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Alt 28.11.2006, 12:19   #1
Martin Behrsing
Redaktion
 
Benutzerbild von Martin Behrsing
 
Registriert seit: 16.06.2005
Ort: Bonn
Beiträge: 22.307
Martin Behrsing Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard Stinkt gewaltig in Köln

Eine Pressemitteilung der Stadt Köln. Wer morgen Zeit hat, sollte dahin gehen und die Leute mal darauf ansprechen, was daran zusätzlich sei. Vielleicht auch noch den Hinweis, dass im Grünflächenamt in den letzten Jahren ca. 250 Stellen abgebaut wurden. Die Kölner Grün Stiftung gGmbH wir vor allem durch die IHK getragen.
Zitat:
27.11.2006 - 1262
Pressetermin
Mittwoch, 29. November 2006, 11:00 Uhr
Jahnwiese, Durchgang zum Adenauer Weiher
Köln-Müngersdorf
28 zusätzliche Kräfte für die Grünpflege
Herbstschnitt im Grüngürtel
Rechtzeitig zum Herbstschnitt wurde das städtische Amt für Landschaftspflege und Grünflächen um 28 zusätzliche Mitarbeiter verstärkt. Das Team, bestehend aus Hartz IV-Empfängern, wird die regulären Pflegekräfte des Grünflächenamtes verstärken. Oberbürgermeister Fritz Schramma hatte bei der mit den Fraktionen von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP erarbeiteten und vorgestellten Sauberkeitsinitiative ausdrücklich die Einbeziehung der Kölner Grünanlagen gefordert und den Weg für die Schaffung dieser 28 Einsatzstellen frei gemacht.

Als erstes größeres Projekt der neuen Einsatzkräfte wird jetzt im Kölner Grüngürtel am östlichen Ende des Adenauer-Weihers eine in der damaligen Planung und Pflanzung vorgesehene Sichtschneise wieder hergestellt. In den vergangenen Jahren konnten die eigentlich notwendigen Pflegemaßnahmen aus Geld- und insbesondere Personalmangel nicht durchgeführt werden. Die ursprüngliche Grüngestaltung verwilderte und die dort vorhandenen Büsche überalterten und wucherten, bis die ursprüngliche Grüngestaltung nicht mehr erkennbar war.

Die Arbeiten korrespondieren mit der privaten Initiative der Kölner Grün Stiftung gGmbH, die als Reaktion auf ihre Studie zum Handlungsbedarf im historischen Grünsystem die Uferbefestigungen des Stadtwaldweihes instand setzen wird und weitere Sponsoren für die Instandsetzung des Aboretum und die Pflege des Stadtwaldes gewonnen hat.

Zu einem Vor-Ort-Pressetermin mit dem Leiter des städtischen Grünflächenamtes Michael Eppenich, Werner Becker, Grüningenieur des Grünflächenamtes und Beatrice Bülter, Geschäftsführerin der Kölner Grün Stiftung GgmbH, laden wir Sie herzlich ein.

- is -
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Gruß aus dem Rheinland

Martin

Spendenkonto: Trägerverein Erwerbslosen Forum Deutschland
Sparkasse Bonn BLZ 380 500 00 Konto 1900 0573 06
IBAN: DE95 3705 0198 1900 0573 06
BIC: COLSDE33XXX

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Martin Behrsing ist offline  
Alt 28.11.2006, 13:35   #2
cementwut
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Re: Stinkt gewaltig in Köln

