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Alt 13.03.2017, 11:05   #201
ZynHH
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Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Zitat von yukiko Beitrag anzeigen
oh toll du Held

~> wenn du mal ehrlich bist, ist das kein entspanntes Gefühl, wenn du weg bist und dauernd dran denken musst so *ohh, ist da ein Brief? ooohhh hat die Person auch richtig nachgeschaut, ohhh*
Also das ist wohl mehr von der Person abhängig die OAW ist. Ich habe das immer ohne Anspannung genossen.

Und wie gesagt, du kannst dich ja auch für 2-3 Wochen aus der Leistung abmelden.
Niemand hindert dich am Reisen. Ist übrigens nicht anders wenn du arbeitest, da kannste auch nicht einfach so verschwinden.
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Mahalo


"Wer online einkauft, zerstört lokale, auskömmlich bezahlte Arbeitsplätze."
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Alt 13.03.2017, 11:42   #202
yukiko
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yukiko Enagagiertyukiko Enagagiertyukiko Enagagiertyukiko Enagagiertyukiko Enagagiertyukiko Enagagiertyukiko Enagagiertyukiko Enagagiert
Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

wenn ich jobcenterfrei arbeite, kann ich mir meine Zeiten relativ frei selbst einteilen, je nach Jopp und Bedingungen selbstverständlich, und zudem 30 Urlaubstage aufs Jahr verteilen, so wie ich das möchte (im optimalen Fall). Und wo ich sonst so bin, geht niemanden etwas an.

Als Hartzer musst du allein für einen einzigen Tag schriftlich nachweisbar Ortsabwesenheit beantragen und erstmal warten. Da kommt dann üblicherweise lange, lange nix, dann musst du nochmal schriftlich nachweisbar nachhaken. Bis dahin ist das Date oder der Termin eh längst weg, weil du ihn cancellen musstest wegen Unsicherheit, ob der überhaupt genehmigt wird -> egal!!! Du willst den Tag trotzdem, allein schon weil er ja beantragt worden ist...... und diesen Tag hängste dann zu Hause ab, weil eh längst alles verpasst ist, was du eigentlich wolltest

Und dann kommt die Krönung von det Janze: für diesen einen Tag, auf den du wochenlang hingearbeitet hast beim Jobcenter, und der eh aufgrund der hausinternen Begebenheiten längst verpasst worden ist, musst du zusätzlich sogleich am nächsten Tag noch da reinmarschieren, um dich persönlich wieder ortsanwesend zu melden.

Wenn an dem Tag nach dem Pseudo-Frei-Tag dann leider leider keine Kapazität oder Nummer mehr frei ist, marschierst du halt nochmal am nächsten Tag wieder hin.

Dann musst du erstmal erklären, warum du dich zu spät wiederanwesend gemeldet hast nach deiner gloriosen Ortsabwesenheit von einem Tag (der eh für Null war).

Egal das sagst du dann und dann sagen die "wie, das glauben wir nicht, dafür gibts ne Sanktion!" ja und dann sagst du dies und das und gehst nach Hause

Sämtliche Fahrtkosten sowie sämtliche Materialkosten (für die Beantragungsgeschichten wie Papier, Kopien, Drucker, Toner etc...) für dieses Prozedere schlucken allein den Posten im RS für den ganzen Monat.

Und da könnte mich jetzt mal jemand über die Freiheit in diesem Kontext aufklären bitte, danke
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Das ist nur meine Meinung ohne Gewähr
~> "goldene Überlebensregeln":
1 Nur mit Beistand nach § 13 SGB X hingehen, alles mitschreiben
2 Nicht provozieren lassen, stets nach Rechtsgrundlagen fragen
3 Auf "heikle" Fragen mit Gegenfragen antworten
4 Alles schriftlich und nachweisbar kommunizieren
5 Bei "Unklarheiten" *Antrag auf Auskunft und Beratung nach §§ 13-15 SGB I* stellen
6 Das "Amt" mag keine Arbeit :bigsmile:
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Alt 13.03.2017, 12:12   #203
doppelhexe
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doppelhexe Enagagiertdoppelhexe Enagagiertdoppelhexe Enagagiertdoppelhexe Enagagiertdoppelhexe Enagagiertdoppelhexe Enagagiertdoppelhexe Enagagiertdoppelhexe Enagagiertdoppelhexe Enagagiertdoppelhexe Enagagiertdoppelhexe Enagagiert
Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

@ yukiko

ich weiss nicht, ob man die eingeschränkte freiheit von damals und heute wirklich vergleichen kann... für mich ist es jedenfalls nicht das selbe...

auch wenn ich "die freiheit" damals nicht vermisste... wenn ich heute draufschau... damals hätte ich NICHTS tun können, um frei zu sein... ausser wenn ich den mut gefunden hätte mein leben zu riskieren...

heute hätte ich schon einfluss darauf, diese freieheit auch nutzen zu können. ob es immer gelingt sei dahin gestellt, aber die möglichkeiten gäbe es...

