am-boden Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard Kindesunterhalt muss ich für die Vorschusskasse mit klagen?

Hallo, habe leider keine passende rubrik gefunden, hoffe es geht okay wenn ich dann hier schreibe.

ich möchte über meinen anwalt nun eine pfändung bei meinem exmann / vater meiner 3 kinder aus erster ehe veranlassen. mein titel für die kinder wurde im jahr 2004 vom familiengericht erstellt.
der vater wurde dort zu jeweils bei allen drei kindern zu 100 % des regalsatzes verklagt -zu zahlen.
bis heute kam kein cent,und nun reicht es mir(da ich stets ärger wegen dem hartz 4 habe ).
da ich vorher vor dem urteil unterhaltsvorschuss bekommen habe,nun meine frage-
wenn ich jetzt pfänden lasse, soll ich dann ab dem urteil rückwirkend -oder ab der ersten zahlung der unterhaltskasse pfänden lassen?
bin ich verpflichtet , für die ämter diesen weg mit zu erledigen?
der unterhaltsvorschuss war damls weniger als der unterhaltssatz, somit ist ja aus der zeit auch eine diffenrenz offen.
weder die unterhaltskasse,noch jetzt das jobcenter sind mal in irgendeiner art und weise an den vater getreten, um das geld zurück zu fordern, kann von mir verlangt werden,das bei einem pfändbaren betrag ich das erstmal an die unterhaltskasse zahlen muss,oder steht mir das geld dann für die kinder zu?
hoffe hab mich deutlich genug ausgedrückt,alles etwas kompliziert

zudem noch die frage,wie lange kann ich rückwirkend auf eine falschaussage in einem vermögensverzeichnis von meinem ex eine anzeige erstatten? er hat dort nämlich ein falsches geburtsdatum unseres kindes angegeben.
am-boden ist offline  
Alt 22.09.2007, 23:28   #2
angel6364
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Ich würde ganz einfach nur den Dir zustehenden Betrag pfänden lassen: die Unterhaltsvorschusskasse soll sich doch selbst darum kümmern.

Aber Du weisst schon, daß Du sämtliche Pfändungskosten erst mal selbst trägst, oder? Bist Du Dir sicher, daß genug für den Unterhalt und die Pfändungskosten bei ihm zu holen ist, ganz offiziell, meine ich? Anderenfalls bleibst Du nämlich auf den Kosten sitzen.

Viele Grüße,
angel

PS: Zu Deiner Zusatzfrage: ruf bei Deiner Polizeidienststelle an und frag mal die.
 
Alt 23.09.2007, 09:47   #3
am-boden
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Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Registriert seit: 09.11.2006
Beiträge: 217
am-boden Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard

hi.danke für die antwort. naja ich habe einen anwalt- und prozeßkostenhilfe.läuft es mit den kosten dann nicht so,dass ich freigestellt bin? zudem läuft bei mir mittlerweile ja schonder insolvenzantrag,weil ich ja die ehelichen schulden nicht mehr zahlen konnt(wie gesagt er ist fast 15 jahre arbeitslos,und mein lohn hat das alles nicht mehr abfangen können).
genau das war meine frage-ob ich nur meinen teil-also den nach der unterhaltskasse fordern kann,.oder ob ich verpflichtet bin,seit anfang an über die vorderung zu pfänden.
er wird sicher nicht viel zahlen können ich weiß nciht mal die genauen unterhaltssätze wie sie heut sind.aber selbst wenn er nur 100 oder 200 euro über den pfändungsbetrag ist,dann ist doch für uns schon hoffnung da.
kennt jemand die sätze - wie sie beim unterhalt stehen und wieviel er behalten darf<?
meine kinder sind
fast 16 jahre
14 jahre
und 9 jahre

vom gericht her wurde er zu jeweils 100 % des regelsatzes verurteilt.
notfalls muss ich beweisen,dass das auto der freundin nicht das auto der freundin ist (sie hat ncihtmal nen führerschein ,und mein ex hatte damals vor zeugen gesagt das es nur über seine freundin angemeldet ist-damit ich nie wegen dem unterhalt da ran kann.
dann wohnt er lange schon bei seiner freundin fest- seine eigene wohnung dient nur als pseudo wohnung für die ämter.

ich kann und will nciht länger auf den unterhalt(wenn auch nur nen teil) verzichten,denn die verantwortung für die kinder tragen beide elternteile.
und nach 15 jahren ausruhzeit -kann er langsam mal anfangen ,denk ich.
am-boden ist offline  
Alt 23.09.2007, 14:17   #4
kleindieter
 
Registriert seit: 10.01.2007
Beiträge: 4.189
kleindieter kleindieter kleindieter kleindieter kleindieter
Standard Wohl kaum

Zum einen ist Dein Anspruch nur der Betrag, der nicht vom JA an Dich gezahlt wurde. Also die Differenz aus Urteil und UVG. Der Rest ist Anspruch der Ämter.
Durch die Überleitungsanzeige ist der Anspruch übergegangen.

Ausserdem:
SGB I § 65 Grenzen der Mitwirkung
(1) Die Mitwirkungspflichten nach den §§ 60 bis 64 bestehen nicht, soweit
...
3. der Leistungsträger sich durch einen geringeren Aufwand als der
Antragsteller oder Leistungsberechtigte die erforderlichen Kenntnisse
selbst beschaffen kann.

