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Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Austausch von regionalen / überregionalen Aktivitäten

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Alt 11.04.2018, 16:30   #301
Acedia
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Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Zitat von Dagegen72 Beitrag anzeigen
@Acedia: und was hälst du dann für wahrscheinlich?
Du wirst arm bleiben und arm sterben. Und das ist es dann.

Du bist offenbar 9 Jahre jünger als ich. Entweder beginnst Du nun zu kämpfen - und zwar nicht mit blöden Behörden! - oder bist halt Statist in einer Sozial-Doku, wo Du zum Affen gemacht wirst.
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Alt 11.04.2018, 16:43   #302
Dagegen72
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Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Zitat:
Du bist offenbar 9 Jahre jünger als ich. Entweder beginnst Du nun zu kämpfen - und zwar nicht mit blöden Behörden! - oder bist halt Statist in einer Sozial-Doku, wo Du zum Affen gemacht wirst.
kannst du mir einen Ratgeber, ein Buch zum kämpfen empfehlen? Ich habe schon einiges probiert, stecke aber fest. Und ich würde meiner aktuellen Situation gerne eine neue Wendung geben. Sie darf auch erfolgreich sein :D
Der Kampf mit den Behörden ist doch aber auch ein Anti-AlgII-Kampf, irgendwas muss man doch tun. Man kann doch nicht alles einfach so geschehen lassen. Es sind doch viele Menschen, die massive Probleme mit der ALG II - Gesetzgebung haben, da bin ich doch nicht allein.
Ja, aber es ist nett, dass du mich aufraffen und motivieren willst :) danke. Ja, ich kämpfe doch schon :D

@Asbach Uralt: ja, die von dir erwähnte Ungerechtigkeit ist nicht ok, was diesen Handel betraf. Hm, das stimmt.

@Jockel: ich kann wie immer nichts weiter hinzufügen und kann nur zustimmen :) Gut, ob die Phoenix Dokus jetzt besserwisserisch sind, weiß ich nicht, aber man muss schon genau hinhören, und wie ich immer sage auch andere Info-Quellen zu den jeweiligen Thematiken konsultieren.
__


Wer gegen Erwerbslose hetzt, ist einer, der Bonzen nützt und stützt! (Dagegen72)
Zitat:
Die Bundeskanzlerin bezieht derzeit rund 18.023 Euro monatliches Amtsgehalt.
Hinzu kommt eine steuerfreie Dienstaufwandsentschädigung von rund 12.271 Euro im
Jahr. Die Bundesminister verdienen etwas weniger, erhalten aber mit rund 14.638
Euro pro Monat
( Quelle: Bund der Steuerzahler)
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Alt 11.04.2018, 17:12   #303
Acedia
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Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Zitat von Dagegen72 Beitrag anzeigen
kannst du mir einen Ratgeber, ein Buch zum kämpfen empfehlen? Ich habe schon einiges probiert, stecke aber fest.
Das Leben verläuft nicht für Alle gemeinschaftlich gleich nach einem fairen Plan.

Du bist auf der Verliererseite (genauso wie Jockel; aber der aus anderen Gründen). Du hast eine harte Zukunft vor Dir! Jeder 6jährige, dessen Vater eine Anwaltskanzlei hat, hat bessere Voraussetzungen als Du.

Also - kämpfe. Du wirst es nie ganz nach oben schaffen. Dafür ist es zu spät. Vielleicht schaffen es Deine Kinder und Enkel. Aber wenn Du jetzt nichts mehr auf die Kette bekommst, ist einfach Ende im Gelände.

Und da hilft Dir auch kein Leitfaden.
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Alt 11.04.2018, 17:46   #304
Dagegen72
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Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Zitat:
Zitat Acedia: Du bist auf der Verliererseite (genauso wie Jockel; aber der aus anderen Gründen). Du hast eine harte Zukunft vor Dir! Jeder 6jährige, dessen Vater eine Anwaltskanzlei hat, hat bessere Voraussetzungen als Du.
und genau das ist Klassenkampf! Der Anwaltssohn ist "oben", das aus einer Hartz IV - stammende Kind ist "unten". Es gibt aber auch ein paar Ausnahmen zum Glück. Dass Hartz IV- Kinder, oder Niedriglohn entstammenden Familienkindern Abitur machen können, dann muss schon viel Gutes zusammenkommen. In Hartz IV - DAmilien wird einem schließich nicht ständig Mut gemacht. Da ist man eher mit Trostlosigkeit beschäftigt.

und genau das muss geändert werden, Acedia! Das die familiäre Herkunft über die finanzielle Lage und Berufstätigkeit eines Menschen bestimmt, dass dem einem etwas leichter ist, weil er es von zu Hause aus so gewöhnt ist und Unterstützung dort hat, als dem anderen, dessen Eltern schon massiv Probleme mit sich selbst haben oder ähnliches. Das muss sich ändern.

Das fängt beim dreigliedrigem Schulsystem an, genau das kritisiert Die Linke. Sie ist für eine Einheitsschule, damit mit der Schichten-Selektion endlich ein Ende ist. Jede,r muss von Anfang an nach seinen Stärken und Talenten gefördert werden, und nicht weil sich die eine Familie Nachhilfe leisten kann, die andere nicht, auch, weil sie den Bürokratiekram kaum stemmen kann, um an Bildungshilfen dran zu kommen, die tatsächlich unnötig hoch sind meiner Meinung nach.

