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Start > > -> Demo gegen die Krise 28. März 2009

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Alt 30.03.2009, 10:18   #351
Bielsteinbräu->Emailproblem
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Bielsteinbräu
Standard AW: Demo gegen die Krise 28. März 2009

@ B.Trueger
Warum immer diese Lethargie ?
Auch wenn unser Ego uns vormacht es geht nicht anders heißt das ja nicht das es ewig so sein muß.
Angesichts großer Probleme fühle ich mich hilflos - einer wilden Hundertschaft gegenüber, einem übermächtigem Staatssystem, einer übermächtigen Naturgewalt oder ...Wenn aber viele Menschen gemeinsam tatkräftig zupacken, dann ruckt es. Hochwasser an der Oder - die Menschen stehen Schulter an Schulter und packen zu, der Wiederaufbau nach dem Krieg und ... Es funktioniert doch. Warum sollen wir also uns von unserem Ego weiter so in in dieser stumpfsinnigen Teilnahmslosigkeit knechten lassen ? Dieser Opferrolle - man kann ja eh nichts machen , die machen ja eh was sie wollen, das klappt ja doch nicht.? Gemeinsam sind wir nicht ohnmächtig sondern stark. Dieses Gefühl der Gemeinsamkeit und Stärke berührte mich stark bei den Reden zum Auftakt der Demo. Wenn wir gemeinsam - Schulter an Schulter - für unsere Rechte einstehen - dann gehts. Dazu bedarf es nur einer persönlichen "Bewegung"Wir müssen doch nicht nur vor dem PC sitzen und Bewegungsübungen der Finger an der Tastatur machen. Bei einem gemeinsamen Spaziergang am 16. Mai könnten wir doch unseren gemeinsamen Unmut über diese Vollschmarotzer im Land kundtun. Nichts ist beständiger als der Wandel. Und den brauchen wir jetzt. Es ist Schluss mit lustig. Schluss mit Zechprellerei. Das System hat fertig. Wir zahlen nicht für Eure Krise !
Bielsteinbräu ist offline  
Alt 30.03.2009, 10:50   #352
Dora->Emailproblem
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Dora
Standard AW: Demo gegen die Krise 28. März 2009

Zitat von Sancho Beitrag anzeigen
@ Dora, zeitweise war da so ein Transparent mit irgend einem Hartz IV Cafe ca. 50m hinter mir, hast Du das auch gesehen?

Ich war mal etwas vorne, dann wieder hinten, also keinen richtigen Platz, aber interesant war es aug jeden Fall.
Das mit dem Cafe hat sich ja erledigt. Hätte dir das auch nicht so gut beantworten können wie Lork es getan hat.

Interessant war es und lustig. Hast du auch den gesehen, der immer ein Pappschild vor sich hertrug auf dem stand:

"Die Heuschrecke ist ein scheues Reh."

Gut fand ich auch eine Hand voll Jungs ohne alles (kein Plakat, Transpi oder so) aber mit dem aus Leibeskräften skandierten Spruch:

Rettungschirm? Seid ihr verrückt??
Wir wollen unser Geld zurück!!


Dora ist offline  
Alt 30.03.2009, 13:57   #353
B. Trueger
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B. Trueger
Standard AW: Demo gegen die Krise 28. März 2009

Zitat von Bielsteinbräu Beitrag anzeigen
@ B.Trueger
Warum immer diese Lethargie ?
Auch wenn unser Ego uns vormacht es geht nicht anders heißt das ja nicht das es ewig so sein muß.
Angesichts großer Probleme fühle ich mich hilflos - einer wilden Hundertschaft gegenüber, einem übermächtigem Staatssystem, einer übermächtigen Naturgewalt oder ...Wenn aber viele Menschen gemeinsam tatkräftig zupacken, dann ruckt es. Hochwasser an der Oder - die Menschen stehen Schulter an Schulter und packen zu, der Wiederaufbau nach dem Krieg und ... Es funktioniert doch. Warum sollen wir also uns von unserem Ego weiter so in in dieser stumpfsinnigen Teilnahmslosigkeit knechten lassen ? Dieser Opferrolle - man kann ja eh nichts machen , die machen ja eh was sie wollen, das klappt ja doch nicht.? Gemeinsam sind wir nicht ohnmächtig sondern stark. Dieses Gefühl der Gemeinsamkeit und Stärke berührte mich stark bei den Reden zum Auftakt der Demo. Wenn wir gemeinsam - Schulter an Schulter - für unsere Rechte einstehen - dann gehts. Dazu bedarf es nur einer persönlichen "Bewegung"Wir müssen doch nicht nur vor dem PC sitzen und Bewegungsübungen der Finger an der Tastatur machen. Bei einem gemeinsamen Spaziergang am 16. Mai könnten wir doch unseren gemeinsamen Unmut über diese Vollschmarotzer im Land kundtun. Nichts ist beständiger als der Wandel. Und den brauchen wir jetzt. Es ist Schluss mit lustig. Schluss mit Zechprellerei. Das System hat fertig. Wir zahlen nicht für Eure Krise !
Hallo lieber/liebe Bielsteinbräu (ich versteh eigentlich nicht, warum es in Profilen Gästebücher gibt aber keine Geschlechteranzeige). Mir ist ehrlich nicht ersichtlich, wie du darauf kommst oder aus was du es liest, ich sei lethargisch? Nein Bielsteinbräu, das bin ich nicht, versprochen.


Ich möchte einmal etwas auf deinen hier zitierten Beitrag eingehen, vielleicht auch etwas tiefgründiger. Du fühlst dich hilflos, wie ich das so erlese, anlässlich der großen staatlichen Übermacht, was ich mit Sicherheit vollends verstehen kann. Ich weiß nicht, ob du meine Beiträge hier zuvor auch schon mal durchgelesen hast, es wäre dir vermutlich aufgefallen, dass ich ebenfalls auf dieser Demo anwesend war, in Frankfurt, liegt das ja nahe, da ich hier wohne. Gut, sei es drum.


Ich sehe, du bedienst dich mit althergebrachten Begründungen, wieso und warum ich nicht teilgenommen habe, was ja nicht stimmt, warum ich lethargisch bin, was ja nicht stimmt und wieso und weshalb und warum. Ich verstehe deine Sicht der Dinge, träumst du doch bestimmt von einer gerechteren Welt. Tu ich ja auch. Ja, allen soll es besser gehen, wenn....