...............

was deinen bericht mit dem OAW-tango beim JC angeht... ein bekannter hatte iwann die nase voll von "trotz antrag zu hause bleiben, weil keine antwort"

seitdem schreibt er in seine OAW-anträge immer sinngemäß:

sollte ich bis zum xx.xx nichts von Ihnen gehört haben gehe ich von einer stillschweigenden genehmigung der OAW aus.

seitdem klappts, er fährt auch ohne antwort und auf die idee, ihn deswegen zu maßregeln/sanktionieren ist noch keiner gekommen...
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Alt 13.03.2017, 12:37   #204
liesa
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liesa liesa liesa liesa liesa
Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Sagt mal merkt ihr nicht das diese yukiko euch nur verarschen und provozieren will...?

Die freut sich nen Ast und lacht sich kaputt über jeden welcher ihrer wirren Argumentation versucht ernsthaft zu antworten...!

Einfach Selbstgespräche machen lassen...


liesa
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Geändert von liesa (13.03.2017 um 12:38 Uhr) Grund: Name Falsch
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Alt 13.03.2017, 12:48   #205
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Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

wenn sie provoziert, dann aber mit logischen argumenten... und eine gute diskussion braucht auch mal provokationen... also solange sie niemanden verletzen... so seh ich das...

aber, liebe lisa, was hast du denn zum thema beizutragen? nichts? warum lässt du uns denn dann nicht diskutieren und beschränkst dich aufs lesen oder hälst dich raus?
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Alt 13.03.2017, 12:56   #206
liesa
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liesa liesa liesa liesa liesa
Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Ich habs mal probiert als sie den ostdeutschen mangelnde Bildung vorgeworfen hat leider ist mein Beitrag gleich gelöscht worden...


Viel Spaß noch...!



liesa
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Alt 13.03.2017, 13:19   #207
yukiko
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Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Zitat von doppelhexe # 206
auch wenn ich "die freiheit" damals nicht vermisste... wenn ich heute draufschau... damals hätte ich NICHTS tun können, um frei zu sein... ausser wenn ich den mut gefunden hätte mein leben zu riskieren...
heute hätte ich schon einfluss darauf, diese freieheit auch nutzen zu können. ob es immer gelingt sei dahin gestellt, aber die möglichkeiten gäbe es...
da stimm ich dir zu. Die Karotte hängt halt etwas weiter weg, aber gänzlich unerreichbar ist sie letztendlich nicht. Und letztendlich hängt auch kein faktisches Damoklesschwert über uns, sondern dasjenige, dem wir den Raum und die Bedeutung dafür geben und beimessen, es zu sein...

~> und wem wir wieviel Raum geben oder auch nicht, bestimmen wir selbst (auch Trolls und Co. )

~> und danke auch für deinen Tip mit der OA, das werde ich zukünftig genau so machen
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Alt 13.03.2017, 15:55   #208
Pixelschieberin
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Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Zitat von liesa Beitrag anzeigen
Bist du nun gehopst über die Mauer oder nicht...??? [...]
Vermutlich nicht.
Wer mit solch zur Schau getragenen Unbedarftheit gesegnet ist, hätte den Versuch mutmaßlich nicht überlebt...

Die zwischen JC und Antragsteller durch mehr oder weniger freiwillg gegebene Unterschrift als vereinbart anzusehende OA auch nur in die Nähe der Gefahren des unerlaubten Grenzübertritts zu stellen,
ist, wenn nicht naiv-gedankenlos, dann höchst unverfroren.
Und zwar den Opfern gegenüber.