Und genau das versucht aber Sozialismus zu ändern. Bspw. in einer Ausbildung wurde sich vom Dozenten lustig darüber gemacht, dass Ingenieure in der damaligen DDR wohl gar nicht soviel verdient hätten. Vielleicht minimal mehr als ein Handwerker oder Bauer.
Und da frage ich mich: warum hat sich der lustig darüber gemacht? Die Arbeit eines Handwerkers, -in, Bauern / Bäuerin ist doch genauso wichtig und wertvoll wie die eines Ingenieurs? Der eine mag auf dem Papier alles planen und ausrechnen können, ein anderer kann die Dinge praktisch anpacken und es funktioniert hinterher dann auch noch, grob formuliert.
Zitat:
In Deutschland hängt der Bildungserfolg so stark von der sozialen Herkunft ab wie in kaum einem anderen Industrieland. Ein maßgeblicher Grund für die sozialen Ungerechtigkeiten in der Bildung ist die frühe Aufteilung der Kinder auf verschiedene Schulformen. Nirgendwo sonst werden Kinder bereits im Alter von zehn Jahren auf verschiedene Schulformen sortiert. Nur in Deutschland wird so früh über ihre Zukunft entschieden. Die Hälfte der Grundschüler*innen bekommt keine angemessene Schulempfehlung. In der Regel schicken Lehrer*innen Kinder aus Akademikerhaushalten aufs Gymnasium. Kinder aus bildungsfernen Familien oder solche mit niedrigem sozioökonomischen Status haben bei gleicher Leistung im Durchschnitt zweieinhalbmal weniger Chancen auf eine Gymnasialempfehlung. Besonders betroffen vom ausgrenzenden Schulsystem sind Kinder von Migrant*innen. Sie werden durch das System benachteiligt und nicht ausreichend gefördert. Kinder mit Behinderungen sind zur Zeit vom allgemeinen Schulsystem trotz Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention fast vollständig ausgeschlossen und besuchen oftmals eine Förderschule.
https://www.linksfraktion.de/themen/...schaftsschule/
in diesem Artikel wird auch vorgeschlagen, wie das real und praktisch dann umngeszt werden könnte.

Habe gerade mal nachgeschaut zu Café Sybille in Berlin. Es ist geschlossen seit dem ersten April!
Zitat:
Peter Schröder erzählt, 83 offizielle Veranstaltungen mit über 7000 Besuchern habe es im vergangenen Jahr im Café gegeben, Lesungen, Feiern, Filme und Vorträge. Vereinigungen wie die Friedrich-Wolf-Gesellschaft und die Rosa-Luxemburg-Stiftung treffen sich dort ebenso wie die Fraktionen des Bezirksparlaments, die Antifa und die Verfolgten des Naziregimes.
https://www.berliner-zeitung.de/berl...ssung-29845744
Zitat:
Alle Solidaritätsbekundungen und Petitionen haben nichts genutzt. Seit 1. April gibt es keinen Betrieb mehr im Café Sibylle.
http://www.berliner-woche.de/friedri...n-d148977.html

Wo gehen die Gruppen jetzt hin, für ihre Vorträge?
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Wer gegen Erwerbslose hetzt, ist einer, der Bonzen nützt und stützt! (Dagegen72)
Zitat:
Die Bundeskanzlerin bezieht derzeit rund 18.023 Euro monatliches Amtsgehalt.
Hinzu kommt eine steuerfreie Dienstaufwandsentschädigung von rund 12.271 Euro im
Jahr. Die Bundesminister verdienen etwas weniger, erhalten aber mit rund 14.638
Euro pro Monat
( Quelle: Bund der Steuerzahler)
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Alt 11.04.2018, 19:20   #305
Acedia
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Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Zitat von Dagegen72 Beitrag anzeigen
Dass Hartz IV- Kinder, oder Niedriglohn entstammenden Familienkindern Abitur machen können, dann muss schon viel Gutes zusammenkommen.
Kommt es nicht auch auf Intelligenz an?
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Alt 16.04.2018, 10:51   #306
Dagegen72
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Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

@Acedia: das mit der Intelligenz ist doch ein weites Feld. Aber ich will auch gleich voran stellen, dass nichts pauschalisiert werden kann. Es gibt ja auch Anwälte die sozial tätig sind, unter Umständen nichts für ihre Beratung verlangen, sowas gibt es ja auch. Dennoch - DIE haben ihren Job als gesellschaftlich anerkannter Anwalt. Und werden ihre Kinder besser fördern können. Sicherlich gibt es auch Anwaltskinder, die was anderes werden wollen oder aus Gründen warum auch immer nichts erreichen können. Gibt ja auch herrschsüchtige Väter oder einnehmende Mütter oder andersrum oder oder oder.

Es gibt auch die wenigen Ausnahmen, dass Kinder aus Hartz IV - Familien was werden. Es gibt auch die website "Arbeiterkind" die sich für Stipendien für Arbeiterkinder einsetzen, oder dass diese studieren können. https://www.arbeiterkind.de/

Es ist aber auch so, dass Intelligenz oft nicht erkannt wird, dass zwar immer mehr aber immer noch zu wenig auf Inrtelligenztests oder ähnliches gesetzt wird. Man kann sogar in die Sonderschule kommen, weil Langeweile als lernunfähig bei Kindern erkannt wird, anstatt dass sie gelangweilt sind, weil der Stoff zu langweilig ist. Oder zu langsam geht. Oder sie nicht kreativ sein können, eigenständig lernen können.

Ich mein, die Lehrplanmethode ist auch tödlich langweilig, wenn alles von den vorschuljahren nachgekaut wird mit dem Ziel hauptsache, dass es abgearbeitet ist, weil es dem Lehrplan entspricht. Das ist auch insgesamt langweilig.