Und da geht es ja dann auch meist schon los:


Zitat:
Wenn aber viele Menschen gemeinsam tatkräftig zupacken, dann ruckt es.


Wenn wir gemeinsam - Schulter an Schulter - für unsere Rechte einstehen - dann gehts.


Bei einem gemeinsamen Spaziergang am 16. Mai könnten wir doch unseren gemeinsamen Unmut über diese Vollschmarotzer im Land kundtun.
Hätte, könnte, wenn, würde, sollte. Ja, die Konjunktiv-Kiste ist sehr tief. Das ist das eigentliche Problem an allem. Ich versuche das mal etwas zu spezifizieren. Vor einigen Jahren gab es ja bekannter Weise mal einen Sternenmarsch nach Berlin hinsichtlich der Hartz-Gesetzgebung. 200.000 Teilnehmer zählte man damals. Beachtlich, wo es doch nur um Hartz IV ging und damals vielleicht mal so 5 Millionen davon direkt betroffen waren. Ok, heute sind es mehr, will das aber nicht ausufern lassen. Bei der derzeitigen Lage, der Bankenkrise, der Wirtschaftskrise, welche nun mal auch arbeitsmarktpolitisch, sozialpolitisch, gesellschaftspolitisch einiges mit sich reißen wird, versammelten sich in Berlin mit über 3 Millionen Einwohner ca. 30.000 Demonstranten, in Frankfurt, bei ca. 650.000 Einwohnern gut 20.000 Demonstranten. Nur betrifft die derzeitige Krise aber nicht nur wie damals eine kleine Gruppe von 5 Millionen Menschen, sondern heute betrifft diese Krise 82 Millionen Menschen. Ergo so ziemlich alle – dabei gingen aber gerade mal ¼ derer auf die Straßen, die es noch beim damaligen Sternenmarsch schafften.


Ich will nun wirklich nicht glauben, dass die nicht Anwesenden alle krank waren, kein Geld für die Reise, Behinderungen oder sonstige Entschuldigungen hatten. Angesicht der wirklich desolaten Lage auf dem Arbeitsmarkt, welcher ja noch zunehmen wird, stell ich dir doch mal die Frage:


Wo waren die ca. 25.000 Opelaner, was ja nun wirklich in den Medien breit gequatscht wurde und wo waren deren Familien?


Wo waren die ca. 400.000 Kurzarbeiter?


Wo waren die unterbezahlten und überarbeiteten Ärzte und Schwestern der auf ökonomische Gewinnmaximierung getrimmten Krankenhäuser?


Wo bitte waren die ca. 670.000 Leiharbeiter?


Alles Betroffene der derzeitigen Krise und des vorausgegangenen neoliberalen Agierens der Politik und Wirtschaft. Wir leben doch in einer Demokratie oder doch nicht? Ja wirst du sagen und Millionen andere natürlich auch, nur ist es nicht auch so, dass in einer Demokratie, in der das Volk regiert, die Steuern und Abgaben für die Masse ins Unerträgliche steigen, während die großen Konzerne (die wenigen gehören) von Steuern nahezu komplett befreit sind, dass Steuern auf erwerbstätige Arbeit (95% der Bürger) hoch sind, während die Steuern auf die unermesslichen und ohne eigene Arbeit erworbenen Kapitalrenditen (extrem bei 1% der Bevölkerung) durch Steuerschlupflöcher nahezu Null ist, dass alle unter Globalisierung und Arbeitsplatz-Export leiden, die Politik aber nicht imstande ist, die deutsche oder europäische Wirtschaft mit ein paar Gesetzen zu schützen? (am Rande: Das Problem Globalisierung war mit der deutsch-französisch-russischen Zollunion bereits 1834 erkannt und gelöst, musste nach dem Ersten Weltkrieg aber wieder eingeführt werden), dass die Wirtschaft ständig wachsen muss - unendlich (!) - um "gesund" zu sein, dass Staatsschulden fast aller Länder der Welt seit Jahrzehnten nur einen Weg kennen - nach oben? Das kann ich hier kilometerweit aufführen.


Scheint alles nicht wirklich von Interesse zu sein. Bei keinem. Ich frage mich auch, wenn ich das mal auf Brandenburg und Hessen begrenze, wo denn die 1.382.000 Schüler und Studenten waren, ausgehend des Bildungsnotstandes, auf Grund Einsparungen und Privatisierungen. Wir hatten mit eines der besten Bildungssystem der Welt, nur komisch ist doch, dass obwohl allen der Bildungsnotstand bekannt ist, eines der besten Bildungssysteme der Welt über viele Jahrzehnte abgebaut wurde und sich laufend weiter verschlechtert, dass das Privatfernsehen ungehemmt Bevölkerungsverdummung auf dem niedrigsten Niveau aller Zeiten betreiben kann, dass finanzielles Grundwissen nicht vermittelt wird, obwohl sich die meisten Menschen bei Haus- und Autokauf über Jahre und Jahrzehnte verschulden und hunderttausendfach von den Banken abgezogen werden? Ja, auch hier kann man kilometerweit auflisten. Wo waren sie, die Bildungsverteidiger?


Wo waren die 14.000 registrierten User des Elo? Wo waren die sonst bei allem mitreden wollenden ca. 2,5 Millionen Mitglieder der Partei Die Linke? Also, ich habe da wirklich einige vermisst.


Bielsteinbräu, wir sehen das Treiben hier aus unterschiedlichen Blickrichtungen. Du träumst von hätte könnte, würde, müsste, sollte, wenn, nicht nur du allein – also ein Soll-Zustand, ich betrachte derweil den Ist-Zustand, ohne rosarote Brille. Die Krise ist global, das Agieren der Kapitalisten ist global, ergo muss auch der Protest globalisiert werden, sonst haben wir, trotz Masse immer das Nachsehen und wir werden weiterhin von einer geldgeilen Minderheit beherrscht.


Hier verlangt man Widerstand, ich verlange massiven, landesweiten Protest in aller schärfsten Form. Man applaudiert hier einer Latschdemo mit eklatanter Unterbesetzung zum Non-Plus-Ultra-Erfolg, ich seh hier das desaströse Versagen der deutschen Verantwortlichkeit eines jeden. Wer vom Schlaraffenland träumt und gebratene Tauben erwartet hat sicherlich viel Phantasie. Nur, dazu darf man nicht nur mit Zündhölzern drohen, da muss man schon ein Feuerchen machen, um Tauben auch braten zu können, denn sonst bleibt es immer ein Soll-Zustand und nie ein Ist-Zustand.