ZynHHs OA-workaround ist eine Lösung.
Riskant zwar - jedoch nicht mit dem Verlust körperlicher Unversehrtheit, gar Tod bedroht.
Kreativer fände ich, ein Gewerbe anzumelden und mich deshalb nicht mehr an restriktive OA-Vorgaben halten zu wollen, können, müssen.
Reise zu potentiellen Kunden - wer will die dem Freelancer verwehren?
Selbst wenn die OA erst hinterher - durch Denunziation o. Ä. - hoch schwimmen sollte.
Zugegeben - das einzurühren macht ein bissi mehr Arbeit. Der Streß wäre jedoch ein ganz anderer.

yukikos Einlassungen und Fragen machen auf mich eher den Eindruck des erstaunten "Klassenreise nach Berlin" Typs, der sich in Mauermuseum und auf dem Podest am Checkpoint Charlie gar trefflich gegruselt und bei den obligatorischen Politische-Weltkunde-Vorträgen fürchterlich gelangweilt hat.
Das war der zu zahlende Preis, um, wenn DAS alles überstanden war, voll aufgerüscht ins West-Berliner Nachtleben eintauchen zu dürfen.
Vorzugsweise unter Aufsicht eines sich locker gebenden Alt-68ers.

Der Rückzug ins Privatleben war auch nicht so ganz grundlos...
In der dunklen Seite der Stadt brauchte der angepaßtere Vergnügungssüchtige nämlich entweder Vitamin B, will heißen, er mußte einen bestechlichen Kellner, Koch, Türsteher kennen oder er mußte sehr sehr lange voraus geplant haben, worauf ihm am Tag X der Sinn stehen wird.
So spontan wie ins SO36 oder Sound zu stolpern - war halt nich.
Woher sollten sie auch die unerlaubt unterhaltenen Misfit-Spelunken im Prenzl Berg kennen?
Äh ich vergaß - Wessis auf Klassenreise schwooften auch eher in Etablissements wie Big Eden oder Big Apple.
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Mostly harmless...
„Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht.“ (A. Lincoln)
„Der Elo geht so lange zum JC, bis er bricht." (Aus unveröffentlichten Werken des Ozymandias)

Geändert von Pixelschieberin (13.03.2017 um 16:15 Uhr) Grund: Feintuning
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Alt 13.03.2017, 16:23   #209
schlaraffenland
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Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Pixel, ich bin damals öfter mal ins SO 36 gestolpert ;-)

Nur die Dead Kennedies, die habe ich dort verpasst, weil ich mittlerweile nach Westdeutschland verzogen worden war.
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Ich bin kein Rechtsanwalt. Für meine rechtlichen Hinweise und Tipps übernehme ich keine Verantwortung.
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Alt 13.03.2017, 16:38   #210
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Zitat von schlaraffenland Beitrag anzeigen
Pixel, ich bin damals öfter mal ins SO 36 gestolpert ;-)[...]
Mensch ej, warum hasten mir nich kurz Tachchen jesaacht?
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Alt 13.03.2017, 16:42   #211
schlaraffenland
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Zitat von Pixelschieberin Beitrag anzeigen
Mensch ej, warum hasten mir nich kurz Tachchen jesaacht?
Weil ich auf der Bühne stand und von den Scheinwerfern geblendet war - ich konnte niemanden im Publikum erkennen *angeb*

Nee, nur bei einem meiner Besuche im SO 36 stand ich auf der Bühne. Da habe ich mit anderen Kumpels gejammt, ohne dass wir unsere Instrumente beherrscht haben, hihi. Ein paar Künstler im Publikum fanden den Krach gut. Da war ich aber schon Student und aus der westdeutschen Provinz nach Berlin zurückgekehrt.