Das Thema Leistung das als Buch von einer Historikerin veröffentlicht und vom Dlf besprochen wurde passt hier auch gut in das Thema rein:
Zitat:
Deutschland präsentiert sich gern als "Leistungsgesellschaft". Dahinter steckt das Versprechen, dass der, der viel leistet, dafür belohnt wird: mit einem guten Job, mit Geld und Sicherheit. Dieses Versprechen bröckelt. Die Historikerin Nina Verheyen geht dem Leistungsbegriff auf die Spur.
http://www.deutschlandfunk.de/nina-v...icle_id=413842

intelligente Eltern können besser und mehr mit ihren Kindern sprechen, andere finden es vielleicht lächerlich, Bilderbücher oder Filme mit ihren Kindern zusammen zu lesen und zu sprechen, finden es unnötig, oder eine Geschichte abends vorlesen. Wo das geschieht, wird die Phantasie, das Vorstellungsvermögen, die Bildung von Wörtern gebildet .. in dem Fall ist es eben doch so, dass wer zusätzlich zur Schule Unterstützung daheim hat UND auch Untertüztung, nicht nur in Bildungsfragen, sondern auch in sozialen, Gefühls. Freundschaftsthemen was auch immer, wer mit seinen Eltern mehr in Urlaub fährt, der weiß mehr, dieses Kind kann sich besser unterhalten, kann mehr Kontakte knüpfen usw. und Urlaub kann man sich nur mit Geld leisten.

Arme Kinder können weniger unternehmen, was sich benachteiigend auf das Knüpfen von Freundschaften auswirken kann usw. usw.

Es ist ein weites Gebiet. Ich sage auch nicht nach Intelligenz fördern, sondern nach Talente und Begabung und persönlichen Interessen fördern.

und zu Ostdeutschland: der Dlf hat den Ostbeauftragten Politiker Dulig interviewt: http://www.deutschlandfunk.de/spd-os...icle_id=415358
also, ich muss sagen, ich finde lasch was er erzählt. Außerdem muss ich sagen, dass in punkto rechts ist das Kind schon in Brunnen gefallen, da hätte man auch früher drauf kommen können, jetzt nacharbeiten zu wollen, dass man eben auch an die benachteiligten Ostdeutschen denkt, finde ich lasch. D.h. es wird ja auch erst nur darüber geredet - oder wird schon irgendwas gemacht? Bekommen Osdeutsche ihr Recht? Berufsankernnungen, zumindest einen finanziellen Ausgleich schaffen, mehr Rente usw.?

Erst zwanzig Jahre später gibt es Gehaltsangleichungen zwischen Ost und West. In der Gebäudereinigung anscheinend, bei Elektrikern. Es ist noch einiges nicht ok ! Und die Unzufriedenheit kann ich verstehen, rechts wählen allerdings NICHT! Da hätten die rechten WählerInnen auch die ÖDP oder Grundrechtepartei oder BGE-Partei wählen können, aber nein, es musste wieder rechte Schei*e sein! Stop it! Brüder und Schwester, kehrt um!
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Wer gegen Erwerbslose hetzt, ist einer, der Bonzen nützt und stützt! (Dagegen72)
Zitat:
Die Bundeskanzlerin bezieht derzeit rund 18.023 Euro monatliches Amtsgehalt.
Hinzu kommt eine steuerfreie Dienstaufwandsentschädigung von rund 12.271 Euro im
Jahr. Die Bundesminister verdienen etwas weniger, erhalten aber mit rund 14.638
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Alt 16.04.2018, 13:27   #307
jockel
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Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Dagegen72 und Acedia

Warum werden in einer kapitalistischen Klassengesellschaft die Kinder von Arbeitern, Angestellten, Bauern und Handwerkern inkluse der Nachwuchs von arbeitslos gemachten Untertanen als bildungsfern gebrandmarkt und deren Bildungseinrichtungen materiell, finanziell und personell schlecht ausgestattet?

Weil das konzentrierte, akkumulierte Kapital und Privateigentum an Produktionsmitteln und deren Eigentümer höherwertiger eingestuft werden in dieser Welt von Ausbeutung und Unterdrückung. (akkumuliert = angehäuft, angesammelt - vergleichbar wie bei einem Akku-mulator). Der öffentliche Bildungssektor ist den Untertanen zugewiesen und die haben eben nur soviel Allgemein- und Fachwissen zu erhalten, daß es für Handlanger-, Hilfs- und untere Ebene von Fachwissen zum Bedienen von Geräten, Maschinen und Anlagen reicht. Sie kämpfen um die Aufrechterhaltung ihrer Existenzgrundlage und einfache Reproduktion ihrer Arbeitskraft. Deshalb auch die schlechte, verschlissene Ausstattung dieser Bildungseinrichtungen, die vielen Unterrichtsausfälle, das Affentempo in der Wissensvermittlung, was auch durch Nachhilfeunterricht nie wieder aufzuholen ist und - den Brot-und-Spiele-Konsum als Ablenkung von der zu stellenden Machtfrage.

Das ist Klassenkampf der Bourgeoisie (französisch des Bürgertums) gegen das Volk. Die Bourgeoisie ist befreit von den Anstrengungen ihres Existenzerhalts. Sie sind in ihren Entscheidungen und Verhalten frei und verfügen über die erweiterte Reproduktion ihrer Arbeitskraft. Ein sozialer Aufstieg der Untertanen Richtung Bourgeoisie ist nicht vorgesehen und nicht gewollt, weil man die Untertanen zum Erzeugen der gesellschaftlichen Reichtümer braucht. Die Aneignung und Eigentumsausübung hat bei der Bourgeoisie auf privatwirtschaftliche Weise zu verbleiben. Eine Teilung der Macht, der Profite und Gewinne mit dem Volk gibt es nicht, auch wenn die Gesellschaftsfassade des Kapitalismus noch so schön nach Demokratie aussieht. (Demokratie - aus dem Griechischen - Volksherrschaft). Demokratie kann es nur geben, wenn das Eigentum an Produktionsmitteln von allen gleichzeitig erreichbar und gemeinsam ohne eigene Privilegien in echten demokratischen Strukturen zum Nutzen des Volkes/ der Völker ausgeübt wird.