Zitat von Martin Behrsing
Eine Pressemitteilung der Stadt Köln. Wer morgen Zeit hat, sollte dahin gehen und die Leute mal darauf ansprechen, was daran zusätzlich sei. Vielleicht auch noch den Hinweis, dass im Grünflächenamt in den letzten Jahren ca. 250 Stellen abgebaut wurden. Die Kölner Grün Stiftung gGmbH wir vor allem durch die IHK getragen.
Zitat:
27.11.2006 - 1262
Pressetermin
Mittwoch, 29. November 2006, 11:00 Uhr
Jahnwiese, Durchgang zum Adenauer Weiher
Köln-Müngersdorf
28 zusätzliche Kräfte für die Grünpflege
Herbstschnitt im Grüngürtel
Rechtzeitig zum Herbstschnitt wurde das städtische Amt für Landschaftspflege und Grünflächen um 28 zusätzliche Mitarbeiter verstärkt. Das Team, bestehend aus Hartz IV-Empfängern, wird die regulären Pflegekräfte des Grünflächenamtes verstärken. Oberbürgermeister Fritz Schramma hatte bei der mit den Fraktionen von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP erarbeiteten und vorgestellten Sauberkeitsinitiative ausdrücklich die Einbeziehung der Kölner Grünanlagen gefordert und den Weg für die Schaffung dieser 28 Einsatzstellen frei gemacht.

Als erstes größeres Projekt der neuen Einsatzkräfte wird jetzt im Kölner Grüngürtel am östlichen Ende des Adenauer-Weihers eine in der damaligen Planung und Pflanzung vorgesehene Sichtschneise wieder hergestellt. In den vergangenen Jahren konnten die eigentlich notwendigen Pflegemaßnahmen aus Geld- und insbesondere Personalmangel nicht durchgeführt werden. Die ursprüngliche Grüngestaltung verwilderte und die dort vorhandenen Büsche überalterten und wucherten, bis die ursprüngliche Grüngestaltung nicht mehr erkennbar war.

Die Arbeiten korrespondieren mit der privaten Initiative der Kölner Grün Stiftung gGmbH, die als Reaktion auf ihre Studie zum Handlungsbedarf im historischen Grünsystem die Uferbefestigungen des Stadtwaldweihes instand setzen wird und weitere Sponsoren für die Instandsetzung des Aboretum und die Pflege des Stadtwaldes gewonnen hat.

Zu einem Vor-Ort-Pressetermin mit dem Leiter des städtischen Grünflächenamtes Michael Eppenich, Werner Becker, Grüningenieur des Grünflächenamtes und Beatrice Bülter, Geschäftsführerin der Kölner Grün Stiftung GgmbH, laden wir Sie herzlich ein.

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würde ich in köln wohnen, würde ich das gerne sofort! machen
 
Alt 28.11.2006, 16:50   #3
Martin Behrsing
Redaktion
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Benutzerbild von Martin Behrsing
 
Registriert seit: 16.06.2005
Ort: Bonn
Beiträge: 22.307
Martin Behrsing Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard

dagegen haben wir nun nichts
Zitat:
Hallo Leute,
nach einigen Recherchen bin ich jetzt dahinter gekommen, dass es sich keineswegs um 1-Euro-Jobs handelt!
Die Menschen haben alle einen Arbeitsvertrag über insgesamt 2 Jahre.
Sie werden tariflich (Hilfsgärtner) bezahlt und sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Die ersten 11. Monate zahlt die ArGe und danach werden sie vakante Stellen im Grünflächenamt (Amt
67) besetzen.

Es handelt sich ausschließlich um ungelernte, also explizit KEINE Gärtner, damit die Förderung der ArGe greifen kann. Nach einer internen Information sind die neuen Mitarbeiter froh diese Stellen erhalten zu haben und sehen sie nicht als Zwang, sondern als Chance um aus Hartz IV heraus zu kommen.

Bitte gebt diese Info noch weiter, damit wir morgen nicht wegen was anderem auf der Matte stehen.