Ach so ja, im alten Blockshock auf der Mariannenstr. (ums Eck vom SO36) bin ich damals auch aufgetreten.
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Alt 13.03.2017, 22:11   #212
Zeitkind
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Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Zitat von Pixelschieberin Beitrag anzeigen
So spontan wie ins SO36 oder Sound zu stolpern - war halt nich.
Habe ich so nicht in Erinnerung. Aus meiner ersten Hinterhofwohnung im Prenzlauer Berg (gegenüber vom Stierbrunnen - damals noch Dimitroffstr.)
starteten wir Freitags wie Samstag regelmäßig ungeplant "Zechtouren" durch diverse Kaschemmen oder Jugendclubs (die hießen damals so).
Ziemlich oft sind wir im Franzclub hängengeblieben, weil dort richtig gute Konzerte stattfanden. Klar sind wir auch so manchesmal abgewiesen worden, weil der Laden rappelvoll war.
Na und, dann gings halt weiter in den nächsten Laden. Die Jugendclubs in Lichtenberg und Hohenschönhausen wurden später von der rechten Szene beherrscht und besser gemieden.
Auf Dörfern und Scheunenfeten war es angeraten, mit Einheimischen loszuziehen. Aber das ist doch überall ähnlich.
PS: Die Wohnung (erster Hinterhof) hatte schon Badeofen und Innenklo.
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Alt 13.03.2017, 22:31   #213
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Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Zitat von Aufgewachter Beitrag anzeigen
PS: Die Wohnung (erster Hinterhof) hatte schon Badeofen und Innenklo.
Selbst die Plattenbauten im tiefsten Osten waren diesbezüglich, wennschon auf Basis von Fernwärme, vollausgestattet. Kachelofen und Badeofen kenne ich aber auch noch; wüsste auch nicht, was daran so schlecht sein soll. Das Raumklima via Kachelofen ist sogar angenehmer als via Fernheizung, weil die Luft nicht so arg trocken wird.
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Wer mich zum Sparen auffordert, wird selbst der Erste sein, den ich mir einspare; sage er hinterher nicht, er hätte es so nicht gemeint.
Es ist respektlos, Dinge zu predigen, die man nicht selber lebt.
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Alt 13.03.2017, 23:39   #214
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Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Zitat von Aufgewachter Beitrag anzeigen
Habe ich so nicht in Erinnerung. [...]
Es waren auch nicht die Einheimischen sondern die Klassenreisenden gemeint.
Die hätten das ohne Insider-Anleitung gar nicht gefunden.
Nicht zu vergessen, das teure Eintrittsgeld was von den Wegelagerern an der Demarkationslinie abgezockt wurde.
Das mußten sich die Schüler auch erst vom Taschengeld...
Zitat von Aufgewachter Beitrag anzeigen
PS: Die Wohnung (erster Hinterhof) hatte schon Badeofen und Innenklo.
Wow, da hat meine Ost-Mischpoche noch die Zinkwanne schräg an die Küchenwand gestellt.
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Alt 16.03.2017, 12:18   #215
yukiko
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yukiko Enagagiertyukiko Enagagiertyukiko Enagagiertyukiko Enagagiertyukiko Enagagiertyukiko Enagagiertyukiko Enagagiertyukiko Enagagiert
Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Hallo, hier mal zur Klarstellung für diejenigen, die mich hier anscheinend missverstehen bzw. gezielt diskreditieren wollen:

Nein, ich bin nicht über die Mauer "gehüpft", es war mein Vater, der in letzter Sekunde über den Zaun geklettert ist.

Nein, ich war dort niemals auf "Klassenreise" zu Besuch "wie im Zoo", sondern um meine Oma zu besuchen, so wie ich bereits geschrieben habe. Als Kind fanden verständlicherweise keine Gespräche über die (gesellschafts-)politischen und rechtlichen Lebensbedingungen statt. Als ich alt genug gewesen wäre, gab es meine oma leider nicht mehr, um mehr erfahren zu können und weitere Verwandtschaft gab es dort leider auch nicht mehr, Kontakt zum Vater bestand nicht.

Nein, ich habe meine Stasi-Akte nicht eingesehen, da ich es für sehr absurd halten würde, wenn eine Akte über mich angelegt worden wäre, nur weil ich als Kind ab und zu mal meine Oma besucht habe.

Nein, weder habe ICH mit dem Thema "Bildung" angefangen, noch die "Ossi-Bildung" schlechtgeredet. Ein anderer Forenuser hat das DDR-Bildungssystem als eines der "besten der Welt" bezeichnet im Vergleich zur "Wessi-Bildung", in der angeblich Gymnasiasten keinen einzigen Satz auf deutsch halbwegs richtig geradeaus schreiben können.

Diese These habe ich hinterfragt. U.a. weil es mir schwerfällt, zu glauben und zu begreifen, dass allein die Praxis der Ausführung der Todesstrafe nicht bekannt gewesen sein soll, obwohl es sogar extra ein Schulfach für diese Inhalte gab. Zudem versuchte ich herauszufinden, inwiefern die "DDR-Verfassung" thematisiert worden ist, in welcher die Todesstrafe ja verankert war.