Wenn Menschen in einundderselben Person Produzent, Eigentümer, Konsument und Nutzer sind, dann liegt dem Wertschöpfungsprozeß das gesellschaftliche Eigentum an Produktionsmitteln zugrunde - in der kleinen Form als genossenschaftliches und in der großen Form als volkseigenes Eigentum an Produktionsmitteln vor. Dann steht auch diesen Untertanen eine erheblich solidere, allumfassende Aus- und Weiterbildung zugrunde, die einen gesellschaftlich und sozial anerkannten Aufstieg zur Folge und zum Ziel für jedermann hat.

Wer höher gebildet ist, verfügt derzeit klassenorientiert über mehr für sich privilegierte Rechte, Macht und ist nicht interessiert an einem gebildetem Volk, das sonst die Eigentums- und Machtfrage an den Produktionsmitteln und den davon abgeleiteten Rechten und Pflichten stellen würde.

Eine gute, umfassende, gesellschaftskritische Bildung ist gleichzeitig eine Machtfrage und damit eine Frage des sozialen Wohlstands.

Geändert von jockel (16.04.2018 um 13:45 Uhr)
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Alt 17.04.2018, 10:41   #308
Dagegen72
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Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

@Jockel: ich kann dir wie immer nur zustimmen.

und das mit der Bildung ... ab einem bestimmten Punkt / Alter wenn man das kapiert mit der nötigen Bildung, manche kapieren es vielleicht irgendwann - dann kann man nichts tun! Bildung ohne dass sie auf einem Fetzen Papier bestätigt wird (und sei es, man hat für die Abschlussprüfung alles nur auswendig gelernt und dann wieder vergessen) ist nichts wert, dann kann man noch soviele Bücher lesen und sich privat Wissen aneignen.
oder bringt es was, wenn ich im beruflichen Lebenslauf schreibe: habe Bücher zum Thema x und y gelesen. Bringt das was?

Umschulungen muss man sich zeitlich (Kinderbetreuung?) und finanziell leisten können. Einfach so aus dem Arbeitsleben heraus eine Umschulung geht meistens schon mal nicht, wenn man was anderes machen möchte. Es werden einem soviele Steine in den Weg gelegt, wenn man eine neue Ausbildung will. Oder ein neues Studium. Umschulung geht meist nur, wenn man krank war und umschulen will oder man arbeitslos ist und was anderes machen soll. Oft entscheidet dann das JC was gerade beruflich am Markt gebraucht wird und wofür das JC zu zahlen bereit ist, berufliche Neigungen mal wieder egal.

Ab einem bestimmten Alter will einem ein AG nicht, und dass in einer Zeit, wo arbeiten bis 70 diskutiert wird. Leute, dass ist übrigens auch sowas .. das mit Rente und Lebensarbeitszeit, aber dafür will ich einen neuen Thread eröffnen. Hier ist er:
https://www.elo-forum.org/soziale-po...ml#post2286420

und passend zu diesem Thread hier:
Zitat:
Die Regierung Merkel hat dieses Land zu einem Land der Millionäre und der Millionen in Armut gemacht. Und dennoch wird das Credo des Neoliberalismus »Jeder ist seines Glückes Schmied« weiterhin von den Regierenden und Wirtschaftseliten gepredigt. Dabei ist längst offensichtlich, dass in diesem Land nicht jede und jeder die gleichen Möglichkeiten hat. Bei den Aufstiegschancen liegt Deutschland laut OECD weit hinten in Europa auf Platz 21. Doch nicht nur das. Viele haben die Sorge, dass es für ihre Kinder und Enkel nicht besser, sondern eher schlechter wird.
https://www.die-linke.de/disput/deta...en-sind-genug/
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Alt 17.04.2018, 12:28   #309
Pixelschieberin
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Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Zitat von jockel Beitrag anzeigen
[...] Warum werden in einer kapitalistischen Klassengesellschaft die Kinder von Arbeitern, Angestellten, Bauern und Handwerkern inkluse der Nachwuchs von arbeitslos gemachten Untertanen als bildungsfern gebrandmarkt [...]
Diese Frage hat nur rhetorischen Charakter.
Vielleicht ist das Resultat - aus einem anderen Blickwinkel beleuchtet - besser zu verstehen:
Es ist der selbe Grund, weshalb Kindern von Selbständigen, Gewerbetreibenden und Nicht-Angehörigen der Arbeiter- und Bauernkaste der Zugang zum Studium verwehrt wurde.

Es ist Wille der Herrschenden.

Egal welches System-Vorzeichen.
Egal welche Hemdenfarbe die jeweiligen Jugendorganisationen anzulegen haben.
Wenn sich herausstellt, daß der Jugendliche keine blauen oder braunen Hemden tragen wird - sprich - sich nicht gleichrichten läßt, fällt das wichtige Versetzungszeugnis zur Oberschule derart schlecht aus, daß das ganze Umfeld über diese anfallartige Verschlechterung der Leistung in ein Staunen gerät, das sich selbst nach mehr als 40 Jahren nicht legen will.

Die Frage nach Verantwortlichen halte ich ebenso für müßig.
Es gibt keine.
Wie auf nahezu allen Ebenen des öffentlichen Dienstes, herrscht auch im Bildungssektor kollektive Verantwortungslosigkeit.
Das merkst du sofort, wenn du mal jemanden "anfassen" und zur Rechenschaft ziehen willst.