Was mir immer zu kurz kommt, die systemischen Felder werden kaum beachtet, ja die Systemfrage selbst kaum gestellt, dabei liegt darin doch die Ursache allen Übels. Auch frage ich mich, was wäre, würden wir tatsächlich etwas ändern? Es dauert nicht lange und der Michel fällt wieder ins Konsum-Koma, die Kapitalisten werden dahingehend immer weiter versuchen, die Menschen, Grund und Boden für sich selbst zu nutzen und alles dafür tun, ihre Ziele zu erreichen. Wir aber pennen dann wohl wieder und wachen erneut in der nächsten Exkrement auf. Man muss berücksichtigen, Politik und Wirtschaft babbeln nicht nur, sie machen. Wir aber hier babbeln nur oder, wie du auch schreibst, verkrüppeln uns die Finger beim Tippen. Einige hier haben ja sogar wahnhafte, krankhafte copy & paste-Veranlagung, dass m.E. Bei denen fachärztliche Behandlung notwendig ist.


Wir zahlen nicht für eure Krise Bielsteinbräu, wie du noch so fett markiert hast? Oh doch, das tun wir, das wird ja sogar hier im Forum gar noch beworben, mit Abwrackprämie, mit Hinweisen auf Anträgen. Die 2.500 zahlt nicht Merkel oder Steinbrück aus der Kaffeekasse. Bei den bereits versenkten Milliarden will ich gar nicht erst anfangen, die wir alle, du, ich auch zahlen werden. Bei Menschen, die 10 Jahre eine alte Karre fuhren, weil sie kein Geld für ein neues Auto haben. Denn nicht umsonst fahren sie solche alten Kisten. Nun sollen aber diese mit 2.500 Euro Prämie gelockt werden, sich ein neues Auto zu kaufen, den Restbetrag haben sie natürlich auch nicht, das muss dann über die Händlerbank der jeweiligen Marke wieder finanziert werden, zu einem Zinssatz von 1,9 – 10%, je nach Klasse. Weiter geht’s im Schuldenrad. Und wenn dann diese erwerbslos werden, die Tilgungsraten nicht mehr tragen können, ist Prämie futsch und Auto auch + Schulden. Dass das hier noch in einem Thread so bejubelt wird halte ich persönlich für fatal. Zumal ein jeder mehr für sein Auto bekommt, sind doch die Absatzzahlen der Händler massiv in den Keller gerutscht, so dass die meisten weit mehr als 2.500 € für eine alte Karre zahlen, würde der Verkäufer sich dort einen neuen Wagen kaufen.

Wir wollen nicht für eure Krise zahlen wäre vielleicht sinniger gewesen aber parallel mit einem Forderungskatalog ud natürlich mit mehr Teilnehmern. So aber war das wieder ein Spektakel, was die Medien, trotz Anwesenheit sogar noch totschweigen. Nix gewonnen. War aber dennoch schön, mit vielen Leuten zu plaudern und Kontakte zu knüpfen.
B. Trueger ist offline  
Alt 30.03.2009, 14:23   #354
Rounddancer
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Standard AW: Demo gegen die Krise 28. März 2009

Nun, erstens sind von den Aktiven viele nicht nur in einer Organisation engagiert, sind z.B. wie ich User im Erwerbslosenforum, Mitglied bei ver.di und Die Linke., oder sonstwas in Kombination.

Und die anderen?
1. Viele wissen gar nicht davon, da sie weder Zeit, noch das Netzwerk haben, um sich, vorallem rechtzeitig, zu informieren,- und Geld sowieso nicht.

2. Viele denken, daß SIE selbst ja noch gar nicht so weit unten sind, wie die anderen,- und sie es sein werden, die zuletzt das Licht ausmachen,- und die, die zuerst wieder einen adäquaten Arbeitsplatz bekommen.

3. Viele Armut und Arbeitslosigkeit als Schande empfinden, und die Tatsache, selbst arm und/oder arbeits-, besser erwerbslos zu sein, möglichst lange vor möglichst vielen anderen Menschen, Bekannten, Nachbarn, Hauswirt, Freunden, ja vor Verwandten verbergen wollen.

4. Viele gar nicht wegkönnen, weil sie greise Eltern oder Kinder betreuen müssen.

5. Viele glauben, daß es in einem konjunkturellen Tal immer wieder hoch gehen wird,- wo und wie auch immer.

6. Etliche glauben, daß es eh nichts nutzen, nichts ändern wird, wenn sie sich auf der Straße die Köpfe blutig schlagen lassen, oder samstag mittags durch menschenleere Industriegebiete und Bankenviertel herumzulatschen.

7. ...und da wären dann noch die, die man schon vor Jahrzehnten mit der Werbekampagne "Sei kein Ohnemichel" dazu bringen wollte, auch was für die Gemeinschaft zu tun.

8. ... und die, die für sich und z.B. ihre Familie schon ein eigenes Ausstiegsmodell fanden und nun autark zu leben beginnen.

9. ...
Rounddancer ist offline  
Alt 30.03.2009, 15:50   #355
Sancho
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Beiträge: n/a
Standard AW: Demo gegen die Krise 28. März 2009

Zitat:
Frankfurt: Weitere Redebeiträge aus der Krisen-Demo 28.3.09

Insgesamt 55.000 Menschen sind am heutigen Samstag in Berlin und Frankfurt am Main dem Aufruf eines breiten gesellschaftlichen Bündnisses von gewerkschaftlichen Gliederungen, Sozialprotest-und antikapitalistischen Gruppen, Attac, der Partei "Die Linke", Migranten-Organisationen, Bündnis90/Die Grünen sowie umwelt-, entwicklungspolitischen und kirchlichen Gruppen gefolgt. In Berlin nahmen 30.000 Menschen an der Demonstration teil, in Frankfurt am Main waren es 25.000. Die Proteste unter dem Motto "Wir zahlen nicht für eure Krise! Für solidarische Gesellschaft" finden im Vorfeld des G20-Gipfels am 2. April in London statt. Es handelt sich um die größte Demonstration in Deutschland seit Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise. Parallel gehen auch in zahlreichen anderen Ländern die Menschen auf die Straße; in London waren es mehrere Zehntausend, in Wien 20.000. "Die Demonstrationen in Berlin und Frankfurt waren ein voller Erfolg. Damit ist klar, dass auch in Deutschland ein großer Teil der Bevölkerung für eine soziale Form der Krisenpolitik eintritt, die die Kosten der Krise nicht auf die ärmeren Bevölkerungsgruppen abwälzt", sagte Bernd Riexinger von Verdi Stuttgart. "Für uns sind die Demonstrationen der Beginn einer Protestwelle.Die Profiteure müssen zur Kasse gebeten werden."