Die Ämter haben es einfacher Informationen zu erhalten, die können sogar Zwang ausüben, der einem Normalbürger versagt ist. Auch Zwangsgelder sind möglich (VwVG ds Landes)
kleindieter ist offline  
Alt 23.09.2007, 21:26   #5
am-boden
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Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Registriert seit: 09.11.2006
Beiträge: 217
am-boden Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard

Zitat von kleindieter Beitrag anzeigen
Zum einen ist Dein Anspruch nur der Betrag, der nicht vom JA an Dich gezahlt wurde. Also die Differenz aus Urteil und UVG. Der Rest ist Anspruch der Ämter.
Durch die Überleitungsanzeige ist der Anspruch übergegangen.

Ausserdem:
SGB I § 65 Grenzen der Mitwirkung
(1) Die Mitwirkungspflichten nach den §§ 60 bis 64 bestehen nicht, soweit
...
3. der Leistungsträger sich durch einen geringeren Aufwand als der
Antragsteller oder Leistungsberechtigte die erforderlichen Kenntnisse
selbst beschaffen kann.

Die Ämter haben es einfacher Informationen zu erhalten, die können sogar Zwang ausüben, der einem Normalbürger versagt ist. Auch Zwangsgelder sind möglich (VwVG ds Landes)
Das versteh ich leider nicht so ganz. !!!!!!!!!!

Ausserdem:
SGB I § 65 Grenzen der Mitwirkung
(1) Die Mitwirkungspflichten nach den §§ 60 bis 64 bestehen nicht, soweit
...
3. der Leistungsträger sich durch einen geringeren Aufwand als der
Antragsteller oder Leistungsberechtigte die erforderlichen Kenntnisse
selbst beschaffen kann.

Die Ämter haben es einfacher Informationen zu erhalten, die können sogar Zwang ausüben, der einem Normalbürger versagt ist. Auch Zwangsgelder sind möglich (VwVG ds Landes)[/QUOTE]

ich bekomme seit fast 2 jahren nun keinen unterhaltsvorschuss mehr.mein jetziger mann (nicht vater der kinder) zahlt seit hartz 4 ist-von seinem lohn den lebensunterhalt für meine kinder mit. somit müsste doch zumindest seit einstellung des unterhaltsvorschuss der gesammte anspruch wieder an uns übergehen oder?
am-boden ist offline  
Alt 12.03.2008, 09:41   #6
andine
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Zitat von am-boden Beitrag anzeigen

ich bekomme seit fast 2 jahren nun keinen unterhaltsvorschuss mehr.mein jetziger mann (nicht vater der kinder) zahlt seit hartz 4 ist-von seinem lohn den lebensunterhalt für meine kinder mit. somit müsste doch zumindest seit einstellung des unterhaltsvorschuss der gesammte anspruch wieder an uns übergehen oder?
Schau mal hier:
Zitat:
§ 7 Übergang von Ansprüchen des Berechtigten
(1) 1Hat der Berechtigte für die Zeit, für die ihm die Unterhaltsleistung nach diesem Gesetz gezahlt wird, einen Unterhaltsanspruch gegen den Elternteil, bei dem er nicht lebt, oder einen Anspruch auf eine sonstige Leistung, die bei rechtzeitiger Gewährung nach § 2 Abs. 3 als Einkommen anzurechnen wäre, so geht dieser Anspruch in Höhe der Unterhaltsleistung nach diesem Gesetz zusammen mit dem unterhaltsrechtlichen Auskunftsanspruch auf das Land über. 2Satz 1 gilt nicht, soweit ein Erstattungsanspruch nach den §§ 102 bis 105 des Zehnten Buches Sozialgesetzbuch besteht.
(2) Für die Vergangenheit kann der in Absatz 1 bezeichnete Elternteil nur von dem Zeitpunkt an in Anspruch genommen werden, in dem

1.
die Voraussetzungen des § 1613 des Bürgerlichen Gesetzbuchs vorgelegen haben oder
2.
der in Absatz 1 bezeichnete Elternteil von dem Antrag auf Unterhaltsleistung Kenntnis erhalten hat und er darüber belehrt worden ist, dass er für den geleisteten Unterhalt nach diesem Gesetz in Anspruch genommen werden kann.

(3) 1Ansprüche nach Absatz 1 sind rechtzeitig und vollständig nach den Bestimmungen des Haushaltsrechts durchzusetzen.2Der Übergang eines Unterhaltsanspruchs kann nicht zum Nachteil des Unterhaltsberechtigten geltend gemacht werden, soweit dieser für eine spätere Zeit, für die er keine Unterhaltsleistung nach diesem Gesetz erhalten hat oder erhält, Unterhalt von dem Unterhaltspflichtigen verlangt.
(4) 1Wenn die Unterhaltsleistung voraussichtlich auf längere Zeit gewährt werden muss, kann das Land bis zur Höhe der bisherigen monatlichen Aufwendungen auch auf künftige Leistungen klagen. 2Das Land kann den auf ihn übergegangenen Unterhaltsanspruch im Einvernehmen mit dem Unterhaltsleistungsempfänger auf diesen zur gerichtlichen Geltendmachung rückübertragen und sich den geltend gemachten Unterhaltsanspruch abtreten lassen. 3Kosten, mit denen der Unterhaltsleistungsempfänger dadurch selbst belastet wird, sind zu übernehmen.
UhVorschG - Einzelnorm
 
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kindesunterhalt, vorschusskasse, klagen

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