Da der Nürnberger Trichter lediglich ein Gedankenmodell ist, muß sich derjenige schon selbst mit Inhalten "mästen".
Ich finde - gerade was BildungsMÖGLICHKEITEN angeht, leben wir in einem Schlaraffenland.
Nie zuvor war es hierzulande so leicht wie derzeit, an Bildung und Wissen heranzukommen.
Im Netz kann ich sogar den Lernstil auswählen, der mir am besten zusagt.
Zitat von jockel Beitrag anzeigen
[...] und deren Bildungseinrichtungen materiell, finanziell und personell schlecht ausgestattet? [...]
Wer nach 1980 in ein hoch zivilisiertes Umfeld geboren wurde, mag es sich kaum vorstellen können;
archäologische Funde und historisch-lastige Dokus machen mir jedoch immer wieder bewußt:
Für basis-legende Wissensaneignung - und die Kunst der Anwendung - braucht es weder Tablets noch Beamer.
Es braucht jedoch ein Quäntchen Grips.
Und - den Willen, ihn einzusetzen.

Selbst der allseits hochverehrte Hawkins hat seine Geistesblitze zu Beginn seiner Schaffenszeit mit Stecken in Staub geritzt und seine Berechnungen an analoge Tafeln gekrakelt. Wie banaaaaaal war DAS denn?

Erkenntnis und Bewußtsein finden nun mal im Kopf statt.
Wissen sammelt sich auch DORT an.
Daß Selber-Denken sowas wie weh tun kann, ist auch kein Geheimnis.
Was wird ständig an phlegmatischen Couchpotatoes rumgedeutelt und reingeheimst?
Die Kandidaten gibt es in allen Bevölkerungsschichten.

Ich frage mich vielmehr:
Warum nur ist das Internet bei denen, die politische Ansagen machen, derart unbeliebt?
DAS ist meine Sorge, daß uns das abgeknipst wird und nur noch für bargeldlosen Verkehr zur Verfügung stehen wird.

Solche Überlegungen sind es, die DAS weiterdenken, was ich aus der Geschichte - insbesondere royaler oder totalitärer Systeme gelernt habe.
__

Mostly harmless...
„Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht.“ (A. Lincoln)
„Der Elo geht so lange zum JC, bis er bricht." (Aus unveröffentlichten Werken des 0zymandias)
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Alt 17.04.2018, 13:42   #310
jockel
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Pixelschieberin

Das Gute an der DDR-Volksbildung war das einheitliche, allgemeinbildende und polytechnische Bildungssystem, sowohl geographisch gesehen als auch durchdacht und logisch aufgebaut auf allen Bildungsebenen nach dem Baukastenprinzip. Da waren sozusagen die Anschlüss-Stellen von einer zur anderen Blldungsebene standardisiert wie eine Norm. Wenn man in der DDR von einem Ort zum anderen umzog oder während einer Kur ging alles bildungsmäßig nahtlos weiter.

Und die Kinder und Jugendlichen hatten eine sinnvolle Freizeitgestaltung in schulischen Arbeitsgemeinschaften, wenn wir mal die gesellschaftswissenschaftliche Berieselung wegblenden. Und es gab die außerschulische Hortbetreuung und die Jugend- und Singeklubs. Und die schulische Vorbereitung auf das künftige Berufsleben sowohl in Theorie (ESP) als auch in Praxis (UTP, später PA genannt.

- ESP - Einführung in die sozialistische Produktion
- UTP - Unterrichtstag in der sozialistischen Produktion
- PA - Produktionsarbeit

Nach dem Ende der 10. Klasse oder in der EOS ab der 12. Klasse kam die Lehrausbildung (bundesdeutsch = Azubizeit)

- EOS - erweiterte Oberschule - Abiturausbildung bis zur 12. Klasse mit oder ohne Berufsausbildung.

EOS mit Berufsausbildung hatte den Vorteil, daß man neben dem schulischen Abitur noch ein Facharbeiterabschluß über die Betriebsberufsschulen in der Tasche hatte.

Nach der Lehre konnte man an Fach- oder Ingenieurschulen in seinem Beruf ein Fachschul- oder Ingenieurschulstudium absolvieren.

Die EOS-Abgänger machten zur Hochschule oder auf die Universität oder wenn sie an der Hochschule oder Universität nicht sofort einen Studienplatz fanden, drehten sie eine Ehrenrunde an der Fach- oder Ingenieurschule.

Der EOS waren die Spezialschulen gleichgestellt. Die gab es für
  • den erweiterten Fremdsprachenunterricht
  • die Sportausbildung oder
  • die naturwissenschaftlich Ausbildung - Chemie, Physik, Mathematik

In der BRD gibt es bis heute kein einheitliches, allgemeinbildendes, polytechnisches Bildungssstem für jedermann. Deshalb auch Gysis Kritik am bundesdeutschen Bildungssystem, was gesellschaftspolitisch klassenorientiert ist und sich am Geldbeutel der Eltern orientiert und den Nachwuchs aussiebt. Wenn man in der BRD umzieht, entstehen häufig Bildungslücken und die Schul- und Berufsabschlüsse werden nicht gegenseitig anerkannt.

Und das im Zeitalter von Digitalisierung und Globalisierung!!! - Gysi sagte ja darauf - Zustände wie im Mittelalter zu Zeiten der Postkutschen von Turn und Taxis.

Die Bundespolitik und die bundesdeutsche Privatwirtschaft spielte nach der Wende die Ossies gegen die Wessis aus und entließ ihre Wessi-Untertanen-Stammbelegschaften und ersetzte diese gegen Ossi-Fachkräfte - aus Profitgründen der Privatwirtschaft. Schon damals bediente sich die Privatwirtschaft dem Märchen vom Fachkräftemangel und das wiederholt sich jetzt mit den ost- und südosteuropischen Fachkräften aus der EU. Die Privatwirtschaft zieht egoistisch aus Profitgründen zu allen Zeiten den eigenen Nutzen aus dem so organierten Fachkräftemangel.

Auf Kosten der Herkunftsgebiete werden so Löcher bildungsmäßig und arbeitskräftemäßig immer wieder aufgerissen statt sie flächendeckend überall zu stopfen. Das wäre durchaus machbar, wenn man denn in deutschen Landen und auch in der EU für die Völker für einheitliche Arbeits- und Lebensbedingungen, Lohn-, Tariflohn-, Renten-, Gesundheits- und Sozialsysteme sorgen würde. Dann würde man endlich für die Völker sowohl global wie auch regional einheitlich denken und handeln. Aber das liegt nicht im Interesse des Kapitals und seinen Ausbeutungsorgien.