....


"Die Krise ist nicht vom Himmel gefallen oder das Ergebnis der Gier einiger Manager. Ursache der Krise ist die neoliberale Politik der Liberalisierung der Märkte, von Deregulierung und Privatisierung. Die Verantwortlichen sind in den Regierungen zu finden", sagte Alexis Passadakis von Attac. "Der Kapitalismus steckt in seiner gravierendsten Krise seit 1929. Es reicht deshalb nicht, die Fassade mit einigen neuen Regulierungsmaßnahmen der G20 neu zu tünchen. Das Weltwirtschafts system muss auf ein grundsätzlich anderes Fundament gestellt werden."
Frankfurt: Weitere Redebeiträge aus der Krisen-Demo 28.3.09 (stattweb-News, 30.03.2009)
 
Alt 30.03.2009, 15:51   #356
Dora->Emailproblem
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Registriert seit: 12.02.2007
Beiträge: 873
Dora
Standard AW: Demo gegen die Krise 28. März 2009

Zitat von B. Trueger Beitrag anzeigen
.....
Wir zahlen nicht für eure Krise Bielsteinbräu, wie du noch so fett markiert hast? Oh doch, das tun wir, das wird ja sogar hier im Forum gar noch beworben, mit Abwrackprämie, mit Hinweisen auf Anträgen. Die 2.500 zahlt nicht Merkel oder Steinbrück aus der Kaffeekasse. Bei den bereits versenkten Milliarden will ich gar nicht erst anfangen, die wir alle, du, ich auch zahlen werden. Bei Menschen, die 10 Jahre eine alte Karre fuhren, weil sie kein Geld für ein neues Auto haben. Denn nicht umsonst fahren sie solche alten Kisten. Nun sollen aber diese mit 2.500 Euro Prämie gelockt werden, sich ein neues Auto zu kaufen, den Restbetrag haben sie natürlich auch nicht, das muss dann über die Händlerbank der jeweiligen Marke wieder finanziert werden, zu einem Zinssatz von 1,9 – 10%, je nach Klasse. Weiter geht’s im Schuldenrad. Und wenn dann diese erwerbslos werden, die Tilgungsraten nicht mehr tragen können, ist Prämie futsch und Auto auch + Schulden. Dass das hier noch in einem Thread so bejubelt wird halte ich persönlich für fatal. Zumal ein jeder mehr für sein Auto bekommt, sind doch die Absatzzahlen der Händler massiv in den Keller gerutscht, so dass die meisten weit mehr als 2.500 € für eine alte Karre zahlen, würde der Verkäufer sich dort einen neuen Wagen kaufen.
....
Klar zahlen wir für die Krise!! Damit nicht der Fehler, das System selbst, geändert werden muss und damit die Besitz- und Machtverhältnisse bleiben können, wie sie sind.
Das "Rettungspaket" oder der "Rettungsschirm" mit 500 Milliarden ist längst beschlossen (Gesetz innerhalb von nur 14 Tagen!) und die meisten Boni der Manager aus dem Vorjahr sind davon schon längst bezahlt! Und davor waren es auch schon etliche Hundert Milliarden an einzelnen "Stützungsmaßnahmen" etc.. Alles mit dem Geld der Bürger finanziert! Wir zahlen die Krise! Deswegen fand ich ja den Spruch so gut:

Rettungsschirm? Seid ihr verrückt??!
Wir wollen unser Geld zurück!!

Und diese schräge Scheindiskussion um die Abwrackprämie! Provokant ausgedrückt würde ich sagen: Gier frisst Hirn!

Mich hat das an die erste "Eingliederungsvereinbarung" erinnert, die ich bereits Anfang November 2004 (!) zu Gesicht bekam. Damals war ja durch die Medien gegangen, wer eine EGV abschließe und eine MAE (1-Euro-Job) mache, hätte 165,00 € mehr zum Hartz IV. Laut Medien gab es bei der Nachfrage einen regelrechten Ansturm auf diese Arbeitsgelegenheiten. Und in dieser "Eingliederungsvereinbarung" vom 09.11.2004 steht bei "Vermittlungsbemühungen und Leistungen des Arbeitsamts": Vormerkung für Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung.

Inzwischen müsste eigentlich jedem klar sein, was für ein Unsinn das ist und wie damit Erwerbslosigkeit und Armut weiter vorangetrieben werden. - Sollte mensch meinen. Aber manchmal befallen mich selbst da noch Zweifel.

Auch bei der Abwrackprämie dauert es wohl noch, bis bis es jeder verstanden hat, wozu diese schräge Scheindiskussion führen kann.
.
Dora ist offline  
Alt 30.03.2009, 16:01   #357
Kleeblatt
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Standard AW: Demo gegen die Krise 28. März 2009

Zuerst einmal möchte ich feststellen, daß eine Demo nur dann verschwiegen oder kurz abgehandelt wird seitens der Presse, der politik und der Wirtschaft, wenn sie als Gefahr wahrgenommen wird.

Da kann man natürlich daher kommen und versuchen die Demo lächerlich zu machen, klein zu reden, als nebensächlich darzustellen.
Das alles jedoch zeigt nur, daß diese Demo getroffen hat wo sie treffen sollte, sonst würde man nicht auf diese Weise mit der Tatsache umgehen.

Bezüglich der Nicht-Demonstranten stelle ich folgende Hypothesen in den Raum.

- die Einen meinen das es sie nicht wirklich trifft, weil ihr Arbeitsplatz eh sicher sei; ob das nun nur einem Wunschdenken zuzurechnen ist oder (Beamte) der Realität entspricht, lasse ich hier außen vor; Nichtsdestotrotz sind wir alle als Bürger eine Gemeinschaft im Land. Wem es heute gleichgültig ist, daß sich andere Bürger gerade noch so oder nicht einmal mehr das Nötigste leisten können, der muß sich u.a. auch fragen lassen wie sicher dann diejenigen Arbeitsplätze auf Dauer sein werden, die vom Konsum eben auch dieser Bürger abhängig sind.