Für mich, die (zum Glück) nie in einer Diktatur gelebt hat, ist es halt schwer zu begreifen und sich vorzustellen, wie es sich wohl angefühlt haben mag. Ich habe versucht, diese fundamentalen Gegebenheiten zu hinterfragen und zu verstehen, um überhaupt erstmal eine Diskussionsbasis zu haben, um für die Gegenwart und die Zukunft daraus lernen zu können. U.A. auch, damit eventuelle zukünftige faschistoide Systeme und Diktaturen auch hier und jetzt evtl. schon rechtzeitig im Vorfeld erkannt, durchschaut und dadurch ggf verhindert werden könnten.

Und um "Thread-themengemäß" von einem "Wirtschaftssystem" "lernen" zu können, finde ich es eben unabdingbar, den politischen, systembedingten und gesellschaftlichen Kontext zu berücksichtigen, in welches es eingebettet ist, und zwar bis in die fundamentalsten "Erkenntnisse". Wie will man denn sonst eine Vergleichsbasis finden, auf der man evtl. für die "eigene Zeit" und das "eigene System" etwas Übertragbares rausfiltern kann, das man evtl. übernehmen könnte?

Und danke pinguin für deine Mühe, mir bis dahin meine Fragen sachlich und wertfrei nachvollziehbar zu beantworten.

~> und zwar ohne sich persönlich angegriffen zu fühlen und ohne - wie manche andere hier - persönlich unter der Gürtellinie ausfallend, beleidigend und verletzend zu werden, das ist für mich unterste Schublade.

~> dann soll es eben nicht sein und damit verabschiede ich mich aus diesem Thread - traurig, wie hartnäckig sich die Mauer in manchen Köpfen zu halten scheint..
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Geändert von yukiko (16.03.2017 um 12:53 Uhr)
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Alt 16.03.2017, 12:51   #216
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Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Zitat:
damit verabschiede ich mich aus diesem Thread.
welcher schon seit drei tagen nicht mehr benutzt wurde....
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Mahalo


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Alt 21.03.2017, 13:29   #217
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Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

na, dann fange ich mal wieder mit dem Thread an.

Ich finde alles rund um die DDR interessant und wäre ich in Berlin vor Ort würde ich zu den hier erwähnten Vorträgen gehen.
Ich habe mich inzwischen mit einigen Leuten bei mir vor Ort und real unterhalten.

Mir wird klar, dass alles rund um die DDR einerseits und damit auch um Kommunismus / Sozialismus vieles schlecht gemacht wird, denn das Gute, dass im sozialistischen Sinne angedacht war, ggf. zum Teil umgesetzt wurde, zum Teil - ohne betroffen zu sein kann ich es nur aus angelesenen Quellen vermuten - auch überzogen war was das Kontrollieren und bestrafen betraf - für das kapitalistische (West)-Prinzip keinen Nutzen hat - also wird eben gegen DDR und alles was damit zu tun hat auch gegen Kommunismus / Sozialismus gebasht, also schlecht gemacht.

Das Sozialistische wird für das Kapitalistische als Gefahr und Bedrohung angesehen. Der Nutzen für den Kapitalismus könnte ja geschmälert werden.

Mir ist es deshalb wichtig, mit Leuten real zu sprechen, die das noch miterlebt haben. Das finde ich fast noch wichtiger, als alles nur zu lesen, oder über "west"-Fernsehen :grins: sich anzueignen.
__


Wer gegen Erwerbslose hetzt, ist einer, der Bonzen nützt und stützt! (Dagegen72)
Zitat:

Die Bundeskanzlerin bezieht derzeit rund 18.023 Euro monatliches Amtsgehalt.
Hinzu kommt eine steuerfreie Dienstaufwandsentschädigung von rund 12.271 Euro im
Jahr. Die Bundesminister verdienen etwas weniger, erhalten aber mit rund 14.638
Euro pro Monat
( Quelle: Bund der Steuerzahler)
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Alt 21.03.2017, 14:08   #218
Pixelschieberin
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Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Zitat von Dagegen72 Beitrag anzeigen
[...] also wird eben gegen DDR und alles was damit zu tun hat auch gegen Kommunismus / Sozialismus gebasht, also schlecht gemacht. [...]
Wer Erfahrungsberichte von Zeitzeugen als "schlecht machen" zu brandmarken sucht, zeigt, wohin sein Interesse geht.
Gleichgesinnte finden sich am Stammtischen und an [Bundesland eintragen]er Gartenzäunen.