In ZDF und wiederholend in ZDFinfo und ZDFneo laufen doch die Terra-X-Serien unter anderem mit dem Moderator Dirk Steffens. Und das kluge Kerlchen sagte sinngemäß: Wir sind alle Migranten, sehen wir nur zu den Anfängen der Menschheit zurück und durchlaufen wir deren Entwicklung und Verbreitung über die Kontinente und Kulturen.

Mit ein bissel Vernunft und Verstand können wir alle zusammen und überall in friedlicher Koexistenz leben. Wir müssen nur gut auf unser Raumschiff Erde aufpassen und umgehen.

Geändert von jockel (17.04.2018 um 13:53 Uhr)
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Alt 17.04.2018, 15:54   #311
AsbachUralt
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Zitat von jockel Beitrag anzeigen

Das Gute an der DDR-Volksbildung war
..... dass diese nur denjenigen zu Teil wurde, die auch ideologisch auf der richtigen Seite waren. Und wer das nicht war, dessen Kinder wurden damit bestraft, dass sie keine Chance zu einem Studium bekamen.
Ja, das waren tolle Zeiten.
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Alt 17.04.2018, 16:25   #312
liesa
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Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Da hat AsbachUralt leider recht...

Bei uns in der Klasse war einer der wurde nicht weil er dumm war sondern zu faul zum lernen bis zur zehnten Klasse einfach durchgeschleift. Einfach so. Alle wusten es...

Warum? Seine Mutter war ein hohes Tier bei der SED Bezirksleitung die öfters auch schon mal zum hospitieren vorbeikam.

Ich kann mich gut erinnern als derjenige wenn er mal aufgerufen wurde in der Stunde und gefragt dann bissl rumstammelte bis der Lehrer baldigst sagte setzen manchmal mit deutlichen Kopfschütteln...

Kam immer eine 2 rum, selten mal ne 3. Gleiches bei den schriftlichen Arbeiten. Die Versetzungen waren gar kein Problem.
Bei anderen war man da bei weitem nicht so nachsichtig...

Das Gegenteil war ein Pfarrerssohn, hochintelligent, aber kein Jungpionier, kein Thälmannpionier, keine FDJ, keine EOS...

War eben so und wusste auch jeder...

liesa
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Alt 17.04.2018, 18:08   #313
jockel
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Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Zitat von AsbachUralt Beitrag anzeigen
..... dass diese nur denjenigen zu Teil wurde, die auch ideologisch auf der richtigen Seite waren. Und wer das nicht war, dessen Kinder wurden damit bestraft, dass sie keine Chance zu einem Studium bekamen.
Ja, das waren tolle Zeiten.
Und Zeiten des sozialen und politischen Aussortierens hast Du jetzt erst recht unter Groko-Bedingungen in konzentrierter Form.

Bist Du verharzt und/oder behindert, kannst du dir dein Förderbudget einfordern und einklagen, aber man läßt dich am ausgestreckten Arm amtlich und juristisch vergammeln. Es wird auf Zeit gespielt.

Bist Du Nachwuchs eines Politikers, Unternehmers, Beamten, Promis, dann stehen alle Bildungswege mit Förderungen an Privatschulen offen, aber nicht für Untertanen. Das ist Tatsache in einem Ausbeutungs- und Unterdrückungssstem wie dem Kapitalismus.

Bildung ist eben immer eine Macht- und Klassenfrage und damit treibt die herrschende Klasse ihren Klassenkampf.
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Alt 17.04.2018, 19:01   #314
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Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Und trotzdem kann in Deutschland jeder ohne Rücksicht auf seine politische Einstellung (solange sie nicht Antidemokratisch ist) studieren.
Wenn er die geistigen Voraussetzungen dafür hat, bekommt er Bafög und kann wie so viele Studenten seit 100 Jahren und mehr, sein Einkommen mit Nebenjobs dazu aufbessern.
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Alt 18.04.2018, 00:50   #315
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Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Zitat von AsbachUralt Beitrag anzeigen
Und trotzdem kann in Deutschland jeder ohne Rücksicht auf seine politische Einstellung (solange sie nicht Antidemokratisch ist) studieren. [...]
Das deckt sich mit meiner Lebenserfahrung.
Sowie die Beiträge #311 von AsbachUralt und #312 von liesa.
Bei ganz bestimmten Propaganda-Vokabeln bin ich meiner Mutter dankbar, daß sie die Zeichen der Zeit erkannt und mit mir unterm Arm geklemmt noch früh genug die Biege gemacht hatte.
Der Opa - Marke Klassenfeind - versuchte den Lebensunterhalt der zuvor durch WW2 heimat- und völlig mittellos gewordenen Familie mit einem klitzekleinen Dorf-Kolonialwarenladen zu bestreiten.
Ihm wurde angetragen, sofern seine Tochter in Dresden die schönen Künste studieren wolle, er sich trotz Krebserkrankung im finalen Stadium als Braunkohle-Kumpel verdingen möge.
Mit einem Kaufmann als Vater falle sie nämlich durchs Aufnahmebedingungs-Raster.
Ich habe im "uneinheitlichen" Schulsystem kennen gelernt, daß für diese Studiengänge Mappe und Talent maßgeblich sind.
Selbst ohne Abitur konnte der Sprung in eine Meisterklasse gelingen.