- Manche sind schon immer der Ansicht gewesen, das Andere sich mal stark machen sollen auch für ihre Belange und Nöte. So nach dem Motto, - geht´s gut, dann habe ich auch etwas davon, geht´s daneben dann habe ich weder den eventuellen Ärger und schon mal gar nicht habe ich dafür auf meine geruhsame Freizeit verzichtet. Macht mal alle für mich mit. DAS sind für mich Gesellschaftsschmarotzer.

- Dann noch die Fraktion "ist ohnedies alles nutzlos". Die sollten sich mal therapeutisch behandeln lassen.

- So da noch wären diejenigen, welche (unbegründete) Angst davor haben bei solchen Demos erkannt und eventuell Nachteile glauben ! befürchten zu müssen. Wer glaubt, daß die Inanspruchnahme eines Grundrechtes nachteile in D bringt, der hat für sich selber bereits akzeptiert das er in einer Wirtschafts / Parteiendiktatur lebt, nicht mehr in einer Demokratie. DANN wird es aber ganz besonders höchste Eisenbahn dagegen vorzugehen, - wenn man selbst ein Demokrat ist natürlich nur.

Hier rede / schreibe ich natürlich von denen, welche durchaus mal Gesicht zeigen könnten, es aber nicht wollen.

Viele wollen immer nur HABEN, - Rechte, Geld, Vorteile ect.
Nur etwas dafür TUN wollen sie NICHT, - das sollen mal Andere für sie regeln.

SO läuft das schon lange nicht mehr, liebe Leute. Entweder ihr schwingt eure ... endlich mal auf Demos und werdet für euch und eure Kinder selber tätig oder tragt klaglos die Konsequenzen.

Ehrlich, - ich habe das Gejammere ohne daraus resultierende Taten absolut satt.
Wirtschafts.- und Finanzkrise sind nur die Symthome einer ausgemachten Systemkrise. Hier geht es inzwischen um grundsätzliche Dinge. Wir müssen uns auf einen neuen Konsenz des Miteinander einigen.

Die Rahmenbedingungen müssen neu aufgestellt werden und die von uns finanzierten Politiker sind dazu nicht bereit und Manche auch nicht in der Lage.

Politik soll die Bürger VERTRETEN, nicht helfen sie zu ZERtreten.
Der politische Auftrag vom Bürger an die Politik muß ganz deutlich und neu definiert werden. Das geht NICHT über Wahlen, wie vielleicht inzwischen doch mal Einige mitbekommen haben.
Das geht NUR noch über deutliche und klare öffentliche Ansagen.
Einige dieser klaren Ansagen wurden am Samstag formuliert, - quer durch die Bürgerschaft. Die Bürger sind sich bereits darin einig was sie wollen und was sie nicht mehr wollen.

Die Politik hat es zu lesen und zu hören bekommen.

Jetzt mal wieder genau die Tatsache, daß Ansagen seitens der Bürger gemacht wurden, zu verschweigen, lächerlich zu machen und kleinzureden, ist Ausdruck der Hilflosigkeit einerseits und des Unwillens der Politik andererseits. Sie WOLLEN ES NICHT WISSEN, NICHT HÖREN !

Also muß man denen das so lange auf der Straße und öffentlich in die Ohren brüllen, bis sie es endlich nicht mehr negieren können.

Genau DAS werde ich auch machen, - weiterhin als ein Teil des Volkes Stimme auf die Straße gehen und es denen solange zu lesen und zu hören geben, bis es dann irgendwann einfach nicht mehr anders möglich ist, als es endlich mal zur Kenntnis zu nehmen UND entsprechend zu agieren.

Wer sich als Bürger hier davonstehlen will ist es auch nicht wert Grundrechte zu haben und in einer Demokratie zu leben. Der soll gefälligst DANN aber auch zusehen wie er mit seinen Problemen alleine fertig wird, - so alleine wie er die anderen Mitbürger regelmäßig stehen läßt.
Kleeblatt ist offline  
Alt 30.03.2009, 16:23   #358
NureineNummer->Emailproblem
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NureineNummer
Standard AW: Demo gegen die Krise 28. März 2009

Tach,

Zuerst einmal, ich war bei keiner von diesen Systemtreuen Demos dabei!

Jeder der einem Aufruf zu einer Demo folgt, welcher von staatlichen Unterdrückungsorganisationen ausgeht, lässt sich von denen für ihre Zwecke vor den Karren spannen!
Ich fand das Auftreten der FAU mehr als nur respektabel, denn die machen wenigstens etwas mit Tiefsinn.
Jeder der mir jetzt wiedersprechen will, sollte erst einmal auf FAU-IAA : Die andere Gewerkschaft - Anarcho-Syndikalismus im Web gehen und dort z.B. die Statuten oder Texte lesen.

Das System hat keine Fehler, Der Fehler ist das System!!!


Folglich unterstütze ich doch das System, wenn ich so demonstriere, wie es das System zulässt.

Und an den lächerlichen Teilnehmerzahlen erkenne ich, die Mehrheit der Menschen in diesem Landteil der Erde, hat schlicht und einfach keine Lust mehr für irgendeine Lobby zu kämpfen!
__

"Keine Macht für Niemand!"

Ton Steine Scherben

„Wenn Gott existiert, ist der Mensch ein Sklave; der Mensch kann und soll aber frei sein: folglich existiert Gott nicht. Ich fordere jeden auf, diesem Kreis zu entgehen, und nun mag man wählen.“


Michail Alexandrowitch Bakunin (Werk: Gott und der Staat)


Deutschland fährt gegen die Neoliberale Wand







NureineNummer ist offline  
Alt 30.03.2009, 19:23   #359
Drueckebergerin
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Standard AW: Demo gegen die Krise 28. März 2009

Hier noch ein anderes Video.
doc, Du strahlst ja wie ein Honigkuchenpferd
Sozialistische Bildungsakademie Spandau

Unter SBS-TV
Bei mir ruckelts ein bißchen
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Grüße aus Bärlin
500 - 30 - 10 netto....... Hartz IV muß weg !

