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Alt 11.03.2008, 23:54   #1
Emily
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Standard ZAF München reale kleinere Gesetzesübertretungen, evtl. Zeugen?

Hallo,

ich stelle dieses Thema hier ein auch auf das Risiko hin dass sich gar keiner rückmeldet. Falls es doch den einen oder anderen gibt, dem Gleiches widerfahren ist mit Zeitarbeits-Firma in München, würde ich zum Abgleich um PN bitten. Möglicherweise können ein paar Maschen der ZAF zu Lasten von Arbeitnehmern dadurch aufgedeckt, im besten Fall sogar im einzelnen Verfahren bei Bedarf bezeugt werden.

Ich bin seit 2 Jahren über ZA angestellt. Folgende Punkte haben sich in dieser Zeit angesammelt:

1. Nach Einstellung wird dem Arbeitnehmer - trotz eigeninitiativer Bewerbung - ein Zettel vorgelegt, mit dem er bestätigen soll dass eine ihm völlig unbekannte Person die Vermittlung zustande gebracht hat.

2. Er wird mit dem Argument, die ZAF hätte genügend andere Mitarbeiter die auf den Arbeitsplatz warten zur Verfügung, genötigt eine Kur, Reha, Mutter-Kind-Kur als Urlaubstage und/ oder Überstunden zu nehmen.

3. Der Arbeitnehmer wird bei Krankmeldung (angemessen, keinesfalls Krankheitstage ausgereizt) von der/dem MitarbeiterIn der ZAF ziemlich bevormundend nach der Krankheit gefragt.

u.a.


Es täte mich sehr interessieren, denn dadurch dass hier ebenfalls die Wortwechsel bzw. die Vorlage der zu unterschreibenden Bestätigung im Arbeitgeber-Mitarbeiter-Gespräch, nämlich unter 4 Augen ablaufen, ist schlicht nichts davon im Zweifelsfall beweisbar.

Geht es anderen auch so? Allgemeines gerne hier hinschreiben, Delikates oder Abgleich der betreffenden ZAF dann lieber per PN natürlich.


Gruss
Emily





4.
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Alt 12.03.2008, 08:34   #2
andine
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Hallo Emily,
das Vorgehen ist auch bei vielen anderen ZA gang und gäbe. Das es obermies ist, keine Frage.

Zitat:
2. Er wird mit dem Argument, die ZAF hätte genügend andere Mitarbeiter die auf den Arbeitsplatz warten zur Verfügung, genötigt eine Kur, Reha, Mutter-Kind-Kur als Urlaubstage und/ oder Überstunden zu nehmen.
Da würde ich denen aber aufs Dach steigen.
Ich habe es immer so gehalten, dass ich Dinge, die zum Nachteil für mich waren nicht unterschrieben habe, denn ich lasse mich nicht erpressen. Passiert ist daraufhin nichts. In meiner letzten ZA war ich die einzige, die nicht unterschrieben hat, als es hieß, die Arbeitszeit wird für zwei Monate runtergefahren. Das Ende vom Lied war, dass es nicht nur zwei Monate waren (was mir klar war, weil es darüber nichts Schriftliches gab) und die anderen das Jammern anfingen.
Ich wurde auch nicht deshalb entlassen. Und wenn, ich würde mich trotzdem wehren, erst recht, wenn der Lohn mies ist. Diese ZA wird mich zwar nicht mehr einstellen, aber das kann mir bei dem Gehalt nur recht sein. Es gibt genug andere, die mich haben wollten.

Zitat:
3. Der Arbeitnehmer wird bei Krankmeldung (angemessen, keinesfalls Krankheitstage ausgereizt) von der/dem MitarbeiterIn der ZAF ziemlich bevormundend nach der Krankheit gefragt.
Das kenne ich auch. Angehen tut es die aber nichts. Ich selbst habe aber gesagt, was ich hatte, weil es mir nichts ausmachte. Wenn es mir aber etwas ausgemacht hätte, hätte ich es auch gelassen.

Zitat:
Es täte mich sehr interessieren, denn dadurch dass hier ebenfalls die Wortwechsel bzw. die Vorlage der zu unterschreibenden Bestätigung im Arbeitgeber-Mitarbeiter-Gespräch, nämlich unter 4 Augen ablaufen, ist schlicht nichts davon im Zweifelsfall beweisbar.
Beweisbar ist das freilich nicht, aber niemand muss sich nötigen lassen. Wenn ich selbst die Leihfirma gesucht habe, würde ich nichts unterschreiben, es sei denn ich bekomme vom Kuchen etwas ab und das will ich dann schriftlich.
Mit mir wird nur eine ZA glücklich, die sich an die Regeln hält. :-)
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Alt 16.03.2008, 07:36   #3
Emily
Gast
 
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Wie ich persönlich damit umgehe ist ja eines. Den Wisch habe ich ja nicht unterschrieben, der Dame bei Nachfrage zur Krankheit auch dermaßen den Marsch geblasen dass ich ihr anbot, wir können gerne das Arbeitsverhältnis auflösen, seitdem habe ich auch von ihr nichts gehört. Ich werde es aber nicht darauf beruhen lassen, sondern mit IHREM Vorgesetzten auch noch mal ein Gespräch führen - auch wenn sie NL-leiterin ist, es gibt immer einen weiteren Chef. Mein Stundensatz ist aus meiner Sicht nicht besonders gut, aber im generellen Vergleich auch nicht besonders schlecht, und nun werde ich erst recht sicher noch einen draufsetzen. Das einzige wo ich mich wirklich habe ins Bockshorn jagen lassen war die Kur, ziemlich kurz nachdem ich die Stelle angefangen hatte seitens der KK bewilligt, so was ist eben "Pech", konnte ja auch keiner wissen dass da genau der Job kommt. Illegal ist die Urlaubstagenummer dennoch, und ich merke mir solche Sachen natürlich in meinem Elefantengedächtnis, und die kommen immer hoch wenn jemand sich auch nach begangenen Fehlern weiterhin nicht an die Regeln hält. Irgendwann werden Fässer eben immer voller.

Ich hätte tatsächlich gerne Leute denen solche Zettel zum Betrug der BA - ist nämlich Aufforderung zum BETRUG AM STEUERZAHLER - auch vorgelegt wurden.

Es ist Betrug und wenn sie AN da hineinziehen wollen, indem die durch die doch in gewisser Weise gegebene Abhängigkeit zu solchen Unterschriften drängen - erpressen, nötigen -, so ist das meiner Meinung nach Anstiftung zu Betrug, oder wie auch immer das rechtlich heisst. Zwar mache ich mir nicht allzu viele Hoffnungen auf eine echte Strafverfolgung, die Staatsanwaltschaften sind ein bisschen sehr lasch was die Verfolgung solcher "Kleindelikte" angeht. Aber einen Versuch, eine Sammlung solcher Info, eventuell für einen geeigneten Journalisten, könnte es wert sein.

Emily
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Alt 16.03.2008, 08:31   #4
andine
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Ich habe das schon versucht. Das Ergebnis war, dass niemand mitmachen wollte, um seinen "tollen" Niedriglohnjob nicht zu verlieren.
Aber hier meldet sich sicher jemand. Nur beweisbar ist das immer noch nicht. In der Presse ist das sicher gut aufgehoben? Punkt 1.
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