Meine Cousins, deren mutlose Eltern im sowjetisch besetzten Gebiet geblieben waren, durften nicht auf die Oberschule weil sie weder bei den Pionieren. noch bei den Blauhemden waren. Obendrein schlug negativ zu Buche, daß deren Eltern weder Arbeiter noch Bauern waren.
Dumm oder lernfaul waren die Jungs nicht.
Im Gegenteil, sie waren ausgesprochen gewitzt.
Hatten sie sich gewagt, Ostermontag in der kleinen Dorfkirche zu ministrieren - in Staatsformen mit Religionsfreiheit gar kein Thema - wurden sie daraufhin vor der ganzen Klasse gedemütigt.
Eine ganze Stunde am Pranger - äh nee, an der Tafel stehen.
Mit Gekeife einer einheitlich geprägten Pädagogin gebrandmarkt: "Guckt euch alle das Religionskind GUT an." (Was auch immer das sein soll.)
Derartige Geschehnisse merke ich mir.
Selbst wenn dort Mathe und Physik besser vermittelt wurde, auf DAS Schulwesen bin ich nie scharf gewesen.

An Jugend-Freizeitgruppen hat es mir auch nicht gemangelt.
Der Preis:
Jugendliche mußten den Allerwertesten alleine hochstemmen und sich einbringen.
Wie Nina Hagen konnte ich mich kaum entscheiden. War doch alles so schön bunt hier.
Diverse Gruppierungen unterschiedlichster Prägung, dazu vom Staat finanzierte Jugendfreizeitheime empfand ich mehr als ausreichend.
Das große Manko:
Du mußtest selbst herausfinden, womit du deine Freizeit verbringen wolltest.
Trotz chronischem Geldmangel fehlte es mir nicht an Ferienreisen.
Zur Ferienzeit war meine Jugendgruppe ständig in Europas Norden unterwegs. Die "Aufsicht" erwählten wir uns selbst.
Gruppenleiter waren kaum älter als wir.
Kosten für Reisebusse, Unterkunft und Verpflegung stellte die Gemeinde.
Schulfreunde berichteten, daß Reisen von Spielkameraden, die in kinderreichen Familien heranwuchsen, z. B. durch Sportvereine finanziert wurden.
Oioioi privat organisiert!?
Wie geht DAS denn?
Ohne einheitliche Uniformen oder gesinnungsmäßige Führung?
Ausgesprochen unheilig gings dort auch zu.
Wers nicht glauben will: Fragt bekannte Unterhaltungsgrößen. Viele waren in ihrer Jugend Meßdiener.
Die kennen den Verein.

Zitat von jockel Beitrag anzeigen
[...] In der BRD gibt es bis heute kein einheitliches, allgemeinbildendes, polytechnisches Bildungssstem für jedermann.
Solange es nicht um Industrienormen geht, kriege ich ich bei Begriffen wie "einheitlich" ganz spitze Ohren.
Besonders hellhörig werde ich wenn es dabei um Menschen geht.
Vereinheitlichung geht mit Gleichschaltung Hand in Hand.
Wie praktisch und überschaubar für die Lenker.
Das muß ich mögen.

Btw, ich schätze Witz und Scharfzüngigkeit vom Gysi-Gregor ungemein.
Allerdings kann ich mir derzeit keinen "burgeoiseren" Politiker vorstellen als ihn.
Kein Wunder - wenn ich "Herkunft und familiäres Umfeld" in Wikipedia Glauben schenken darf.
War wohl ooch nüscht mit Arbeiter- und Bauernsohn. Bei denen muß ooch wer gleicher jewesen sind.
__

Mostly harmless...
„Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht.“ (A. Lincoln)
„Der Elo geht so lange zum JC, bis er bricht." (Aus unveröffentlichten Werken des 0zymandias)
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Alt 18.04.2018, 07:29   #316
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Zitat von AsbachUralt Beitrag anzeigen
..... dass diese nur denjenigen zu Teil wurde, die auch ideologisch auf der richtigen Seite waren. Und wer das nicht war, dessen Kinder wurden damit bestraft, dass sie keine Chance zu einem Studium bekamen.
Ja, das waren tolle Zeiten.
Da muß was gründlich in der DDR schief gelaufen sein, nach Deiner Behauptung. Das Merkel hatte einen Pastor zum Vater. Sie konnte lang und breit Atomphysik studieren. Und es gab viele von Ihrer Sorte.
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Alt 18.04.2018, 07:55   #317
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Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Unterhaltsam!

Ein Karl - Eduard JOCKEL von Schnitzler referiert im besten Kadersprech Vorteile sozialistischer Mangelwirtschaft, Unterdrückung pp und nur wenige entlarven diese Rhetorik.

Den gesamten Schrott aus der DDR- Wirtschaft, der nur teilweise gewissen Standards entsprach aber IMMER, - außer der eigenen Bevölkerung - unter Herstellungspreis verhökert werden mußte, weil er wegen der unterirdischen Produktivität nicht zu Weltmarktpreisen angeboten/hergestellt werden konnte, wollte doch keiner haben außer den sozialistischen Bruderstaaten. (Die mußten)

Jahrelang von immer neuen Krediten oder Transferleistungen für Transit oder "politische" Gefangene gestützt, werden von Jockel "Gewinne" herbei gelogen, die in die Versorgung der Bevölkerung flosssen und billige Wohnungen etc möglich machten---Ja, nee is klar.

Gewollte "kognitive Dissonanz" und dann gibt es hier noch Foristen die das goutieren???

Auf die Antwort von Jockel freu´ ich mich schon, als Zonenrandbewohner sind mir nicht nur die geilen Radiosendungen von DT64 , sondern auch sämtliche Propaganda geläufig, die damals über den sozialistischen Äther gingen. Insofern ist dieser Thread und Jockels Litanei eine Zeitreise zum Schrein meiner Jugend
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Alt 18.04.2018, 07:56   #318
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Im gelobten Westen gibt es die Gleichschaltung und Vereinheitlichung millionenfach nur für Untertanen mit Richtung Armut, Brot-und-Spiele-Billig-Konsum und Kultur unter Dudelfunkbedingungen. Hartz IV und Niedriglohnsektor, Altersarmut und schwer bezahlbare Wohnungen (abgewirtschafteter Sozialwohnungsbau mit nicht funktionierender Mietpreisbremse) machen es deutlich.