Die Reichen sind so unersättlich, die wollen alles besitzen, sogar die Armut!
Don`t dream it - be it !
Der beste Weg, einen schlechten Vorschlag vom Tisch zu fegen, besteht darin, einen Besseren zu machen !
Hier gibt`s nur Erfahrungsaustausch, keine Rechtsberatung !
Drueckebergerin ist offline  
Alt 30.03.2009, 19:30   #360
B. Trueger
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B. Trueger
Standard AW: Demo gegen die Krise 28. März 2009

Zitat von NureineNummer Beitrag anzeigen
Tach,

Zuerst einmal, ich war bei keiner von diesen Systemtreuen Demos dabei!

Jeder der einem Aufruf zu einer Demo folgt, welcher von staatlichen Unterdrückungsorganisationen ausgeht, lässt sich von denen für ihre Zwecke vor den Karren spannen!
Ich fand das Auftreten der FAU mehr als nur respektabel, denn die machen wenigstens etwas mit Tiefsinn.
Jeder der mir jetzt wiedersprechen will, sollte erst einmal auf FAU-IAA : Die andere Gewerkschaft - Anarcho-Syndikalismus im Web gehen und dort z.B. die Statuten oder Texte lesen.

Das System hat keine Fehler, Der Fehler ist das System!!!


Folglich unterstütze ich doch das System, wenn ich so demonstriere, wie es das System zulässt.

Und an den lächerlichen Teilnehmerzahlen erkenne ich, die Mehrheit der Menschen in diesem Landteil der Erde, hat schlicht und einfach keine Lust mehr für irgendeine Lobby zu kämpfen!

Huhu NureineNummer. Um ehrlich zu sein, ich musste bei deinem Posting hier jetzt etwas mehr als sonst schmunzeln. Ich weiß ja nicht ob du es bemerkt hast - wenn nicht, ich geh das mal mit dir zusammen durch.

Beginnen wir mal am Anfang, ist ja üblich. Da schreibst du:

Zitat:
Zuerst einmal, ich war bei keiner von diesen Systemtreuen Demos dabei!
Davon kann man halten was man will, darüber macht sich auch ein jeder so seine Gedanken.


Gut, schauen wir weiter. Es wird langsam schon etwas interessanter. Es folgt folgender Satz von dir:

Zitat:
Jeder der einem Aufruf zu einer Demo folgt, welcher von staatlichen Unterdrückungsorganisationen ausgeht, lässt sich von denen für ihre Zwecke vor den Karren spannen!
Auch hier kann man davon halten was man will, da gehen sicherlich die Meinungen auseinander. In einer Demokratie denke ich, ist das durchaus legitim, dass man derartige Ansichten vertritt.

Der Knaller dazu aber folgt dann auch sogleich auf dem Fuße:

Zitat:
Ich fand das Auftreten der FAU mehr als nur respektabel, denn die machen wenigstens etwas mit Tiefsinn.
Lieber NureineNummer, ist es dir entgangen, dass die FAU, die deiner Ansicht etwas mit Sinn unternimmt, sich eben nach deiner Deffinition hat vor den Karren spannen lassen, was du ja oben angemerkt hast. Die FAU war auf der Demo, sogar ganz vorne.

Zitat:
Jeder der mir jetzt wiedersprechen will, sollte erst einmal auf FAU-IAA : Die andere Gewerkschaft - Anarcho-Syndikalismus im Web gehen und dort z.B. die Statuten oder Texte lesen.
Ist durchaus bekannt, aber eben nur eine Gruppierung, die sich systemisch vor einen Karren spannen lässt. Klasse Oxymoron, was du da geliefert hast.
B. Trueger ist offline  
Alt 30.03.2009, 19:41   #362
Paolo_Pinkel
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Standard AW: Demo gegen die Krise 28. März 2009

Hi,

tja. So wie es aussieht schaut sich die Berliner Chunta wohl in Sachen Informationspolitik viel bei dem grossen Bruder China ab. Relevante Sachen werden totgeschweigen oder kommen kaum vor in der Medienlandschaft vor.

Statt dessen weiterhin Zerstreuung und sinnfreies TV. Aber die Debatte, dass man den Medien nicht mehr trauen kann, hatten wir ja bereits. Das Internet scheint eines der wenigen Orte zu sein wo man sich noch informieren kann.

Ob die anderen 80 Mio. auch auf die Idee kommen?

Gruss

Paolo
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Paolo_Pinkel ist offline  
Alt 30.03.2009, 20:58   #363
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NureineNummer
Standard AW: Demo gegen die Krise 28. März 2009

Zitat:
Huhu NureineNummer. Um ehrlich zu sein, ich musste bei deinem Posting hier jetzt etwas mehr als sonst schmunzeln. Ich weiß ja nicht ob du es bemerkt hast - wenn nicht, ich geh das mal mit dir zusammen durch.

Beginnen wir mal am Anfang, ist ja üblich. Da schreibst du:

Zitat:
Zuerst einmal, ich war bei keiner von diesen Systemtreuen Demos dabei!
Davon kann man halten was man will, darüber macht sich auch ein jeder so seine Gedanken.


Gut, schauen wir weiter. Es wird langsam schon etwas interessanter. Es folgt folgender Satz von dir:

Zitat:
Jeder der einem Aufruf zu einer Demo folgt, welcher von staatlichen Unterdrückungsorganisationen ausgeht, lässt sich von denen für ihre Zwecke vor den Karren spannen!
Auch hier kann man davon halten was man will, da gehen sicherlich die Meinungen auseinander. In einer Demokratie denke ich, ist das durchaus legitim, dass man derartige Ansichten vertritt.

Der Knaller dazu aber folgt dann auch sogleich auf dem Fuße:

Zitat:
Ich fand das Auftreten der FAU mehr als nur respektabel, denn die machen wenigstens etwas mit Tiefsinn.
Lieber NureineNummer, ist es dir entgangen, dass die FAU, die deiner Ansicht etwas mit Sinn unternimmt, sich eben nach deiner Deffinition hat vor den Karren spannen lassen, was du ja oben angemerkt hast. Die FAU war auf der Demo, sogar ganz vorne.

Zitat:
Jeder der mir jetzt wiedersprechen will, sollte erst einmal auf FAU-IAA : Die andere Gewerkschaft - Anarcho-Syndikalismus im Web gehen und dort z.B. die Statuten oder Texte lesen.
Ist durchaus bekannt, aber eben nur eine Gruppierung, die sich systemisch vor einen Karren spannen lässt. Klasse Oxymoron, was du da geliefert hast.
<Ironie start>
Na gut, dann hast du auch sicher den Demoaufruf der FAU gelesen.
Und natürlich hast du auch gelesen, dass die FAU sich ganz eindeutig von den restlichen Demo Organistatoren abgrenzt!!!</Ironie ende>

So jetzt unter dem richtigem Nick!