Viele Grüße
HP
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Martin

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Martin Behrsing ist offline  
Alt 28.11.2006, 21:32   #4
Arco
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Registriert seit: 11.02.2006
Ort: Kassel / Hessen
Beiträge: 4.272
Arco
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.... so so, das kommt davon wenn immer gleich negativ gedacht wird :pfeiff:

..... :icon_kinn: wenn gedacht wird :mrgreen:
Arco ist offline  
Alt 28.11.2006, 22:39   #5
n / a
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Hi ,
warum kann das nicht überall so gehandhabt werden , dass die Leute einen normalen Arbeitsplatz erhalten , und seie es nur für eine Begrenzte Zeit.
Das ist für mich sinnvoll.

Gefördert dürfte das aber erst werden , wenn der Vertrag mindestens 2 Jahre beträgt und der Arbeitgeber sich verpflichtet den Arbeitnehmer über diesen gesamten Zeitraum voll zu beschäftigen.
Würde darüber hinaus erneut ein Vertrag unbefristet abgeschlossen werden , sollte man über eine Einmalzahlung nachdenken in Höhe eines Lohnbetrages von 2 - 3 Bruttolöhnen.
Sollte das Arbeitsverhältniss vorher beendet werden , müssen alle gezahlten Fördergelder zurück gezahlt werden.
:klatsch: :klatsch: :klatsch: :klatsch:
Gruß
Rüdiger
 
Alt 29.11.2006, 08:16   #6
Fronk
Elo-User/in
 
Registriert seit: 28.09.2006
Beiträge: 66
Fronk Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
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Zitat von Martin Behrsing
dagegen haben wir nun nichts
Zitat:
Hallo Leute,
nach einigen Recherchen bin ich jetzt dahinter gekommen, dass es sich keineswegs um 1-Euro-Jobs handelt!
Die Menschen haben alle einen Arbeitsvertrag über insgesamt 2 Jahre.
Sie werden tariflich (Hilfsgärtner) bezahlt und sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Die ersten 11. Monate zahlt die ArGe und danach werden sie vakante Stellen im Grünflächenamt (Amt
67) besetzen.

Es handelt sich ausschließlich um ungelernte, also explizit KEINE Gärtner, damit die Förderung der ArGe greifen kann. Nach einer internen Information sind die neuen Mitarbeiter froh diese Stellen erhalten zu haben und sehen sie nicht als Zwang, sondern als Chance um aus Hartz IV heraus zu kommen.

Bitte gebt diese Info noch weiter, damit wir morgen nicht wegen was anderem auf der Matte stehen.

Viele Grüße
HP
Leute, die nicht nur eindimensional denken können, hätten auch gegen diese Art der "Förderung" einiges einzuwenden.

Zum Beispiel, warum hier 28 Menschen zu Hilfsgärtnern ausgebildet werden sollen, obwohl weithin bekannt ist, daß dieser Berufszweig in den letzten Jahren nicht zuletzt durch ABM/SAM und Ein-Euro-Job verstärkt Personal abbauen mußte - auch in den Kommunen.

Oder wieviele reguläre Voll- und Teilzeitstellen im Amt 67 zuvor abgebaut wurden und werden, um diese mit in der Regel billigeren Hilfsarbeitern (wieder) zu besetzen.

Oder warum die ARGE Köln die Arbeitsplätze der Stadt Köln teilweise subventionieren muß.

Den 28 Menschen, die diese Chance bekommen, mache ich keinen Vorwurf. Wohl aber denen, die der Meinung sind, daß derartige Kuhhandel etwas ganz tolles seien.
Fronk ist offline  
Alt 29.11.2006, 12:13   #7
Nustel
Elo-User/in
 
Registriert seit: 19.06.2006
Ort: Köln
Beiträge: 2.134
Nustel Nustel Nustel
Standard

Hallo
es ist auch seit längerem in umliegenden Parks zu sehen, dass zunehmend 1Euro Jobber dort die Arbeit verrichten. Ich habe dort gezielt gefragt, und es sind in der Tat Eurojobber befristet für ein halbes Jahr. Nur danach ist Ende mit Arbeit oder gar die Hoffnung auf Festeinstellung.
Nustel ist offline  
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