Auf der Suche nach dem Ursprung des Zitats
Zitat:
Der Sozialismus (Kommunismus) ist eine feine Sache - nur die Sozialisten (Kommunisten) taugen nichts.
was mir aus der Film-Komödie "Meier" in Erinnerung ist, die die SBZ-Misere sowas von gut beobachtet aufs Korn nimmt, stieß ich auf diese gar unterhaltsame Zitatenseite.
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Alt 21.03.2017, 14:51   #219
Dagegen72
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Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

@Pixelschieberin: ja. Nicht die Zeitzeugenberichte sollen schlecht gemacht werden - damit versuche ich ja persönliche Erfahrungen und u.U. Wahres herauszubekommen, sondern von all denjenigen, die im Sozialismus eine Gefahr sehen, eben alle diejenigen, die auf Profit, Profitmaximierung, Gewinn, Gewinnmaximierung - und koste es was es wolle, Menschen sind egal bis auf ihren Ausbeutungsfaktor solange wie sie eben können, aus sind.und die Leute, die den DDR-Bashing-Sprüchen auf den Leim gegangen sind.

danke für die Link-Tipps.


Einen anderen Blickwinkel erhält man eben durch Zeitungen wie die Junge Welt. Die Junge Welt ist eine Zeitung, die es in der DDR schon gegeben hat und die inzwischen ihren 70 jährigen Geburtstag feiert. Dort werden auch Bücher vorgestellt, zuletzt eben Bücher von Zeitzeugen.

In den öffentlichen Bibliotheken wird man das wohl nicht finden.

oder bei einer Jungen Welt Lesergruppe, wie sie in größeren Städten, Berlin sowieso gerne und oft zu finden und zu besuchen sind, wie hier in Stuttgart:

https://www.elo-forum.org/austausch-...nitiative.html
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Wer gegen Erwerbslose hetzt, ist einer, der Bonzen nützt und stützt! (Dagegen72)
Zitat:

Die Bundeskanzlerin bezieht derzeit rund 18.023 Euro monatliches Amtsgehalt.
Hinzu kommt eine steuerfreie Dienstaufwandsentschädigung von rund 12.271 Euro im
Jahr. Die Bundesminister verdienen etwas weniger, erhalten aber mit rund 14.638
Euro pro Monat
( Quelle: Bund der Steuerzahler)
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Alt 21.03.2017, 15:57   #220
AsbachUralt
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Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Zitat von Dagegen72 Beitrag anzeigen

Einen anderen Blickwinkel erhält man eben durch Zeitungen wie die Junge Welt. Die Junge Welt ist eine Zeitung, die es in der DDR schon gegeben hat und die inzwischen ihren 70 jährigen Geburtstag feiert.
Dann solltest Du vielleicht Publikationen aus einem bestimmten Verlag lesen, da wird dir auch ständig erklärt, dass beim Adolf nicht alles schlecht war. Dann hast Du auch da einen anderen Blickwinkel.

Und egal wer immer etwas veröffentlicht, auch der hat seinen eigenen Blickwinkel, von der Wahrheit oft Lichtjahre entfernt, aber dafür nostalgisch verklärt.
Es liegt am Leser selbst, ob er dann die belegten Tatsachen ausblenden und sich sein Taka Tuka Land errichten will.
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Alt 21.03.2017, 18:26   #221
Pixelschieberin
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Pixelschieberin Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Zitat von Dagegen72 Beitrag anzeigen
[...] Dort werden auch Bücher vorgestellt, zuletzt eben Bücher von Zeitzeugen.

In den öffentlichen Bibliotheken wird man das wohl nicht finden. [...]
In einer kleinen Bezirks-Klitschen-Bibliothek wird sich der Bestand mutmaßlich an Angebot und Nachfrage orientieren...
Soweit mir bekannt, kann ich in öffentlichen Bibliotheken auch Bücher (vor)bestellen.

Davon mal abgesehen - daß jede verlegte Publikation der Staats- oder Landesbibliothek zur Verfügung gestellt werden muß, ist dir nicht bekannt?
Meist auch noch kostenlos. Ich habe vergessen, wie viele Musterexemplare abgeliefert werden müssen.
Das nennt sich Pflichtexemplar.