Edit: Danke Curt
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„Wenn Gott existiert, ist der Mensch ein Sklave; der Mensch kann und soll aber frei sein: folglich existiert Gott nicht. Ich fordere jeden auf, diesem Kreis zu entgehen, und nun mag man wählen.“


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Deutschland fährt gegen die Neoliberale Wand







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Alt 30.03.2009, 21:25   #364
Sissi54
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Sissi54
Standard AW: Demo gegen die Krise 28. März 2009

Hallo Paolo Pinkel,

die brauchen sich nichts von China abzuschauen !
Weißt Du nicht, wo Frau Murkel herkommt ???
Da steckt schon noch altes denken und handeln drinnen !!!
Sissi54 ist offline  
Alt 31.03.2009, 11:18   #365
Paolo_Pinkel
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Standard AW: Demo gegen die Krise 28. März 2009

Zitat:
Sie haben Angst, große Angst!

Wie evtl. der eine oder andere zur Kenntnis genommen hat, wurde gestern gegen Abend den NATO-Gipfel in Freiburg demonstriert:

focus online

Es sollen sich zu einer unangemeldeten Demo, die aber nicht verboten wurde, mehrere hundert Menschen versammelt haben, die friedlich demonstriert haben! Es gab weder auf der Seite der Demonstranten, noch auf der der Polizei Ausschreitungen! So weit, so gut, aber:

Teilnehmer der Demo berichten, dass Freiburg einem Heerlager der Polizei gleicht! Überall schwer mit Maschinenpistolen bewaffnete Polizisten, kreisende Hubschrauber, Räumungspanzer, Wasserwerfer in der Stadt, Straßensperren usw. usf. Es sollen 10 Polizeihunderschaften in Freiburg stationiert sein!

Und es waren gestern "nur" ca. 2.000 Demonstranten... Was kommt da noch?

Ich kann nur zu den Polizisten gemäß dem Motto der Montagsdemos von 1989 in der DDR sagen:

Reiht Euch ein!
Sie haben Angst, große Angst! - Duckhome

Gruss

Paolo
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Alt 31.03.2009, 14:33   #366
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Standard AW: Demo gegen die Krise 28. März 2009

Ist doch klar verlautbart worden: Freiburg ist der Sitz der Einsatzzentrale für den Schutz des NATO-Gipfels.

Und die Demo gestern wurde als erster Test, als Übung für die Einsatzkräfte genutzt.

Die hiesige Lokalzeitung berichtet heute im Übrigen darüber, daß allein hier in Stuttgart bereits sechs Menschen Meldeauflagen aufgebrummt bekamen, amtlicherseits spricht man von zu erwartenden Meldeauflagen für rund 25 Menschen hier.
Meldeauflage bedeutet: Diese Menschen bekommen zwar keinen Hausarrest, aber sie müssen sich täglich bei ihrem Polizeirevier melden,- sodaß sie während der Zeit des NATO-Gipfels in Wohnortnähe bleiben müssen, und nicht zum Gipfel fahren, fliegen, laufen oder schwimmen dürfen.
Rounddancer ist offline  
Alt 03.04.2009, 07:22   #367
Paolo_Pinkel
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Standard AW: Demo gegen die Krise 28. März 2009

Zitat:
Dem Kapitalismus den Kampf angesagt - „Dieses Jahr ist unser Jahr!“

Zehntausende demonstrierten am vergangenen Sonnabend in Frankfurt und Berlin unter der Parole „Wir bezahlen nicht für Eure Krise“ gegen die Regierungspolitik. Die Demonstration war Teil der Aktionen zum Welt-Finanz-Gipfel, der in dieser Woche in London stattfinden wird. Zeitgleich fand eine Demonstration in London statt.

„Ich bin heute hier, weil ich nicht will, dass die Gewinne privatisiert werden und die Verluste sozialisiert werden“, erklärte eine Teilnehmerin aus Berlin. „Die Banken werden von meinem Geld finanziert, die Autos werden von meinem Geld finanziert, und eine Kassiererin, die einen Pfandbon von 1,30 Euro unterschlägt, die wird entlassen. Und man kann gegen nichts etwas machen, das finde ich ganz furchtbar. Deshalb bin ich heute hier“, sagte ein anderer Demonstrant...
hintergrund.de - Dem Kapitalismus den Kampf angesagt - „Dieses Jahr ist unser Jahr!“

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Alt 04.04.2009, 03:05   #368
Sancho
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Standard AW: Demo gegen die Krise 28. März 2009

Mal ne Frage:

Wer würde mir seine/ihre Bilder zur Verfügung stellen, damit ich ein Video daraus machen kann?

Gerne auch per PN.
 
Alt 05.04.2009, 21:43   #369
Sancho
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Standard AW: Demo gegen die Krise 28. März 2009

Zitat von Sancho Beitrag anzeigen
Mal ne Frage:

Wer würde mir seine/ihre Bilder zur Verfügung stellen, damit ich ein Video daraus machen kann?

Gerne auch per PN.

So, die Hälfte des Videos habe ich schon mal fertig, was jetzt noch fehlt, sind ein paar Bilder von den Polizisten, wütende Menschen und gute Transparente.

Kennt oder hat jemand solche Bilder?
 
Alt 05.04.2009, 22:47   #370
Sancho
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Standard AW: Demo gegen die Krise 28. März 2009

Zitat:
Forscher: Deutsche Konsenskultur verhindert Proteste
Vor 2 Tagen
Berlin (AFP) — Die in Deutschland dominierende Konsenskultur verhindert nach Einschätzung des Soziologen Simon Teune trotz der Wirtschaftskrise ähnlich konfrontative Protestaktionen wie in anderen Ländern. "Die Gewerkschaften sind weniger politisch, weniger radikal und fahren mit angezogener Handbremse", sagte Teune in einem AFP-Gespräch anlässlich der internationalen Gipfeltreffen in London und Straßburg. Zudem gelinge es der Bundesregierung, einer Mobilisierung den Wind aus den Segeln zu nehmen.
Der Protestforscher sieht den Grund für die in Deutschland selteneren Massenkundgebungen unter anderem im Verhalten der Gewerkschaften. Sie seien traditionell kooperativer als in anderen Ländern, was sich auch bei Tarifkonflikten zeige, sagte der Soziologe vom Wissenschaftszentrum Berlin. Zudem riefen in Deutschland häufig einzelne Gewerkschaftsgliederungen zu Demonstrationen auf, und nicht die Gewerkschaftsspitzen, etwa im DGB. Auch dadurch werde das Mobilisierungspotenzial abgemildert.
AFP: Forscher: Deutsche Konsenskultur verhindert Proteste