Mit der tollen Freiheit ist es auch nicht weit her, denn die hängt vom Arbeitsverdienst ab, zumeist weitweg von Tariflöhnen. Und mit wenig Moos ist auch nicht viel los.

Selbst mit dem richtigen Parteibuch und Beziehungen kommst Du nicht weit, denn dort herrschen Hackordnungen - siehe Bundesmutti. Es muß mafiaartig geschmiert werden.
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Alt 18.04.2018, 09:08   #319
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Zitat von jockel Beitrag anzeigen
[B]Weil die rücksichtlose Privatwirtschaft einen Teufel sich schert um soziale Mindeststandards und deren Finanzierung .
Menno Sorry hatte ich ganz vergessen. Die Sozial und Umweltstandards z.B beim "Wismut" - Abbau der Ökovorreiter und Gesundheitsachter der sozialistischen "eigentlichen" Sieger.

Wäre hier aufgrund arbeitsrechtlicher, gewerkschaftlicher und berufsgenossenschaftlicherr Bedingungen nicht mal in Ansatz möglich gewesen. Den menschenverachtenden korrupten Kapitalisten zum Trotz.
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Alt 18.04.2018, 09:17   #320
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Zitat von jockel Beitrag anzeigen
Die DDR war bis zur Wende keinesfalls marode. Sie wurde für marode vom Westen erklärt.
Lügen werden nicht wahrer, indem man sie ständig wiederholt.

Ich lebe im ehemaligen Grenzgebiet zu Thüringen und war direkt nach der Öffnung der ersten Grenzübergangsstellen natürlich im Osten. Dort, wo man deutsche Fahnen schwenkte und die Westler freudig begrüsste!

Ich habe die Drecklöcher gesehen, die verkommenen Häuser, die stinkenden Kohleschlote (es war ja im Spätherbst). Ich roch den Mief, saß an den veralteten Gaststättentischen und habe wirklich nicht einen Menschen kennengelernt, der sich nicht wie Bolle über die Grenzöffnung freute.

Aus den verranzten und miefigen Buden sind übrigens meist hübsche Immobilien geworden. Ja, natürlich ist das Wohnen dort nicht mehr zu einem völlig unzureichenden Preis möglich. Sowas kostet eben. Auch das Bier für 50 Pfennig gibts nicht mehr. Aber saubere Luft und ein schönes Umfeld.
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Alt 18.04.2018, 09:21   #321
liesa
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Zitat von Referendar Beitrag anzeigen
Den gesamten Schrott aus der DDR- Wirtschaft, der nur teilweise gewissen Standards entsprach aber IMMER, - außer der eigenen Bevölkerung - unter Herstellungspreis verhökert werden mußte, weil er wegen der unterirdischen Produktivität nicht zu Weltmarktpreisen angeboten/hergestellt werden konnte, wollte doch keiner haben außer den sozialistischen Bruderstaaten.
Na da irrst du dich aber gewaltig...!

50 Prozent der DDR-Exportware gingen in die BRD...!

Zitat:...Westdeutsche Firmen rissen sich um DDR-Produkte...

6000 westdeutsche Firmen bezogen ihre Produkte aus der DDR darunter: Salamander, Schiesser, Adidas, Bosch, Nivea Chreme produziert in der DDR...usw...

Zitat:..es war hervorragende handwerkliche Qualität...

Link: https://www.mdr.de/zeitreise/quelle-...dukte-100.html


liesa

Geändert von liesa (18.04.2018 um 09:33 Uhr)
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Alt 18.04.2018, 15:22   #322
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Zitat von jockel Beitrag anzeigen
es war 1A-Ware, die nie ein Einheimischer im eigenen Handel sah.
Das Arbeiter und Bauernparadies hat also seinen eigenen Bürgern die 1 A-Ware vorenthalten.
Das hatte bestimmt wichtige Gründe, erzähl mal.
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Alt 18.04.2018, 15:31   #323
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Zitat von AsbachUralt Beitrag anzeigen
Das Arbeiter und Bauernparadies hat also seinen eigenen Bürgern die 1 A-Ware vorenthalten.
Das hatte bestimmt wichtige Gründe, erzähl mal.
Ja sag mal liest Du hier nicht mit ????
Merkur ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.04.2018, 16:01   #324
jockel
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Zitat von AsbachUralt Beitrag anzeigen
Das Arbeiter und Bauernparadies hat also seinen eigenen Bürgern die 1 A-Ware vorenthalten.
Das hatte bestimmt wichtige Gründe, erzähl mal.
Man gönnte den anspruchsvollen Brüdern und Schwestern im deutschen Land der unbegrenzten Unmöglichkeiten doch auch mal was von der Leistungsfähigkeit der DDR-Wirtschaft über Otto, Quelle und Neckermann zu Spottpreisen. Und es wurde gern wie für selbstverständlich genommen. Waren doch nur die verächtlich gemachten Zonendödel.

Nach der Wende wurden die realen Preise für die gleichen Waren verlangt. Und da stand es den konsumierenden Westuntertanen nicht mehr an. Die Agitation und Propaganda der westlichen Medienwelt hat dazu jahrzehntelang herabwürdigend hervorragend eingehämmert.
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Alt 18.04.2018, 17:04   #325
AsbachUralt
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Da bin ich aber dankbar, dass man sich dem bösen Klassenfeind gegenüber doch so großzügig und selbstlos zeigte. Wie hätten wir auch sonst überleben können?
AsbachUralt ist offline   Mit Zitat antworten
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