Die letztgenannten Bibliotheken sind sowas von öffentlich.
__

Mostly harmless...
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Alt 21.03.2017, 19:14   #222
Dirk B.
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Dirk B. Dirk B.
Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Ich empfehle in dem Zusammenhang die Bundeszentrale für politische Bildung:

https://www.bpb.de/shop/buecher/

In deren Shop erhält man für wenig Geld richtig gute Bücher zu verschiedenen aktuellen Themen.

Geändert von Dirk B. (21.03.2017 um 19:48 Uhr)
Dirk B. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.03.2017, 19:57   #223
pinguin
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Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Zitat von AsbachUralt Beitrag anzeigen
von der Wahrheit oft Lichtjahre entfernt,
Wer, bitteschön, definiert denn, was "wahr" ist?

Die einzige Wahrheit ist doch jene, die auf eigenem Erleben beruht; nur gilt diese Wahrheit eben nur für einen selber, nicht zwingend auch für andere.

Hat sich noch nie wirklich jemand gefragt, warum die Mehrheit der ehemaligen DDR-Bevölkerung nicht geflüchtet ist? Wieso wird aus den wenigen Tausenden unzufriedener DDR-Bürger, die es unzweifelhaft gab, gleich auf alle geschlossen, die mengenmäßig doch Millionen waren und damit die Mehrheit der Bürger?
__

Wer mich zum Sparen auffordert, wird selbst der Erste sein, den ich mir einspare; sage er hinterher nicht, er hätte es so nicht gemeint.
Es ist respektlos, Dinge zu predigen, die man nicht selber lebt.
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Alt 21.03.2017, 20:06   #224
doppelhexe
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Standard AW: Berlin Themenreihe: Was aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist

Zitat von Pixelschieberin Beitrag anzeigen
Wer Erfahrungsberichte von Zeitzeugen als "schlecht machen" zu brandmarken sucht, zeigt, wohin sein Interesse geht.
Gleichgesinnte finden sich am Stammtischen und an [Bundesland eintragen]er Gartenzäunen.

Auf der Suche nach dem Ursprung des Zitats
was mir aus der Film-Komödie "Meier" in Erinnerung ist, die die SBZ-Misere sowas von gut beobachtet aufs Korn nimmt, stieß ich auf diese gar unterhaltsame Zitatenseite.

na... und da gibts dann eben die einen zeitzeugen und die anderen zeitzeugen...

die einen, die alles an der "SBZ" schlecht fanden und finden... was ich persönlich völlig an der ralität vorbei sehe ... denn NICHTS und NIEMAND ist zu 100% schlecht...

die anderen, die sich die erinnerungen an das schöne in der DDR nicht schlechtreden lassen wollen... auch wenn sie um das schlechte/schlimme wissen

was die umsetzung des gewollten sozialismus/kommunismus angeht....
ich erinnere mich an den den alten herr´n am 7.okt., der weinend am strassenrand stand, als die stasi/konsorten, die menschen vor sich hertrieb... und wie er immer wieder gemurmelt hat, das er und seine leute damals DAFÜR nicht im KZ gesessen haben... das sagt MIR alles...
doppelhexe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.03.2017, 20:16   #225
AsbachUralt
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Zitat von pinguin Beitrag anzeigen
Hat sich noch nie wirklich jemand gefragt, warum die Mehrheit der ehemaligen DDR-Bevölkerung nicht geflüchtet ist?
Nur um Dein Gedächtnis etwas aufzufrischen. Es existierte eine scharf bewachte Grenze und eine Mauer. Die wurde 61 von Ulbricht errichtet, nicht um die Bevölkerung vor dem kapitalistischen Klassenfeind zu schützen, sondern um zu verhindern dass das Land ganz ausblutete. Denn von 45-61 hatten 3,5 Millionen Menschen das Arbeiter-und Bauernparadies fluchtartig verlassen.
Dazu musste man dann auch ein Gesetz erlassen, das dass Verlassen der DDR mit Gefängnis bestrafte, oder gar, wenn man bei der Flucht erwischt wurde, sogar mit der Erschießung durch die Grenzwachen.
Aber vielleicht teilst Du ja die Meinung von Jockel, der einmal schrieb, die wären halt selbst Schuld gewesen, hätten ja nicht fliehen müssen.

Und zu behaupten, es waren nur wenig Tausend unzufriedener Bürger zeigt, dass Du Dir die Welt machst, wie Du sie gerne hättest.
Die Montags Demos und die Fluchten nach Ungarn und Prag in die Botschaft hast Du aus Deiner rosaroten Erinnerung gestrichen.
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