Zitat:
Zudem gelinge es der Bundesregierung, einer Mobilisierung den Wind aus den Segeln zu nehmen.
brauchen die nicht, das schaffen (nicht nur) die Mobilisierer auch selbst ganz gut. "Demo? Klar" "Ich war dort!" "Jetzt hab ich meinen Teil getan"

 
Alt 05.04.2009, 22:55   #371
Selbstdenker
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Cool AW: Demo gegen die Krise 28. März 2009

Ich war ab 1968 3mal in der IG Metall. Die Zeitung der Gewerkschaft war damals noch ein echtes Kampfblatt. Heutzutage ist es mehr ein "Goldenes Blatt". Mit den verantwortlichen Weicheiern werden wir die Welt nicht retten können.
 
Alt 05.04.2009, 23:06   #372
Sancho
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Standard AW: Demo gegen die Krise 28. März 2009

Zitat von Selbstdenker Beitrag anzeigen
Ich war ab 1968 3mal in der IG Metall. Die Zeitung der Gewerkschaft war damals noch ein echtes Kampfblatt. Heutzutage ist es mehr ein "Goldenes Blatt". Mit den verantwortlichen Weicheiern werden wir die Welt nicht retten können.

Muss man sich denn ständig und überall auf andere verlassen?

Ist die Bevölkerung denn schon so lethargisch bis verblödet, das keiner mehr auf eigene Ideen kommt, ohne das dann erstmal irgendjemand grundsätzlich alles ablehnt/ignoriert oder abwinkt, weil er/sie es "sowieso besser kann" aber trotzdem nichts zustande bringt?

Wieso warten nur alle auf irgendwelche weichgespülten Schlipsträger die einem alles vorsetzen, vielleicht noch persönlich mit dem Wagen von zuhause abholt?

Warum werden bereits stattgefundenen Proteste oder Gegenwehren nicht weiter entwickelt, statt dessen aber Jahr für Jahr immer aufs Neue wiederholt?

Wieso kommen meist so dämliche Fragen wie "was machst Du" oder "warum warst Du nicht dort" statt zu fragen "was machen wir" oder "wie können wir uns besser gegenseitig helfen?".

Nö, es wird lieber auch andere (meist verlogene) Parteien und Verbände gewartet, die im Grunde weder Ideen, gute Konzepte oder Ahnung haben und sich auch nur auf andere verlassen.

Das nervt!!
 
Alt 05.04.2009, 23:07   #373
Kaleika
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Standard AW: Demo gegen die Krise 28. März 2009

Zitat:
(...) Ganz generell sei die Protestkultur in Deutschland weniger auf Konfrontation ausgerichtet. Das liege auch daran, dass die politische Elite relativ früh auf Kritik von unten reagiere. "In Frankreich muss es erst richtig auf den Straßen krachen, bis die Politik reagiert", sagte der Soziologe. (...)
Wo reagiert denn bei uns die Politik frühzeitig auf Kritik von unten?
Leider lachen sie eher über uns und unsere Proteste oder versuchen uns zu kriminalisieren.

Naja, es gibt die Zeitungsartikel über die steigende Kinderarmut und Bildungsungleichheit in Deutschland in der 792. Auflage.

Hhm, oder es wird sich darum bemüht, die Kinder aus Hartz IV in den Kinderzuschlag zu lotsen. Dann bekommen sie zwar nicht mehr Geld, aber reagierten etwa die Politiker?

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Alt 06.04.2009, 01:03   #374
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Standard AW: Demo gegen die Krise 28. März 2009

Zitat von Sancho Beitrag anzeigen
Muss man sich denn ständig und überall auf andere verlassen?

Ist die Bevölkerung denn schon so lethargisch bis verblödet, das keiner mehr auf eigene Ideen kommt, ohne das dann erstmal irgendjemand grundsätzlich alles ablehnt/ignoriert oder abwinkt, weil er/sie es "sowieso besser kann" aber trotzdem nichts zustande bringt?

Wieso warten nur alle auf irgendwelche weichgespülten Schlipsträger die einem alles vorsetzen, vielleicht noch persönlich mit dem Wagen von zuhause abholt?

Warum werden bereits stattgefundenen Proteste oder Gegenwehren nicht weiter entwickelt, statt dessen aber Jahr für Jahr immer aufs Neue wiederholt?

Wieso kommen meist so dämliche Fragen wie "was machst Du" oder "warum warst Du nicht dort" statt zu fragen "was machen wir" oder "wie können wir uns besser gegenseitig helfen?".

Nö, es wird lieber auch andere (meist verlogene) Parteien und Verbände gewartet, die im Grunde weder Ideen, gute Konzepte oder Ahnung haben und sich auch nur auf andere verlassen.

Das nervt!!

Vergiss es Sancho, gibs auf. Die Hammelherde wirst du zu nichts bewegen. Selbst dann nicht, wenn man sie ans Händchen nimmt. Das hat noch nie funktioniert, bis heute nicht und wird es auch in Zukunft nicht. So traurig das auch ist aber man muss es einfach zur Kenntnis nehmen und hinnehmen. Proteste gibt es in diesem Land halt einfach nicht. Der Deutsche hat sehr, sehr breite Schulter. Der kann noch etwas tragen. Da kann man noch etliches abladen, der Deutsche schultert alles, geht weiter seinen Frohndiensten nach und erhebt sich anderen gegenüber.
B. Trueger ist offline  
Alt 06.04.2009, 02:03   #375
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Standard AW: Demo gegen die Krise 28. März 2009

Ich persönlich halte ein Aufgeben immer für den falschen Weg!
Aber wir denken auch bei der Montagsdemo immer wieder frustriert darüber nach wieso wir nicht mehr werden, ob die vielen Betroffenen denn nur depressiv in ihren Zimmern hocken und glauben, dass sie eh gar nichts machen können?
Aber bei den Endsechzigern und Endachtzigern, da gab es doch große Demonstrationen!
Lähmt die Angst vor Arbeitslosigkeit sowohl Hirn und Widerstand?

Das wäre schwer zu ertragen!

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